Ob Marderhund, Waschbär oder Ambrosia – viele Arten, die nach Deutschland einwandern, können erheblichen Schaden anrichten. Das schreibt die WamS im Wissenschaftsteil heute in einem langen Artikel. Leser Ostertag kam durch den Text auf ganz andere Gedanken.

Er schrieb im Kommentarteil:

Nur, dass die Marderhunde und Waschbären sich ihre Millarden nicht auf der ARGE ergaunern oder überproportional unser Justizsystem belasten und Gefängnisse füllen, wenn sie denn überhaupt mal verurteilt werden. Und überfallen wurde auch noch keiner von diesen Tierchen. Abgesehn davon, dass sie bei all den Kosten, die sie verursachten, nicht auch noch zusätzlich unverschämte Forderungen an die Gastgeber stellen

Und ein weiterer Gast kam auf diese Idee:

Diese Tiere mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle.

????

(Foto oben: Nyctereutes procyonoides – oder einfacher: Marderhund)

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48 KOMMENTARE

  1. Dazu fällt mir nur ein Satz von Artistotoles ein:

    „Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Zivilisation.“

  2. 😀
    Oder wie Khmer/Vert 90-Trittin sagen würde: „Die heimische Tierwelt verschwindet jeden Tag immer mehr, und das finde ich einfach großartig.“

  3. Schönes Thema! ich erinner mich dass hier vor geraumer Zeit unser Trüffelschwein Eurabier mal einen sehr interessanten Artikel verlinkt hat, über Artensterben im Bodensee, hervorgerufen durch eingewanderte Krebsarten aus dem Schwarzen Meer!

    Ich kann den Artikel leider nicht mehr finden, hat den zufällig noch jemand?

    Der liess sich auch so herrlich pi auf andere Migrationsprobleme übertragen… (es könnte sein, dass er vielleicht gerade deshalb längst gelöscht wurde)

  4. Cem Kotzdumir: „Ich denke, dass die in Deutschland heimischen Tierarten als solche nicht existieren. Vielmehr werden sie konstruiert, um andere Arten von ihr auszuschließen.“

    Claudir Fatima Roth: „Die eingewanderten Tierarten haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.“

    Daniel inderKron-Bandit sinngemäß: „Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele fremde Tiere wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir für ihre Ausbreitung kämpfen. Wenn wir die Verdrängung heimischer Tierarten erreicht haben, werden wir den Tieranteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern.“

    Joschka Bits(c)her: „Die deutsche Tierwelt muss von außen eingehegt, und von innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi verdünnt werden.“
    und
    „Deutsche Tiere müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“

    etc. p.p.

  5. Dazu fällt mir nur ein Satz von Artistotoles ein:
    “Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Zivilisation.”

    Oder Sarrazin: Deutschland schafft sich ab.

  6. :mrgreen:

    Aber das eine ist Natur und das andere Kultur!

    Und die natürliche Grundordnung wird in Ideologien wie Kapitalismus, Sozialismus und Liberalismus kulturell verachtet…

    In Religionen wird die Natur erforscht und kultiviert unter Beachtung der Grundordnung und Hilfe verschiedener philosophischer Ansätze, weltlich oder/ und göttlich…

    Da der Islam ein Zwitter ist, gesellschaftlich Ideologie, privat Religion, ist er nicht beides zu gleich, sondern keins von beiden wirklich und somit für den Fortschritt der Menschheit der größte Klotz auf Erden…

  7. #6 Toytone  

    Claudir Fatima Roth: “Die eingewanderten Tierarten haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.”

    🙂 🙂 🙂

  8. Die erste Deutsche Marderkonferenz (DMK, Eigenschreibung Deutsche Marder Konferenz) stellte den Beginn eines langfristig angelegten Dialoges zwischen dem deutschen Staat und in Deutschland lebenden Mardern dar.

    Initiiert wurde sie vom früheren deutschen Innenminister Wolfgang Schäuble. Ziel der Konferenz war es nach der Darstellung des Innenministeriums, „eine bessere Integration der nagenden Bevölkerung und ein gutes Miteinander aller Arten in Deutschland, gleich welchen Schaden sie anrichten“ zu erreichen…

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Marderkonferenz

    s.a. Deutsche Waschbärkonferenz, Deutsche Ambrosiakonferenz, etc.

  9. „Das Problem ist nicht der deutsche Rothirsch selbst als Gattung, sondern der gleich gesinnte Anteil der anderen einheimischen Tiere im deutschen Wald“

    Hi, hi, das ist geli, das kann man schön weiterspinnen… LOL

  10. Der Präsident der Europäischen Kommission José Manuel Barroso hat über seinen Sprecher Olivier Bailly folgendes über den Anti-Islam-Film verbreiten lassen, der gerade weltweit für schwere Unruhen sorgt:

    „Wir verteidigen immer entschieden die Meinungsfreiheit, aber wir denken, daß derartige Elemente nichts mit Meinungsfreiheit zu tun haben. Meinungsfreiheit sollte nicht verwechselt werden mit der Verbreitung von Haß, Intoleranz und Vorurteilen.“

    Darauf sprach ein Journalist die harte EU-Kritik an dem russischen Urteil gegen die „Aktivisten“ der Haß-Gruppe ‘Pussy Riot’ an.

    Dazu meinte der Barroso-Sprecher:

    „Wie könnte man diese beiden Dinge vergleichen? Sie haben nichts miteinander gemein.“

    Der Überfall der „Aktivisten“ von ‘Pussy Riot’ auf die Moskauer Kathedrale habe nicht Haß, Intoleranz oder Vorurteile verbreitet.

    Er sei ein Ausdruck von „Kultur und von Gesang“ gewesen.

  11. #11 Hokkaido

    Also ist es dann nicht zu verurteilen, wenn ein aufgebrachter Anti-EUdSSR-Mob Barroso lyncht aufgrund seiner demokratiehassenden Aussagen… oder wie? 😉

  12. Schön, dass dieses Thema auch einmal den Weg in einen Artikel gefunden hat – ich weise darauf ja regelmässig hin.

    Hinzuzufügen ist, dass auf EU-Ebene eine umfangreiche Datenbank über alle fremdländischen Invasoren geführt wird (nur über die tierischen, natürlich). Und dass jährlich eine hohe – 4-5stellige Zahl an Migranten – in Deutschland erschossen wird. Dies betrifft in erster Linie Marderhunde und Waschbären.

    Auch und nicht zuletzt aufgrund des politischen Willens der sogenannten „Grünen“ und „Tierschützer“!

    NB Wenn es demnächst um die Zwangseinquartierung von „Migranten“ oder die Erfüllung sonstiger „Migrantenquoten“ geht, würde ich dann doch diese Migranten:

    http://www.youtube.com/watch?v=MdS-5DBJxjw

    bevorzugen.

  13. Das Stichwort lautet: Invasive Arten und es exisiert sogar eine EUdSSR-Richtlinie darüber.

    Es existiert sogar eine klare Definition darüber, was eine Art zur Invasiven Art macht.

    Ein kleiner Auszug 😀

    1. WAS SIND INVASIVE ARTEN?
    Die irdische Fauna und Flora hat sich über Jahrmillionen entwickelt, und Ozeane, Meere, Bergketten, Wüsten und selbst große Flüsse haben natürliche Barrieren geschaffen, die die Ausbreitung von Arten verhindert und auf diese Weise spürbar dazu beigetragen haben, dass sich auf der Erde ein großer Artenreichtum sowie Tier- und Pflanzengemeinschaften entwickeln konnten, die heute als gebiets- oder ortstypisch gelten. Dem Menschen ist es jedoch gelungen, diese natürlichen Hindernisse, die die Entwicklung gebietstypischer Tier- und Pflanzenwelten begünstigt haben, zu umgehen, mit dem Ergebnis, dass sich Arten heute zufällig oder gewollt in Gegenden ansiedeln, die Hundert oder gar Tausende von Kilometern von ihren natürlichen Lebensräumen entfernt sind. In vielen Fällen passen sich diese nichtheimischen Arten nur schlecht an ihr neues Lebensumfeld an und sterben rasch aus. Andere überleben jedoch, vermehren und etablieren sich. Mitunter sind diese Neuankömmlinge so anpassungsfähig, dass sie nicht länger als biologisches Kuriosum, sondern vielmehr als eine echte Bedrohung angesehen werden, weil sie nicht nur den Ökosystemen, sondern auch Nutzpflanzen und Nutztieren, der örtlichen Ökologie, der menschlichen Gesundheit und der Wirtschaft ernsthaft schaden. Nichtheimische Arten mit derart negativen Auswirkungen sind als invasive Arten ( IA) bekannt.

    http://www.naturschutzrecht-online.de/naturschutzrecht/invasive-arten-und-pflanzen/hin-zu-einer-eu-strategie-fur-den-umgang-mit-invasiven-arten/

    Ich meine, diese Definition ist schon fies und zu einem Teil sicher auch menschenverachtend™ aber sie stammt direkt vom Grossen Bruder EUdSSR und sollte daher über jeden Verdacht auf Rassismus™ erhaben sein.

  14. Der Waschbär ist besser angepasst und auf dem Vormarsch, ohne staatliche Hilfe und obwohl er keine bevorzugte Behandlung einfordert.

    Merke: Waschbären sind offensichtlich kein Mullime…

  15. Der Waschbär ist besser angepasst und auf dem Vormarsch, ohne staatliche Hilfe und obwohl er keine bevorzugte Behandlung einfordert.

    Merke: Waschbären sind offensichtlich keine Mullime…

  16. Es gibt keine fremden Arten, sondern nur Tiere uns Pflanzen mit Migrationshintergrund, und diese Migranten sind eine Bereicherung für unsere kulturell arme Fauna und Flora.

  17. @ #18 Eurabier

    Jemand – #5 unrein – hat dich hier als „Trüffelschwein“ bezeichnet. Wenn das mal kein Lob ist! Vielleicht kannst du ihm auf seiner Suche nach dem Artikel über das Artensterben im Bodensee helfen.

  18. Habe heute eine Radtour durch unser schönes Hochfeld (Stadtteil von Duisburg) gemacht. Man braucht starke Nerven!! An einem Auto stand in großen Buchstaben zu lesen (habe ich fotografiert und an Freunde verschickt):

    Wer ist Allmächtiger

    ALLAH

    http://WWW.herlesen.com

    Unbedingt mal reinklicken, lohnt sich.

  19. @ #14 Hokkaido

    Darauf sprach ein Journalist die harte EU-Kritik an dem russischen Urteil gegen die “Aktivisten” der Haß-Gruppe ‘Pussy Riot’ an.

    Dazu meinte der Barroso-Sprecher:

    „Wie könnte man diese beiden Dinge vergleichen? Sie haben nichts miteinander gemein.“

    Der Überfall der “Aktivisten” von ‘Pussy Riot’ auf die Moskauer Kathedrale habe nicht Haß, Intoleranz oder Vorurteile verbreitet.

    Seit ich hier bei PI lese – schon einige Jahre inzwischen – ist das immer wieder der entscheidende Punkt:

    Die unglaubliche, widerwärtige Unterscheidung zwischen Angriffen auf westliche Werte, oder auf christliche Kirchen oder den christlichen Glauben, die selbstverständlich alle unter Aufklärung, Säkularismus, Trennung zwischen Staat und Religion, Freiheit der Kunst und Meinungsfreiheit laufen – und Angriffen auf alles, was mit dem Islam zu tun hat, die sofort als religionsfeindlich, Hass-Schürung und Aufruf zu Gewalt gebrandmarkt werden, obwohl die Moslems, nicht die Kritiker, nicht nur zur Gewalt aufrufen, sondern tatsächlich morden und zerstören.

    Selbst wenn so eine Kritik ziemlich schäbig, einfallslos oder unschön ist, warum dürfen’s Moslems, Leute aus dem Westen aber nicht?

  20. #27 Rascasse10

    Einfach mal reingeklickt….

    Der Islam fordert den Mensch auf, das Model- Mensch aufzubauen wozu er gedacht ist. Eine Art- Mensch, der zu Paradies geeignet ist.

    Denn Allmächtiger Allah hat uns auf diese Erde abgesetzt damit wir auf diese Erde unter seine Führung unsere wahre Art-Mensch –gestallten, und das in völligem Freiwilligkeit, ohne äußerliche druck durch Verstand und Überzeugung.

    Danke das genügt 🙂

  21. Jetzt wird mir klar, warum Wolf und Bär herbeigesehnte Arten sind.

    Lockst du den Bär mit Honig an
    ist bald auch die Familie dran

  22. #5 unrein (16. Sep 2012 20:59)

    #26 Fensterzu (16. Sep 2012 22:03)

    Verdammt, kann ich im Moment auch nicht finden, war aber wohl in der WELT!

  23. @ #31 Eurabier

    Verdammt, kann ich im Moment auch nicht finden, war aber wohl in der WELT!

    Hast du ein Glück, dass du kein Moslem bist – für ein „Verdammt“ hättest du womöglich ganz schön bl… müssen. Ich glaube, auch ‚unrein‘ kann ganz gut ohne den Artikel leben, es ist ja langsam Zeit für uns Einheimische, schlafen zu gehen, unsere Gäste aus dem Morgenland wollen auch am Montag versorgt werden!

    Gute Nacht an alle!

  24. Es nervt aber wirklich langsam.Schließlich sind es auch Tiere und was sie an Gewinn gebracht haben, daß will niemand sehen,immer nur das negative.Bei einer solchen Berichterstattung sollte man sich auch nicht wundern, wenn beleidigte Waschbären über Waldbesucher herfallen.Die Täter sitzen dabei wie immer in ihren Redaktionen und freuen sich darüber, was sie mit ihren Provokationen angerichtet haben.Ich finde solche Berichte Geschmacklos und gegen die Verursacher dieser Hetze und Provokationen muß vorgegangen werden,mit allen Mitteln, die dieser Staat aus dem Ärmel schütteln kann ähh, das Gesetz hergibt.

  25. #6 Toytone (16. Sep 2012 21:11)
    Claudir Fatima Roth: “Die eingewanderten Tierarten haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.”

    Hat das nicht eine türkische Integrationsministerin gesagt?

  26. Am schlimmsten hat es der Grey Squirrel in Grossbritanien getrieben: er hat dort das Rote Eichhörnchen so stark verdrängt, daß es nur noch in wenigen Naturschutzgebieten und Schottland überlebt hat.
    Der Grey Squirrel ist ursprünglich von Amerika aus nach GB eingewandert und hat in GB danach einen riesen Unheil für das dortige Ökosystem angerichtet

  27. #18 unrein (16. Sep 2012 21:47)

    Tertium non datur.

    „Ein Drittes wird nicht gegeben“.

    similia similibus

  28. #18 unrein (16. Sep 2012 21:47)

    Problembär Mehmet (“Ich bin ein Münchener Kindl”) will zurück nach Deutschland

    Gibt ja schon nen eigenen Artikel über diesen Pöbelbär…

    Aber bei so nem Kommentar verschluck ich mich gern… 😆

  29. Es geht mir an dieser Stelle mehr um die alltägliche Ohnmacht in einer Welt, in der man durch den Supermarkt zieht, Waren nimmt, an der Kasse vorbeimarschiert, ohne zu bezahlen, und der Kassiererin klarmacht, was ihr droht, wenn sie die Polizei holt.
    Dort, wo man zu fünft nebeneinander über den Bürgersteig geht und alle anderen ausweichen müssen. Dort, wo an der roten Ampel möglichst alle stur geradeaus schauen, um nicht von den Streetfightern aus dem Wagen nebenan angepöbelt und gefragt zu werden: „Hast du Problem? Könn’ wir gleich lösen!“
    Da, wo kleineren Kindern von größeren Jugendlichen ein Wegezoll oder eine Benutzungsgebühr für das Klettergerüst abverlangt wird. Wo junge Frauen gefragt werden, ob sie einen Befruchtungsvorgang wünschen. Wo man dem Busfahrer die Cola über den Kopf schüttet, wenn er nach dem Fahrschein fragt. Das alles macht einfach nur schlechte Laune. Schon beim Lesen.
    Solange wir eine Politik des Alles-Verstehens und des Alles-Verzeihens betreiben und den Menschen signalisieren, dass wir gar nicht daran denken, die Verhältnisse zu ändern, weil diese Verwahrlosung der Sitten zur kulturellen Identität und zur Weltoffenheit gehören, so lange werden wir für eine wirklich erfolgreiche Integrationspolitik nur verhalten Mitstreiter finden.
    Meist sind es die älteren, die unter diesem Revierverhalten leiden müssen, oder ganz junge, denen man zeigt, wer das Sagen hat.
    Dieses ständige demonstrative Nichtbeachten von Umgangsformen wie Höflichkeit oder Rücksichtnahme, der einfachsten Regeln, wie man sich in der Öffentlichkeit gegenüber anderen benimmt. Das ist es, was die Leute fragen lässt: Wo bin ich denn hier eigentlich? Ist das noch meine Stadt, meine Heimat?
    Deswegen kommen viele irgendwann zu dem Schluss: Ich mag diese Menschen nicht. Sie wollen mit mir nicht leben, dann will ich es mit ihnen auch nicht.
    Es sind auch keine Exzesse des Augenblicks, sondern es geht für die Platzhirsche immer wieder darum, wohlüberlegt zu demonstrieren, dass die Deutschen ihnen gar nichts zu sagen haben und dass die Regeln ihnen scheißegal sind. Ganz erfolglos sind sie damit auch nicht.
    In der Neuköllner Sonnenallee wird zum Beispiel häufig in drei Spuren geparkt. Der erste Wagen steht auf dem Bürgersteig, der zweite in der normalen Parkspur, der dritte in der zweiten Reihe, also der ersten Fahrspur. Wenn Sie als Autofahrer Pech haben, dann hält vor Ihnen in der zweiten Fahrspur jemand an und unterhält sich lautstark mit denjenigen, die dort vor dem Café sitzen und Tee oder Kaffee trinken. Machen Sie jetzt nicht den Fehler zu hupen oder auszusteigen, Sie könnten in eine unangenehme Situation geraten.
    Ein Problem, das Sie eventuell haben, könnte gleich „geklärt“ werden, oder wenn Sie als Deutscher glauben, hier den Chef markieren zu können, würde man Ihnen zeigen, dass Sie gleich die Stiefel Ihres Gegenübers lecken. Anders ergeht es der Polizeistreife auch nicht.
    Die Polizeibeamten achten darauf, möglichst nicht unter Armeslänge an die Person heranzugehen. Es könnte sonst sein, dass – schwups – die Mütze oder noch andere Dinge weg sind. Es setzt dann ein lautes Palaver ein, worum es denn überhaupt gehe, keiner wisse, wem die Autos gehörten, und die Polizisten sollten weiterfahren und nicht stören.
    Das alles passiert meist in aggressiver Haltung und aggressivem Ton. Eskaliert die Situation, müssen die Streifenbeamten Verstärkung herbeirufen. Und es kommt zu einem richtigen Einsatz. Unter Umständen auch mit körperlicher Gewalt.
    Da kann es dann hinterher schon einmal passieren, dass die Streifenbeamten von ihrem Dienstgruppenleiter gefragt werden, ob sie schon mal was vom Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gehört haben. Ob ihnen nicht klar gewesen ist, dass mit Widerstand zu rechnen war? Ob sie nicht wissen, wie solche Einsätze vom Gericht beurteilt werden?
    Diese Verhandlungen endeten meist mit einem Freispruch zugunsten der Verkehrsrüpel, wobei im Gegenzug der Polizist froh sein konnte, nicht selbst verurteilt zu werden. Eine Vielzahl von Richtern ist eben nicht bereit, den Polizisten bei deren staatlichem Auftrag, die Verkehrsüberwachung durchzuführen, zu unterstützen bzw. geltendes Recht anzuwenden.
    Welche Aggressionen der Beamte bei seiner Ahndungspflicht über sich ergehen lassen muss und wie er das Recht in solchen Fällen überhaupt durchsetzen soll, interessiert diese praxisfremden „Gutmenschen-Urteiler“ wenig.
    Der seit Jahrzehnten in Neukölln tätige Polizeihauptkommissar Gaertner sagte mir neulich, er könne sich nicht erinnern, während seiner gesamten Dienstzeit einen Handtaschenraub oder einen Überfall von Einwandererjugendlichen auf eine Frau mit Kopftuch bearbeitet zu haben.
    Das Feindbild sind die verhassten Deutschen, sie sind das Ziel ihrer Aggressionen, und sie haben dem Flashmob nichts entgegenzusetzen: Per SMS-Rundruf finden sich in wenigen Minuten zahlreiche Menschen ein, die sofort eine drohende Haltung einnehmen. Deutsche gelten als leichte Opfer.
    Hiermit kann jeder im Alltag in Berührung kommen. Es kann Ihnen passieren, dass Sie bei einem lapidaren Auffahrunfall eine Überraschung erleben. Nämlich dann, wenn Ihr Unfallpartner äußerlich eindeutig als Einwanderer zu erkennen ist.
    In diesem Fall werden Sie und Ihr Kontrahent in Blitzesschnelle von mehreren „Zeugen“ umgeben sein, die alles genau gesehen haben. Nicht Ihr Hintermann ist auf Sie aufgefahren, sondern Sie sind ihm schneidig im Rückwärtsgang reingefahren.
    Im Zweifel gilt es, der ethnischen Schwester und dem ethnischen Bruder zu helfen. Was wahr ist und was nicht, hat bei einem „Ungläubigen“ keine Bedeutung. Das sind so die kleinen Erlebnisse, die die Menschen hier mitunter so „fröhlich“ stimmen.
    Wir erziehen unsere Kinder zur Gewaltlosigkeit. Wir ächten Gewalt in der Begegnung und bringen das unserem Nachwuchs bei. Andere bringen ihren Jungs bei, stark, tapfer und kampfesmutig zu sein. Die Ausgangssituation ist einfach ungleich.

  30. #37 Das_Sanfte_Lamm (16. Sep 2012 23:01)

    #6 Toytone (16. Sep 2012 21:11)
    Claudir Fatima Roth: “Die eingewanderten Tierarten haben Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut.”

    Hat das nicht eine türkische Integrationsministerin gesagt?

    – – – – –

    Dazu wollte ich, schon immer, mal sagen, dass Deutschland gleich nach jedem Bombenangriff aufgebaut wurde und nicht erst – nach dem Krieg!

  31. Wollen nicht immer mehr wieder zurück in die Türkei, weil sie hier immer so mißverstanden werden???

    Die Botschaft hör´ich wohl…

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