Heute werden wieder all die Menschen in Deutschland eines Besseren belehrt werden, die immer noch glauben, bei der heutigen Koalition sei ihr Geld in besseren Händen als bei Rot-Grün. Der zum Gärtner gemachte italienische Zentralbank-Bock Draghi will – wie man am Vorabend der heutigen EZB-Ratssitzung hören konnte – als guter italienischer Patriot wieder südländische Staatsanleihen kaufen, was die EZB im Mai 2010 schon einmal begonnen hat.

Damit greifen die Schuldenteufel direkt auf deutsches Steuergeld durch, ohne Parlamentsentscheid, ohne Auflagen für die Profiteure ohne Gegenleistung. Nicht einmal Einstimmigkeit braucht das Zentralbank-Politbüro für diesen Raubzug, so dass uns auch unser tapferes Bundesbank-Veto dort nichts bringen wird!

Wieder werden lediglich Banken und Privatinvestoren vornehmlich aus Süd- und Westeuropa für hohe Milliardensummen aus der Haftung entlassen und wir vor allem nordeuropäischen Sparer und Steuerzahler werden erst als Bürgen und am Ende als Zahlmeister die Zeche dafür bezahlen.

Wenn in diesem Kontext nun der CSU-Generalsekretär vor solchen Ankäufen warnt und FDP-Vorsitzendendarsteller Phillip Rösler (angeblich im Moment Wirtschaftsminister) die Stabilitätsunion anmahnt, kann man sie eigentlich nur noch als Polit-Schwätzer bezeichnen: Hier findet vor den Augen von Parlament und Regierung der größte Bankraub der Geschichte statt und diese Herren finden in ihrem Blackberry nicht einmal die Adresse des Europäischen Gerichtshofs, der sich um solche Rechtsbrüche zu kümmern hat!

Das nibelungentreue deutsche Gemüt ist wie bereits 1914 am Vorabend des Ersten Weltkriegs (für den wir nicht einmal Kriegsziele hatten) einfach chancenlos in der Wahrung eigener Interessen gegenüber falschen, anmaßenden Freunden und raffinierten Feinden. Die Rechnung für dieses erneut historisch zu nennende Versagen unserer politischen Klasse wird zumindest finanziell ähnlich furchtbar werden.

» PI: Verklagt die EZB!

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31 KOMMENTARE

  1. Die Rechnung für dieses erneut historisch zu nennende Versagen unserer politischen Klasse wird
    zumindest finanziell ähnlich furchtbar werden.
    ———————

    Finanziell,– ist das eine,da konnten wir uns zweimal, dank
    (ich nenne es mal Eigenschaften),
    eben „dieser“ wieder davon erholen.
    Diesmal wird nach einem „Totalchrash“ die „die Gesundung“ wenn überhaupt, sehr, sehr lange auf sich warten lassen,weil die Menschen mit ihren „Eigenschaften“, (so) nicht mehr da sind.
    Das ist eben der Preis der (nachhaltigen) Ausdünnung durch „unsere“ Politschwätzer.

  2. @ #1 WahrerSozialDemokrat (02. Aug 2012 09:27)
    Umfrage eben in den Nachrichten:

    70% der Deutschen vertrauen Merkel in der Euro-Krise…

    Ich befürchte es ist noch nicht mal gefälscht…

    Mal ganz ehrlich WSD, den meisten Leuten denen man begegnet, ist das alles egal, interessieren sich nicht dafür, DSDS ist wichtiger, man kann eh nichts machen und schön das Merkel es macht und nicht man selbst.
    Der Rest ist links und entsprechend informiert und gebrieft.

  3. Unsere feigen Polit-Clowns
    werden es schon hinkriegen, daß der deutsche Sparer für die Schuldenmacher der Dolce-Vita-Staaten aufzukommen hat.

  4. Geht’s bei dieser ganzen „Süden gegen Norden“-Geschichte vielleicht auch immer noch um „katholisch gegen protestantisch“?

    Also eine Art Gegenreformation?

  5. Ich habe meine Sparbücher bereits in die Schweiz transferiert. So halten sich meine Verluste wenigstens in Grenzen, wenn unsere Polit-Versager den Euro endgültig geschafft haben.

    Aber die EU-Deppen haben ja auch selbst schuld. Wie kann man auch so dämlich sein, und einem Verreter eines Schuldenstaates die Macht über eine Zentralbank geben? Daß das nicht gut gehen kann, muß doch eigentlich selbst dem dämlichsten in Brüssel klar gewesen sein….

  6. In Deutschland wird z. Zt. ständig diskutiert über die Ablehnung einer Banklizenz für den ESM. Dabei hat sich der ESM von einer Zulassungspflicht selbst befreit!
    ESM-Vertrag Artikel 32, Abs. 9:

    Der ESM ist von jeglicher Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht, die nach dem Recht eines
    ESM-Mitglieds für Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsunternehmen oder sonstige der Zulassungs- oder Lizenzierungspflicht sowie der Regulierung unterliegende Unternehmen gilt, befreit.

    (Quelle: http://www.european-council.europa.eu/media/582866/02-tesm2.de12.pdf)

    Die Merkels, Röslers, Brüderles und Konsorten haben das offenbar überhaupt nicht gelesen (steht immerhin auf Seite 45…), oder wollen die bewußt mit solchen Scheindebatten vom wahren Kern ablenken und uns hinter’s Licht führen?

    @PI: das wäre doch eine eigene Meldung wert.

  7. #12 The_ Abyss (02. Aug 2012 11:26)

    Ob dass mit der Schweiz so eine gute Idee war, muss sich erst zeigen.

    Denn die Schweizer sind genauso schlau wie der deutsche Michel. Die Schweiz hat ihren Frankenkurs an den Oiro gebunden (1,20). Und nun müssen sie die ganzen Oiro aufkaufen, um den Kurs zu stützen. Der ehemalige Chef der UBS hat das schon als Todsünde bezeichnet.

    Mittlerweile sitzen die Schweizer auf 183.000.000.000 Oiro. Tendenz stark steigend, da ja jeder seine Oiro irgendwie los werden will.

    Und bei der Abrechnung müssen die lieben Schweizer, die man natürlich nicht gefragt hat, für die Verluste ihrer SNB aufkommen. Genauso wie die Deutschen für die Draghi-EZB bluten müssen…

    Fazit: die Schweiz ist durch ihrem Quasi-Beitritt zum Oiro ebenfalls gefangen….

  8. Laut Gesetz wird fast jeder mit Vollendung von 18 Lebensjahren voll geschäftsfähig.
    Mir scheint, daß dann viele noch nicht „zurechnungsfähig“ sind.

    Wenn ein Bürger bei Vertragsabschluß nicht den Vertragsinhalt kannte, wird mit Achselzucken gesagt: „Selbst schuld!“

    Wie ist es mit den Abgeordneten, gilt auch hier die Immunität? Also juristisch geschützt vor „nicht zurechnungsfähig“?

  9. Sieht denn niemand hier die grandiosen Chancen, die in dieser wunderbaren Eurokriese liegen?
    Was wird denn im schlimmsten Fall passieren? Deutschland geht in den Pleite! Na, wunderbar, bitte lieber heute als morgen. Denn als erstes werden uns all die tollen Kulturbereicherer verlassen, wenn hier nichts mehr zu holen ist. Als zweites werden wohl auch unsere Beglücker von der Rot-Roter-Gelb-Grün-Schwarzen Herrscherelite das Weite suchen und sich auf ihre Datschen an südeuropäischen Küsten zurück ziehen. Das Deutsche Volk aber, hätte durch diese Ausdünnung eine reelle Überlebenschance.

  10. #15 es_reicht_jetzt (02. Aug 2012 11:48)

    Dass der permanente Insolvenzverschleppungsfonds ESM gar keine Banklizenz braucht, habe ich auch gelesen.

    Aber es ist egal was in dem Vertrag steht. So egal es ist, was im Maastricht-Vertrag steht.

    Es gelten schlicht die Fakten: die PIIGS brauchen eine permanente Geldzufuhr zum überleben. Kriegen sie die Kohle nicht, ist der Oiro gefährdet. Und da der Oiro alternativlos ist und Europa nix ist ohne Oiro, werden die letzten Ersparnisse in den Trog geworfen. Und dann wird die Notenpresse angeworfen.

    Die Geschichte wiederholt sich: es hat von 1918 bis 1923 gedauert, bis die Reichmark verbrannt war. Und nun geht es von 2008/9 genauso weiter. Stellen sie die Uhr…

  11. Das schlimme ist, dass wir völlig sehenden Auges in diese Katastrophe marschieren. Überall (zumindest in Deutschland) kann man es in den Medien und noch mehr in den foren dazu lesen. Besonders informativ und zugleich bestürzend ist z. B. dieser FAZ-Artikel (dabei unbedingt die Leserkommentare lesen!):

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/anstehende-ezb-sitzung-draghi-will-angeblich-konzertierte-anleihenkauf-aktion-11841064.html

    Ím Grunde kann man sich schon wie 1923 nach Wäschekörben und ähnlichen Behältnissen zum Transport der wertlosen Euronoten umschauen….
    Natürlich läuft es nicht so ab, wie der informierte Bürger sicher weiß. Ganz anders, am tatsächlich noch schlimmer, weil für Generationen Werte und Vermögen vernichtet wird.
    Man kann es jetzt schon sehen: Wer irgendwie Geld über hat, kauft Immobilien oder tätigt andere Investitionen. Ob das sinnvoll ist, sei dahingestellt. Viel schlimmer sind aber die langfristigen Auswirkungen, die Vernichtung der angesammelten Ersparnisse, von Renten etc., und das, obwohl das Privatvermögen in Italien z. B. noch höher als in Deutschland ist.

  12. #18 Teufels Advokat (02. Aug 2012 13:01)

    Ich glaube, dass es genau anders herum kommen wird.

    Wenn der Oiro-Wahnsinn beendet ist, kommt eine neue DM.

    Und was passiert dann. Diese DM wird immer stärker und die Südwährung immer Schwächer. Alles wie früher. Und dann werden die Gastarbeiter kommen, wie sie früher gekommen sind. Und eine DM hat auch für einen Ayslsuchenden einen ganz anderen Reiz als der Oiro. Siehe Schweiz.

    Bis jetzt brauch doch eine Grieche oder Portugiese sein Heimatland nicht verlassen. Die Kohle aus D kommt ja zu ihm…

  13. Draghi kennt sich ja aus in der Geldentwertung. Kann sich irgendeiner noch an den Kurs zur Lira erinnern. Der ständige Verfall und die ewige Abwertung.

    Bald wird unsere Toilettenwährung das gleiche Schicksal ereilen. Dann mal viel Spaß ihr Lieben. Im Übrigen habe ich mich heute mal nach dem Silberkurs und Verkaufsstellen erkundigt. Das wird neben Immobilien meine letzte Investition mit dem komischen kunterbunten Papierscheinchen…..und dann halleluja

  14. EZB: So wird es kommen:

    (…)Bis 1922 blieb der 1000-Mark-Schein der höchste Wert in der Nominalkette. Als der Mord an Walther Rathenau im Juni 1922 das Vertrauen in die Stabilität der Republik im In- und Ausland tief erschütterte, verlor die Mark rapide an Wert. Zudem hatte sich das Kabinett Wirth bei den laufenden Reparationsverhandlungen festgefahren und verfügte über keine Mittel, um den insbesondere von Frankreich angedrohten Einmarsch ins Ruhrgebiet abzuwenden; im November trat das Kabinett Wirth zurück. Doch auch der nachfolgenden „Regierung der Wirtschaft“ unter dem parteilosen Wilhelm Cuno waren die Hände gebunden, als belgische und französische Truppen dann tatsächlich Anfang Januar 1923 ins Ruhrgebiet einmarschierten, um sich in den Besitz von „produktiven Pfändern“ für ihre Reparationsforderungen zu bringen. Auf den Einmarsch reagierte die Reichsregierung mit der Proklamation des passiven Widerstands, die gesamte Bevölkerung an Rhein und Ruhr trat in den Streik. Für die finanzielle Unterstützung der Streikenden druckten die Notenpressen immer mehr Geldscheine.

    Die Geldschein-Nominale erhöhten sich nun in schneller Folge, bis die Reichsbank im November als höchsten Wert einen Geldschein über 100 Billionen Mark (100.000.000.000.000 M) drucken ließ. Zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs wurden riesige Mengen an Scheinen benötigt. Bis zu 133 Fremdfirmen mit 1.783 Druckmaschinen arbeiteten im Herbst 1923 für die Reichsdruckerei Tag und Nacht. Das dafür erforderliche Banknotenpapier wurde von 30 Papierfabriken produziert. Für den Druck stellten 29 galvanoplastische Werkstätten rund 400.000 Druckplatten her. Etwa 30.000 Menschen waren mit der Herstellung der insgesamt ca. 10 Milliarden staatlich ausgegebenen Inflationsscheine (10.000.000.000 Stück) beschäftigt.

    Trotzdem reichten die verfügbaren Zahlungsmittel nicht aus, die Druckmaschinen konnten den schwindelerregenden Wertverlust während der Hyperinflation einfach nicht mehr durch vermehrten Notendruck ausgleichen. Deshalb wurden von mehr als 5.800 Städten, Gemeinden und Firmen eigene Notgeldscheine herausgegeben. Die Bevölkerung nahm alles als Zahlungsmittel an, was wie Geld aussah oder irgendwie „wertbeständig“ wirkte. Insgesamt sind über 700 Trillionen Mark (700.000.000.000.000.000.000 M) als Notgeld und rund 524 Trillionen Mark (524.000.000.000.000.000.000 M) von der Reichsbank verausgabt worden.

    Mit fortschreitender Inflation hatte sich die Versorgungslage der Bevölkerung laufend verschlechtert. Dem Anstieg der Preise für Waren und Dienstleistungen konnten die Löhne und Gehälter nicht folgen. Der Reallohn sank auf ca. 40 Prozent seines Vorkriegsniveaus, weite Teile der deutschen Bevölkerung verarmten. Vermögenswerte schmolzen dahin. Ersparnisse wurden völlig entwertet, Spargelder von Generationen vernichtet. Feste Erträge oder Zinsen waren praktisch wertlos. Durch Mangel an Kaufkraft verloren auch Immobilien ihren Wert und wurden bei Notveräußerungen geradezu verschleudert. Das chaotische Geldwesen hatte einen geregelten Wirtschaftsbetrieb unmöglich gemacht. Oft erfolgten die Lohnzahlungen täglich. Jedermann versuchte, Bargeld schnellstmöglich in Sachwerte einzutauschen. Ladenöffnungszeiten richteten sich nach den Bekanntgabeterminen für aktuelle Wechselkurse. In Restaurants konnte sich die Zeche während der Mahlzeit verdoppeln. Kriminelle stahlen nun nicht mehr nur Geldbörsen, sondern durchsuchten ihre Opfer nach Wertsachen und rissen ihnen sogar Goldzähne heraus. Pfarrer hielten den Kirchgängern für die Kollekte nach den Gottesdiensten einen Wäschekorb hin.(…)

    http://www.dhm.de/lemo/html/weimar/innenpolitik/inflation/index.html

  15. #20 johann (02. Aug 2012 13:13)

    Ich sehe die Zukunft für unsere Kinder besser.

    Es ist wie nach einer schweren Krankheit. Eine Gemeinschaftswährung ist dann wieder für mindestens 100 Jahre diskreditiert. Die Menschen bekommen für ihre Arbeit wieder richtiges Geld. Alles wie nach 1923.

    Allerdings ist der Preis eine Isolation in Europa. Der Club Med wird dann seine Situation den Deutschen anlasten. Nicht sich selbst. Für die Deutschen dort wird das ungemütlich (die armen deutschen Rentner in ihren Häusern in Spanien tun mir heute schon leid)….

  16. #18 Teufels Advokat   (02. Aug 2012 13:01)  
    Sieht denn niemand hier die grandiosen Chancen, die in dieser wunderbaren Eurokriese liegen??… Das Deutsche Volk aber, hätte (…) eine reelle Überlebenschance.
    —-
    Da wird nichts draus. Die Krise ist ja kein Unfall oder Gewitter.
    Sie ist zusammen mit der Islamisierung von den mächtigen Globalisten inszeniert, um Nationen zu zerstören und ihre Bürger zu schwächen, zu enteignen.

    Was die Drahtzieher anschließend mit uns vorhaben, wenn wir wehrlos darniederliegen, ist schwer zu sagen. Sicher ein Angebot, was wir nicht ablehnen können…irgend ein Wiederaufbauprogramm, für das wir Beraubte hart arbeiten dürfen, an dem sie wieder gut verdienen. Hatten wir ja alles schon mal. War damals auch schon so schön durchgeplant. z.T. sogar von denselben Leuten wie heute. Andere versklaven macht wohl langlebig.

  17. #18 Teufels Advokat   (02. Aug 2012 13:01)  
    Sieht denn niemand hier die grandiosen Chancen, die in dieser wunderbaren Eurokriese liegen??… Das Deutsche Volk aber, hätte (…) eine reelle Überlebenschance.
    —-
    Da wird nichts draus. Die Krise ist ja kein Unfall oder Gewitter.
    Sie ist zusammen mit der Islamisierung von den mächtigen Globalisten inszeniert, um Nationen zu zerstören und ihre Bürger zu schwächen, zu enteignen.

    Was die Drahtzieher anschließend mit uns vorhaben, wenn wir wehrlos darniederliegen, ist schwer zu sagen. Sicher ein Angebot, was wir nicht ablehnen können…irgend ein Wiederaufbauprogramm, für das wir Beraubte hart arbeiten dürfen, an dem sie wieder gut verdienen. Hatten wir ja alles schon mal. War damals auch schon so schön durchgeplant. z.T. sogar von denselben Leuten wie heute. Andere versklaven macht wohl langlebig.

  18. es ist nicht zu fassen!
    ganze 1000! Mitbürger wurden befragt. es haut einen aus dem Sessel. DIe Befrager können gerne mal hier vorbeikommen und nachhaken wie zufrieden ich bin…

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article108450117/Deutsche-sehen-Politik-vor-den-Maerkten-kapitulieren.htmlhttp://www.welt.de/politik/deutschland/article108450117/Deutsche-sehen-Politik-vor-den-Maerkten-kapitulieren.html

    Vier von zehn Bürgern sind mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden, wie der aktuelle Deutschlandtrend von Infratest Dimap für die ARD-„Tagesthemen“ und „Welt Online“ ergab. Dafür wurden in dieser Woche rund 1000 Bürger befragt

  19. Das nibelungentreue deutsche Gemüt ist wie bereits 1914 am Vorabend des Ersten Weltkriegs (für den wir nicht einmal Kriegsziele hatten) einfach chancenlos in der Wahrung eigener Interessen gegenüber falschen, anmaßenden Freunden und raffinierten Feinden.

    Es ist kein rein deutsches Phänomen.
    Die meisten Menschen können / wollen nicht ein Schritt weiter denken.
    Sie protestieren nur, wenn sie direkt betroffen sind – und das ist im Moment noch nicht der Fall.

    Wenn man aber die Folgen der Euro-Rettung im Alltag spüren wird, wird es sehr schnell gehen. Die politische Klasse wird weg gefegt, es sei denn, sie findet einen Sündenbock.

  20. der euro ist krank und sitzt selber im rollstuhl.
    nur ein volldepp kann solche anleihen kaufen.
    da ist eine investition in alkohol, zigaretten, drogen, prostitution ja noch wesentlich sinnvoller als ausgerechnet euro-anleihen.
    diesen mist kann man ja nicht einmal kompostieren!

  21. Ich möchte Droghi hier mal echte Kompetenz attestieren.

    Als italienischer Politiker weiß er doch schließlich wie man gut vom Geld Anderer leben kann und dabei fleißig Schwachsinn schwadroniert.
    Also aus der Sicht gesehen ist er doch ne gute Besetzung.

    Zitat: „Das Ergebnis war einstimmig. Mit einer Ausnahme.“
    Ja, Ne, is klar.

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