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Erdogan-Berater: Westen ist nicht zukunftsfähig

Der enge Erdogan-Berater und Unterstaatssekretär im Ministerpräsidentenamt, Ibrahim Kalin (Foto), hat in einer Rede auf dem „Istanbuler Weltforum” den Westen als unfähig bezeichnet, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen. Die Welt sei auf der Suche nach einer „postwestlichen” politischen Ordnung, in der der Westen keine Deutungshoheit mehr habe in der Demokratie- und Menschenrechtsdebatte.

Die WELT schreibt:

Kalin nannte den Arabischen Frühling einen Meilenstein auf dem Weg zu einer „postwestlichen Welt”, die kosmopolitischer und egalitärer sein werde. Die Reaktion im Westen sei wachsende Islamophobie, sagte Kalin.

Dann zählte er auf: die französische Kopftuchdebatte, der Massenmord des Anders Breivik, „die seelenlose Multikulti-Debatte in Deutschland“, die dänischen Mohammed-Karikaturen, der jüngste Anti-Mohammed-Film aus den USA, das Schweizer Votum gegen Minarette, die Regensburger Rede des Papstes, diskriminierende Einwanderungsgesetze.

All dies zeige, wie sehr der Westen das „Hass-Verbrechen” Islamophobie verkenne. Insofern sei es wichtig zu erkennen, dass die globale „Suche nach einer postwestlichen Ordnung” auch die Suche nach einer „postsäkularen” Ordnung sei.

Islamkritik als Zeichen der Unterdrückung

Es war nicht ganz klar, was Kalin genau damit meinte, schien aber zu bedeuten, dass die Gottlosigkeit des säkularen Westens zu Hass und zu Verbrechen, also zu globalem Legitimitätsverlust führe – oder, wie er sagte, die „aufklärerische Hybris” habe den Westen „blind gemacht” für den Rest der Welt.

„Extremisten in Paris, Tel Aviv und Washington” missverstünden den Konflikt zwischen Islam und dem Westen als einen zwischen Moderne und Tradition, und forcierten die „Moderne” – damit seien sie nicht besser als muslimische Extremisten, die ganz auf „Tradition” setzten. In Wahrheit gehe es um eine Abwägung und pragmatische Vermischung von Moderne und Tradition.

Islamkritik, so Kalin, sei heute ein Symptom repressiver Regime. Europa behandele seine Muslime schlecht und weigere sich, für seine muslimischen Minderheiten eine Kultur der Koexistenz zu schaffen.

Debatte geht an Europa vorbei

Das sei einer der Gründe, warum das europäische Modell keinen Modellcharakter in der arabischen Welt haben könne, und von der globalen gesellschaftlichen Transformation überholt werde.

Kalin zufolge geht die globale Debatte über eine neue Weltordnung „an Europa vorbei”, weil die Übersäkularisierung des Westens und dessen koloniale Vergangenheit den Rest des Planeten abschreckten.

Die eurozentrische Kritik am Islam mache es für Europa unmöglich, als globaler Akteur relevant zu bleiben, sagte Kalin. In diesem Sinne sei Europas Ablehnung der türkischen EU-Mitgliedschaft ein schwerer strategischer Fehler. […]

Zum Glück ist gerade Bundesratspräsident Kretschmann mit einer 80-köpfigen Delegation in der Türkei – der wird die Wogen schon wieder glätten…




Augsburg: Vortrag über Salafismus in Deutschland

Der Monat Oktober hat in Augsburg begonnen mit dem achten Teil der Vortragsreihe „Orient und Okzident“. Für diejenigen, die das nicht kennen: Es geht um Vorträge über den Islam, mit denen die Veranstalter „Kulturhaus Kresslesmühle“, der „Assyrische Mesopotamien-Verein“ und die Volkshochschule Augsburg die Träger der sog. „Interkulturellen Akademie Augsburg“ sind.

Seit 2006 zum achten Mal versuchen sie, die totalitäre Ideologie Islam der Augsburger Öffentlichkeit schmackhaft zu machen, obwohl die täglichen Nachrichten aus Deutschland und der Welt weniger appetitanregend sind.

Auch in den Jahren davor hat diese Gruppierung ungeachtet der Selbstbezeichnung „interkulturell“ massive Islam-Propaganda betrieben. Aus diesem Grund sagte der Leiter des Mesopotamien-Vereins, Gebro Aydin, bei der Eröffnung am 4. Oktober 2012 eher als Entschuldigung, dass bei dieser Veranstaltungsreihe es nicht darum ginge, „eine Religion salonfähig zu machen“. Das klingt jedoch wenig glaubwürdig, da 12 von insgesamt 13 Vorträgen den Islam als Thema haben, trotz der hoch gepriesenen religiösen Vielfalt.

Etwas kritischer war der erste Vortrag am 4. Oktober 2012 unter dem Titel „Zwischen Identitätssuche, Abgrenzung und Radikalisierung: Ein Panorama des Neo-Salafismus in Deutschland“. Wahrlich wäre es schwierig, nach den Ereignissen in den letzten Jahren und den unzähligen Terroranschlägen seitens der Salafisten weltweit, noch offene Werbung für den Salafismus zu machen.

Wahrscheinlich aus diesem Grund kamen zur Veranstaltung weniger Anhänger der islamischen Ideologie. Unter den ca. 30 Leuten im Publikum waren nur zwei stadtbekannte Berufsmohammedaner: Suat Saklaman, Vorsitzender des Dachverbandes türkischer Vereine in Augsburg (DTA) und Tugay Cogal, Vorsitzender des sog. „Integrationsbeirats“ der Stadt Augsburg, der diesen Posten nach der Verhaftung des früheren Vorsitzenden Ahmet Akcay ab November 2011 übernahm.

Als Referent zum Thema wurde Dr. Marwan Abou Taam (Foto oben) von der Humboldt-Universität in Berlin eingeladen, der unter anderem auch durch seine Arbeit beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz bekannt und schon aus diesem Grund mit dem Thema Salafismus in Deutschland vertraut ist.

Abou Taam beschäftigt sich seit längerer Zeit mit dem Thema des islamischen Fundamentalismus und des Terrorismus, dem er auch seine Dissertation gewidmet hat. Über den Salafismus hält er auch Vorträge.

Als Einführung stellte Taam die Frage, ob sich das Publikum einen Vortrag eines Beamten des Landes Rheinland-Pfalz wünscht oder ob es die persönliche Meinung des Referenten hören möchte. Die von ihm vorbereitete und gezeigte Text-Präsentation trug den Titel „Salafismus – Herausforderung an Staat und Gesellschaft“, was schon eine gewisse Tendenz, die Gefahr des Salafismus zu relativieren, erkennen lässt.

Die vom Referenten ausgesprochenen Wahrheiten sind, dass der Salafismus die Antithese zur europäischen Demokratie und Pluralismus ist, weiter die Tatsache, dass die deutschen und europäischen Politiker seit Jahrzehnten mit Salafisten zusammenarbeiten und somit der Salafismus der engste Verbündete der USA sowie der europäischen Staaten im Vorderen Orient ist. Damit meinte er vorwiegend Saudi-Arabien als engen geopolitischen und geostrategischen Partner des Westens. Am Ende seines Vortrags kam Taam nochmals auf diese „Zusammenarbeit“ und stellte die rhetorische Frage, warum die Salafisten in Deutschland ein Problem darstellen, aber die Salafisten aus Saudi-Arabien und in den Golfstaaten akzeptiert werden.

Der Behauptung, dass der Salafismus die größte Herausforderung an den Islam selbst sei, stimmen wir nicht zu, denn beide Begriffe haben denselben Inhalt: totalitäre Ideologie der Unterwerfung!

Richtig ist die Feststellung, dass in der letzten Zeit eine Entchristianisierung des Orients durch Ermordung und Vertreibung der dortigen Christen stattfindet, worüber kein Mensch redet, so Abou Taam. Übertrieben war seine Behauptung, dass im Iran die Lage der Christen besser wäre als im Irak, wo es kaum noch Christen gibt. Weiter sagte der Referent, dass er – obwohl überzeugter Moslem – der Meinung sei, dass je weniger Christen es im Orient gibt, umso schlechter es den Menschen geht. Das glauben wir auch, denn überall in den islamischen Ländern gehören die Christen zu den hoch gebildeten und fleißigsten Bürgern.

Taam gab eine kurze, aber klare Definition des Salafismus: „Religiöse Einstellung, die alles im Leben verbietet, was den Menschen Spaß machen könnte“. Das stimmt, aber die Definition ist doch für den ganzen Islam zutreffend und diese Übereinstimmung wird nicht nur durch den vom Referenten gezogenen visuellen Vergleich zwischen Osama bin Laden und Pierre Vogel betont.

Die Behauptung des Referenten, dass 1,4 Milliarden Muslime weltweit den Koran als Willen Allahs unterschiedlich lesen, stimmt nicht: Erstens können Millionen Muslime gar nicht lesen und gehören damit zu den rückständigsten Menschen der Welt. Zweitens hat der gläubige Muslim den Willen Allahs wörtlich zu befolgen, ohne zu versuchen, darüber nachzudenken.

Taam sagte, dass die salafistischen Gemeinden in Deutschland ca. 4.000 Mitglieder zählen und das Innenministerium von 1.000 gewaltbereiten Islamisten (sog. „Gefährder“) ausgehen würde, die bekannt sind bzw. an Ausbildung zu Terroristen in „Trainingslagern“ im Ausland teilgenommen haben. Die Verwendung beider Begriffe zeigt, dass zwischen „Salafisten“ und „Islamisten“ kein Unterschied ist, es geht doch um gläubige Muslime, die ihr gemeinsames Ziel der Islamisierung Deutschlands nachgehen. Der Verfassungsschutz unterscheidet zwischen Salafisten und Islamisten allgemein, deren Zahl sich nach Angaben des Referenten auf 37.470 beläuft. Allerdings beziehen sich diese statistischen Angaben auf das Jahr 2010. Für das Jahr 2011 wuchs die Zahl auf 38.080 (Verfassungsschutzbericht 2011, Seite 191).

PI-Augsburg berichtete im März 2012
über die salafistischen Aktivitäten in Augsburg.

Der Referent behauptete, dass der Salafismus in Deutschland andere Merkmale hat als anderswo wie z.B. in Gaza und Ägypten. Das stimmt nur insofern, weil in Deutschland neben den aus arabischen Ländern eingewanderten Salafisten auch viele autochthondeutsche Islamkonvertiten zu finden sind. Die Ideologie aber, zu der diese „konvertiert“ sind, ist der totalitäre Islam nach Vorbild aus dem 7. Jahrhundert. Unislamisch scheint uns nur, dass diese Verherrlicher des rückständigen Islam mit Flugzeugen reisen, Autos fahren, Videos aufzeichnen und Internet und Mobiltelefone nutzen: Allesamt von westlichen Ungläubigen erdachte und entwickelte Technologien.

Trotz kritischer Töne im Vortrag gab es immer wieder Hinweise auf Relativismus oder Beschönigung der islamischen Weltanschauung. Die Behauptung, dass der religiöse Dualismus nicht „typisch islamisch“ sei, ist nicht zutreffend, da im Gegenteil, die Zweiteilung der Welt und der Menschen in eine „gute“ und eine „böse“ Hälfte das Hauptmerkmal des Islam ist. Karl Marx erkannte schon:

„Der Koran und die auf ihm fußende muselmanische Gesetzgebung reduzieren Geographie und Ethnographie der verschiedenen Völker auf die einfache und bequeme Zweiteilung in Gläubige und Ungläubige. Der Ungläubige ist ‚harby‘, d.h. der Feind. Der Islam ächtet die Nation der Ungläubigen und schafft einen Zustand permanenter Feindschaft zwischen Muselmanen und Ungläubigen.“ (Karl Marx, Die Kriegserklärung – Zur Geschichte der orientalischen Frage, Marx-Engels-Werke, Band 10, S. 170).

Bei der Auflistung verschiedener Theorien über die Zusammenhänge zwischen Armut und Terrorismus sagte der Referent, dass viele Terroristen (z.B. die Attentäter vom 11.09.2001) aus vermögenden Familien stammen bzw. gebildet sind. Eine Übersicht der Ereignisse in den arabischen Ländern zeigt, dass überall die Salafisten auf dem Vormarsch sind.

Interessant waren die Aussagen, dass im Islam die Philosophie und das logische Denken keinen Platz hätten, dass die Philosophen den Islam gefährden würden und daher unerwünscht wären, denn im Islam gilt das Wort als Allahs Aussage und nicht die Auslegung bzw. Analyse seiner Aussagen. Der Geschichte des Salafismus und seinen Vordenkern widmete Taam viel Zeit. Er betonte, dass Saudi-Arabien (aber auch die Golfstaaten!) mit viel Geld den Salafismus (den wahhabitischen Islam) weltweit exportieren würden.

Ein Randthema des Vortrags war, dass in Deutschland im Zusammenhang mit dem Islam eine ganze „Islam-Industrie“ entstanden wäre, wo Menschen und Organisationen seit Jahrzehnten tätig sind und somit viel Geld verdienen würden.

Die meisten Fragen aus dem Publikum bezogen sich auf die Entwicklung im Nahen Osten und den Ländern Nordafrikas. Taam berichtete über Pläne aus den 70er-Jahren, alle Christen aus dem Libanon zu vertreiben, sowie über die Lage der Christen in Palästina, die vor 100 Jahren noch 40 % der Gesamtbevölkerung ausmachten und heute nur noch 3 % stellen.

Über Deutschland sagte der Referent, dass die sog. „Islamdebatte“ mit konservativen Vertretern des Islam geführt werden würde. Manche Wortmeldungen äußerten die naive Vorstellung, dass das Erlernen der deutschen Sprache zwangsläufig zur Assimilierung führen müsste.

Ein Zuhörer merkte an, dass angesichts der Tatsache, dass die Salafisten gegen keine Regel des Islam verstoßen würden, sie doch in Wirklichkeit die wahren Muslimen wären und somit die Salafisten keine Islamisten, sondern nur Muslime wären, die nach den Regeln des authentischen Koran leben und handeln würden.

Diese Meinung schien dem Referenten zu „revolutionär“ und er erklärte sie für „nicht richtig“, dabei verwickelte er sich in Widersprüche, als er von verschiedenen Auslegungen sprach, die allerdings im Islam nicht zulässig sind. Der Zuhörer erinnerte ihn an seine eigene Aussage während des Vortrags, dass die letzten Kommentare des Islams aus dem 12. Jahrhundert stammen würden.

Dr. Abou Taams Versuch, die religiös-totalitäre Weltanschauung der Salafisten von einer vermeintlichen „Vielfalt“ des Islam zu trennen, war vergleichbar mit dem Versuch Gorbatschows, den Sozialismus durch Reformen zu retten.

Weitere Vorträge zum Thema Salafismus werden in Augsburg im November und Februar folgen. Über die Bestrebungen der Salafisten in Deutschland hat der Verfassungsschutz bereits im April 2012 diese Broschüre veröffentlicht.




Berlin: Mahnwache für totgeprügelten Jonny K.

Als wir, etwa 15 Personen der Bürgerinitiative „Tag der Patrioten“ und einige Sympathisanten, um 17 Uhr am Ort des feigen Verbrechens eintrafen, fanden wir eine größere Gruppe ostasiatischer Trauernden vor. Wir legten nach einiger Zeit unsere Blumen nieder und stellten zu den zahlreichen bereits abgestellten Kerzen auch unsere auf.

(Von Philippus Tertius)

Die Polizeipräsenz war ausgesprochen massiv, aber Störer der bekannten Couleur waren nicht anwesend. Die Atmosphäre blieb bei gedämpfter Stimmung friedlich.

Die Gespräche der Anwesenden bewegten sich hauptsächlich um die „Berichterstattung“ der vielgelesenen Zeitungen, die sich, verglichen mit ähnlichen Vorfällen, die von Rechtsextremen verursacht wurden, offensichtlich um Verharmlosung bemüht zeigten und von „Prügelei“, „Schlägerei“ und dergleichen sprachen.

Der ethnische Hintergrund der Täter wurde teilweise verschwiegen. Für uns aber gibt es keine Opfer erster und zweiter Klasse!

Videos:




DiBaDu: Abstimmen für Sabatina und Pro Femina

Die Bank ING Diba vergibt wieder 1000 x 1000 Euro an soziale Zwecke. Die Vereine, die in einem „Voting“ die meisten Stimmen auf sich vereinen können, kommen in den Genuss der Prämie. Neben vielen Tierschützern, Schützenvereinen etc. haben sich auch Sabatina e.V. (Hilfe für unterdrückte, missbrauchte und schutzlose Frauen) und die Lebensrechtler von 1000plus (Pro Femina) beworben, die mit dem Geld Schwangeren in Not helfen. Wir bitten unsere Leser, beide Projekte mit ihrer Stimme zu unterstützen.




NRW-Polizei verbietet erneut Karikaturen

'Und das mit der Islamkritik hört in Zukunft auf!'Der deutsche Staat geht aus Angst vor islamischer Gewalt immer repressiver gegen Islamkritiker vor. Anlässlich der PRO NRW-Demo gegen die geplante DITIB-Großmoschee in Wuppertal am 27. Oktober wurden erneut sämtliche islamkritische Karikaturen verboten.

Trotz des grundgesetzlich verbrieften Grundrechts auf Meinungs- und Kunstfreiheit gehen die Polizeibehörden von SPD-Innenminister Jäger in totalitärer Weise gegen pointierte Islamkritik vor. Die ständige Rechtssprechung wird dabei bewusst ignoriert. Stattdessen sollen Islamkritiker in immer mehr aufwändige Prozesse mit hohem Kostenrisiko verwickelt werden. Zudem werden Richter schon im Vorfeld massiv unter Druck gesetzt: Das erneute Kippen von Karikaturenverbote würde vermutlich Anschläge auf deutsche Botschaften und Staatsangehörige im Ausland verursachen, so die NRW-Polizeibehörden und Altparteien unisono. Wer möchte da noch als Richter frei und unbefangen urteilen …

Die Bürgerbewegung PRO NRW prüft deshalb sehr genau, ob man derzeit überhaupt gegen solche Auflagen gerichtlich vorgehen will. Offenbar will man nur ungern in der aktuell aufgeheizten Stimmung Urteile riskieren, die polizeiliche Karikaturenverbote gerichtlich bestätigen könnten. Stattdessen konzentriert man sich erst einmal auf die Demo als solche, wie der Vorsitzende Markus Beisicht nach Bekanntwerden des Karikaturenverbot gestern verkündete:

„Für uns ergibt sich daraus zweierlei: Zum einen haben wir nun Planungssicherheit für unsere Demo durch das Herz von Wuppertal-Elberfeld, wo wir ja primär gegen die geplante Großmoschee der türkisch-islamischen Union DITIB protestieren wollen. Das geht durchaus auch ohne das erneute Zeigen von islamkritischen Karikaturen, wobei diese natürlich ein legitimes Mittel im Meinungskampf und zur Illustration der Gefahren der Islamisierung wären. Wir werden deshalb den insgesamt elfseitigen Auflagenbescheid genau prüfen und dann in Ruhe entscheiden, ob wir auch in diesem konkreten Fall vor Gericht gehen werden.“

Die Demonstration beginnt um 12 Uhr in Wuppertal-Elberfeld und wird mit Unterstützung der FPÖ, GDL und RFJ Deutschland durch ein dicht bebautes Wohngebiet bis unmittelbar vor den geplanten Moscheestandort an der Gathe gehen. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 300 Teilnehmern. Besonders pikant: Genau am Moscheestandort befindet sich auch ein Zentrum der Wuppertaler Antifa, die als besonders gewalttätig gilt und schon seit Wochen zu einem „Straßenfest“ am 27. Oktober mobilisiert. Wuppertal droht also ein heißer Samstag, mit womöglich heftigen Ausschreitungen linker und islamischer Demokratiefeinde.

PI wird am 27. Oktober zeitnah berichten.

» Petition „für die Meinungsfreiheit“, in der auch die „verbotenen Karikaturen“ dokumentiert sind: Außenteil und Innenteil.




Salafisten-Messerstecher-Urteil Freitag

Die Messerattacke von einem moslemischen Salafisten auf Polizisten während einer illegalen Gegendemo in Bonn, wo Pro NRW Mohammed-Karikaturen zeigte, soll laut Antrag Staatsanwaltschaft mit einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren und neun Monaten gesühnt werden. Dabei sagt der 26-jährige Deutsch-Türke jedem, der es hören will, auch dem Gericht, daß er jeden abstechen muß, der den Islam beleidigt. Solche Typen brauchen lebenslänglich Sicherheitsverwahrung und keine Kuscheljustiz. Auf das Urteil am Freitag sind wir schon jetzt gespannt.




Was hat es gebracht?

Es ist viel geschrieben worden über das „Streitgespräch“ zwischen Karlheinz Weißmann und Michael Stürzenberger auf dem „Zwischentag“ in Berlin. Wer manches davon gelesen hat, wird sich die Frage stellen, was dieses Gespräch am Ende nun gebracht hat. Irgendwie scheinen sich beinahe alle etwas anderes versprochen zu haben. Das Gespräch selbst litt unter einem eklatanten Organisationsmangel.

(Von René Stadtkewitz)

Es fehlten ihm der Moderator und damit auch der Rahmen. Stand noch in der Ankündigung, es ginge um die Frage, ob der jüngst öffentlich gewordene Film „Die Unschuld der Muslime“ nun gezeigt werden solle oder ob er gar verboten werden müsse. Hierfür wäre natürlich auch darüber zu diskutieren, wer oder was bringt radikale Muslime dazu, wegen eines solch dilettantischen und künstlerisch wenig wertvollen Machwerks Gewaltexzesse zu starten, Botschaften anzugreifen, Menschen zu verletzen oder gar zu töten. Und vor allem aber, was bringt Politiker und Journalisten der freien westlichen Welt abermals dazu, vorauseilend zu kapitulieren, statt die Auseinandersetzung zum Anlass zu nehmen, über Jahrhunderte gewonnene Freiheiten zu verteidigen.

Folgt man dem abwertenden Bericht der Zeitschrift Sezession, immerhin einer der Initiatoren dieser Messe in Berlin, oder im Gegenzug, dem einen oder anderen Beitrag auf diesem Blog, so gewinnt man schnell den Eindruck, es ginge um alles. Vor allem aber schien es so, als ginge es um die Beantwortung der Frage, wer ist der Gute und wer der Böse. Aber sollte es das?

Plötzlich wird deutlich, warum es in Deutschland keine starke politische Kraft jenseits des linken Mainstreams gibt. Das, was ich zehn Jahre im Berliner Landesparlament als Ursache der Unfähigkeit der Politik, auch annähernd die richtigen Lösungen zu diskutieren, immer wieder beobachten musste, ist hier ebenso deutlich geworden. Es ist die mangelnde Fähigkeit oder Bereitschaft, die Wirklichkeit anzuerkennen, aus den Fakten die Lage übereinstimmend zu analysieren und wenigstens einig zu sein über das, was ist.

In der Politik geht es jedoch nicht darum, Recht zu behalten, sondern Fehlentwicklungen zu erkennen und Lösungen zu erarbeiten. Sind sie gefunden, müssen sie umgesetzt werden. Hierfür braucht es in einer Demokratie Mehrheiten. Das Dilemma in unserem Land ist jedoch, dass sich gerade bei so elementaren Themen alle etablierten Parteien einig sind und ihre Fahnen nach links drehen. Ihnen allen fehlt die Bereitschaft, unserem Volk eine Zukunft zu geben. Die notwendigen Fakten sind allen spätestens seit Sarrazins Buch hinreichend bekannt, den meisten von uns bereits wesentlich länger. Man muss sie nur zur Kenntnis nehmen. Die einzige Unkorrektheit seines Buches war der Titel. Nicht „Deutschland schafft sich ab“, sondern „Das deutsche Volk schafft sich ab“. Wir kennen unser Demografieproblem, wir kennen unser Zuwanderungsproblem. Insofern hat auch Weißmann Recht, wenn er sagt, es finde ein eklatanter Bevölkerungsaustausch statt und der ist gewollt. Wir kennen aber auch unser Finanzproblem. Die gegenwärtig eingegangenen Schuldversprechen im Rahmen der so genannten EURO-Rettung beschleunigen den aussichtslosen Weg, den auch Deutschland vor Jahrzehnten eingeschlagen hat. Die jährliche Neuverschuldung, Renten- und Pensionsversprechen können nicht eingelöst werden, wenn fähige und tüchtige junge Menschen fehlen. Und da die Politik bei Kenntnis all dieser Fakten nie bereit war, die Weichen umzustellen, läuft auch Deutschland geradeaus in den Staatsbankrott.

Unser Land wird also wissentlich verraten und verkauft, das Volk dumm gehalten und Mahner und Warner mit der Nazikeule erschlagen.

Wer immer Deutschland künftig sein Land nennt, es wird nicht mehr das Vaterland der Deutschen sein und seine Muttersprache wohl auch nicht mehr deutsch, so wie schon heute in manchen Städten Deutsch die erste Fremdsprache geworden ist. Was aber ist falsch daran, wenn es heute Deutsche gibt, die sich um die Zukunft ihrer Heimat sorgen?

Nichts! Und genau dies haben beide Gesprächspartner getan. Der eine, weil er als Folge der verfehlten Zuwanderungspolitik die Islamisierung unseres Landes, ja unseres Kontinentes befürchtet und der andere, weil er als Folge dieser Politik einen Bevölkerungsaustausch erkennt und beschreibt. Wer hat nun Recht? Ganz einfach, beide! Denn beides ergänzt sich. Für viele politische Entscheidungen wäre es nicht einmal notwendig, dass der eine oder der andere Recht hat, sondern dass sie sich beide für die richtigen Entscheidungen stark machen.

Ginge es darum, die gegenwärtige Zuwanderungspolitik zu ändern und etwa einen sofortigen Zuwanderungsstopp aus islamischen Ländern zu fordern, oder das Staatsbürgerschafts- und Einbürgerungsrecht zu überarbeiten, wären sich beide einig. Ginge es darum, die bedingungslose Eingliederung von Zugezogenen zu fordern oder sie anderenfalls vor die Tür zu setzen, wären sich wohl beide ebenso einig. Genauso einig wären sich beide, wenn es darum ginge, den Einfluss der türkischen Regierung über die DITIB sofort einzustellen.

So wie ich mit Michael Stürzenberger einig bin, dass der Islam eine immer wieder und leider viel zu oft unterschätzte Gefahr für alle Kulturen der westlichen Welt ist, für Frankreich, für Großbritanien, für die Niederlande, für Spanien, Portugal, Italien, Griechenland und viele mehr – sie alle werden in 25 bis 40 Jahren wie heute der Kosovo islamisiert sein, wenn nichts geschieht – genauso stimme ich mit Karlheinz Weißmann überein, wenn er sagt, dass es nun unsere Aufgabe sein muss, uns in erster Linie um unser Land zu mühen und die Probleme hier zu lösen.

Wir, die Kritiker des Islams, müssen jedoch erkennen, dass wir bei aller gegenseitiger Aufklärungsarbeit nicht darauf warten können, bis alle bis ins Detail das Gleiche denken. Wir müssen uns sogar bewusst werden, dass harte Fakten nicht selten eher erschrecken und gegen den gehen, der sie vorträgt. Dennoch bleibt die Aufklärung der einzige Weg. Bei alledem scheint mir die wichtigste Aufgabe unserer Zeit jedoch zu sein, gemeinsam dafür zu werben, uns unserer Identität wieder bewusst zu werden, gemeinsam für unsere Werte einzutreten und unserer Heimat wieder eine andere Seite zu geben, als das Getöse deutschlandhassender Linksextremisten.

Dass dies nicht mit Nazis und ewig Gestrigen möglich ist, wird klar sein. Jedoch ist glücklicherweise nicht jeder ein Nazi, der seinen gesunden Menschenverstand behalten hat und sich politisch rechts sieht. Denn auch diesen Menschen ist klar, dass die Zerstörung der lang erkämpften Einheit unseres Landes, dass die Zerstörung der Idee von Schwarz-Rot-Gold mit dem Verbrechen des Nazireiches begann. Genauso wie ihnen klar ist, dass sie fast 70 Jahre später an diese Verbrechen des vergangenen Jahrhunderts keine Schuld haben können.

Wir alle haben gelernt, dass kein einziges Medienblatt bereit ist, diese Differenzierung vorzunehmen. Sie werfen uns alle in einen Topf. Dies allein deshalb, weil wir uns nicht von der herrschenden Meinungs- und Gesinnungsdiktatur umerziehen lassen. Lassen wir uns deshalb nicht dazu hinreißen, deren Arbeit zu machen Insofern bin ich beiden dankbar, dass sie sich diesem Gespräch gestellt haben und dafür, dass es diese Messe überhaupt gegeben hat.


(Sie möchten sich auch an der Debatte beteiligen? Dann schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org. Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder)

Blogartikel zur Causa Stürzenberger/Weißmann:

» PI: Drei Irrtümer
» PI: Eine Perspektive für eine Zusammenarbeit
» PI: Von Intellektualisten und Demo-Rhetorik
» PI: Martin Lichtmesz zu Stürzenbergers Islamkritik
» PI: Die wahre Einigung Europas (mit Videos der Diskussion)
» PI: Zwischentöne vom Zwischentag
» PI: Islam-Diskussion Weißmann – Stürzenberger
» PI: Wie schräg tickt Martin Lichtmesz?
» Sezession: Lichtmesz oder Stürzenberger – Sezession oder PI?
» Sezession: Islamkritik und Liberalismuskritik
» Sezession: Weißmann, Stürzenberger und das Elend der Islamkritik
» Ernstfall: Konflikte zwischen identitärer Rechter und PI-Aktivisten
» Blaue Narzisse: Islam-Kritiken
» Blaue Narzisse: Wenn zwei Welten aufeinanderprallen
» Korrektheiten: “Zwischentag” in Berlin – ein Fazit




Idriz-Vorbild als „Wolf im Schafspelz“ enttarnt

Imam Bajrambejamin Idriz, der in München unter Rückendeckung aller islamophiler Stadtratsfraktionen eine Riesenmoschee beim Stachus bauen möchte, brachte 2010 sein Märchenbuch „Grüß Gott, Herr Imam – eine Religion ist angekommen“ heraus. Damit versucht er Politiker einzuwickeln, und es lag sogar auf dem Schreibtisch von Ex-Bundespräsident Wulff. Idriz benennt in dem Büchlein demokratische moslemische „Vorbilder“, u.a. Husein Djozo, der im Focus als Waffen-SS-Militär-Imam und Judenfeind enttarnt wurde, Alija Izetbegovic, der bei genauerem Nachforschen in seinen Schriften die ewige Feindschaft von islamischen zu nicht-islamischen Gesellschaften betont, sowie Rachid al-Ghannouchi (Foto), der jetzt von Welt online als „Wolf im Schafspelz“ dargestellt wird.

(Von Michael Stürzenberger)

Idriz scheitert immer offensichtlicher bei seinem verzweifelten Versuch, den zähnefletschenden Säbelzahntiger Islam als schnurrendes Kätzchen darzustellen. Das Beispiel Ghannouchi zeigt, wie verlogen und gerissen Islam-Repräsentanten agieren. Dietrich Alexander beschreibt diesen feisten moslemischen Täuscher aus Tunesien in seinem Artikel „Islamistenchef plant heimlich Salafisten-Regime“ sehr treffend:

Er ist das moderate Aushängeschild der tunesischen Islamisten: Rachid al-Ghannouchi, 1941 in eine religiöse Familie hineingeboren, Vater Imam.

Ghannouchi führt die mächtige Regierungspartei Ennahda (Wiedererwachen, Renaissance), die den religiös-konservativen Muslimbrüdern nahesteht und mit 37 Prozent der Stimmen im Oktober 2011 die erste demokratische Wahl nach dem Sturz von Präsident Zine al-Abidine Ben Ali gewann.

Seither bemüht sich der 71-Jährige um das öffentlichkeitswirksame Bild eines aufgeklärten Muslim, der islamische Traditionen mit den Errungenschaften und Freiheiten der säkularen Moderne zu verbinden weiß.

Doch das scheint nur die halbe Wahrheit des selbst ernannten Erneuerers zu sein, er hat offenbar eine „hidden agenda“, eine geheime Mission. Das zumindest legt ein verdeckt mitgeschnittenes Video nahe, in dem der Parteichef darüber fabuliert, wie die extremistischen islamischen Kräfte, die Salafisten, sich nur in Geduld üben müssten, um bald die Macht in dem kleinen Mittelmeerstaat übernehmen zu können.

Hier ist das Video, das heimlich gefilmt wurde und in dem Ghannouchi offenbar Klartext redet – abseits der öffentlichen Taqiyya. Islamische Eroberungsstrategien in Reinform und totalitäres korankonformes Machtstreben im Sinne des Propheten. Wir bitten unsere Leser, die entweder selbst arabisch beherrschen oder jemanden kennen, uns dieses Video wörtlich zu übersetzen. Dies wird ein wertvolles zeitgeschichtliches Dokument sein, das die Verlogenheit moslemischer Repräsentanten eindrucksvoll belegt:

Welt online berichtet zum Inhalt dieses Videos:

In dem Video ist Ghannouchi im Gespräch mit jungen Salafisten zu hören und zu sehen. Er rät zu „weitsichtigem und geduldigem“ Vorgehen, um die Gewinne, die man in der Konkurrenz zu den säkularen Kräften zu verzeichnen habe, zu konsolidieren und nicht wieder zu verspielen.

„Ich rate euch jungen Salafisten, geduldig zu sein. Warum die Eile? Nehmt euch die Zeit, um zu festigen, was ihr erreicht habt. Schafft Fernsehkanäle, Radiostationen, Schulen und Universitäten.“ Das Volk brauche die Religion, es werde früher oder später den Salafisten zulaufen.

Und so beschrieb Idriz diesen Ghannouchi in seinem Buch „Grüß Gott, Herr Imam“ (Seite 104/105):

Seine Gedanken wären wie folgt zusammenzufassen: „Was dem Islam widerspricht, ist nicht die Demokratie, sondern die Diktatur. Es ist unsinnig, dass einige Muslime die Demokratie bekämpfen. Die Muslime sollten eigentlich die Diktatur und den Totalitarismus bekämpfen. Daher sollten die Islamisten auch nicht die Demokratie, sondern eigentlich die Regime der Diktatur anklagen und in ihren Ländern für die Weiterentwicklung der bereits erzielten demokratischen Errungenschaften kämpfen. Es ist auch äußerst falsch, die Demokratie als ein Instrument zu betrachten, das man nach einer Weile abschaffen müsste. Die Demokratie ist im Wesen des Islam angelegt. Denn der Islam führte das System der Beratung (schura) ein, das von der westlichen welt übernommen und zu einem System entwickelt wurde. Wir müssen die Demokratie noch stärken, indem wir sie mit ethischen Werten bereichern. Der Kosmos ist nicht auf Feindschaft, sondern auf Liebe und Frieden gegründet worden.“

Auf solchen Quark sind deutsche Politiker reihenweise hereingefallen und pilgerten prozessionsartig in das Idrizsche Islamzentrum nach Penzberg. Eine Posse sondersgleichen, bei der sich viele lächerlich gemacht haben, wie beispielsweise der Münchner OB Ude, Landtagspräsident Glück, Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger und der evangelische Landesbischof Bedford-Strohm, um nur einige der naiven Realitätsleugner zu nennen.

Weiter in der rauhen islamischen Wirklichkeit bei Welt online:

Im Mai 2001 gab Hamas-Sympathisant Ghannouchi seine wahre Überzeugung preis, als er im katarischen Nachrichtensender al-Dschasira die Mütter von Selbstmordattentätern mit den Worten segnete: „Ich möchte meine Segenswünsche den Müttern dieser Jugendlichen übermitteln, dieser Männer, denen es gelungen ist, ein neues Gleichgewicht der Kräfte zu erringen … Ich segne die Mütter, die im gesegneten Palästina den Samen dieser Jugendlichen gepflanzt haben, die dem internationalen System und den von den USA unterstützten arroganten Israelis eine wichtige Lehre erteilt haben. Die palästinensische Frau, die Mutter der Schuhada (Märtyrer), ist selbst eine Märtyrerin, und sie hat ein neues Vorbild für die Frau geschaffen.“

Wir von PI München haben diese und noch viele weitere alarmierende Tatsachen bereits in unserem 2011 produzierten Video „Die Akte Idriz“ dargestellt, ohne dass dies jemand in Politik, Kirche und Gesellschaft in seinem blinden Vertrauen zu Imam Idriz erschüttert hätte. Alle halten an ihrem letzten Aushängeschild für einen „moderaten Euro-Islam“ wie Ertrinkende an einen Strohhalm verzweifelt fest. Doch die Fassade des smarten Benjamin hat tiefe Risse erhalten. Im April veröffentlichten die Stuttgarter Nachrichten die Erkenntnisse aus unserem Dokumentationsvideo zusammen mit neuen Skandalmeldungen, was sein Rechtsanwalt Hildebrecht Braun massiv zu verhindern versuchte. Dies und die TV-Reportage des Bayerischen Fernsehens über seine erschwindelten Magister- und Diplom-Theologen-Titel führten dazu, dass der Mazedonier schwer angezählt ist. Jetzt fällt auch noch sein demokratisches „Vorbild“ Ghannouchi:

Doch für die tunesische Opposition ist es eine Steilvorlage und dient ihr als Beweismittel für die wahren Ziele der Islamisten, die so gemäßigt gar nicht seien, wie sie glauben machen wollen. Die Einlassungen Ghannouchis seien „sehr ernst zu nehmen“, entlarvten die „doppelzüngige Sprache Ennahdas“ und diskreditierten die staatlichen Institutionen.

Ghannouchi ist genauso doppelzüngig wie Imam Idriz, was uns auch sein letzter Auftritt bei der Münchner SPD bewies, über den wir morgen ausführlich berichten werden. Welt online weiter:

Ghannouchi hält den Abfall vom islamischen Glauben, die Konversion also, für ein politisches Verbrechen. Ein politisches Konzept außerhalb der Maßgaben der Scharia, des göttlich-islamischen Rechts, ist für ihn undenkbar. Christen oder anderen Angehörigen von religiösen Minderheiten solle jedes höhere Staatsamt verweigert werden.

Zwar bekräftigte Ghannouchi während des Wahlkampfes seine Unterstützung der Demokratie und den Verzicht auf die Einführung sämtlicher Gebote der Scharia, etwa das der Polygamie.

Aber er versucht, solche Zugeständnisse an den Geist der Zeit durch die parlamentarische Hintertür zu revidieren. Anders lässt sich die Initiative seiner Partei kaum interpretieren, Gotteslästerung unter Strafe stellen zu wollen – ein sehr dehnbarer Straftatbestand, mit dem sich praktisch jede Opposition strafrechtlich verfolgen ließe.

Überall im sogenannten arabischen „Frühling“ das Gleiche: Der Islam greift nach der Macht und versucht, ein Land nach dem anderen in einen islamischen Gottesstaat zu verwandeln. Wie unsere koptische Freundin Nawal aus Ägypten berichtet, wird im Kairoer Parlament gerade diskutiert, ob neunjährige Mädchen heiraten dürfen und ihre Beschneidung legitimiert werden soll. Kopten gehe es unter der Knute der Fundamental-Moslems immer schlechter. Sie würden in Oberägypten nach wie vor von Salafisten verschleppt und ermordet. Auch im Nordsinai, beispielsweise in der Stadt Rafah, würden koptische Familien bedroht und gezwungen, die Stadt zu verlassen.

Welt online weiter zu der Situation in Tunesien:

Vielleicht fügt sich die Ennahda in diesem Fall, aber am Umbau der tunesischen Gesellschaft hin zu einer Quasitheokratie wird sie festhalten. Und Ghannouchi ist der oberste Baumeister. Er ist ein führendes Mitglied im „Europäischen Rat für Fatwa (religiöses Rechtsgutachten) und Forschung“, dem der populäre Hassprediger Jussef al-Karadawi vorsteht.

Dieser Rat achtet auf die Einhaltung der Schariaregeln in der europäischen Diaspora. Das Middle East Media Research Institute (Memri) berichtet, dass Karadawi noch 2004 eine Fatwa erlassen hat, die es erlaubt, muslimische Intellektuelle zu töten, wenn sie vom Glauben abfallen.

Das scheint die wahre Welt des Rachid Ghannouchi zu sein. Ein Wolf im Schafspelz.

Einer von vielen. Es scheint so, als ob die Schafsmasken etwas früher fallen als geplant. In München wird sich zeigen, wie lange sich Idriz noch der nibelungenartigen Treue der auf moslemische Wählerstimmen scharfen Lokalpolitiker sicher sein kann. Irgendwann werden sie möglicherweise erkennen, dass das zu einem gefährlichen Bumerang werden kann..

PI 30. Oktober 2011: „Tunesien bald ein islamischer Gottesstaat

Videobearbeitung: theAnti2007




Schavans Doktor und die linke Mafia

PI hat – auch – einen abschätzigen Artikel über Schavans Doktortitel gebracht wie die linken „Qualitätsmedien“. Und die Schadenfreude  ist ja verständlich, hat sich doch diese unverschämte Politikerin über ihren Parteifreund (CDU/CSU) und Kollegen im Kabinett, Guttenberg, in aller Öffentlichkeit so geäußert: „Als jemand, der selbst vor 31 Jahren promoviert hat und in seinem Berufsleben viele Doktoranden begleiten durfte, schäme ich mich nicht nur heimlich.“ Wer gönnt diesem Weibsbild nicht einen Absturz auf dieselbe Tour! Trotzdem ein Contra! 

Es müßte doch langsam allen aufgefallen sein, daß nur Politikern aus CDU, CSU und FDP die Doktorhüte heruntergerissen werden sollen, im Falle Stoiber (CSU) sogar noch in Sippenhaft der Tochter. Bin zu faul, hier das Internet zu durchsuchen, aber es gibt sicher auch bei SPD, Linkspartei und den Grünen Doctores mit Kopie und Paste. Warum wird da keine Doktorarbeit untersucht?

Zweitens werden diese Untersuchungen fast immer anonym duchgeführt und sofort der linken Presse gesteckt. Man wüßte schon gern, ob der anonyme Zerpflücker überhaupt einen Hauptschulabschluß hat. Die Presse gibt das eins zu eins weiter, obwohl sie keine Zeile der Arbeit kennt und sie nie lesen wird.

Im Falle Schavan war auch erst mal ein anonymer Vroniplag am Wühlen, worauf die Uni Düsseldorf auf Anregung Schavans einen Gutachter bestellte. Und auch in diesem Fall wurde das Ergebnis sofort der Presse zugeschickt, Schavan erfuhr es aus der Zeitung und mußte erst die Uni drängen, ihr den Untersuchungsbericht gnädigst auch auszuhändigen. Es ist klipp und klar eine Unverschämtheit und gesetzlos, bei der heutigen Verluderung der Sitten aber gang und gäbe, daß Betroffene alles aus der Presse erfahren müssen, sogar bei der Justiz ist es immer öfters so. Man denke an Zumwinkels Verhaftung, als die Reporter mit dem Blitzlicht schon dastanden!

Drittens sollten in einem Rechtsstaat die Betroffenen auch noch etwas sagen dürfen und angehört werden. Aber in diesen Fällen steht in unserer Journaille, die von genauso fiesen „Parteifreunden“ und Politikern schon vorab informiert wurde, bereits der genaue Rücktrittstermin des ahnungslosen Opfers.

Die Universitäten, die eigentlich möglichst objektiv Tatsachen erforschen sollten, sind inzwischen nur noch die Huren der grünlinken Politik. Das sieht jeder bei Phänomenen wie dem Klimawandel. Wer sagt, den gibt es nicht, der kriegt keine Forschungsgelder, also sagt er die Klimakatastrophe schnellstens und heftigst voraus. Behauptet ein Institut, die Einwanderung von jungen Intensivtätern sei keine Bereicherung, wird es geschlossen.

In welchem Bundesland liegt die Uni Düsseldorf? Wer hat ein Interesse an einem Machtwechsel 2013? Nachtigall! Nur ab und an gibt es noch ein paar aufrechte Wissenschaftler!




Krefeld: 18-Jähriger krankenhausreif geschlagen

Schon wieder unbekannte Täter und wieder nur eine Randmeldung in den Medien. Aber die Parallelen zu Berlin sind offensichtlich. Die WZ schreibt: Feiger Angriff auf der Stephanstraße: Ein 18-Jähriger ist von acht Männern offenbar grundlos zusammengeschlagen und schwer verletzt worden. Der Angriff liegt schon etwas zurück, die Polizei veröffentlichte den Fall zunächst nicht. Jetzt wird jedoch ein Ehepaar gesucht, das Zeuge des Übergriffs gewesen sein soll. Der Jugendliche aus Tönisvorst war am 29. September um 2.30 Uhr auf dem Weg nach Hause, als er laut Polizeibericht auf die Gruppe von acht Unbekannten traf. Plötzlich hielten zwei der Männer den 18-Jährigen fest, damit die anderen mit Fäusten ungehindert auf ihn einschlagen konnten. Als er zu Boden ging, traten die Angreifer mit ihren Schuhen noch weiter auf das Opfer ein. Erst als ein Ehepaar an den Tatort kam, ließen die Schläger von ihm ab. Der junge Mann musste ins Krankenhaus. Das Ehepaar und mögliche weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden: Telefon 02151/634-0.




Eilmeldung! Hat Google PI rausgeschmissen?

Offenbar hat Google PI rausgeschmissen. Jedenfalls stimmt etwas nicht, wie Leser berichten. Feststeht, daß PI bei google.de lange sogar über der Kreiszahl stand! Und feststeht weiter, daß die Reihenfolge der Suchergebnisse bei Google von der Popularität abhängt. Bitte gerne Lesermeinungen bringen. PI und Politically Incorrect werden nicht angezeigt. Politik oder Technik?

(Foto: Tausende Moslems demonstrierten am Sonntag wegen des Mohammedfilms gegen Google vor dem Headquarter in London. Video!)




Schäuble: „Zere will not be a Staatsbankrott“

Gibt es eigentlich noch ein größeres Lügenmaul als Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU)? Noch zu Beginn seiner Asienreise wollte Schäuble nichts von einem Aufschub für Griechenlands Sparauflagen wissen. Bereits einen Tag später wieder der Umfall in Singapur: „Zere will not be a Staatsbankrott.“ Nicht daß man das nicht längst wüßte. Das ganze Troika-Geklingel ist nur eine Alibi-Veranstaltung zur Verschleierung weiterer Zahlungen. Die Griechen und alle anderen Euro-Pleiteländer können Schulden machen, wie sie möchten, wir zahlen, zere will not be a Staatsbankrott. 

Immerhin fällt die Schweinerei noch ein paar Blättern auf. Sehr gut Bettina Röhl mit einem ausführlichen Artikel in der Wirtschaftswoche. Ihr zufolge fiel das Gestammel so:

„I think… there will no… it will not happen, that there will be a staatsbankrott in Greece.“

Sogar der CICERO echauffiert sich: Wolfgang Schäuble disqualifiziert sich selbst. Um zur eingangs gestellten Frage zu kommen, ob es noch größere Lügner gibt als Schäuble, ja, die Kanzlerin log und lügt in der Eurokrise genau so oft und impertinent. Man kommt mit dem Zählen gar nicht mehr nach. Die tolle Überschrift stand übrigens gestern in den Deutsch Türkischen Nachrichten.