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Andreas Molau: PI-Leser „knallharte Rassisten“

Es ist noch gar nicht so lange her, da sinnierte Andreas Molau darüber, wie sinnvoll die Errichtung von „No-Go-Areas“ für Schwarze und Mulatten sei. Ob hierzu seiner Ansicht nach auch der Betrieb von „Lagern“ notwendig sei, verriet er den Zuschauern bei der NPD Wattenscheid seinerzeit nicht. Nach einer Odyssee von der NPD über die DVU bis hin zu „Pro NRW“ – die manchen Beobachter an einen politischen Swinger-Club erinnerte – und dem darauf folgenden Ausstieg scheint sich sein Mitteilungsbedürfnis inzwischen erhöht zu haben.

Im Gespräch mit Cicero Online bezeichnete er PI-Leser nun als „knallharte Rassisten“:

Pro NRW wird vom Verfassungsschutz in NRW beobachtet und gilt als rechtsradikal. Sie kennen die Organisation von innen.
Viele bei Pro NRW sind bürgerliche Konservative und keine Rechtsradikalen. Auch in der Spitze gibt es Konservative, wie Judith Wolters. Aber die haben zum Teil nicht begriffen, in welche Richtung der Pro-Zug fährt. Markus Beisicht ist ein klassischer Rechtsextremist. Dann gibt es noch die PI-News Fraktion. Die geben sich pro-israelisch und  pro-westlich, sind aber knallharte Rassisten. Wenn man in den Texten dieses Blogs das Wort Muslim gegen Jude austauscht, ist deren Gedankengut eigentlich offensichtlich: Klassischer Rechtsextremismus.

Gut, dass der vormalige „No-Go-Area“-Beauftragte Andreas Molau endlich einmal erläutert hat, was man bei PI wie austauschen muss, um „klassischen Rechtsextremismus“ zu erhalten. Wer hingegen nicht erst irgendetwas auswechseln müssen will, um klassischen Rechtsextremismus zu finden, schaue sich einfach das unten stehende Video an…

Foto oben: Andreas Molau mit Ex-NPD-Chef Udo Voigt und dem damaligen DVU-Vorsitzenden Matthias Faust auf einer Kundgebung in Dresden.