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Video: 7 deutsche Islamkritiker in Stockholm

Zum ersten weltweiten Counterjihad-Treffen in Stockholm am 4. August reisten sieben Islamkritiker aus Deutschland. Die Odyssee in den hohen Norden begann bereits zwei Tage zuvor in München, wobei wir auf den Zwischenstationen Nürnberg, Fulda und Hamburg weitere Mitstreiter aufsammelten. Tiefe Einblicke in den Grad der Islamisierung Europas lieferte uns ein Kurzaufenthalt im extrem bereicherten Malmöer Stadtteil Rosengard, der regelrecht gefährlich wurde.

(Von Michael Stürzenberger)

Alle sieben Reisenden verkörpern den Mut, die Entschlossenheit und Einsatzbereitschaft der aktiven islamkritischen Szene in Europa. Sie haben die tiefe Überzeugung verinnerlicht, dass jetzt etwas aus der Mitte der Bevölkerung heraus getan werden muss, denn das völlige Versagen der allermeisten Politiker und Medienvertreter beim Thema Islam fordert dies geradezu heraus. Hier ein Video, das wir in Stockholm kurz vor Beginn des Counterjihad-Treffens aufnahmen:

Interessant war übrigens, dass das ZDF extra ein Kamerateam nach Stockholm geschickt hatte, um mich dort für die 45-minütige Reportage „Deutschland in Gefahr? Kampf dem Terror“ zu interviewen. Sie wollten meine Einstellung zu Breivik wissen und ob wir mit unserer Aufklärungsarbeit über den Islam nicht den ideologischen Nährboden geliefert hätten, auf dem sich dann dieser Terrorist austoben konnte. Meine Antworten auf insgesamt acht Fragen waren klar und unmissverständlich: Wir haben und hatten nichts mit Breivik zu tun, lehnen Gewalt aus tiefster Überzeugung ab, argumentieren sachlich und informieren die Bevölkerung mit unbestreitbaren Fakten.

Unsere Arbeit stellt aus unserer Sicht sogar eine Hilfe für Moslems dar, um sich aus den verfassungs- und menschenrechtsfeindlichen Fesseln des Islams befreien zu können. Nur mit der Trennung von all den gefährlichen Bestandteilen dieser Ideologie haben wir den Hauch einer Chance auf den sagenumwobenen „Euro-Islam“, der bisher nur in den Taqiyya-Darstellungen islamischer Funktionäre und dem naiven Glauben europäischer Gutmenschen existiert.

Meine unmissverständlichen Statements schienen aber nicht in den polarisierenden Film des ZDF gepasst zu haben, denn Redakteur Elmar Theveßen schnitt keine einzige meiner Aussagen in seine 45-minütige Sendung hinein. Es ist eine erstaunliche Verschwendung von GEZ-Gebühren, dass eine freie Redakteurin und ein selbständiger Kameramann inklusive Equipment gebucht wurden, um in Stockholm sozusagen für den Mülleimer zu drehen. Damit wurden schätzungsweise 1000 Euro in die Tonne getreten, denn von den Aufnahmen des Counterjihad wurde meines Wissens bisher absolut nichts gesendet. Das ZDF hat auf meine Anfrage hierzu bis jetzt noch nicht geantwortet.

Und es ist eine bodenlose Unverschämtheit, dass ein gewisser „Politblogger“ nun auf „Turkishpress“ versucht, mich in die Nähe von Breivik zu schieben. Titel des diffamierenden Machwerks: „Michael Stürzenbergers unmittelbare Nähe zur Massenmörder-Sympathisantenszene„. Was für ein krankes irrationales Denken, das nur einem hasserfüllten linksverdrehten Propagandahirn entspringen kann: Schließlich hat Tommy Robinson im ZDF-Interview klar gesagt, dass Breivik ein „Monster“ sei. Er meinte lediglich, dass dessen Ansichten zur Islamisierung Europas und deren Unterstützung durch Linke richtig seien. „Politbloggers“ absurde Gedankengänge: Nachdem ich schließlich Tommy Robinson immer wieder lobend erwähnt hätte, könne man mir nun eine „Nähe zur Massenmörder-Sympathisanten-Szene“ unterschieben.

Das wäre genauso, als wenn morgen ein Atomkraftgegner einen Kernreaktor in die Luft sprengt und man anschließend Claudia Roth eine Nähe zum Terrorismus unterstellt, da sie ja die ideologische Ablehnung der Atomenergie mit dem Attentäter teilt.

Es sind genau diese verbohrten Linken, die bei keinem einzigen islamischen Terroranschlag die Frage nach dem Grund für den Hass dieser Moslems stellen. Eigentlich müssten sie permanent Imame löchern, ob sie angesichts der massenhaften Tötungsbefehle im Koran kein schlechtes Gewissen oder Verantwortungsgefühl haben. Aber da werden von den allermeisten Medien und Politikern lieber papageienartig die Lügen muslimischer Funktionäre nachgeplappert, Gewalt habe „nichts mit dem Islam“ zu tun, Islam „bedeute Frieden“ und die Terroristen würden die „friedliche“ Religion „missbrauchen“.

Bei so viel abartiger Verlogenheit wird einem regelrecht übel. Und so geht das Vertuschen, Beschönigen, Verdrehen und Lügen weiter, was die größte Realitätsverdrehung in der Menschheitsgeschichte sein dürfte. Und das Absurdeste: Obwohl die Wahrheit über den Islam seit über 1000 Jahren bekannt ist, funktioniert die organisierte Verblödungsmaschinerie. Der Mensch kann offensichtlich nach Belieben manipuliert werden, wenn Medien und Politik mitspielen.

Viele Fotos und Infos über die Odyssee der sieben deutschen Islamkritiker, die fast 4000 Kilometer unterwegs waren und dabei in Malmö äußerst befremdliche Erlebnisse mit Moslems des Stadtteils Rosengard machten, bei DIE FREIHEIT Bayern..

Noch ein Hinweis:

Um diese fünftägige Reise durchführen zu können, musste jeder der sieben alleine 350,- Euro für Benzin und Übernachtung aufbringen. Und dabei sparten wir durch Auswahl äußerst preisgünstiger Pensionen. Mit Verpflegung waren es weit über 500,- Euro, die jeder dafür bezahlte, um dabei sein und auch den zuhause gebliebenen berichten zu können. Einer der Mitfahrer ist Auszubildender, der auf jeden Euro achten muss, aber trotzdem beim ersten weltweiten Counterjihad-Treffen unbedingt dabei sein wollte.

Am Ende des Foto-Artikels bei DIE FREIHEIT Bayern ist ein Spendenaufruf. Wenn Geld eingeht, können wir insbesondere auch dem jungen Mitstreiter einen Teil seiner Kosten rückerstatten. Und auch den anderen, die viel Zeit und Geld aufbringen, um die extrem notwendige Aufklärung über die Gefahren der Islamisierung zu leisten.

Denkt daran: Das, was jetzt an Terror im Sudan gegen die deutsche Botschaft geschieht, müssen wir vielleicht morgen schon in Deutschland selbst erleben. Die Zeitbombe tickt. Und nur, wenn wir rechtzeitig über diese Gefahr aufklären, können wir die kommende Katastrophe verhindern. Um dies leisten zu können, benötigen wir wenigen Aktivisten aber jede nur erdenkliche Unterstützung.

Herzlichen Dank!

Michael Stürzenberger




Götze Karlsruhe und der Fetischismus des Rechts

Von PETER M. MESSER | Die Klagen gegen den ESM sind im Eilverfahren vor dem Bundesverfassungsgericht wie erwartet im Wesentlichen erfolglos geblieben, und das wird auch im Hauptsacheverfahren so bleiben. Zwar wurden wieder die Rechte des Bundestages bei Entscheidungen über Maßnahmen der Transferunion betont. Aber welchen Schutz soll das bedeuten, wenn im Bundestag keine Parteien sitzen, die sich der Transferunion entgegenstellen?

Wer jetzt über die Verfassungsrichter jammert und fordert, sie hätten dieser oder schon früheren Klagen stattgeben sollen, der sollte sich eingestehen, dass er von ihnen etwas verlangt, wozu die meisten nie das Rückgrat hatten. Die allerwenigsten haben durch Wahlerntscheidungen oder Demonstrationen die Positionen unterstützt, die das Bundesverfassungsgericht nun durchsetzen sollte. Und indem das Gericht wie bisher vor allem die Verantwortlichkeit des Parlaments betonte, hat es den Ball an die Bürger zurückgespielt. Warum sollte es das Volk vor seinen gewählten Vertreter beschützen und den Staat vor sich selbst? Denn das war und ist der Kern der ganzen Klagerei: man will auf dem Rechtsweg ein Ziel erreichen, für das es (außer ausgerechnet in Form der Linkspartei) keine wahrnehmbare parlamentarische Kraft gab und gibt. Das haben die letzten Wahlen wieder in deprimierend eindrucksvoller Weise gezeigt. Dass es eine solche Kraft nicht gibt, dürfte auch mit dem Grund der überzogenen Hoffnungen zusammenhängen, die man in verfassungsrechtliche Klagen setzt: einem fetischistischen Verhältnis der Deutschen zum Recht.

Fetischismus hat hier nichts mit Lack und Leder zu tun, sondern ist ein Begriff der Religionswissenschaft und Gesellschaftskritik. Fetischismus bezeichnet ein Verhältnis zu gemachten Gegenständen, das diesen Dingen einen eigenen Willen und eine eigene Wirkmächtigkeit zuerkennt, etwa bestimmten Götterbildern oder in besonderer Weise hergestellten Sachen wie eben Fetischen. Wille und Macht der Fetische haben ihren Sitz natürlich in den Menschen und den Gesellschaften, die sie auf die Fetische projizieren. Besonders mächtig wird diese Projektion, wenn verdeckt wird, dass die Fetische gemachte Dinge sind, wenn es von einem Götterbild etwa heißt, es sei vom Himmel gefallen.

Das in der Hoffnung auf die Klagen vor dem Verfassungsgericht sichtbar gewordene bürgerlich-konservative Verhältnis zum Recht ist deshalb ein fetischistisches Verhältnis, weil es das (Verfassungs-)recht als ein quasigöttliches Wesen ansieht, dessen Wille frei von allen politischen Realitäten durch die Priesterschaft des Bundesverfassungsgerichts verwirklicht werden könnte. Aber das stimmt nicht. Ob und wie sich Recht verwirklicht, ist immer von den politischen und gesellschaftlichen Verhältnissen abhängig. Dem Grundgesetz diene ich am besten, indem ich es mit Leben fülle, indem ich nicht juristisch, sondern politisch werde.

Recht ist ein Instrument zur Erreichung bestimmter Zwecke wie eine Kaffeemaschine auch. Und das bedeutet: es ist erst einmal eine gute Sache. Aber damit meine Kaffeemaschine Kaffee kocht, braucht sie Wasser, Kaffeepulver und Strom. Und um ihr dies zuzuführen, muss ich selbst etwas tun. Ich muss mich mit bestimmten Menschen auseinandersetzen, mit den Stadtwerken und dem Kaffeehändler, ich muss die Maschine mit Kaffee und Wasser befüllen und auf einen Knopf drücken. Es hilft nichts, wenn ich vor der Kaffeemaschine rituelle Tänze aufführe und Räucherstäbchen abbrenne. Aber genau das haben die „anständigen“ Bürger seit dem Vertrag von Maastricht und den ersten Klagen dagegen getan: Sie haben ihren Zorn nicht in politisches Handeln umgesetzt zusammen mit den Menschen und Parteien, die dafür gerade zur Verfügung standen, sondern sie haben ihn in Rauch aufgehen lassen und dem Götzen Karlsruhe dargebracht. Aber dieser Götze ist tot und leer, weil jeder Fetisch nur die Handlungsbereitschaften und Machtressourcen widerspiegeln kann, die in einer Gesellschaft vorhanden sind – und für Euro- und ESM-Gegner fehlen sie.

Gerade der Konservative neigt dazu, aus dem Recht einen Fetisch zu machen, weil er die Fortdauer bestehender Verhältnisse wünscht und ein Bewusstsein von der Gemachtheit jeden Rechts, auch des Verfassungsrechts, auf ihn beunruhigend wirkt und deshalb verdrängt wird. Dadurch wird er zur leichten Beute derjenigen, die sich der Gemachtheit des Rechts bewusst sind und die Rechtsordnung in ihrem Sinne umbauen, während sie den braven Bürger mit rechtlichen Vogelscheuchen-Fetischen wie dem wirkungslosen Verbot der Übernahmen fremder Staatsschulden täuschen. Gerade das Bailout-Verbot bietet Rechtsfetischismus in Reinkultur: die tatsächliche Trennung der finanzwirtschaftlichen Verantwortungsräume der einzelnen Staaten durch eigene Währungen wurde aufgehoben und durch eine rechtliche Norm ersetzt, die schon immer den Nachteil hat, dass sie, anders als ein tatsächlicher Umstand, immer erst befolgt und von Institutionen durchgesetzt werden muss, um wirksam zu werden. Es war absehbar, dass diese Ersetzung von Fakten durch Rechtsnormen scheitern musste. Die politische Impotenz der anständigen Bürgerchen ist mal wieder Folge ihrer mangelnden Aufgeklärtheit.

Das Religionsartige des Rechtsfetischismus zeigt sich deutlich, wenn man seine Opfer bei einem akuten Anfall beobachtet: Sie richten sich auf, sie heben erregt die Stimme, ihre Wortwahl wird absolut: Das Grundgesetz und Karlsruhe würden niemals zulassen, dass … Nun, tatsächlich lässt Karlsruhe als Hüterin der Verfassung jede Übertragung von Vermögen und Souveränität Deutschlands zu, wenn sie in der rechtlich gebotenen Form erfolgt. Den Rechtsfetischisten beeindrucken diese Erfahrungen aber nicht, weil er sich vor allem seiner Rechtgläubigkeit vor einer überirdisch glänzenden Instanz namens Recht vergewissern will in der Hoffnung, dass ihre Strahlen auch sein verschüchtertes Selbst vergolden. Mit Wirklichkeitsbewältigung hat das nichts zu tun, sondern mit Narzissmus, aber das bedürfte einer tieferen Ausarbeitung.

Der Fetischismus des Rechts begünstigt – und wird begünstigt durch – eine mangelnde Konfliktbereitschaft. Es ist nicht dasselbe, etwa einem Griechen ins Gesicht zu sagen, dass ich nicht für ihn zahlen will, oder zu sagen, dass die Verfassung keine Schuldenübernahme gestattet. Das eine mal bin ich verantwortlich, das andere mal die Verfassung. Den Egoismus und Nationalismus, zu dem ich mich nicht traue, soll das Grundgesetz für mich verwirklichen. Die Hoffnung auf die Klagen in Karlsruhe war nicht zuletzt für viele eine Möglichkeit, quälende Entscheidungen über eine Änderung des eigenen Wahlverhaltens zu vermeiden und weiter das „geringere Übel“ oder gar nicht zu wählen. Nach meiner Erfahrung tritt Rechtsfetischismus gerne mit ausgeprägter Distanzitis von allem auf, das als irgendwie rechts gilt. Ohne flankierende politische Willensäußerungen bleibt das auf sich allein gestellte Recht aber machtlos.

Rechtliche Argumente können darum immer nur Hilfsargumente sein. Dass sie tatsächlich oft Hauptargumente sind zeigt den massiven Realitätsverlust, zu dem Rechtsfetischismus selbst bei Euro- und ESM-Kritikern führen kann: Wer behauptet, die Ursache der Eurokrise sei der Bruch von Verträgen, sagt ja, dass der Euro funktioniert hätte, wenn man sich an die Verträge gehalten hätte. Er hat sich damit den Euro-Fanatikern argumentativ unterworfen, weil er die eigentlichen Gründe verdrängt hat: dass man nämlich nicht verschiedene Volkswirtschaften unter eine einheitliche Währung mit einem einheitlichen Zinssatz zwingen kann und nicht auf die Schutz- und Ausgleichsfunktion von Wechselkursänderungen verzichten darf. Der Verstoß gegen die ökonomischen Gesetze war die Ursache der Rechtsverstöße, nicht umgekehrt. Der Glaube, dass der Euro an Vertragsverletzungen gescheitert sei, gehört darum in dieselbe Kategorie wie die Auffassung, der Sozialismus sei nur wegen seiner mangelhaften Umsetzung untergegangen.

Zu befürchten ist auch, dass der Rechtsfetischismus die Verhältnisse, die er nicht verhindern konnte, sogar noch stützen wird. Denn ist die Selbstauflösung Deutschlands erst einmal in eine Rechtsform gegossen, kniet der Rechtsfetischist vor ihr nieder: sie ist jetzt ja das heilige Recht. Ohne Rechts- und Vertragsbruch, ohne Täuschung und Betrug wird man aus der Nummer aber nicht mehr herauskommen. Man sollte sich also ein strikt funktionales und sogar zynisches Verhältnis zum Recht zulegen. Unsere südeuropäischen Nachbarn können da durchaus Vorbild sein.

Die Betrachtung des Rechts unter dem Gesichtspunkt des Fetischismus bietet schließlich noch eine Erklärung dafür, warum internationales Recht so gefährlich für die Demokratie ist. Das sieht man immer wieder, wenn irgendwelche europäischen Konventionen gegen die Ergebnisse schweizer Volksabstimmungen ins Feld geführt werden. Dafür genügt es schon, dass solche Dokumente schwer zu ändern sind. Aber es geht noch darüber hinaus: Hat ihre gesamte Entstehungsweise nicht etwas enorm Fetischistisches? Die Delegierten, die sie entwerfen, habe in ihren Herkunftsregierungen eine herausgehobene Stellung wie Medizinmänner. Die Vereinbarungen entstehen in einem langwierigen Prozess wie in einem Ritual, das der Öffentlichkeit – allerdings vor allem aus Desinteresse – verborgen bleibt, bis sie in das politische Leben einschlagen wie ein vom Himmel gefallenes Götterbild. Und wenn sie erst einmal eingeschlagen sind, umspinnt sie bald eine sakrale Aura. Wer sie angreift, hat weniger mit rationalen Argumenten zu rechen als damit, als pietätlos und frevlerisch zu gelten.

Das kann jeder für sich in der Presse beobachten. Und jedem einzelnen ist es aufgegeben, sein Verhältnis zum Recht daraufhin zu überprüfen, ob es ein fetischistisches ist. Selbstaufklärung tut hier Not, und dabei sollte man sich ruhig an den afrikanischen Völkern orientieren, bei denen Fetische in Gebrauch sind. Denn diese Völker liefern sich den Fetischen nicht aus, sondern sind durchaus in der Lage zu reagieren, wenn sich ein Fetisch als wirkungslos erweist: Sie machen dann einfach einen neuen! Auch gibt es spezielle Hütten, in denen kraftlos gewordene Fetische verwahrt werden. Afrikaurlaubern sei daher geraten, immer eine Ausgabe des Grundgesetzes dabei zu haben. Vielleicht trifft man ja einen freundlichen Medizinmann, der dafür noch ein Plätzchen in seinem magischen Altersheim frei hat. Denn eines hat die Geschichte der Klagen in Karlsruhe gezeigt: das Recht alleine schützt nicht. Wer auf das Recht baut, hat auf Sand gebaut. Punkt. Aus. Ende.




Angriff auf deutsche Botschaft wegen PRO NRW

Auslöser für die heutige Erstürmung der deutschen Botschaft im Sudan war wohl nicht der Mohammed-Film „Innocence of Muslims“, sondern das Zeigen der Mohammed-Karikaturen von PRO NRW vor einigen Wochen. Imame hatten massiv gegen Berlin gehetzt.

Der Spiegel berichtet:

Der Gewaltausbruch in der sudanesischen Hauptstadt hat die deutsche Botschaft nicht unvorbereitet getroffen, seit Tagen bereiteten sich die Diplomaten auf den Tag des Zorns vor. Der Protest entbrannte in Khartum jedoch nicht wegen des in den USA verbreiteten antiislamischen Films „Unschuld der Muslime“, sondern richtete sich direkt gegen Deutschland.

Spätestens seit Anfang dieser Woche riefen im Sudan islamistische Prediger und indirekt auch die Regierung zu einer massiven Demonstration vor der deutschen Botschaft an diesem Freitag auf. Mehrere Imame hetzten ihre Anhänger mit der Aussage auf, dass in Deutschland bei Demonstrationen das Bild des heiligen Propheten geschändet werde.

Ganz offenbar spielten die Hass-Prediger dabei auf Aktionen von islamkritischen Organisationen wie der rechtsextremen Kleinpartei Pro NRW an. Anhänger von Pro NRW trugen bei ihren Kundgebungen in Deutschland bereits häufiger Mohammed-Karikaturen mit sich. Bilder dieser Demos, so sagen Beobachter in Khartum, hätten die Massen aufgestachelt.

Der Protest gegen Deutschland bekam in den vergangenen Tagen auch eine politische Komponente. Das Außenministerium in Khartum forderte Kanzlerin Angela Merkel am Donnerstag direkt auf, in Deutschland Demonstrationen mit Mohammed-Karikaturen zu verbieten.

Zudem tadelte das Außenministerium Merkel, weil sie im Jahr 2010 den Zeichner der Karikaturen, die 2005 für wütende Proteste in der gesamten muslimischen Welt gesorgt hatten, bei der Verleihung eines Medienpreises in Potsdam ehrte und den Dänen Kurt Westergaard ausdrücklich als Beispiel für die Meinungsfreiheit lobte.

„Kanzlerin hat Beleidigung des Islam begrüßt“

Das Statement des Ministeriums in Khartum in Richtung Deutschland war eindeutig: „Die deutsche Kanzlerin hat leider eine Beleidigung des Islam begrüßt und damit das friedliche Nebeneinander der Kulturen in Frage gestellt.“ […]

Jetzt aber flott flott eine Entschuldigung in die islamische Welt entsenden, Angela!




Video: Bill Warner – Islam ist 1400 Jahre Angst

(Gefunden bei vladtepesblog.com / Website von Bill Warner)




5.239 Asylanträge im August 2012

Im August 2012 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 5.239 Asylerstanträge gestellt. Die Zahl der Asylbewerber stieg im Vergleich zum Vormonat um 741 Personen (16,5 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2011 stieg die Zahl der Asylbewerber um 1.212 Personen (30,1 Prozent). Die größte Gruppe natürlich Syrien, wo mit Geld und Waffen aus dem Westen ein weiterer arabischer Frühling ausbrechen soll! Näheres beim BMI!




Eilmeldung: Deutsche Botschaft im Sudan wird angegriffen

Eine aufgebrachte Menge hat die deutsche Botschaft in der sudanesischen Hauptstadt Khartum angegriffen. Offenbar entfernten die Demonstranten die deutsche Flagge und steckten das Gebäude in Brand. Außenminister Westerwelle bestätigte den Angriff und teilte mit, die Botschaftsmitarbeiter seien in Sicherheit. Es geht auch um das Youtube-Filmchen!

Die deutsche Flagge auf der Botschaft wurde gegen die der Al Qaida ausgetauscht.

Da müssen wir wieder Milliarden für die „Demokratie“, also für die Scharia, im Sudan spendieren. Das muß so sein! Habe das heute morgen geschrieben und sage es noch einmal: das sind keine Witze. Der islamische ägyptische Präsident Mursi war eben in Brüssel. Ägypten kriegt von der EU, also von uns, eine halbe Milliarde Euro. Zusätzlich wurden ihm Haushaltshilfen von 150 bis 200 Millionen Euro versprochen. Für nichts Reelles, einfach so! Warum kann die EU die Kohle nicht in den Euro-Rettungsschirm stecken? Warum werden feindliche Moslemstaaten mit sinnlosen Milliarden überschwemmt? Politik ist bei uns nur noch eine einzige Idiotie!

Videos:




Das wirkliche Problem ist der Islam

In der Demokratie muss es ein Recht bleiben, auch Fehlentwicklungen von Religionen zu kritisieren und über religiöse Führer zu spotten. Ich stimme dem Kommentar von Christian Ultsch („Islamophobie und Irrsinn“, „Presse“ vom 13.9.) in weiten Bereichen zu, möchte aber einige Gesichtspunkte hinzufügen. Herr Ultsch schreibt: „Wie verquer muss das Weltbild von Menschen sein…“ Aber darum geht es nicht. Das wirkliche Problem ist der Islam als eine aggressive Religion, die andere Meinungen nicht akzeptiert und in massiver Form Menschenrechte – hier das Recht auf freie Meinungsäußerung – einschränkt. (Gastbeitrag von Dr. Gerd Eichberger in der PRESSE – werden die Qualitätszeitungen langsam wach?)




Ein Herz für Mörder?

Ruprecht Polenz (l.) und der ermordete US-Botschafter in Libyen, Chris Stevens (r.).Wenn man hin und wieder auf dem Facebook-Profil von Ruprecht Polenz, MdB CDU, mitliest, dann fragt man sich, was den Mann treibt, der sich als Speerspitze des Monokulturalismus im Sinne des Islam geriert und immer am Puls der islamischen Gemeinde in Deutschland zu fühlen scheint. Geht es um Wählerstimmen? Ist es wirklich seine Meinung? Jedenfalls fiel gestern eine Statusmeldung von ihm auf, deren Inhalt so unglaublich zynisch ist, dass sogar den meisten Gutmenschen bei so einer Aussage Zweifel kommen dürften.

(Von Sebastian N.)

Polenz zitierte aus einem ZEIT-Artikel:

In konservativen Gesellschaften, beispielsweise der ägyptischen, steht der Islam für viele Menschen über allem anderen. Eine Beleidigung des Propheten kommt damit für sie einer Beleidigung ihrer selbst gleich. Der Film versucht alles, um genau dies zu erreichen. Es handelt sich um eine geschickt zusammengestellte Kombination größtmöglicher Beleidigungen für die Gefühle konservativer Muslime.

Und dahinter der Kommentar von Polenz:

Das ist verwerflich und zu verurteilen. Wir werden mit unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Überzeugungen nur dann miteinander klarkommen, wenn gegenseitiger Respekt und Achtung unseren Umgang miteinander prägt.

Es fällt dem ein oder anderen Ermordeten sicher nicht sehr leicht, noch Respekt und Achtung zu haben, denn er ist tot. Nicht, weil er eine Karikatur oder ein billiges Filmchen gemacht hätte. Nicht, weil er „Mohammed“ gesagt hat oder die falsche Frisur hatte. Nein, einfach, weil er zur vom Islam so respektierten und geachteten Gemeinschaft gehört, die man „den Westen“ nennt.

Was wäre denn, wenn ein Vergewaltiger nun während eines Gerichtsverfahrens für sich Verständnis fordern würde, weil das Opfer Minirock getragen habe und sowas Männer eben rattenscharf machen würde? Und was wäre, wenn er damit beim Staatsanwalt auf offene Ohren stoßen würde? In dieser Kategorie muss man Ruprecht Polenz verorten, der offenbar keine Grenzen mehr kennt in der Verteidigung der wahren Religion. Und das aus einer „christlichen“ Partei heraus, in einem Land, das bereits heute massiv mit den Problemen zu kämpfen hat, die diese Gewaltideologie uns bringt.




Wink mit dem Zaunpfahl?

Zum Vergrößern aufs Bild klickenBei meinem Besuch im nahe gelegenen Penny-Supermarkt, fand ich einen Reiseprospekt, dessen Angebot meinem sonst so ernsten Gesicht ein Lächeln entriss. Sollte Penny den Zahn der Zeit erkannt haben und den unglücklichen Türken in diesem Land einen Wink mit dem Zaunpfahl geben?
Gruß aus Baden-Baden, Henry deLane




Eins, Zwei, Drei

© 2012 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.




Obama-Clinton schwache Dilettanten! Gewinnt jetzt Mitt Romney die US-Wahl?

PI ist bekanntlich USA-freundlich und das bleibt so. Das heißt aber nicht, daß Dilettanten und Flaschen in der US-Regierung nicht kritisiert werden dürften. Seit Jahrzehnten war kein Präsident so überfordert wie Obama und kein US-Außenminister wie Frau Clinton. Sie steht Westerwelle an Dummheit in Nichts nach. Ihr neuester kriecherischer und feiger Erguß läßt einen an ein von Sarazenen umzingeltes Dorf denken, aber nicht an eine Weltmacht.

Laut Welt spielte sich angesichts der aktuellen islamischen Unruhen folgendes ab:

Außenministerin Hillary Clinton verurteilte bei einem Treffen mit dem marokkanischen Außenminister Saadeddine Othmani das Video in der Hoffnung, aufgebrachte Muslime besänftigen zu können. „Die Vereinigten Staaten haben absolut nichts mit diesem Video zu tun“, sagte Clinton. „Für uns, für mich persönlich, ist dieses Video widerlich und verwerflich.“ Es habe augenscheinlich nur „das zynische Ziel, eine große Religion zu verunglimpfen und Wut zu provozieren.“

Anstatt auf die Meinungsfreiheit in den USA hinzuweisen und Stärke zu zeigen, schimpft die Dame gegen ein Filmchen. Das alles ist der Opposition natürlich nicht verborgen geblieben, und das gegnerische Lager schießt sich auf allen Ebenen gegen Obama-Clinton ein. Die randalierenden und marodierenden mohammedanischen Araber haben bestimmt nicht daran gedacht, aber sie helfen dem Republikaner Mitt Romney dabei, Präsident zu werden. Wir würden uns freuen!




Dämmert´s endlich beim arabischen Frühling?

Heute ist Freitag und da gibt es ein Freitagsgebet, und nach dem Freitagsgebet sind die Mohammedaner vom Imam immer besonders auf Krawall gebürstet. Leichtmatrose Westerwelle hat in den Ländern des arabischen Frühlings jetzt vorsorglich Botschaften geschlossen. Der Außenminister hat 6000 hochbezahlte, geistig minderbemittelte Beamte, die in der Welt für Klimaschutz, Menschenrechte, Schwulenehe und Fairtrade werben, anstatt unsere Interessen wahrzunehmen und die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Der sogenannte „arabische Frühling“ ist nichts anderes als ein Sieg des Islams, und genauso hat ihn PI von Anfang an beschrieben und vor ihm zigmal gewarnt. Kein einziger PI-Autor hat die „Arabellion“ gelobt oder falsch interpretiert. Wir waren immer hochgradig skeptisch! 

Peter Scholl-Latour sagt heute in BILD:

„Der größte Irrtum des Westens war es, nach dem Sturz arabischer Despoten plötzlich westliche Demokratien mit Menschenrechten und Meinungsfreiheit in diesen Ländern zu erwarten. Ich trauere Libyens Ex-Diktator Gaddafi nicht nach, aber er war ein Feind der Islamisten. Und Ägyptens Präsident Mubarak war zwar ein gläubiger Moslem, ließ aber auch zu, dass in Ägypten Alkohol getrunken werden konnte und das Land somit für westlichen Tourismus attraktiv wurde. In Syrien hat Assad die Rechte der christlichen Minderheit garantiert. All diese Gewissheiten haben sich nun erledigt!

Viele Menschen im Westen haben sich von der Revolution und Aufbruchstimmung auf dem Tahrir-Platz von Kairo anstecken, mitreißen lassen. Das war naiv. Das war ein Fehler. Dieser sogenannte „arabische Frühling“ hat den Nahen Osten, der ohnehin einem Pulverfass gleicht, komplett destabilisiert: Keiner der neuen Herrscher kann noch gegen die Macht der Straße, also gegen die Macht der Prediger, des Islam regieren. Die westliche Politik hat versagt, als es darum ging, die arabischen Revolutionen nüchtern zu bewerten und angemessen darauf zu reagieren. Das Ergebnis ist, dass wir in dieser hochexplosiven Region, in den arabischen Ländern keinen einzigen verlässlichen Partner mehr haben. Die Israelis haben uns genau davor gewarnt, aber wir haben ihnen nicht richtig zugehört.“

Genau so ist es, aber ich habe keine Hoffnung, daß dies Hampelmännern wie Westerwelle oder unserer „Qualitätspresse“ so richtig dämmert. Man wird dem Islam weiter Milliarden für „Demokratie“ schicken und in den nächsten Jahren Hunderttausende, zumeist islamische Flüchtlinge aus Nordafrika und Nahost aufnehmen!