Ein mutiges Vernetzungsprojekt der konservativen Szene hat verdient geklappt: Bereits um 11 Uhr heute Vormittag konnte der Veranstalter beinahe 500 Besucher vermelden, die sich zur ersten deutschen „Zwischentag“-Messe im würdigen Veranstaltungsort in Berlin-Wilmersdorf zusammenfinden.

(Von Mr. Merkava aus Berlin)

Organisiert und initiiert vom regen Götz Kubitschek vom Rittergut Schnellroda als konservative Messe und Veranstaltung mit diversen konservativen und liberalen Beiträgen in einem abwechslungsreichen Begleitprogramm, ist die Besucherresonanz außerordentlich positiv, so dass man schon heute hoffen kann, dass es in den nächsten Jahren weitere Zwischentage geben wird.

Mit Spannung erwartet wird die Podiumsdiskussion zwischen PI-Autor Michael Stürzenberger und Karlheinz Weißmann (Institut für Staatspolitik) um 15.30 Uhr zum Streitthema “Soll man den Mohammed-Film zeigen?”.

Die Veranstaltung inklusive des Begleitprogramms geht heute bis 18 Uhr und einzelne Eintrittskarten sind an der Tageskasse natürlich noch zu erhalten. Für Kurzentschlossene hier noch einmal die Adresse der Zwischentag-Messe: AVZ Veranstaltungszentrum, Emserstr. 12-13, 10719 Berlin-Wilmersdorf.

Fotos:

» Internetseite zwischentag
» Begleitprogramm zum zwischentag
» Werbefilm zum zwischentag

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25 KOMMENTARE

  1. Geile Aktion! Leider konnte ich nicht mit aber zwei meiner Freunde sind dort. Bin schon gespannt auf ihren Bericht.

  2. Och menno, warum hab ich davon nich früher was erfahren 🙁

    Werd mich dann wohl mit berichten begnügen müssen

  3. @#4 Walez :

    Tja, man sollte eben regelmäßig auf Sezession . de lesen…. Dann passiert so etwas nicht mehr.

  4. Ja, es tut sich etwas. Das ist ein interessantes Projekt, inhaltlich wie methodisch. Im Tagesspiegel, der sonst über jeden (linken) …. in Berlin zumindest in einer Kurzmeldung daherquäkt, findet sich natürlich bisher nicht ein einziges Wort dazu.

    Aber es gibt ja abseits der MSM längst eine andere wertkonservative Öffentlichkeit mit einem breiten Themenspektrum. Die Zeitschriften Sezession, liberal, Junge Freiheit, die Blogs AchGut, Citizen Times, eigentümlich frei u.v.a.

    So macht das Zeitunglesen morgens wieder Spaß und man erfährt alles über anstehende Projekte und wichtige Autoren und Protagonisten.

    Siehe auch hier:
    http://politischeszitatdestages.wordpress.com/2012/09/22/provokation-und-wahrheit/

  5. Beim Versailler Friedensvertrag waren die Franzosen die treibende Kraft, während die USA und England versuchten, mäßigend zu wirken.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2012/10/05/gescheiterte-friedensprojekte/

    Bei der Euro-Rettung sind es nun ebenfalls die Franzosen, die den Deutschen Unerfüllbares abverlangen.

    Die Reichen im eigenen Land kann man bis zu einem gewissen Maß schröpfen.

    Ganze Staaten werden sich jedoch nicht ewig maßlos schröpfen lassen.

  6. Endlich normale Leute, da freu ich mich auf weitere Berichte. 😀

    Schade, dass Berlin so weit weg ist. 🙁

  7. Bin gerade wieder zurückgekommen. Es war sehr interessant. Ich hoffe nur, dass es multiplikatorische Wirkung hat und eben nicht immer wieder die gleichen Leute sich gegenseitig recht geben. Aber heute sah ich viele mir unbekannte Gesichter dort, das macht Hoffnung.

  8. Es muss viel mehr außerparlamentarischer Druck auf den Kessel! Neben den immer wirksameren Aktionen von besorgten Demokraten müssen mehr kompromisslosere Formen des Protestes und der Einmischung aller Bürger her!
    Auch hier kann man eine Petition zeichnen, die sich für mehr direkte Demokratie und gegen die überbordende Parteienoligarchie wendet:

    http://www.change.org/de/Petitionen/petition-an-den-deutschen-bundestag-einführung-von-obligatorischen-volksentscheiden-in-deutschland?share_id=iAkvdhfoHH&utm_campaign=petition_creator_email&utm_medium=email&utm_source=share_petition

  9. # Pazifaust

    Was die ‚immer gleichen Leute‘ betrifft, die du befürchtest: Die Zahl der ‚Macher‘ wird erfahrungsgemäß immer beschränkt sein und bleiben. Wenn sich in Reaktion auf die völlige Entartung und Devolution einer gesamten politischen Klasse die Köpfe einer Gegenbewegung entdecken und zueinander finden, sind das die neuen Leitfiguren. An denen werden sich Nachwachsende orientieren, aber die Leitfiguren werden bleiben; kannst du an den 68ern sehen … Leute wie Cohn-Bendit, Trittin und ähnliche führen da immer noch das Wort. Wichtig ist die Wirkung auf das Publikum, und wenn da bei der ersten Veranstaltung schon 500 Leute da waren, dann werden es bei der nächsten Veranstaltung mit Sicherheit mehr werden … und da wirst du auch immer wieder neue Gesichter sehen.

  10. @ #3 mich.emm (06. Okt 2012 14:06)

    Bevor Stürzenberger „verhindert“ ist, sind Sie eher „behindert“.

    Das hätte Ihnen so gepaßt.

  11. bin gerade zurueck vom zwischentag.
    die diskussion – so man diese so nennen koennte – zwischen herrn stuerzenberger und herrn dr. weissmann war ein echtes highlight.
    es wurde deutlich, dass grundsaetzlich so manche welten zwischen uns konservativen/rechtsintellektuellen und PI bestehen.
    unsere gemeinsamkeit ist, dass wir alle utopien nachjagen: sei es, die renaissance eines positiven deutschen selbstbewusstseins – endlich frei von dem unseligen schuldkult – herbeizufuehren oder der wahnvorstellung die muslime in deutschland entweder zur apostasie oder zum wegzug zu zwingen.
    beim weggang nach der diskussion hoerte ich herrn stuerzenberger neben mir sagen: „das war ja ein echtes auswaertsspiel…“.
    nun wenn es auch so erschien, ich und andere gespraechspartner sind sehr froh, dass PI mit herrn stuerzenberger flagge auf dem zwischentag gezeigt hat und es zu einer fruchtbaren auseinandersetzung kam.
    hoffentlich wird PI bei kuenftigen veranstaltungen wieder mit von der partie sein.

  12. Hier unser Bericht vom Zwischentag:
    http://ernstfall.org/2012/10/06/eindrucke-vom-zwischentag-in-berlin/

    Es wurden doch einige Konflikte zwischen PI und „identitären Konservativen“ deutlich.

    Ich glaube, daß die Aktivisten von PI instinktiv das reale Überfremdungsproblem Deutschlands wahrnehmen, ohne es aber richtig zu deuten oder darauf eine begründete eigene Antwort zu entwickeln. Die von den Aktivisten herangezogenen Selbstdefinitionen wie „proisraelisch“ oder „proamerikanisch“ betonen geradezu die Abwesenheit einer eigenen Identität, die man durch Übernahme von Ersatzidentitäten zu kaschieren versucht. Ein solider eigener Standpunkt kann auf dieser Grundlage kaum entstehen.

    Wir werden uns als Konsequenz aus dem Erlebten auch künftig den Dialog mit dem PI-Spektrum suchen und versuchen den Aktivisten zu erklären, daß sie nur auf ein Symptom reagieren und dabei das eigentliche Problem übersehen, nämlich die Identitätsschwäche des deutschen Volkes, das den Sinn für das Eigene verloren hat und bereitwillig alles mit sich machen läßt, was ihm langfristig schadet.

  13. 20 Wachtmeister

    Sorry, aber diesen Kommentar kann ich nur unter der Rubrik „Pseudoelitäre Arroganz in Kombination mit Halbwissen“ ablegen.

    Die Deutungen, Vermutungen und Bechreibungen der Positionierung, der Identität, des Selbstverständnisses und der Zielsetzungen von PI gehen komplett an der Realität vorbei.

    Der Kommentar erinnert mich an einen Bauern aus einem entlegenen Bergdorf, der zum ersten Mal in seinem Leben in einen Zoo geht. Als er in diesem Zoo eine Giraffe sieht, sagt er laut und voller Überzeugung: Nein, so ein Tier gibt es nicht.

  14. @ Wachtmeister

    Schön das sie weiterhin den Austausch suchen, auch wenn sie scheinbar eine ganz andere Meinung haben 🙂

    mit diesem Abschnitt:

    und dabei das eigentliche Problem übersehen, nämlich die Identitätsschwäche des deutschen Volkes, das den Sinn für das Eigene verloren hat und bereitwillig alles mit sich machen läßt, was ihm langfristig schadet.

    liegen sie doch voll auf PI-Linie!

    Ich denke ein Grossteil der Leserschaft hier ist sich dessen bewusst. Mit diesem Thema wurde sich schon tausendfach über Beiträge und vor allem im Kommentarbereich auseinandergesetzt bei PI. Insofern unterliegen sie da einem Irrtum. Schauen sie doch mal öfter rein hier, dann können sie sich selbst ein Bild darüber machen 😉

    LG

    LG

  15. @Wachtmeister:

    Sie haben Recht. Auch wir sind ein Teil des Problems. Und ich denke, ich spreche hier für die Masse der PI-Getreuen, dass wir uns Unserer durchaus bewusst sind.

    Zum Zwischentag:
    Ich war am gestrigen PI-Stand tätig als Neueinsteiger bei PI-Berlin und es war ein für mich gelebter Tag der deutschen Konservativen, in deren Mitte man ein gutes Gefühl des Aufbruches empfand. Die Erwartung Kubitscheks 500-650 Messebesucher an der Kasse zu sehen, hat sich enorm übertroffen. Die genaue Zahl am Ende der Messe ist mir nicht bekannt, aber dürfte weit höher sein. Ein voller Erfolg der deutschen Konservativen.

    Zu Stürzenberger / Weißmann:
    Dieses Aufeinandertreffen am gestrigen Tag war thematisch und insgesamt von einem Konsens begleitet, dass der Islam eine akute Gefahr darstellt. Die unterschiedlichen Ansätze der Herren Stürzenberger und Weißmann haben ihre Argumente, denen ich gleichsam zustimmen möchte. Die Gemeinsamkeiten sind vom fairen Publikum, trotz unterschiedlicher Auffassungen beider Kontrahenten, erkannt worden. Ein sachlich agierender Weißmann beeindruckt durch Fachwissen und betont den Werteverfall der deutschen Ethnie als Ursache. Volle Zustimmung. Auf der Gegenseite ein aufweckender, kampfeslustiger und ebenbürtiger Stürzenberger, bei diesem ‚Auswärtsspiel‘ teils unterschätzt in in seiner warnenden Rede, die von tiefer Wahrheit (die nunmal weh tut) begleitet wird und nicht von Agitation, wie Weißmann entgegnete. Die konservativen Intellektuellen haben am Ende erkannt, dass beide Ansätze ihre Lösungen bereit halten. Der Weg ist lang und schwierig, aber jene Möglichkeiten sind sichtbar, wenn auch überhangen durch einen grauen Schleier, der sich Jahr für Jahr über Deutschland abseilt.

    Deutschland muss sich seiner wieder bewusst werden und der Islam muss in seine Schranken verwiesen werden. Weißmann und Stürzenberger – im Kern hatten beide Recht.

  16. @Alle
    Vielen Dank für die Antworten. Die Kritik des Elitären nehme ich an, denn sie trifft z.T. zu. Eine Öffentlichkeitswirkung wie PI hat die Szene um das Institut für Staatspolitik und auch die JF zuletzt nicht erreicht. PI hat es eindeutig geschafft, Politik und Medien in eine Position zu drängen, in der sie reagieren müssen. Das ist eine Leistung, die man anerkennen muß.

    Ich habe auch den Eindruck, daß die gemeinsame Sorge um Deutschland eine ausreichend starke Verbindung erzeugt, um sich nicht als Gegner zu betrachten. Anders als im linken Bereich herrscht unter Konservativen wahre Vielfalt, und die kontroverse Diskussion wird aktiv gesucht und nicht unter Konsensrhetorik zugeschüttet. Das ist eine Quelle von Stärke.

    Man darf auch nicht vergessen, daß die andere Seite die Differenzen nicht sieht und uns alle unterschiedslos als „gefährliche Rassisten“ einordnet:
    http://ernstfall.org/2012/10/07/reaktionen-auf-den-zwischentag-ubersicht/

    Für diese Leute sind wir alle zusammen der Feind, den es kompromißlos zu bekämpfen gilt. Wenn sich jeder von uns in seine Ecke zurückziehen würde, würde uns das nur unnötig schwächen.

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