1

Der Stadtanzeiger warnt

Der Kölner Stadtanzeiger warnt: Achtung! Sie stehen vor türkischem TerritoriumDie Idee des Chefredakteurs des Kölner Stadtanzeigers, Peter Pauls, vor der Ehrenfelder DITIB-Bauruine ein Warnschild aufzustellen, die auch uns begeisterte, als wir heute Morgen darüber berichteten, hat bei der Leserschaft seiner Zeitung offenbar Anklang gefunden. Kölner Bürger, Aktivisten – oder waren es gar die Türken selber? – wurden umgehend aktiv, und jetzt sieht es an der ewigen Baustelle so aus, wie der Qualitätsjournalist es in seiner Vision gesehen hatte: „Der Kölner Stadtanzeiger warnt: Achtung! Sie stehen vor türkischem Territorium“. Und das Logo der DITIB. 




Analyse des Mohammedfilms von Barino Barsoum




Drei Irrtümer

Da ich in den letzten Tagen einiges an Kritik und Geringschätzung aus dem konservativen, besonders aber aus dem nationalen Lager an der Arbeit Herrn Stürzenbergers vernommen habe, möchte ich es nicht versäumen, mich zu diesem Thema ebenfalls zu Wort zu melden. Stürzenberger fokussiere sich zu sehr auf den Islam, war der gängige Tenor.

(Von Paulchen)

Schuld an unserer Misere seien doch nicht die Muslime, sondern der Toleranz- und Pluralismuswahn, welchen die linke Elite der Gesellschaft von oben herab diktiert, um im Sinne der kruden Thesen der Frankfurter Schule die Völker zu entwurzeln und damit die besten Voraussetzungen für eine kommunistische Revolution quer über Europa zu schaffen. Des weiteren meinen sie, man müsse erst, um den Kulturverfall zu stoppen und danach die Bekämpfung des „Sekundärproblems“ – die Islamisierung – in Angriff nehmen zu können, sich dieser herrschenden modernen Form des Kommunismus entledigen. Darin stecken meiner Meinung nach drei Irrtümer.

Der Erste:

Es ist eben nicht nur dieser moderne Kommunismus, der Europa so erfolgreich an den Rand des Abgrunds gebracht hat, sondern mindestens ebenso die ehemals christlichen Großparteien, die sich erfolgreich dem Wirtschaftslobbyismus verschrieben haben. Die erkannt haben, dass eine Lockerung der Asyl- und Zuwanderungspolitik vermeintlich billiger kommt, als einheimische Familien mittels Familienförderung und Kindergeld zum Kinderkriegen zu animieren. (Täte es ja im Endeffekt nicht, die Milliarden die in weiterer Folge verschleudert werden müssten, um erfolgreiche Integration zu bewerkstelligen, überwiegen um ein Vielfaches!). Überdies bedeutet eine Schwangerschaft ja für den Arbeitgeber noch dazu einen unangenehmen Arbeitsausfall. Deshalb, und nun kommt der springende Punkt, an dem sich beide Blöcke überschneiden: Wenn man der Bevölkerung ihre kulturelle Identität nimmt, kostet ja auch mangels integrativer Konstanten die Integration plötzlich nichts mehr. Somit ist den Linken und auch der selbstdeklarierten „Mitte“ (CDU/CSU) geholfen. Und tja, so kommts eben, dass Integration auf einmal „keine Einbahnstraße“ mehr ist und dass wir dieses und jenes von nun an eben „aushalten“ müssen. Überhaupt sind die Gedankenmonopolisten von heute bereits überzeugt, das Wort „Integration“ sei schon derart schlimm negativ konnotiert (warum wohl?), man solle doch lieber von „Partizipation“, in deren Jargon ausschließlich mit „Teilhabe“ (nicht „Teilnahme“!) übersetzt, sprechen. Und natürlich stellt die „europäische Einigung“ mit weiterführender Schaffung der „Vereinigten Europäischen Staaten“ aus der Sicht des Großkapitals sowie des Sozialismus ebenfalls ein zu hehres Ziel dar, um es aufgrund kultureller Diversität scheitern zu lassen. All diese Entwicklungen zeigen eindrücklich die Herausbildung eines noch nie dagewesenen monolithischen Blockes, in dem sich die etablierten „alternativlosen“ Parteien bereitwillig zusammengefunden haben, um ihre politischen Ziele Seite an Seite erbarmungslos durchzupressen.

Zweiter Irrtum:

Der Glaube an den Erfolg. Der etablierte Komplex weiß durchaus um die Gefährlichkeit und Explosionsgefahr seines Experimentes bescheid. Die hysterischen Reaktionen der (anti)deutschen Gesinnungselite bezüglich Pro NRW und überhaupt alles, was sich selbst oder was von irgendwem in irgendeiner Form als „rechts“ bezeichnet wird, kommen ja nicht von ungefähr. Die wissen schon um die Prophezeiungen eines Gerald Celente über die Vertreibung der Muslime aus Europa. Die wissen natürlich, dass wir den demographischen point of no return (Mark Steyn) in Wirklichkeit schon längst überschritten haben. Und sie wissen, dass der muslimische Bevölkerungsanteil in den kommenden Jahrzehnten auf ein unerträgliches Maß ansteigen wird und deshalb die Bemühungen dezidiert auf eine „friedliche Übergabe“ hinauslaufen müssen. Daher die Anbiederungen. Eigene Identität ist da natürlich fehl am Platz. Daher die Radikalität. Die immer dreisteren Lügen. Die sonderbare Symbiose zwischen Kapitalismus und Sozialismus kann man nicht durchbrechen. Und wenn dies ein Gedankenverbrecher trotzdem versucht, dann werden eben die „Qualitätsdschurnalisten“ und die „Zivilgesellschaft“ auf den Plan gerufen, die dann den „Nazis“ jegliches Recht auf freie Meinungsäußerung und überhaupt einen „Ort“ absprechen. Wir stecken tatsächlich in der Bredouille. Aber nicht für lange. Bricht die EU zusammen, werden die Menschen fragen, wie es denn zu diesem Status quo kommen konnte. Und dann werden die Karten neu gemischt. Bis dahin ist es wichtig, sich in Geduld zu üben, die von oben verordnete multikulturelle Revolution frisst ohnehin langsam aber sicher ihre Kinder. Überzogen radikal nun der herrschenden Ordnung zu opponieren und zum Kampf gegen „Links“ auszurufen, wäre der größte Fehler, den man derzeit begehen könnte. Man würde in kürzester Zeit medial zerfetzt, und wir würden womöglich noch die Lebensdauer dieses Systems verlängern, indem wir ihm uns selbst als Fraß vorwerfen und es so seine vermeintliche Existenzberechtigung einmal mehr offen zelebrieren könnte. Die Fronten würden sich verhärten, zukünftiges Potenzial somit verloren gehen. Aufklärungsarbeit ist gefragt. Man muss behutsam vorgehen. Mit Themen, die die Menschen im alltäglichen Leben betreffen.

Und das führt mich zum dritten Irrtum:

Stürzenberger versteife sich zu sehr auf den Islam. Leider ist es so, dass der Kulturverlust schleichend vonstatten geht, in Zeiten von Fernsehen, parship.de und Dosennahrung und bewegt in Ermangelung öffentlicher Aufmerksamkeit eher wenige. Ergo wird auch die Fokussierung darauf ziemlich dürftig von Erfolg gekrönt sein. Ein Thema, das jedoch viele bewegt und auch tagtäglich durch unsere Medien geistert, ist der Islam und die damit verbundene Islamisierung. Abgesehen von den Gefahren, die aus dieser faschistoiden Ideologie und deren Ausbreitung quer über Europa resultieren, ist dies auch ein probates Thema, mit dem man Menschen zum Nachdenken über die eigenen Werte und zur Rückbesinnung anregen kann, quasi einer Initialzündung und besitzt auch in dieser Hinsicht seine absolute Berechtigung. In diesem Kontext ist die Arbeit des Herrn Stürzenberger in zweierlei Form ein wesentlicher Beitrag zur Rettung unserer Kultur und in jedem Falle unverzichtbar.


(Sie möchten sich auch an der Debatte beteiligen? Dann schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org. Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder)

Blogartikel zur Causa Stürzenberger/Weißmann:

» PI: Eine Perspektive für eine Zusammenarbeit
» PI: Von Intellektualisten und Demo-Rhetorik
» PI: Martin Lichtmesz zu Stürzenbergers Islamkritik
» PI: Die wahre Einigung Europas (mit Videos der Diskussion)
» PI: Zwischentöne vom Zwischentag
» PI: Islam-Diskussion Weißmann – Stürzenberger
» Sezession: Weißmann, Stürzenberger und das Elend der Islamkritik
» Ernstfall: Konflikte zwischen identitärer Rechter und PI-Aktivisten
» Blaue Narzisse: Islam-Kritiken
» Blaue Narzisse: Wenn zwei Welten aufeinanderprallen
» Korrektheiten: “Zwischentag” in Berlin – ein Fazit




Die Bürzelfrage

© 2012 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.




Unterberger: Eliten sind unsere letzte Chance

Andreas UnterbergerEuropa steht in einem gewaltigen Wettbewerb. Von Indien bis China haben Milliarden Menschen in großen und kleineren Ländern die jahrzehntelange Selbstbeschädigung durch sozialistische Experimente aufgegeben und machen Europa nun durch beinharten Kapitalismus Konkurrenz. Die europäische Schuldenkrise ist nur ein Symptom, wie sehr der alte Kontinent in diesem Wettkampf zurückfällt und nun schon sehr alt aussieht.

Die Nationen auf der Überholspur machen das Gegenteil von dem, was in Europa die Debatte dominiert: Sie schimpfen nicht auf die Globalisierung wie viele europäische „Intellektuelle“, sondern sie nutzen diese. Sie zentralisieren politische Entscheidungen nicht, wie es auch von der deutschen Bundeskanzlerin verlangt wird, sondern geben diese Schritt für Schritt frei. Sie vergemeinschaften nicht Haftungen, Schulden, Kontrollen, wie es die EU tut, sondern lassen regionalen Entscheidungen viel Platz. Sie führen keine Kampagnen gegen die Reichen. Sie halten den Wohlfahrtsstaat nicht mehr wie in ihren sozialistischen Jahren für ein erstrebenswertes Ziel, sondern für ein Entwicklungs-Hindernis, das möglichst klein gehalten werden muss. Sie ermöglichen solcherart seit rund zwanzig Jahren einem ständig wachsenden Anteil ihrer Bürger Wohlstand und Lebensqualität.

Muss man da die Zukunft Europas angesichts des Zurückfallens hinter diese Konkurrenz nicht schon als rettungslos verloren ansehen? Überalterung, Überschuldung, Islamisierung, die höchsten Steuern, die dichtesten Regulierungen, die schwersten Soziallasten, die teuersten Löhne: All das lässt rasch einen großen Defätismus unter den Bürgern Europas wachsen. (Fortsetzung in Andreas Unterbergers vorzüglichem Blog da!)




Gericht: GDL-Demo in Idstein darf stattfinden

Großer Erfolg für die German Defence League, herbe Niederlage für den SPD-Oberbürgermeister von Idstein, Gerhard Krum: Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat in einem Beschluss vom 12.10. „die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs der Antragsteller vom 11. Oktober 2012 gegen die Verbotsverfügung des Oberbürgermeisters der Stadt Idstein vom 9. Okober 2012 wiederhergestellt.“ Will heißen, die Demo der GDL vor der sudanesischen Landesvertretung in Idstein am 13. Oktober kann wie geplant stattfinden. „Wir sind sehr glücklich über diesen Beschluss und freuen uns auf die morgige Kundgebung in Idstein“, so GDL-Mitbegründer Siegfried Schmitz zu PI.

» Wiesbadener Tagblatt: „Idstein ist bunt und tolerant“




Raddatz: Europa und das kommende Kalifat

Tipp! Das Oktoberheft der Zeitschrift Die Neue Ordnung ist erschienen und enthät wieder eine Reihe von interessanten Artikeln, darunter einen von Hans-Peter Raddatz: Europa und das kommende Kalifat. Da bespricht er das Buch von Bat Ye’or, Europe, Globalization and the Coming Caliphate, Plymouth 2011.




Eilmeldung: Friedensnobelpreis für EUdSSR

Der Gipfel der Verblödung, jetzt sind sie ganz durchgedreht – die EUdSSR kriegt den Friedensnobelpreis. „Die stabilisierende Rolle der Europäischen Union hat dazu beigetragen, ein ehemals zerrissenes Europa von einem Kontinent des Kriegs in einen Kontinent des Friedens zu verwandeln“, sagte der Vorsitzende des Nobelpreiskomitees. Das sieht man auch deutlich auf dem Foto oben aus Athen beim Merkel-Besuch kürzlich. „KZ-Kapo“ Martin Schulz und weitere Profiteure und Einfaltspinsel sind „tief bewegt“!




„Migrationshintergrund“ eigentlich leere Drohung

Es vergeht kein Tag, ohne daß uns Einheimischen nicht mehrfach mit der Keule „Menschen mit Migrationshintergrund“ gedroht wird. Das politkorrekte „Migrationshintergrund“-Salbadern hat bei Google zwei Millionen Links. Es seien schon 20 Prozent Mihigrus im Land oder 30 Prozent oder 50 Prozent, es können nicht genug sein. Wir hätten sowieso keine Chance und sollten uns gefälligst fügen und anpassen. Diese Drohung wird sowohl gerne von den herrschenden Blockparteien, als auch besonders von der türkischen und islamischen Lobby und deren Kriechern in der Presse verbreitet. Es lohnt ein Blick auf die Definition.

In der amtlichen Statistik heißt es:

Bei Personen mit Migrationshintergrund handelt es sich um solche, die nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zugezogen sind, sowie alle in Deutschland geborenen
Ausländerinnen und Ausländer und alle in Deutschland als Deutsche Geborenen, die zumindest einen zugezogenen Elternteil haben oder einen Elternteil, der als Ausländerin bzw. Ausländer in
Deutschland geboren wurde.

Wer ist da nicht alles seit 1949 zugewandert und hat Kinder in die Welt gesetzt! Bis rund 1960 war kaum ein Türke oder Moslem dabei. Und auch nachher kamen immer noch Italiener, Spanier und sogar ein paar Schweizer ins Land. Auch die 4,2 Millionen Spätaussiedler und deren Kinder gehören laut Definition zu den Personen mit Migrationshintergrund.

Laut neu erschienenem Statistik-Jahrbuch 2012, dessen Zahlen von 2010 und 2011 sind, haben wir bei 81,7 Mio. Einwohnern 15,7 Mio. Mihigrus im engeren Sinn. Wie man es auch dreht und wendet, Türken und Moslems stellen weder bei den Mihigrus noch bei Ausländern die Mehrzahl. Wir sollten also nicht laufend nur vor dieser Minderheit kuschen, bloß weil sie permanent laut trötet, und die anderen Einwanderer und Ausländer, welche die große Mehrheit sind, hierzulande vergessen! Wir sollten aber – man wird noch träumen dürfen – sehr wohl die Einwanderung von weiteren Mohammedanern und allen Unqualifizierten rabiat stoppen.




Die DITIB brüskiert Deutschland

Zehntausende Kölner Bürger wurden jahrelang von Politikern, Journalisten, Lehrern, Kirchen und Gewerkschaften belogen und aufgehetzt, Warnungen islamkundiger Bürger nieder zu brüllen“Die DITIB brüskiert Deutschland” titelte ausgerechnet deren deutsches Hausblatt, der Kölner Stadtanzeiger aus dem alten Naziverlag Dumont. Das war dann doch der Wahrheit zu nah und Deutschland wurde noch schnell in Köln geändert (der Link aber – ksta.de/debatte/moscheebau-die-ditib-brueskiert-deutschland – verrät noch die ursprüngliche Schlagzeile). Trotz allem sorgt der säuerliche Artikel über den neuesten A-Tritt der neuen Herren Ehrenfelds bei den letzten Lesern des Blattes für Erstaunen. Denn der Stadtanzeiger war doch noch vor Kurzem die Zeitung, die moscheekritische Kölner Bürger pauschal zu ungebildeten und ahnungslosen Ewiggestrigen erklärt hatte. (Weiter auf Quotenqueen…)




Irmer am JF-Stand: Koran verfassungswidrig

Der hessische CDU-Landesvize Hans-Jürgen Irmer war am Donnerstag auf dem Stand der Jungen Freiheit auf der Frankfurter Buchmesse eingeladen (PI berichtete) und sprach über die Gründe, warum er als bildungspolitischer Sprecher der Union zurückgetreten ist. Der Islamunterricht sei ein zentraler Punkt gewesen, denn wenn man das vermittle, was im Koran stehe – eben auch den Kampf gegen Ungläubige – dann sei das gegen das Grundgesetz. Im Artikel der Frankfurter Rundschau „Irmer wettert auf der Frankfurter Buchmesse“ wird auch festgestellt, dass ihn „die Hetzer von Politically Incorrect feiern“ und er in der hessischen CDU am „rechten Rand“ verortet wird. Wenn es dort nur mehr Irmers gäbe!

(Von Michael Stürzenberger)

Irmer laut Frankfurter Rundschau zum Thema Islam:

Warum er denn als bildungspolitischer Sprecher der Union zurückgetreten sei, fragt der Moderator von der Jungen Freiheit. Einer der Gründe sei der geplante Islamunterricht, sagt Irmer. Das Grundproblem sei, dass die Muslime sich nicht einigen könnten, was für Inhalte da vermittelt werden sollen. Sunniten, Schiiten und so weiter, die seien alle zerstritten.

Dann kommt die grundsätzliche Kritik. „Wenn vermittelt wird, was im Koran steht, also auch der Kampf gegen Ungläubige, dann entspricht das nicht dem Grundgesetz.“ Im Grunde sagt Irmer nichts anderes als: Der Koran ist verfassungswidrig. Der Moderator fragt an dieser Stelle nicht weiter nach. Sicher, sagt Irmer versöhnlicher, nicht alle Muslime seien Verfassungsfeinde, er habe selbst türkische Freunde.

Dann legt er aber noch einmal nach. Wenn Muslime das Sozialsystem ausnutzten, säuselt er, dann hätten sie ihr Recht verwirkt, hier zu bleiben. Von der Verfassung ist plötzlich nicht mehr die Rede, die alten Männer klatschen.

Nun, hier bei PI dürften bei diesen faktengestützten Aussagen Irmers auch noch jüngere Männer klatschen. Und vielleicht gibt es auch „draußen“ in der noch nicht ganz volkspädagogisch linksverdrehten Landschaft Menschen, die sich nicht ausschließlich über die öffentlich-rechtlichen Dressurmedien über die Friedensreligion™ informieren.

An dieser Stelle lohnt ein aufschlussreicher Rückblick auf die Unterschriften-Aktion der hessischen CDU gegen die doppelte Staatsbürgerschaft aus dem Jahr 1999: Schon damals, zwei Jahre vor 9/11, warnte Hans-Jürgen Irmer vor der Gefahr Islam. Diese empörte NDR-Reportage zeigt seine klaren Aussagen ab 4’05, in denen er vor bürgerkriegsähnlichen Zuständen in Deutschland warnt. Hochinteressant auch die Statements von Roland Koch, Martin Hohmann und Michel Friedman. Was ist nur aus all diesen damals konservativen Denkern geworden? Ausgeschlossen, zurückgezogen, kaltgestellt oder weichgespült. Alles, was nur irgendwie nach „rechts“ riecht, wird in der CDU weggemerkelt..

Nie war die Notwendigkeit für eine starke rechtskonservative und patriotische Partei, die wieder den gesunden Menschenverstand in dieses linksverseuchte Land zurückbringt, größer als jetzt.

(Spürnase NDR-Video: RDX)




Rededuell: Biden grinst sich um Kopf und Kragen

Vizepräsident Biden sollte im TV-Duell gegen Paul Ryan die schwache Performance seines Chefs Obama aus der verlorenen Debatte gegen Mitt Romney wettmachen. Biden landete einige Treffer. Ryan gelang dies ebenfalls. Auswirkungen auf die Umfragen dürfte dieser Abend nicht haben. Was die Debatte über die Debatte aber in den nächsten Tagen bestimmen dürfte, ist das die gesamte Auseinandersetzung dominierende pathologische Grinsen von Joe Biden, dem sie beim Einsetzen seiner Haarimplantate offenbar ein paar Mal etwas zu tief in den Schädel gebohrt haben.

Was hat Joe Biden vor der Debatte eingeworfen? Er kam als herablassend, überheblich, unhöflich rüber. Er unterbrach Ryan 82 Mal. Er zog bei fast jeder Antwort von Ryan eine Fratze. Respektlos, bizarr und für eine solche Debatte ohne Beispiel. Biden konnte nur Hohn und Spott. Mit den Fakten steht er gewöhnlich auf Kriegsfuß. Privat sei Biden ein prima Kerl sagen auch seine politischen Gegner. Einen Schritt von der Präsidentschaft entfernt ist er ungefähr so gut aufgehoben wie Zwerg Nase im Pentagon. Weiter auf steinhoefel.de…

Hier das Video der Debatte: