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Rassismus, Pflaumenmus, Apfelmus

Dass sich Menschen verschiedener Rassen miteinander mischen, ist normal und natürlich. Alles andere wäre rassistisch. Schon die Behauptung, dass verschiedene Rassen überhaupt existieren, ist rassistisch. Weder gibt es Rassen, noch Unterschiede, noch darf es gegenseitige Abgrenzung geben. So lautet die Doktrin von Multikulti und „Vielfalt“ (Diversity).

(Von Jim Panse, PI-Münster)

Der US-Fernsehsender National Geographic Channel produziert seit 2006 die TV-Doku „Lockdown“ (Einschluss) über Staatsgefängnisse in den USA. Darin sind Dinge zu beobachten, die Zweifel an der Vielfalt-Doktrin aufkommen lassen.

In den kalifornischen Gefängnissen Ironwood und Salinas musste aus Raumnot die jeweilige Turnhalle zum Zellenblock umfunktioniert werden. Jeder der beiden Turnsäle wurde mit etwa 150 Insassen belegt.

Doch was geschah nun? Die Insassen wählten ihre Plätze nicht etwa nach Begeisterung für denselben Baseballclub, auch nicht nach Höhe der Haftstrafe oder demselben Vergehen, sondern instinktiv nach ethnischer Zugehörigkeit. Die schwarzen Häftlinge sammelten sich zu einer Gruppe und grenzten sich in einer Saalecke ab, genauso wie Latinos, Mexikaner und Weiße.

Um Konflikte zu vermeiden, regelten die ethnischen Gruppen unter sich, welcher Gruppe welche Toiletten und Duschen zustehen und auf welchem Weg sie sich dorthin begeben sollen. Auf keinen Fall darf der Weg durch die Bereiche der anderen Gruppen führen. Tonangebend waren stets die zahlenmäßig stärksten Gruppen, in beiden Fällen Latinos und Mexikaner. Neue Häftlinge wurden sofort von derjenigen Gruppe integriert, der sie ethnisch zuzuordnen waren. Selbst Insassen gleicher Ethnien, die aus verfeindeten Gangs stammten, schlossen sich automatisch der Gruppe ihrer gemeinsamen Hautfarbe an.

Die Insassen beider Gefängnisse verhielten sich also hochgradig rassistisch. Keine Willkommenskultur, kein »Unser Knast ist bunt«. Stattdessen strengste Apartheid. Es gibt also in solchen archaischen Überlebensgesellschaften das instinktive Grundbedürfnis einer Gruppenbildung nach äußerlichem Ähnlichkeitsprinzip, sprich abstammungsmäßiger Verwandtschaft.

Wenn die Jungs nicht schon im Knast säßen, würde man sie glatt wegen Rassismus einsperren.