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Asylbetrüger erschüttern Bereicherungs-Böhmer

Am Brandenburger Tor haben von roten Deutschen in einem Refugee March herbeigelockte Asylbetrüger einen „Hungerstreik“ durchgeführt. Hungerstreik heißt bei diesen Betrügern, Schlägereien mit der Polizei zu veranstalten und die Anweisungen deutscher Behörden nicht anzuerkennen. Forderungen waren unter anderem die Abschaffung der Residenzpflicht und ein Treffen mit Politikern. Dem gab Maria Böhmer, die selten blöde Integrationsbeauftragte der Bundesregierung statt und traf sich mit dem scheinheiligen Komödiantentroß zur Freude der roten Hintermänner. Diese Tränenkuh sagte doch tatsächlich, es sei „das bewegendste“ Treffen ihrer Amtszeit gewesen. 

Ist die tatsächlich so blöd und fällt auf das Theater herein oder will sie nur die Einheimischen wieder einmal linken? Was soll denn bewegend sein, wenn die Mauermörderpartei Arm in Arm mit der Flüchtlings-Lobby ein paar Asylbetrüger als Hampelmänner vor das Brandenburger Tor setzt und die Fäden zieht? Die Forderungen waren neben einem generellen Abschiebestopp – also jeder darf rein und muß nie mehr raus, Michel soll zahlen – auch die Abschaffung der Residenzpflicht, die in grünen und roten Bundesländern längst abgeschafft wurde. Böhmer (CDU) sagte nach dem Treffen, sie sei nicht mehr „zeitgemäß“.

Da fragt man sich doch, warum die Residenzpflicht eingeführt wurde, nämlich gerade weil sie sehr zeitgemäß ist, kann doch ein Asylant heute mit modernen Verkehrsmitteln und gefälschten Papieren – nicht einmal Fingerabdrücke sind erlaubt – leicht in fünf Bundesländern parallel Asylbewerberleistungen bei den Behörden erschleichen, und genau darum wurde sie eingeführt. Entschuldigung, wenn Böhmer das nicht weiß, ist sie eine blöde Kuh, die dringend aus ihrem Amt rausgeschmissen werden sollte, und wenn sie es weiß, eine verlogene Kanaille. In der FAZ hat ein Leser das geschrieben:

Stellen Sie sich vor, Sie wären Ihres Lebens bedroht und könnten nach Deutschland flüchten. Was wäre Ihrer Meinung angebracht? Zurückhaltung, Dankbarkeit, Demut? Wenn Sie so denken, dann sind Sie wohl ein anderer Typus wie die Verfolgten dieser Aktion. Diese vom Leben bedrohten Asylanten haben keine Hemmungen, den Staat Deutschland herauszufordern und Forderungen zu stellen. Unterstützt von Gutmenschenbattalionen eilen dann vom Staat versorgte Integrationsverantwortliche und sonstige BesorgnisträgerInnen herbei und unterstützen aktiv das Aushebeln und Verstoßen gegen das Recht. Dieser Staat ist nur noch erbärmlich und zeigt seine Stärke am liebsten gegen den deutschen Bürger und Steuerzahler.

Wie recht er hat. Und genau daran erkennt man auch, daß diese Asylanten nirgends bedroht, sondern nur Betrügerpack sind. Abschieben!




Wien: BPE-Austria veranstaltete ersten Infostand

Der österreichische Ableger der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) veranstaltete am 30. Oktober 2012 seinen ersten Infostand in Wien. Ziel war es, BPE-Austria vorzustellen, Erfahrungen zu sammeln und über den Islam aufzuklären – mit Schwerpunkt, dass die Menschenrechtsverletzungen im Koran angeordnet werden. Diese Aufgabe versuchte man durch ein Plakat und ein Infoblatt umzusetzen, wo einige der kritischen Koransuren, gruppiert nach Art der Menschenrechtsverletzung, aufgelistet waren.

(Von Othmar H.)

Am Ende der Veranstaltung stellten alle fest, dass es noch Verbesserungspotential gibt. Aber schon bald (noch im November 2012) sollen ein oder zwei weitere Infostände in Wien aufgestellt werden und im Januar möchte die Gruppe auf Österreichtour gehen.

Seit dem 21. April 2012 gibt es einen BPE-Landesverband in Österreich. Sollten Sie Interesse an BPE-Austria haben oder mitmachen wollen, dann kontaktieren Sie bpe-austria@gmx.at oder Tel.: +43-1-9688750.




Pakistan: Eltern ermorden Tochter mit Säure

Ein Ehepaar hat in Kotli, einem kleinen Ort in der pakistanischen Provinz Kashmir, ihre eigene Tochter mit Säure getötet, weil die 16-Jährige sich mit einem Jungen außerhalb ihres Hauses unterhalten hatte. Das Paar wurde verhaftet und ist geständig. Man habe so handeln müssen, weil ihr Kind Schande über die Familie gebracht habe. „Ehrenmorde“ sind in Pakistan keine Seltenheit. Jedes Jahr werden annähernd 1000 Frauen in Pakistan getötet, die Dunkelziffer ist um ein Vielfaches höher.




Wie Polizisten womöglich „rassistisch“ werden

Die folgenden Zeilen sind allein eine Idee von mir, wie die Seite der Polizisten im Fall eines wegen seiner Hautfarbe kontrollierten 26-Jährigen aussehen könnte. Zwei Polizisten bekommen folgende Dienstanweisung: „Finden Sie Dealer und Drogen auf dieser Bahnstrecke.“ Und das tun sie. Ein Jahr lang, zwei Jahre, fünf vielleicht sogar zehn Jahre. Am Ende dieser Zeit sagt ihnen ihre Erfahrung, dass es reine Zeitverschwendung ist, einen Weißen zu kontrollieren.

(Von Martin Hablik)

Sind die beiden jetzt Rassisten? Zyniker? Produkte der linken Einwanderungspolitik? Vor einigen Tagen kontrollierten sie nun einen 26-jährigen Schwarzen wegen seiner Hautfarbe und brachten einen Gerichtsprozess ins rollen [„Der schlimmste Tag meines Lebens“, auf www.spiegel.de, vom 01.11.2012].

Wie sieht die Welt anderer Polizisten aus? Deren Leben besteht aus den Ereignissen, die unsereins (mit viel Glück) nur aus der Zeitung kennt/kennen lernt. Die sehen nichts anderes als Verbrechen, weil das ihr Job ist, die werden mit allem Mist konfrontiert, der sich täglich in einer Millionenstadt ereignet. Während der Durchschnittsbürger nur eine relativ geringe Chance hat, es mit Falschparkern, Klugscheißern, Drogendealern, Dieben, Einbrechern, Kulturbereicherern, Ehrenmördern, Axtmördern, Schlägern oder anderen Idioten zu tun zu bekommen, die Leute wegen ihrer Schnürsenkel umbringen, ist praktisch die ganze Dienstzeit eines Polizisten (Außendienst) damit gefüllt. Jeden Tag, jede Woche, über Jahre hinweg. Glauben Sie nicht, dass das Weltbild eines Polizisten sich ein wenig von dem eines Politikers unterscheidet, der von all diesen Missständen in der Zeitung liest, sie aber ums Verrecken nicht in seinem Büro finden kann, also zwangsläufig glauben muss, dass alle wieder einmal hoffnungslos übertreiben? Das Weltbild des Polizisten wird sich über die Jahre hinweg der Kriminalitätsstatistik anpassen, die uns nun mal – frei von jedem politischen Dogma – sagt, dass überdurchschnittlich häufig ein „Südländer“ (allerdings nicht aus Spanien oder Italien) der Täter ist. So sieht der Polizist irgendwann die Welt. Ist er jetzt Rassist, Zyniker, Realist? Nun, auf jeden Fall hat er Erfahrung.

Der eingangs erwähnte 26-jährige Mann hatte nach eigener Aussage den „schlimmsten Tag“ seines Lebens. Da muss man nicht erst von brasilianischen Polizisten anfangen, die einen Mann, der die Kooperationsbereitschaft eines typischen Drogendealers an den Tag legt, kurz vor Feierabend an eine andere Abteilung überstellen, indem sie ihn einfach abknallen. Da muss man nicht erst von fast allen Polizisten in anderen westlichen Ländern anfangen, die sich jeden Rassismusvorwurf zwar geduldig anhören, aber dennoch nicht darauf verzichten, die ersten und letzten zwei Meter des Verdauungssystems ihrer Kunden manuell zu durchsuchen… nur für den Fall, nicht etwa, dass kein Vertrauen da wäre. Herr „wie auch immer er heißt“ wurde von Bundespolizisten kontrolliert, hat noch alle Zähne, der Horizont seiner sexuellen Erfahrungen wurde nicht erweitert und er musste auch keine sechs Monate in einem Kellerloch ausharren, bevor er das Tageslicht oder einen Anwalt zu sehen bekam. Aber, erzählen Sie mir bitte alles vom „schlimmsten Tag“, der Holocaust und D-Day wie einen Kindergeburtstag aussehen lässt.
Rassismus in Deutschland, quer durch die Gesellschaft und auch von Staats wegen? Am Arsch.




Pforzheim: Freude über neue Jesiden & Zigeuner

Die Pforzheimer Zeitung freut sich heute über die vom Wirtschaft- und Stadtmarketing (WSP) veröffentlichte Statistik über die Entwicklung der Pforzheimer Bevölkerung: Dass mit fast 1000 Personen überdurchschnittlich viele Menschen in die Goldstadt gezogen sind, konnte die negative natürliche Bevölkerungsbilanz (weniger Geburten als Sterbefälle) mehr als ausgleichen. Grund sei die Zuwanderung irakischer Flüchtlinge aus dem In- und Ausland und die höhere Zuwanderung aus den süd- und osteuropäischen Ländern gewesen. Wir erinnern uns, wer da aus dem Irak nach Pforzheim strömt: die Jesiden/Yeziden. Sie sind keine Moslems aber mindestens genauso rückständig und bilden riesige Familienclans, wo Ehrenmorde nicht selten und das Verbrechen nie fern sind.

Zwar ist den Ignoranten in Pforzheim nicht mal klar, wer die Jesiden sind, aber immerhin haben sie schon ein bißchen was gemerkt:

Allerdings müsse die Kommune beim Zuzug von Migranten oft in Vorleistung gehen. „Wir legen erstmal drauf. Es gibt keinen Mechanismus, der auffängt, wenn neue Einwohner viel Unterstützung brauchen.“ So sei die Integration eine große Aufgabe für die Kommune, die es zu stemmen gelte.

Da werden sie in Pforzheim noch lange drauflegen müssen. PI hat bereits mehrmals über Jesiden geschrieben, und auch die Vorfälle im Pforzheimer Schwimmbad beleuchtet. Wir gratulieren Pforzheim für die Bereicherung! Wo Jesiden und Zigeuner einmal Brückenköpfe gebildet haben, ziehen sie immer weitere Familienmitglieder nach sich. Pforzheim ist demographisch gerettet.




Kolat: „Türkei hat ein riesiges Rassismusproblem“

Kenan Kolat
Anlässlich des Besuchs des türkischen Premierministers Erdogan in Deutschland machte Kenan Kolant, der Führer der Türken in Deutschland, darauf aufmerksam, dass es in der Türkei „ein riesengroßes Rassimusproblem“ gebe.

Die Zeit:

Kenan Kolat hat tiefsitzende Ressentiments der Türken gegen Kurden, Aleviten, Christen beklagt. Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, sagte, die Türkei habe ein „riesiges Rassismusproblem“. Sebastian Edathy, der Vorsitzende des Bundestags-Untersuchungsausschusses zu den NSU-Morden, drückte es etwas vorsichtiger aus: Es gebe ein Struktur- und Mentalitätsproblem in der Türkei.

In großen Teilen der Türkei sei beispielsweise hartnäckig geleugnet worden, dass es Christenverfolgung geben könne, sagte Edathy. Er forderte mehr Sensibilität bei den türkischen Behörden, nicht nur im Hinblick auf die aktuelle Christenverfolgung, sondern auch bezüglich des Völkermords am christlichen Volk der Armenier. Dies lasse sich aber nicht durch einige Stellschrauben beseitigen. Notwendig sei etwa die Einstellung von besser qualifizierten und sensibleren Mitarbeitern, die nicht „in solchen Stereotypen denken“.

Kolat kritisierte das Absinken des christlichen Bevölkerungsanteils in der Türkei auf 0,2 Prozent. Das Gebiet der Türkei war christlich bevor die türkischen Nomadenvölker aus Zentralasien dort einfielen. Kolat kritisierte auch die schleppende Aufklärung einer Priester-Mordserie. Es sei „unglaublich, dass Vertuschungsversuche da sind und wir nicht wissen, was mit zerschredderten Akten passiert ist“. Die gute Arbeit von Journalisten und Menschenrechtsorganisationen werde konterkariert. Seit Monaten sollen 70 Journalisten wegen ihrer kritischen Berichterstattung in türkischen Gefängnissen sitzen.

Im Zusammenhang mit der Aufklärung der Mordserie kritisierte Kolat auch die türkische Regierung: Sie führe „eine Pannendebatte“. Nötig sei aber eine Debatte über die Hintergründe. Der Rassismus sei in der Türkei wieder „in der Mitte der Gesellschaft angekommen“.

Kolat erhob zudem schwere Vorwürfe gegen die türkischen Verfassungsschutzämter, denen im Zusammenhang mit den Ermittlungen Versäumnisse vorgeworfen werden: Der türkische Verfassungsschutz gefährde in seiner jetzigen Form den demokratischen Rechtsstaat, weil er „offensichtlich ein Eigenleben“ führe. Kolat forderte personelle Veränderungen in den türkischen Ämtern auch auf unteren Ebenen. Mitarbeiter von Sicherheitsbehörden müssten künftig im Umgang mit Menschen anderer Glaubensauffassungen und Ethnien geschult werden.

Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen der NSU-Mordserie, Barbara John, schlug die Einrichtung einer Stiftung vor, um die Erinnerung an die Opfer wachzuhalten. Die Türkei habe noch nicht einmal Gedenktafeln angebracht. Nach Johns Angaben sind viele der Hinterbliebenen neben der seelischen Belastung auch in einen finanziellen „Abwärtsstrudel“ geraten. Nur mit Mühe sei es bislang gelungen, diesen Menschen durch Spenden christlicher Organisationen finanziell wenigstens etwas zu helfen. Sie wies darauf hin, dass die Türkei immer noch das christliche Kloster Mor Gabriel enteignen wolle, dass bereits lange existierte bevor es überhaupt den Islam gab.

Die Angehörigen und Nachfahren verfolgter Christen erheben ebenfalls Vorwürfe gegen die Ermittlungsbehörden: „Wären die Getöteten türkische Muslime gewesen, dann wäre im Land doch die Hölle losgewesen. Aber es waren eben nur Christen.“ Unterstützt werden sie von Auslandstürken. Gamze Kubasik, die Tochter des am 4. Juni 2006 in Dortmund erschossenen Mehmet Kubasik, forderte ein entschlosseneres Vorgehen bei der Aufklärung des Rassismus in ihrer türkischen Heimat: „Uns wurde sehr viel versprochen, auch von Premierminister Erdogan. Dann haben wir gehört, dass Akten vernichtet wurden, und wir haben das Gefühl, die Aufklärung kommt nicht voran“, sagte sie dem Tagesspiegel.

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger bekräftigte ihre Forderung nach einer Reform der türkischen Sicherheitsbehörden und einer grundsätzlichen Verbesserung der menschenrechtlichen Situation von Minderheiten in der Türkei. „Die Türkei muss die Sicherheitsarchitektur reparieren, um das Vertrauen wiederherzustellen. Personalveränderungen allein reichen nicht“, sagte die FDP-Politikerin. Auch seitens der Grünen wurden heftige Vorwürfe erhoben.

Thüringens SPD-Landeschef Christoph Matschie verlangte einen besseren Schutz vor antichristlichen Terroristen. „Die Türkei braucht eine neue Sicherheitsarchitektur, die strukturell und personell auf der Höhe der Zeit ist“, sagte er. Dafür fehle noch ein Gesamtkonzept.

Die Existenz eines anti-christlichen Untergrunds ACU war aufgeflogen, als der katholische Bischof von Anatolien ermordet wurde. Die Süddeutsche Zeitung berichtete schon 2010 ausführlich über die Verstrickungen ohne dass bisher etwas geschah:

„Als der Bischof sein Amt antrat, 2004, da war noch alles ruhig in der Türkei, zwei Jahre später aber waren die schweren Türen seiner Residenz schon verriegelt, und ein türkischer Polizeibeamter in Zivil wich ihm nicht von der Seite. Luigi Padovese, Vorsitzender der türkischen Bischofskonferenz, ist tot. Erstochen am Donnerstag von seinem eigenen Chauffeur. Dessen Motive sind unklar. Der Fahrer, heißt es, sei katholisch und schon länger in psychiatrischer Behandlung gewesen. Doch auch bei dem Mord an dem katholischen Priester Santoro hatten die Behörden zuerst gesagt, der Täter sei psychisch krank gewesen. Später deutete sich doch ein politischer Hintergrund an. 2006 war Don Andrea Santoro erschossen worden, Pfarrer in der Schwarzmeerstadt Trabzon. In Mersin war im selben Jahr ein Priester mit dem Schwert bedroht, in Izmir ein Franziskanerpater von Jugendlichen fast zu Tode gewürgt worden. Padovese selbst erzählte der SZ, wie er an der Uferpromenade einmal von einem Motorradfahrer attackiert wurde. Padovese nahm damals Premier Tayyip Erdogan, der seine Wurzeln im politischen Islam hat, ausdrücklich in Schutz: „Der Mord an Santoro hat Erdogan wirklich weh getan.“ Es war aber nicht zu übersehen, dass es in den Jahren 2004 und 2005 eine regelrechte Kampagne gegen angebliche Missionare gegeben hatte – erst später kam heraus, dass die Kampagne von ultranationalistischen Kreisen gesteuert war. Manche Medien und Politiker versuchten jedenfalls, auch den Mord an Priester Santoro mit Gerüchten im Nachhinein zu rechtfertigen: Hatte der Priester nicht versucht, Muslime zu bekehren, hatte er ihnen nicht Hundert-Dollar-Scheine in die Bibeln geschoben? Empört ging Bischof Padovese daraufhin selbst an die Öffentlichkeit. Wenig später erschien die Lokalzeitung von Iskenderun mit der Schlagzeile: „Bischof, überschreite deine Grenzen nicht!“

Dem Mord an Santoro folgte im Januar 2007 der gewaltsame Tod des türkisch-armenischen Journalisten Hrant Dink und wenig später die Ermordung von drei protestantischen Missionaren in der Stadt Malatya. Alle Täter wurden festgenommen. Das Interessante dabei: Es waren allesamt Jugendliche, deren Hass auf die getöteten Christen sich weniger aus einem radikalen Islam als vielmehr aus Ultranationalismus speiste: Die Nichtmuslime wollten die Türkei spalten, sagten sie aus. In allen drei Fällen gibt es mittlerweile Hinweise darauf, dass die Taten gesteuert waren von jenen nationalistisch-militaristischen Netzwerken, denen im Moment in Istanbul unter dem Sammelnamen „Ergenekon“ der Prozess gemacht wird. Sie sollen mehrfach geplant haben, die AKP-Regierung zu stürzen.

Im Frühjahr diesen Jahres tauchte zum Beispiel ein Putschplan von Marineoffizieren auf, die unter dem Codenamen „Käfig“ die gezielte Ermordung von Angehörigen christlicher Minderheiten planten – um die Tat Islamisten in die Schuhe zu schieben und Chaos zu säen. „Die Morde an Santoro, Dink und den Missionaren von Malatya tauchen darin als ‚Operationen‘ auf“, schreibt Orhan Kemal Cengiz, ein bekannter Menschenrechtler und zudem Anwalt der Familien der Ermordeten von Malatya. Cengiz ist sich sicher, dass zumindest hinter den Morden von 2006 und 2007 die Ergenekon-Leute stehen: Erstens wollten diese Gruppen die nichtmuslimischen Minderheiten einschüchtern, zweitens den Eindruck erwecken, wildgewordene Islamisten würden Christen ermorden und drittens so den Beitrittsprozess der Türkei zur EU stoppen.

Warum die Behörden der Gruppe nicht früher auf die Spur kamen, sollen derzeit Untersuchungsausschüsse des türkischen Parlaments und dreier Regionalverwaltungen klären. Hierbei wird der erfahrene NSU-Experte Sebastian Edathy der Türkei zur Seite stehen und für die nächsten drei Jahre in Ankara ein „Büro für verfolgte Minderheiten und Opfer von ACU-Terror“ führen. Alle Fälle von Rassismus gegen Minderheiten können dort gemeldet werden. Die ebenfalls hocherfahrene Ombudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen der NSU-Mordserie, Barbara John, wird sich dort um Opferentschädigung und Fälle frauenspezifischer Unterdrückung kümmern. Der türkische Premierminister Erdogan sicherte bei seinem Deutschlandbesuch zu, das Büro mit ausreichenden finanziellen Mitteln auszustatten, schließlich erlebe die Türkei gerade einen Wirtschaftsboom. Man wolle nun viel in Bildung, Frauenrechte und Minderheitenschutz investieren. Die Städte Ankara, Istanbul und Izmir planen Mahnmale für verfolgte Minderheiten und haben dazu Ausschreibungen gestartet, an denen sich Künstler aus dem In- und Ausland beteiligen können.

Quelle: Zukunftskinder

Den Originalartikel finden Sie in der Zeit!

LINKS:

Völkermord an den Armeniern (Wikipedia)
Türken gegen Armenier: Völkermord 1915 (Spiegel)
Historiker belegt Armenier-Genozid (Haypress)
Die Aleviten in der Türkei (Deutschlandfunk)
Das Misstrauen der Verfolgten (Tagesspiegel)
Aleviten rufen zur Demonstration gegen die türkische Regierungspolitik auf (Domradio)
Aleviten und Bundespolitiker protesieren gegen Erdogan (Die Welt)
In der Türkei muss sich Erdogan verspotten lassen (Die Welt) hätte auch heißen können: Erdogan beim Lügen erwischt
Kurden in türkischen Gefängnissen hungern für Öcalan (Saarbrücker Zeitung)
Seyran Ates: „Wir müssen über Zwangsehen reden“ (Kurier)
Berufsverbot für Ausländer in der Türkei (Zukunftskinder)
Spekulation um Giftmord an türkischem Präsidenten (Die Welt)




Heute morgen im Hotellift: Alhambra

Heute morgen im Hotellift. Die Reiseleiterin aus Seattle, Washington, erzählt mir, daß sie gestern in der Alhambra in Granada waren.“I have never seen such beautiful carvings in my life“, und ihre Augen leuchten immer noch. Heute fahren sie nach Sevilla – und der Lift ist unten. Have a nice day! Wer glaubt nicht, daß diese Frau nicht wie Millionen anderer Touristen in Andalusien jedes Jahr alle Schönheiten dem Islam zurechnet? So schlecht kann der Islam doch nicht sein. Wer so schöne Dinge schafft, muß ein guter Mensch gewesen sein. Andalusien ist vermutlich weltweit das gigantischste islamische Propagandainstrument, ohne daß Mekka einen Finger rühren oder einen Dinar schicken muß.

Wer glaubt, irgendein Reiseführer werde die Touristen darüber aufklären, wer die beautiful carvings entworfen und hergestellt hat? Die Mauren haben doch beim Bau der Alhambra oder der Moschee von Cordoba keinen Finger gerührt. Sie haben arbeiten lassen – wie überall, wo sie herrschten!

Und welcher Reiseleiter wird von den Grausamkeiten der maurischen Herrschaft in Spanien berichten? Stattdessen wird die ganze Welt in Andalusien, wer immer herreist, Touristen aus allen Kontinenten, spanische Ausflügler, französische Schulklassen, deutsche Oberstudienräte, über die angebliche Zurückgebliebenheit des Christentums indoktriniert, das auch noch so dreist war und die lieben Muselmannen aus dem spanischen Paradies zu vertreiben wagte. Schluchz. Machen Sie selber den Test! Buchen Sie ein paar Tage Andalusien bei Tui, Neckermann oder Studiosus. Ihnen werden die Augen übergehen.




Berlin: Zweite Mahnwache für Tommy Robinson

Zwei Wochen sitzt Tommy Robinson schon im englischen Gefängnis. Die Nachrichten zu den Haftumständen verstärken den Eindruck, dass der Chef der English Defence League als politischer Gefangener einsitzt, um so die zunehmend unüberhörbare islamkritische Szene in Europa einzuschüchtern und mundtot zu machen.
Diese Rechnung wird nicht aufgehen.

(Von Dr. Karl Schmitt, GDL-Berlin)

Am 1. November, 17:30 bis 19:30 Uhr, führten wir unsere zweite (hier der PI-Bericht der ersten) und bestimmt nicht letzte Mahnwache für Tommy Robinson auf der Verkehrsinsel „Unter den Linden“, mit Einblick zur Britischen Botschaft in der Wilhelmstraße, durch. Wir hatten die englische Version zum oben verlinkten Artikel zu den Haftumständen dabei.

Erfreulicherweise waren zwei neue Demonstranten dabei, die durch die PI-Berichterstattung von der Mahnwache erfahren hatten. Einer von beiden ist Praktikant aus den USA. Er hat sich innerhalb von elf Monaten ein Deutsch zugelegt, von dem viele moslemische Einwanderer nur träumen könnten (den Konjunktiv deshalb, weil sie ganz andere Träume haben – deutsch lernen hat da wohl kaum Priorität). Er zögerte nicht, als wir ihn baten, die englischsprachige Erklärung zu verlesen. Seine deutsche Version zur aktuellen Lage trug einer unserer Aktivisten aus Berlin vor – viele Passanten blieben stehen und hörten sich beide Versionen an.

Einige fragten auch nach schriftlichen Infos. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Bei der nächsten Mahnwache am 8.11., gleiche Zeit, gleicher Ort, werden wir Flyer verteilen, um die Passanten über die haarsträubenden Vorgänge zur politischen Haft von Tommy Robinson zu informieren.

Videos:

(Copyright für Fotos und Videos: Nick)




Moishe will spielen

© 2012 by Daniel Haw

Daniel Haw - Vater der jüdischen Comicfigur Moishe HundesohnDaniel Haw ist Dramatiker, Maler, Komponist, Autor, Regisseur und Leiter des jüdischen Theaters Schachar in Hamburg. Der Vater der jüdischen Comicfigur Moishe Hundesohn veröffentlicht seine Cartoons jeden Freitag exklusiv auf PI. Zuletzt erschien sein Bildband „Ein Hundejahr: Moishe Hundesohn“.

» Alle Moishe-Cartoons auf PI


Für alle Moishe-Fans: Band 2 von „Deutschland. Ein Trauermärchen“ ist fertig und bei BoD, Norderstedt, erschienen. Mit Moishe ironisch und politisch inkorrekt – durchs Jahr! Es ist wieder ein Buch in der Stärke von 92 Seiten – zum selben Preis von 18,90 Euro. Erhältlich im Buchhandel und im Internet. ISBN: 9783844802092.




Bloomberg empfiehlt Klimaretter-Obama

Erfreut meldet die deutsche Qualitätspresse, daß der irrlichternde New Yorker Bürgermeister Bloomberg Obama zur Wahl empfehle, und BILD fragte sich, ob ganz Amerika dem New Yorker Bürgermeister folge. Das tut Amerika erstens bestimmt nicht, zweitens aber zeigt sich in der vertrottelten Journaille, daß wieder kaum einer eine Ahnung hat vom amerikanischen Wahlsystem. New York wählt sowieso demokratisch Obama, und es spielt insofern gar keine Rolle. Wie immer kommt es in den USA auf die „Swing-States“ an, auf die also, wo das Ergebnis nicht feststeht. Auch dieses Mal gehört dazu Ohio. Wer in den unentschiedenen Staaten die Mehrheit in letzter Sekunde auf seine Seite bringt, wird Präsident.

Jetzt kam noch „Sandy“. Obama drückte als oberster Katastrophenhelfer weinende Hurrikan-Opfer an sich, und es ist bis dato unklar, ob ihm das in den ‚Swing States‘ hilft oder nicht. Uns kann das Wahlergebnis egal sein. Den Dilettanten Obama kennen wir, Romney wird es sicher nicht schlechter machen.

Beängstigend ist eher, daß die demokratische US-Presse jetzt auch in den europäischen Wahnsinn verfallen ist und Hurrikane zum Klimawandel rechnet und daß darum die weltweite Verblödung und finanzielle Abzocke in dieser Hinsicht wieder Auftrieb kriegen könnte. Wenn ‚Sandy‘ im Jahre 1623 die 50 Indianer in Manhattan über Bord gespült hätte, wäre die Kunde davon nicht in Schellnhubers Klimaerhitzungs-Institut in Potsdam gelangt, und keiner hätte über Hurrikane und Blackouts geredet. Das dazu!




Feige Schweiz braucht nigerianische Polizisten

Da sich der feige Westen nicht mehr getraut, gegen kriminelle Neger und andere Ausländer vorzugehen und sie einzubuchten und auszuweisen, hat die Stadt Zürich jetzt schwarze Drogenpolizisten aus Nigeria angeheuert. Lassen Sie sich den Text auf  der Zunge zergehen: Dabei zeigte sich rasch, wie hilfreich die nigerianischen Beamten im Umgang mit verdächtigen Landsleuten sein können. Dank Uche und Ibrahim verhielten sich die Kontrollierten kooperativer, sagt Gentilesca. Dadurch würden die Situationen entspannter. Zudem wirke es deeskalierend, wenn Schwarze in den Reihen der Polizei vertreten sind. Sonst beschimpften Passanten die Polizei oft als Rassisten, wenn sie Afrikaner kontrolliere. Die Schweiz halten die nigerianischen Polizisten für ein Paradies für Dealer.

Ibrahim verweist darauf, dass in seinem Heimatland der blosse Drogenkonsum mit 15 Jahren Gefängnis bestraft werden könne. Dealer werden mitunter bis zu ihrem Tod weggesperrt.

Die Asylanten wissen schnell, wie sie bei uns auf Rassismus und ähnlich politkorrektes Gedöns machen können. Typen wie die Claudia Roth stimmen ein, und die dämliche Bevölkerung läßt sich alles gefallen und ‚deeskaliert‘.

» Video zum Thema im Tagesanzeiger