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New York: Muslima besprüht Pro-Israel-Plakat

Über die islamkritische Bloggerin Pamela Geller hat PI bereits mehrfach berichtet. Kürzlich hatte sich die Amerikanerin vor Gericht das Recht erstritten, pro-israelische Plakate in der New Yorker U-Bahn aufzuhängen. Offenkundig sehr zum Unmut der ehemaligen Reuters-Korrespondentin Mona Eltahawy (Foto mit Sprühdose). Die ägyptischstämmige Journalistin – unter anderem tätig für linke Medien wie „New York Times“ sowie „Washington Post“ und seit 2011 US-Bürgerin – besprühte in aller Öffentlichkeit eines der Plakate mit roter Farbe. Auch als sich eine Kampagnen-Unterstützerin zwischen sie und das Plakat stellte, ließ Eltahawy nicht von ihrer Schmiererei ab und hörte gezwungenermaßen erst damit auf, als hinzugekommene Polizisten ihr Handschellen anlegten.

Die „Süddeutsche Zeitung“, landesweit bekannt für ihre israelkritische Haltung, giftet:

Mona Eltahawy hat kaum mit ihrer Spraydose losgesprüht, da schiebt sich plötzlich eine Frau mit Videokamera direkt vor sie: „Glauben Sie, Sie haben das Recht das zu tun?“, fragt sie. „Ja, das ist genauso Meinungsfreiheit wie das da Meinungsfreiheit ist“, sagt sie ruhig und zeigt auf das Plakat vor ihr. Darauf steht: „Unterstützt in jedem Krieg zwischen dem zivilisierten Menschen und den Wilden den zivilisierten Menschen. Unterstützt Israel, besiegt den Dschihad.“ Die weiße Schrift hat sich durch den Farbstrahl aus Eltahawys Spraydose leicht rosa verfärbt.

Als die muslimische Welt wegen eines in den USA produzierten Schmähfilms gegen den Propheten Mohammed in Aufruhr geriet, startete in New York eine Plakataktion, in der Muslime mit „Wilden“ gleichgesetzt werden. Urheberin ist die rechtskonservative Bloggerin Pamela Gellar. Sie betont immer wieder, dass sich die Kampagne nicht allgemein gegen Muslime richtet. Dennoch hatte sie die Erlaubnis zum Aufhängen der Plakate in zehn New Yorker U-Bahnstationen gerichtlich einklagen müssen, da die städtische Verkehrsbehörde die Aktion mit der Begründung abgelehnt hatte, dass Muslime auf den Postern erniedrigt würden.

Nun wehren sich die New Yorker selbst. Prominentestes Beispiel ist die ägyptischstämmige Journalistin und Aktivistin Mona Eltahawy. „Richtig so, verteidigen Sie Rassismus“, sagt sie wütend zu der Frau, die sich ihr in den Weg stellt. In einem Video ist zu sehen, wie Eltahawy versucht, um sie herum zu sprühen. Plötzlich tauchen zwei Polizisten auf und nehmen die 45-Jährige fest. „Dies ist ein gewaltfreier Protest. Sieh her, Amerika!“, ruft Eltahawy als ihr Handschellen angelegt werden. Auf Twitter schreibt sie, dass sie über Nacht im Gefängnis bleiben musste.

Von den insgesamt zehn Plakaten wurden bereits drei am ersten Kampagnen-Tag beschädigt.


» GOPUSA.com: „The Difference Between Free Speech and Vandalism
» Newsbusters.org: „CNN and MSNBC Pundit Arrested for Vandalizing Anti-Muslim Ad In N.Y. Subway System