Der Fall Drygalla wird so schnell kein Ende nehmen. Gegen ihren Freund wird ermittelt, das sorgt weitere Wochen für geheuchelte Schlagzeilen. Andererseits melden sich auch Verteidiger, etwa Altachtundsechziger Thomas Schmid in der WELT, deren Herausgeber er ist. Das kommt aber leider zu spät. Zu den größten antidemokratischen Hetzern, für die kein Grundgesetz oder ein anderes Gesetz gilt, gehörten nämlich im Falle Drygalla WELT und BILD, etwa eine Type wie Claus Christian Malzahn. Besonders perfide war die Zusammenarbeit mit Ex-Stasiagenten wie der roten Kahane und verbrecherischen Antifanten aus Indymedia, die sich sonst auch vor Mordaufrufen nicht scheuen. 

Als Nachtrag hier noch zwei Verteidiger Drygallas. Unerwartet zunächst Cohn Bendit, der den Umgang mit Drygalla für bigott und skandalös hält. Und zweitens ein Text von Jürgen Elsässer in Compact. Elsässer oszilliert schon seit längerem zwischen lechts und rinks, vor ein paar Monaten hat er Achmadinedschad besucht, wir möchten aber hiermit auf seinen deutlichen Kommentar verweisen! Solidarität mit Nadja Drygalla! Richtig!

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72 KOMMENTARE

  1. Die Geschichte wird immer widerlicher. Es war schon sehr schnell abzusehen, dass die Ratten aus ihren Löchern kommen werden um mitzuteilen, dass alles nicht so gemeint war und, dass die Persönlichkeitsrechte höher einzustufen sind und, dass es keine Sippenhaft geben darf.

    Das ist alles so verlogen und stinkt zum Himmel weil genau dieselben, denen Persönlichkeitsrechte und Sippenhaft schon immer egal waren, jetzt plötzlich auf die Schiene einschwenken. Was sagt man eigentlich dazu, dass jetzt von der Staatsanwaltschaft gegen Fischer ermittelt wird?

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108539088/Drygallas-Freund-droht-eine-Freiheitsstrafe.html

    Wegen besonders schwerem Landfriedensbruch. Er soll mit einigen anderen zusammen, unter Zuhilfenahme von Schlaggegenständen, eine Gedenkfeier für die Opfer der NSU angegriffen haben.

    Wenn das so ist und unsere Gesetze das hergeben, dann soll er auch bestraft werden. Aber wer hat schon mal gehört, dass Linke, Punks oder Moslems wegen Steinewerfen, Benutzung von Schlaggegenständen, Anzünden von Autos usw. auf besonders schwerem Landfriedensbruch angeklagt wurden? Wenn schon die eine Seite, dann auch die andere bitte.

    Und wenn wir mal überlegen, dass Mord nicht verjährt, wie ist es denn dann mit Mordversuch, der kann doch dann auch nicht verjähren. Und wenn der Fischer mit Steinen auf Polizisten wirft, dann ist das klarer Mordversuch. Also liebe Staatsanwaltschaft, da gibt es noch einiges zu ermitteln.

    Dass man mit Steinewerfen Leute umbringen kann, wussten schon David und Goliath und das hat sich seitdem nicht geändert.

  2. Auch Edathy hatte sich ja auch gegen die linksoffene Medienhetze geäußert. Wie ich mir von einem Insider sagen lassen habe, geht in einigen Kreisen die Angst um, daß sie sich nicht mehr so gewohnt in ihrem halbkriminellen Umfeld bewegen können. Ein Umdenken sei nicht zu erwarten – der Fall Drygalla habe nur die derzeitigen Grenzen gezeigt.

    PS: Der Clown ist wieder da!

  3. Andererseits melden sich auch Verteidiger, etwa Altachtundsechziger Thomas Schmid in der WELT … ja, dabei gelingt es ihm, elegant den Bogen von Frau Drygalla bis hin zur NSU zu schlagen. Das muß ihm erst mal einer nachmachen.

    Verteidigung sieht anders aus. Denn die heilige Unschuldsvermutung gilt offensichtlich nicht für die einzige NSU – Überlebende. Und was Frau Drygalla mit der NSU zu tun hat? Das weiß nur der Verteidiger Schmid.

  4. Mittlerweile haben unsere Leitmedien wohl gemerkt das die deutsche Bevölkerung hinter der jungen Frau steht.

  5. Elsässer schreibt:“Und bevor jemand das allen Linken anrechnet: In der DDR wäre das nicht passiert. Da hätte Nadja eine Goldmedaille geholt – und ihr Freund, der wohl auch ein guter Ruderer ist, wäre nicht rechtsaußen gelandet, sondern im Olympiaförderkader der NVA in die Gemeinschaft integriert worden. So geht nämlich Antifaschismus, der den Namen verdient.“

    So so. Keine Sorge, wir bewegen uns in Riesenschritten dahin, Elsäser scheint das erstrebenswert zu finden.

  6. #5 sales (10. Aug 2012 07:16)
    Mittlerweile haben unsere Leitmedien wohl gemerkt das die deutsche Bevölkerung hinter der jungen Frau steht.

    Das wissen die Leitmedien schon lange, aber das ist doch kein Hinderungsgrund es immer und immer wieder zu versuchen.

  7. Vielen Dank, super Fundstellen! Wo jetzt alle zurück rudern, sollte man dringend dem grünen Delegationsleiter ans Leder.

  8. # 8 WSD

    Volle Zustimmung ! Gestalten wie Cohn – Bendit und auch Edathy treibt lediglich die Sorge umher , dass das Gift was sie seit Jahren verspritzen , um den “ Kampf gegen Rechts “ zu legitimieren , sie eines Tages selbst treffen könnte . Das Zurückrudern ist reine Taktik und nicht der Überzeugung geschuldet , dass ihre bisherigen Hetztiraden gegen Andersdenkende nicht nur ein Fehlschlag waren sondern das politische Klima in Deutschland vergiftet haben .

  9. @#6 brazenpriss

    gut, das du darauf hingewiesen hast. Aus die verlogene Solidarität des Diktaturliebhabers Elsässer kann die Drygalla gerne verzichten.

  10. @#2 felixhenn

    Zu den „besonders schweren Fall von Landfriedensbruch“:
    Volle 8 Jahre nach dem Mord fällt der Antifa ein, dass sie doch dringend mal ein Mordopfer betrauern müsste. Solange der Mörder im migrantischen Milieu vermutet wurde, hielt sie dies nicht für nötig. Erst der Verdacht, dieser ominöse „NSU“ wäre für die Tat verantwortlich, brachte sie auf den Plan.
    Gesagt getan, gut hundert Antifa machen sich auf den Weg nach Toitenwinkel zu ihrer „Gedenkveranstaltung“ an deren Rand dann ein Dutzend Rechtsextremisten auftauchen. Darunter Fischer, unvermummt und „bewaffnet“ mit einem Fotoapparat. Zum ganz „besonders schweren Fall von Landfriedensbruch“ wird das Ganze erst durch seine Beziehung zu Frau Drygalla.
    Im Übrigen gibt die Staatsanwaltschaft nur wieder, was linksextreme Blogs schon seit längerem behaupten. Also nicht gerade üppig, für 5 Monate Ermittlungsarbeit. Am Ende ist dann nichts gewesen. Siehe Dortmund: 3 Jahre nach dem angeblichen „brutalen Angriff“ auf einen Gewerkschaftsumzug stellt das Gericht fest, dass es diesen Angriff so nie gegeben hat.

    Mit dieser Art der „Berichterstattung“ wird ganz bewusst die öffentliche Meinung manipuliert. Unhaltbare Vorwürfe werden erst mal zigtausendfach veröffentlicht und die Wahrheit lässt man weg.
    Man stelle sich mal vor, dieser ominöse „NSU“ wäre links zu verorten, was hätte es ein Geschrei über die grob verfassungswidrige Vorverurteilung durch höchste Repräsentanten des Staates gegeben? Aber im „Kampf gegen rechts“ ist das gut.

  11. „Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Schuld in einem öffentlichen Verfahren, in dem alle für seine Verteidigung nötigen Voraussetzungen gewährleistet waren, gemäß dem Gesetz nachgewiesen ist.“

    So lautet Art. 1,1 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Unschuldsvermutung

    Drygalla ist keiner strafbaren Handlung beschuldigt. Wenn nun der linksradikale Totalitarist Schmid sagt, für sie gelte die Unschuldsvermutung, dann suggeriert er, sie sei einer strafbaren Handlung beschuldigt.

  12. „Hexenverbrennung“ in Deutschland

    Die Unterdrückung und Einschränkung der Meinungsfreiheit ist wieder mal in Deutschland in seiner Hochzeit. Diesmal trifft es Nadja Drygalla, eine 23- jährige Sportlerin aus dem Bundesland Mecklenburg Vorpommern.

    Nicht nur, dass diese Medienkampagne eine unglaubliche Schande für ein Land ist welches vorgibt eine Demokratie zu sein, es ist auch wieder einmal ein neuer Angriff auf Andersdenkende. Nur allzu gut erinnern wir uns an die politische und mediale Hetz-Hass- und Verleumdungskampagne anti-deutscher Kräfte, die genau das verkörpern was sie angeblich bekämpfen, gegen den ex-Bundesbanker Theo Sarrazin.

    Dass man sich in Deutschland erneut vor den Augen der Welt blamiert hat, ist nicht Ungewöhnliches. Viel schwerer wiegt, dass man nicht in der Lage ist radikale Meinungen zu ertragen.

    http://www.schweizmagazin.ch/news/ausland/10710-Schne-Olympionikin-Hexenverbrennung-Deutschland.html

  13. Treffender als WSD (8) hätte man es nicht sagen können. Wenn ich den Namen Cohn-Bendit höre, klappen in meiner Vitrine sämtliche Taschen….uhren auf.

  14. #15 November (10. Aug 2012 08:43)

    Wenn ich den Namen Cohn-Bendit höre, klappen in meiner Vitrine sämtliche Taschen….uhren auf.

    Ja warum das denn? 🙄

    Pädophile Vergangenheit des Daniel Cohn-Bendit

    Der Kinderschänder

    Von Thomas Meier, Zürich

    Erschreckende Tatsachen treten zutage, wenn man frühere Veröffentlichungen Daniel Cohn- Bendits genauer studiert. Der damalige militante Achtundsechziger, Wortführer der anti- autoritären Studentenbewegung in Frankreich und Deutschland und heutige prominente Grünen-Abgeordnete im Europa-Parlament, beschrieb in seinem Memoiren-Band «Der grosse Basar» ausführlich seine sexuellen Erlebnisse mit fünfjährigen Kindern

    http://www.schweizerzeit.ch/0501/kinder.htm

  15. Die Kirche nimmt es mit der Frage der Schuld nicht genau ..
    Wieder steht der Ober-Präses ( Oberpharisäer) ganz Vorne .. er legte gestern nocvhmal nach …

    Ganz besonders hat sich mit dieser Haltung zuletzt Präses Nikolaus Schneider, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hervorgetan. Auf Nadja Drygalla angesprochen, ritt ihn ein wahrer Teufel, und er zitierte die Bibellosung des Tages (Hesekiel 33,12): „Wenn ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit umkehrt, so soll’s ihm nicht schaden, dass er gottlos gewesen ist.“

    Das redete er nicht einfach so dahin, sondern bezog es ausdrücklich auf Frau Drygalla. Man lerne aus der Hesekiel-Stelle, „dass es Umkehr geben kann und dass man die auch Frau Drygalla zugestehen muss“. Er finde es freilich schade (und offensichtlich auch verdächtig), dass sie sich „erst so spät geäußert hat“.

    Wie bitte? Von was soll Frau Drygalla umkehren, wie sich Präses Schneider zu fordern anmaßt? Was er da sagt, ist – bei allem Respekt – eine ziemliche Unverschämtheity
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article108558362/Die-symbolische-Opferung-der-Nadja-Drygalla.html

  16. Das Parlament, dessen Aufgabe eigentlich die Verhinderung extremistischer Umtriebe ist, in deren Folge es zur Menschenjagd kam, das Parlament ist ein Spiegelbild aller Institutionen. Es ist schwach.

    Wir haben ein schwaches Parlament!!

    Der Präsident eines hohen Hauses lässt sich von einem grünen Pöbler als Arschloch titulieren und es kommt nicht zum definitiven Rauswurf des Pöblers.
    Das „wehret den Anfängen“ haben die gemäßigten Kräfte sowohl der SPD als auch der CDU verpasst. Die einen, weil sie von der Pest des Ultralinken befallen waren, die anderen, weil sie ANGST hatten. Und haben.

    Wir haben ein ängstliches, schwaches Parlament.

  17. Elsässers Verteidigung finde ich glaubhaft und okay – bei Cohn-Bendit und Jessen in der ZEIT (ja, genau der ‚Jessen‘, der vor Jahren dem Münchner Renterkopfzertreter-Duo ‚Serkan & Spiridon‘ eine tränenreiche Verteidigungseloge hielt) handelt es sich um ein Spiel mit verteilten Rollen – nach dem Muster ‚Guter Cop, böser Cop‘.

    Bei SiN findet sich dazu ein passender Artikel von Martin Lichtmesz:

    http://www.sezession.de/33417/guter-polizist-boser-polizist.html#more-33417

    Dieses ‚Guter Cop, böser Cop‘-Spiel findet aber nicht nur innerhalb der ZEIT statt, sondern in der gesamten BRD-Mainstreampresse, wie der obige Artikel es ja bereits anspricht: Diesmal ist es die Welt, die die ‚Böser Cop‘-Rolle spielt – und in die gleiche Kerbe, wenn auch eher mittelbar, schlägt auch der aktuelle Kommentar eines neuen FAZ-Milchgesichts hier…

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus-wenn-der-nazi-ein-nachbar-ist-11850138.html

    Das mutmaßliche Ziel dieses immer gleichen Spiels mit verteilten Rollen findet sich auch sehr schön beschrieben im Lichtmesz-Artikel:

    Die Vorstellung, daß der Rechte keine Rechte habe, ethisch defekt sei und generell keine anständige Behandlung verdiene, ist inzwischen weit ins Bewußtsein der breiten Masse eingesickert. Ein wesentlicher Baustein, damit dies funktioniert, ist die soziale Angst: wenn schon der bloße Kontakt schuldig und anrüchig macht, muß man sich umso beflissener beeilen, die eigene Weste sauber zu bürsten, und am besten so, daß es möglichst viele Leute zu sehen bekommen.

    Und während die wirklichen Kriminellen im Bundestag in aller Ruhe die Aufgabe unserer Rechte und unsere Übereignung an einen durch nichts und niemand mehr zu belangenden ‚Gouverneursrat‘ – für diese und alle folgenden Generationen! – entblödet sich die ‚freie Presse‘ der BRD nicht, mit allen zehn Fingern auf die NPD zu zeigen, eine O,irgendwas-Prozent Partei, die ständig am finanziellen Exitus entlangschrammt, aber zweifellos DIE große Gefahr ist, die demnächst die Macht zu übernehmen droht und wenn das geschähe, … ja, daaaaann … ja, was eigentlich dann?? Ich meine, was könnte die NPD eigentlich anstellen, das in der Lage wäre, das was die ‚guten Parteien‘ nicht schon angestellt hätten???

  18. @16, lorbas.
    Genau deswegen. Da gibt es bei Youtube noch ein Video von einer Gespächsrunde, wo er, ganz offensichtlich gehörig zugedröhnt, seine Einstellung zum besten gibt. Und keiner der Anwesenden steht auf und tritt dem Schwein sowas von in den Schritt, keiner! Alle hören domestiziert und fasziniert zu!!

    Ach, übrigens, wenn Du denkst, dass wir diese Sauerei hinter uns hätten, dann irrst Du Dich. Im Zentralorgan der Bundesärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung wird es wieder von „wissenschaftlicher Seite propagiert und direkter Bezug auf die 68 mit ihren Kinderläden genommen:
    http://www.aerzteblatt.de/archiv/treffer?archivVolltext=das+sexuelle+elend

  19. 62 nikodemus (10. Aug 2012 04:35)

    Unfassbar! Mittlerweile muss man in diesem Land seine Zunge mehr hüten als das in der DDR jemals der Fall war…
    ——————–

    „Wenn Carsten Sostmeier Reitsport kommentiert, kann er sich längst einer Fangemeinde sicher sein. Seine Fantasie und Begeisterungsfähigkeit sind bei Zuschauern legendär.

    Ab heute wird zurückgeritten

    Mit dem Satz hat der Herr Sostmeier mehr Staub aufgewirbelt als die Reiter im Parcour, die endlich die (vom Boulevard) lang ersehnte erste Goldmedaille der Deutschen Athleten bei den Olympischen Spielen erkämpft“ „hatten.https://plus.google.com/116591027908738023462/posts/2JSMYq66Tfk
    ——
    Das Ausmass der sprachlich installierten Barrieren nimmt immer groteskere Züge an.
    Darf man das sagen?,—ist mir noch all zu gut aus der ehemaligen DDR bekannt.
    Es lebe die Sprachpolizei.

  20. @ #6 brazenpriss:

    Elsässers ganzer Kommentar strotzt vor solchen Andeutungen, Ungereimtheiten und „antifaschistischen“ Phrasen. An Drygallas Stelle könnte ich auf ein Schulterklopfen von diesem politischen Irrlicht verzichten. Aber leider kann es sich die Frau nicht aussuchen.

  21. So mancher Alt-68er kann mit dem Schnüffelstaat, so wie wir ihn gerade bekommen, auch nicht gut leben. Da sollte man nicht sofort niedere Motive unterstellen. Es ist auch nicht jeder Linke ein Ökofaschist oder Islamfreund.

    Hier:

    http://www.jf-archiv.de/archiv06/200612031723.htm

    ist was interessantes, wenn auch schon älteres, zu lesen.

  22. Ein Sportfunktionaer sollte was mit Sport zu tun haben. Frueher fand im Zuge der Olympiade noch die „trimm dich“ Bewegung statt. Bessere Sportfunktionaere wie Beckenbauer oder Klinsmann haben sich fuer ihre Jobs qualifiziert, wobei, obwohl sie nicht „richtige“ Trainer mit Schein waren, hatten sie die entsprechende Spielerfahrung und vor allem den Draht zum Publikum. Ausserdem waren sie selbst noch gut im Saft. Beim DOSB ist der Haeuptling ein Parteikader auf Versorgungsposten. Einfach widerlich wenn ein 60j schwammiger alter Sack mit schiefem Maul auch noch den Adlerdress anzieht auf den Pressekonferenzen. Ekelerregend abstossend so etwas.

  23. @#1 Bonn
    Wenn man laufend Leuten Mist vorwirft, den sie mal vor Urzeiten verzapft haben, dann wundert es eben doch, wenn man feststellt, dass die Zeit Menschen ändert.

    Mich wundert das nicht.

  24. @#27 pellworm
    Das stimmt. Aber hier haben wir es nicht mit einem Pädophilen zu tun, der nicht aus seiner Haut könnte.
    Cohn-Bendit war zu Zeiten jung, als die Leute es mit ihrer „Selbstfindung“ und ihrer Abgrenzung von den „Nazi-Eltern“ manchmal auch übertrieben haben. Da wurden Dinge gesagt und getan, die rein aus Protest gegen die oberspießige Nachkriegsgesellschaft entstanden. Man wollte provozieren um des Provozierens Willen!

    Ähnliches finden wir heute in der ausufernden Gewalt linker Chaoten. In zwanzig Jahren rennen ne ganze Anzahl von denen, die heute Autos anzünden, im Nadelstreifenanzug rum.

  25. 22 Sebastian (10. Aug 2012 09:01)

    Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn

    ——
    aber auch:

    „En klook Hoon leggt ook maal in ’n Nettel“.

    ( Ein kluges Huhn legt auch mal in die Nesseln)
    Gruss nach Berlin!!!

  26. Als Verteidiger sehe ich Thomas Schmid auch nicht, vor allem seine Warnungen vor dem rechten Sumpf, der, mit Seitenhieb auf die Polizei, angeblich nie so recht verfolgt worden wäre. Einen Satz zur Verteidigung und fünf folgende als Anklage, ist für mich keine Verteidigung. Man versucht wohl ein bisschen Schadensbegrenzung in den Medien, denn die Leserbriefe sind eindeutig.
    Man merkt in den Reihen der schmieranten mittlerweile, daß man eine Stellschraube auch überziehen kann.
    Die Anklage gegen Fischer, Michael, nicht Joschka, ist nur noch eine lächerliche Farce, es wurde noch nie ein Krimineller von linksaußen angeklagt. Falls es einige noch nicht bemerkt haben, wir leben bereits in der DDR2.
    Hosenlatz Cohn-Bendit als Verteidiger, das ist nur in dieser verdrucksten Republik möglich, daß ausgerechnet die Wegbereiter als Retter auftreten, aus dem konservativen Lager keine Stimme, aus Angst in den von den Medien bereiteten „Drygalla-Sumpf“ reingezogen zu werden.
    Es ist deprimierend.

  27. Warum wurde in der „Welt“das Bild von Michael Fischer klar und deutlich gezeigt und das vom messerstechenden Mörder verpixelt?
    Ach, Ersteren soll man sofort auf der Straße anspucken können, keine Wohnung an ihn vermieten und aus dem Hotelzimmer werfen, Taxifahrer sollen ihm die Fahrt verweigern und eine Arbeitsstelle wird er nie erhalten, denn jeder Arbeitgeber macht sich sofort braun-verdächtig. Den Messerstecher darf man nicht erkennen, der soll sich nach seinem Freispruch auch in Zukunft wieder mit seinem Messer frei durch die Straßen bewegen können, wir leben schließlich in einem Rechtsstaat!
    Würde die Welt die Bilder der Antifanten, die mit Schlaggegenständen auf Demos werfen veröffentlichen, müßte sie eine Zeitung in Katalogstärke auflegen.

  28. Daß Daniel-Cohn Bendit nicht möchte, daß man unter Bettdecken schaut ist ja wohl logisch!

  29. Schön, wenn hier Cohn-Bendit im Zusammenhang mit Umkehr, Jugendsünden berichtet wird. Sehr schön.
    Staat absichtlich ruiniert, Menschen diffamiert, ermordet, niederen Instinkten freien Lauf gelassen. Und damit niemand auf die Idee kommt, es sei abartig, was man da so macht wird die Wissenschaft bemüht.
    Der kann von mir aus umkehren, wie so viele SED-Wendehälse nach der Wende, das beeindruckt mich gar nicht.
    Mich beeindruckt, wie die Saat von damals aufgeht, nämlich im Gewande der wissenschaftlichen Begründung des Wertes der Pädophilie für das Kindswohl. Der Link ist weiter oben gesetzt und es macht mich depressiv, diese Leute in so einer Innung zu wissen.

    Nein, kodiak, es ist ein Schaden entstanden. Einer, der irreparabel ist. Und die Umkehr einer der Brandstifter kann das nicht richten.

    Aber in einem stimme ich zu, sozusagen indirekt. Straftäter, die versuchen unter Ausnutzung des Rechtsstaates ihr Unwesen zu treiben gab und gibt es immer. Dies zu verhindern ist Aufgabe des starken Staates (ich bin für wenig, aber dann gezielten, wirksamen Staat). Hier hat der Staat großartig versagt. Aber nicht nur der.
    Und wo hätte der Staat ansetzen müssen? Bei Adornos „Erziehung nach Ausschwitz“ mit seiner Einlassung über den Wert allumfassender, sozusagen von allen faschistischen Zwängen befreiter Liebe? Googelt nach „Frankfurter Schule“, sagt mir, was man hätte machen können, ohne rechtsstaatliche Prinzipien zu beschädigen. Wer hat noch versagt? Alle, die sich nicht persönlich dagegen engagiert haben (klingt wie antifaschistischer Widerstandskampf, ich weiß). Wie konnte es zu so einer breiten Sympathiebewegung kommen?

    Ich meine: durch ideologische Diversion! Es waren und sind die Diversanten, die Brandstifter in den Redaktionsstuben, in guter alter Marx`scher Manier.

  30. Hier kann man dem DOSB schreiben:

    http://www.dosb.de/index.php?id=356

    Bitte verlangen, dass Funktionaere nicht in den Anzuegen der Athleten auftreten. Michael Vesper verstoesst gegen jegliches Protokoll und Sitten sowie den guten Geschmack wenn er einen offiziellen Dress der Athleten mit Staatsinsignien und Olympiaringen traegt, den er missbraucht auf Pressekonferenzen fuer Zwecke ausserhalb des Sports. Bitte Auskunft vom DOSB verlangen, warum ein solches Verhalten geduldet wird von einem Selbstdarsteller.

  31. Matthias Matussek nicht vergessen, er war der Erste, der Drygalla verteidigt hat. „In den siebziger Jahren, in denen DKP-Mitglieder Berufsverbot als Lehrer bekommen haben, demonstrierte die Linke geschlossen gegen die ,Gesinnungsschnüffelei‘. Heute ist sie diejenige, die sie am lautesten fordert“, schreibt er.

    Aber was bisher noch keiner geleistet hat, ist, minutiös nachzuzeichnen, wie dieses Gerücht am Tag nach dem Ausscheiden des Frauen-Achters von wem an wen in London verbreitet wurde, wie von wem der Skandal eingeleitet wurde. Matussek:

    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/olympische-spiele-matussek-ueber-nazi-worwuerfe-an-ruderin-drygalla-a-848348.html

    #32 Kodiak:
    Sinnlos, über das Thema Cohn-Bendit sachlich diskutieren zu wollen, diese Uraltgeschichte gefällt der PI-Gemeinde allzu gut, da greift man gern zum zehnten Mal empört in die Tasten.

  32. Auf die Meinung von Daniel Cohn-Bendit und Jürgen Elsässer verzichte ich dankend. Die ist mir so etwas von xxxxegal. Lest mal auf Compakt wie der Ahmedineschad verteidigt. Heta stimme ich aber zu, welche auf Matthias Matussek hinweist.

  33. #39 Heta (10. Aug 2012 11:58)
    #32 Kodiak

    So homogen ist die PI-Gemeinde auch nicht, da würde ich jetzt allzu pessimistisch sein.

  34. mich würde die meinung von henryk broder interessieren. der hält sich bei solchen themen nie zurück.

  35. So, ich stelle jetzt einen Antrag auf Einsicht in meine Stasi-Unterlagen. Ich meine die neuen.

  36. Nach mehrmaligem Lesen des Artikel von Claus Christian Malzahn kommt man nicht umhin, ihm den Gang zum Psychotherapeuten zu empfehlen.

    Hab bei „Krankheiten“ auch die „Manie“ gefunden:
    Psychische Krankheit mit Verlust von Hemmungen
    Eine Manie ist eine psychische Bewusstseinstörung. Die meisten Manien wirken sich so aus, dass der Betroffene von einer ständigen Betriebsamkeit, einem nicht nachlassenden Stimmungshoch und einem bis ins Maßlose anwachsenden Selbstbewusstsein heimgesucht wird. Derlei Faktoren miteinander kombiniert werden von den Betroffenen als äußerst angenehm empfunden.
    (…)
    Einen Betroffenen von einer Manie zu heilen äußert sich als ziemlich schwierig, da der manisch Kranke in der Regel nicht von seinem permanenten Stimmungshoch befreit werden möchte.
    ————–

    Irgendwie empfinde ich die ganzen „…gegen Rechts“-Aktionen als manisch.
    Einen „kühlen Kopf“ zu finden (und zu lesen) wird immer seltener!

  37. @ 48 Alter Schwabe.
    Auch die Entität der Zwangshandlungen findet sich hier wieder. Selbst die Verteidiger der Drygalla erlauben sich erst ein Wort für sie, nachdem sie verbale Hiebe gegen Rechts verteilt haben. Das hat was von einem Ritus.

    „Zwang, Paranoia und Perversion“, S. Freud.

    Jedoch würde den Tätern Unrecht widerfahren, wenn wir sie durch eine Diagnose entlasten wollten.

    Nein, sie sind Schuld an dem, was sie mit voller Absicht tun. Denn sie können die Folgen ihres Tuns abschätzen.

  38. Ausgerechnet der pädophile Cohn-Bandit! Vermutlich befürchtet er, dass er demnächst auch so in den Dreck getreten wird, was ja in seinem Falle berechtigt wäre!

  39. @#44 eleonore
    Nicht selten bin ich froh über mangelnde Homogenität. Dann bin ich wenigstens nicht ganz ohne Hoffnung…

  40. @#50 john3.16
    Woher haben Sie die Gewissheit, dass C-B pädophil ist? Siehe #32. Können Sie persönlich beweisen, was Sie da über einen Menschen behaupten?

  41. #39 Sebastian (10. Aug 2012 11:58)

    #33 Heinrich Seidelbast (10. Aug 2012 09:51)

    Een is dumm boorn un het nix da tolehrt !
    ——————–

    meenst Du mi????

    ((42 Sebastian–dor möten wi dörch,gääf nich up)!!!!

  42. #51 Kodiak (10. Aug 2012 13:59)

    „Nicht selten bin ich froh über mangelnde Homogenität.“
    ——————————————

    Wieso? Hast du ein Problem?

  43. # 32 Kodiak

    Hoffentlich behalten Sie recht . Ich habe eher die Befürchtung , sie werden in 20 . Jahren nicht in Nadelstreifenanzug durch die Straßen laufen sondern in Uniform , um die Folgen der ungezügelten Einwanderung muslimischer Kohorten auszubaden . Sie kommen doch aus Duisburg , wo man die falsche Einwanderungspolitik und deren Folgen betrachten kann .

  44. @#47 AlterSchwabe
    Wenn Sie die ganzen „gegen Rechts“-Aktionen als „manisch“ empfinden, wie sehen Sie denn dann die ganzen „gegen Links“-Aktionen in diesem Blog?

  45. #40 Heta (10. Aug 2012 11:58)

    „In den siebziger Jahren, in denen DKP-Mitglieder Berufsverbot als Lehrer bekommen haben, demonstrierte die Linke geschlossen gegen die ,Gesinnungsschnüffelei‘. Heute ist sie diejenige, die sie am lautesten fordert“,“
    ——————————————-

    Dass die LI was fordert ist ja schön und gut. Aber wer praktiziert das heute? Sind die alle bei Die Linke? Bist du auch bei Die Linke? Das praktizieren doch deine Freunde von „Mein Kampf gegen Rechts“. Und du findest das toll.

  46. @#58 FeministInnenStimmulanz GeGenderte 1918nC.
    Ich hätte auch statt „Aktionen“ „Gehetze“ schreiben können. Hier sind ja bekanntlich für jeden Scheiß irgendwelche Linke verantwortlich – auch fürs Wetter und das angebrannte Schnitzel.

    #54 FeministInnenStimmulanz GeGenderte 1918nC.
    Mit homogenen Massen habe ich immer ein Problem. Mir fehlt da die Vielfalt und das Denken.

  47. #56 Kodiak (10. Aug 2012 14:35)

    @#47 AlterSchwabe
    Wenn Sie die ganzen “gegen Rechts”-Aktionen als “manisch” empfinden, wie sehen Sie denn dann die ganzen “gegen Links”-Aktionen in diesem Blog?

    ———-

    Irgendwie find ich keine „gegen Links“-Aktionen in diesem Blog.

    Welchen Artikel würden Sie mir empfehlen?

  48. #57 FeministInnenStimmulanz GeGenderte 1918nC.:

    Bist du auch bei Die Linke? Das praktizieren doch deine Freunde von “Mein Kampf gegen Rechts”. Und du findest das toll.

    Schreib doch nicht solchen Quark! Der zitierte Satz stammt aus dem Drygalla-Artikel von Matthias Matussek.

  49. Okay, was hier die Meinung einzelner Blogger angeht, bzw. wie sie sich äußern ist nicht unbedingt meine Sprache.

    Aber mit dem „manischen“ Kampf gegen Rechts meine ich unsere Qualitätsmedien.

    Was ich täglich sehe, höre und lese lässt unzweifelhaft die Angst aufkommen, dass demnächst die Demokratie fällt, weil ein paar „rechte Hansel“ irgendwo eine Demo oder nen Marsch planen, der ihnen vom GG her ja zusteht. Dieser kommt meist nicht zustande, weil linke Chaoten diesen mit allen Mitteln zu verhindern versuchen. Dabei fällt auf, dass es nicht unbedingt gegen die Rechten geht, sondern sie offensichtlich diesen Rechtsstaat bekämpfen wollen.
    Ich frage mich, wer ist hier der größere Staatsfeind? An wem geht die Demokratie zugrunde?

    Vielleicht kommt meine (etwas einfältige) Meinung auch dadurch zustande, weil ich keinen Rechtsradikalen persönlich kenne – aber jede Menge linke Chaoten im TV ausmache und sehe, was die hinterlassen!!!

    Wenn über Rechte, Rechtsradikale, Rechtspopulistische, Rechtsextreme berichtet wird, erscheint meist ein Archivbild mit ein paar Springerstiefeln oder evtl. noch’n Glatzkopf. . .

    Irgendwann kommt der Dümmste ins grübeln!!!

  50. Die Demokratie fällt hier mehr und mehr, weil unsere Regierungen das so wollen. Sie haben die Macht längst an andere abgegeben – das sind aber wahrlich nicht die Linken.

  51. #37 November

    Und wo hätte der Staat ansetzen müssen? Bei Adornos “Erziehung nach Ausschwitz” mit seiner Einlassung über den Wert allumfassender, sozusagen von allen faschistischen Zwängen befreiter Liebe? Googelt nach “Frankfurter Schule”, sagt mir, was man hätte machen können, ohne rechtsstaatliche Prinzipien zu beschädigen.

    Mit einer entsprechenden Lehrplangestaltung.
    Die Schule sollte das Maß an Denkfähigkeit vermitteln, um gegen solche Ideologien resistent zu machen. Heute tut sie genau das Gegenteil.

  52. Man bringt uns nicht das bei, was vielleicht wichtig wäre, sondern eher das, was wir wissen dürfen!

  53. Thomas Schmid hat mit seinem Kommentar gewartet, bis sich eine Richtung abzeichnet. Erst dann wagte er aus der Deckung. Ein echter Journalist eben.

    Völlig aus der Richtung ist sein Hinweis auf die NSU. Hier hat er zu erklären, weshalb er diese Morde Frau Drygalla anlastet.

  54. an #52
    Gewißheit kann ich nicht haben, weil ich Cohn-Bandit nicht persönlich kenne. Er hat in einem TV-Interview bzw. in einer TV-Talkrunde ganz offen darüber gesprochen, dass ihm anvertraute Kinder am Pimmel rumgespielt haben, was er offensichtlich genossen hat. Diese Sendung habe ich selbst gesehen. Genügt das?

  55. # 69

    Frau Drygalla stammt aus dem Osten und die aus dem Osten sind generell ALLE verdächtig. Die NSU stammt ja auch aus dem Osten. Und Frau Drygalla könnte ja mal in der gleichen Stadt wie die NSU gewesen sein, erweckt natürlich Verdacht…

  56. @#70 john3.16
    Ich kenne dieses Interview und weiß auch, wie alt es ist. Provokation war zu der Zeit, ich schrieb es bereits, äußerst wichtig. Es könnte keinen anderen Grund für einen klar denkenden Menschen geben, in der damaligen prüden Gesellschaft so etwas öffentlich auszuplaudern. Aufregung wurde von der damaligen politisch interessierten Jugend gezielt erzeugt!

    Das soll nicht heißen, dass Kinder im KiTa-Alter keine eigene Sexualität haben. Die hat aber mit der von Erwachsenen oder Jugendlichen überhaupt nichts gemein. Kein normal entwickeltes Kind in dem Alter wird einem Älteren gegenüber sexuell aktiv werden.
    Es würde zu weit führen, hier Romane darüber zu schreiben.

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