In Schwabing zündete man gestern notgedrungen eine der perfiden Bomben aus dem letzten Krieg, die einen Langzeitzünder hatte. Sie sollten noch Stunden oder Tage nach dem Luftangriff explodieren, um die Lösch- und Rettungsarbeiten zu behindern. In München herrschte große Aufregung, Fensterscheiben gingen zu Bruch, es brannte ein bißchen, ob ein paar nahe Häuser Schäden haben, wird noch untersucht. Bei BILD gab es Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg. Lächerlich!

Nach mehreren anderen Luftangriffen wurden allein im April 1944 immerhin 870.000 Brandbomben über München abgeworfen. Drei Viertel der Münchener Monumente wurden dabei vernichtet. Im Juli 1944 warf die US-Armee in sieben Angriffen eine Million Brandbomben auf München. Im Januar 1945 erfolgte der 44. Luftangriff mit 1040 Spreng- und 400.000 Stabbrandbomben. Die Innenstadt, die historischen Gebäude, die Kirchen, Bibliotheken waren danach dann alle kaputt. Über der einen kleinen Bombe von gestern, die dank ihres komplizierten Zünders mehr als ein halbes Jahrhundert jederzeit hätte explodieren können, stand jahrelang eine beliebte Schwabinger Kneipe. (Zahlen nach Jörg Friedrich „Der Brand“)

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42 KOMMENTARE

  1. Wem hat der heroische Kampf der „Guten“ eigentlich gegolten?“

    Ging es um die Nazis oder ging es gegen die Deutschen?

    Erinnern wir uns an den Jugoslawienkrieg oder auch an Afghanistan und das Geheule der Gutmenschen, wenn es um putative Kollateralschäden bzw. geklaute Tankwagen ging.

    Fazit: Geht es gegen Deutschland ist in den Augen der Germanophoben jedes Mittel rechtens! – Die können „gegrillt“ werden (Churchill)

  2. Derartige (perfide) Bomben wurden natürlich von allen Seiten verwendet.

    Ich kannte einen Engländer (inzwischen verstorben, R.I.P.), der musste nicht als Soldat in den Krieg, sondern durfte in London bleiben. Als Feuerwehrmann. Und da wusste man auch nie so genau, ob da nicht noch eine Bombe mit Langzeitzünder in den Trümmern liegt.

    Leider wird in der heutigen Zeit die Zivilbevölkerung immer mehr zum Ziel der kriegführenden Parteien.

  3. Was bitte ist lächerlich daran sich im Zuge dieses Bombenfundes an das grausame Kapitel des 2. WW zu erinnern ?

  4. viel interessanter ist in meinen Augen die „Bombe von Köln“, welche gestern durch die Presse geisterte.
    Ein 52-jähriger „Vater“ hat eine Brandbombe in der Wohnung des 17-jährigen „Freundes“ der 14- jährigen „Tochter“ gezündet.
    Durch die starke Verpuffung hat es den 17-jährigen aus dem Fenster nach draußen geschleudert, er starb auf dem Bürgersteig.
    Der „Vater“ soll bereits vorher durch Gewalttätigkeiten aufgefallen sein.
    Leider hat jede Zeitungen den gleichen Text geschrieben, ohne Namen und Herkunft.
    Und gerade das macht die Sache in meinen Augen verdächtig.

    Indofern war die Kölner Brandbombe wirkungsvoller als die Münchner, wurde allerdings in den TV Nachrichten nicht erwähnt.

  5. in London ist erst jetzt im Juli ein Denkmal für die Gefallenen des Bomber Command eingeweiht worden, am Rande des Green Park, nicht weit vom Wellington Denkmal entfernt.
    Die Flieger haben ca. 50.000 Mann verloren, hauptsächlich bei Angrifen auf Deutschland.
    Man sieht, auch in England tut man sich mit der Vergangenheit des Bombenkriegs schwer, auch wenn „Bomber Harris“ schon seit einigen Jahren sein eigenes Denkmal hat.

  6. Böse Bild. Wieso berichtet ihr nicht mal über einen wirklich perfiden Krieg, der schon seit Jahrzehnten , von Politik, Medien und Islam gegen das eigene deutsche Volk geführt wird…

  7. @ zarizyn

    In England ist kaum noch jemand stolz auf den Bombenterror der Royal Air Force.
    Im Gegensatz zur deutschen (mit unseren Steuergeldern gepäppelten) „Anti“FA, denen ging das noch längst nicht weit genug.

    Bezüglich der Bombe von Köln: Das 17 jährige Opfer sah orientalisch aus und mich würde wundern, wenn der durchgeknallte 52 jährige der Herr Kraxelhuber aus Bayern gewesen sein sollte.

    Außerdem wurde der Täter selbst schwer verletzt. Er wusste wohl nicht das es zu einer Verpuffung bzw. Explosion kommt, wenn man brennbare Flüssigkeit in einer Wohnung verteilt und anzündet.
    Das hört sich nach türkisch-arabischer Hochschulbildung an.

  8. Alles läster über den Berliner Airport und sicher zu Recht. Aber mal bitte an die eigne Nase fassen.In Hamburg bastelt man schon jahrelang an einem lächerlichen Opernhaus, in Stuttgart können sie keinen Bahnhof bauen und in Frankfurt kriegen sie kein neue Startbahn hin, oder war das in München. Und da könne sie nicht mal ne kleine Bombe entschärfen.Pleiten,Pech und Pannen, also mal schön den Schnabel halten und es gibt sicher noch mehr lustige Beispiele.

  9. Warum müssen die Anwohner das eigentlich zahlen? Der Staat hat den Krieg geführt, also hat er auch für die Folgen gerade zu stehen!

  10. Gibt es jemanden, der sich mit Sprengungen auskennt?

    Die Polizei hat ja das Gebiet evakuiert und abgesperrt:
    Wird man dann nicht aufgefordert, sämtliche Türen und Fenster geöffnet zu lassen, damit sich die Druckwelle ungehindert ausbreiten kann?

    Oder waren es NUR Glasscheiben von Geschäften, die bereits geschlossen waren?

  11. #5 zaryzin

    Leider hat jede Zeitungen den gleichen Text geschrieben, ohne Namen und Herkunft.
    Und gerade das macht die Sache in meinen Augen verdächtig.

    Na, lieber zaryzin, wir können mittlerweile doch auch zwischen den Zeilen lesen: Wäre der Vater ein blonder deutscher Hans gewesen, hätten wir es mit allem Drum und Dran landauf, landab in den Systemmedien erfahren, vor allem, wenn der tote Siebzehnjährige migrantischer Herkunft war… Da es nicht so war, schließen wir daraus, dass es wieder eine Bereicherung nach Böhmerscher Art war.

  12. #9 Lausbub

    …in Stuttgart können sie keinen Bahnhof bauen und in Frankfurt kriegen sie kein neue Startbahn hin, oder war das in München.

    S21 und die neue Münchener Startbahn (wie früher auch die Frankfurter Startbahn West) haben nichts mit Können, sondern nur mit dem neuen deutschen (und undemokratischen) ‚Wutbürger‘ zu tun.
    Wo es wirklich um Unfähigkeit geht, sind der Berliner Flughafen, das Hamburger Opernhaus und Kurti Becks Freizeitpark am Nürburgring. Seltsamerweise handelt es sich bei Unfähigkeiten immer um sozialdemokratische Projekte. Übrigens: Was Beck bereits in RLP zum Schaden des Landes abgezogen hat, geht auf keine Kuhhaut.

  13. Und wieder mal wurden von gewissen Leuten Twitter und Facebook dazu benutzt, deren unbedarften und teilweise verblödeten Benutzer zu täuschen:

    Für Beunruhigung hatten in der Nacht besonders Nachrichten von brennenden Dachstühlen gesorgt. Kurz nach der Sprengung kursierten bereits erste Videos und Fotos auf Facebook und Twitter. Zumindest die Fotos stellten sich jedoch überwiegend als falsch heraus – sie zeigten unter anderem den Brand eines Gebäudes im Naturschutzgebiet Klappholttal auf Sylt.

    http://www.welt.de/regionales/muenchen/article108851927/Brennende-Strohballen-auf-Schwabinger-Daechern.html

    Soll mit solchen bewussten Falschmeldungen und Bildern die Gesellschaft destabilisiert werden, oder waren das nur hirnlose Wichtigtuer oder was kann dahinterstecken?

  14. Ich hatte zum Glück einen irischen Militärhistoriker als Geschichtslehrer, der über den Zweiten Weltkrieg promoviert hatte (Dr. Dermot Bradley, leider bereits verstorben).

    Gerade in Bezug auf den Bombenkrieg fand es dieser immer wieder erstaunlich, wie sich die Deutschen vorführen ließen. Er wies immer wieder deutlich darauf hin, dass die Deutschen zwar als erstes im Zweiten Weltkrieg Bomber einsetzten, jedoch eben nicht kriegsvölkerrechtswidrig. Selbst Gernika sei eine sog. „Interdiction“ gewesen, welche vom Völkerrecht gedeckt gewesen sei, Rotterdam sowie Warschau seien völkerrechtlich „Festungen“ gewesen (über denen deutlich vor den Angriffen sogar Flugblätter abgeworfen wurden, welche die Zivilbevölkerung warnte und aufforderte, diese möge die Stadt bitte verlassen) und in Coventry sei eindeutig die dortige Rüstungsindustrie Ziel des Angriffes gewesen.

    Die Engländer hingegen hätten als erstes Angriffe durchgeführt, welche als ZIEL Zivilisten gehabt hätten und diese Doktrin sei bereits viele Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg in England eingeführt worden. Zudem habe Deutschland vor dem Zweiten Weltkrieg vorgeschlagen, das Abwerfen von Bomben über Städten kategorisch völkerrechtlich zu ächten. Dieser Vorschlag scheiterte am Veto eines Staates: England. Seine gesamte Doktrin baute damals bereits auf der Terrorisierung aus der Luft (=systematisches Ermorden von Frauen und Kindern) auf, um „die Moral des Gegners“ zu brechen.

    Dass die deutsche Bomberdoktrin gar nicht vorhatte, sich an Zivilisten zu vergreifen sondern dass die Bomber vielmehr als „Fliegende Artillerie“ geplant gewesen seien, sähe man schon an der Konzeption der deutschen Bomber selber. Ohne diese Konzeption wäre im Übrigen der „Blitzkrieg“ gar nicht möglich gewesen. Die systematischen Angriffe auf die britischen Wohngebiete waren Repressalien wegen der vorhergehenden britischen Terrorangriffe. Diese Repressalien waren völkerrechtlich sogar gedeckt, wenn auch ausgesprochen dumm, da Churchill genau diese Reaktion erhofft hatte:

    1. Die Deutschen griffen nun nicht mehr seine wichtigen Flugplätze und Industriebetriebe an.

    2. Die britische Bevölkerung wurde so erst so richtig in Kriegsstimmung versetzt.

    3. Die britischen Jäger kannten das Ziel der einfliegenden Bomber und konnten sie daher besser abwehren.

    Hätten die deutschen Bomber einfach weitergemacht und keine zivilen Objekte angegriffen, dann wäre es für England deutlich schwerer gewesen.

  15. @ Pantau

    Stimmt soweit, im Fall Coventry muss man sagen das die dort auf ein Wohngebiet abgeworfenen Bomben nach heutigen Erkenntissen auf einem Navigationsfehler beruhen.

    Interessant diesbezüglich auch der Aspekt, dass die deutsche Luftwaffe nie über einen strategischen Langstreckenbomber verfügte, obwohl es auf dem Reißbrett Entwürfe dazu gab.

    Bei sämtlichen deutschen Mustern (Ju 88, He 111, Do 17) handelte es sich um „Frontbomber“ mit vergleichsweise geringer Reichweite und Bombenlast.

  16. So eine Bombe ist in München nichts Besonderes, gerade in der letzten Zeit sind einige dieser Dinger ausgegraben worden.

    Bei dieser Bombe ist allerdings durchaus etwas Ironie im Spiel.

    Die „Schwabinger 7“ die sich über der Bombe befand, war ein überwiegend von Linken besuchtes Lokal, in dem man durchaus auch die „Deutschland verrecke“ und „Bomber Harris, do it again“ – Fraktion antraf.

  17. #14 HKS

    die Elbphilharmonie im Hamburger Hafen ist ein reines CDU Ding. Nur mittlerweile, weil eben alles so lange dauert, gibt es in Hamburg wieder eine reine SPD Regierung.
    Die waren vorher total zerstritten, jetzt ist es die CDU.
    Von auf Anfangs 70Mios. ist das Projekt auf annähernd 500 Mios. angewachsen, und noch ist überhaupt kein Ende absehbar.
    Was nicht unbedingt etwas mit der CDU, sondern mit dem speziellen Vertrags-Konstrukt zu tun hat.
    Die schweizer Star Architekten ändern permanent die Pläne, ausbaden muss es die Baufirma, und bezahlen soll es die Stadt.
    Es wurde extra der welt-beste Akustik Meister für Konzertsäle eingeflogen, ein Japaner, und der hat dann noch mal Extras einbauen lassen, für den perfekten Klang.
    Und das kostet.

  18. #18 nicht die mama

    Die “Schwabinger 7? die sich über der Bombe befand, war ein überwiegend von Linken besuchtes Lokal, in dem man durchaus auch die “Deutschland verrecke” und “Bomber Harris, do it again” – Fraktion antraf.

    In diesem Falle hätte es schon eine gewisse Situationskomik gehabt, wenn jene Fraktion sich nach einer „Do it again“-Demo dort getroffen hätte und die Bombe hätte dann ihren etwas verspäteten Auftrag erfüllt. Ich muss gestehen, dass ich in so einem Falle mit „klammheimlicher Freude“ reagiert hätte. Vor allem hätte die linke SA in Deutschland dann wohl ziemlich blöde aus der Wäsche geschaut – also noch blöder, als ohnehin schon.

  19. #5 zarizyn

    Der Vater der 14-Jährigen ist Portugiese(wurde bei n24 explizit erwähnt), der (Vor-)Name des getöteten 17-Jährigen ist Sami.

  20. @#2 Hokkaido:

    Derartige (perfide) Bomben wurden natürlich von allen Seiten verwendet.

    Haben Sie – außer der ungenauen Schilderung Ihres Bekannten, der ja auch nur Mutmaßungen wiedergibt – irgendwelche BELEGE darüber, dass solche Bomben von deutscher Seite auf London geschmissen wurden? Mir ist das neu, scheint auch nicht mit den bekannten strategischen Gegebenheiten (eher V-Raketen als Bomberangriffe auf London) übereinzustimmen. Ich lasse mich aber gerne belehren, wenn Sie tatsächlich BELEGE liefern, meine Frage ist also wirklich offen und aus geschichtlichem Interesse.

  21. Bomben mit chemischen Langzeitzündern waren Standard bei allen Kriegsparteien. Die Aufregung darüber ist deshalb etwas unverständlich. Manache Zünder waren so gesichert, daß man sie nicht mehr entfernen konnte. Sprengung vor Ort ist deshalb bei dieser Bauart unumgänglich.

  22. #16 Pantau

    es gab bei der Luftwaffe auch keine strategische Bomberabteilung wie bei den Briten oder Amerikanern. Wie Sie richtig schrieben, diente die Luftwaffe hauptsächlich der Unterstützung der kämpfenden Truppe an der Front. Mit dem Stuka wurden z.B. die russischen Panzer bekämpft.Deshalb auch die vergleichsweise geringe Reichweite der Flugzeuge und die geringe Bombenlast, immer im Vergleich zu den Allierten.
    Es gab z.B. keinen einzigen viermotorigen Bomber.
    Später gab es Pläne, New York mit Düsenbombern ( Arado) anzugreifen, welche aber nicht mehr umgesetzt werden konnten.
    Reine Terrorangriffe gab es später mit den sog. V1 und V2 Raketen bzw. Marschflugkörpern.
    Millitärisch weitgehend sinnlos.

  23. #16 Pantau (29. Aug 2012 12:13)
    —————
    Pantau, bitte, poste doch mal, wie man an solche Infos kommt, ohne einen aufrichtigen Engländer als Lehrer gehabt zu haben.
    Ich hatte bisher von dem Inhalt Deines Berichtes nie auch nur ein Wörtchen gehört.
    Gibts nen Link, ein Buch, ein Manuscript?

  24. #22 Helen

    London wurde während des Krieges immer wieder angegriffen, hauptsächlich nachts und mit wenigen Maschinen.Aber wie bereits geschrieben, die Luftwaffe verfügte über keine viermotorigen Langstrecken Bomber, nur zweimotorige mit geringer Bombenlast, und daher waren die Schäden auch nicht so verheerend wie umngekehrt die Angriffe der anglo-amerikanischen Bomber auf deutsche Städte.
    Nach dem Verlust der nordfranzösischen Flugplätze nach der Landung im Juni 44 war es noch schwieriger geworden, bis nach London zu gelangen.

    Es gibt ein Buch vom Motorbuchverlag, der Autor war selbst Pilot einer Ju88 und hat viele Angriffe auf England geflogen.
    „Kampfflieger zwischen Eismeer und Sahara“, von P.W.Stahl.

  25. #17 Eugen von Savoyen

    Interessant diesbezüglich auch der Aspekt, dass die deutsche Luftwaffe nie über einen strategischen Langstreckenbomber verfügte, obwohl es auf dem Reißbrett Entwürfe dazu gab.

    Bei der diesbezüglichen Ausrüstung der damaligen Luftwaffe spielte die ‚Jägerfraktion‘ in der Führung eine entscheidende Rolle: Göring und Co. als WKI-Jagdflieger favorisierten eher kleinere und sturzkampffähige als große strategische Bomber.

  26. @#26 zarizyn

    Ja, Sie haben Recht. Mit meinem vorrangigen Abstellen auf die V-Raketen lag ich falsch, das betraf wohl nur die Phase ab 1944, hatte ich grade in der Zwischenzeit auch schon selbst nachgeforscht. Also eine Lücke im Geschichtswissen bei mir, die ich jetzt gefüllt habe.

    Meine Frage nach der Verwendung derartiger besonders heimtückischer Bomben bzw. nach Belegen dafür bleibt aber bislang offen.

  27. #19 zaryzin

    Die schweizer Star Architekten ändern permanent die Pläne …
    …und der hat dann noch mal Extras einbauen lassen, für den perfekten Klang.
    Und das kostet.

    Und die Verantwortlichen der Stadt standen offenbar nur dumm und schulterzuckend in der Gegend rum und haben halt wie alle Deutschen parteiübergreifend reagiert: „Da kann man doch nichts ändern…“

  28. #26 weanabua1683

    Pantau, bitte, poste doch mal, wie man an solche Infos kommt, ohne einen aufrichtigen Engländer als Lehrer gehabt zu haben.

    Ire! Dr. Bradley war Ire, hatte als solcher SEHR starke Gefühle für die Engländer übrig und hasste es, mit einem solchen verwechselt zu werden 🙂

    Literaturempfehlung zu diesem Thema: „Die Soldaten der Wehrmacht“ mit einem Vorwort von Ex-Verteidigungsminister Stoltenberg ist hier z.B. hilfreich, „Der Krieg, der viele Väter hatte“ sicher auch.

    http://www.amazon.de/Die-Soldaten-Wehrmacht-Hans-Poeppel/dp/3776620579/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1346244094&sr=1-1

    http://www.amazon.de/1939-Krieg-Anlauf-Zweiten-Weltkrieg/dp/3789283363/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1346244233&sr=1-1

    Ich bekam ein Buch von ihm geschenkt, welches ebenfalls sehr aufschlussreich ist und lange vergriffen war (aber wie ich gerade sehe, wieder erhältlich ist): „Höhe- und Wendepunkte der deutschen Militärgeschichte“

    http://www.amazon.de/H%C3%B6he-Wendepunkte-deutscher-Milit%C3%A4rgeschichte-Stalingrad/dp/3902475269

  29. #28 HKS (29. Aug 2012 13:18)

    Sehr wahr! Und die lächerlich doktrinären Ideen des RLM spielten auch noch mal eine Rolle.

  30. Wir konnten gestern nichts mehr dazuschreiben.

    Die Schäden in München waren großer als gedacht. Ein paar Häuser ganz kaputt und keiner will zahlen, ein versicherungstechnisches Niemandsland.

    Trotzdem ist das gegen den alliierten Bombenkrieg auf deutsche Innenstädte ein Pipifax.

  31. #22 Helen (29. Aug 2012 12:55)

    1. Wenn Sie meinen Text genau gelesen hätten, dann hätten Sie auch gelesen, dass mein Bekannter bereits verstorben ist. Da ist jetzt eine Nachfrage nicht mehr möglich.

    2. Wenn „Mutmaßungen“ bedeuten soll, dass er sich als Feuerwehrmann nur „virtuell“ an den Löschaktionen beteiligt hat, so muss ich dies entschieden verneinen! Er HAT vor Ort GEARBEITET (Feuer GELÖSCHT) und nicht nur nachträglich herumfantasiert.

  32. #29 Helen

    es gibt dann noch das Lexikon der Wehrmacht ( online)
    Dort sind alle Waffen beschrieben, ich habe bei den Bomben bereits nachgeschaut, allerdings in der Hinsicht nichts gefunden ( Zeitzünder Bombe).

  33. # 31 Pantau

    Lexikon der Wehrmacht ( online)
    und sogar bei Wikipedia ( hier ja nicht sonderlich beliebt) findet man vieles

    ich hab früher auch viele Bücher gelesen, speziell zum Luftkrieg gibt es sehr viel vom Motorbuch Verlag

    zum Thema Russland auch durch Zeitzeugen oder Recherche vor Ort ( Stalingrad)

  34. zum Thema Luftkrieg gegen Deutschland gibt es das Buch “ Der Brand“ von Jörg Friedrich

    die erste große Auseinandersetzung mit dem Thema überhaupt, über Jahrzehnte war das einfach Tabu

    genauso wie der mehrfach vorgekommene Lynchmord an britischen bzw amerikanischen Piloten durch die deutsche Bevölkerung

  35. 80 Millionen Stabbrandbomben

    Stabbrandbomben aus einer Magnesium-Zink-Hülle mit einem Stahlkopf und einer Füllung aus zusammen gepresstem Aluminiumstaub waren die tödlichsten Waffen im Arsenal der alliierten Luftflotten. 80 Millionen Stück davon wurden zwischen 1942 und 1945 auf Deutschland abgeworfen; beinahe im Alleingang vernichteten sie eine tausendjährige Stadtkultur weitgehend.

    von oben

  36. Interessant ist, dass während man >100.000.000.000 € locker für Banken hat, man jetzt den durch die Bombenexplosion Geschädigten gegenüber bedauert, dass es sich hier um „höhere Gewalt“ handelt und deswegen jeder für seinen Schaden selbst aufkommen muss. Auch die Versicherungen sagen, diese Art von Schäden sind ausgeschlossen. Und manche haben da ihre Geschäfte verloren. Heisst jetzt wohl Hartz 4. Sind halt nicht „systemrelevant“.

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