BundestagWie kann es sein? All die letzten Wochen gab es fettes Umfrage-Lob für die Regierung – und nun das! Der Stern hat das Institut Forsa mit einer Umfrage beauftragt, die gar nicht zu dem üblichen Jubel-Ergebnis führte. Sind ausnahmsweise nicht die 1000 Meinungseremiten aus der Stammkartei befragt worden? Ist man etwa auf die Straße gegangen und hat dort Passanten nach dem Zufallsprinzip befragt? Hier die erstaunlichen Ergebnisse:

Datenbasis: 1002 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, befragt am 11. und 12. Juli 2012, Institut: Forsa.

81 Prozent meinen, die Abgeordneten seien überfordert.

77 Prozent vertraten in der stern-Umfrage die Auffassung, ein Abgeordneter sollte generell nur seinem Gewissen folgen und von der Linie seiner Partei abweichen dürfen.

Nach dem Eindruck von 75 Prozent der Deutschen üben Lobbyisten zu viel Einfluss auf politische Entscheidungen aus.

Drei von vier Deutschen (75 Prozent) wünschen, dass bei Sitzungen das Plenum gut besetzt ist.

Auf die Frage, ob die meisten Abgeordneten ihre Arbeit engagiert und sachgerecht verrichteten, antworteten in einer Umfrage für den stern zwei von drei Bürgern (66 Prozent) mit „Nein“.

Nur 24 Prozent erklärten, sie hätten Vertrauen in die Arbeit der Abgeordneten.

Nur 15 Prozent glauben, dass die Parlamentarier noch der Situation gewachsen seien.

Dazu Forsa:

Manfred Güllner, Chef des Meinungsforschungsinstituts Forsa sagte dem stern, ein derartiges Negativbild des Bundestages habe er nicht erwartet. Güllner: „Wir wissen, dass die Deutschen überzeugte Demokraten geworden sind. Dass die Abgeordneten so schlecht abschneiden, ist erschreckend.“ Dass die Umfrage von der Medien-Schelte beeinflusst sein könnte, die nach der umstrittenen Verabschiedung des Meldegesetzes am Parlament geübt wurde, schloss er aus. Der Forsa-Chef: „Wir haben die Fragen sehr vorsichtig und ausgewogen formuliert. Das Ergebnis ist unabhängig von dieser aktuellen Debatte als gültig anzusehen.“

Als ob das Ergebnis auch nur das Geringste mit dem bescheuerten Meldegesetz zu tun hätte, das ohnehin für den Mülleimer bestimmt ist…

Gegen Politikfrust, den Bilder wie das obige regelmäßig auslösen, gibt es nur ein Mittel: Stubbs for Bundestag!

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44 KOMMENTARE

  1. Schön das ein Großteil der Steuerkartoffeln noch denken kann. Aber wieso erfolgte diese Umfrage überhaupt?

    Zufriedenheit mit den Abgeordneten wäre in einer echten Demokratie ein wichtiger Aspekt für den einzelnen Parlamentarier. Aber in unserer BRDDR haben wir 3 Mechanismen die selbiges verhindern:

    1) Die 5 % Hürde. Nur Parteien die flächendeckend Ihren Wahlkampf führen können haben eine Chance in den Bundestag einzuziehen.

    2) Die Parteienfinanzierung ermöglicht den Blockparteien die finanzielle Unabhängigkeit. Wahlkampfkostenerstattung klingt nett, oder? Was so hübsch nach „Auslagenersatz“ klingt ist eigentlich nichts weiter als eine perfekt organisierte Bereicherung am Allgemeineigentum.

    3) Das Verhältniswahlrecht führt zu der absurden Situation das alle Sitze des zu wählenden Kremiums besetzt werden. Egal ob 100% oder nur 30 % der Wähler ihrer staatsbürgerlichen Pflicht nachkommen.

    Demokratieähnlich mag das System der Bundesrepublik sein, aber demokratisch? Und der Wille des Volkes:

    vox populi – vox Rindvieh

    ist ein alter 68er Spruch, und wie uns täglich aufs neue bewiesen wird halten sich die Berufsabnicker im Reichstag heute fraktionsübergreifend daran.

  2. Wenn ich ehrlich schreibe, was ich von der übergroßen Mehrheit „unserer“ Parlamentarier (bzw. Politiker allgemein) halte, steht postwendend der Verfassungschutz vor meiner Tür.

  3. Vertrauen in Abgeordnete ? Na ja, wen interessiert’s ?
    Ham‘ wer sowieso nicht mehr nötig, demnächst werden eh die Emissäre und Kommissare des obersten Sovjet, des Zentralkomitees der UdSSR, die Befehle aus BrüSSel entgegennehmen und per Verfügung durchsetzen.
    Also, who cares ?? :mrgreen:

  4. Diese Umfrage wird wie gewöhnlich zum gewohnten Ergebnis führen: zu Nichts.
    Die gleichgeschaltete Parteiendiktatur hat ihre Macht schon derart gefestigt, dass neue demokratische Kräfte kaum eine Chance haben können.
    Eine Veränderung des antidemokratischen und neuerdings immer mehr grundgesetzwidrigen Systems wäre nur möglich, wenn die fast 60% Nichtwähler zu einer schlagkräftigen Einheit vereint werden könnten. Und das politische Personal mit Ausnahme der „Abweichler“ komplett ausgetauscht würde.
    Wer kann es schaffen?

  5. Das kommt daher, dass die Medien seit Jahren, nicht mehr ihren Auftrag erfüllen, saubere Recherche usw. Was man sehr deutlich zur Kenntnis nimmt, sind Massenmanipulation, Meinungsmacher, Wortpolizisten und Gedankenkontrolle.

  6. #3 7berjer (19. Jul 2012 15:30) Vertrauen in Abgeordnete ? Na ja, wen interessiert’s ?
    Ham’ wer sowieso nicht mehr nötig, demnächst werden eh die Emissäre und Kommissare des obersten Sovjet, des Zentralkomitees der UdSSR, die Befehle aus BrüSSel entgegennehmen und per Verfügung durchsetzen.
    Also, who cares ??

    Wenn Brüssel vollständig übernimmt, dann kann man doch auch unserer Polit-und Beamtenkamarilla Bezüge und Pensionen kürzen. Auch die müssen doch ihren Beitrag für steigende Asyl- und Eurorettungskosten leisten. Es ist dann doch nicht mehr nötig, Rücksicht auf diese Leute – die sich selbst entmachtet haben – zu nehmen. Die sind dann doch auch nicht mehr mehr wert als der kleine Zahl- und Arbeitsmichel.

  7. Die Leute haben nicht kein Vertrauen in „ihre“ Abgeordneten. Die haben kein Vertrauen mehr in das komplette System.

    Sonst würden sie nämlich ihr Wahlrecht nutzen, um sich eine *andere* Volksvertretung zu wählen.

    Eigentlich ein Armutszeugnis, wenn ich mir die Wahlergebnisse und -beteiligungen ansehe.

  8. #3 7berjer (19. Jul 2012 15:30)
    Vertrauen in Abgeordnete ? Na ja, wen interessiert’s ?
    Ham’ wer sowieso nicht mehr nötig, demnächst werden eh die Emissäre und Kommissare des obersten Sovjet, des Zentralkomitees der UdSSR…
    ………………………………………………………..

    ups tschuldigung…… 😳 meinte latürnich die „Neo“- UdSSR, also die €UdSSR

  9. Von wegen Volksvertreter. Als ob die die Interessen einer Mehrheitsgruppe einer Region vertreten.

    Das Umfrageergebnis schreit nach einer Änderung der politischen Struktur.

    Wenn da ein arroganter „Volksvertreter“ meint:
    Das ist Bullshit und Populismus!

    Tja, populistisch schon. Die Mehrheit will’s ja!

  10. Apropos Vertrauen in Abgeordnete…..

    ESM: Bürger stellen Strafanzeige wegen Hochverrat durch die Regierenden

    „Deutschland beginnt sich zu wehren. Mutige Bürger haben ganz aktuell eine Strafanzeige wegen Hochverrats gegen all jene Politiker gestellt, die dem ESM-Vertrag zugestimmt haben und ermuntern alle – also auch Sie, lieber Leser dieses Blogs – sich dieser Strafanzeige anzuschließen….“

    http://michael-mannheimer.info/2012/07/17/esm-burger-stellen-strafanzeige-wegen-hochverrat-durch-die-regierenden/

    Michel, aufgepasst & aufgewacht !! 💡

  11. Staubsauger-Vertreter verkaufen Staubsauger, Versicherungsvertreter verkaufen Verischerungen – und Volksvertreter…?

  12. Güllner: “Wir wissen, dass die Deutschen überzeugte Demokraten geworden sind. Dass die Abgeordneten so schlecht abschneiden, ist erschreckend.”

    Erschreckend? Was hat der denn studiert, heraldische Geschichte der Mondrückseite? Tauscht solche Leute gegen die Reinigungsfachkraft aus, die dort auch ins Büro geht. Die wäre nicht überrascht.

  13. Ich kann aber mit Sicherheit behaupten, dass diese Politkasper diese Umfrage nicht mal ansatzweise zum Nachdenken berührt!!!

  14. 25%? So viele? Zählt das bitte nach. Ich kenne wirklich viele Leute aus allen Schichten, keiner von denen traut Abgeordneten.

  15. Die Idee mit Stubbs finde ich Klasse ab in den Bundestag und als Kanzler aufgestellt, oder wie wäre es mit dem nächsten Bundespräsidenten Stubbs… Auf jeden Fall mir lieber wie die Politiker, die jetzt im Haurukverfahren beschneidung legalisieren.

  16. Vertrauen in Abgeordnete unter 25 Prozent

    Ich sehe als Hauptgrund für dieses verheerende Ergebnis den immer größer werdenden Unterschied zwischen dem, was unsere Verfassung verspricht, und der erbärmlichen, trostlosen Wirklichkeit in den Parlamenten.
    Das Grundgesetz garaniert ausdrücklich das freie Mandat, in der Praxis des Parlamentsbetriebs ist es aber nur noch eine seltene Ausnahme. Man sieht es an vielen Abstimmungen. Nur wenige Abgeordnete haben sich einen kleinen Rest an Unabhängigkeit bewahrt und wagen es, auch mal gegen die Parteiobrigkeit zu stimmen (z.B. aktuell beim ESM).
    Die Masse der Abgeordneten ist nichts anderes als gesichtsloses und beliebig austauschbares Stimmvieh, das brav hinter dem Führer hertrabt. Arm heben auf Knopfdruck wie ein Roboter.
    Wie soll daraus Vertrauen erwachsen? Die Verfassung verspricht mir einen Abgeordneten, der in seiner Entscheidung frei ist und nur dem Gemeinwohl verpflichtet. Also ein Mensch, keine Maschine, jemand, der offene Ohren für die Wünsche und Erwartungen seiner Wähler hat und auf deren Anliegen eingehen kann.

    Parteisoldaten aber funktionieren nicht wie Menschen, sie denken und handeln wie Maschinen. Und so sind sie ein perfektes Werkzeug für den Machterhalt einer winzigen Elite, die ihre Macht hinter dem schönen Schein einer demokratischen Fassade verbirgt.

    Man könnte die Zahl der Abgeordneten um 99% reduzieren, es würde sich an den Entscheidungen des Parlaments nichts ändern – außer, daß der Betrug am Volk für Jedermann offensichtlicher wäre.

    Lösung: Die Volksabstimmung. Die Macht, die heute in den Händen einer winzigen Elite liegt, muß dem Volk zurückgegeben werden.

  17. Es kommt natürlich auch immer darauf an wie die Fragen gestellt wurden.

    Wenn ich frage: „Vertrauen Sie darauf, dass unsere Abgeordneten wissen was sie beschließen, also, dass sie die Gesetzte vor der Abstimmung durchlesen?“, dann dürfte die Antwort zu 75% „nein“ sein.

    Frage ich jedoch: „Vertrauen Sie darauf, dass unsere Abgeordneten baldmöglichst ihre Diäten erhöhen werden?“, dann ist die Antwort zu 100% „ja“

    Und wenn ich dann das arithmetische Mittel berechne, kommt zu über 50% Vertrauen dabei raus.

  18. nach der Selbstkastration anläßlich ESM ua werden die doch mehrheitlich auch nicht mehr gebraucht. 101 ergebene Nickomaten tuns dann auch. Oder die kleinen Fraktionsklüngel entscheiden gleich selbst. Das ist billiger.

  19. Also, mich verblüfft ehrlich, dass 24% Vertrauen in die Arbeit der Abgeordneten haben. Das ist ein überraschend hoher Wert. Gut, es gibt erkennbar schon noch ein paar Aufrechte unter den Abgeordneten, die nicht alles abnicken und den totalen Ausverkauf unseres Staates nicht einfach mitmachen wollen. Wenn sich die 24% Vertrauen auf sie beziehen sollten, wäre das schön. Aber das glaube ich eher nicht. Wahrscheinlich sind das (leider) die 24%, die mit der Abschaffung unseres Staates einverstanden sind oder sogar davon profitieren, bzw. die ganze Chose noch nicht so richtig verstanden haben. Mein persönliches Vertrauen in die ganz überwiegende Mehrzahl der Abgeordneten ist jedenfalls restlos aufgebraucht.

  20. #6 Gourmet (19. Jul 2012 15:41)
    #3 7berjer (19. Jul 2012 15:30) Vertrauen in Abgeordnete ? Na ja, wen interessiert’s? (…)
    Wenn Brüssel vollständig übernimmt, dann kann man doch auch unserer Polit-und Beamtenkamarilla Bezüge und Pensionen kürzen.
    —————-
    Schluck! Bezüge kürzen?
    In jeder Firma, die gesund bleiben will, werden Mitarbeiter, die keinen Arbeitsplatz mehr haben, auch wenn sie ihn selbst abgeschafft haben (entweder durch Dummheit oder vielleicht sogar durch Willkür)
    e n t l a s s e n !
    Das ist nämlich so: Die Summe der produzierten und verkauften Güter bringt die Summe der Einnahmen in den Betrieb, die dann verteilt werden können. Welcher Chef kann also Leute dulden, die gar nichts produzieren (mehr wollen)?
    Wie man allenthalben hört, ist sogar die EU Verwaltung schon längst pleite! Warum wohl?
    Klar, wer nur von seinen kunden Geld haben will ohne Bereitschaft zu LIEFERN (wie die FDP) muß zwangsläufig untergehen, Das ist sozusagen „alternativlos“! Nicht wahr, Erika?

  21. Vertrauen in Abgeordnete unter 25 %.

    Ich vertraue schon lange keinem Politiker mehr. Weder denen auf kommunaler oder Landesebene und schon gar nicht den MdBs.

    Was da heute wieder in Sachen „Spanienhilfe“ abgeht ist wieder ganz großes Kino im Bundeskasperletheater. Die Politdeppen in Berlin haben doch schon seit vielen Jahren nichts mehr zu bestimmen. Seit Ende des WKII bestimmen ganz andere Leute, was mit Deutschland und den Deutschen und vor allen Dingen, was mit deutschem Geld bezahlt wird. Unsere Politheinis sind nur Marionetten. Ich habe aber immer noch Hoffnung, eines Tages aus diesem Alptraum aufzuwachen.

  22. 1/2 OT

    Ärger für Gauck aus dem eigenen Haus

    Ärger für Joachim Gauck in seinem eigenen Haus: Der Bundespräsident hat sich mit einigen Personalentscheidungen den Unmut seiner Mitarbeiter zugezogen. Einer soll sogar eine Klage erwägen.

    Nach Informationen des Internetportals „RP Online“ richtet sich der Ärger im Präsidialamt vor allem gegen Staatssekretär David Gill, einem engen Vertrauten Gaucks. Gill soll – am Personalrat vorbei – Mitarbeiter aus der Ära von Horst Köhler und Christian Wulff entlassen haben und darüber hinaus bevorzugt Personal einstellen, das der SPD oder den Grünen nahe steht.

    http://nachrichten.t-online.de/joachim-gauck-aerger-aus-dem-eigenen-haus/id_58065606/index

  23. OT? ich finde es passt sehr gut zum Thema:

    Am linken Rand hier gibt es oben ein Bild mit Erika und der Aufschrift auf dem T-shirt:
    MEIN LETZTES HEMD
    Okay, ich will ja nicht nerven, aber ich bin doch der Meinung die Aufschrift sollte heissen:
    EUER LETZTES HEMD
    Das wäre immerhin weniger verwirrend!

  24. PI: Vertrauen in Abgeordnete unter 25 Prozent
    ————–
    Wenn der Deutsche Michel Zipfelmütz erst einmal aufgewacht ist, dann wird sich das Vertrauen in die Abgeordneten bei solchen Umfragen wohl eher noch bei der auf Phoenix regelmäßig zu beobachtenden
    „Teilnahmefrequenz unserer Abgeordneten an den offiziellen BT-Sitzungen“ orientieren. Wir werden dann logischerweise Umfrage-Werte sehen, die die wirkliche Teilnahmewilligkeit an solchen Sitzungen widerspiegeln werden!
    Vertrauen also irgendwo zwischen 5 und 8% !!!
    Verspieltes
    25% Vertrauen!? Das entspricht doch schon lange gar nicht mehr den realen Gegebenheiten im feminindeutschen Absurdistan!

  25. Die 81% der BT-Insassen sind nicht überfordert, sondern schlicht unfähig und dumm.

    Und wer nicht unfähig und dumm ist, der wird durch den Fraktionszwang entmündigt.

    Aber das Stimmvieh wird ja weiter funktionieren…

  26. Bezeichnend, dass in unserem Land ein Misstrauensvotum ausschliesslich durch den Bundestag gestellt werden kann.

    Konstruktives Misstrauen

    Der Bundestag kann dem Bundeskanzler das Misstrauen nur dadurch aussprechen, dass der Bundestag mit der Mehrheit seiner Mitglieder (zur Zeit 307) eine/n Nachfolger/in wählt und den Bundespräsidenten ersucht, den Bundeskanzler zu entlassen. Der Bundespräsident muss diesem Ersuchen entsprechen. Zwischen dem Antrag und der Wahl müssen 48 Stunden liegen (Artikel 67 GG).

    http://www.bundestag.de/service/glossar/K/konst_misstrau.html

    Nicht die Abgeordneten sind der Souverän in unserem Land.
    Das Volk der Deutschen ist der Souverän.

  27. Wähler der gebildeten Masse in Deutschland sagen: „Ich wähle grün, weil die etwas für die Umwelt tun!“
    Wähler der ungebildeten Masse in Deutschland sagen „Was ist grün?“

  28. Erschreckend, dass immer noch fast 25 Prozent der Bürger den Volkszertetern vertrauen.

  29. 24% haben Vertrauen in die Politiker? So wie ich unsere Politiker in Bonn kenne, knallen wegen dieser Meldung dort bereits die Sektkorken. Haben diese doch bis heute gedacht das keiner Ihrer Wähler auch nur eine Spur Vertrauen in sie hat.

  30. @#31 Mueslibruder

    Erschreckend, dass immer noch fast 25 Prozent der Bürger den Volkszertetern vertrauen.

    Na ja, das ist ja immer ein Drittel !!! 😉

  31. … fettes Umfrage-Lob für die Regierung, das FDJ Ferkel im BRD Umfragen Höhenrausch, obgleich die Ferkelpartei bei den BW 2013 keine Chance hat und der Michel kein Vertrauen in die verkommene Politkaste mehr hat:

    Ergebnisse aus bundesdeutschen Instituten gehören in die Tonne getreten!

  32. #18 TRS (19. Jul 2012 16:40)

    „und warum werden sie dann immer wieder gewählt wenn ihnen kaum jemand traut?“

    Weil die Regierung die Medien in der Hand hat und vor den Wahlen entsprechende Meinungsmache betreibt!

    Solange die Medien Merkel hörig sind, wird sich da nichts ändern.

  33. Der Bundestagsabgeordnete, dem ich vertrauensvoll bei der letzten Wahl meine Stimme gab, hat schon reichlich Post von mir bekommen. Nichts von alledem, wofür er im Bundestag votiert hat, war jemals Thema eines Wahlkampfs oder steht in dem Programm seiner Partei. Er weiß, dass ich ihn nicht mehr wähle. Trotzdem schreibt er mir nett und freundlich zurück. Denn er wiederum weiß, dass es keine Alternative gibt.

    Wie mich das alles ank*tzt!

  34. Vertrauen in Abgeordnete unter 25 Prozent

    Das ist immer noch viel zu hoch.

    Realistisch ist NULL Prozent.

  35. Im Alltag treffe ich meistens normale Menschen.
    In Nachrichten sehe ich jedoch hellen Wahnsinn der Politiker, Richter, Journalisten usw.

    Man kann kein Vertrauen zu ihnen haben.

  36. Nett und fotogen, reicht das?
    Offenbar schon, denn das Wahlverhalten in Deutschland zeigt leider genau diesen Trend!
    Die Masse der verblödeten Bürger hat weder die Probleme begriffen, noch die Tatsache registriert was ganz offensichtlich bei uns passiert. Ob im Finanzsektor, oder im Justizbereich; es scheint kaum einen zu interessieren. Wir beugen uns allen möglichen Forderungen, machen Schulden ohne Ende um anderen Geschenke zu machen. Würde eine Einzelperson so handeln, hätte man Grund dafür diese zu Entmündigen; machen dies jedoch Politiker, dann ist es etwas ganz anderes.
    Gas-Gerd und Steine-Joschka, inzwischen Millionäre (keiner fragt woher und wofür die Kohle kam) seltsam = unsere Presse schweigt.
    Sind wir hier so bescheuert! Anstatt endlich mal einige dieser Politclows für ihr Fehlverhalten und ihre schädlichen Taten gegen unser Land und unsere Interessen zur Rechenschaft zu ziehen bekommen sie noch fette Pensionen. Ein kleiner Fisch, der vielleicht 1000 Euro hinterzieht den zieht man voll ab, wer dem Land jedoch einen mehr als 10000 mal höheren Schaden verursacht, dem huldigt man weiter. Ist das noch das Deutschland das wir einmal kannten?
    Wir sind inzwischen einen Bananenrepublik mit Selbstbedienungscharakter.
    Es werden Leute gewählt, die von Tut und Blasen keinen Schimmer haben, von Geld nur soviel wissen, dass sie es mit vollen Händen ausgeben (schaut nach Berlin, NRW, Bremen usw.), die sich nicht die Bohne darum kümmern, dass die Masse hart dafür gearbeitet hat und zukünftig dafür noch arbeiten muss. Sie tun immer noch so als wären wir unsagbar reich, dabei haben wir nur Schulden im Überfluss; aber die zahlen irgendwann mal andere – so deren unverantwortliche Denkweise.
    Die Verbrecher, welche uns der stabilen D-Mark beraubten und dies immer noch als gute Tat verkaufen, sind bestenfalls reif für eine geschlossene Anstalt. Ganz Europa zockt uns ab und was tun wir dagegen? Wir Michel bezahlen!
    Man verkauft uns den Unsinn, das wir die großen Nutznießer des Euro sind. Sehr viel Hirnmasse braucht man nicht um zu erkennen, dass dies niemals stimmt, vergleicht man nur einmal die Lohnzuwächse der einzelnen Euroländer in den vergangen 10 Jahren, dann sieht man schnell, dass wir zum Schlusslicht wurden. Bei uns Rente mit 67, Frankreich wieder Rente mit 60, in Griechenland beziehen tausende Tote Renten und Reeder zahlen per Gesetz keinerlei Steuern, wem geht es da besser, wo haben wir hier unseren großen Vorteil? Indem wir für deren unausweichlicher Negativbilanz immer gerne bereit sind zu bezahlen.
    Europa wurde zu einem Moloch der Bürograten, das Europarlament ist eine Kasperleveranstaltung zu der man ausgediente Politclowns hochbezahlt abgeschoben hat. Es geht nur noch um Pöstchen und Pensionsansprüche und mancher einer tobt sich als EU-Kommissar aus Langeweile mit absolut unnötigen neuen Vorschriften und Vorschlägen aus. Es wurde ein Bürokratie-Riese erschaffen, der allen Mitgliedsstaaten nur das Leben schwerer macht. Das schlimmste ist jedoch, dass sie dort auch noch meinen alles zu wissen, ohne von der jeweiligen Sache auch nur ein Quäntchen Ahnung zu haben. Hier stimmt der Ausdruck leider nicht: „was nichts kostet ist nichts Wert“! Alle haben viel Ahnung von nichts und kommen sich so unheimlich wichtig vor. Ein gut bezahlte Großveranstaltung für europäische Wichtigtuer, Blender und Betrüger.
    Wer von unseren angeblichen Volksvertretern dem ESM zugestimmte, der kannte entweder den Vertragstext nicht, ist absolut bescheuert, vollkommen blind, oder ganz einfach niemals ein Vertreter seines Volkes. Würde eine Privatperson, oder Firma solch eine Vereinbarung unterzeichnen müsste man davon ausgehen, dass Der- oder Diejenige nicht geschäftsfähig sein kann und man unbedingt die Geschäftsfähigkeit entzieht. Doch was tut sich bei uns? Nichts!!!
    Muss das immer so weiter gehen?
    Der Rollstuhlfahrer und unser Hosenzug kennen keine Grenzen. Europa ist ihnen wichtiger als die Interessen unseres Landes. Wann verklagt man endlich mal einen unserer Landesverräter und macht sie für ihr schändliches Handeln zum Schaden Deutschlands haftbar?
    Man muss nichts können, nichts wissen, es reicht schon zu tun als ob. Nett rüber kommen und keinerlei Verantwortung übernehmen – einfach ein guter Grinskopf – das reicht schon aus (siehe NRW). Entsprechend ist dann leider auch das Ergebnis solcher Politarbeiter = es kommt nur Sch… raus wenn man solche Akteure machen lässt.
    Wann gibt es einen TÜV für EU-Kommissare und Minister? Wer so viel Einfluss hat sollte mindestens Ahnung davon haben was er da verzapft. Schaut euch die Vita’s der Politeliten an; es ist mehr als erschreckend. Kaum jemand kann etwas erfolgreiches nachweisen. Rhetorik ist bei den meisten die Hauptqualifikation, Wissen braucht man offenbar nichts, dafür gibt es den Fraktionszwang.
    Aber all diese Hansel wurden leider gewählt. Von denen, die auch keine Ahnung haben und nur, wie bei einem Casting, die Optik und nicht die jeweilige Qualifikation beurteilen.

  37. #42 Reiner07

    „Der Rollstuhlfahrer und unser Hosenzug kennen keine Grenzen. Europa ist ihnen wichtiger als die Interessen unseres Landes.“

    Wenn es denn Europa wäre, für das sie sich interessieren würden! Die interessiert aber nur die „Kohle“, die sich bei ihren Freunden mehren soll!

    Rollifahrer und der sprechende Hosenanzug sind augenscheinlich Marionetten der Finanzindustrie und entsprechend wurde gestern, mit einem, aus den Ferien kurz zusammengetrommelten uninformierten Bundestag (manche noch in Badelatschen und der Hosenanzug feist und glücklich grinsend in, für den Anlass äußerst „passender“ grell-orangener Jacke), abgestimmt: Milliarden unserer hart erarbeiteten Steuergelder an die spanischen Banken, die sich durch die Immobilienblase verzockt haben. Wenn man da keinen Hass kriegt!

  38. Vertrauen in Politiker? Nein eigentlich nicht mehr! In Abgeordnete? Auch nicht mehr!
    Die Anwesenheit- das ist nur ein Problem, aber hier finde ich, zeigt sich die Einstellung! Für mich immer noch beispielhaft: Herbert Wehner! Er war berühmt dafür, bei den Aussprachen im Parlament auf seinen Platz zu sitzen. Politisch war ich nicht auf seiner Line, aber er hat die Zeit und die Disziplin dazu aufgebracht.

    Was stört mich an den heutigen Politikern? Daß es Berufspolitiker sind! Daß nur noch Politik betrieben wird! Es wäre mir sehr viel lieber, wenn die Politiker nur für einen begrenzten Zeitraum in dieser Funktion tätig währen. Davor und danach sollten sie in ihrem Beruf tätig sein. Die Karriere von Kreissaal, Hörsaal, Plenarsaal sollte so nicht möglich sein.
    In meiner Vorstellung muß ein Politiker einen Beruf ausgeübt haben, sollte als Minister eine Führungfunktion in einer Organisation innegehabt haben. Und er sollte weitgehend unabhängig sein, von seiner Partei oder dem jeweiligen Minister oder Kanzler.
    Die Qualität der Politiker wäre sichterlich ein bessere. Von vielen Politikern, auch den Dauergästen in den Talkshows, halte ich nicht sehr viel – ohne ihre Berufung in diverse Ämter könnte man vermutlich sehr viele in einer staatlich Maßnahme wiederfinden (ALO oder gleich H4)
    Die Unabhängigkeit würde vermutlich dem ganzen Land gut tun, weil Politik dann wieder begründet und nicht von General-S oder Fraktions-V verordet werden könnte.
    Da dies vermultich aber nur fromme Wünsche bleiben werden – sehe ich keinen Anlaß mein Urteil und auch mein Wahlverhalten zu ändern.
    Das nächste Mal bleibe ich am WS zu Hause!
    Mfg i.d.R

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