Auf dem „Haft- und Hokafescht“ im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck hatten am Sonntag traditionell auch Migrantenvereine ihre Stände aufgebaut. Das finde ich auch gut so, hat man doch in Kirchheim sehr viele Vereine von Migranten, die sich wunderbar problemlos integriert haben. Dazu zählen unter anderem der Alevitische Verein oder der italienische Verein AC Catania, der schon seit Jahrzehnten eine Institution ist. Klasse Vorführungen gab es auf der Bühne von Sportgymnastik bis zu Bollywood. Allerdings wurde die Harmonie wie letztes Jahr leider getrübt.

(Von Peter S.)

Dieses Jahr war erstmals der „Bund türkischer Jugendlicher“, der TGB Stuttgart (Foto oben), dabei. Vermutlich im Verbund oder Gast vom „Türkischen Kulturtreff Kirchheim und Umgebung“. Im November 2011 wandte sich der Verbandsvorsitzende der TGB, Beyhan Yildirim in einer Petition an den Bundestag, wo er je nach Leseart den Armeniergenozid leugnete oder relativierte. Hier redet er sogar von „einer Art mittelalterlicher Inquisition“, die „mitten in Deutschland eingeführt“ werde.

Gemeint sind diejenigen, die den Armeniergenozid auch so benennen. In einer Presseerklärung schreibt Yildirim sogar von einer „wiederholt haltlosen Genozid-Behauptung“ und identifiziert sich mit dem Talat Pasa-Komitee. Zur Erklärung: Talat Pasa war der Hauptakteur im Völkermord gegen die Armenier und hat ihn laut Wikipedia zentral organisiert. Der Fairheit halber: Es gab jede Menge Türken, die sich den Befehlen von Talât Pasa widersetzten oder den Armeniern zur Flucht verhalfen.

Kurz zusammengefasst: Dass dieser Verein auf dem Kirchheimer städtischen Fest von der Stadtverwaltung einen Stand erhielt, ist ein beispielloser Skandal. Beschweren Sie sich bitte in einem sehr höflich und sachlich gehaltenen Schreiben bei der Frau Oberbürgermeisterin Angelika Matt-Heidecker:

» obin@kirchheim-teck.de

Übrigens: Ein sehr prominenter Genozidleugner an den Armeniern ist der Stuttgarter türkische Generalkonsul Mustafa Türker Ari. Wiederholt leugnet er ihn in Leserbriefen an die Stuttgarter Zeitung. So am 30. Oktober 2010 und am 25. Mai 2012. Trotzdem wird Generalkonsul Mustafa Türker Ari von den Landräten und Oberbürgermeisterinnen in Reutlingen hofiert, ohne dass man sich ihm gegenüber betreff Genozidleugnung auf die Hinterfüße stellt. Die Weimarer Demokratie ist daran zerbrochen, dass sie sich den Gegnern nicht wehrhaft gegenüberstellte. Die Geschichte wiederholt sich leider aktuell wieder…

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22 KOMMENTARE

  1. Sorry, völlig OT, aber sehr interessant:
    „WELT online“ schreibt einen Bericht aus Syrien: http://www.welt.de/politik/ausland/article107245065/Das-Grauen-von-Hula-und-seine-Zeugen.html
    Ein Augenzeuge des Hula-Massakers:

    Auf die Frage, ob die regimetreuen Milizen der Shabiha die Menschen massakrierten, hebt Dschibril nur den Kopf und schnalzt landesüblich mit der Zunge: „Vollkommener Quatsch“, sagt er.

    Dieser Bericht deckt sich weitestgehend mit dem der FAZ. Leider berichten nicht alle Massenmedien so differenziert.

  2. Aber der Infostand ist doch nur konsequent, er zeigt die Zukunft unseres ehemaligen Heimatlandes auf.

    Bei meiner täglichen Analyse des Unfugs der linksgrünen Khmer fiel mir das folgende aktuelle Foto auf, welches Schüler eines „Gymnasiums“ in Berlin zeigt, dieses Bild haben die linksgrünen Khmer offensichtlich bewusst ausgewählt, um uns auf unsere Zukunft vorzubereiten:

    http://www.gruene-bundestag.de/typo3temp/pics/2634ea294e.jpg

    Ob man im dortigen Unterricht neben dem Holocaust auch den Armeniergenozid besprechen wird?

    Wird man bei diesen „Gymnasiasten“ überhaupt noch den Holocaust besprechen, denn Antisemitismus ist wieder auf dem Vormarsch, diesmal nur nicht autochton induziert.

    2050 – Kirchheim wird Moscheeheim

  3. Bei Merkels sog. „Bürger-Dialog“ erhielt doch der Vorschlag, die Leugnung des Genozids an den Armeiniern gesetzlich zu verbieten, die meiste Zustimmung.

    Weiß eigentlich jemand, was aus dieser Initiative geworden ist? Man hat den Eindruck, dass dieser Vorschlag völlig in der Versenkung verschwunden ist.

  4. Bei der Leugnung des Völkermordes – der zweifelsfrei von deutschen, kaiserlichen Beamten dokumentiert wurde – geht es um mehr als um die Meinungsfreiheit:

    Das Ziel der türkischen Leugner ist es diese Schuld nicht anerkennen, und somit keine Konsequenzen daraus ziehen zu müssen.

    Die Frage ist, ob nicht gerade dieses Verhalten auch Leute wie Roth, Gauweiler und andere „Sonne-Mond-und-Sterne“ Träumer zum nachdenken anregen sollte.

    Aber was rede ich da, die heilige Kuh der Multikultiträumer ist für alle sichtbar auch ohne dieses ein grauer Wolf…..

    …..den sie auf Knien rutschend in die Herde der europäischen Lämmer „integrieren“ wollen!

  5. Man muss nicht einen Toten leugnen und kann trotzdem zu einer anderen Sicht der Dinge kommen.

    Denn die Einordnung der Geschehnisse von 1915 in Anatolien als „Völkermord“ ist eine politische Auffassung. Deshalb sollte man auch anderer Meinung sein dürfen, ohne als „Leugner“ bezeichnet zu werden.

  6. #5 peter blum
    die türken sind mohammedaner. nach der lehre darf nicht gezweifelt werden. sonst käme ja einsicht. gefolgt muss werden.

  7. Anscheinend sind der Türken und Kurden in Deutschland jetzt schon so viele, dass sie sich beginnen politisch zu organisieren und ihre Konflikte hierzulande auszutragen.

    Der Aufbau islamischer Organisationen oder nationaltürkischer wird unter der falschen Prämisse, dies diene der „Integration“ oder der „kulturellen Verständigung“ von der EU und der deutschen Politik auch noch befördert.

    In Wirklichkeit sind diese Islam- und Türkenvereine doch ein Staat im Staate, der Deutschland abschaffen will. Das die das wollen ist klar, das man ihnen auch noch staatlicherseits hilft dabei ist Widersinn.

  8. <blockquote"Auf dem „Haft- und Hokafescht“ im baden-württembergischen Kirchheim unter Teck hatten am Sonntag traditionell auch Migrantenvereine ihre Stände aufgebaut. Das finde ich auch gut so, hat man doch in Kirchheim sehr viele Vereine von Migranten, die sich wunderbar problemlos integriert haben….."

    😯
    ….ich finde es eher beschämend, so etwas gut zu finden .
    …meine Meinung .

  9. bitte wer kann eine fundierte Mail an die Bürgermeisterin schreiben? Herr Bernhard von Klärwo vielleicht, bitte?

  10. #6 Salahadin (25. Jun 2012 11:11)

    Man muss nicht einen Toten leugnen und kann trotzdem zu einer anderen Sicht der Dinge kommen.

    Denn die Einordnung der Geschehnisse von 1915 in Anatolien als “Völkermord” ist eine politische Auffassung. Deshalb sollte man auch anderer Meinung sein dürfen, ohne als “Leugner” bezeichnet zu werden.

    Welche „andere Sicht der Dinge“ soll das denn sein? Unter welchen Umständen soll denn die systematische Ermordung von Frauen, Kindern, alten Leuten, ganzer Familien, gerechtfertigt sein?
    Weil sich ein Staat nicht nur das Immobilienvermögen, sondern auch die gesamten Ersparnisse einer Volksgruppe aneignen will?

    Es gibt eine genaue Definition in der UN-Konvention gegen Völkermord:

    http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord

    Die kannst du natürlich ablehnen, weil sie noch nicht unter Sharia-Vorbehalt steht, aber dann ist deine Meinung objektiv irrelevant.

    Hätten die Osmanen die Frauen, Kinder und alten Leute z.B. nach Rußland vertrieben und die Mehrzahl wäre lebend dort angekommen, dann würden sich heute die meisten Historiker vermutlich auf deine Seite stellen. Das ist aber nicht passiert!
    Genau wie beim Holocaust der Nazis konnte nur gezählt werden, was übrig blieb. Wenn zuviel verschwindet, muß man nicht mehr detailiert die Täterschaft nachweisen, zumal diese prinzipiell garnicht geleugnet wird.

  11. #2 Eurabier

    2050 – Kirchheim wird Moscheeheim
    ————————————–

    Und Himmelpforten New Mekka.

  12. # 14 Wilhelm_Herren

    Keine Sorge, das Letzte, was dieser Salahadin auspacken würde, das ist die Nazikeule.

    Ich habe mich nur mit diesem Thema beschäftigt und dabei zu viele Ungereimtheiten gefunden als das ich ein schnelles Urteil nachplappern könnte.

    Völkermord oder nicht, das ist für mich keine sachliche, sondern eine politische Frage.

    Ich kann in dieser Frage mit einer anderen politischen Meinung leben – versuchen Sie es doch auch.

  13. 1973 verfügte das bundeskabinet einen anwerbestop. da war das geschrei in der türkischen presse gross. sie zeigten kz-bilder mit dem untertitel -da seht ihr, zu was sie fähig sind-. in der auseinendersetzung darüber erfuhr ich auch zum ersten mal, was die türken mit den armeniern während des erten weltkrieges gemacht hatten.
    und ich erkannte, die türken beuten den deutschen nazi-schuldkomplex aus.

  14. #16 Salahadin

    Selbstverständlich akzeptiere ich die Meinungsfreiheit!
    Nur wird merkwürdigerweise die Meinungsfreiheit von denen vehement verteidtigt,die diese für andere kategorisch ablehnen(Karikaturen,Genozid,Mely Kiyak)

  15. PI: Rechts oben Lese Ich
    Argumente gegen die Klimakatastrophen-Hypothese

    Nun 1. Funktioniert der Link nicht
    Und
    2. Ist die Klimakatastrophe keine Hypothese sondern Wahnvorstellungen.
    Siehe ff.

    Die Erklärung für das Gedankengut der „grünen“ Untergangspropheten Al Gore, James Hansen, Prinz Charles, Joachim Schellnhuber und Stefan Rahmstorf: Wahnvorstellungen
    Dr. Stephen Murgatroyd liefert den psychologischen Hintergrund für die gleichlautenden Einstellungen der global agierenden „Umweltschützer“ wie Al Gore, James Hansen, Prinz Charles, Joachim Schellnhuber oder Stefan Rahmstorf. Es handelt sich nach Überzeugung des promovierten Psychologen schlicht um Wahnvorstellungen.

    http://tinyurl.com/7246tgu

  16. #16 Salahadin (25. Jun 2012 18:02)

    Völkermord oder nicht, das ist für mich keine sachliche, sondern eine politische Frage.

    Völkermord ist keine politische Frage sondern eine Frage der Menge der Ermordeten und der Motivation für das Morden.

    Zum Beispiel ist echter Rassismus sehr oft die Hauptmotivation.
    So in etwa dürften die Gedankengänge aussehen:

    „Das sind Armenier/Juden, die sind weniger wert als wir, also handeln wir richtig, wenn wir die wegmachen, um für uns mehr Platz/Geld zu bekommen.“

    Politisch wirds erst, wenn aus diesem Völkermord Nachteile entstehen könnten bzw. Vorteile gezogen werden können.
    Dann gehts nicht mehr um die Ermordeten sondern darum, die Ermordeten zu instrumentalisieren oder -von der anderen Seite- die Ermordeten und damit den Mord zu leugnen.

    Blöd, wenn man etwas hochhält -hier das edle Türkentum-, was Dreck am Stecken hat. 😈

    Wie schafft man das als Mann von Ehre, Anstand und dem Wissen, was gut und was schlecht ist?

    Man belügt sich selbst. :kotz:

    Dass man mit dem Selbstbelügen sich selber die Ehre nimmt, blendet der Ideologe natürlich genauso aus.

    Entweder hinterfragt man seine eigene Ideologie und vergleicht die Taten der Ideologie mit dem eigenen Werte- und Moralverständnis oder man leugnet das Verbrechen der Ideologie.

    Das läuft so mit dem Türkentum, dessen Anhänger den Mord an den Armeniern leugnen, um die Ideologie weiterhin als ehrenhaft betrachten zu können.

    Das läuft so mit den Hitlereilern, die den Holocaust leugnen, um das Nazentum sauber zu bekommen.

    Das läuft so mit den Sozialisten, die die Ermordeten Maos, PolPots, Stalins sowie den Sozialismus Hitlers leugnen.

    Und so treiben es auch Mohammedaner, die Mohammeds Kinderfi**erei leugnen, um weiterhin den „Profeten“ verehren zu können.

  17. @ #2 Eurabier

    Bei meiner täglichen Analyse des Unfugs der linksgrünen Khmer fiel mir das folgende aktuelle Foto auf, welches Schüler eines “Gymnasiums” in Berlin zeigt, dieses Bild haben die linksgrünen Khmer offensichtlich bewusst ausgewählt, um uns auf unsere Zukunft vorzubereiten

    Man könnte fast glauben, vorne hockt als Lehrer der grauhaarige Ströbele, der den türkisch-arabischen Schülern beibringt, wie man den militärisch-industriellen Komplex bekämpft und das eigene deutsche Volk so hasst, dass man es am liebsten ausrotten möchte.

    Den ersten Teil verstehen seine Lieblingsschüler natürlich nicht, also konzentriert er sich ganz auf den zweiten.

  18. @ 6 Salahadin

    Ihrem Namen nach, sind Sie Türke oder Kurde, und ihrer Aussage nach auch!Wenn es angeblich kein Völkermord war, haben sich dann 1 1/2 Mill. Armenier in Luft aufgelöst??
    Hier in Europa kommen Sie bei aufgeklärten Leuten mit ihren Lügenmärchen nicht weit.
    Über das Armenierthema wissen inzwischen sehr viele Menschen bescheid.
    Wir sind hier, Gott sei Dank, nicht in der Türkei, wo die Presse und bestimmte Politiker lügen, dass sich die Balken biegen.
    Warum schreiben Sie hier überhaupt mit?

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