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BILD-Köln hetzt gegen „Marsch der Patrioten“

Die Kölner Ausgabe der Bild-Zeitung hat heute wieder einmal den Vogel abgeschossen und sich dabei selbst noch übertroffen. Auf Seite 3 bringt sie einen großen Artikel, der die halbe Seite einnimmt, über den „Marsch der Patrioten“ vom vergangenen Samstag. Als Überschrift steht da: „Peinlich-Demo – Hier werden die Rechten gelinkt“. Und so wie in der Überschrift geht es dann weiter: „So eine peinliche Demo hat Köln auch noch nicht gesehen! Am Samstag marschierten Rechte durch die Innenstadt. Aber das war gar nicht so einfach ….“

Und dann bringt die Zeitung „das BILD-Protokoll“, das damit endet: „16.50 Uhr: Kölns peinlichste Demo ist vorbei.“

Man muss sich schon fragen, welche Leute da in den Redaktionsräumen der Bild-Zeitung sitzen oder sich auf den Kölner Straßen herumtreiben. Im aktuellen Fall waren es M. Wegerhoff und M. Jüngling. Letztere Person zeichnet auch für die Fotos verantwortlich: Unter den sechs Fotos waren natürlich ein Bild von dem Mann mit dem entblößten Gesäß (ein Linker, der sich für nichts schämt und zu provozieren versuchte) und ein Bild von dem obligatorischen rechtsextremen Provokateur, der erfahrungsgemäß bei solchen und ähnlichen Anlässen grundsätzlich eingeschleust wird, um die Sache in Misskredit zu bringen.

Was die BILD ihren Lesern verheimlicht: Der Mann mit der Rune, gehörte gar nicht zu den Demonstranten, sondern kam mitten in der Veranstaltung und zeigte den Polizisten am Absperrgitter wohl die Rune. Darauf wurde er „rein gelassen“, nach hinten abgeführt und medienwirksam (die Fotografen kamen auf Stichwort angelaufen) sein Pass kontrolliert! Nach den Fotoaufnahmen wurde er nach hinten wieder raus begleitet und war verschwunden…

Die Bild-Zeitung in Köln hat in der Vergangenheit mehrere Artikel gebracht, in denen man sich gegen die linksextremen Chaoten ausgesprochen hat, die in Köln-Kalk die ehemalige Werkskantine besetzt halten. Gut so. Und heute spielt sie genau diesen Leuten in die Hände, denn diese sind es ja (oder sie kommen aus ihrem Umfeld), die regelmäßig Demonstrationen von nicht links Gerichteten stören, zu verhindern versuchen oder randalieren. Man fragt sich: Hat die Bild-Zeitung auch nur einen Hauch von Durchblick oder was bezweckt sie eigentlich? Sie fühlen sich sehr mächtig, die Herrschaften von Bild, und können sogar einen Bundespräsidenten absägen. Dass sie eigentlich auch ein Mindestmaß an Verantwortung haben sollten, scheint ihnen nicht bewusst zu sein.

Mit keinem Wort übrigens hat Bild zu erklären versucht, worum es bei der angemeldeten Demonstration überhaupt ging. Bei dem Artikel geht es nicht um Information, sondern schlicht und einfach um Hetze und Beleidigung. In ihren Redaktionsstuben scheint man der Grundregel zu folgen: Wenn es nicht um links geht, wird einfach darauf eingeprügelt.

Hoffentlich wird immer mehr Leuten klar, wie die Presse bei uns und insbesondere in Köln funktioniert. Das ist schnell auf einen Nenner gebracht: Lügen, betrügen, desinformieren – auch in diesem Falle wieder einmal.

PI meint: So einen dümmlichen Zeitungsartikel hat Köln auch noch nicht gesehen, und das will in dieser Stadt etwas heißen!