Schmuddel Camp vor der EZBDas Frankurter Occupy-Camp wird von Zigeunern okkupiert (PI-berichtete). Seitdem mehren sich die Hinweise auf mangelnde hygienische Zustände. Bild hatte zunächst die Zusammensetzung des Camps recherchiert:

Und so setzt sich das Camp nach inoffiziellen Informationen von Behörden jetzt zusammen: 5 Aktivisten, 60 Rumänen, dazu 10 Alkoholkranke, 5 Junkies, 10 geistig Verwirrte.

Nun soll das Camp laut Beschluss des Ordnungsamtes geräumt werden. Die Occupy-Aktivisten sollen zwar versucht haben, aufzuräumen, doch stapelt sich teilweise meterhoch der Müll und es müsste wohl dringend Ungeziefer bekämpft werden.

Bild:

Rattenplage, Alkoholiker, Junkies, Rumänen-Ansturm, Schulden. Das Occupy-Camp ist zum sozialen und hygienischen Brennpunkt verkommen.

Gestern zog Ordnungsdezernent Markus Frank die Notbremse: „Das Lager muss bis 31.7. geräumt sein. Sonst räumen wir!“ (…)

1 Stunde und 49 Minuten versuchen die Aktivisten teils lautstark Frank zu überzeugen. Das Schimpfen ist immer wieder bis ins Treppenhaus zu hören. Ohne Erfolg. (…)

Es ist die letzten Wochen sogar immer schlimmer geworden: „Die Hygiene ist dort ein so großes Problem, dass es nicht gesundheitsfördernd ist, sich im Camp aufzuhalten.“

Zeitplan: Bis 31. Juli muss Occupy das Lager geräumt haben. Wenn nicht, übernehmen Stadt und Polizei die Auflösung des Camps.

Danach beseitigen Schädlingsbekämpfer das Ungeziefer. Frank: „Es wird 8-10 Wochen dauern, bis der Park wieder schön ist.“

Occupy Frankfurt hielt laut Bild eine „Asamblea“  ab und weigert sich, das „Gammel- Camp“ mit den „Bettel-Rumänen“ zu räumen:

Nachdem Ordnungsdezernent Markus Frank das Lager der Bankenkritiker wegen dramatischer hygienischer Zustände am 31.7. dicht macht, beschimpfen die Aktivisten den Politiker:„Handlanger internationaler Großgläubiger, Lügner, hinterhältiger Wortbrecher.“

Zwei Tage nach dem Gespräch mit Ordnungsdezernent Markus Frank über das endgültige Aus des Camps spitzt sich die Lage im Lager zu. Aktivisten plärren Campbesucher an: „Gott wohnt noch hier! Ohne uns seid Ihr verloren.“ (…)

In diversen Foren kündigen Aktivisten Gegenwehr ein. Wollen sich verbarrikadieren, Krawallmacher einladen, drohen mit Blockupy 2.

Gestern stimmten die im Lager verbliebenen Aktivisten in ihrer „Asamblea“ genannten Versammlung offiziell für den Kampf gegen die Räumung. Die Camp-Sprecherin: „Wir gehen nicht freiwillig. Sollen sie uns räumen.“

Natürlich kann man sich weder mit diesem Camp, noch mit den linksradikalen Ansichten der Occupy-Bewegung identifizieren. Dennoch ist es der EZB zu gönnen, dass das Zeltdorf dort als Mahnmal für die schmuddeligen Euro-Tricksereien verbleibt! Denn so wie das Zeltcamp sieht Deutschlands Zukunft in der Schulden-Union aus. Je gruseliger das Occupy-Camp, umso realistischer versinnbildlicht es den Zustand der Eurozone.

Die Frankfurter Rundschau sorgt sich bezüglich einer bevorstehenden Räumung vor allem um die Zigeuner und erkundigte sich bei der Stadt Frankfurt:

Was ist mit den Roma, die im Occupy-Camp leben und den Kontakt zu Behörden eher ablehnen?

Auch mit ihnen habe es schon einige Gespräche gegeben, sagt Sylvia Hornung. Ein Angebot der Stadt sind sogenannte Rückkehr-Hilfen. Sprich: Die Betroffenen bekommen die Fahrt nach Rumänien oder Bulgarien bezahlt. Von dieser Möglichkeit haben bislang aber nur wenige Roma Gebrauch gemacht – was bei der Stadt niemanden überrascht.

Heißt das, die betroffenen Menschen werden weiterziehen und sich neue Plätze irgendwo in Frankfurt suchen?

Vermutlich. Die Stadt könne niemanden zwingen, Hilfe anzunehmen, betont Sylvia Hornung. Sozialarbeiter könnten nur beobachten, wie sich die Situation für die Roma nach der Räumung des Camps entwickeln wird.

Außerdem wird befürchtet, dass die Grünanlagen nach Räumung in einem verheerenden Zustand sein werden und nach einer Schädlingsbekämpfung komplett saniert werden müssen. Die Kosten hierfür muss Occupy tragen. Occupy hat eine Alternative vorgeschlagen:

Thomas Occupy, einer der Sprecher der Bewegung, verspricht, er könne innerhalb von zwei Wochen ein Konzept für eine „essbare Großstadt“ aufstellen. Dazu gehören Beete auf den innerstädtischen Grünanlagen.

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24 KOMMENTARE

  1. Occupy-Occupy!

    Ich finde die Entwicklung dieses Camps herrlich.
    Das linke Gesocks soll sich doch freuen, das es Unterstützung von Menschen bekommt, für die sie sich immer einsetzen.

    Denn wären sie nicht in Frankfurt, wären sie wohl im No-Border Camp in Köln.

    Die größte Ironie fand ich, das ein Penner ehm, sorry… Aktivist (ein Penner genießt bei mir ein höheres Ansehen) sich am meisten über die mangelnden Finanzen beschwert hat.
    Tja, so ist das, wenn man faul auf seinem Arsch sitzend vor einer Bank campiert. Da gibts kein Income. Und das gleiche Schicksal werden all die Schmocks erfahren, die ständig gegen die kämpfen, die sie ernähren.

    Jeder Bauer weiß, eine Kuh die ich melken kann, schlachte ich nicht.

  2. „essbare Großstadt“ *lach*

    Das muss man sich mal vorstellen. Dann werden wohl noch mehr Zigeuner und Streuner auftrauchen, wenn es Essen kostenfrei gibt. Wie gut, dass dafür kein Geld vorhanden ist.

  3. „Thomas Occupy, einer der Sprecher der Bewegung, verspricht, er könne innerhalb von zwei Wochen ein Konzept für eine „essbare Großstadt“ aufstellen. Dazu gehören Beete auf den innerstädtischen Grünanlagen.“

    Das war aber jetzt Satire??? Oder… 🙄

  4. einfach einen Zaun drum herum bauen. Und die nächsten 2 Wochen keinen mehr raus lassen. An den Zäunen können sie auch ihre Transparente aufhängen. Danach müssen sie selbstverständlich den Zustand des Platzes wie sie in vorgefunden haben wieder herstellen. Ich bin mir auch ganz sicher dass die Demonstranten das einsehen und dem nachkommen werden.

  5. #3 felixhenn (23. Jul 2012 10:44)

    Aber sicher! Wäre er von CDU oder FDP wäre er nun ein Menschenfeind, aber so darf er das!

    Deswegen wollen CDU und FDP auch endlich in den Club der Menschenfreunden, um endlich mal wieder walten und schalten zu können…

  6. Grundsätzlich muss aber auch mal die Frage erlaubt sein, wer kommt auf die Idee als Demo wild in einer Stadt wochenlang zu demonstrieren? Wenn er nicht gerade auf Urlaub in Holland ist und Platzmiete dafür bezahlt…

  7. „5 Aktivisten, 60 Rumänen, dazu 10 Alkoholkranke, 5 Junkies, 10 geistig Verwirrte“

    Ich sehe hier sich überschneidende Mengen. Die 5 Aktivisten sind wahrscheinlich auch geistig Verwirrte. Die Junkies und Alkoholkranke auch. Aus Sicht der Mengenlehre ein schlechter Artikel.

    😉

  8. Nimmt man die 60 „Rumänen“ aus der Gruppe heraus, ist der verbleibende Rest in Geist und Ausrichtung doch ziemlich einheitlich…

  9. Die Kosten dafür muss übrigens der Veranstalter tragen: Occupy!

    soll wohl Real-Satire a la ‚Bild‘ sein. Die Occupy-Asos werden keinen Cent bezahlen müssen. Eher setzt die Politik denen den Hartz IV Satz für ihre Verdienste bei der Bekämpfung des Kapitalismus noch hoch.

  10. Die Frankfurter Rundschau sorgt sich…..

    Man sollte den Roma einen Zettel mit der Adresse der Frankfurter Rundschau in die Hand drücken. Während des Sommerlochs können sie in die fast verwaisten Redaktionsräume einziehen.

  11. Ich versuche mir gerade vorzustellen, die Occupy-Aktivisten würden das Camp auflösen wollen, weil die „Nebenkosten“ zu hoch werden (Müll, Schädlingsbekämpfung…). Gehen sie dann von Zelt zu Zelt und bitten die Zigeuner, einzupacken und von dannen zu ziehen?

  12. ch weiß nicht, warum sich immer so viele freuen, dass den Großbanken die Hölle nicht so richtig schön heiß gemacht werden kann.
    Sind wohl eher reiche Leute Kinder, Bankierssöhne und -töchter im Hauptberuf, die das hier so schreiben?
    Ein kleiner oder mittelständischer Unternehmer kann so gar nicht denken. Denn er spürt jeden Tag die Großbanken-Schmarotzer auf seinem krummen Rücken. Etwas aufbauen und leisten konnten sie noch nie, nur schmarotzen. Kredite für Unternehmensgründungen überlassen sie seit jeher jovial den kleinen Sparkassen, die sie jetzt auch gleich mit ausplündern.
    Das braucht doch nicht mehr ewig weiter diskutiert werden. Genauso wenig wie die Frage, ob der Islam friedlich ist.

  13. Sozialisten schaffen sozialistische Verhältnisse, so einfach ist das.

    Am Beispiel des Occupy-Camp kann man besichtigen, wie gut die sogenannte Systemalternative zum Kapitalismus funktioniert: nämlich gar nicht. Die Marxisten die sich in Bildungseinrichtungen und Sozialberufen eingenischt haben sind nur ein Furunkel am Arsch des Kapitalismus.

    Nötig wäre derzeit ein neues Gleichgewicht vom Staat und Markt, wobei der Staat eben mehr regulieren sollte als bisher. Um dies zu erreichen braucht man aber keine DDR-Nostalgiker, sondern nur redliche Politiker die wirklich den Interessen des Volkes dienen wollen und die Sache anpacken.

  14. Und welche Bürger will Thomas Occupy dann bei der Vergabe der Feldfrüchte diskriminieren?
    Die Roma?

    Denn für alle Frankfurter wird die „essbare Stadt“ nicht reichen und jeder Frankfurter hat das Recht, an den Feldfüchten zu partizipieren, die in seiner Stadt wachsen.

    So ungefähr lautet doch die Philisophie der Occupy-Blitzbirnen.

  15. Dieses Ende war abzusehen. Mal sehen, wie das neue Zeltlager in Köln endet. Es dürfte nicht anders sein.

  16. Und so setzt sich das Camp nach inoffiziellen Informationen von Behörden jetzt zusammen: 5 Aktivisten, 60 Rumänen, dazu 10 Alkoholkranke, 5 Junkies, 10 geistig Verwirrte.

    Wie? Nur 10 geistig Verwirrte? Das ist doch nicht deren Ernst! 😉

  17. 20 Eine Meinung (23. Jul 2012 16:11)

    Wo gehn die eigentlich immer kacken?

    Haben díe dort Eimer?

    In die Goldtresore der Bundesbank, die sind nämlich leer.

  18. „Und so setzt sich das Camp nach inoffiziellen Informationen von Behörden jetzt zusammen: 5 Aktivisten, 60 Rumänen, dazu 10 Alkoholkranke, 5 Junkies, 10 geistig Verwirrte.“

    Genau das ist die Zusammensetzung der Ortsgruppe Charlottenburg der Partei „Die Grünen“

    :mrgreen:

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