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Kriminelle Roma in Bremen und Niedersachsen

Der Polizei und Staatsanwaltschaft ist in Bremen nach monatelangen Ermittlungen ein Schlag gegen die organisierte Kriminalität gelungen. Die Beamten vollstreckten am Donnerstag sechs Haftbefehle und durchsuchten zehn Häuser in Bremen und eins in der niedersächsischen Nachbargemeinde Stuhr (Kreis Diepholz). Wie die Polizei mitteilte gehe es um bandenmäßigen Menschenhandel und Zwangsprostitution.

Täter sind kriminelle Roma, die teilweise ihre Familienangehörigen, Frauen, die nicht lesen und schreiben können, zur Prostitution zwingen. Täter und Opfer stammen aus einem Dorf in Bulgarien. Die informative Zurückhaltung der Presse war und ist natürlich gewollt. Seit Jahren sind diese kriminellen Roma sehr aktiv und „erfolgreich“. Die Presse ist sehr gut darüber informiert, auch über die Ermittlungsprobleme.

Es war jahrelang nicht möglich, eine Frau zu einer Zeugenaussage zu bewegen, da die kriminellen Roma „ihre“ armen Frauen brutal unter Druck setzten: wenn sie zur Polizei oder zur Staatsanwaltschaft gingen, würden sie sich an ihren Angehörigen rächen. Bislang war erst eine Frau bereit, über ihre Qualen zu sprechen, sie ist jedoch aus Todesangst als Zeugin „abgesprungen.“