Es war nur eine kleine Meldung gestern. Die EU will „harmonisieren“ und „Steuerprivi-legien für Deutsche abschaffen“. Künftig sollen auch Silbermünzen mit 19 Prozent Mehrwertsteuer belegt werden. Wie harmlos. Und doch ist das ganze toxische  Vokabular enthalten: EU – Steuern hoch – Edelmetalle runter. Wie sieht die nächste Meldung an die EU-Bürger aus? Silber und Gold verboten! Beim Finanzamt innerhalb 14 Tagen abliefern. Bei Zuwiderhandlung lebenslänglich?!

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40 KOMMENTARE

  1. „Steuerprivilegien abschaffen“

    Das finde ich gut, wie hoch sind die Steuersätze für KFZ-, Einkommens-, Umsatz- und sonstige Steuern denn in EU-Ländern Tschechien oder Bulgarien?

    Diese Steuersätze müssten wir Deutschen im Zuge der Gleichbehandlung und Nivellierung Harmonisierung auch bekommen.

    Ach so, ich vergass, das ist ja die EUdSSR der sozialistischen „Anti“Diskriminierung, wo Deutschland zahlen muss.

  2. @ #1 Denker
    Die EU-Steuer auf Bargeld kommt noch. Dabei spielt doch keine Rolle, ob die Euromünzen Silber enthalten oder nicht.

    Das EU-Regime braucht Geld und die EU-Bürger müssen ihm was aushusten.

  3. EU – Steuern hoch – Edelmetalle runter. Wie sieht die nächste Meldung an die EU-Bürger aus?

    Nicht an die EU- sondern an die deutschen Bürger:
    Ausweitung der steuerpflichtigen Tatbestände, Zwangsanleihen auf Bar- und Immobilienvermögen, Verbot von Edelmetallen usw.
    Die Privatvermögen der Deutschen (jeweils etwa 5 Billionen Geld- und Immobilienvermögen) wecken Begehrlichkeiten bei den politischen Raubrittern.

  4. #2 nicht die mama
    Der Steuersatz in Tschechien steigt 2013 auf 21 Prozent ❗
    Die deutsche Bundesregierung plant, den Mehrwertsteuersatz auf Silbermünzen von 7 auf 19 Prozent zu erhöhen. Damit nähert sich die Bundesrepublik dem österreichischen Satz von 20 Prozent bedenklich an. Begründet wird die umstrittene Maßnahme mit erforderlichen Harmonisierungen der Steuersätze. Ansonsten drohe Deutschland ein EU-Strafverfahren. In der Argumentation des Finanzministeriums ging allerdings unter, dass der Erwerb von Silbermünzen etwa in Estland gänzlich steuerfrei ist. Trotz aller Kritikpunkte soll die Regelung mit 1. Jänner 2013 in Kraft treten. Banken und Edelmetallhändler laufen Sturm. Die Effekte auf den Markt seien fatal. Silberkäufe würden sich in die Schweiz verlagern. Der deutsche Fiskus würde „hohe zweistellige Millionenbeträge“ an Steuereinbußen hinnehmen müssen, befürchten Bankverbände. Steuerliche Restriktionen beim Ankauf von Silber liegen nicht im internationalen Trend. In Singapur können Gold- und Silberanlagen in Zukunft ohne steuerliche Belastung erworben werden.

    Misstrauen wird besteuert

    Wo manche unzweckmäßige Steuern sehen, wollen andere Pläne der Mächtigen erkennen. Die deutsche Bundesregierung wolle vom Misstrauen der Bürger in den Euro profitieren. So warnt etwa der renommierte Edelmetallkenner Bruno Bandulet: „Das ist ein Warnsignal für alle Goldkäufer. Schäuble greift nach jeder Möglichkeit, die Leute abzukassieren.“ Demnach würde es sich bei der Erhöhung also um eine Art Misstrauenssteuer handeln.

  5. Zur EUdSSR: Ich habe gestern etwas Interessantes entdeckt. Jede Tagesschau „vor 20 Jahren“, beginnend seit dem 1. September 1989, steht im Rahmen des „Vor 20 Jahren-ARD-Projekts“ bis zum jeweils aktuellen Tag vor 20 Jahren im Netz. Heute muß also der 19. Oktober 1992 dazukommen; bisher ist beim 18. Oktober 1992 Schluß.

    http://www.tagesschau.de/inland/tsvorzwanzigjahren100.html

    Diese „alten“ Tagesschauen dokumentieren im Vergleich zu Heute eindeutig, wie sich das öff.-rechtl. von der Top-Nachrichtensendung des Tages, vom abwechslungsreichen, kritischen, vielthematischen Fernsehehen, zum reinen Regierungspropaganda-Sender entwickelt hat. Es läßt sich ebenfalls akribisch dokumentieren, wie in Sachen EU eine Lüge auf die nächste folgt – und alle wissen und benennen es auch als Lüge! Erinnert ihr euch noch an die Schlagworte von der „Währungsschlange“ und dem „Europa der zwei Geschwindigkeiten“? Schlagartig fiel es mir ein. Es ist eine Fundgrube – vor allem, weil es damals noch kein Internet und folglich keine intensive Kommentierung der Themen gab.

    Ganz extrem läßt sich das gerade bei EG und Asylanten, aber auch bei Atomkraft verfolgen. Beispiel EG, Tagesschau vom 16. Oktober 1992, ich habe den Text zum EU-Thema mitgeschrieben. Europäischer Krisengipfel in Birmingham (30.000 britische Kohlekumpels arbeitslos), es geht um die Zukunft der EG. Tagesschausprecher:

    Zentralisierung ist nicht der Weg zu größerer Einheit. Mehr Transparenz, mehr Bürgernähe sind angesichts der EG-Verdrossenheit nötig. Das europäische Währungssystem wurde in Birmingham als Schlüssel für die Wirtschaft und den Wohlstand in Europa bezeichnet. Deshalb sollen Experten den Turbulenzen um Lira und Pfund auf den Grund gehen. GB hat erneut seinen Vorbehalt gegenüber der „ Währungsschlange“ erklärt. Die Konferenz von Birmingham soll Vertrag von Maastricht fortsetzen; „zum Wohle jedes einzelnen Europäers“. Das klingt wie Hohn. Doch drinnen gibt es keine Anzeichen, daß der EG ein Kurswechsel bevorstehe. Zwar legt die Erklärung von Birmingham besonderen Wert auf Bürgernähe; zwar wurde auch selbstkritisch angemerkt, Europapolitik sei manchmal undemokratisch und noch öfter undurchschaubar; aber wie man das konkret ändern will, außer mit Worten, weiß offenbar keiner so richtig.

    Immerhin – die britischen und die dänischen Kollegen, auf die dieser Gipfel ganz besonders zielte, um die dortige Öffentlichkeit maastrichtfreundlicher zu gestalten, werden zu Recht nach Hause melden können, hier zum ersten Mal mehr Wert gelegt worden auf nationale Identität und auf nationalen Entscheidungsspielraum, als auf den Ausbau der europäischen Integration.

    Doch der Bundeskanzler (Kohl, ed.), der sich immer mehr als letztes Bollwerk auf der europäischen Bühne präsentiert, warnte davor, das falsch zu interpretieren. Für ihn war das Wichtigste, daß alle ohne wenn und aber zu Maastricht gestanden hätten, keine Korrekturen und keine Neuverhandlungen wolle und kein Europa der zwei Geschwindigkeiten

    Kommentar: (…) „Zyniker sagen, richtig gut gehe es der EG erst, wenn die Lage im Süden und im Osten Europas noch schlimmer werde.

    (gemeint: Krisen schweißen den Kunstapparat zusammen; ohne Krisen ist er überflüssig).

    In Bonn sind bereits gesetzliche Weichen gestellt worden für eine stärkere Mitwirkung von Bundestag und Bundesrat bei EG-Entscheidungen. Die gemeinsame Verfassungskommission hat einem entsprechenden Gesetzentwurf der Regierungskoalition gestern abend zugestimmt. Mitsprache und Kontrollrechte sollen erstmals im GG verankert werden. Die Ländervertretung nannte das heute eine „unabdingbare Voraussetzung für den Vertrag von Maastricht.“

    http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1192866.html

  6. Eine harmonische Steuer. Gibt es demnächst noch andere Steuern, die den Bürger beglücken sollen ?
    Der Weg über Sprachpanscherei führt geradewegs in einen Staat mit Wahrheitsministerien u.ä.
    MFG, ^v^

  7. + 19%? Völlig irrilevant…. der € wird so tief fallen, das auch diese 19% MWST mehrfach Return abgeben.

  8. Wenn ich „Europäisch harmonisieren“ höre, läuft mir das kalte Grauen den Rücken runter. Die europäischen Harmonisirungsidioten waren bis jetzt noch nicht in der Lage, ein einheitliches Telefonsystem, einheitliche Straßenverkehrsregeln und Schilder, ein einheitliches Postsystem, ja noch nicht einmal einheitliche Befestigungen für Kindersitze im Auto zu schaffen. Aber wenn es darum geht, deutschen Bürgern Geld aus der Tasche zu ziehen, dann geht das ganz schnell einheitlich. Wenn die nach Nutzen bezahlt würden, müssten die jeden Monat Geld abliefern.

  9. #6 Babieca (19. Okt 2012 18:04)
    Auszug!- aus Ihrem (guten! Beitrag):

    In Bonn sind bereits gesetzliche Weichen gestellt worden für eine stärkere Mitwirkung von Bundestag und Bundesrat bei EG-Entscheidungen. Die gemeinsame Verfassungskommission hat einem entsprechenden Gesetzentwurf der Regierungskoalition gestern abend zugestimmt.
    ——————

    Auch jetzt in Berlin kann der Staatsapparat,schalten und walten wie er will,die Mehrheit der Bundesbürger ist sich nicht im klaren,welche weitreichenden Entscheidungen so „peu à peu“ gefällt werden.(Ob intellektuell oder aus Trägheit.)???
    Erst wenn im Kühlschrank kein Licht mehr brennt wird er anfangen sich zu echauffieren.

    Es macht einfach traurig,wie ahnungslos und interessenlos viele unserer Mitbürger sind!!!

  10. #5 AlterQuerulant (19. Okt 2012 17:54)
    #2 nicht die mama

    … dass der Erwerb von Silbermünzen etwa in Estland gänzlich steuerfrei ist.

    Was sich zunächst einmal nicht uninteressant anhört.

    Obwohl man sich bei solchen Infos idR erst einmal schlau machen, ob das denn auch tatsächlich so ist – oder ob nicht die Banken – anstelle des Stastes – eine saftige Gebühr kassieren, die den Vorteil wieder zunichte macht.

    Ich glaube, ich werde das mal machen (mich schlau machen, nämlich!).

  11. #13 WutImBauch (19. Okt 2012 18:45)
    Gewalttat am Alex: Polizei verfolgt konkrete Spur
    Ermittler schließen nicht aus, dass sich einer oder mehrere dieser Männer ins Ausland abgesetzt haben, vermutlich in die Türkei. Es soll sich nach Polizeiangaben um Personen südländischer Abstammung handeln.

    Also dann bitte mit „süd-östlicher“ Abstammung. Das sind wir unseren freundlichen Pizza-Bäckern schuldig!

  12. Höhere Steuern für Silbermünzen
    ————-

    Das wird auch mit Gold und anderen „Fluchtburgen“ passieren. Der Staat,die EU will verhindern, dass der Bürger die Wertlosigkeit des ungedeckten Papiergeldes (Euro) erkennt.

    Quo vadis? Deutschland,Quo vadis? Europa???

  13. Ergänzung:
    Auf SilberBARREN sind jetzt auch schon 19% MWSt. zu zahlen. Münzen sind bislang als Sammlerobjekte (auch die Massenmünzen) mit dem reduzierten Satz beglückt.
    Euro-Sammelmünzen haben seit 1, 2 Jahren gar kein Silber mehr.

  14. #17 Stefan Cel Mare (19. Okt 2012 19:01)

    Nach dem ersten Recherchieren sieht das in der Tat nicht schlecht aus. Da liesse sich was machen…

  15. #12 WutImBauch
    @PI: Was haltet ihr davon, wenn ihr für PI-NEWS einen QR-Code erstellt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/QR-Code#Mobiltelefone
    Den könnte man dann unauffällig als Aufkleber verbreiten.

    Klasse Idee
    Das habe ich mir auch schon überlegt. Vor allem sehr gefahrlos anzubringen denn es wird nicht sofort als PI identifiziert. Einfach nur den QR-Code und ein knackiger kurzer Spruch der die meisten interessiert. Gerade bei jüngeren Personen mit Smart Phone erfreuen sich die QR-Codes zunehmender Beliebtheit. Zudem kann ein QR-Code einfach, schnell und kostengünstig hergestellt werden. So einen Code zum ausdrucken in einem ansprechenden Design würde ich auch ohne Probleme massenhaft verkleben.

  16. Mit (relativ wertlosem) Silber kann ich nicht viel anfangen, Platin ist auch nicht mein Fall.
    Dem neunmalklugen Gewäsch irgendwelcher Auguren traue wer will, ich nicht.

    Teile meiner durch EZB und Politmafia rapide an Wertschätzung verlierenden Euros sind in Form von Goldbarren längst in Sicherheit gebracht. Gold war und ist obendrein noch mw-steuerfrei zu haben.

    Die Preise diverser Edelmetalle lassen sich hier ganz gut verfolgen:
    http://www.proaurum.de/home/preisliste.html

    Wie der Preis aller Güter wird auch der Goldpreis aufgrund billionenfacher Euro-Vermehrung weiter steigen.
    Obwohl die Notenbanken durch Goldverkäufe nach Kräften dazwischen funken, um die Flucht aus ihrer Pappe aufzuhalten, ist das wohl so sicher wie das Amen in der Kirche.

    xRatio

  17. Die zur EUdSSR verkommene EU steht im Dienste des Sozialismus, der Islamisierung, Genderisisierung, der Zerstörung ganz Europas.

    Einfacher und für das dumme Stimmvieh unaufälliger als mit den Monstern der EUdSSR:
    EZB/ESZB und ihren Spottgeburten EFSF, ELA, TARGET und dem absoluten Höhepunkt ESM
    läßt sich das Geldwesen und damit Europa nicht verwüsten und in das heißersehnte sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies verwandeln.

    Getreu dem Motto des großen Vorbilds und Vordenkers aller Linksbesoffenen, Lenin:

    „Um die bürgerliche (gemeint: freiheitliche) Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten.“

    xRatio

  18. #24 xRatio (19. Okt 2012 21:11)

    Es gibt schon ein paar Argumente gegen Gold:

    1. Gerade dadurch, dass der Fokus vieler Anleger auf dem Goldmarkt liegt, ist Gold das erste Angriffsziel eventueller staatlicher Zwangsmassnahmen. Der Staat ist ja auch nicht blöd; schon gar nicht, wenn es darum geht, seine Bürger auszurauben.
    2. Silber hat als Rohstoff eine wichtige Bedeutung für die Industrie. Dieser Umstand dämpft einen möglichen Preisverfall im Rahmen eines „Spekulationskrieges“. Bei Gold ist dagegen die industrielle Bedeutung minimal.
    3. Der dritte Aspekt ist das sattsam bekannte Diversifikationsargument. Auch Eichhörnchen legen ihre Vorräte nicht ausschliesslich in einem(!) Versteck an.

    Letztlich ist das keine ideologische Frage.

  19. Bei Silber erhebt der Staat eine Steuer in Höhe von 19 Prozent für Barren, aber nur sieben Prozent für Münzen.
    Ab sofort werden Barren und Münzen gleich behandelt, eine unsinnige Ausnahme weniger. Wo ist denn jetzt genau das Problem?

  20. Ha!!! Ich hab ja damals, vor der Abschaffung noch die alten Fuffziger mit der knienden Frau und etliche 10-DM-Mümzen gebunkert. Wußte ichs doch damals schon, dass die mal wieder was wert sein könntn.

  21. Wo ist denn jetzt genau das Problem?

    Dass der Staat mal wieder zulangt.

    Erst sorgt er durch seine Politik für eine „Flucht in die Sachwerte“ und dann greift er ab — das ist so ähnlich, wie Wegezoll von Flüchtlingen zu erheben … und zusätzlich können Firmen bei Silberanlagen die USt ziehen und der private Flüchtling nicht …

  22. @ #26 Stefan Cel Mare (19. Okt 2012 22:29)

    Stimmt schon, aber Gold ist nunmal 30-40 mal „wertvoller“ als Silber, also einfacher zu transportieren und zu verstecken. Für ein kg Gold bräuchte man immerhin 30-40 kg Silber! Bei 2 kg entsprechend 60-80 kg siehts da schon ganz finster aus!

    Habe jetzt doch mal nachgeschaut was ich vor gut einem Jahr selbst bezahlt habe und komme für jeden Goldklumpen auf einen „Gewinn“ von sage und schreibe 10.000.- Euro, eine schnuckelige und zudem steuerfreie Rendite von 30%.

    Ist mir aber egal, an Verkauf denke ich eh nicht solange das mit der kalten Enteignung durch gewissenlose, verbrecherische Pappgeldvermehrung weiter geht.

    Politruks, Notenbankster und ihre total verlogenen VWL-Huren, die kein einiges Wort gegen diesen HORRENDEN Mißbrauch verlieren, gehören ausnahmslos zum Teufel gejagt.

    xRatio

  23. europäisch harmonisiert heisst : bolschewistische Harmonie.
    Da feiern die Akkorde der Krokodile fröhliche Urstände. Und wie die Gnus in den Fluss, so laufen die Europäer zu ihrer „Harmonisierung“ auf.

  24. #35 wolaufensie (20. Okt 2012 07:05)

    Für jedes einzelne Gnu erhöht sich statistisch betrachtet die Überlebenschance durch Anwendung dieser Strategie massiv. In kleinen Gruppen sähe das deutlich schlechter aus.

    Deswegen machen sie das ja auch. Gnus sind ja nicht blöd. Anders als die Europäer.

  25. #29 arminius arndt
    Der Staat langt an ganz anderer Stelle viel unverschämter zu. Warum sind z.B. Schnittblumen nur mit 7% zu versteuern während lebenswichtige Medikamente 19% Aufschlag kosten? Das will mir nicht in den Kopf.
    Warum war bisher Silber in Barrenform 19% Mwst, in Münzform aber 7%, was soll das? Wahrscheinlich nur Beschäftigungstherapie für unseren gelangweilten Beamtenapparat.

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat entschieden, dass der ermäßigte Mehrwertsteuersatz (sieben Prozent) auf Pferde in Deutschland nicht angewendet werden darf.
    Pech für denjenigen, der sein Geld in Pferden anlegen wollte.

  26. Klabuster,

    es ist vollkommen egal, wo der Staat an anderer Stelle noch ordentlich hinlangt, auffallend ist doch nur, dass etwas, was jahrelang keinen Menschen gestört hat, just in dem Moment „harmonisiert“ wird, wo man noch andere Interessen, als „harmonische Steuersätze“ wahren will.

    Da Gold derzeit bereits recht abgehobene Preise hat, war das Silber in der letzten Zeit das „Fluchtgeld“ des kleinen Mannes … logisch, dass das jetzt teurer zu machen ist.

    Als nächster Schritt kommt eine Nachweis- und Aufbewahrungspflicht von Erwerbsbelegen von Edelmetallen oder eine Stichtags-Bilanzierungspflicht für jeden Bürger, was Edelmetalle angeht – und dann erhebt man Steuern auf die im folgenden entstehenden „Buchwertgewinne“, kann ja nicht angehen, dass auf normale Zinsen Steuern zu zahlen sind und auf Edelmetallwertzuwächse nicht (ist ja so logisch und konsequent!) … als allerletztes wird der private Edelmetallbesitz auf Essentialia wie Eheringe und Zahngold (aber nur, wenn es tatsächlich im Mund geführt wird) beschränkt und der Rest ist unter Strafandrohung abzugeben (gabs ja schon alles).

    Mit Kleinigkeiten fängt es an – das ist die Botschaft von derartigen Maßnahmen.

  27. Die Freiheit ist nicht von heute auf morgen beendet. Ihr Verlust ist schleichend; wie das Verwesen eines vergammelnden Stückes Fleisch…

  28. Man hat sich hoffentlich schon eingedeckt?! 🙂
    Gestern im Regionalradio – leider nur die Hälfte gehört:
    Irgendein Ministerium hat für reichlich 200 Riesen eine CD/DVD aufgekauft, auf der 900 Millionen Aktienpositionen und deren Besitzer gelistet sind!
    Die Enteignungseinschläge kommen näher…

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