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Die wahre Geschichte von Mohammed (Teil 1)

Um Propheten ranken sich Geschichten und Mythen, ihre Existenz wird mal „bewiesen“, mal „widerlegt“. Sie werden verehrt oder verachtet. In ihre Biographien wird hineingedichtet oder weggelassen, was sie meist in einem günstigeren Licht erscheinen lassen soll. Der pakistanischstämmige Ex-Moslem Imran Firasat aus Madrid hat die Biographie Mohammeds in einer eher kindgerechten Sprache niedergeschrieben; die Person des Mohammed kommt darin allerdings gar nicht günstig weg.

Firasat macht plausibel, was wir auch im Gespräch mit Muslimen immer wieder heraushören, wenn sie behaupten, dass man den Koran nur zusammen mit der Biographie Mohammeds verstehen könne: Mohammed hat den Koran, passend zu seinen Machtgelüsten, schlicht erfunden; der Koran und die Vita des Mohammed ergänzen sich in sehr augenfälliger Weise und bilden eine Einheit.

Firasats Sicht auf den Islam und auf Mohammed bestätigt Scheich Omar Abdel Rahman, Professor für Koraninterpretation an der Al-Azhar Universität in Kairo, wenn er sagt: „Mein Bruder, es gibt eine ganze Sure über die Kriegsbeute (Sure 8: Die Beute – »Al Anfal«). Eine Sure über den Frieden gibt es nicht. Der Dschihad und das Töten sind das Haupt des Islam. Wer sie herausnimmt, der schneidet dem Islam das Haupt ab.“

Teil 1 einer dreiteiligen PI-Serie (Aus dem Spanischen von M-B)

1. Die Kinder- und Jugendzeit

Es war das Jahr 570, in der arabischen Stadt Mekka, in der Epoche des Christen- und Judentums. Die arabische Welt funktionierte ohne große Konflikte. Es gab Beduinen und Wanderhirten, die in Stämmen organisiert waren. Im Norden und Süden gab es Landwirte.

Zu dieser Zeit hatten die meisten Menschen einen polytheistischen Glauben, auch wenn es Menschen gab, die einen jüdischen, christlichen oder zoroastrischen Glauben hatten. Die Stadt Mekka war ein religiöses Zentrum für einige polytheistische Araber aus dem Norden, da es die berühmte Mauer von Zamzam und einen kleinen Tempel, Kaaba, gab.

Am 12. Rabi, also am 29. April, wurde ein Junge geboren, Mohammed, der Sohn von Amina (Witwe von Abdullah). Sie war eine arme Frau ohne Einkünfte, ihr Mann starb kurz vor der Geburt Mohammeds. Amina, da sie so arm war, suchte Hilfe bei Abdul Muttalib, dem Opa von Mohammed, der ein edler Mann war und ihnen half, auch wenn er eine schlechte Zeit durchmachte. Diese Situation war sehr schwer für Mutter und Sohn.

Amina konnte nicht länger als ein paar Wochen ihren Sohn ernähren und sie suchte sich eine beduinische Nährmutter, Halima bint Dhuayb, die in einem Tal in der Wüste lebte. Halima sorgte sich um ihn, und liebte Mohammed wie eine richtige Mutter. Sie versuchte alles, um ihn glücklich zu machen, aber da auch sie arm war, konnte sie ihm nicht alles geben, was er wollte.

Als Mohammed fünf Jahre alt war, sehnte sich Amina, seine Mutter, nach ihm und wollte ihn wiederhaben. Halima, auch wenn sehr traurig, konnte das verstehen und gab Mohammed seiner Mutter zurück. Kurz darauf wurde Amina krank und starb, so dass Mohammed mit sechs Jahren Waise war. Sein Opa, Abdul Muttalib, nahm ihn auf, aber als Mohammed acht Jahre alt war, starb auch sein Opa, und so war er wieder alleine.

Sein Onkel, Abu Talib, nahm ihn in seinem Haus auf. Er war sehr arm und hatte eine große Familie. Mohammed, um der Familie zu helfen, musste als Hirte, Verkäufer, Laufbursche und Helfer arbeiten. Der Islam existierte noch nicht, es war die Epoche der Religionen wie das Christentum, das Judentum oder der Hinduismus.

Die Familie von Mohammed hatte keine der vorgenannten Religionen. Sie hatten einen polytheistischen Glauben, das heißt, sie glaubten an verschiedene Götter wie zum Beispiel den Wassergott, den Sonnengott oder den Feuergott. Mohammed hatte denselben Glauben wie seine Familie.

Kinder mit acht Jahren spielen normalerweise und haben keine Probleme und Schwierigkeiten. Aber Mohammed, da er so arm war, musste hart arbeiten und hatte eine schwere Zeit. So aufzuwachsen machte ihn sehr traurig, er fühlte sich einsam und er hatte kein Selbstwertgefühl. Wenn er andere Kinder seines Alters sah, sehnte er sich nach seinen Eltern. Der arme Junge weinte in stillen Ecken und konnte mit niemandem über seine Gefühle sprechen.

Es ist klar, dass niemand uns so versorgen, lieben und verstehen kann wie es die eigenen Eltern machen, und auch wenn er mit seinem Onkel wohnte, hatte er nicht viele Freiheiten und er wurde konstant schlecht behandelt, besonderst von seiner Tante. Sie schlug ihn, und zur Essenszeit sagte sie immer „Obwohl wir so eine große Familie sind müssen wir auch noch dieses Anhängsel miternähren“.

Mohammed nahm das alles stumm auf und verstand nicht, was er für eine Schuld hatte, warum er diese schwere Zeit durchleben musste. Aber in seinem Herzen brodelte schon ein Vulkan der Rache gegen diese Situation, gegen die Welt, und speziell gegen die Frauen aufgrund der schlechten Behandlung seitens seiner Tante.

Keiner wird als Straftäter geboren und niemand möchte so leben wie einer. Die Kriminalität ist fast immer die Folge eines Lebens voller Probleme. Dieser Junge wuchs mit so einer Situation auf, was ihn immer mehr wie einen Straftäter denken ließ.

Als er 20 Jahre alt war, trennte er sich von der Familie seines Onkels, er hatte nun viele Freunde und fing an, sein eigenes Leben zu leben. Er fühlte sich bereit dieses neue Leben zu meistern, und glaubte er würde Erfolg haben. Er sagte immer zu seinen Freunden „Eines Tages werde ich ein König sein und die Welt regieren, alle werden mich respektieren, sei es weil sie mich lieben oder weil sie mich fürchten, das ist egal“.

Er wollte nicht länger wie ein einfacher Arbeiter leben, er wollte reich und mächtig sein – aber wie? Was muss man machen um reich und mächtig zu sein? Mohammed hatte kein Geld um in ein Geschäft zu investieren und auch keine Familie die ihn finanziell unterstützen konnte, um sein Leben zu verbessern. Der Traum vom Reichtum, ohne Geld in der Tasche und ohne ein Dach über dem Kopf, wo er nachts schlafen konnte, war fast eine Utopie.

Nach einiger Zeit gelang es Mohammed, eine Gruppe von Jugendlichen zu bilden die in derselben Situation waren. Die Jugendlichen akzeptierten ihn als Anführer und Verwalter. Sie fingen an Pläne zu schmieden wie es ihnen besser gehen würde. Die Strategie von Mohammed war einfach „Erfolg, Macht und Geld um jeden Preis, egal was man machen musste um dieses Ziel zu erreichen“.

Sie prüften alle Optionen und merkten, dass die Welt von Juden und Christen regiert wurde. Sie waren sehr reich, und mächtig in der Politik, in der Religion und in der Gesellschaft. Mann musste sie angreifen und ausrauben. Wenn man Geld hat kommt die Macht von alleine. Aber wie? In ihre Häuser gehen und ausrauben wäre sehr schwer, weil es zu viele waren, und sie würden in derselben gewalttätigen Form antworten. Also wurde beschlossen sie auszurauben, wenn sie alleine auf der Straße, in der Wüste oder in ihren Geschäften waren. Dazu mussten sie ihre Gesichter mit einem Tuch verdecken.

In den folgenden fünf Jahren wurde die Gruppe von Mohammed sehr gewalttätig, sie raubten Juden und Christen aus. Sie griffen sie an, schlugen sie und wenn sie Widerstand leisteten wurden sie getötet. Worte wie „Mitempfindung, Liebe und Freundschaft“ kannte Mohammed nicht. Für ihn gab es nur ein Ziel. Sie überfielen die Juden und Christen auf den Gassen und Wegen der Dörfer, nur in Mekka nicht. Man brauchte nur einen Späher der die Bewegungen der Leute verfolgte. Der Rest der Gruppe überfiel sie dann. Mohammed war zufrieden mit seinem Erfolg in diesen fünf Jahren, aber er wollte mehr.

Das Geld was er durch die Überfälle einnahm reichte nicht, denn fast alles brauchte er um die Gruppe zu unterhalten. Es blieb nicht viel übrig. Man konnte nicht jeden Tag die Leute überfallen, und er musste als Tarnung in einem Geschäft in Mekka arbeiten. Er war besorgt um seine Zukunft und entwickelte einen neuen Plan um noch mehr Geld und Macht zu bekommen.

2. Seine erste Heirat

Während er weiter versuchte sein Leben zu verbessern, lernte er mit 25 Jahren Chadidscha bint Chuwailid kennen, die Eigentümerin des Ladens wo er arbeitete. Sie war eine verwitwete Kauffrau, 40 Jahre alt, 15 mehr als er. Ihm war das egal, für ihn zählte nur Geld und Macht.

Er fing an mit ihr zu flirten, seine Jugendlichkeit und die Sehnsucht von Chadidscha sich wieder geliebt zu fühlen machten es einfach. Und so heiratete er zum ersten Mal mit 25 Jahren diese 40-jährige Kauffrau, mit dem Ziel das Geld von ihr zu nutzen und weiter zu kommen. Es war ein perfekter Plan, er führte weiterhin die Gruppe der Jugendlichen an, was noch immer das wichtigste für ihn war.

Nach der Heirat mit Chadidscha hatte er viel Geld zur Verfügung und Mohammed änderte sein Leben. Er konnte nun reisen wohin er wollte und seine Verbrecherbande vergrößern. Mohammed gab sich noch lange nicht zufrieden mir dem was er hatte, er wollte die ganze Welt regieren. Er machte seine Gruppe nun so groß und berühmt, dass sogar Jugendliche zu ihm kamen und für ihn arbeiten wollten, da er nun ein berühmter Verbrecher war. Er nahm sie, damit sie für ihn stehlen und morden. Die Christen und Juden hatten Angst vor ihm, sie baten ihm damit aufzuhören, doch Mohammed hörte auf niemanden. Es ging ihm sehr gut, genauso wie er es sich vorgestellt hatte. Er sah dass sich alle vor ihm fürchteten und das machte ihn froh und glücklich. Mohammed erweiterte seine Aktivitäten auf alle wichtigen Städte der arabischen Welt, außer in Mekka. Überall hatte er seine Gruppen, und so wurde er der größte Verbrecher der damaligen Zeit.

Mit 40 Jahren hatte er sehr viel Macht, tausende von Personen überfielen reiche Juden und Christen für ihn. Alle Verbrecher, alle armen Leute und alle Leute ohne Bildung arbeiteten für Mohammed, da es eine einfache Art war Geld zu bekommen. Aber jetzt raubten sie die Leute nicht nur aus, sie gingen einen Schritt weiter, sie vergewaltigten die Frauen und töteten alle Christen und Juden die sich Mohammed widersetzten. Sie machten die Frauen zu Sklaven und nahmen sie mit, um sie zu foltern und zu vergewaltigen. Es war die schlimmste Verbrecherbande der damaligen Zeit. Plötzlich merkte Mohammed dass die Leute mehr Angst als Respekt vor ihm hatten. Und die Leute würden nicht ewig auf ihn hören. Er dachte sich, „was muss ich machen, damit die Leute mich respektieren und machen was ich will“?

3. Die Geburt eines falschen Glaubens

Um seinen Erfolg zu steigern, schlugen seine Berater vor, einen Glauben wie das Judentum oder das Christentum zu schaffen, die Millionen von Anhängern auf der ganzen Welt hatten. Sie wussten dass viele Gläubige die heiligen Plätze besuchten und viel Geld an die jüdischen und christlichen Gemeinden spendeten. Ein neuer Glaube wäre ein gutes Geschäft und brächte viel mehr Geld und Macht. Und wenn der neue Glaube geschaffen ist, könnten sie ihre Aktivitäten legalisieren und einen Krieg, im Namen dieses Glaubens, gegen Christen und Juden führen. So könnten sie all ihr Geld, ihr Land und ihre Frauen bekommen.

Mohammed wusste dass die Juden und Christen in der Politik und in der ganzen Welt respektiert wurden. Er wusste auch dass sie viel Geld hatten. Darum gefiel ihm die Idee seinen eigenen Glauben zu gründen. Er wusste auch dass die einfachen, ungebildeten Leute nicht schwer zu überzeugen waren, und die, die nicht seinen neuen Glauben annehmen wollten, würden durch seine Gefolgsleute mit Drohungen und Gewalt dazu gezwungen.

Jetzt war die Frage, wie konnte man das anstellen. Wie konnte man einen falschen Glauben schaffen, und erreichen dass die ganze Welt ihm folgt? Er wollte einen Glauben schaffen der den Anhängern viel Macht gab, und die Leute zum konvertieren zwingen. So könnte er die Leute töten die nicht seinen neuen Glauben annehmen wollten, und eine klare Nachricht hinterlassen, es gibt nur einen Gott, und Mohammed ist der verehrungswürdigste Prophet dieses Gottes. Und außerdem könnten seine Anhänger einen Krieg gegen alle diejenigen führen die ihnen nicht folgten.

In der Stadt Mekka kannten ihn die Leute nur als den Ehemann von Chadidscha. Nur außerhalb war er bekannt als Verbrecher, Räuber und Mörder. Das, und der Ruf der Stadt als religiöses Zentrum, bewegte Mohammed, Mekka als Hauptstadt und Ziel der Anhänger seines neuen Glaubens zu wählen.

Mohammed wollte eigentlich Gott seiner neuen Religion sein, da er aber wusste dass es unmöglich wäre, die Leute zu überzeugen, dass ein menschliches Wesen sich in Gott verwandelt, beschloss er Prophet zu werden, was ihm auch die absolute Macht gab. Er und seine Berater forschten was ein Glaube braucht – einen Gott, einen Propheten, ein heiliges Buch, einige heilige Städte des Gottes und viele Anhänger. Zwischen vielen Möglichkeiten entschlossen sie sich für die, die ihnen am besten erschien.

(1) Name des Glaubens: ISLAM
(2) Name des Gottes: Sie beschlossen den neuen Gott „Allah“ zu nennen, und ihre Definition von Allah beschrieben sie so; „Allah ist der einzige, Allah ist der größte, Allah ist der wohlwollendste, und er liebt seine Anhänger mehr als eine Mutter ihr Kind“.
(3) Prophet des neuen Glaubens: Sie beschlossen dass Mohammed der letzte, der ehrwürdigste und wichtigste Prophet von Allah ist. Und sie stellten somit Mohammed genauso viel Macht wie Gott aus.
(4) Die Anhänger werden Moslems genannt, und laut dem Islam sind es die besten Menschen auf Erden, die Welt wurde nur für sie gemacht und nur sie würden Ruhm erreichen. So gab Mohammed den Moslems das Recht, im Namen des Islams zu erobern und zu morden, mit dem Ziel sich auf der ganzen Welt auszubreiten, und so Mohammed noch mehr Macht zu geben.
(5) Das heilige Buch was sie schufen würde Koran heißen, und es berichtet und demonstriert die Überlegenheit von Mohammed. Mit diesem Buch werden sie die ganze Welt täuschen und überzeugen, dass es nur den einen Glauben geben kann.
(6) Die heiligen Städte des Glaubens: Sie beschlossen Mekka ist die Heimstätte von Gott, damit alle Welt sie besucht und sie viel Geld bekommen um das Königreich von Mohammed aufzubauen.
(7) Sie legten die Möglichkeiten des Betens und des Vergötterns fest, sie beschlossen, dass 5-mal am Tag gebetet werden muss, das Fasten während des Ramadans und das man einmal im Leben obligatorisch Mekka besuchen muss.
(8) Sie verkündeten dass Mohammed der letzte und wichtigste Prophet von Allah ist, alle müssten sich genauso verhalten wie Mohammed, und das würde sich „Sunna“ nennen. Und alle die genau so leben wie er haben es leichter zu Ruhm und Ehre zu kommen. Auf diesem Weg würde Mohammed noch stärker werden, da er nun Vorbild für seine Anhänger ist.
(9) Mohammed beschloss einen offiziellen Ort für seine Anhänger zu schaffen, wo sie ihre Kriege planen und schwarze Geschäfte machen konnten. Er nannte diese Einrichtungen „Moschee“. Mohammed und seine Anhänger planten alle Kriege und Massaker hinter den Türen einer Moschee.
(10) Zum Schluss beschlossen sie, dass es obligatorisch für alle Gläubigen ist, sich am heiligen Krieg (Dschihad), im Namen von Allah, zu beteiligen.

Das war der Plan mit dem Ziel, es Mohammed und seinen Anhängern zu ermöglichen, alles zu bekommen was sie wollten. Mohammed wollte den Namen und den Einfluss seiner Frau in Mekka dazu nutzen, seine Worte glaubhaft zu machen.

» In Kürze: Die wahre Geschichte von Mohammed (Teil 2)




Was ist eigentlich „links“ und „rechts“?

Angeregt durch einen merkwürdigen S.P.O.N.-Kommentar, wo mal wieder „rechts“ und „rechtsextrem“ als Mischsalat mit Dummdressing angeboten werden, soll hier die Frage diskutiert werden, woran man „links“ und „rechts“ überhaupt unterscheiden kann. Die Begriffe „links“ und „rechts“ werden in allen möglichen Zusammenhängen gebraucht, so dass sich kaum noch jemand daran erinnert, was sie ursprünglich meinen. Es geht dabei um wirtschaftspolitische Grundüberzeugungen:

Wer wirtschaftspolitisch links steht, ist der Überzeugung, dass der Staat gut mit Geld umgehen kann und deswegen viel Geld bekommen, umverteilen und ausgeben sollte. Der Staat erhält viel von dem in der Volkswirtschaft erwirtschafteten Geld und steckt es in:

– den Staatsapparat
– staatliche Angebote für die Bürger
– Transferleistungen an Bürger
– Subventionen an die Wirtschaft

Wer wirtschaftspolitisch rechts steht, ist der Überzeugung, dass der Staat weniger gut mit Geld umgehen kann und deswegen möglichst viel Geld bei den Bürgern bleiben sollte, die es sinnvoller einsetzen. Der Staat soll aber genügend Geld für seine eigentlichen Aufgaben zur Verfügung haben:

– Verwaltung
– innere Sicherheit und Verteidigung
– Bildung
– Infrastruktur

links und rechts

Zu der jeweiligen wirtschaftspolitischen Ausrichtung tritt eine weitere Komponente. Wer „rechts“ ist und damit der Meinung ist, dass der Staat sich in allererster Linie auf seine Kernaufgaben zu konzentrieren hat, ist in der Regel auch der Meinung, dass Steuergeld so ausgegeben werden soll, dass es vorrangig nationalen Interessen dient. Wer „links“ ist, ist in der Regel geneigter, „internationale Solidarität“ zu zeigen und damit das in der eigenen Volkswirtschaft erwirtschaftete Geld für die Förderung ausländischer Interessen zur Verfügung zu stellen.

Von der Bundesrepublik Deutschland wird immer behauptet, sie sei eine „soziale Marktwirtschaft“, also wirtschaftspolitisch müsste sie dann eher „rechts“ ausgerichtet sein (Marktwirtschaft!), aber mit „linker Umverteilungskomponente“, um soziale Härten abzumildern. Das Maß dieser Umverteilungskomponente sollten wir eigentlich mit Wahlen bestimmen können. Eigentlich…

Wo ist das festgelegt?

Die Soziale Marktwirtschaft wurde nie namentlich als Wirtschaftssystem Deutschlands im Grundgesetz verankert, weil das Grundgesetz keinen eigenen Abschnitt zur Wirtschaft enthält. (…)  Im Mai 1990 wurde die Soziale Marktwirtschaft im Vertrag über die Schaffung einer Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der ehemaligen DDR rechtlich als gemeinsame Wirtschaftsordnung verankert.

Was ist nun „linksextrem“ und „rechtsextrem“?

„linksextrem“

Laut der wirtschaftspolitischen Definition müssten Linksextreme eine besonders hohe Bereitschaft zum Zahlen von Steuern aufweisen. In Wirklichkeit haben sie vor allen Dingen ein Interesse daran, dass andere möglichst viele Steuern zahlen und sie selber durch die staatliche Umverteilung davon profitieren.  Linksextreme möchten einen politischen Systemwandel, in dem die Marktwirtschaft durch die Planwirtschaft abgelöst wird. Der Staat soll das in der Volkswirtschaft erwirtschaftete Geld „gerecht“ umverteilen: „Reichtum für alle“ – „Staatlich garantiertes Grundeinkommen“. Zudem sollen die Produktionsmittel, die im Kapitalismus im Privatbesitz sind, verstaatlicht werden: „Volkseigene Betriebe“. Da aber das Grundgesetz das Eigentum und das Erbrecht garantieren, streben Linksextreme einen Systemwechsel an. Da sich kein normaler Mensch freiwillig enteigenen lässt, sind hierzu perfide politische Pläne und militante Maßnahmen notwendig. Was die Linksextremen grundsätzlich übersehen ist, dass es nicht mehr viel zu verteilen gibt, wenn einer Gesellschaft durch Planwirtschaft und Verstaatlichung die Leistungsanreize geraubt werden.

„rechtsextrem“

Anhand der genannten Einteilungskritierien müssten Rechtsextreme einen besonders „schlanken Staat“ fordern, Härtefälle hängen lassen, sich gegen jede Umverteilung von Geldern wenden und darauf bestehen, dass deutsche Steuergelder nur für deutsche Interessen ausgegeben werden, wobei Rechtsextreme gerne übersehen, dass Geld auch in ausländischen Projekten gut angelegt sein kann. Sieht man sich allerdings das Paradebeispiel an, das mit Rechtsextremismus gleichgesetzt wird, dann fällt auf, dass dem Staat eine geldverschlingende beherrschende Vormachtstellung eingeräumt wird. Zudem hatte der Nazi-Staat Teile der Wirtschaft gekapert und zur Produktion staatsnützlicher Dinge gezwungen. Das hat aber nichts mehr  „rechts“ zu tun, sondern ist urkommunistisch, also „links“. Hitlers National-Sozialisten waren sicherlich „rechtsextrem“ in ihrem vollkommen übersteigerten Nationalismus. Aber sie waren nicht „rechtsextrem“ im wirtschaftspolitischen Sinne, weswegen sie sich ja auch National-SOZIALISTEN nannten. Ein echter Rechtsextremismus würde kaum Steuern erheben, wenig Soziales anbieten, keine Sozialfälle stützen, Geld ausschließlich für die eigenen Interessen einsetzen, ausländische Gastarbeiter benachteiligen, keine Entwicklungshilfe leisten usw. Typisches Beispiel für einen solchen Staat ist Saudi Arabien.

Wie sieht unsere Parteienlandschaft aus?

Nimmt man die obigen Kriterien, so kann man die Bundestagsparteien wie folgt einteilen:

„links“ „rechts“
hohe Staatquote unpatriotisch niedrige Staatsquote patriotisch
CSU x (x)
FDP x (x)
CDU x x
SPD x x
Grüne x x
Linke x  (x)*

* Die Kreuze in den rechten Spalten sind mit Klammern versehen, da die Parteienhaltung nicht eindeutig ist. Die CSU redet patriotisch, stimmte aber für den ESM. Die FDP verspricht niedrige Staatsquoten, macht aber das Gegenteil. Die Linkspartei wurde unter „patriotisch“ eingetragen, da sie als einzige gegen den ESM klagt.

Wie unschwer zu erkennen ist, gibt es keine einzige „rechte“ Partei im Bundestag.




Berlin: Hasta la vista, Salafista!

Pro Deutschland wird am nächsten Wochenende vor Berliner Moscheen protestieren und zwar in Neukölln und Wedding. Die Aktion steht wieder unter dem Motto „Hasta la vista, Salafista”. Der ramadanfreundliche Tagesspiegel nennt die Al-Nur-Moschee in der Haberstraße, die Dar-Assalam-Moschee in der Flughafenstraße und die As-Sahaba-Moschee in der Torfstraße als Ziele. Auch die Frankfurter Rundschau hatte schon vor einiger Zeit einen islamkritischen Terminkalender für Berlin herausgegeben.




taz-Schmierfink verunglimpft Sarrazin

taz-Schmierfink RingelDem geistigen Vakuum eines taz-Schmierers mit Namen Michael Ringel (Foto) entfloß ein Sommerloch-füllender „Urlaubsbericht aus Braunau“. Dieser erschien in der wichtigen taz-Rubrik „Die Wahrheit“! In Ich-Erzählform “berichtet” er als Sarrazin-Fake über Zusammenstöße mit Migranten… Da, wo dieses Ringelhirn seinen Urlaub verbringt, scheint mächtig viel Gras zu wachsen!




Interreligiöser Dialog – der Schwertvers

interreligiöser DialogErinnerung an eine Szene aus einer „interreligiösen Dialogveranstaltung“ in diesem Jahr in einer türkischen Moschee in Deutschland. Anwesend ein türkischer Hodscha, zwei Kirchenleute und etwa 20 „Dialog-Interessierte“ aus umliegenden Kirchengemeinden. Nach einer kultursensiblen Einführung durch die Kirchenleute durfte man Fragen an den Hodscha richten.

Eine Frau fragt: „Diese arabischen Zeichen da an der Wand – ist das eine Sure?“

Hodscha: „Ja.“

Frau: „Ist dass die Sure, die besagt, dass Sie Ungläubige töten sollen?“

Kirchenmann nervös: „Wie kommen Sie auf diese Frage?“

Frau: „In der Moschee auf der XY-Straße steht diese Sure an der Wand.“

Kirchenmann zum Hodscha: „Sie meint die Milli-Görüs-Moschee.“

Kirchenmann zur Frau: „Die werden vom Verfassungsschutz beobachtet, die verfälschen den Islam.“

Hodscha zum Kirchenmann: „Ach, die werden vom Verfassungsschutz beobachtet?“

Frau: „Was ist denn jetzt mit der Sure?“

Hodscha: „Unserer Auslegung des Koran ist es zu verdanken, dass ich kein Schwert nehme und Sie alle köpfe. Machen Sie sich keine Sorgen!“




Seref – Namus – Itiba: Motive des Ehrenmords

EhrenmordDie von Welt online als „Jungsoziologin“ bezeichnete Hülya Özaktürk scheint eine sehr ernst zu nehmende Persönlichkeit zu sein. Erstens, weil sie sich mit dem Tabuthema „Ehrenmorde“ beschäftigt und dazu in türkische Gefängnisse geht. Zweitens, weil sie sich gründlich mit dem Thema beschäftigt hat. Und drittens, weil sie ihr Ergebnis verteidigt, das nicht in jedermanns Weltbild passt.

Die Basis ihrer Arbeit besteht darin, dass sie 27 lange Interviews mit Mördern von Ehefrauen, Müttern, Schwestern und Töchtern führte. Motiv: Familienehre retten. Seit 2005 hat die Anzahl der Ehrenmorde in der Türkei zugenommen. Die Soziologin führt dies darauf zurück, dass der zunehmende Freiheitsdrang der Frauen mit der zunehmend religiösen Politik von Erdogans AKP kollidiert. Die Ergebnisse von Özaktürk belegen aber, dass es neben aktuellen politischen Komponenten immer auch eine durchgehende „Kultur des Ehrenmords“ im Islam gegeben hat. Hier die Ergebnisse ihrer Studie:

Der Ehrbegriff lässt sich in drei Bereiche einteilen:

1. Seref: die Ehre des Familiennamens

2. Namus: die sexuelle Reinheit oder Keuschheit der Frau

Die „Ehre“ der Familie ist abhängig von der Reinheit ihrer Frauen und muss im Falle einer Verfehlung mit Blut reingewaschen werden.

3. Itiba: Kredit

Wer seinen Itibar, seine Glaubwürdigkeit, verliert, kann keine Geschäfte mehr machen. „Wenn du Itibar hast, wirst du ohne Bürgen überall einkaufen können, da dir überall Kredit gegeben wird“, sagt einer der Täter (40, kurdisch, sunnitisch)

Ein anderer (60, kurdisch, sunnitisch) sagt: „Man kann einem Mann nur Ware geben, wenn er Itibar hat. Ich kaufte 200 Tiere ein, ohne zu bezahlen.“

Und so gestaltet sich das Zusammenspiel der drei Ebenen der „Ehre“:

Ein Ehrenmann („serefli“) ist einer, der seinen Namus erfolgreich verteidigt (die Unbeflecktheit seiner Frauen und weiblichen Angehörigen) und dadurch Itibar hat, also Kredit.

Umgekehrt: Wessen Namus befleckt wird, der ist entehrt, ohne Seref und daher ohne Itibar, ohne Kredit.

Die gesellschaftliche Ächtung nicht verteidigter „Ehre“ geht ins Geld bzw. an die wirtschaftliche Existenz:

Ein solcher Mann wird wirtschaftliche Nachteile erfahren, denn oft beruht die wirtschaftliche Existenz der betroffenen Familien auf Kleinhandel oder Agrarwirtschaft – wobei sie auf ein Netzwerk von Kontakten angewiesen sind, das zusammenbricht, sobald sie ihre „Ehre“ verlieren. Ein Mann ohne „Ehre“ wird in solch einer Werteordnung auch seine Kinder nicht mehr vorteilhaft verheiraten können, um so Allianzen zwischen Familiennetzwerken zu schmieden, die wiederum wirtschaftlichen Vorteil bringen. Özaktürk zufolge ist diese wirtschaftliche Dimension der eigentliche Grund, warum „Ehrenmorde“ passieren.

Welt online Schreiber Boris Kálnoky meint erst einmal reflexartig das hat nichts mit Islam zu tun™ :

Seinen Ursprung hat dieses Wertesystem natürlich in vorislamischen, archaischen Stammesgesellschaften. Dort beruhen Macht und wirtschaftlicher Erfolg auf der Stärke des Verwandtschaftsverbandes, und diese Geschlossenheit des Clans hängt ab von der sexuellen Kontrolle der Frauen.

Aber er ist so ehrlich und gibt den Verlauf seines Gesprächs mit der überzeugenden Frau Özatürk wieder – und das ist brisant:

Frau Özaktürk widerspricht jedoch im Gespräch mit der „Welt“ der gängigen Auffassung von Islamwissenschaftlern und muslimischen Geistlichen, dass „Ehrenmorde“ keine Verankerung im Islam haben. Aus ihren Gesprächen mit den Tätern kann sie belegen, dass eigentlich jeder von ihnen sein Verbrechen als etwas betrachtet, was im Einklang mit den Anforderungen des Islam steht. (…)

„Die Leute dürfen nicht sagen, dass ich meine Tochter mit fremden Männern herumlaufen lasse. Ich bin ein Mann, der betet und die rituellen Waschungen vollzieht“, sagt einer der Täter. Und ein anderer rechtfertigt seinen Mord mit den Geboten des Islam: „Unzucht ist ‚haram'“ – also verboten im Bezug auf islamische Vorschriften.

Die Soziologin kommt zu dem sehr logischen Ergbebnis, dass der Koran die Stammesgesellschaft spiegelt und das Verhalten einer Stammesgesellschaft konserviert. Die Geschlechterrollen seien grundsätzlich verschieden angelegt und die Frau habe sich demütig zu verhalten, weil der Koran das Kommunizieren mit anderen Männern verbiete. Der Namus-Begriff ließe sich direkt aus dem Koran ableiten:

Der Koran sieht für Ehebrecher 80 Peitschenhiebe vor, an einer anderen Stelle heißt es, man solle die sündhafte Frau in ein Haus sperren, bis der Tod sie holt „oder Allah ihr eine Möglichkeit gibt“. In der Praxis wurde daraus bald Steinigung, erklärt Özaktürk.

Diese jahrhundertelange intensive Prägung auf das religiöse Gesetz des Koran hat tiefe Spuren in der islamischen Gesellschaft hinterlassen:

Von den 27 Tätern, mit denen sie sprach, „hat keiner seine Tat bereut, obwohl es den meisten für die Frau leidtat. Sie alle empfanden ihre Tat als etwas, das den Erwartungen der Gesellschaft entsprach und ihrer Familie, ihrem Clan nützte.“

Özaktürk fand keine großen Unterschiede in den Wertvorstellungen türkischer und kurdischer „Ehrenmörder“ oder zwischen Anhängern verschiedener Konfessionen (unter den Tätern waren Sunniten und Alewiten).

Würden andere Gesetze oder härtere Strafen etwas an dieser Einstellung ändern?

Schärfere Gesetze helfen ihrer Meinung nach wenig, um an diesem Umstand etwas zu verändern. „Der Effekt besteht nur darin, die Tat zu beschleunigen. Denn wenn man wartet, wird die Frau sich retten und der Staat sie schützen, und je mehr Zeit vergeht bis zum ,Ehrenmord‘, desto größer die Schande der Familie und eventuell ihr wirtschaftlicher Nachteil.“

Einige Gedanken dazu:

Diese erste wissenschaftliche Studie mit dem Titel „Ehrenmorde in der Türkei“ (veröffentlicht in den „Pera-Blättern“ des Istanbuler Orient-Instituts) offenbart eine für uns völlig ungewohnte Gedankenwelt. Im Christentum wird der Mord als Todsünde begriffen. Wer einen Mord – dazu noch einen Mord innerhalb der Familie – begangen hat, von dem wird tiefe Reue erwartet. Die Vorstellung, dass es sich genau andersherum verhalten kann, dass ein Mord von einem verlangt wird, dass er als Sühne angesehen wird, dass man ihn nicht bereuen muss – dieser Gedanke ist ganz einfach völlig absurd. Befremdlich ist auch der Gedanke, dass das Motiv für den geforderten Ritualmord ein wirtschaftliches ist, also ein niederes Motiv. Würden Sie Ihr Kind töten, um ihre Existenz abzusichern?

Dieser Einblick in die Gedankenwelt des mohammedanischen Glaubens wirft viele Fragen auf. Wie kann eine Kultur gut sein, die ihre Männer zu Mördern erzieht? Abgesehen von dem Tötungsbefehl bei Verfehlungen der Frauen treten ja weitere Mechanismen hinzu, die noch gar nicht genannt sind: Der Islam ist kein freies Bekenntnis. Und der Islam verhindert die „Mischehe“. Moslemischen Frauen ist es nicht gestattet, sich einen Mann außerhalb ihres Kulturkreises zu suchen – dann droht der besagte Ehrenmord. Auch die zweite denkbare Fluchtmöglichkeit, das Ablegen des islamischen Glaubens oder die Konversion zu einem anderen Glauben, ist nicht erlaubt und laut Koran mit der Todesstrafe bewehrt. Wenn man dies alles zusammen betrachtet, so befinden sich die Frauen in einem Gefängnis und jeder Ausbruchsversuch ist mit Lebensgefahr verbunden.

Wer sich schon einmal mit einer geschiedenen und vom Islam zum Christentum konvertierten Frau unterhalten hat, dem ist klar, dass dies nicht ohne strikten Abbruch sämtlicher Verbindungen einhergeht, inklusive mehrfachem Wohnungswechsel. Hier bei uns vielleicht machbar – in einem islamischen Land und ohne genügend finanzielle Mittel wohl kaum.

Und noch etwas kommt einem als Christ unweigerlich in den Sinn. Man wird oft damit konfrontiert, das Christentum habe selbst genug auf dem Kerbholz und sei deswegen nicht besser. Doch, das Christentum ist besser! Während der Koran archaische Strukturen konserviert, lautet der Auftrag für das Christentum: Prüft alles und behaltet das Gute! (1Thess 5,21) Ohne das wären wir heute nicht da, wo wir heute sind. Und weil wir mit dieser Devise so weit gekommen sind, fällt es uns so schwer, die Mechanismen des Islam zu verstehen. Dem Islam sind nachhaltige Entwicklungsbremsen eingebaut, um nur das angebliche wortwörtliche Diktat des Koran an Mohammed zu nennen. Anstatt sich positiv zu entwickeln, prallt der Islam wie ein Ball am Gummiband immer wieder in das Archaische zurück. Wenn man das verstanden hat, kann man nachvollziehen, wieso der Schriftsteller Hamed Abdel-Samad davon spricht, dass der Islam sich nicht reformieren kann und letztendlich dem Untergang geweiht ist.

Die Frage ist, wie viele Generationen von Frauen sich noch terrorisieren lassen müssen und wie viele Generationen von Männern noch die perfiden Erwartungen erfüllen werden, die der Koran an sie stellt. Kann man denn nicht endlich nach 1400 Jahren klären, dass diese Mordkultur auf den Müllhaufen der Geschichte gehört?

An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen (aus der Bergpredigt)

Links:

» Necla Kelek: Die Ehre ist immer gefährdet (FAZ 2008)
» Nourig Apfeld: Ich bin Zeugin des Ehrenmordes an meiner Schwester (Buch)
» Videos zum Thema Ehrenmord

(Das Bild oben stammt aus einem Video)




Messerattacken Alltag?

Messerattacke - MesserstecherHier eine Übersicht von Presseberichten zum Thema „Messerattacken“ aus den vergangenen Tagen (kein Anspruch auf Vollständigkeit!). Wer die Messerstecher sind, bleibt oft im Nebulösen – insbesondere dann, wenn man ihrer habhaft wurde. Die Frage lautet, ob es eigentlich „normal“ für unser Land ist, dass so viele Leute mit Messern unterwegs sind und das Messer so locker sitzt? Gibt es eine Zunahme solcher Delikte? Wenn ja, warum?

22. Juli, Hildesheim: „Messerattacke vereitelt“

Am Hauptbahnhof Hildesheim kam es am 21.07.12, gegen 16.00 Uhr, zu Streitigkeiten, die unvorhersehbar eskalierten. Unter zwei Bekannten, 19 und 36 Jahre alt, war es zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen. Als der Jüngere sich entfernen wollte, zog der andere ein Messer mit einer 15 cm langen Klinge und stürmte von hinten auf den Kontrahenten los. Durch das Eingreifen von Zeugen konnte Schlimmeres verhindert werden. Es wurde niemand verletzt. Der Angreifer wurde noch am Tatort festgenommen.

24. Juli, Delmenhorst: „Messerattacke auf Schwangere – Opfer verliert Kind“

Nach der Messerattacke auf eine schwangere 19-Jährige in Delmenhorst hat die junge Frau ihr Kind verloren. Aufgrund der schweren inneren Verletzungen kam es nach Polizeiangaben vom Dienstag zu Komplikationen, das ungeborene Kind war nicht zu retten. Die Frau war am 11. Juli mit einem Messer niedergestochen worden. Wegen versuchten Mordes erließ das Amtsgericht einen Haftbefehl. Die 19 Jahre alte Verdächtige, die mit dem Opfer befreundet war, sitzt in Untersuchungshaft.

2. August, Frankfurt: „Messer-Attacke wegen Wodkaflasche – Mann lebensgefährlich verletzt“ – Täter festgenommen

Ein Mann ist in Frankfurt bei einem Streit um eine Wodkaflasche durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Der 24-jährige war am Mittwochabend gerade aus einem Supermarkt gekommen, als eine Frau und deren Begleiter ihn aufforderten, die Wodkaflasche herauszugeben. Die Auseinandersetzung eskalierte, der 56-Jährige stach zu und verletzte den 24-Jährigen lebensgefährlich im Brustbereich.

3. August, Hamburg / Belgien: „Messer-Attacke in Hamburg: Fahndung führt zu Festnahme in Belgien“

Rund zweieinhalb Monate nach einem lebensgefährlichen Messer-Angriff auf einen 41-Jährigen in Hamburg ist der Hauptverdächtige in Belgien verhaftet worden. Der 43 Jahre alte Beschuldigte wurde am Donnerstagnachmittag in einer Wohnung eines Reihenhaus in einer Kleinstadt in Flandern festgenommen, wie ein Sprecher der Hamburger Polizei am Freitag sagte. Er sitzt mittlerweile in Belgien in Untersuchungshaft. Der Verdächtige soll den Mann am Abend des 18. Mai gemeinsam mit einem weiteren Täter aus dem Auto gezerrt und anschließend durch Messerstiche in den Rücken lebensgefährlich verletzt haben. Der 41-Jährige war mit Bekannten im Stadtteil Harburg unterwegs, als die Angreifer auf einer Kreuzung zuschlugen. (…) Die Polizei nahm drei Verdächtige im Alter von 18, 23 und 26 Jahren direkt am Tatort fest. Zwei von ihnen befinden sich mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Der 26-Jährige sitzt seit dem 8. Juni in Hamburg in Untersuchungshaft. Nach dem nun gefassten Hauptverdächtigen wurde seit Mitte Juni öffentlich gefahndet, die Staatsanwaltschaft hatte einen internationalen Haftbefehl gegen ihn erwirkt.

6. August, Baesweiler: „Drei Einsätze wegen Messerattacken in Baesweiler“

Drei Messerstechereien hat es am Wochenende in Baesweiler gegeben. Bei den heftigen Auseinandersetzungen wurden fünf Menschen verletzt. Sie mussten teils schwer verletzt mit Rettungswagen in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert werden.

Angefangen hatte es mit einem Familienstreit am Samstagnachmittag in einem Haus in der Fidelisstraße. Im Kampf um ein Sorge- bzw. Bezugsrecht von Kindern bekamen sich 13 Mitglieder zweier Familien in die Haare. Nach Zeugenangaben so heftig und wild, dass dabei ein Messer und ein Axtstiel eingesetzt wurden. Ein 72-Jähriger erlitt Messerstiche in Brust und Bauch. Er wurde schwer, nach derzeitigen Erkenntnissen nicht lebensgefährlich verletzt. Die polizeilichen Ermittlungen konzentrieren sich derzeit auf fünf Männer im Alter zwischen 27 und 81 Jahren. Die Polizei hat unmittelbar nach der Tat erste Zeugen befragt und am Tatort Spuren gesichert. Fünf Streifenwagen waren angerückt, um den umfangreichen Familienstreit zu beenden. (…)

Nur Stunden später hat ein bisher Unbekannter versucht, in der Kapellenstraße einen Autofahrer durchs offene Autofenster mit einem Messer zu verletzen. Als der Versuch misslang, stach der Mann einen Reifen platt. Der 20-jährige Autofahrer aus Alsdorf blieb unverletzt. Der Täter konnte flüchten. Der Tat vorausgegangen war wohl eine verbale Auseinandersetzung auf dem Parkplatz Aachener Straße / Kapellenstraße. Zwischen den drei Autoinsassen und dem Täter, der zu Fuß dort vorbei gekommen war, hatte es ein Wortgefecht gegeben.

Am frühen Sonntagmorgen dann, kurz nach 1 Uhr, die dritte Messerattacke an der Kapellenstraße / Grengracht. Ein Pkw, besetzt mit zwei 21- und 22-jährigen Männern, fährt über den Herzogenrather Weg in Richtung Carl-Alexander-Park als plötzlich ein Mann mit nacktem Oberkörper vor das Auto springt. Das Auto hält an, die Männer steigen aus und werden kurzerhand von zwei Männern, die aus dem Gebüsch hervorspringen, verprügelt. Eine Autoscheibe wird zerschlagen, die Fäuste fliegen. Die drei Täter flüchten, werden nun aber von den Autoinsassen verfolgt und eingeholt. Einer der Täter zückt ein Messer und bedroht die beiden damit. Als die alarmierte Polizei eintrifft, kann ein Täter flüchten. Die Beamten können zwei 26- und 29-jährige Männer festnehmen. Da sie unter Alkoholeinfluss stehen, werden ihnen Blutproben entnommen. Einer der Täter muss im Krankenhaus behandelt werden. Er hatte sich beim Eintreten der Autoscheibe am Fuß verletzt. Die anderen trugen mehr oder weniger heftige Schrammen davon. Der Hintergrund dieser Tat liegt noch völlig im Dunkeln. Noch während der ersten Ermittlungen stellte sich der dritte Täter auf der Polizeiwache. Gegen das Trio (22, 26, 29 Jahre alt) läuft nun ein Strefverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung, Verstoß gegen das Waffengesetz und Beleidigung.

7. August, Hamburg-Dulsberg, Krausestraße: „26-Jähriger nach Messerattacke im Krankenhaus“

Bei einer Messerattacke in Dulsberg ist am Dienstagmorgen ein 26-jähriger Mann schwer verletzt worden. Aus noch ungeklärter Ursache gerieten er und der Täter in der Krausestraße aneinander, berichtete eine Sprecherin der Hamburger Polizei. Im Streit zückte der Angreifer ein Messer und fügte seinem Opfer mehrere Schnittverletzungen am Kopf zu. Anschließend flüchtete er. Der 26-Jährige Verletzte kam ins Krankenhaus. Er war zum Tatzeitpunkt gegen 7.00 Uhr morgens bereits alkoholisiert. Auch der Täter war vermutlich betrunken.

8. August, Gerichtsverhandlung in Baden-Baden: „Nach Messerattacke Haftstrafe für 17-Jährigen“ – Opfer war ein 19-Jähriger

Zuvor hatte es auf einer Party zwischen den beiden einen Streit gegeben. Im Verlauf der Auseinandersetzung hatte der 17-Jährige dem 19-Jährigen ein Küchenmesser in den Rücken gerammt.Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten beide auf Körperverletzung mit Todesfolge plädiert. Die Staatsanwaltschaft sah eine Strafe von vier Jahren und sechs Monaten, die Verteidigung maximal zwei Jahre Haft als angemessen an.

8. August, Königs-Wusterhausen: „Rentner löst mit Messerattacke im Edeka-Markt Großeinsatz der Polizei aus“

„Gegen 9.30 Uhr sah ich, wie sich ein Mann ein Paket Wurst in die Jacke steckte“, so der Hausdetektiv. Als er den Ladendieb hinter der Kasse darauf angesprochen habe, sei der überhaupt nicht einsichtig gewesen. „Sie können mir gar nichts. Gehen sie mal wieder zurück in ihr Land, Sie Ausländer“, habe ihn der Mann beschimpft. Der Detektiv ist Chef einer Berliner Sicherheitsfirma, in Deutschland geboren und pakistanischer Abstammung. Als der Jagdwurst-Dieb merkte, dass er mit seiner Salami-Taktik nicht weiterkommt, schmiss er vor Wut die zuvor von ihm bezahlten Lebensmittel – ein Getränk und Joghurt – auf den Boden. Bei der anschließenden Rangelei mit dem Detektiv fiel der Dieb auf einen großen Blumentopf. „Und dann zog er aus seiner rechten Hosentasche ein Messer“, so der Hausdetektiv. Er hielt den Mann fest, bis die Polizei kam. „Das war Diebstahl unter Mitführung einer Waffe“, so Polizeisprecher Quitschke. Darauf stehe eine Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis 10 Jahren. Bei der Durchsuchung des Diebes habe man Reizgas-Spray gefunden.

9. August, Schmalkalden: Und auch das gibt es: „Messerattacke gegen Hund“

In Schmalkalden, Ortsteil Haindorf, ging am Sonntagabend, gegen 20.15 Uhr, eine Frau mit ihrem Hund, einen Appenzeller Rüden, in der Hauptstraße Gassi. Ein bisher unbekannter Mann, der an den beiden vorbeilief, dachte laut gestrigem Polizeibericht, dass er von dem Hund gebissen werde. Er griff daraufhin den Hund mit einem Dolch an und verletzte das Tier.

10. August, Essen-Leithe: „27-Jähriger aus Essen schwebt nach Messer-Attacke in Lebensgefahr – Polizei richtet Mordkommission ein“

Bei einem Angriff mit einem Messer ist ein 27 Jahre alter Mann in Essen-Leithe lebensgefährlich verletzt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, hatte der Essener in der Nacht zum Freitag schwerstverletzt auf einer Zufahrt zu einem Parkdeck in der Meistersingerstraße, Ecke Hochfeldstraße, gelegen und war von einem Anwohner gegen 0.38 Uhr entdeckt worden. Die Polizei geht von einer versuchten Tötung aus. Der Mann sei durch mehrere Messerstiche verletzt worden. (…) Der schwer verletzte Russlanddeutsche kam in ein Krankenhaus und wurde notoperiert. Nach der OP wurde der Mann in ein künstliches Koma versetzt. Auch am Freitagnachmittag schwebte er noch in Lebensgefahr. Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag bekannt gegeben hat, sei dem Messer-Angriff offenbar ein Treffen mehrerer Personen im privaten Rahmen in der Meistersingerstraße vorausgegangen. Dabei habe es möglicherweise Streitigkeiten unter Bekannten gegeben, die dann eskaliert seien.

10. August, Rostock: „Messer-Attacke: Taxifahrer bedroht Fahrradfahrer“

Wie die Polizei am Freitag berichtete, fuhr ein Taxifahrer in einer recht engen Straße so schnell auf einen 37-jährigen Fahrradfahrer zu, dass dieser gezwungen war von seinem Rad abzusteigen, um nicht vom heraneilenden Wagen erfasst zu werden. Voller Ärger verfolgte der Radler seinen Kontrahenten, bis dieser seine Fahrgäste aussteigen ließ. Es kam zu einer tätlichen Auseinandersetzung. Daraufhin bedrohte der Taxifahrer den Biker mit einem Jagdmesser und hetzte ihn um das Auto. Passanten griffen ein und verhinderten Schlimmeres. Der Taxifahrer stieg dann in seinen Wagen und fuhr davon. (…) Dem später ausfindig gemachten Taxifahrer droht nun eine Anzeige wegen Körperverletzung, Nötigung im Straßenverkehr sowie Bedrohung.

11. August, Bad Kreuznach-Sommerloch: „Messerattacke an Fastnacht hat Nachspiel“

Eine Gruppe junger Männer geriet in einen Streit, bei dem ein 18-Jähriger mit einem Springmesser so schwer am Bauch verletzt wurde, dass er notoperiert werden musste. Die Staatsanwaltschaft hat jetzt Anklage gegen drei 21, 24 und 26 Jahre alte Männer erhoben, denen gemeinschaftlich begangene gefährliche Körperverletzung vorgeworfen wird, teilte der Leitende Oberstaatsanwalt Michael Brandt auf Anfrage mit. Der 18-Jährige fuhr gemeinsam mit einem 19-jährigen Begleiter im Auto durch die Straße Zehnmorgen, als ihnen ein Passant auf die Windschutzscheibe spuckte. Nachdem der Beifahrer den Verursacher aufgefordert hatte, die Spucke zu entfernen, entwickelte sich ein Streit zwischen den beiden Männern im Auto und der insgesamt dreiköpfigen Passantengruppe. Im Verlauf des Streits soll der 19-Jährige von einem der Angreifer zunächst mit einer abgebrochenen Glasflasche auf den Rücken geschlagen und mit Schlägen und Tritten traktiert worden sein. Die beiden anderen Angreifer sollen den 18-Jährigen angegangen sein, der ebenfalls geschlagen und getreten wurde. Im Verlauf der Auseinandersetzung soll dann einer der Angreifer ein Springmesser gezogen und dem 18-Jährigen mehrere tiefe Stichwunden zugefügt haben. Die drei Männer müssen sich vor dem Schöffengericht am Amtsgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

12. August, Düsseldorf: „38-Jähriger sitzt nach Messerattacke in Düsseldorf-Benrath in Untersuchungshaft“

Bei dem Mann, der ein Ehepaar in Düsseldorf-Benrath mit einem Messer attackiert haben soll , handelt es sich um einen 38-jährigen Wohnungslosen. Der vermeintliche Täter wurde am Samstag dem Haftrichter vorgeführt und sitzt nun in Untersuchungshaft. (…) Weshalb der 38 Jahre alte Andrej A. das Paar nun angegriffen hat, darüber gibt es keine neuen Erkenntnisse. Ob der 55-Jährige wirklich entführt werden sollte, ist weiterhin nur eine Vermutung. Zu den Vorwürfen hat sich der gebürtige Russe nämlich noch nicht geäußert. Er sitzt nun wegen eines versuchten Tötungsdelikts in Untersuchungshaft.

» Weitere Fälle in der Polizei-Pressemappe




Al-Qaida-Drohne sollte Einkaufszentrum sprengen

Al-Qaida Bomben-DrohneSpanische Behörden haben ein Video (siehe unten) veröffentlicht, das bei den drei mutmaßlichen Al-Qaida-Terroristen gefunden wurde, die man vor einigen Tagen in Spanien festgenommen hat  (PI berichtete). Offenbar wollten die zwei Tschetschenen und der Türke das oben gezeigte Modellflugzeug zur Drohne umfunktionieren.

In dem Video ist ein Übungsflug zu sehen, auf dem ein Paket abgeworfen wird. Außerdem werden Bilder von unterirdischen Verstecken gezeigt, die wohl als Sprengstofflager fungieren sollten. Die Spanier gehen davon aus, dass Al-Qaida ein Sprengstoffpaket über einem Einkaufzentrum abwerfen wollte.

Auch der Focus berichtet darüber und nennt die südspanische Hafenstadt Algeciras als mögliches Anschlagsziel. Im Focus heißt es weiter, dass der BND die Terrorgefahr durch Al-Qaida aktuell in Europa für sehr hoch hält:

Eine Bedrohung seien vor allem Strukturen des Terrornetzwerkes El Kaida aus dem Jemen, sagte BND-Chef Gerhard Schindler der „Welt“. „Sie wollen den Heiligen Krieg auch nach Europa tragen.“

Zu den möglichen Plänen der Terroristen gehört nach Erkenntnissen des BND das Modell des sogenannten „lone wolf“ – also eines Einzeltäters, der aus dem Land des Anschlagsziels komme und im Ausland auf Attentate vorbereitet werde. „Wir wissen, dass diese Strategie aktuell auf der Agenda von El Kaida steht und sind entsprechend aufmerksam“, sagte der Chef des deutschen Auslandsgeheimdienstes.

BND-Chef Schindler teilte auch mit, dass es dem BND gelungen sei, 19 auf die Bundeswehr geplante Attentate in Afghanistan zu vereiteln. Bei Welt online gibt es ein aktuelles Interview mit Schindler.

Hier das spanische Video mit Erläuterungen vom Spiegel:





Hamburgs interreligiöses Schülerexperiment

Einheitsreligion - Moschee-Kirchen-KombiWas die Stadt Hamburg plant, ist in juristischer und theologischer Hinsicht ein ziemliches Gewurschtel. Zunächst der theologische Aspekt: Hamburg begibt sich auf den Weg zur Einheitsreligion und will einen gemeinsamen Religionsunterricht von christlichen und islamischen Kindern! Dazu existieren zwei Ansätze, ein deskriptiver und ein bekenntnisorientierter. Für beschreibende „Religionskunde“ wäre es kein Problem, Schüler aus verschiedenen Glaubensgemeinschaften gemeinsam zu unterrichten, da die Religionen nicht beworben werden. Wenn ein solcher Unterricht auf vernünftigen Informationen basiert (wovon in Hamburg leider nicht auszugehen ist), könnte er sogar eine aufklärende Wirkung entfalten. Favorisiert wird allerdings die andere Variante und das hat Gründe, die nichts mit den Schulkindern zu tun haben.

GrundgesetzWenn man bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht installieren will, geht das nur, wenn die betreffende Glaubensgemeinschaft hierzu eine Erlaubnis hat. Diese Erlaubnis ist normalerweise an einen bestimmten Rechtsstatus gebunden: Die Glaubensgemeinschaft wird „Körperschaft öffentlichen Rechts“ auf einem konkreten Gebiet (Artikel 140 GG) und kann dann mit der zuständigen Exekutive einen Staatsvertrag schließen, mit dem die Erlaubnis zur Erteilung des „ordentlichen“ Religionsunterrichts nach Artikel 7 GG verbunden wird. In NRW umgeht man dies, indem man in grundgesetzwidriger Weise einen frei erfundenen Beirat statt einer Körperschaft öffentlichen Rechts eingesetzt hat. Hamburg will es „besser“ machen und visiert direkt den Staatsvertrag an. In der Folge eines solchen Staatsvertrages darf die betreffende Glaubensgemeinschaft aber nicht nur das Fach Religion inhaltlich bestimmen, Lehrpersonal aussuchen und an staatlichen Schulen unterrichten! Denn weitere „Begleiterscheinungen“ eines solchen Staatsvertrages sind:

– eigene Kindergärten der Glaubensgemeinschaft
– eigene Schulen der Glaubengemeinschaft
– eigene Krankenhäuser der Glaubensgemeinschaft
– eigene Altenheime der Glaubensgemeinschaft
– usw.

Dem islamischen Verein, der es schafft, einen Staatsvertrag für islamischen Bekentnnisunterricht zu ergattern, steht also die gesamte Palette an Möglichkeiten offen, die man aus dem christlichen Sektor kennt. Welchem Zweck solche islamisch geführten Einrichtungen dienen, kann man sich leicht vorstellen. Was man sicherlich als herausragendes „Integrationsprojekt“ verkaufen will, wäre in Wirklichkeit der goldene Schlüssel zu noch mehr Separation zwischen der Halal-Welt des Islam und der Haram-Welt der Kuffar. Denn im Gegensatz zum Christentum, dessen Hauptmaxime der Dienst am Menschen ist, besteht die Hauptmaxime des Islam darin, sich in islamisch reinen Territorien zu verwirklichen. Und die hätte man dann zur Genüge in allen Belangen des Alltags.  Kontakt zur unreinen Haram-Welt der Ungläubigen könnte auf ein Minimum beschränkt werden. Das Ganze natürlich steuerbegünstigt!

Den deutschen Bürgern wird suggeriert, es ginge um die Kinder und um „Gleichberechtigung“. Welt online:

Es ist ein großes Bekenntnis für mehr Gleichberechtigung, an dem Hamburg gerade baut (…)

Wie wir bei PI bereits ausführlich beschrieben haben, ist „Gleichberechtigung“ in unserem fast 100 Jahre alten säkularen Staatskirchenrecht eine zweitrangige Angelegenheit. Wer „Gleichberechtigung“ mit den staatsrechtlich anerkannten Religionsgemeinschaften wünscht, hat nämlich Voraussetzungen zu erfüllen. Wir haben in erster Linie ein selektierendes und kein gleichbehandelndes Staatskirchenrecht! Anders funktioniert ein säkulares System nämlich gar nicht. Eine strikte „Gleichberechtigung“ aller Glaubensgemeinschaften funktioniert nur in einem laizistischen System, weil es dort auf der anderen Seite keine staatlichen Begünstigungen gibt. Ein säkulares System, das Partnerschaften mit Glaubensgemeinschaften eingeht, muss vor allem in einem Punkt gleichbehandeln: Bei den Selektionskriterien!

Die christlichen Kinder haben Anspruch auf „ordentlichen“ Religionsunterricht an den staatlichen Schulen, weil ihre Glaubensgemeinschaft die Voraussetzungen erfüllt. Offenbar ist die Stadt Hamburg aber nicht mehr willens, den ordentlichen Religionsunterricht der Konfession entsprechend anzubieten, sondern möchte die christlichen Kinder im Religionsunterricht mit islamischen Kindern mixen, um sie als Türöffner für islamische U-Boote benutzen. Wie immer, wenn es progressiv wird, ist die evangelische Kirche ganz vorne mit dabei:

So soll ein gemeinsamer Religionsunterricht für evangelisch-christliche, muslimische und alevitische Kinder wesentlicher Bestandteil des Vertrages sein. Innerhalb von fünf Jahren sollen Protestanten, Muslime und Aleviten ein gemeinsames Konzept für diesen Religionsunterricht entwickeln. (…) Die katholische Kirche beteiligt sich nicht daran.

Die Ökumene zwischen Protestanten und Islam soll in der Praxis so aussehen:

Im Gespräch ist eine „Fenster-Lösung“, bei der sich ein christlicher und ein muslimischer Religionslehrer abwechseln. Mit diesem Konstrukt könnte Hamburg bei Verfassungsrechtlern vielleicht durchkommen.

Die politisierte evangelische Kirche wirft hierzu ihren (ohnehin schon ramponierten) Ruf in die Waagschale, denn durch das Zusammengehen spielt sie den braven Leumundszeugen für den Islam:

In dem Vertrag enthalten ist, soviel ist schon sicher, auch ein Bekenntnis zu den gemeinsamen Wertegrundlagen.

Wer sollen die islamischen Vertragspartner des SPD-Protestanten-Geflechts sein?

Als solche fungieren nun die drei größten muslimischen Verbände, die rund 95 Prozent aller in der Stadt lebenden Muslime repräsentieren. Als notwendig erwies sich die Klärung, ob sie tatsächlich eine Religionsgemeinschaft darstellen und eben nicht nur eine Interessenvertretung und Organisation. Das ist deshalb entscheidend, weil die islamischen Gemeinschaften im Falle eines vertraglichen Zustandekommens staatliche Unterstützung für ihre Sozialarbeit erhalten – etwa um Kitas einrichten und Jugendarbeit zu leisten. Inzwischen hat ein Gutachten geklärt, dass es sich beim Verband der Islamischen Kulturzentren e. V., dem Ditib-Landesverband Hamburg sowie der Schura, dem Rat der islamischen Gemeinschaften in Hamburg e. V., im praktischen Vollzug und „äußeren Erscheinungsbild“ um Religionsgemeinschaften handelt. Schon seit 2007 führt der Senat separate Gespräche mit Schura, Ditib, VIKZ sowie mit der alevitischen und der türkischen Gemeinde. Haupthindernis war anfangs die Einigung auf einen theologischen Konsens. Neben dem Bau von Gotteshäusern und dem Mitspracherecht im Rundfunkrat regeln Staatsverträge auch die Ausbildung von Imamen und Religionslehrern.

Diese Zeilen bergen Sprengstoff! Sie zählen einiges auf, wofür die evangelischen Kinder ihren Anspruch auf einen eigenen Religionsunterricht aufgeben sollen. Das Kinderexperiment soll den Islam durch die Hintertür in Schlüsselpositionen bringen, die vorher unerreichbar waren. Dass die Imamausbildung (die laut Angaben der Diyanet in ihrer rechtmäßigen Form 14 Jahre dauert), auf den Steuerzahler abgewälzt wird, ist noch der harmloseste Punkt. Moslems im Rundfunkrat ist ein Meilenstein für die ewig jammernde Islam-Community, weil sie auf diesem Wege  noch mehr geschönte Darstellungen und noch weniger kritische Beiträge durchsetzen kann.

Für die Kinder und Jugendlichen ist jedoch die Tatsache am schlimmsten, dass sie den Einflüssen der türkischen Verbände ausgesetzt werden. Jeder weiß, dass die Ditib ein verlängerter Arm der integrationsfeindlichen türkischen Regierung ist. Noch gruseliger ist der VIKZ, hier sein Logo:

VIKZ Logo

Dieser Islamverband hat eine Reihe illegaler Schülerwohnheime betrieben, in denen Kinder indoktriniert wurde. Mutige Journalisten, Behörden in Hessen und die Polizei Köln waren dem Verband auf die Schliche gekommen, der auch in kriminellen Fleischhandel und Steuerhinterziehung verwickelt war.

Aus Frontal 21 im Jahr 2005:

Mitten in Deutschland werden in einem ganzen Netz islamischer Wohnheime Koranschüler ausgebildet. Nach außen werden diese Schüler-Wohnheime als integrationsfördernde Einrichtungen zur Hausaufgabenbetreuung und ähnlichem ausgegeben – oder ganz verschleiert und illegal betrieben. (…)

Im Wohnheim des VIKZ in Frankenthal wurden Schüler im November 2003 geschlagen. Beim Sportunterricht entdeckten deutsche Lehrer bei zwei türkischen Schülern Spuren von Misshandlungen. Ein Schüler berichtete von Prügeln mit einem Kleiderbügel. Die Lehrer erstatteten Strafanzeige.

O-Ton Hiltrud Lutz, Leiterin Amtsgericht Frankenthal:
Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet wegen Körperverletzung. Der eine Junge hatte verschiedene Hämatome erlitten, so in der Größe von zwei bis fünf Zentimeter. Der andere Junge hatte striemenförmige Verletzungen am Rücken. Da waren teilweise auch Hautabschürfungen dabei. Aus dem ganzen Verfahren folgte ein Strafverfahren wegen Körperverletzung gegen den Hodscha des Heimes. Im Prozess konnten die Kinder nicht aussagen. Sie hatten Deutschland verlassen. Das Verfahren wurde eingestellt. Der Hodscha musste lediglich 1000 Euro zahlen und sich bei den Eltern entschuldigen. (…)

Auch in Bremen betreibt der Verein offiziell nur eine Moschee. Doch die Sozialbehörden fanden heraus, dass im gleichen Gebäude Jungen in einem nicht genehmigten Internat lebten – abgeschottet von der Außenwelt. Der VIKZ bestreitet die Existenz des Wohnheims. (…)

Am 24. Mai 2005 durchsuchen über 1000 Beamte bundesweit Moscheen und Wohnheime des VIKZ, verhaften den gesamten Vorstand. Der Verein soll auch fragwürdige Geschäfte betrieben haben, unter anderem Fleischhandel an der Steuer vorbei. Die Fahnder sprechen intern von einer Schadenssumme von 40 Millionen Euro.

O-Ton Günther Feld, Staatsanwaltschaft Köln:
Wir ermitteln seit Frühjahr dieses Jahres gegen Verantwortliche des Verbandes der Islamischen Kulturzentren. Es geht um den Verdacht der Steuerhinterziehung in Millionenhöhe. Dieser Verband ist als gemeinnützig anerkannt und es besteht der Verdacht, dass er nebenher sozusagen gewerblich tätig sei durch Betreiben von  Lebensmittelgeschäften etwa. (…)

Die Ermittlungen sollen klären, wie ein Moscheeverein mit knapp über 20.000 Mitgliedern ein Immobilienvermögen von über 118 Millionen Euro anhäufen konnte. Geld, mit dem der VIKZ ein Imperium von 240 Moscheen und Koranschulen aufbaute – ein undurchsichtiges islamisches Netzwerk – bislang auch noch steuerlich gefördert.

Siehe auch Spiegel 2006: „Und nachts der Koran.

2006 begann dann Schäuble mit seinen Islamkonferenzen und bald darauf  setzten die Forderungen „Muslime wollen dieselben Rechte wie Christen“ ein. 2007 bildete sich ein Zusammenschluss von Islamverbänden, die „Gleichstellung mit den christlichen Kirchen“ forderten: Der Koordinierungsrat der Muslime. Mitglieder: Zentralrat der Muslime (ZMD),  Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (DITIB), Islamrat (IR) und Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ)!

Damals hieß es übrigens noch: „Politiker von Union, SPD und Grünen lehnen eine rechtliche Gleichstellung des neuen Dachverbands von Muslimen in Deutschland mit den christlichen Kirchen ab.“

Schon zu der Zeit wurde von den Moslems als weiteres Ziel formuliert: „Deutsche Muslime wollen in die Rundfunkräte„! So wie es aussieht, wird Hamburg ihnen diesen Wunsch erfüllen…

Zurück zum VIKZ: Trotz der oben genannten Vorwürfe machte der VIKZ unbeirrt weiter mit Moscheebau und Schülerwohnheimen. 2007 eröffente man eine Großmoschee in Herten. 2008 wurde der VIKZ dann endlich von der Realität eingeholt: „Polizeidossier erhebt schwere Vorwürfe gegen VIKZ – „Antiwestlich, antidemokratisch, antijüdisch„:

„Es muss davon ausgegangen werden, dass der hierarchisch und zentralistisch geführte VIKZ entgegen seiner offiziellen Darstellung eine antiwestliche, antidemokratische und antijüdische Einstellung weiterhin vertritt“, heißt es in einem unveröffentlichten Dossier, das dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ vorliegt. Das Kölner Polizeipräsidium veranlasste im Jahr 2005 umfassende, bundesweite Ermittlungen gegen den in Köln ansässigen Verein, nachdem sich bei einer Razzia in Ulm der Verdacht auf Steuerhinterziehung und Wirtschaftskriminalität ergeben hatte. Der Abschlussbericht vom Juni 2006 erhebt eine Fülle von Vorwürfen. So lägen Erkenntnisse vor, wonach Kinder in den Koranschulen des Verbands geschlagen werden. Der „heilige Krieg“ und das Märtyrertum würden in Predigten verherrlicht. Ein „Strategiepapier“ gebe umfassende Anweisungen zur „Verdunkelung“ illegaler Umtriebe. (…) Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ weiter schreibt, versuchen die Landesjugendämter in Nordrhein-Westfalen seit Jahren, die Jugendarbeit des VIKZ einzuschränken. So wurde die internatsähnliche Ausbildung von Kindern in einigen VIKZ-Einrichtungen wegen „formaler Bedenken“ untersagt. Eine grundsätzliche Infragestellung der Verbandsarbeit unterblieb aber bislang. „Wir haben zwar viele schlimme Befürchtungen, aber keine Beweise“, sagte ein Jugendamts-Mitarbeiter der Zeitung. Der VIKZ nimmt an der Islamkonferenz von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) teil.

Siehe auch Kölner Stadtanzeiger hier mit weiteren brisanten Einzelheiten. Wolfgang Bosbach (CDU) forderte eine Überprüfung. Sebastian Edathy (SPD) forderte, den VIKZ von der Islamkonferenz auszuschließen!

Der VIKZ verfuhr zunächst in bewährter Manier weiter, schaffte Fakten und feilte nebenbei ein bisschen am Image: „Islamverein mit zwei Gesichtern

In Duisburg unterhält der Verein ein Vorzeigewohnheim. In Waltrop betrieb er bis Mittwoch ein illegales Internat. (…) Zurzeit plant der Moscheeverein im Duisburger Stadtteil Walsum ein Gebetszentrum. Anfangs ahnte die örtliche Politik nicht, dass aus einem schlichten Gebetsraum im Laufe des Bauantragsverfahrens eine Großmoschee werden würde. Das Zentrum soll nun samt Schülerwohnheim mit 60 Plätzen und Einkaufszentrum stattliche 7500 Quadratmeter einnehmen.

Peter Hoppe, Vorsitzender der Walsumer CDU, ist sich mit allen anderen Parteien in der Bezirksvertretung einig: Der „Moschee-Gigant“ darf nicht kommen. Hoppe: „Wir fühlen uns vergewaltigt.“ Doch die Stadtverwaltung will das Projekt durchsetzen, weil es genehmigungsfähig sei. (…)

Vom Verfassungsschutz wird der VIKZ bislang nicht beobachtet. Es hätten bisher keine Anhaltspunkte vorgelegen, dass der Moscheeverein gezielt politisch aktiv geworden sei, um die „freiheitliche demokratische Grundordnung“ zu gefährden, so eine Sprecherin. Die mögliche Indoktrination Jugendlicher gilt hier offenbar als unpolitisch – im juristischen Sinn.

Die SPD wurde trotz ihrer ablehnenden Haltung aktiv und münzte den Makel des VIKZ in eine Forderung nach Islamunterricht an den Schulen um:

Dass Kinder in Koranschulen des VIKZ geschlagen würden, sei ein Argument dafür, Islamunterricht an deutschen Schulen anzubieten, so der SPD-Politiker. „Ich möchte wegkommen von Koranschulen“. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dieter Wiefelspütz, sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Ich werde dem Bundesinnenminister einen Brief schreiben und ihn fragen, wie wir mit solchen Vorgängen umgehen.“ Die Tatsache, dass der VIKZ nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werde, bedeute nicht, dass man sich für den Verband nicht interessieren müsse. Der VIKZ sei ein religiös-konservativer Verband, der Bildungsarbeit betreibe. In Verbänden dieser Art sei Antisemitismus weit verbreitet. „Der VIKZ ist öffentlichkeitsscheu. Seine Bildungsarbeit ist integrationshemmend.“

Nebenbei ging das Gerangel um verfassungsrechtliche Beobachtung des VIKZ weiter:

„Der VIKZ propagiert eine streng-konservative Auslegung des Islam, er unterscheidet in schwarz und weiß, gut und böse. Dadurch besteht die Gefahr, dass Jugendliche radikalisiert werden, weil sie nur Gut und Böse kennen“, sagte Holzberg der Zeitung. Es sei „eine radikale Tendenz erkennbar“. Gleichwohl gebe es keine Erkenntnisse, dass der VIKZ den Islam politisch missbraucht, also extremistisch ist, sagte Holzberg weiter.

Der VIKZ baute fleißig weiter an seinem Moscheen-Imperium. Auf dem Höhepunkt des Skandals kaufte sich der VIKZ mit einer Millionensumme von den Steuerbetrugs-Vorwürfen frei, woraufhin die Staatsanwaltschaft Köln den Fall abschloss. Brisant: Es handelt sich dem Namen nach um den Kölner Staatsanwalt, dem 2011 die Beweismittel im Fall Ibrahim Abou Nagie abhanden kamen! Kölner Stadtanzeiger April 2008:

Auch der Kölner Staatsanwaltschaft liegt das Dossier [der Polizei Köln] vor, wie Oberstaatsanwalt Rainer Wolf bestätigte. Die im Dossier erhobenen Vorwürfe hätten allerdings zu keiner strafrechtlichen Verfolgung durch die Staatsanwaltschaft geführt. „In dem Papier ist die Rede von Hinweisen und nicht von stichhaltigen Beweisen“, betonte Wolf. „Wir können doch nicht einfach, nur weil wir ein schlechtes Gefühl haben, eine Hausdurchsuchung anordnen. Wir haben uns an Recht und Gesetz zu halten.“ Lediglich steuerrelevante Tatbestände konnten verfolgt werden. Ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung gegen den VIKZ wurde gegen Zahlung von 15 Millionen Euro eingestellt.

Was nun noch fehlte, war ein neues Image. Während die taz dem „Vorwurf der Djihad-Verherrlichung“ beim VIKZ nachging, suchte sich der VIKZ eine Gutachterin für die Schülerwohnheime und veranstaltete einen Tag der offenen Tür. Man habe nichts zu verheimlichen. Von dem betreffenden Jahr an veranstalten die VIKZ-Vereine jeweils im Frühjahr bunte bazar-ähnliche Feste, zu denen jeder herzlich eingeladen ist! NRW-Integrationsminister Guntram Schneider, NRW-Innenminister Ralf Jäger und viele andere sind im Laufe der Jahre dieser Einladung gerne gefolgt. Die Vorbehalte schmolzen unter den Beteuerungen des VIKZ dahin, nur Wolfgang Bosbach blieb seiner gesunden Skepsis treu. Das einzig Bunte an solchen VIKZ-Veranstaltung sind die Kopftücher der Frauen und der Kitsch, der an den Ständen angeboten wird:

VIKZ Tag der offenen Tür

Frauen müssen beim VIKZ bunte Kopftücher tragen

Im September 2009 begann die „Migrationsexpertin“ Ursula Boos-Nünning von der Universität Duisburg-Essen mit ihrer Begutachtung der Schülerwohnheime und behauptete später, ein aus Hessen stammendes Gutachten sei haltlos, da unwissenschaftlich. Durch Besichtigung der Zimmer und Interviews mit den jungen Bewohnern und dem Personal kam die Gutmenschin zu dem Ergebnis, dass vielleicht noch das ein oder andere verbessert werden könne, die Kinder dort aber gut aufgehoben seien. Seitdem gilt das Gutachten des hessischen Sozialministeriums als „überholt“. Es stammt aus 2004 von der Marburger Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann und besagt:

„Hauptzweck der Wohnheime des VIKZ ist die religiöse Prägung der Schüler im Sinne eines stockkonservativen Scharia-Sufi-Islam“- „Die Wohnheime tragen nicht zur Integration bei, ganz im Gegenteil: Sie isolieren die Kinder in bedrohlichem Maß von der westlichen Welt. Und sie lernen, deren Werte zu verachten.“

Das alles zählt nun nicht mehr. Heute geht es um wichtigere Fragen, wie der eingangs zitierte Welt-Artikel erwähnt: Es muss noch ausdiskutiert werden, ob die Lehrer_innen in Hamburg endlich mit Kopftuch unterrichten dürfen!

Spannend dürfte es jedoch noch werden: Nämlich, wenn es um den Punkt geht, ob und wie man sich in dem Vertrag zum Tragen des Kopftuches bei Staatsbediensteten positioniert. Bei der Frage, ob eine Lehrerin mit Kopftuch unterrichten darf, gehen die Meinungen selbst im liberalen Hamburg auseinander.

Den Ausgang dieser spannenden Frage kann sich jeder ausmalen…

Hier noch eine Ergänzung zum Islamunterricht in NRW, der dort nach den Sommerferien startet. Welt online hat sich bei der zuständigen Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) genauer nach dem Beiratsmodell erkundigt:

Das Schulminsterium von NRW bekräftigte auf Anfrage der „Welt“, dass die vom Ministerium berufenen Mitglieder des Beirats nicht beeinflusst würden. Das Ministerium habe keine Weisungsbefugnisse. Das Beiratsmodell sei äquivalent zu sehen zur Lehrplanerstellung für den katholischen und evangelischen Religionsunterricht.

Das ist schlimmer als bisher angenommen! Bisher ging man davon aus, dass die Grundgesetzwidrigkeit von Löhrmanns Modell darin besteht, dass der Staat über diesen Beirat Einfluss auf die Inhalte des Religionsunterrichts nehmen kann, weil er ja eben nur ein Beirat ist und keine anerkannte Körperschaft des öffentlichen Rechts. Löhrmann gibt hiermit zu, dass sie den türkischen Religionsbossen die selben Rechte zugesteht wie den Kirchen! Das ist grundgesetzwidrig hoch 10, weil diese ja gar nicht die gesetzlich erforderlichen Hürden genommen haben! Wieder ein Fall für Karlsruhe!

Islamunterricht in Hessen: Hans-Jürgern Irmer – der Islamunterrichtskritiker von der CDU – wird von den Grünen angegangen. Die FR interviewt außerdem einen „Islamexperten“ zum Thema Taqiyya

Der VIKZ betreibt nach wie vor als gemeinnützig anerkannte „Integrations- und Bildungsvereine“, die auch Gebäude für Schülerwohnheime anmieten. Hier ein aktuelles Werbeplakat:

VIKZ Integrations- und Bildungsverein e.V.

Nachtrag: Der VIKZ ist übrigens sufistisch ausgerichtet. Es wird ja gerne behauptet, der Sufismus sei gegenüber anderen islamischen Rechtsschulen eine harmlose Variante. Doch der VIKZ fährt auf einer sehr orthodoxen Schiene!

Links zum Thema Islamunterricht:

» Intrigenspinnerin Schavan und der Islam
» Islamunterricht nicht grundgesetzkonform

(Das Bild ganz oben stammt von der „christlich-muslimischen Begegnung Köln“, einer Webseite des evangelischen Kirchenverbands Köln & Region)




Köln: “Marsch der Patrioten“ ein großer Erfolg

Am Nachmittag des 11. August hatte ein Bündnis aus vielen Verbänden und Parteien, die nicht dem linken Mainstream verhaftet sind, in Köln zu einem Marsch der Patrioten mit anschließender Kundgebung eingeladen. Der erwartete Gegenprotest aus Kölner Gutmenschenkreisen, die zusammen mit tatkräftiger Unterstützung der selbsternannten Moralapostel von VERDI und einiger anderer linksverwirrten „Kümmerer“, ließ dann auch nicht auf sich warten.

(Von Westzipfler, PI-Köln)

Am Startpunkt vor dem altehrwürdigen Gürzenich, ein Gemäuer, das schon vieles erlebt hat, fand sich um 14 Uhr eine bunte Gruppe von Parolen skandierenden „Betroffenen“ ein, die mit schwarz weißen Schildern in altdeutscher Frakturschrift zum Kauf deutscher Bananen nach einem Tucholsky-Zitat aufforderten.

Einer hatte sich sogar im selbstgemachten Karnevals-Funkenkostüm zum Deppen gemacht, indem er ein Schild trug, auf dem er sich selbst als „Arschloch“ bezeichnete.

Die Plakate der GDL (GermanDefenceLeague), der Organisatoren und Anmelder des Marsches der Patrioten wurden jedoch stolz und für jedermann gut sichtbar präsentiert.

Auch islamkritische Schilder, ein lybisches Gewand, auf dem an die täglichen Christenmorde in der Welt gemahnt wurde und eine Israel-Fahne wurden gezeigt.

Es war zu Anfang ein unübersichtliches Knäuel von Menschen, die sich innerhalb einer großen Anzahl Polizisten und einiger Absperrgitter zu formieren versuchten. Mit etwa einstündiger Verspätung wurde dann von der Polizei ein Platzverweis für den „Marsch der Idioten“ ausgesprochen, da diese Veranstaltung nicht angemeldet war und kein Hausrecht besaß. Der Platzverweis wurde dann von der Polizei auch ruhig und bestimmt durchgesetzt und der Demonstrationszug für deutsche Interessen konnte sich formieren.

Wir zogen vom Gürzenich durch Teile der Kölner Altstadt, die hierfür von der Polizei gesperrt war bis zum Bahnhofsvorplatz, auf dem ein Areal für die Abschlusskundgebung abgetrennt wurde. Trotz des massiven Polizeiaufgebotes kam es im Verlauf des Demonstrationszuges zu Störungen durch den schwarzen Block, der Antifa und der ewig Gestrigen.

Die Polizei eskortierte unseren Zug und musste immer wieder mit einer Polizeikette das Eindringen von Störern unterbinden. Es wurden auch Bedrohungen skandiert wie „wir kriegen euch alle!“, die aber von den ca. 60-70 Teilnehmern gelassen kommentiert wurden. Viele Kölner Besucher verfolgten das Spektakel hinter den Absperrungen auf der Wegstrecke mit Interesse.

Die eigentliche Kundgebung begann mit etwas Verzögerung, weil die PA-Anlage noch aufgebaut wurde und durch die Lage vor der riesigen Domtreppe zum Bahnhofs-Vorplatz ergab sich ein großes Auditorium. Während des circa zweistündigen Redeprogramms blieben viele Menschen dort ruhig sitzen und verfolgten die Beiträge aller angekündigten Redner.

Die linken Berufsdemonstranten standen unmittelbar vor den Absperrgittern vor einer Polizeikette, die diese sicherte und trugen ihre Ansichten durch hochqualifizierte Rufe wie „Halts Maul, Nazis raus“ oder „Nie wieder Deutschland“ vor.

Die Redner deckten neben der Euro-Kritik und der Forderung nach mehr staatlicher Souveränität für Deutschland auch Themenbereiche wie staatliche Gleichbehandlung aller Glaubensrichtungen, Kritik an unkontrollierter Einwanderung in unser Sozialsystem, die eingeschränkte Pressefreiheit und den Niedergang des deutschen Bildungswesens ab.

Immer wieder wurde die Forderung nach Einigkeit der neu entstandenen Parteienlandschaft abseits der großen, etablierten Parteien laut. Die Gegendemonstranten hatten innerhalb der ersten Stunde ihr Pulver verschossen und alle Reden gingen störungsfrei und dank der lauten Verstärkeranlage klar vernehmbar über die Bühne.

Der Abmarsch der Kundgebungsteilnehmer war dann auch in kleinen Gruppen reibungslos möglich und verlief unspektakulär, da sich die Gegendemonstranten weitestgehend schon vorher erschöpft hatten. Die anwesenden Journalisten wirkten sichtlich enttäuscht, weil es keine spektakulären Bilder mit vermeintlichen Nazis und Bomberjacken und keine spektakulären Prügeleien zu sehen gab und weil die Menschen, die dort ihre Meinung vertraten, so „langweilig“ normal wirkten.

Mein abschließender Eindruck ist, dass es trotz der mäßigen Beteiligung am Marsch der Patrioten ein Erfolg war, weil wir unsere Standpunkte einer großen Zuhörerschaft präsentieren konnten und die Berufsschreier und Antifa sich erstmalig selbst als „Idioten“ durch Schrift und Handlung entlarvt haben.

WDR Aktuelle Stunde vom 11.8.:

Weitere Videos:

» Diskussionen
» Linke Störer
» Polizei-Aufruf 1: Linke Störer sollen nicht weiter behindern
» Polizei-Aufruf 2: Linke Störer werden von Demo getrennt
» Reden: Siegfried Schmitz und Jorg Böttcher

Videos der anderen Reden folgen in den nächsten Tagen.

Fotogalerie:



(Foto- und Videocredit: WahrerSozialDemokrat, PI-Köln)




CICERO: Deutschlandlied „blutbefleckt“! Neue Nationalhymne muß her!

Die rote Socke Uwe Soukup (Foto) – sein Papi Gunter war schon eine rote Socke und APO-„Aktivist“ – fordert im Rote-Socken-Journal CICERO, das von einer roten Socke geleitet wird, die aus dem Rote-Socken-Blatt Spiegel importiert wurde, die Abschaffung der Nationalhymne. Dabei wird hemmungslos die Geschichte geklittert. Die roten Socken waren in der Weimarer Republik die absolut Guten, obwohl Hitler ohne die roten Verbrecher nie an die Macht gekommen wäre, und mordende Kommunisten (wie die rote Socke Mielke) kennt Soukup natürlich nicht. Stattdessen ist bei ihm das Deutschlandlied „antisemitisch“ und „blutbefleckt“ und muß weg!

Ja, Sie haben richtig gelesen: „blutbefleckt“!

Wäre es nicht an der Zeit, sich einmal grundsätzlich um die Frage der Hymne zu kümmern, statt unsere Fußballnationalspieler, vor allem jene mit Migrationshintergrund, tadelnd aufzufordern, dieses schwierige Lied mitzusingen? Uns eine Hymne zu geben, die nicht peinlich ist, die niemanden beschämt und niemanden verletzt? Die auch Menschen singen können, deren Heimat vor Jahrzehnten zu den Klängen unserer Hymne in Schutt und Asche gelegt wurde? Sicherlich ist eine Nationalhymne kein Hemd, das man so einfach wechselt. Aber dieses Hemd ist unmodern, verschlissen und blutbefleckt.

Ein typischer Rote-Socken-Artikel aus der vorherrschenden Rote-Socken-Journaille in der Rote-Socken-Republik Deutschland 2012!

Solche Artikel sind keineswegs harmlos. Die linken Wühlmäuse sind pausenlos auf allen Ebenen dabei, die BRD umzuerziehen. SED-Verbrecher und Stasiagenten sitzen anstandslos in den Parlamenten, die CDU veranstaltete bereits gemeinsame Gedenkminuten mit den Mauermördern, die Gewerkschaften gehören sowieso dazu, und die Presse hört auf die Roten bei jedem Anlaß. Alles, was nicht auf der Linie von Wagenknecht oder Petra Pau liegt, ist rechtsextrem und rechtsradikal. Eine FDJ-Fähnleinführerin ist Bundeskanzler, Wikipedia ist politisch links verseucht, noch im letzten Provinzkaff findet man die Roten am Werk  nach dem Motto ‚Steter Tropfen höhlt den Stein‘. Es kommt nicht von ungefähr, daß wir das einzige Land der Welt sind, das keine nennenswerten Prozentzahlen rechts der Mitte aufweist. Ein ungesunder Zustand! Der Teufel soll die Bolschewisten holen!




BILD-Kriegstreiber und afghanische Asylanten

BILD gibt sich besorgt und zeigt unfreiwillig unsere lächerliche Infrastruktur in Kabul. Was wird aus den afghanischen „Ortskräften“, wenn die Bundeswehr 2014 abzieht, barmt das Blatt. Laut einer Liste des Verteidigungsministeriums gehe es um 1.561 Afghanen, darunter 13 Fitnesswarte, 32 Redakteure für die Pressearbeit, 462 Dolmetscher, 2 Fluglotsen, 2 Lehrer, 12 Köche, 23 Gärtner und sogar 2 Imame als Seelsorger. Ein afghanischer Übersetzer habe bereits Asyl in Deutschland beantragt. 1.500 Afghanen. Soll das ein Witz sein?  

Eben erschien die Asylanten-Liste für das erste Halbjahr 2012. Danach kamen allein in diesen sechs Monaten 4.124 Flüchtlinge aus Afghanistan nach Deutschland. 2009 waren es 3.375 Personen gewesen, 2010 waren es 5.905 und 2011 durfte das deutsche Weltsozialamt 7.767 Afghanen begrüßen. Schon im Jahre 2000 flüchteten 5.380 Afghanen zu uns, ein Jahr später 5.837!

Und was tun BILD und die Welt? Sie hetzen unablässig gegen Assad und freuen sich bereits auf seinen Tod, befragen in Badelatschen den Leichtmatrosen Westerwelle auf Mallorca, feiern die verbrecherischen „Rebellen“ und befeuern den syrischen Bürgerkrieg. Wenn die selbsternannten sunnitischen und salafistischen „Freiheitskämpfer“ dann die syrischen Alewiten und Christen massakrieren und Hunderttausende nach Europa flüchten, guckt man wieder blöd aus der Wäsche und behauptet, das habe man nicht voraussehen können.