17 Millionen Ostdeutsche kosteten Westdeutschland 1,5 bis 2 Billionen Euro. Das lässt erahnen, was 300 Millionen Menschen kosten mögen. Es ist auffallend, wie unbefangen, ja unverschämt viele angelsächsische Diskussionspartner, aber nicht nur sie, bei der Forderung nach deutschem Geld mit der deutschen Schuld an den Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts spielen. 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Deutschen das Recht (und die Pflicht), sich in der internationalen Zusammenarbeit bei finanziellen Fragen von ihrem vernünftigen Eigeninteresse leiten zu lassen, ohne ständig die Moralkeule fürchten zu müssen. (Der ganze Artikel von Thilo Sarrazin zur Wahl in Griechenland hier in FAS!)

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72 KOMMENTARE

  1. Ärgerlich ist, dass wir das Geld nicht denen geben, die es wirklich bräuchten.

    Mit geringsten Mitteln könnte man in wirklichen Krisengebieten dieser Welt viel Not lindern – es sei nur der Hunger in Afrika genannt. Mit Kleinstbeträgen könnte man dort Kindern das Leben retten. Doch dafür haben wir freilich kein Geld. Wir werfen die Milliarden lieber reichen westlichen Industrienationen hinterher, die jahrelang gezecht und geprasst haben, als Dankeschön für ihre Verschwendung und Mißwirtschaft….

    Beschämend!

  2. Noch ärgerlicher ist, dass wir augenscheinlich vor lauter „Europa“ und „Vergangenheit“ sogar unser Hirn scheinbar komplett ausschalten, denn wer glaubt denn daran, dass wir auch nur einen einzigen Cent je wiedersehen werden? Die Griechen sind pleite, das ist eine Tatsache. Wären sie nicht im Euro, gäbe es längst den Staatsbankrott. Die Wirtschaftsexperten sagen klar und deutlich, dass ein Schuldenschnitt, wie er mit Griechenland gemacht worden ist (der uns übrigens mehrere 10 Milliarden € gekostet hat) auf Dauer alleine das Problem nicht lösen kann, da das Land in dieser Währung seine Wirtschaft nicht sanieren kann. Und wer das in Deutschland ausspricht, der wird als rechtsradikal beschimpft.

  3. Auszug:

    Schon gar nicht will diese Mehrheit erkennen, dass nur eine reale Kostenreduktion von 30 bis 50 Prozent dem Land die Chance gibt, wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Das Leistungsbilanzdefizit Griechenlands von 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zeigt nämlich, dass das Land trotz des Schuldenerlasses und der Umschuldung immer noch weit mehr verbraucht als es produziert.
    ———————————————

    Vielleicht sollte man es verständlicher sagen.

    Herr Salakis, sie verdienen 1000 Euro im Monat, und geben 1400 Euro im Monat aus. Wir erlassen ihnen alle Schulden, unter der Bedingung, das Sie nur noch 999 Euro ausgeben.

    Will er aber nicht. Er will in Zukunft sparen, und nur noch 1300 Euro ausgeben. Bei gleichem Verdienst. Eigentlich stimmt gleicher Verdienst auch nicht, er Verdient ja nach dem Sparprogramm, indem auch die Löhne gekürzt werden, nur noch 950 Euro.

    Dann wären die vorgeschriebenen 999 Euro Ausgaben ja auch schon zuviel.

    Ergo, egal was die da veranstalten, es kann nicht klappen.

  4. Die Griechen können sich, ganz demokratisch, entscheiden, was sie wollen, müssen jedoch auch dann die Folgen dafür tragen.
    Sie können jedoch nicht über das Geld anderer Länder abstimmen. Diese Illusion scheint dort umherzugeistern.

  5. Heute abend auf ORF 2 ab 22.00 Uhr
    u. a. mit Sarrazin:

    Sendung „Im Zentrum“ mit Thema
    „Griechenland – Sargnagel für den Euro?“

    Anschliessend „Die Griechenlandlüge“.

  6. Wenn Griechenland aus dem Euro austritt, dann hätte das katastrophale Bedeutung für Europa

    Ein starkes Europa könnte es verkraften wenn ein paar Länder den Euro wieder verlassen

  7. #4 fraktur (17. Jun 2012 17:58)

    Die Griechen haben ja noch nicht einmal ein Wort für „Demokratie!“ 🙂

    Scherz beiseite, wenn wir nicht die Notbremse ziehen, dann sind wir die bösen und die armen Deutschen, böse allein würde schon reichen!

    Die Engländer sollten sich in Bezug auf die Kriegsschuld von 1914 zurückhalten, haben sie doch stets versucht, das wilhelminische Deutschland nach Kräften zu schwächen (Made in Germany) mit dem Unterschied, dass es heute keine englische Industrie und keine britischen Kolonien mehr gibt, will sagen, sie konnten Deutschland niemals schwächen, haben aber das Empire verloren und werden noch vor uns Kalifat werden.

    Die Europäer müssen sich schon entscheiden: Wenn Deutschland in der Mitte Europas zu groß und zu mächtig ist, dann wird Europa mit einem schwqachen Deutschland weder stabil, noch prosperierend, noch friedlich sein, die Musik spielt dann bei den BRICS und nicht bei den Brits!.

    So, nun werde ich ein paar Deutschlandfahnen von den Autos klauen! 🙂

    2050 – St. Paul’s Cathedral wird Tony-Blair-Mosque

  8. Wie die Umfragen in Griechenland sind, müsste eigentlich das gleiche herauskommen wie beim letzten Mal:

    Keine stabilen Mehrheiten und keine funktionierende Regierung.

    Ich hoffe allerdings auf einen Sieg der „Linken“, damit endlich Schluss ist mit dem Euro.

    In den nächsten Monaten sollte jedes Land seine angestammte Währung zurück erhalten und dann ist endlich Ruhe auch für Deutschland.

    Zittern müssen die anderen dann allein.

  9. Schön, dass kewil ausgerechnet am 17. Juni gegen Ostdeutsche hetzt. Hätte die Treuhand nicht das Vermögen der DDR (ca. 1,2 Billionen DM) verschleudert, würde die Bilanz wohl anders ausgesehen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kosten_der_Deutschen_Einheit

    Auch die Zahl von 1,5 – 2 Billionen EUR hast Du entweder kritiklos von Sarrazin übernommen oder Dir aus den Fingern gesogen.

  10. Wann wird diesem Wahnsinn endlich ein Ende gesetzt?

    Der Euro ist gescheitert, das wird jetzt jedem klar.

    Nur die Betonköpfe in Brüssel wollen es nicht wahrhaben.

    „Reset“ heisst die Lösung!

    Die Idee Wirtschaftsraum Europa, muss deswegen nicht aufgegeben werden.

    „Aber es ist der Fluch der bösen Tat, dass sie immer aufs Neue Böses muss gebären.“

  11. @ #10 Abu Iblis (17. Jun 2012 18:15)

    Tatsache ist aber auch, ohne Ostdeutschland hätte es niemals eine EUdSSSR gegeben.

  12. 17 Millionen Ostdeutsche kosteten Westdeutschland 1,5 bis 2 Billionen Euro.

    Aha! Das Geld kam ausschließlich den Ostdeutschen zu Gute. 😯 Wann ist denn Auszahlung?

  13. #11 Wilhelmine (17. Jun 2012 18:16)
    Wann wird diesem Wahnsinn endlich ein Ende gesetzt?

    Der Euro ist gescheitert, das wird jetzt jedem klar.

    ——————————————-
    Nur die Eurokraten geben nicht auf.
    Es kommt mir vor wie die Endsiegparolen der Nazis vor Kriegsende:

    „Die Brüsseler EU-Institutionen feilen derweil fieberhaft an einem neuen Modell für gemeinsame europäische Schuldanleihen mit einer kurzen Laufzeit und einer begrenzten Summe. Diese sogenannten Euro-Bills könnten im Gegensatz zu den von der Bundesregierung abgelehnten Euro-Bonds mit dem Grundgesetz in Einklang stehen. Den Plänen zufolge dürfe sich jeder Staat bis zu einem bestimmten Prozentsatz seiner Wirtschaftsleistung mittels Euro-Bills finanzieren. Während Frankreich gemeinsame europäische Anleihen fordert, lehnt Deutschland sie bislang ab.“
    —————————————

    Erste aussagekräftige Ergebnisse der Parlamentswahl werden erst gegen 19.30 Uhr erwartet. mehr… [ Forum ]SPON

  14. @ #12 Wilhelmine (17. Jun 2012 18:17)

    Was hat denn Ostdeutschland mit der Mutation der EU zur EUdSSR zu tun?

  15. #12 Wilhelmine (17. Jun 2012 18:17)

    Tatsache ist aber auch, ohne Ostdeutschland hätte es niemals eine EUdSSSR gegeben.

    Sorry, dass wir Ostdeutschland nicht schon vor der Wende selbst abgefackelt haben.

  16. Es ist zum Haareraufen. Endlich haben wir eine Schuldenbremse in unser Grundgesetz aufgenommen, gegen den Widerstand der Linken versteht sich, und könnten nun endlich an die Haushaltskonsolidierung gehen.
    Aber was nützt das alles, wenn wir zugleich die Schulden anderer Länder übernehmen. Ein Schritt vor und zwei Schritte zurück ist nicht das, was ein Land vorwärts bringt.

  17. #10 Abu Iblis (17. Jun 2012 18:15)

    Welches Vermögen? Sie kennen die DDR auch nur vom Schwarzen Kanal.

  18. #10 Abu Iblis (17. Jun 2012 18:15)
    zitat
    Schön, dass kewil ausgerechnet am 17. Juni gegen Ostdeutsche hetzt. Hätte die Treuhand nicht das Vermögen der DDR (ca. 1,2 Billionen DM) verschleudert, würde die Bilanz wohl anders ausgesehen:
    zitatende
    und warum sah es im öffentlichen raum der ddr immer so aus, als hätten sie 1,2 billionen schulden? 🙂
    amüsiere mich immer, wenn kleine leute wie du und ich meinen, reale zahlenzu kennen.

  19. Was die Griechen gerne vergessen:
    1) Die Deutschen haben den Griechen den Euro nicht aufgezwungen.
    2) Die Griechen wollten den Euro haben
    3) Um ihn zu bekommen haben sie getrixt und gelogen
    Was die Deutschen gerne vergessen:
    Sie haben Politiker gewählt die dabei mitgespielt haben.

  20. @ #13 survivor (17. Jun 2012 18:28)

    Lieber Survivor, don’t you worry!

    Sollte heute noch kein Ergebnis bei der Wahl rauskommen das für den Euro passt, dann wählen die Griechen weiter bis es merkelpassend ist…..

  21. Deutschen sollen also dafür bürgen und zahlen, dass die französische Politik in die falsche Richtung geht.

    Letztlich ist dies nicht anderes als die Vergemeinschaftung der deutschen Finanz- und Wirtschaftskraft für die Zwecke des südeuropäischen Konsums.

    Zur Arbeitsmoral in Deutschland wird das ganz sicher nicht beitragen, eher zum Gegenteil.

    Oder die Nordländer haben für eine Reihe von Jahren deutlich mehr Inflation als die Südländer.

    Besonders bitter für alle Rentner, verkraftbar für jene, die erst einzahlen müssen bzw. einzahlen.
    Sollte die Geldentwertung in Form der Inflation kommen, weg mit großen Geldbeträgen, rein ins Edelmetall, in die Immobilie oder eine andere unabhängige Kapitalanlage.

  22. Ausgerechnet am 17. Juni so etwas zu Ostdeutschen zu schreiben ist völlig unangemessen, kewil!

    Davon abgesehen handelte es sich um Gelder, die für die Wiedervereinigung des deutschen Volkes ausgegeben wurden. In meinen Augen gebietet es der Patriotismus, solche Aufgaben zu stemmen und anzugehen!

    Insofern ist der Vergleich mit der EU völlig unangebracht. Die Deutschen zu vereinigen war unsere verdammte Aufgabe, die Finanzierung der EU ist es jedoch nicht!

  23. Sarrazin ist und bleibt der Beste, alles was er in dem Artikel sagt ist wahr. Deshalb werden in die rot-grünen Deutschlandhasser und -abschaffer wieder hart angreifen, um Deutschland endlich den gar auszumachen.

    Die einzige Hoffnung ist Frau Merkel, wenn sie standhaft bleibt, haben wir vielleicht noch eine Zukunft, wenn sie einknickt, sind wir alle verloren und Deutschland wird ein 2. Afghanistan.

  24. #19 Wilhelmine (17. Jun 2012 18:40)

    Ja, unsere Geduld wird auf eine harte Probe gestellt. Aber der Sekt bleibt gekühlt im Kühlschrank. 😉

  25. Wie kewil richtig schreibt ist der 2. Weltkrieg 70 Jahre her (naja … fast). Es ist aber offensichtlich so, dass je weiter dieser zurückliegt, die Forderungen an Deutschland umso mehr wachsen (ähnlich ist es ja mit der lächerlichen Angst vor Nazis). Oder weckt einfach die Tatsache, dass Deutschland (noch) das (absolut betrachtet) reichste Land in der EU ist Begehrlichkeiten?

  26. #15 Abu Iblis (17. Jun 2012 18:28)

    Was hat denn Ostdeutschland mit der Mutation der EU zur EUdSSR zu tun?

    Das war der interne Deal der Siegermächte mit Kohl: deutsche Einheit nur gegen Euro und „europäische Vereinigung“. Mittlerweile ein „offenes Geheimnis“.

  27. 9 Wilhelmine (17. Jun 2012 18:10)

    In den nächsten Monaten sollte jedes Land seine angestammte Währung zurück erhalten und dann ist endlich Ruhe auch für Deutschland.
    ————
    Das mit der Währung wäre nicht schlecht,aber Ruhe für Deutschland?
    Ich fürchte dann geht die Zuwanderung in unsere Sozialsysteme erst richtig los.
    Und Dank (oder Fluch) des Schneuzers,werden sie alle willkommen sein.

  28. #1 Nikodemus

    Mit geringsten Mitteln könnte man in wirklichen Krisengebieten dieser Welt viel Not lindern – es sei nur der Hunger in Afrika genannt. Mit Kleinstbeträgen könnte man dort Kindern das Leben retten.

    Dazu sage ich nur eines: Hilfe zur Selbsthilfe – und sonst nichts! Keinerlei Gelder direkt an diese Länder, denn dies verschlimmert nur deren Misere. Rhodesien war ein ziemlich prosperierendes Land und wurde, auch von den deutschen Linken gefeiert, zu Simbabwe. Dumm nur: Als Simbabwe unter schwarzer Regierung und Verwaltung und nach der Enteignung und Vertreibung der weißen Leistungsträger befindet sich das Land im freien Fall.

  29. #31 hallodeutschland (17. Jun 2012 19:03)

    Eigentlich sollten alle am Montag ihr Geld abheben. Basta
    —————————————–

    Meinen sie die Griechen? Falls ja:

    Wenn alle Griechen am Montag „ihr“ Geld abheben, heben sie alles ab, nur nicht „ihr“ Geld.

    Sie heben vielmehr ihres, meines, und vielen anderen Nationen zugehörigen Menschen Geld ab.

  30. #27 Wilhelmine (17. Jun 2012 18:57)

    Jede Kapitalanlage birgt Risiken. Welche die Sicherste ist, muß dann abgewogen werden. Trotzdem halte ich jede nicht überteuerte Kapitalanlage für sinnvoller, als den Euro gegenwärtig, da sein Schicksal besiegelt ist.

    Trotz der bereits stark gestiegenen Preise sehen zwei Drittel der Deutschen Immobilien als sicherste Geldanlage.

    Ebenfalls drei von vier Bundesbürgern halten eine Immobilie für die beste Form der Altersvorsorge.

    Typisch deutsch, ohne zu hinterfragen wird es geglaubt – viele halten sogar Gold für eine schlechte Kapitalanlage, obwohl es in den letzten Jahren ordentlich Rendite abwarf.

    Streuung heißt das Zauberwort im Alter. Von jedem etwas, um einseitige Verluste besser kompensieren zu können.

  31. …mit der deutschen Schuld an den Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts spielen.

    Wenn die deutschen Volksvertreter auch so blöd sind und mitspielen…

  32. #7 Pedo Muhammad (17. Jun 2012 18:06)

    Wenn Griechenland aus dem Euro austritt, dann hätte das katastrophale Bedeutung für Europa

    Ein starkes Europa könnte es verkraften wenn ein paar Länder den Euro wieder verlassen
    ———————————————–

    Wir haben kein starkes Europa!

    Ein Sprichwort lautet: Bei Geld hört die Freundschaft auf.

  33. Wer das ökonmische 1 x 1 nicht beherrscht, der….

    geht unter.

    Heute kam ein aufhellender Beitrag im Bayern TV. Ging um Spanien und die „beste“ ausgebildete Jugend, die Spanien jemals hatte.

    Es war erschreckend, welche Naivität da zum Vorschein kam.

    Da wurden Eigentumswohnungen für über 6.000€/qm in stinknormalen Lagen auf den Tisch geblättert und monatliche Belastungen von 1.500 € von einer normalen Verkäuferin akzeptiert. Geht’s noch!

    Spanien hat seit 1990 mehr Neubauten hochgezogen als Deutschland, Frankreich, Italien und UK zusammen. Die haben die Bauindustrie massiv seitens des Staates gestützt (Korruption?) und haben stattdessen die Textilindustrie und die Metallverarbeitung vernachlässigt.

    Man hat in den Jahren gut gelebt. Zwischen 6 – 8 % Lohnsteigerungen bei unter 2% Inflation.

    Nur zum Vergleich. Ein spanischer Flugcontroller verdient das doppelte Gehalt eines Frankfurter Controllers.

    Die „super ausgebildete spanische Jugend“. In dem Filmbeitrag wimmelte es von Mediengestaltern und Journalisten. Wenn das so ist, kann ich nicht abschließend beurteilen, dann ist das so etwas „wie am Markt vorbei gelernt“. Das sind Pseudo-Ausbildungen, die die noch vorhandene Industrie in der Quantität gar nicht gebrauchen kann, weil es keine MINT-Ausbildungen sind.

    Zusätzlich hat Spanien Mindestlöhne und die höchste Jugendarbeitslosigkeit in Europa. Wenn das keine Kausalität herstellt, wer oder was dann.

    Aus meiner Sicht sind zwei Fakten immanent:

    1) die ökonomische Naivität der Menschen im Beherrschen von ökonomischen Grundregeln (Politiker ebenso) und

    2) und der Unsinn von Subventionen und Planungsvorgaben durch Brüssel.

    Zentrale Planung, wissen wir aus der Sowjet-Zeit, ist immer fehlerhaft und reagiert nicht marktgerecht und Subventionen führen zu Fehlallokation knapper Güter.

    So gesehen ist das gesamte EUDSSR/EURO Desaster, leider, muss ich ergänzen, dass beste und zugleich lehrreichste und aktuellste Beispiel sozialistischer Fehlplanung und bester Beweis für von Mises Theorie der Nationalökonomie.

    http://docs.mises.de/Mises/Mises_Nationaloekonomie.pdf

  34. #32 HKS (17. Jun 2012 19:27)

    „Hilfe zur Selbsthilfe – und sonst nichts! Keinerlei Gelder direkt an diese Länder, denn dies verschlimmert nur deren Misere.“

    Genau da liegt der Hase im Pfeffer.
    Ich stimme Ihnen voll zu.
    Je mehr Geld in die abgewirtschaften Staaten Afrikas fließt, desto weniger tun sie selbst.
    Die Bevölkerungsexplosion tut ein Übriges.
    Die Verantwortung der Eltern, nur so viele Kinder in die Welt zu setzen wie sie ernähren können, wird noch völlig ausgeblendet.

    Aber dieses Einmaleins zu benennen ist natürlich rassistisch 😉

  35. #41 antonio

    absolut richtig erkannt. Solche Argumente muss man den „sozial-gerechten“ Vollpfosten immer wieder unter die Nase reiben. Das wirkt auf Dauer.

    Zweites Mittel.

    Fragen, wo denn die riesigen Mittel der Entwicklungshilfe geblienen sind? Kann mich sehr gut erinneren, dass einige „Herrscher“ ihre Milliarden gehortet haben.

    Drittes Mittel.

    Fragen wir die hier ansässigen Apologeten der politischen und NGO Macht, wie es um deren Einkommen und Vermögen (auch Steuern) bestellt ist?

    Wer zahlt denn von denen in Brüssel wohl Steuern??????? Lagardere auch nicht. Und wie sieht bei Gabriel, Trittin, Özdemir, Roth et al wohl aus?

  36. 12 Wilhelmine (17. Jun 2012 18:17)

    Tatsache ist aber auch, ohne Ostdeutschland hätte es niemals eine EUdSSSR gegeben.
    ———
    Tatsache ist aber auch,ohne die ungeheuren Opfer Ostdeutschlands(und Mitteldeutschlands) als Sündenbock,hätte es das Deutsche Wirtschaftswunder in Westdeutschland nie!!! gegeben!!!

  37. Rentner in Deustchland, die Griechen holen gerade das Geld von den Bank genau das Geld was ihr da einbezahlt habt. Schon übermorgen könnte keines mehr da sein.

  38. #20 Wilhelmine:
    „Alle Statistiken, wonach die DDR das stärkste Ostblockland sei, waren komplett falsch.“

    Und die Besserwisser haben das nicht erkannt?

    Aber: So pleite wie jetzt war die DDR nie.
    Denn: 24.707 Euro Schulden – pro Kopf am 31.12.2011. Das ist unerreicht bis jetzt gewesen.

    Die Österreicher haben sogar 29.951 Euro Schulden pro Kopf lt. Schuldenuhr von heute.
    Die hatten keine DDR mitzuschleifen. Und die sind erst rd. 15 Jahre in der EU.

    Also muss der Grund für die horrenden Schulden woanders liegen. Nicht beim Beitritt der DDR.

  39. Wilhelmine

    Ach Wilhelmine , sie sollten ihre Informationen aus der “ Bildzeitung “ nicht sofort über PI verbreiten . Polemik ersetzt kein Sachwissen !!!

  40. @ #44 Stoerenfried (17. Jun 2012 19:58)

    Es geht nicht nur um die Schulden (wobei wir ohne die DDR heute immer noch super dastehen würden!), sondern vor allem darum siehe unten!

    #30 Stefan Cel Mare (17. Jun 2012 19:03)
    #15 Abu Iblis (17. Jun 2012 18:28)

    Was hat denn Ostdeutschland mit der Mutation der EU zur EUdSSR zu tun?

    Das war der interne Deal der Siegermächte mit Kohl: deutsche Einheit nur gegen Euro und “europäische Vereinigung”. Mittlerweile ein “offenes Geheimnis”.

  41. #44 Stoerenfried (17. Jun 2012 19:58)

    Also muss der Grund für die horrenden Schulden woanders liegen. Nicht beim Beitritt der DDR.

    Zerstören Sie doch bitte nicht das Weltbild der Wilhelmine! Sie hat doch ihre Feindbilder so schön dogmatisch fest installiert.

  42. # 10 Abu Iblis

    Natürlich haben Sie recht . Das Volksvermögen der DDR betrug nach Edgar Most – stellvertretender Präsident der Staatsbank der DDR und späterer Direktor der Deutschen Bank – exakt die von Ihnen genannte Summe . Dazu kamen noch Schulden hinzu , die andere Länder bei der DDR hatten . Die DDR erfüllte bis zum Schluß ihre Verpflichtungen bei der Begleichung der Zinszahlungen und galt damit auf dem internationalen Parkett als KREDITWÜRDIG .Mit dem Märchen von der angeblichen Staatspleite wollten Kohl und Konsorten lediglich das Tempo zur Liquidierung der DDR forcieren , um die nächsten Wahlen zu gewinnen .

  43. Der Artikel von Sarrazin ist die reine Wahrheit.

    Bemerkenswert ist, dass immer mehr solche Artikel in MSM erscheinen.
    Offensichtlich ist die herrschende Klasse bei der Frage Euro nicht mehr einig – sie kapiert langsam, dass es um eigenes Vermögen geht.

    Die Stimmung kippt um.
    Und das ist gut so.

  44. #45 Wilhelmine:
    „Es geht nicht nur um die Schulden (wobei wir ohne die DDR heute immer noch super dastehen würden!)“

    Es geht nicht um die Schulden? Worum dann?

    Die Verschuldung begann schon am Anfang.
    Sie stieg noch relativ moderat unter den Sozis. Bei Kohl ging es rasant aufwärts, nicht erst ab 1990.

    Aber nehmen wir mal an, die BRD stand so super da. Kein Wunder, haben doch die Deutschen jeseits der Elbe den verlorenen Krieg allein bezahlt. Am meisten die Vertrieben.

    Interssant, dass der Schuldenanstieg durch die Millionen hereinströmender „Migranten“ nicht mal erwähnt wird. Der begann nämlich in Hundertausenden nach dem Untergang des Kommunismus/Ostblocks.

    Schöne Solidarität unter den Landsleuten.
    Da muss man sich nicht wundern, wenn unsere neuen „Mitbürger“ uns verachten.

  45. @ #49 Stoerenfried (17. Jun 2012 20:31)

    Da muss man sich nicht wundern, wenn unsere neuen “Mitbürger” uns verachten

    Du sagst es !

    Wir Westdeutschen haben gelöhnt, als Dank hat man Verachtung bekommen!

    Wo ist das der Unterschied zu den H4- Migranten?!

  46. @ #48 pellworm (17. Jun 2012 20:15)

    Quatsch, die DDRler waren sogenannte Wirtschaftsflüchtlinge! Die DDR bankrott.

  47. LIVE
    http://www.ert.gr/webtv/index.php/web-tv-live/et3live.html

    Die Auszählung in Griechenland läuft noch, wobei die kleinen ländlichen Wahlkreise ihre Ergebnisse schneller melden können.
    Wer mal schnell einen Blick auf die Zwischenergebnisse werfen will kann das mit obigem Link machen.

    Um 20.30 Konservative (Nea Dimokratia) vor Linkssozialisten (Syriza) vor Sozialisten (Pasok).
    Danach die Anel (Unabhängige Griechen).
    Chrysi Avgi (Goldene Morgenröte) stabil bei 7%.

    Die farbigen Parteisymbole sind hier erklärt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Griechenland_Mai_2012

  48. # 55 Wilhelmine

    Wenn man eine Faktenresistenz entwickelt hat , dann hat man mit jeder Aussage recht .

  49. #54 Wilhelmine (17. Jun 2012 20:35)

    Wir Westdeutschen haben gelöhnt, als Dank hat man Verachtung bekommen!

    Ich habe gerade durch Zufall herausbekommen, dass genau Ihre Abgaben in meinen Haushalt geflossen sind.
    Das Geld habe ich aber mittlerweile verprasst. Nachschub wäre nett!

  50. @ #60 survivor (17. Jun 2012 20:51)

    Heute lass ich mich nicht ärgern und trinke lieber (zumindest virtuell) Champagner mit dem lieben Survivor!

    Zum Wohl
    und

    Vergelts Gott!

  51. #49 Wilhelmine

    Das war der interne Deal der Siegermächte mit Kohl: Deutsche Einheit nur gegen Euro und “europäische Vereinigung”. Mittlerweile ein “offenes Geheimnis”.

    Wenn überhaupt, war das ein innereuropäischer ‚Deal‘ – ohne Bush sen. und Gorbatschow. Vor lauter Einheitstrunkenheit haben Kohl und Genscher wohl den Möchtegern-Weltmächten F und GB zugestimmt.

  52. Die „Wirtschaftswoche“:

    „Die pro-europäischen Kräfte gewinnen denkbar knapp die Neuwahlen in Athen. Der große Knall bleibt damit aus, für Deutschland wird es nun aber wohl erst so richtig teuer“.
    „Ohne Strukturreformen und ohne die Möglichkeit der Währungsabwertung bleibt Griechenlands Euro-Aus weiterhin wahrscheinlich. Nicht sofort, eher Anfang 2013. Doch bis zum „Grexit“ werden noch weitere Milliarden nach Athen fließen.

    Griechenland hat mit der Parlamentswahl am Sonntag den Freitod verweigert, stattdessen wählte es den teuren Tod auf Raten. Am Endergebnis ändert das nichts“.
    http://www.wiwo.de/politik/europa/samaras-sieg-griechenland-waehlt-den-tod-auf-raten/6757706.html

  53. 70 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg haben die Deutschen das Recht (und die Pflicht), sich in der internationalen Zusammenarbeit bei finanziellen Fragen von ihrem vernünftigen Eigeninteresse leiten zu lassen, ohne ständig die Moralkeule fürchten zu müssen.

    Ich wäre mir da nicht so sicher. Mindestens bis 1990 war Deutschland wohl alles andere als souverän. Es war besetztes Land. Und man könnte durchaus meinen, dass dies auch heutzutage noch nicht großartig anders ist.
    Der ominöse Artikel 146 GG wurde auch 1990 nicht gestrichen, sondern lediglich erweitert. Warum sollte dem Volk eines souveränen Landes vorenthalten werden, sich eine eigene Verfassung zu geben? Die Merkel hat vermutlich auch die „Kanzlerakte“ unterschrieben. Anders ist das kaum zu erklären.

    http://www.zeit.de/2009/21/D-Souveraenitaet

  54. Im 19. Jahrhundert waren die Griechen alle paar Jahre pleite, weil sie nur wenig gearbeitet, aber dafür über ihre Verhältnisse gelebt haben.
    Und sie kamen immer damit durch. Das prägt!

    Ich meine, damit muss endlich mal Schluss sein, und mit dem Land sollte man das machen wie bei jedem Deutschen, der regelmäßig mehr Geld ausgegeben hat, als er einnahm: Privatinsolvenz, und dann bei Null anfangen lassen!

    Große Teile der griechischen Bevölkerung MÜSSEN lernen, egal wie, dass man nicht nur konsumieren, sondern auch produzieren muss!
    Wo sind sie denn, die griechischen Automobilfirmen, IT-Firmen, Hochtechnologie etc.? Und warum sollen dass Inder, Chinesen u. a. können, aber Griechen nicht?
    Einfach mal mehr arbeiten!

  55. „Es ist auffallend, wie unbefangen, ja unverschämt viele angelsächsische Diskussionspartner, aber nicht nur sie, bei der Forderung nach deutschem Geld mit der deutschen Schuld an den Katastrophen des vergangenen Jahrhunderts spielen.“

    Wo ist das Problem? Ich meine, probieren, fordern könenn sie ruhig. Aber dazu gehören immer zwei!
    Falls unsere Regierung nicht das Rückgrat hat, so etwas zurückzuweisen, dann erst wird’s problematisch!
    Und dann können die Angelsachsen als nächstes Geld von Italien fordern wegen der römischen Angriffe vor einiger Zeit. Aber da ist wohl nicht so viel zu holen…

    Und die Griechen könnten es bei den Türken probieren. Die haben auch eine Kriegslast!

  56. 17 Millionen Ostdeutsche kosteten Westdeutschland 1,5 bis 2 Billionen Euro.

    Dazu ist allerdings anzumerken, daß im Gegenzug ein „Vermögenstransfer“ von mindestens 4 Billionen Euro gen Westdeutschland stattfand.

  57. #52 Sauron


    Bemerkenswert ist, dass immer mehr solche Artikel in MSM erscheinen.
    Offensichtlich ist die herrschende Klasse bei der Frage Euro nicht mehr einig – sie kapiert langsam, dass es um eigenes Vermögen geht.

    Es geht um weit mehr als ihrem Vermögen, es geht um ihren Allerwertesten. Es scheint ihnen langsam zu dämmern, dass auch noch außerhalb ihre Käseglöcke noch simple Ökonomie gilt und nicht der Unsinn herrscht.

    Geht Europa wg. der Verschuldung den Bach herunter, wird es Brüssel und alle Organe der EUDSSR mitreißen.

    #70 Holzer

    Für mich ist die deutsche „Kriegsschuld“ mittlerweile kein Thema mehr. Klar, es gab einen Hitler und es gab die KZs mit Millionen an Toten.

    Aber so unschuldig, wie sie immer tun, waren und sind unsere „Freunde“ im Westen nicht.

    Sie hatten und haben ihre eigenen Interessen, was ich Ihnen nicht übel nehme, aber ich hasse Heuchelei!

    Sie haben die Deutschen in Kriege gehetzt, haben Deutschland geplündert und haben Europa und Deutschland mit in Brand gesetzt.

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