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Neuköllner Zustände im Krankenhaus Schwabing

Nachdem Heinz Buschkowskys Buch über die Zustände in Neukölln deutschlandweit für Aufsehen sorgt, möchte ich über einen Vorfall vom Juni aus München berichten, der mir persönlich widerfahren ist.

(Von MilitesChristi)

Meine im siebten Monat schwangere Frau musste nach einem Fahrradunfall eine Nacht im Schwabinger Krankenhaus verbringen. Im Nachbarzimmer lag eine Frau arabischer Herkunft, die am Morgen nach dem Unfall Besuch von ihrem fünfjährigen Sohn erhielt. Der Junge warf trotz seines noch jungen Alters mit walnußgroßen Steinen auf meine schwangere Frau und die anderen meist schwangeren Patientinnen. Auch begoss er von einer Treppe herab sie mit Wasser und beleidigte sie. Weder die Mutter des Jungen noch das Stationspersonal interessierte dies. Auch nicht, als er der Tochter einer Zimmernachbarin meiner Frau Gummibonbons klaute.

Er selbst meinte auf die Beschwerde der Mutter des Mädchens frech, er dürfe dies, er sei ja ein Junge.

Auf meinen nach meiner Ankunft in die Klinik folgenden Gang zur Stationsleitung hin bekam ich von der Schwester nur die Antwort, sie habe schon versucht, den Terror des kleinen Morgenländers zu stoppen, aber sie könne da nichts machen, da sie bereits von der Mutter des Übeltäters als Rassistin beschimpft worden sei. Die Schwester war übrigens eine Koreanerin – und damit eindeutig eine deutschnationale Rassistin mit NSU-Hintergrund. Deswegen wurde das Schweigen dem beherzten und im Angesicht schwangerer Patientinnen notwendigen Eingreifen vorgezogen. Brave new world!

Dass es u.a. deswegen auf Grund morgenländischer Gäste im Klinikum Vogtareuth bei München nach Auskunft der dortigen Beschäftigten bereits extra Sicherheitspersonal gibt, hat sich scheinbar noch nicht bis in die Landeshauptstadt herumgesprochen. Da hier also keine Unterstützung zu bekommen war, waren wir auf uns selbst gestellt, weshalb ich mir den Buben zur Brust nahm und ihm bei uns eigentlich verpönte Erziehungsmethoden für den Fall weiterer Angriffe auf meine Frau androhte. Das half im Gegensatz zur Drohung mit der Staatsmacht.

Beim Stichwort Polizei erzählte er mir nur grinsend, dass sein Papa einmal von der Polizei bestraft worden sei, da er seine Mutter geschlagen habe, was mich im Angesicht des Benehmens des Jungen nicht weiter wunderte.

Die Attacken auf meine schwangere Frau hatte ich unterbunden, die Attacken auf andere schwangere Patientinnen und Fensterscheiben nicht. Die Mutter des Übeltäters verwies sogar die zehnjährige Tochter der Zimmernachbarin grundlos vom Gang ins Zimmer, anstatt sich der Erziehung ihres Sohnes zu widmen. Mein Angebot an die Zimmergenossin meiner Frau, mit der Mutter zu reden, wurde als nutzlos abgelehnt. Auch hier war man aufgrund falscher Toleranz bereit, den Schwanz einzuziehen. Das Klinikpersonal blieb trotz erneuter Beschwerde meinerseits weiterhin „tolerant“ und sah dem Treiben tatenlos und munter zu. Erst als der Junge Steine in die Zimmer der meist schwangeren Patientinnen warf, wurde es der koreanischen Stationsschwester zu bunt und sie drohte der Mutter ganz offen mit der Polizei, wonach sich diese zumindest scheinbar bemüßigt sah, den Übeltäter ein wenig zu beaufsichtigen.

Für uns war dank Entlassung der Tag beendet. Enttäuscht aber unversehrt und um einige traurige Erfahrungen reicher, was die morgenländische Immigration betrifft.

Das Klinikum Schwabing hat jedenfalls noch am gleichen Tag Post von uns erhalten, denn es kann nicht sein, dass Steinewerfer, egal ob klein oder groß, auf Grund ihrer Herkunft Narrenfreiheit genießen.

Leider Gottes beinhaltete auch die Antwort des Krankenhauses das hierzulande nur all zu gut bekannte konsequenzenlose Geschwafel.

Bunte Republik Deutschland – mir graut vor Dir.