Die bislang nachhaltigste Folge der ersten „Zwischentag“-Messe in Berlin ist eine anhaltende, sehr heftige Diskussion über den Islam. Auslöser war eine Diskussion zwischen Dr. K. Weißmann und M. Stürzenberger über die Frage, ob nun der Islam der Feind sei oder nicht. Weißmann folgend, diskutieren und streiten viele Leser von IfS, Sezession und Blaue Narzisse seit einigen Tagen mit den Aktivisten und „Bloggern“ aus dem Umfeld von PI, diverser islamkritischer Parteien und der German Defence League. Diese Debatte ist Grund genug für einen Zwischenruf aus Stuttgart, geschrieben unter dem noch frischen Eindruck der Veranstaltung, an der mehrere unserer Mitstreiter teilnehmen konnten.

(Von der „Konservativen Aktion Stuttgart„)

Beide Positionen sind schnell skizziert:

Die Gruppe um Stürzenberger argumentiert mit dem, was sie als westliche Wertegemeinschaft versteht, vom Grundgesetz und den Menschenrechten her. Integration wird als möglicher Prozeß begriffen, dem der Islam strukturell im Wege steht. Der Koran und damit das Fundament der islamischen Kultur seien mit einer modernen Gesellschaft grundsätzlich unvereinbar und daher müsse ein moderner Staat den Kampf gegen die „faschistische Ideologie“ (Stürzenberger) der Moslems aufnehmen.

Auf der anderen Seite behaupten die Konservativen der sog. Neuen Rechten, zu der auch wir uns zählen, daß der Islam nicht die Krankheit unserer Kultur sei, sondern nur deren Symptom. Schuld an der europäischen Misere sei der Liberalismus, der sich der Masseneinwanderung bediene, um an billige Arbeitskräfte zu kommen. Der Islam sei als Religion an sich nicht gefährlich, sondern nur in der Konfrontation mit einer nicht abwehrbereiten Gesellschaft. Die Berufung auf den „Westen“ hält diese Fraktion für einen schweren Irrtum, weil gerade die liberal geprägte moderne Massengesellschaft erst die Voraussetzungen für einen „Zusammenprall der Kulturen“ schaffe.

Wir wollen uns heute aber nicht auf die bereits uferlose Diskussion auf den Seiten der BN und von PI einlassen. Statt dessen möchten wir anbieten, was not tut: eine echte Perspektive für eine Zusammenarbeit.

In der noch laufenden Diskussion ging es sehr bald nicht mehr um Grundsätzliches, sondern die Teilnehmer fingen – wie leider üblich – an, sich gegenseitig mit Kleinigkeiten aufzuhalten. Die Frage, ob Israel nun ein bösartiger Aggressor oder ein friedliebendes Opfer ist, scheint genausoviel Diskussionsbedarf zu liefern wie die bedauernswerten Schicksale moslemischer Ehrenmordopfer oder die Frage nach dem Wohlwollen der USA. Allen diesen Themen ist gemeinsam, daß

1. sie seit Jahren, zum Teil seit Jahrzehnten diskutiert werden,
2. die Diskutanten in dieser Zeit keinen Schritt aufeinander zu gemacht haben und
3. diese Themen sämtliche Diskussionsteilnehmer höchst effektiv davon abhalten, sich um das EIGENE zu kümmern.

Das nämlich war aus unserer Sicht der entscheidende Punkt in Weißmanns Argumentation: er sagte, er habe überhaupt kein Interesse daran, irgendwelche Leute irgendwo auf der Welt von ihren Problemen zu befreien. Unserer Meinung nach wird im nonkonformen deutschen Meinungsspektrum zu wenig die Gemeinsamkeit im Kampf um das Eigene gesehen, was wir hier kurz darlegen wollen.

Das deutsche Volk zeichnet sich durch einen ungeheuren Drang zur Pluralisierung aus. Der alte Scherz „Was tun zwei Deutsche, wenn sie sich treffen? – Sie gründen einen Verein“ mag dem deutschen Vereinsrecht widersprechen, enthält aber sehr viel Wahrheit. Nirgendwo war und ist der Drang, sich mit Kleinigkeiten zu befassen, das Fremde zu bewundern und sich von anderen abzugrenzen, so groß wie in unserem Volk. Das hat zur Folge, daß, metaphorisch gesprochen, aus ein und demselben Boden sehr verschiedene Blumen wachsen. Es dürfte kein ethnisch homogenes Land auf der Erde geben, in der die Wahrscheinlichkeit, daß zwei miteinander aufgewachsene Nachbarskinder als Erwachsene zu ideologischen Todfeinden werden, so groß ist wie bei uns Deutschen. Aus dieser Perspektive betrachtet tun die „Weißmannfraktion“ und die „Stürzenbergerfraktion“ dasselbe: sie bemühen sich, das zu schützen, was ihnen gehört – bloß ist das für den einen die BRD des Grundgesetzes in der westlichen Wertegemeinschaft, für den anderen ist es das deutsche Volk in seinem eigenen Nationalstaat.

Und nun das Entscheidende: betrachtet man die Kontroverse gewissermaßen „von oben“, so erkennt man, daß diese Positionen einander hier und jetzt NICHT widersprechen. In der konkreten Situation des heutigen Tages ist der deutsche Nationalstaat die BRD, ist das deutsche Volk in vielfältiger Weise eingespannt in den Rahmen einer westlichen Wertegemeinschaft, ist die überlieferte Tradition und Kultur vom Fremden bedroht. Ob dieses Fremde nun „der Islam“ ist (so Stürzenberger) oder dessen orientalische Trägervölker in einer für sie fremden Umgebung (so Weißmann), spielt solange überhaupt keine Rolle, wie der Staat nicht in der Lage oder nicht willens ist, auf die Fremden mit harter Hand einzuwirken und das Eigene ihnen gegenüber durchzusetzen. Was er im Moment offensichtlich nicht ist.

Was folgt daraus? Die beiden Gruppen müssen dringend aufhören, aufeinander einzuhacken und das Bild vom jeweils anderen durch Klischees prägen zu lassen. Man kann in einer Kontroverse die Dinge positiv oder negativ ausdrücken. Wer erkennt, daß der „elitäre abgehobene Konservative in seinem Elfenbeinturm“ vielleicht deshalb nicht wöchentlich Plakate klebt, weil er wichtige Dinge über die Funktionsweise des politischen Systems gelernt hat (VERWEIS: IfS-Studie Parteigründung von rechts), der kann vielleicht selbst auch etwas lernen. Wer erkennt, daß der „naive Agitator auf der Straße“ sein ganzes Herzblut und seine Tatkraft, auch sein Ansehen in der Gesellschaft aufs Spiel setzt, weil er Angst um die gewachsenen Institutionen hat, der überlegt vielleicht noch einmal, ob das Verweilen im Stand der „Wahrnehmungselite“ wirklich zukunftsfähig ist.

Die Aktivisten rund um PI sind Praktiker, die zur Politik hin streben und ohne metapolitisch-analytischen Überbau verloren sind. Sie werden scheitern wie so viele Initiativen vor ihnen, von denen sie gar nichts wissen. Es sind Praktiker auf der Suche nach einer tragfähigen Theorie.

Die Konservativen der Neuen Rechten haben in den letzten Jahren große Fortschritte in der Abgrenzung vom Liberalismus gemacht. Sie stehen davor, ein echtes, politikfähiges Welterklärungsmodell zu entwickeln, daß die Erfahrungen aus der Vergangenheit in die Zukunft fortschreibt. Dabei sind sie oft erschreckend weit von der Alltagswirklichkeit des „Otto Normalverbraucher“ entfernt, der sich für Spengler und Mohler herzlich wenig interessiert, sondern ein konkretes Problem weniger erklärt als vielmehr gelöst haben möchte. Es sind Theoretiker auf der Suche nach tatkräftigen Praktikern.

Dämmert es nun?

Wir möchten in diesem Sinne allen Beteiligten ein paar Gedanken mit auf den Weg geben:

Den Konservativen:

„Erkenne die Lage!“ sagt Carl Schmitt. Tut die Neue Rechte das wirklich? Oder hofft nicht doch mancher Denker nach der endgültigen inneren Lösung von jedem Gedanken an eine Hoffnung aus der CDU/CSU, daß „das System“ einfach möglichst schnell zusammenbrechen möge? Und was dann? Werden die umerzogenen, saturierten, verfetteten Deutschen dann „endlich aufwachen“? Viel Vergnügen. Die heutige Situation, angesichts der Geburtenraten in die Zukunft verlängert, wird kein widerstandsfähiges Volk mehr übrig lassen. Jetzt ist die Stunde, nicht irgendwann in der Zukunft. Die Aktivisten von PI & Co. kämpfen den gleichen Kampf wie die Konservativen. Oder, da militärische Ausdrücke so beliebt sind in diesen Kreisen: Andere Einheit, aber gleiche Truppe. Wenn es da Übertreibungen, Vereinfachungen und Radikalität gibt, liegt das vielleicht nicht an der Sache, sondern an der Unerfahrenheit der Leute. Erziehung und Vorbild wäre hier ein besseres Mittel der Einwirkung als Naserümpfen, Überheblichkeit und Abgrenzung.

Es werden Einwände kommen: die liberalen Islamkritiker seien doch in Wahrheit islamkritische Liberale und daher Teil des Problems, das sie vorgeblich bekämpfen. Aber in diesem Einwand drückt sich nur aus, daß viele Konservative sich selbst das Blickfeld versperren: in unserer heutigen, öffentlich-politisch neoliberal und kulturell sozialistisch geprägten Zeit ist es ungeheuer aufwendig, zu einem konservativen Weltbild zu gelangen. Ein besorgter Bürger wird sich zunächst Sachproblemen zuwenden und diese nachvollziehbarerweise mit den ihm zur Verfügung stehenden weltanschaulichen Modellen grundieren. Erneut: Erziehung und Vorbild! Es steht jedem Konservativen frei, seine Erklärungen abzugeben und durch (grundsätzlich-philosophische, nicht politische!) Argumentation zu überzeugen. Oder: die Argumente und Kontroversen schlicht einmal beiseite zu schieben und dort mit anzupacken, wo gemeinsam ein drängendes Problem gelöst werden kann.

Den liberalen Islamkritikern:

Wer im Elfenbeinturm sitzt, hat dafür meistens einen Grund. In der Regel ist langes Nachdenken und langes Abwägen nötig, ehe man unter Bedenken darauf verzichtet, das Naheliegende zu tun, sich zu wehren und aktiv zu sein. Enttäuschung spielt dabei sicherlich oft eine Rolle. Wer selbst die Erfahrung gemacht hat, in angeblich freien Medien nicht zu Wort zu kommen, der bezweifelt irgendwann nicht nur die Freiheit der Medien, sondern in der Folge auch die generelle Möglichkeit von Herrschaftsfreiheit sowie die Befähigung der allermeisten Menschen zur Selbstbestimmung. Die Folge ist eine tiefe Skepsis gegenüber politischem Handeln in der Massengesellschaft. Politische Aktivisten, die sich und ihre Tatkraft nicht kurzfristig verbrennen wollen, können von den Theoretikern Geduld, Maß und nicht zuletzt Skepsis gegenüber den eigenen Möglichkeiten lernen. Realismus heißt zunächst Kenntnis von den herrschenden Verhältnissen und den Machtstrategien der Herrschenden, mit denen Konservative seit Jahrzehnten Erfahrung haben und nicht erst seit September 2001. Lern- und Bildungsbereitschaft verspricht hier mehr Erfolg als die Hoffnung auf die Stärke des eigenen Willens.

Ich versichere jedem Interessierten, daß die Befassung mit den Geisteslieblingen der Theoretiker, mit Gehlen, Lorenz, Schmitt usw., keine Zeitverschwendung oder ein Sich-Aufhalten mit Unwesentlichem ist. Im Gegenteil kann die Theorie für eine wirksamere Praxis sorgen: Vom Willen zum Wissen, vom Wissen zum Wirken.

Allen:

Laßt Israel und sämtliche anderen Orientalen doch einen Moment den Orient sein, die kämpfen ihren Kampf auch ohne euch. Auch den Zweiten Weltkrieg müssen wir nicht noch einmal verlieren oder im Nachhinein doch noch gewinnen, das spielt alles keine Rolle mehr.
Hier und heute sollte jeder sich in der publizistischen Wirklichkeit genau umsehen. Nicht mehr die Zustimmungsfähigkeit der Gedanken des anderen spielt heute eine Rolle. Ein kluger Mensch sagte uns einmal: „Ich bin bereit, mit jedem zusammenzuarbeiten, der in 20 oder 30 Jahren mein Zellengenosse im KZ sein könnte.“ So ist es! Alle sind wir einig, daß es wie bisher nicht weitergehen kann, also Schluß mit den Detaildiskussionen um Stauffenberg, Afghanistan oder den Verfassungsschutz und ran an die Arbeit! Schluß auch mit den Abgrenzungen nach allen Seiten – wenn es gegen einen übermächtigen Gegner geht, der kein Pardon gibt, dann bleibt kein Platz für Bedenken.

Wer…

…sich in einem Lager von Christen und Atheisten, Libertären und Reaktionären, Atlantikern und Eurasiern, Reichsbürgern und Pragmatikern usw. bewegt, das offensichtlich nur von einem zusammengehalten wird: dem gemeinsamen Willen, das Eigene nicht aufzugeben,

…für die Etablierten, besonders für die Massenmedien, ohnehin der „Nazi“ ist, egal, was er sagt oder tut,

…ernsthafte Sorge darum haben muß, seinen Enkeln noch eine Heimat vererben zu können,

…der kann sich eines ganz sicherlich nicht länger leisten: Uneinigkeit. Wenn Linke „gegen rechts“ marschieren, dann ist es egal, welche erbitterten Feindschaften zwischen den verschiedenen Gruppen bestehen – man hält zusammen. Politikfähig ist im Moment weder die eine noch die andere Gruppe. Wenn alle Beteiligten aber erkennen, daß ihre Positionen mit einander verbunden werden können, kann hieraus ein wirklich durchsetzungsfähiges Lager entstehen. Das Vorbild ist Österreich! Glaubt denn jemand ernsthaft, die FPÖ komme ohne Vereinfachungen bis zur Hirnverbranntheit aus, ohne Korruption, ohne peinliche Skandale? Alles dies ist in der Politik unvermeidbar. Oder glaubt jemand, sie sei ohne Akademiker, ohne Bildung und Schulung des Nachwuchses, ohne Kenntnis der geistigen Grundlagen des Abendlandes erfolgreich? In der Verbindung aus beidem erreichte diese Partei in unserem südostdeutschen Nachbarstaat bei der letzten Landtagswahl in Wien über ein Viertel aller Stimmen. Pro NRW kommt derweil auf ganze 1,5 % der Stimmen.

Vielleicht war der erste Zwischentag ja der Anfang einer Bewegung aufeinander zu, die schließlich in das Entstehen eines weniger zersplitterten nonkonformen, identitären oder nationalen Lagers mündet. Uns allen, allen Deutschen, wäre es zu wünschen.


(Sie möchten sich auch an der Debatte beteiligen? Dann schreiben Sie uns: info@blue-wonder.org. Hinweis: Gastbeiträge geben nicht zwingend die Meinung der Redaktion wieder)

Blogartikel zur Causa Stürzenberger/Weißmann:

» PI: Von Intellektualisten und Demo-Rhetorik
» PI: Martin Lichtmesz zu Stürzenbergers Islamkritik
» PI: Die wahre Einigung Europas (mit Videos der Diskussion)
» PI: Zwischentöne vom Zwischentag
» PI: Islam-Diskussion Weißmann – Stürzenberger
» Sezession: Weißmann, Stürzenberger und das Elend der Islamkritik
» Ernstfall: Konflikte zwischen identitärer Rechter und PI-Aktivisten
» Blaue Narzisse: Islam-Kritiken
» Blaue Narzisse: Wenn zwei Welten aufeinanderprallen
» Korrektheiten: “Zwischentag” in Berlin – ein Fazit

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52 KOMMENTARE

  1. Was tun?
    Wir gründen einen eigenen Staat, in den ostdeutschen Ländern ist genug Platz. Bayern könnte auch noch mitmachen. Und die links-liberalen Norddeutschen und Westdeutschen Bundesländer bleiben unter sich.

  2. Ich habe einige der Beiträge auf Sezession gelesen samt dazugehöriger Leserkommentare. Alles sehr interessant, anspruchsvoll und differenziert – mit anderen Worten pure Haarspalterei. Mich stört ebenfalls, daß die Leser dieser Seiten uns PI-ler offenbar für ein primitives Mob halten – höchstens als „Einstiegsdroge“ zu genießen, wie sie es so klug und originell(?) formulieren. Ich weiß nicht, ob solche endlosen Diskussionen im Elfanbeinturm uns wirklich weiterbringen. Eigentlich ist alles schon gesagt worden, von irgendjemandem – wir brauchen AKTION!

  3. „Ich bin bereit, mit jedem zusammenzuarbeiten, der in 20 oder 30 Jahren mein Zellengenosse im KZ sein könnte.“

    Ein sehr schöner Satz. In der Anerkennung seiner Aussage übe ich mich seit mehr als zwei Jahren, nämlich seit ich hier bin. Bei PI ist das ganze politische und weltanschauliche (außer Islam) Spektrum vertreten. Und die Bereitschaft, Andersdenkende als vernünftige, ernstzunehmende Mitstreiter anzusehen, befindet sich bei einigen auf bedenklich niedrigem Niveau.

    Warum sollten also nicht auch die konservativen Vordenker zu unserer Gemeinschaft der potentiellen Zellennachbarn gehören?

    Mein Herz schlägt allerdings für die Aktiven – und ich teile nicht die pessimistischen Aussagen des Autors, dass es gar nichts bringt, Unterschriften gegen das ZIEM in München zu sammeln oder auf Demonstrationen und Mahnwachen zu gehen.

  4. Weißmann antwortet so liberal, wie er nicht sein will: jedem nach seiner Facon! Es war immer eine Schwäche der Rechten, Dialektik für eine Bosheit Adornos oder anderer Bösewichten zu halten. Sie ist aber: ein Naturgesetz und als dieses nur der Vervollkommnung verpflichtet!

    „Wenn sie sagen, daß ich mir widerspreche, warum widersprechen sie mir dann?“

    Egon Friedell, (1878 – 1938)

  5. bloß ist das für den einen die BRD des Grundgesetzes in der westlichen Wertegemeinschaft, für den anderen ist es das deutsche Volk in seinem eigenen Nationalstaat.

    Das Eine kann nicht ohne das Andere existieren.

    Ein Deutschland mit einer Mehrheitsbevölkerung aus Nichtdeutschen ist nicht das Deutschland des Grundgesetzes und der deutschen Wertegemeinschaft.

    Und für ein Deutschland des Grundgesetzes und einer freiheitlichen Grundordnung, basierend auf der deutschen Werteordnung, ist ein starkes völkisches Selbstbewusstsein der Deutschen nötig und in anbetracht unserer gesamtheitlichen Leistungen auch berechtigt.
    😉

    Dabei muss man beachten, dass der Begriff des „völkischen Selbstbewusstseins“ nichts mit der Propaganda von „blond, blauäugig, deutsch, zäh wie Leder, hart wie Kruppstahl“ zu tun hat sondern sich auf die Mentalität, auf ein Zugehörigkeits- und Verantwortungsgefühl bezieht, das natürlich auch ethnisch Nichtdeutsche entwickeln können, wenn sie sich Deutschland, uns Deutschen, unserer Lebensart und unserem Werteverständnis verbunden fühlen und Teil dieses Ganzen werden möchten.
    Mit allen Rechten und Pflichten, wohlgemerkt.

  6. Schluß auch mit den Abgrenzungen nach allen Seiten – wenn es gegen einen übermächtigen Gegner geht, der kein Pardon gibt, dann bleibt kein Platz für Bedenken.

    Nur zu meinem Verständnis: WER ist da jetzt dieser übermächtige Gegner?

    Nach „Dämmert es nun?“ wollte ich fast nicht mehr weiterlesen. Mir dämmert langsam wirklich etwas, aber da werden wir keine Freunde, wenn ich richtig liege. Dann vereint mich auch nicht im Voraus die Aussicht, eines Tages gemeinsam im gleichen Knast zu landen.
    Sollte es um das akute Verteidigen des Lebens gehen, muss man nicht mein Freund sein, um auf der gleichen Seite zu kämpfen.

  7. Zitat:
    „Wenn alle Beteiligten aber erkennen, daß ihre Positionen mit einander verbunden werden können, kann hieraus ein wirklich durchsetzungsfähiges Lager entstehen.“

    Ich sehe eine Basis, auf der alle diese Positionen miteinander vereinbar sind UND die der linksgrünen Machtelite den Boden entzöge UND die moralisch unanfechtbar wäre:

    Unser Grundgesetz.

    Wie wunderbar es wirken würde, sieht man schon an diesem Beispiel: es würde keinen Unterschied zwischen den folgenden, innerhalb der letzten 10 Jahre hier im Land zu Tode Gekommenen machen:

    – die 10 Toten der NSU (wenn es denn so war)

    – die ca. 110 Opfer eines „Ehren“mordes in diesem Zeitraum,

    – die ca. 3000 bis 7500 durch Migrantengewalt Getöteten in diesem Zeitraum.

    Nach dem GG hatte JEDER der hier Genannten ein Recht, weiterzuleben und demzufolge jeder der Getöteten einen Anspruch auf umfassenden Schutz und Prävention durch die Institutionen des Staates.

    Sieht man sich an, dass

    – die 10 NSU-Toten eine Gedenkveranstaltung im Bundestag, eine Platzumbenennung in Kassel, jede Menge Raum in den Medien u.v.m. hatten,

    – die „Ehren“gemordeten immerhin noch eine Studie, die ihre Anzahl feststellte – aber sonst nicht sehr viel (wo bleibt der Hatun-Sürücü-Platz in Berlin?)

    – und die Zahl der durch Migrantengewalt Getöteten noch nicht einmal auf ganze Tausend gerundet überhaupt bekannt ist,

    … und betrachtet man, wo die Machtelite eingesteht, etwas versaubeutelt zu haben (nämlich nur bei Punkt 1), dann sieht man, was hier im Land primär falsch läuft:

    Die Abkehr von den Grundlagen.

    Und sollten die Grundlagen der Staatsgründung nicht ausreichend Grundlage der Zusammenarbeit sein können?

    Alles andere klären wir dann später.
    Oder lassen es durch unsere Kinder klären.

    Nachdem wir ihnen das Land wiedergegeben haben.

  8. #5 TanjaK (11. Okt 2012 18:19)

    Es war immer eine Schwäche der Rechten, Dialektik für eine Bosheit Adornos oder anderer Bösewichten zu halten. Sie ist aber: ein Naturgesetz und als dieses nur der Vervollkommnung verpflichtet!

    Klasse!

  9. Eine gute Idee. Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert.
    Und wer wie die Freiheit oder Bürger in Wut meint, er bleibe von einem schlechten Ruf verschont, kann ich beunruhigen.
    Die Masche der politischen Ausgrenzung ist deutschlandweit. Nähert Euch der 5 Prozent Marke, dann seid Ihr ebenfalls Nazis.

    MFG, ^v^, Koalitionär

  10. ein Video oder eine Audioaufzeichnung der Debatte wäre hilfreich um überhaupt was zu der Außeinandersetzung sagen zu können.

    Alle Artikel die ich bisher darüber finden könnte sind leider in sich tendenziös und parteiisch. Dies ist im Grunde nicht schlimm da jeder seine Position verteidigen möchte – allerdings ist dieses „was ist Eure Meinung dazu“ immer schwierig. Ich bin stets mit 99% von dem was Herr Stürzenberger sagt völlig einer Meinung – was ich allerdings an Thesen der „anderen“(?) Partei lesen kann ist aber ebenfalls interessant und nicht per se zu verteufeln.
    Daher wäre ich dankbar wenn jemand einen Link zu einem Video oder Podcast posten könnte um sich ein faires Bild der Debatte machen zu können. Ansonsten ist es eher schwierig seinen Senf dazuzugeben. Das wirkt immer so als habe man gehört dass…


    Hier finden Sie die Videos der Diskussion. Gruß, PI

  11. #7 Pazifaust (11. Okt 2012 18:26)

    Sollte es um das akute Verteidigen des Lebens gehen, muss man nicht mein Freund sein, um auf der gleichen Seite zu kämpfen.

    So ist es. Noch nicht einmal Verbündeter – obwohl das helfen würde. Manchmal reicht es aber einfach, nicht auf der Gegenseite zu stehen.

  12. #6 TanjaK (11. Okt 2012 18:19)

    Weißmann antwortet so liberal, wie er nicht sein will:

    haben Sie denn gehört was er so „liberales“ gesagt hat, oder nur in einem der vielen Berichte gelesen was er angeblich gesagt hat?
    Immerhin kann es ja sein das gewisse Zitate – wie öfters schon erlebt – nur aus dem Zusammenhang gerissen wurden.

  13. edit:
    ich habe jetzt in der Linksammlung den Titel „Die wahre Einigung Europas“ gefunden. Ich gehe mal davon aus die hier abgelegten Videos die von der Veranstaltung sind.
    Dann werde ich mir diese erst einmal ansehen.
    Also streicht meine vorherigen Kommentare. 🙂

  14. #15 Justinianus – Sie unterschlagen die nächsten vier Worte! Wer so tut, als gäbe es keine Werteordnung, argumentiert liberaler, als ihm lieb ist. Multikurell, sozusagen. Verstehen Sie das? Und warum haben Rechte Probleme mit der klaren Sprache und ebensolchen logischen Inhalten? Man sah dies am durchaus geschätzten Felix Menzel: Er verwies irritiert auf falsche Un-Beschlüsse und auf die Bibel als Wertekanon, anstatt zusagen: Bei der UN werden eben NICHT mehr die Prinzipien der Aufklärung und der Zivilisation (zu der die zehn Gebote quasi als moralische Grundlage unzweifelhaft gehören) eingefordert, sondern die Maßstäbe iregndwelcher obskurer, obszöner und unschöner Kleinstämme, Partikularexistenzen und Prä-Moderner Dreiviertelverrückter. WIR haben ein BGB, ein GG und andere schöne Dinge. DAS ist der Bezug. Gegen ihn verstoßen Burkaträgerinnen ebenso wie CSD-Teilnehmer der schlimmeren Art.

    #10 Stefan Cel Mare – Bösewichte muss es natürlich heißen. Das kommt davon, wenn man den Satz umstellt. Passiert mir öfter mal, vor allem in Eile. Das Alter, ich weiß…

  15. Diese ganze Debatte ist schwer nachvollziehbar. Weißmanns kabuki dancing mag zwar ihn selbst und ein paar Intellektuelle beeindrucken, aber er ist unfähig, einen Beitrag zu leisten, um unser Vaterland und das Deutsche Volk vor der muslimisch-osmanischen Bedrohung zu schützen. Da kann man Stürzenberger mehr (zu)trauen.

  16. Wer den Islam nicht als Gefahr sieht hat wohl ein Brett vorm Kopf da ist wohl jede weitere Diskussion überflüssig. Wo sich die Intellektuelle Rechte befindet scheint schon wieder links zu beginnen.

    Auch die unverhohlenen Aggressionen gegen Israel sind nicht hilfreich ja sie nähren dunkle Befürchtungen was da alles noch für Dreck zu finden ist.

    Da sollte man diese Leute einfach Rechts oder im irgendwo in ihrer kleinen beschaulichen Ecke ihre Intellektualität, nicht von wirklichen Konservativen Islamkritikern die mit Sicherheit eine Mehrheit schaffen wenn die Bürger erst merken das das ihre wirkliche Interessen Vertretung ist, stören lassen.

  17. „..daß der Islam nicht die Krankheit unserer Kultur sei, sondern nur deren Symptom…“

    Das Verstehe ich nicht. Welche Krankheit ist denn gemeint?

    „Der Islam sei als Religion an sich nicht gefährlich, sondern nur in der Konfrontation mit einer nicht abwehrbereiten Gesellschaft…“

    Das ist schlicht falsch. Ziel des Islam ist die Weltherrschaft. Dieses Ziel soll insbesondere durch Krieg erzielt werden. Diese Gefahr geht vom Islasm aus und sie ist unabhängig davon, ob unsere Gesellschaft abwehrbereit ist oder nicht. Deshalb ist der Islam an sich gefährlich.

    Der Islam hat vor 1400 Jahren der Welt der Ungläubigen den Krieg erklärt. Wer diese Kriegserklärung nicht ernst nimmt, der begeht einen großen Fehler.

  18. Ich sage es gerne nochmal: Ich sehe zwischen beiden Positionen keinen Widerspruch. In der Tat hat sich der Islam (warum auch immer) weiter ausgebreitet, und die hierfür existierenden Gründe an sich sind schon bedenkenswert.

    Aber zugleich war und ist der Islam auch immer eine Gefahr an sich für unsere Werteordnung, egal ob der Anteil von Muslimen an unserer Bevölkerung und Einwohnerzahl nun klein oder groß ist. Denn der Islam basiert auf Quellen, die in Teilen mit der genannten Werteordnung nicht in Einklang zu bringen sind, und gelten gleichzeitig was den Koran angeht als als vollkommen und was die Sunna betrifft als weitestgehend unantastbar. Solange sich an dem Status dieser beiden Hauptquellen des Islams nichts ändert, bleiben der Islam und alle, die ihn praktizieren, immer eine Bedrohung für die Werteordnung, da sie einen Staat im Staate darstellen.

    Beides zusammen, der Islam an sich und die für seine verstärkte Ausbreitung in Europa und auch Deutschland verantwortlichen Gründe, ergeben zusammen ein Problem. Und dieses Problem kann man folglich auch nur lösen, wenn man sich gleichzeitig beiden Punkten widmet. Denn wer als Demokrat gegen den in der heutigen Form existierenden Islam kämpft, der verteidigt zugleich jene Werte, die unseren Staat konstituieren sollen, und betreibt de facto eine liberal/konservative Erneuerung. Ob man dafür wegen der Werte an sich wirbt oder, um alte und neue Islamgegner anzusprechen, ist Frage des politischen Kalküls und der Strategie. Aber grundsätzlich gibt es da keinen Widerspruch, denn den Islam einfach grundlos abzulehnen widerspräche ebenfalls unserer Werteordnung, zu der ja auch die Religionsfreiheit gehört.

  19. Was für eine Debatte, was für ein Debakel?

    Wer stellt sich noch ernsthaft die Frage, ob der Islam nun der Feind sei oder nicht?

    Jeder, der sich mit dem Thema „Islam“ fundiert und über einen längeren Zeitraum, differenziert und breit angelegt beschäftigt, Literatur zum Thema „Islam“ und „Islamismus“ liest, das Netz durchforstet, div. Filme und Videos zum Thema schaut und sich dann die Geschichte des „Islam“ mit seinen horrenden Kriegen und Feldzügen gegen Europa und Nordafrika beschäftigt, jeder der das Modell „Islam“ ernsthaft auf den Prüfstand der Kompatibilität zur Demokratie stellt und sich dann die aktuellen Entwicklungen nach dem „Arabischen Frühling“ (islamistischer Winter) anschaut, der kann nur zu einem Ergebnis kommen:

    Demokratie und Islam schließen sich diametral aus.

    Der Islam ist nicht nur der Feind der Juden und Christen, er ist der Feind der Freiheit und der Feind der Demokratie schlechthin.

    Alle Bemühungen des Islam, sich als modern, moderat und kompromissbereit darzustellen, dienen nur der Tarnung und Täuschung.

    Im Kern ist der Islam die fürchterlichste Ideologie die ein menschliches Gehirn auf Erden jemals erdacht hat.

    Gegen den Islam war das 3. Reich eine humanistische Friedensbewegung.

  20. Dies ist der beste Artikel auf PI seit vielen Monaten.

    Ich gehöre zu Michael Stürzenbergers Lager, aber ich stimme trotzdem mit den Positionen eines Dr. K. Weißmann überein. Es wird Zeit für eine Zusammenarbeit. Endlich.

  21. Jeder soll und muss seinen Teil dazu beitragen, um dem 68er Killersizialismus zu bekämpfen.

    Ich für mein Teil sehe in den 68ern das Hauptübel unserer Tage, von denen alle anderen Themen (auch Multikulti)abzuleiten sind.

    Was wir brauchen sind mutige Männer und Frauen, die gemeinsam Strategien, Taktiken und Aktionen entwickeln und durchführen.

    Auch ein Stronach wäre nicht schlecht!

    Das Abgrenzen bringt NICHTS.

  22. Hmm also ich bin ja eher ein Anhaenger Stuerzenbergers und dem Herrn Weissmann gegenueber zunehmend skeptisch eingestellt – hat er da gerade NS Verhaltensforscher Lorenz zur Lektuere empfohlen?

  23. Vielleicht war der erste Zwischentag ja der Anfang einer Bewegung aufeinander zu,

    Das glaube ich nicht. Wir sind sehr weit davon entfernt.

    Sehr viele wünschen sich das, auf beiden Seiten – eigentlich eine überwältigende Mehrheit von vielleicht 70%

    Aber eine sehr effektive Minderheit, die sich in der Hintergrund hält, aber von dort immer rechtzeitig sehr effizient lenkt, will keine Einigung. Sie steuert sie auseinander.
    Oft müssen sie nicht mal triftige „Gründe“ geben. Die Leute akzeptieren einfach, dass es „Verrückte“ sind, und lassen sich trotzdem von solchen „Verrückten“ ohne richtigen Gründe auseinander treiben.

  24. Was sollen wir PI-ler und erst Recht die Aktiven bei uns, der Freiheit, Pro, Pax, GDL und wen ich evtl. vergessen habe denn mit diesen „Konservativen“ anfangen? Für Politik sind die doch überhaupt nicht zu gebrauchen. Wir brauchen nicht mehr theoretische Grundierung, wie der Autor oben meint, wir müssen einfach Schritt für Schritt weitermachen, aus schlechten Aktionen lernen was falsch ist, aus guten, was wir machen können. Laßt Euch bloß nicht beirren.

    Sollen die Jungs halt das eine oder andere nützliche Buch schreiben wie „Deutsche Opfer, fremde Täter“. Mehr leisten die garantiert nicht.

    Schönen Abend Allerseits.

  25. die Narzissen argumentieren wie ein Arzt , der bei akuter Erkrankung erst mal Sport und Massagen verschreibt. —

  26. WOW

    Dieser Beitrag ist mal ne echte Ansage und bringts auf den Punkt! Das Problem wurde hervorragend analysiert;

    Ich denke, daß ich in Kürze bei der Lösung dieses Problems weiterhelfen kann – denn das ist „meine Spielwiese“;

    ein erster Hinweis an alle Praktiker und alle Theoretiker:
    Schaltet die Emotionen ab! Analysiert die Situation logisch und wissenschaftlich – und belügt euch nicht selbst!

  27. Wohl formuliert dieser Artikel. Gefällt mir außerordentlich gut. Habe lange nicht mehr einen Artikel so gründlich gelesen. Sehr interessant. Danke.

  28. Der Artikel kommt für mich etwas Arrogant über Stürzenberger rüber. Ich weiß auch nicht, wie man ein knallhartes existenzielles praktisches Problem theoretisch lösen will.
    Wohl nach dem Motto, a la Westerwelle „gut das wir mal drüber gesprochen haben?“

  29. Mir geht es selber darum eine deutsche oder wenigstens europäische Bevölkerung zu erhalten.

    Das Problem mit den konservativen Revolutionären ist aber beispielsweise das sie anscheinend den Liberalismus als klares Feindbild haben und alles darauf zurück führen. Mein Eindruck soweit ist, die sind gegen zu viele Freiheiten, gegen Marktwirtschaft und Kapitalismus, parlamentarische Demokratie, und für einen eher autoritären Staat. Das lehne ich zum grössten Teil nicht nur ab, sondern es ist auch nicht hilfreich solche Leute mit dabei zu haben. Die Frage ist, wie kann man den Bürger mit Islamkritik erreichen ohne abzuschrecken? Helfen die dabei oder nicht?

    Der Vorschlag: „Für die MSM seid sind wir eh alle Nazis also seid doch mal etwas offen…“, ist ein altbekannter Trick. Es kommt nicht auf die Massenmedien an, sondern welchen Eindruck ein Mitbürger bekommt der irgendwo mitmachen will und sich erstmal umschaut und informiert.

    Davon abgesehen gibt es keine einheitliche Bewegung gegen Islamisierung, sondern so einige Strömungen. Keiner hindert diese Gruppe von Konservativen sich ebenfalls am Wiederstand zu beteiligen oder konkrete Vorschläge zu machen, die über das Lesen alter Bücher hinausgehen. Gerne auch zum Thema Steigerung der deutschen Geburtenrate oder Verhinderung von Migration allgemein.
    Von ihnen ablenken lassen sollte man sich jedenfalls nicht. Gerade auch, wenn man 80% von dem teilt was sie schreiben und sagen, der Rest aber so problematisch ist das man sich damit intellektuell und politisch ins Abseits begibt.
    Die aktuelle Frage muss sein, wie überzeugt man mehr Menschen gegen die Islamisierung zu protestieren und andere demokratische Organisationen aufzubauen? Nicht wie man „den Liberalismus“ wiederlegen oder besiegen kann.

    Vieles was die als grosse Denkleistung verbreiten ist doch einfach nur Unsinn, es gibt beispielsweise viele Gründe für die Einwanderung und Islamisierung, man kann nicht einfach behaupten es liege daran das die Zuwanderung billiger Arbeitskräfte halt von der Wirtschaft gewünscht sei. Ebenso die Aussage Demokratie sei an sich totalitär, was für ein Quatsch, wenn das der Fall wäre dann gäbe es die Gruppe gar nicht, in einem totalitären System wird wirklich gar kein Wiederstand geduldet.

    Anderseits ist nicht alles unbrauchbar was die so veröffentlichen, ich habe auch schon einige kleine Bücher von denen gelesen und konnte Ideen daraus ziehen. Ignorieren braucht man sie meiner Meinung nach also nicht, nur darf es nicht dazu kommen das man irgendwann unkritisch ihren Ratschlägen folgt.

    PS: Falls ich was falsch verstanden oder wieder gegeben habe, tut es mir leid. Das stammt zum Teil aus Erinnerungen an Artikel und Diskussionen.

    Noch zum Hintergrund:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Konservative_Revolution#Verh.C3.A4ltnis_zum_Liberalismus

  30. Als ehemaliges Parteimitglied der Schill-Partei habe ich mich schon intensiv mit dem Eintritt in eine Partei wie z. B. Die Freiheit beschäftigt.

    Jedoch die starke Abgrenzung der patriotischen Parteien gegenüber anderen gefällt mir nicht.
    Es ist sinnlos die Kräfte zu spalten. So wird das nie etwas!

    Auch wenn es Differenzen in den politischen Ansichten gibt, so gibt es aber doch einen, oder zwei 🙂 gemeinsame Gegner, gegen die es sich zu verbünden gilt.

    Sollte man es irgendwann einmal geschafft haben diese Gegner zu besiegen, dann kann man ja die verschiedenen Standpunkte, die zurzeit für diesen Riss der konservativen Seite verantwortlich sind, erneut aufgreifen und ausdiskutieren.

    Ohne Zusammenhalt gehen wir unter!

  31. Zitat aus obigem Artikel :
    „In der konkreten Situation des heutigen Tages ist der deutsche Nationalstaat die BRD, ist das deutsche Volk in vielfältiger Weise eingespannt in den Rahmen einer westlichen Wertegemeinschaft“

    Es besteht m.E. überhaupt kein Anlass, den bewährten Kanon dieser Wertegemeinschaft zu Gunsten nebulöser völkischer Theoreme zu verlassen.

    Hingegen besteht jedoch akuter Handlungsbedarf zur Abwehr weiterer Korrosion oder Unterwanderung dieser Wertegemeinschaft durch faschistoide Ideologien wie den Islam.

  32. Wer im Kapitalismus, in Amerika und vieleicht sogar in Israel die Gründe für unsere Misere sieht, ist kein Konservativer, sondern ein Linker! Bei solchen „Konservativen“ muß man nicht die Befürchtung hegen, eines Tages mit denen im selben KZ zu sitzen, eher werden die das Wachpersonal stellen!
    Unsere Feinde sind Linke und der Islam in ihrer unseligen Allianz!
    Das ganze „völkische“ Gelaber ist zum Speien: nicht der „Ausländer“ ist die Bedrohung, sondern der Muselmann. Ich fürchte nur, das Volk kann nicht so richtig unterscheiden. Schade, denn die nächsten wirklichen Nazis, egal ob sie sich konservativ oder national nennen, werden wieder offene Türen einrennen.
    Die Schuldigen daran stehen jedenfalls jetzt schon fest: die heutigen verbrecherischen Politiker quer durch alle Parteien und das stupide Wahlvieh, welches von 68er Gedankengut völlig verdummt ist!

  33. Als Neu-Rechter war PI für mich zunächst sehr verwirrend. Die pro-israelische und pro-amerikanische Haltung der Islamkritiker wirkte auf mich wie ein Feigenblättchen, um in diesem Windschatten ausländerfeindliche und rechtsradikale Positionen vertreten zu können.

    Entdeckt aber habe ich vor allem, dass auf PI Wahrheiten offen ausgesprochen und sehr scharf und pointiert kommentiert werden, was ich sehr gut finde.

    Für die Debatte auf dem Zwischentag bin ich nun beiden Seiten dankbar, weil sie für einen Neuling Klarheit in den Widersprüchen beider Seiten bringen. Ob die Bemühungen, beide Seiten zueinander zu bringen, fruchten werden, wage ich zu bezweifeln, aber es ehrt den Autor des Artikels, wenn er darum kämpft.

    Die Pro-Israel und Pro-US-Geilheit der Islamkritiker lehne ich ab.

    Ebenso aber bin und bleibe ich ein Freiheitlicher. Das Grundgesetz ist derzeit die stärkste Waffe gegen die herrschende Politiker-Kaste, denn die bemüht sich ja gerade, das dieses neben der Nationalstaatlichkeit Deutschlands abzuschaffen.

    Noch einmal: Der Zwischentag war wichtig und wertvoll für beide Seiten. Man kann auch miteinanderkämpfen und trotzdem verschiedene Standpunkte in Detailfragen einnehmen. Arbeitet weiter!

  34. Die ganze Diskussion erinnert an die Weimarer Republik:während Sozialdemokraten und Kommunisten über den besten Weg zur klassenlosen Gesellschaft stritten,während Katholiken und bürgerliche uneins waren,ob Demokratie oder Kaiser besser ist,übernahm Hitler die Macht und erledigte danach alle.

    Wer also ist der Feind?
    Wie wäre es,wenn man sich darauf einigen würde:Feind ist jede Ideologie,Institution,jeder Staat und jede Person,die aktiv an der Abschaffung eines deutschen Nationalstaates und des Deutschen Volkes arbeitet oder dieses wissentlich unterstützt.

  35. #47 orwellblog

    Indem ALLE endlich aktiv werden,die einen auf der Straße(wie Stürzi),die anderen in den Medien.
    Erhöhte Aktivität zwingt das System zu erhöhter Repression und die Blessuren die ALLE dadurch davontragen werden zusammenschweißen.

  36. blockquote>#45 Freiheit jetzt (12. Okt 2012 10:45

    Ihre Analyse kann ich weitgehend teilen (vielleicht nicht in allen Punkte). Denn weder binm ich für uneingeschränkte Loy<ailtät mit den einen, (USA, Israel) noch für eine ideologische Gegnerschaft gegen diese Staaten. Für mich gilt, dass ein freundschaftlich kritisches Verhältnis die richtige Mischung – auch gegenüber vielen anderen Staaten – der Weg der Politik und Medien sein sollte. Denn "natürlich" haben auch die USA und Israel in der Vergangenheit viele Fehler gemacht, die mit zu den jetzigen Problemen geführt haben! Und auch dies muss – bei gleichzeitig grundsätzlich positiver Einstellung zu diesen Staaten – in Poloitik und Medin zum Ausdruck kommen!
    Umgekehrt müssen klare Absagen an Diktataturen jeglicher Art, sien sie westlich, kommunistisch oder islamisch ausgerichtet, gemacht werden! Trotzdem ist natürlcih, im Interesswe des Friedens und unvermeidlicher wirtschaftlicher Beziehungen, ein diplomatischer Umgang mit allenStaaten der Erde zu pflegen, der unter Klarstellung der eigenen Haltung einen sachlichen Umgang ermöglicht.
    Daher glaub auch ich, dass die intellektuellen Sandkastenspiele mancher – vielleicht nicht aller – „neuer Rechten“, die Die Begriffe Freiheit, Kapitalismus, demokratie usw. eher negativ bewerten – bzw. aus meiner Sicht zu bewerten scheinen – nicht dafür geegnet sind, eine geschjlöossene „konservative Linie“ mit „uns“ (ich meine an dieser Stelle GDL, Die Freiehit, BPE, PRO; PI usw.) herzustellen!
    Grudnsätzliche Amerika- und Israelfeindlichkeit lehne ich – wie die meisten hier – eben genauso ab wie ein Nachtrauern gegnüpber den unfreien Verhältnissen im Dritten Reich!
    So sehr ich mir die stärkere Hinwendung zu einem eher nationalen Verständnis innerhalb Deutsdchlands wünsche, so sehr sollte doch jedem klar sein, dass „nationlae Interessen“ nicht

    über

    allen Werten der Aufklärung stehen können und dürfen!
    Nur im Einklang einer Normen- und Wertegemeinschaft mit demokratisch regierten Staaten kann ein vernünftiges Miteinander unter Wahrung nationaler Interessen entstehen und dauerhaft erhaltren werden! Niemand kann an der Entsteheung unkontrollierbarer Spannungen innerhalb dieser Gemeinschaft interessiert sein, die sich möglicherweise in gewaltttätigen Auseinandersetzungen entladen!
    Daher -Suche nach vernünfitgegen konservatieven Bündnissen – ja! Wir brauchen mehr vereinigte Kräfte! Aber nicht um jeden Preis!

  37. Mir gefällt einiges nicht, an dem obigen Beitrag.

    Hier ein paar Stichpunkte:

    „Es dürfte kein ethnisch homogenes Land auf der Erde geben…“

    Deutschland war noch nie ein „ethnisch homogenes Land“. Die deutsche Rasse ist eine Chimäre und kein Ideal. Deutschland sollte sich nicht als Rassengemeinschaft sondern als Werte- und Kulturgemeinschaft verstehen.

    „…ist die überlieferte Tradition und Kultur vom Fremden bedroht…“

    Hier scheint Fremdenangst durch. Ich würde sagen:

    Unsere Wertegemeinschaft ist durch den Islam bedroht. Grundlage für unser Zusammenleben muss unser Grundgesetz sein, eine gemeinsame Sprache und Kultur, und nicht eine fiktive Abstammungsgemeinschaft, die nur in den Köpfen aber nicht in der Realität existiert.

    Der Islam ist auch nichts Fremdes mehr. Er komt Beispielsweise in Gestalt eines „Bio“-Deutschen Pierre Vogel daher. Der ist für unser Land genauso gefährlich wie der Islamist Ahmed aus Pakistan.

    „unserem südostdeutschen Nachbarstaat“ Damit ist wohl unser Nachbarland Österreich gemeint.

    Damit ist für mich der Rubikon überschritten. Es wäre für die Freiheit und PI brandgefährlich, wenn sie sich mit diesen Konservativen vereinigten. Dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit würde man damit nur Nahrung geben.

  38. Allein, dass es nun solche Artikel gibt, betrachte ich als Fortschritt! Dann hat es etwas genutzt, dass wir auf der Messe vertreten waren! Alles andere wird sich hoffentlich finden! Ein Anfang ist gemacht!

  39. > Deutschland war noch nie ein “ethnisch homogenes Land”.

    Stimmt einerseits, Minderheiten gibt es immer, nur sind das eben Minderheiten und keine Deutschen.

    > Die deutsche Rasse ist eine Chimäre und kein Ideal.

    Es geht nicht um eine deutsche Rasse, sondern um das deutsche Volk, und das ist nicht der deutsche Staatsbürger, auch nicht jeder der Deutsch spricht, das Grundgesetzt akzeptiert und ein paar deutsche Gedichte kennt.

    > Deutschland sollte sich nicht als Rassengemeinschaft sondern als Werte- und Kulturgemeinschaft verstehen.

    Weder noch, Deutschland ist der Nationalstaat eines Volkes mit ethnischer Grundlage, aber auch Teil eines europäischen Supra-Nationalen-Union die ebenfalls ethnisch-kulturelle Grenzen haben sollte. Die Deutschen sind nur die Leute die sich aufgrund ihrer Herkunft exklusiv mit ihren Deutschen Vorfahren identifizieren und von den anderen als Deutsche akzeptiert werden, und sie haben das Recht sich Gedanken zu machen wie sie ihre Zahl und Mehrheit unter den BRD-Staatsbürgern erhalten oder steigern, z.B. mit strengen Einwanderungsgesetzen, Bevölkerungspolitik und Zuwanderung von Deutschstämmigen.

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