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BILD-Kriegstreiber und afghanische Asylanten

BILD gibt sich besorgt und zeigt unfreiwillig unsere lächerliche Infrastruktur in Kabul. Was wird aus den afghanischen „Ortskräften“, wenn die Bundeswehr 2014 abzieht, barmt das Blatt. Laut einer Liste des Verteidigungsministeriums gehe es um 1.561 Afghanen, darunter 13 Fitnesswarte, 32 Redakteure für die Pressearbeit, 462 Dolmetscher, 2 Fluglotsen, 2 Lehrer, 12 Köche, 23 Gärtner und sogar 2 Imame als Seelsorger. Ein afghanischer Übersetzer habe bereits Asyl in Deutschland beantragt. 1.500 Afghanen. Soll das ein Witz sein?  

Eben erschien die Asylanten-Liste für das erste Halbjahr 2012. Danach kamen allein in diesen sechs Monaten 4.124 Flüchtlinge aus Afghanistan nach Deutschland. 2009 waren es 3.375 Personen gewesen, 2010 waren es 5.905 und 2011 durfte das deutsche Weltsozialamt 7.767 Afghanen begrüßen. Schon im Jahre 2000 flüchteten 5.380 Afghanen zu uns, ein Jahr später 5.837!

Und was tun BILD und die Welt? Sie hetzen unablässig gegen Assad und freuen sich bereits auf seinen Tod, befragen in Badelatschen den Leichtmatrosen Westerwelle auf Mallorca, feiern die verbrecherischen „Rebellen“ und befeuern den syrischen Bürgerkrieg. Wenn die selbsternannten sunnitischen und salafistischen „Freiheitskämpfer“ dann die syrischen Alewiten und Christen massakrieren und Hunderttausende nach Europa flüchten, guckt man wieder blöd aus der Wäsche und behauptet, das habe man nicht voraussehen können.