1

Jens Pascal und der Fußball auf seinem Grab

Irgendwo im Ruhrgebiet ist leider der kleine Jens Pascal gestorben. Kurz vor seinem Tod hat sich der neunjährige Fan einen Grabstein mit BVB-Logo und Fußball (Foto) gewünscht. Die Kirche war auf ihrem Privatgrund aber dagegen, und das ganze Ruhrgebiet fand das blöd. Aber ich will auch keinen Friedhof mit Fußbällen, Luftballons, Donald Duck, Büstenhaltern, Unterhosen und was sonst dem kulturlosen Prekariat noch lieb und teuer ist. Das obige Grab wurde nicht genehmigt, der BVB darf auf dem Grabstein stehen.




Kölner Sitzungsgeldposse vs. islamische Tottreter

» Köln: GDL ruft zur Mahnwache für Uckermann auf
» Stellungnahme der Familie Uckermann
» Uckermann (Pro-Köln) verhaftet

(Karikatur: Wiedenroth)




Video: Angriff auf DF-Kundgebung in München

Bei der Kundgebung der FREIHEIT am vergangenen Samstag gegen den Bau des Europäischen Islamzentrums in München kam es zu einem massiven Angriff von sechs schwarzvermummten Linksfaschisten. Sie versuchten den Infostand umzustoßen, wobei einer in den Rücken einer Mitstreiterin der FREIHEIT trat. BPE Köln hat mit mehreren Kameras ein Video dieses ereignisreichen Tages produziert, in dem auch diese Attacke festgehalten ist.

Elf Minuten über eine wie immer spannende Veranstaltung:

Hier noch ein Video über die Festnahme des linken Angreifers:

(Kameras & Videoschnitt: BPE Köln)




142,3 Prozent mehr Asylbewerber im Oktober

Im Oktober 2012 wurden beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 9.950 Asylerstanträge gestellt. Die Zahl der Asylbewerber stieg im Vergleich zum Vormonat um 3.259 Personen (48,7 Prozent). Mehr als zwei Drittel dieses Anstiegs ist auf die weiterhin zunehmende Zahl von Zigeunern aus Serbien, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina und aus dem Kosovo zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat Oktober 2011 stieg die Zahl der Asylbewerber um 5.844 Personen (142,3 Prozent). Auch die Zahl der Syrer ist natürlich weiter gestiegen, im Oktober kamen 879. Näheres beim BMI.




Anti-EU-Kreuzzug des Daily Express als Viagra

Der Daily Express führt als erste britische Zeitung einen – wörtlich – Kreuzzug (crusade) gegen die EU. Wann immer ein negativer EU-Artikel im Blatt erscheint, wird das obige Band mit dem Kreuzritter eingeschoben, der sowieso das Logo des Blattes ist. Das ist beispielhaft und toll. Warum gibt es das hier nicht? Es wäre wie Viagra für unsere langweilige Medienlandschaft. Die eine Zeitung für den Euro, die andere dagegen. Da käme Leben in die linksversiffte, politkorrekte Qualitätspresse! Der Laden würde aufgemischt, die Politik wieder demokratischer. Und die Abozahlen der sinkenden Blätter würden mit Sicherheit steigen. Davon ist auch die aktuelle WELTWOCHE überzeugt:

Eine Lanze für die Meinung

Der erste Kreuzzug startete im Jahre 1096. Die Idee hat heute wieder Potenzial. Von Kurt W. Zimmermann

Der Kreuzritter trägt ein Kettenhemd, in der Hand die Lanze, auf dem Schild das traditionsreiche rote Kreuz auf weissem Grund. Der Ritter ist das Symbol des Kreuzzugs gegen das Böse.

Der britische Daily Express kämpft den Kampf seines Lebens. Es ist der Kampf gegen die EU. Wann immer ein negativer Artikel über die EU im Blatt erscheint, rückt die Redaktion eine Bildmarke in den Artikel ein. Sie zeigt den Kreuzritter, und daneben steht: «Daily Express Crusade: Get us out of the EU.»

Derzeit erscheint der Kreuzritter täglich im Blatt.

Natürlich ist die Anti-EU-Kampagne nicht der erste Kreuzzug, den eine Zeitung führt. Bemerkenswert daran aber ist, mit welch britischer Terrier-Mentalität er geführt und wie offen er deklariert wird. Jede Nummer signalisiert dem Leser über das Rittersymbol mit der Lanze, dass man nun wieder gegen den Feind loszieht: Get us out of the EU.

Interessant ist zudem, dass das Beispiel in gewissem Sinn den Journalismus von morgen vorwegnimmt. Ich glaube, wir werden in den Zeitungen künftig wieder mehr Kreuzzüge wie diesen sehen, auch bei uns.

Letzte Woche triumphierte der Daily Express wie selten zuvor. Gegen den Willen von Pre­mier David Cameron beschloss das Unterhaus eine Kürzung des EU-Budgets. «Don’t give wasteful EU any money», titelte das Blatt. Bereits letztes Jahr hatte der Express eine Petition zum EU-Austritt lanciert. In der ersten Woche unterschrieben 370.000 Leser, mehr als die Hälfte der Auflage.

Der Daily Express wird seitdem als Meinungsbildner wieder ernst genommen. Die Politik kommt nicht um ihn herum. Denn in seiner 112-jährigen Geschichte stand das Boulevardblatt stets im Ruf, sein Ohr besonders nah am Volk zu haben.

Damit sind wir beim Generellen. Zeitungen müssen heute politisch wieder ernst genommen werden, wenn sie Erfolg haben wollen. Ihre Phase der Irrelevanz, die Anfang der achtziger Jahre begann, ist vorbei.Die Periode zwischen 1980 und 2000 waren die goldenen Zeitungsjahre. Die Auflagen erreichten traumhafte Höhen. Tageszeitungen waren Massenprodukte, und sie mussten darum massentauglich funktionieren.

Als Massenprodukt ist es nicht empfehlenswert, eine dezidierte politische Meinung zu haben. Zu viele Leser werden damit verprellt. Die meisten Blätter wandelten sich darum zu sogenannten Forumszeitungen. Sie deckten alle Richtungen ab und hielten mit der eigenen Optik zurück. Journalistische Kreuzzüge gab es nicht mehr.

Inzwischen sind Tageszeitungen keine Massenartikel mehr. Sie können sich darum wieder ein geschärftes politisches Profil leisten.

Es gibt einige Anzeichen, dass weltweit diese Rückkehr zum Meinungsjournalismus begonnen hat. Der Daily Express ist nur das auffälligste Beispiel dafür. Auch der Kreuzzug der deutschen Bild-Zeitung gegen die Subventionierung Griechenlands hatte vergleichbare Züge. In der Schweiz folgt bisher vor allem die Basler Zeitung beim Thema nationale Unabhängigkeit dem neuen Trend. Auch die Neue Zürcher Zeitung, so will mir scheinen, versucht nach Abstechern in den Larifari-Journalismus nun ein Comeback als engagierte Kämpferin für liberales Gedankengut.

Die Kreuzzüge des Mittelalters entstanden, weil es für die westlichen Christen eine unerträgliche Vorstellung war, dass sich das Heilige Land und Jerusalem in muslimischer Hand befanden. Von den grossen sieben Kreuzzügen zwischen 1096 und 1272 scheiterten allerdings deren fünf.

Wenn man den Meinungsumfragen glaubt, dann stehen die Erfolgschancen für den Daily Express deutlich besser. Für die Briten liegt das Heilige Land definitiv nicht mehr in Brüssel.




22 Prozent der Verurteilten sind Ausländer

Der Ausländeranteil unter den verurteilten Straftätern ist im vergangenen Jahr erneut gestiegen. Insgesamt hatten knapp 22 Prozent aller 2011 Verurteilten keine deutsche Staatsangehörigkeit, berichtet das Statistische Bundesamt. 2010 lag ihr Anteil noch bei 20,9 Prozent. Eine Aufschlüsselung nach Delikten liegt für 2011 nicht vor. Warum nicht? Und wo sind die Zahlen für die Eingebürgerten? Und noch besser wäre eine Trennung nach Nationalitäten! Aber solche Zahlen dürfen nicht ans Licht der Öffentlichkeit.




Frankfurter Rundschau pleite – PI vor Übernahme

Die mehrheitlich der Kölner Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg und der SPD-Medienholding gehörende Frankfurter Rundschau hat nach Medienberichten Insolvenz anmelden müssen. Grund sei eine drohende Zahlungsunfähigkeit des Druck- und Verlagshaus, sagte ein Sprecher des Amtsgerichts Frankfurt am Main. Aus bislang noch nicht bestätigten Kreisen wurde bekannt, dass der größte deutsche Nachrichtenblog PI, der im letzten Jahr im Fokus der FR-Berichterstattung stand, dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Frank Schmitt bereits ein symbolisches Übernahmeangebot von 1 Euro gemacht hat. Sollte das Angebot angenommen werden, würde der Mantel zukünftig von der PI-Redaktion und nicht mehr der Berliner Zeitung gestellt werden. Die noch in Frankfurt existierende Lokalredaktion würde dagegen durch PI-Spürnasen ersetzt, so dass betriebsbedingte Kündigungen in Frankfurt leider nicht vermieden werden könnten.

» Ein Nachruf: Und Tschüss! – von Frank Furter




Bettina Röhl über das Eurokrise-Aussitzen

V.l.n.r.: Italiens Premier Mario Monti, EZB-Präsident Mario Draghi und Euro-Gruppenchef Jean-Claude JunckerIst die mediale Halbwertszeit der öffentlichen Kritik am Euro-Krisenmanagement von Merkel, Juncker, Draghi, Monti und Co. erreicht? Will sagen: Ist die intellektuelle und politische Stresstauglichkeit der Bürger so überreizt, dass das Thema, wie man in den Medien sagt, durch ist und allmählich keine Sau mehr vom Hocker reißt? Das wirre, nimmer endende Handeln der Euro-Politiker, die ohne ein klares Konzept immer neue Fakten schaffen, die die Krise immer weiter außer Kontrolle treiben, haben den einfachen europäischen Bürger an Zahlen gewöhnt, die er bis dato nicht einmal aus seinem Mathematikunterricht kannte.

Tausend Milliarden Euro oder zehntausend Milliarden Euro, die seit Neuesten dauern hin und her gedacht oder gar geschaufelt werden, sind Größen, die bei den Menschen zu einem Abstumpfungseffekt geführt haben.

Hat sich die Euro-Nomen-Klatura also mit ihrer Taktik des Aussitzens jeder konstruktiven und vernünftigen Kritik erfolgreich entledigt? Hat die „hoheitlich“ demonstrierte Ignoranz der politischen Klasse bezüglich der Probleme des Euro, die weder gelöst sind noch dass eine Lösung in seriös kalkulierbarer Zukunft in Sicht wäre, gewonnen? Hat die Euro-Retter-Gang sich de facto jetzt einen Handlungsspielraum verschafft, den man nur noch mit unkontrollierter Allmacht einigermaßen zutreffend beschreiben kann? (Fortsetzung von Bettina Röhls ausgezeichneter wöchentlicher Kolumne in der WiWo hier!)




650 Unterschriften bei FREIHEIT-Kundgebung

Am vergangenen Samstag konnte die FREIHEIT in der Münchner Fußgängerzone von 11-15 Uhr 650 Unterschriften gegen den Bau des Europäischen Islamzentrums sammeln. Die Volksmeinung ist ganz offensichtlich anders als die des Oberbürgermeisters Ude, der den Bau des ZIE-M zur „Chefsache“ erklärte und dessen Gegnern den „Kampf“ ansagte. Fantastische Unterstützung erhielten wir von BPE- und PI-Gruppen aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg: 12 Mitstreiter kamen nach München, so dass wir unseren Stand mit 20 Aktiven betreiben konnten, was einen neuen Rekord bedeutet.

(Von Michael Stürzenberger)

Erst als die destruktiven Elemente der gewaltbereiten Linksfaschisten und fundamentalen Moslems gegen 15 Uhr von der PRO-Gegendemo kamen, wurde das Sammeln gestört. Die Polizei sah sich gezwungen, Absperrungen aufzubauen, sonst hätten wir an diesem Tag wohl an die 1000 Unterschriften geschafft.

Die islamkritische Achse Köln-Mainz-Stuttgart-München wächst zusammen, denn es wird immer mehr Aktiven bewusst, dass dieses Bürgerbegehren eine immens wichtige Bedeutung für ganz Deutschland hat. Ähnlich wie beim Minarettverbot der Schweizer wird von diesem Projekt eine Signalwirkung ausgehen, die dem Prozess der Islamisierung energischen Widerstand entgegensetzt.

Das Polit-Kartell Münchens bewegt sich jenseits des Volkswillens. Wer meint, dass man wegen korrupten Finanzinteressen einem terrorunterstützenden arabischen Staat den roten Teppich ausrollen muss, wird von den Bürgern die gleichsam rote Karte gezeigt bekommen. Das hohle Parole „München ist bunt“ erweist sich als geradezu absurd angesichts der intoleranten islamischen Monokultur, die sich in allen der 57 Länder zeigt, in denen sich der Islam in der Mehrheit befindet. Daher ist unser Gegenmotto „Bunt statt Islam“, und dem stimmen viele in München lebende koptische Christen aus Ägypten, Kemalisten und Aleviten aus der Türkei sowie iranische, irakische und syrische Christen zu. All jene bekräftigen uns inständig in unserer Arbeit.

Als die Linksfaschisten um 15 Uhr eintrafen, da sie offensichtlich nach dem Ende der PRO-Demo Langeweile hatten, starteten sie sofort eine Attacke auf unseren Stand. Der Polizeibericht hierzu:

An der Versammlung in der Neuhauser Straße nahmen bis zu 40 Personen in der Spitze teil. Gegen 14.50 Uhr wurde der Stand von sechs Personen umgetreten. Auch ein Versammlungsteilnehmer wurde dabei angegriffen. Vier Tatverdächtige konnten von der Polizei festgenommen werden. Nach entsprechenden Aufrufen im Internet versammelten sich in der Spitze bis zu 300 Gegner im Veranstaltungsbereich. Die Versammlung wurde ohne weitere Zwischenfälle gegen 17.00 Uhr beendet.

Einer dieser hochaggressiven Linksradikalen sprang einer Mitstreiterin in den Rücken. Wir verfolgten die sechs Gewalttäter und konnten selbst zwei festhalten, bis die Polizei übernahm und noch zwei andere überwältigte.

Die Linksverdrehten dürften eine Anklage wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und Störung einer öffentlichen Kundgebung zu erwarten haben, was mit Sicherheit keine Kavaliersdelikte sind.

Die Polizei hielt diese „Anti“-Faschisten daraufhin auf Distanz.

Die Abendzeitung erwähnt diesen Vorfall natürlich nicht, sondern versucht uns mit den gewohnten linken Propagandamethoden zu diffamieren:

Oder „Die Freiheit“: Die sammelte in der City Unterschriften gegen das ZIE-M. Chef in Bayern: der ehemalige Pressesprecher der Münchner CSU, Michael Stürzenberger. Der Radikale verbreitet über seine Anti-Islam-Organisation aggressive Thesen.

Bei den islamverharmlosenden Massenmedien ist eine solche Verdrehung der Wirklichkeit nichts Neues. Das Medienkartell versucht nach allen Kräften, die seriöse Islamkritik mundtot zu machen. Diese Journalisten werden sich irgendwann allesamt wegen groben Verstoßes gegen ihre journalistische Informationspflicht zu verantworten haben. Denn keiner kann sich herausreden, wer habe von nichts gewusst. Sie haben ALLE die Fakten übermittelt bekommen.

Da wir ab 15 Uhr wieder in einen Kessel aus Linskradikalen und Moslemfanatikern gerieten, war kaum noch ans Sammeln zu denken. Wir informierten per Lautsprecher die Bürger jenseits des Kessels über die skandalösen Fakten, die ihnen vom Münchner Kartell des Schweigens vorenthalten werden.

Von den linksverdrehten Elementen, angereichert mit SPD, Jusos und Grüner Jugend kam wie üblich nichts faktisch Verwertbares, sondern nur dumpfe Parolen und destruktives Trillerpfeifen.

Argumentativ können diese Typen ohnehin nicht dagegenhalten. Ihnen bleibt nur der aggressive Versuch, die Meinungsfreiheit zu unterdrücken.

Mittendrin, wie so oft, der Blockwart extrem linke „Journalist“ Tobias Bezler, der ständig sein Tonbandgerät mitlaufen lässt und Dauerfotos schießt.

Wir sind mit unserem Bürgerbegehren schon fast bei „Halbzeit“ und erfahren immer mehr Unterstützung von den Bürgern Münchens, die sich ihren gesunden Menschenverstand noch bewahrt haben und nicht von Politikern sowie Medien für dumm verkaufen lassen.

Den Abend verbrachten wir gemütlich in einem Restaurant in der Nähe des geplanten Bauplatzes der Skandal-Moschee. Einige junge aggressive Moslemfrauen verfolgten uns dabei. Sie telefonierten aufgeregt, und anschließend wurde der Gastwirt mit Telefonterror überzogen. Folgende Drohung wurde ihm hierbei u.a. übermittelt:

„Bei Dir sind Nazis. Schmeiß sie raus, sonst schneiden wir Dir den Kopf ab!“

Man muss sich immer wieder vergegenwärtigen, dass wir erst 5% Moslems bei uns haben. Aber der geistige Terror ist schon jetzt unerträglich. Wir lassen uns natürlich nicht irritieren, sondern gehen unseren Weg konsequent weiter. All unseren Freunden aus Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg einen herzlichen Dank!

(Fotos: BPE Köln)




Lissabon: Werfen Sie hier Ihre Merkel rein!

Nicht nur die unüblich scharfen Sicherheitsvorkehrungen ließen auf einen ganz besonderen Gast in Lissabon schließen – sämtliche Zeitungen, das Fernsehen sowie tagelange Demonstrationsaufrufe konzentrierten sich auf den Kurzbesuch der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und nicht alles Geschriebene, Gesagte und Demonstrierte wird der Kanzlerin gefallen. Und ihren überreichlich Steuern zahlenden Untertanen, sofern diese es denn tatsächlich erfahren haben, schon gar nicht.

(Eine PI-Reportage mit Photos aus Lissabon von Mr. Merkava)

Die überall gegenwärtige und mit dem deutschen Schuldenscheckbuch scheinbar omnipotente Kanzlerin wurde bei Ihrem Besuch am Montag in Lissabon aus der Schußlinie der vielen Unfreundlichkeiten genommen: sie durfte außer mit zahlreichen Sicherheitskräften, den momentan konservativen politischen Machthabern und einzelnen versprengten Demonstranten keine besondere Volksnähe genießen, sondern wurde „aus Platzgründen“ in die Festung des Verteidigungsministeriums weitab vom Schuß verfrachtet.

In der Innenstadt beim Parlamentsgebäude, der Assembleia da República ging es allerdings durchaus deutlicher zu: Aufgerufen hatte die stark kommunistisch angehauchte Gewerkschaftsdachorganisation  CGTP zum Protest gegen Frau Hitlers Kolonisierung und Ausräuberung der braven Portugiesen.

Es ist wohl eine Eigenart von Kommunisten, daß die Schuld immer woanders gesucht wird: wenn es nun schon einmal nicht der hiesige Klassenfeind ist, so muß Törichtes und Falsches herhalten, um von schmerzlichen Wahrheiten über die portugiesische Produktivität und die Innovations- und Wirtschaftskraft insgesamt abzulenken.

Bestürzend ist hier eher, daß auch eine Lehrergewerkschaft den Unfug unter ihrer Flagge mitverbreitet.

Die Kundgebung der knapp 500 Teilnehmer am Palacio Sao Bento verlief, wie zumeist in Portugal, ausgesprochen friedlich und geordnet: bei einem im Vergleich zu Berliner Mai-Walpurgisnächten bescheidenem Polizeiaufgebot wurde nicht ernsthaft mit Krawall und Gewalt gerechnet, da die Portugiesen im Prinzip ein freundliches, friedliches und zurückhaltendes Völkchen sind und  sich auch nur in einer Minderheit einfacher und einfachster kleiner Leute von Kommunisten mit derartigem Ideologie-Unfug indoktrinieren läßt.

Anders dürfte es allerdings beim Generalstreik am Mittwoch zugehen, wo man sich in ganz Lissabon auf eine komplette Lähmung des öffentlichen Lebens einrichtet.

Und so bleibt der Interessierte alleine mit dem in Lissabon an vielen Müllkörben verbreiteten Angebot, Merkel doch direkt in eben jene zu entsorgen (siehe Aufmacherbild oben). Eine Aufforderung, über die man in der Tat ins Nachdenken kommen kann – nicht nur in Lissabon.




Das geschlossene linksextreme Weltbild der Friedrich-Ebert-Stiftung

Die rote Friedrich-Ebert-Stiftung hat wieder ihre jährliche Pseudo-Studie zum Rechtsextremismus veröffentlicht, und natürlich sind die Rechtsextremisten wieder mehr geworden, damit mehr Fördergelder zu den Linken fließen sollen. Was soll bei denen sonst rauskommen? Auch gibt es keinen Linksextremismus, und darum darf der Staat die Linksextremen nicht beobachten und bei ihren Gewaltaktionen stören, sonst steigt der Rechtsextremismus noch stärker. Man kann den Senf nicht mehr hören. 

Eine der Fragen war zum Beispiel: Die Ausländer kommen nur hierher, um unseren Sozialstaat auszunutzen. Dem stimmte grob ein Drittel zu, ein Drittel nicht, und das verbleibende Drittel war unentschieden. Wer unsauber fragt, kriegt unsaubere Antworten. Es ist doch klar, daß die Mehrzahl der Asylanten Betrüger sind, die Mehrzahl der amerikanischen Manager in Deutschland aber nicht. Wen der Quatsch interessiert, hier der Alarm-Artikel in der linken Zeit mit dem Link zur Studie, den jede Tageszeitung irgendwie wiederholen wird. Schließlich müssen wir immer in Alarmstimmung bleiben.

» Hier die komplette Studie (ab S. 86: „Islamfeindschaft und Islamkritik“)
» Kritische Wissenschaft: Die Konstruktion des Rechtsextremismus (lesenswert!)
» Zukunftskinder: Die Nazistudie – Problem für die SPD




Gabriel: SPD hat seit Jahren Kontakt mit Fatah

In der SPD ist es nach dem Treffen von Generalsekretärin Andrea Nahles im Berliner Willy Brandt-Haus mit dem stellvertretenden Vorsitzenden der Kommission für Internationale Beziehungen der Fatah, Dr. Husam Zomlot, bei dem „gemeinsame Werte“ beschworen wurden, (PI berichtete), zu einem offenen Streit gekommen. Der SPD-Politiker und Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe sagte zu BILD: „Teile der Fatah stehen für terroristische Aktionen und Gewalt. Solange sie davon nicht abschwören, haben sie keine Gemeinsamkeiten mit der SPD.“ SPD-Chef Sigmar Gabriel (Foto l.) verteidigte dagegen die Zusammenarbeit: „Die SPD hat seit Jahren Kontakt mit der Fatah. Gemeinsame Fundamente sind die Ablehnung von Gewalt, die Anerkennung des Existenzrechts Israels und der Wunsch nach einem palästinensischen Staat.“ Ist uns da etwas entgangen? Oder seit wann anerkennt die Fatah das Existenzrecht Israels, Herr Gabriel?