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Islamgegner besetzen Moschee in Poitiers

Erst kürzlich haben wir mit einem Video auf die neue französische Anti-Islam-Bewegung „Génération Identitaire“ hingewiesen. Heute nun machen die Identitären mit einer spektakulären Aktion auf sich aufmerksam. Etwa 60 jugendliche Aktivisten – Blogger sprechen sogar von 100 – haben am Samstag eine Moschee in Poitiers besetzt, um mit dieser Aktion gegen die Islamisierung Frankreichs protestieren.

Das Luxemburger Tageblatt berichtet unter Berufung auf Reuters und AFP als erste deutschsprachige „Qualitätszeitung“ und nennt die Moscheebesetzer wie gehabt „Rechtsextreme“:

[…] Während mehr als sechs Stunden harren die Aktivisten auf dem Dach des Gotteshauses aus. Sie zeigten Banner und stimmen Sprechchöre an.

Rückzug am Mittag

Gegen Mittag verließen sie die Moschee jedoch wieder. Ihr Rückzug wurde jedoch durch muslimische Demonstranten gestört. Im Falle, wo sie sich nicht freiwillig zurückgezogen hätten, hätte man das Dach mit Gewalt geräumt, hieß es vonseiten der Polizei. Die Besetzer hätten nichts beschädigt, sagte der Präfekt von Vienne. Der französische Regierungschef und der französische Rat der Moslems verurteilten die Besetzung der Moschee aufs Schärfste. Es sei ein Angriff auf die Werte Frankreichs.

Die Wahl der Moschee von Poitiers ist kein Zufall: Charles Martel besiegte in Poitiers 732 das Heer der muslimischen Invasoren. Mit diesem Bezug will die Generation Identitaire “an der Frontlinie des Kampfes um die eigene Identität” stehen. Sie fordert unter anderem frankreichweite Referenden über Moscheeneubauten und die Einwanderung.

Europenews hat eine Stellungnahme der Moscheebesetzer:

Auf der Vorderseite, mit Blick auf das Minarett, entfalten wir ein Banner, das eine klare Botschaft enthält: „Immigration, Bau von Moscheen REFERENDUM! „Mit dieser ersten großen Aktion will Génération Identitaire sich an die Front des Kampfes für unsere Identität stellen.

Es ist fast 1300 Jahre her als Charles Martel die Araber bei Poitiers nach einem heroischen Kampf aufhalten konnte und so unser Land vor den muslimischen Invasoren gerettet hat. Es war der 25. Oktober 732. Heute sind wir im Jahr 2012 und die Wahl ist immer noch die gleiche: Frei zu leben oder zu sterben

Unsere Generation weigert sich, seine Menschen und seine Identität in Gleichgültigkeit aufzugeben, wir werden nie zu den Indianern Europas werden. Wegen dieser symbolischen Handlung und unserer Vergangenheit und dem Mut unserer Vorfahren, rufen wir auf zur Erinnerung und zum Kampf!

Wir wollen keine Zuwanderung mehr von außerhalb Europas oder den Neubau einer Moschee auf französischem Boden. Seit der ersten Welle der afrikanischen Einwanderung und dem Familiennachzug im Jahr 1974, sind unsere Leute nie gefragt worden, ob sie mit diesen Menschen leben wollen.

Masseneinwanderung, die radikale Verwandlung unseres Landes nach der neuesten Studie von INSEE, 43% aller18-50 jährigen auf der Ile de France sind Zuwanderer.

Ein Volk kann sich aus einer Krise oder einem Krieg befreien, aber nicht von einem Austausch der Bevölkerung, die keine Franzosen mehr sind, Frankreich wird aufhören zu existieren und sich nicht mehr davon erholen.

Es ist eine Frage des Überlebens, jede Nation hat das absolute Recht zu entscheiden, ob Ausländer willkommen sind und wie viel.

Da uns dieses Recht verweigert wurde zahlt unsere Generation einen hohen Preis auf der Straße, wir werden von dem Mob eingeschüchtert und deshalb sagen wir: Genug ist genug, kein Schritt mehr zurück!

Wir fordern die Einrichtung eines nationalen Referendums über Einwanderung und den Bau von muslimischen Gebetsstätten in Frankreich. Wir werden nicht das Haus verlassen, bis sie uns gehört haben, und unseren Forderungen nachgekommen sind.

Wir sind uns bewusst, dass unser Kampf gerade erst begonnen hat und wir fordern alle jungen Europäer, die Erben ihres Schicksals geworden sind, auf, zu kommen und die Vorhut der heutigen Jugend zu sein.

UPDATE I: Die sozialistische Partei (PS) und die kommunistische Partei (PCF) haben inzwischen das Verbot der Gruppe „Génération Identitaire“ gefordert.

UPDATE II: Die linksextreme Schweizer Zeitung 20 Minuten berichtet ebenfalls über die Moscheebesetzung und nennt die Aktivisten der Gruppe dabei „Glatzen“. Kontakt: feedback@20minuten.ch

Videos der Aktion: