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Hetze in „Islamischer Zeitung“ gegen PI

Stefan Jakob Wimmer (im Bild bei der Begutachtung eines Idriz-kritischen BPE-Standes) ist Ägyptologe und Privatdozent, u.a. an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Hinter Imam Idriz bekleidet er den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden beim „ZIE-M e.V.“, der beim Münchner Stachus ein riesiges europäisches Islamzentrum bauen möchte. Kennern der Szene ist er mit seiner agitatorischen Propaganda gegen Islamkritiker und seiner faktenfreien Islamverharmlosung schon lange bekannt. Für die „Islamische Zeitung“, die personell und inhaltlich eng mit der Murabitun-Bewegung in Deutschland und Europa verbunden ist, schrieb er einen ausführlichen Kommentar, der eine regelrechte Kampfansage an die islamkritische Szene Deutschlands ist.

(Von Michael Stürzenberger)

Das arabische „al-Murabitun“ bedeutet wörtlich „die in einer Garnison Postierten“. In einer Garnison sind bekanntlich Soldaten postiert, da kann man sich ein ungefähres Bild dieser Gruppierung machen. Der Herausgeber der sunnitisch-orthodoxen Islamischen Zeitung, Andreas Abu Bakr Rieger, hatte 1993 vor Moslems in Köln eine extrem antisemitische und eliminatorische Rede gehalten, wie auch der Spiegel berichtete. Ein Auszug hieraus:

„Wie die Türken haben wir Deutschen in der Geschichte schon oft für eine gute Sache gekämpft, obwohl ich zugeben muss, dass meine Großväter bei unserem gemeinsamen Hauptfeind nicht ganz gründlich waren.“

Hier das Video dieses gespenstischen Auftritts:

Für diesen offensichtlich abgrundtiefen Judenhasser schrieb Wimmer am 24. Juli zum Gedenken an die Jährung des Breivik-Attentates vom 22. Juli den Kommentar-Artikel „Damit aus Worten nicht noch mehr Taten werden“. Achtung, anschnallen:

Genau darin, Vorurteile zu schüren, Intoleranz zu propagieren und Rassismus zur Leitkultur zu machen, sehen islamfeindliche Agitatoren ihren Daseinszweck. Sie malen eine angebliche Islamisierung Europas an die Wand und stempeln damit Menschen, die sich zu ihrer Religion, dem Islam, bekennen, zu potentiell gefährlichen Weltverschwörern ab, denen es Einhalt zu gebieten gilt. Uneinigkeit besteht lediglich über die gebotenen Mittel. Sie sind seit Oslo und Utoya und seit der Aufdeckung des islamfeindlichen Terrors im eigenen Land keineswegs etwa in Deckung gegangen, nein, sie haben ihren Aktivismus noch verstärkt und heizen ihn immer weiter an.

Inzwischen schon im Wochenrhythmus treten Gruppen in der Münchner Innenstadt wie auch dezentral in den Stadtvierteln in Erscheinung, die Muslime verächtlich machen, sie als barbarische und aggressive Fremde hinstellen, die nichts anderes im Sinn hätten, als unsere friedliche und freiheitliche Kultur zu unterwandern und Europa mit einer demokratie- und menschenrechtsfeindlichen politischen Ideologie namens Islam zu überziehen.

Wimmer weiß ganz genau, dass wir NIE gegen Moslems als Menschen argumentieren, sondern ausschließlich gegen die IDEOLOGIE des Islams. Wir betonen immer wieder, dass wir die Moslems aus den Fesseln dieser Ideologie befreien wollen, damit sie sich problemlos integrieren können, das gefährliche Gift der gewalt- und tötungspropagierenden sowie abgrenzungsfordernden Koranverse aus ihren Köpfen bekommen und wertvolle assimilierte Bestandteile unserer Gesellschaft werden können. Hier zeigt sich die reine Kampf-Propaganda Wimmers, die nur zum Ziel hat, die moslemischen Leser der Islamischen Zeitung gegen uns Islamkritiker aufzuhetzen.

Weiter im Hetz-Text:

Als neueste Geheimwaffe haben die islamischen Weltverschwörer, so decken sie nun auf, eine Initiative ausgeheckt, mit der ein gefährlicher Islamist aus Oberbayern kurz davor ist, ausgerechnet München in eine europaweite Islamzentrale umzupolen. Auf ihren Plakaten sinkt ein zwangsverschleiertes Münchner Kindl in sich zusammen und lässt resigniert einen leeren Maßkrug zu Boden sinken, weil sicherlich demnächst ein Scharia-bedingtes Verbot von Münchner Bier zu erwarten ist – wenn, ja wenn es nicht rechtzeitig, bevor unsere korrupten Politiker das Abendland vollends verraten und an den Arabischen Golf verkauft haben, gelingt, genug Unterschriften für ein Volksbegehren gegen ZIE-M zu sammeln. (..)

Das Wort führt immer derselbe Chefdemagoge, Regionalführer mehrerer einschlägiger Organisationen und einer rechtspopulistischen Partei, der als Sportjournalist gelernt hat, wie man mit aufgeregter Stimme und Mimik möglichst viele Menschen klein redet, jetzt aber keine andere Lebensaufgabe mehr zu kennen scheint, als allen Menschen – Muslime selbst ausdrücklich eingeschlossen – zu erklären, was im Koran steht und, vor allem, wie sie es zu verstehen haben.

Bei vielen dieser Gruppierungen, die unter mannigfachen Namen firmieren aber fast immer mit denselben Personen auftreten, fragt man sich zwangsläufig, ob hier nicht dieselben Eiferer wiederauferstanden sind, die auch schon früher mit derselben Verbissenheit vor angeblich fremden Machenschaften gewarnt haben, die angeblich dabei waren, Europa zu unterwandern und insgeheim nach der Weltherrschaft zu greifen. Von den obsessiven Rettern des damals christlichen (gegen das jüdische), heute des christlich-jüdischen Abendlandes (gegen ein muslimisches) abgesehen, lassen sich von diesen Strömungen aber ohne Zweifel auch sehr viele Bürgerinnen und Bürger mitreißen, die von ganz realen Sorgen und Ängsten getrieben werden.

Es ist schon wirklich eine dreiste Diffamierung, uns faktische Islam-Aufklärer mit national-sozialistischen Judenhassern auf eine geschichtliche Stufe zu stellen. Wimmer sollte lieber mal Artikel über die mannigfachen Verquickungen von Islamvertretern mit Nazis veröffentlichen, als mit diesem Dreck nach uns zu werfen. Ausgerechnet nach uns, die wir am 7. Juli zusammen mit der damals besten Freundin von Sophie Scholl die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ reaktiviert haben. Aber das sind offenbar die letzten verzweifelten Versuche, uns unliebsame Kritiker mundtot machen zu können. Wimmer beklagt auch noch, dass im Innenministerium „Islamfeinde“ säßen und zitiert hierbei das hochinteressante Wikileaks-Dokument:

Durch Enthüllungen bei Wikileaks ist im vergangenen Jahr offen gelegt worden, dass ein seinerzeit sehr hochrangiger Vertreter des Innenministeriums gegenüber dem US-amerikanischen Generalkonsul Muslime der religiös motivierten Lüge bezichtigte:

„Sie lügen uns an. Sie sind davon überzeugt, dass es vollkommen in Ordnung ist zu lügen, zu betrügen und sogar Ungläubige zu töten. Das schafft kein Vertrauen“.

Dem Vertrauen hat freilich auch nicht gedient, dass derselbe Staatssekretär nur wenige Tage vor dieser Äußerung die hier gemeinten Muslime zu einem Gespräch empfangen hatte, in dem er ihnen freundlich und verbindlich suggerierte, dass das Ministerium an einer vertrauensvollen Kooperation interessiert sei.

Das bayerische Innenministerium ist sicherlich nicht an einer vertrauensvollen Kooperation mit moslemischen Repräsentanten interessiert, die einem permanent etwas vorgaukeln, was nicht der Realität entspricht. Siehe Imam Idriz & Konsorten. Gottseidank gibt es dort noch Personal, das sich seinen gesunden Menschenverstand bewahrt hat. Und so ist Wimmer auch ein großes Ärgernis, dass PI nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird:

Das Bayerische Innenministerium dagegen warnt weiterhin vor Links- und Rechtsextremismus, vor Islamismus natürlich und islamistischem Terrorismus, vor Ausländerextremismus und vor Scientology – aber mit keiner einzigen Veröffentlichung, keiner einzigen Stellungnahme, ja mit keinem einzigen Wort vor islamfeindlichem Extremismus. Den Verdacht, es könnten tatsächlich Personen an den entsprechenden Schaltstellen wirken, die die nötige Distanz zu entsprechendem Gedankengut vermissen lassen, entkräftet das nicht gerade.

Auch nicht, dass von dort aus wiederholte parlamentarische Anfragen zur Verfassungsmäßigkeit islamfeindlicher Hetzgruppen unbeirrt abgeschmettert werden. Was das Ministerium in seiner Antwort über eine einschlägige Internetplattform schreibt, die täglich bis zu 70.000 mal aufgerufen wird, klingt jedenfalls nicht distanziert, sondern fast wie eine Empfehlung: „Der Weblog stellt täglich zahlreiche aktuelle Informationen zum Thema ‚Islamismus und Islamisierung Europas‘ bereit und kritisiert die ‚politisch korrekte Tabuisierung bzw. Zensierung des Problems durch Politik und Medien‘.“ – „Wann immer Menschen in unserem Land ausgegrenzt, bedroht, verfolgt werden, verletzt das die Fundamente dieser freiheitlich-demokratischen Grundordnung, verletzt es die Werte unseres Grundgesetzes“, mahnte Bundeskanzlerin Merkel. Sehen bayerische Verfassungsschützer das anders?

Den Kampf gegen die „Islamisierung Europas“ weiten die vom Innenministerium der Unbedenklichkeit bescheinigten Netzwerke inzwischen vom Internet auf die Straße aus. Und sie instrumentalisieren dabei für ihre Zwecke ganz offen Äußerungen aus dem Ministerium, ja sogar ausdrücklich von Innenminister Herrmann selbst. Die Grenzen der Menschenwürde wie des guten Geschmacks lässt man dabei so weit hinter sich, dass selbst frühere Gefolgsleute, die selbst islamophobe Positionen vertreten, dem Münchner Hauptakteur Volksverhetzung und Menschenverachtung vorgeworfen haben. Andere bewundern ihn dafür. Eine hingerissene Bloggerin schrieb unlängst: „Sie sind ein Held!“.

Was kann, was wird erwachsen aus dieser Art „Heldentum“? Es werden Menschen wegen ihrer Religion verachtet und geschmäht, und nicht nur das. Es sind Menschen in Gefahr. Seit einem Jahr wissen wir, was für Taten aus Worten werden können. Deutschland ist nicht davor gefeit, erneut zum Schauplatz von Hass und womöglich sogar Terror gegen religiöse Minderheiten zu werden. Werden wir dann erneut Ausschüsse einsetzen um im Nachhinein aufzudecken, was jetzt versäumt wird?

Hier der gesamte Artikel von Wimmer in der „Islamischen Zeitung“, der einen tiefen Einblick in die Denkwelt dieses offensichtlichen Steigbügelhalters für die Islamisierung Deutschlands verschafft.

Und zum Schluss nun die Krönung: Das Bildungswerk Rosenheim veranstaltet am heutigen Montag Abend von 19.30-21.00 Uhr im Kloster Reisach im oberbayerischen Niederaudorf im Rahmen eines „Interreligiösen Dialoges“ den Vortrag „Von Adam bis Muhammad: Bibel und Koran im Vergleich“. Referent ist genau dieser Stefan Jakob Wimmer, der offensichtlich kein Problem hat, für die Zeitung eines extrem antisemitisch eingestellten Moslems zu schreiben, der Kontakte zu „in Garnisonen postierten“ anderen fundamentalistischen Moslems pflegt.

Man darf dem Bildungswerk Rosenheim die Frage stellen, ob diese Zusammenhänge bekannt sind und ob man dort der Meinung ist, dass eine solche Verbindung dem öffentlichen Ansehen eines „Bildungswerkes“ förderlich ist:

» info@bildungswerk-rosenheim.de

Nicht uninteressant ist in diesem Zusammenhang auch, dass Stefan Jakob Wimmer mit einer Palästinenserin namens „Samaher“ verheiratet ist. Falls sie Moslemin ist, müsste Wimmer eigentlich zum Islam konvertiert sein, denn nach der islamischen Ideologie darf eine moslemische Frau bekanntlich keinen Nicht-Moslem heiraten. Damit würde das Agitprop des Herrn Wimmer in einem ganz neuen Licht erscheinen..

(Foto: Roland Heinrich)