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1050 Jahre Deutschland: 962 bis 2012 (Teil 3)

Die dritten 350 Jahre der politischen Geschichte (und Kunstgeschichte) Deutschlands: vom Aufstieg Preußens Ende des 17. Jh. bis zur Ausrufung der „Bunten Republik“ im Jahr 2010. Stichworte: Friedrich der Große, Schiller, Goethe, Deutscher Bund, Thomas Mann, Hitler, die „Grünen“!

(Von Ralf Stenner)

1. Das klassische Deutschland (1683 – 1832)

Der Begriff der deutschen „Klassik“ sei im folgenden aus guten Gründen etwas weiter gefasst als üblich: Er soll hier für jene etwa 150 Jahre vom Sieg über die Türken bis zum Ende der Goethezeit (+ 1832) stehen, eine Epoche, in der der politische Aufstieg sowohl Preußens als auch Österreichs die Voraussetzungen für eine beispiellose kulturelle Blüte in Deutschland schuf.

Österreich hatte nach dem Sieg über die türkischen Angreifer vor Wien (1683) den Türken auch Ungarn entrissen und konnte seinen Machtraum bis an die Grenzen des Balkans ausdehnen. Der deutsche Teil des Habsburger Reiches gehörte fortan weiterhin zum Reich, die nichtdeutschen Gebiete wurden Erblande der Habsburger Dynastie. Im Norden Deutschlands machte sich zugleich Preußen startbereit. Dort zog ein kluger Mann aus den militärischen Katastrophen des 17. Jh. seine Lehren: der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg. Im kaum befestigten Brandenburg hatte der 30jährige Krieg am schlimmsten gewütet. Hätte Brandenburg eine ordentliche Armee besessen, wäre zahllosen Brandenburgern der Schwedentrunk erspart geblieben. Nur ein wehrhafter Staat, so folgerte Friedrich Wilhelm völlig richtig, ist in der Lage, seine Bevölkerung wirksam zu schützen. Genau aufgrund dieser Erfahrungen aus dem 30jährigen Krieg begann man nun im Kurfürstentum Brandenburg mit dem Aufbau eines stehenden, jederzeit verteidigungsbereiten Heeres und legte damit angesichts der realpolitischen Gegebenheiten der Menschheitsgeschichte (am Ende entscheidet immer das Schwert, leider) den Grundstein für den Aufstieg Preußens.

Die preußische Geschichte darf auch heute noch, trotz linksgrüner Schulbildung, als halbwegs bekannt vorausgesetzt werden, daher hier in Stichworten: Sieg des Großen Kurfürsten über die schwedischen Besatzer von Mecklenburg in Fehrbellin (1675), Krönung Friedrich I in Königsberg zum König „in Preußen“ (1701), Aufbau eines unbestechlichen Beamtentums durch Friedrich Wilhelm I („Soldatenkönig“). Flötenspieler Friedrich II (der Große) schreibt seinen Antimachiavelli und erlässt das Allgemeine Preußische Landrecht, den Vorgänger des heutigen Bürgerlichen Gesetzbuchs. Seine Schlesischen Kriege kann er mit viel Glück für sich entscheiden. 1772 wurde der seit 1466 dem König von Polen unterstehende westliche Teil des Ordenslandes wieder deutsch: als preußische Provinz Westpreußen mit der Hauptstadt Danzig.

Die polnischen Teilungen (1772, 1793, 1795) werden heute im Geschichtsunterricht an staatlichen Schulen gern dazu benutzt, um eine angeblich schon immer vorhandene Aggressivität der (per Definition) bösen Deutschen gegenüber den (per Definition) lieben Polen zu belegen. Wie vieles andere im staatlichen Geschichtsunterricht ist auch das völliger Unsinn. Alle drei Teilungen fanden auf Betreiben Russlands statt. Wer sich auf einer Karte die riesigen von den Russen besetzten Teile Polens im Vergleich zu den eher kleinen Gebieten Preußens und Österreichs ansieht, erkennt schnell die politische Brisanz: Hätten sich Preußen und Österreich an den Teilungen Polens nicht beteiligt, hätte sich Russland ohne Schwierigkeiten auch ganz Polen einverleiben können. Zum Glück für die damaligen Deutschen (und wohl auch die damaligen Polen) ließen sich weder Preußen noch Österreich auf das Risiko einer solchen Koexistenz mit einem bis vor die Tore Wiens und Berlins erweiterten Russischen Reich ein.

1789 kommt es in Frankreich zur Französischen Revolution, der König wird geköpft. Böse Zungen sagen, dass ein Volk, das seinen König köpft, nichts anderes verdient hat als eine muslimische Eroberung. Zum Glück für uns wurden die deutschen Könige nicht geköpft.

Unter Napoleon greift unser friedliebender westlicher Nachbar wieder einmal das Reich an und erklärt weite Teile West- und Norddeutschlands (bis Lübeck) zu Teilen Frankreichs, eine ganz klare imperiale Annexion. Statt gesamtdeutsche Solidarität (schon damals ein Widerspruch in sich selbst) zu zeigen, verbündeten sich die süddeutschen Staaten mit dem französischen Imperialisten und traten 1806 aus dem Heiligen Römischen Reich aus. Kaiser Franz II legt die Kaiserkrone nieder – eine unglaublich ehrlose Entscheidung. Man lässt sein Reich nicht im Stich. Sieben Jahre später war der napoleonische Spuk sowieso vorbei (Völkerschlacht bei Leipzig 1813).

Nach dem Wiener Kongress 1815 beherrschte auch die Frage der Wiedergründung des Reiches die deutsche Politik. Verfechter einer kleindeutschen Lösung (ohne Österreich) standen sich Verfechtern der großdeutschen Lösung (mit Österreich) gegenüber. Dass die Frage nach einer weiteren Zugehörigkeit Österreichs überhaupt aufkam, lag nur am kleingeistigen Konkurrenzdenken zwischen Österreich und Preußen („Dualismus“). In besseren Tagen des Reiches hätte man den Kaiser einfach gewählt, so aber einigte man sich auf eine etwas fade Kompromisslösung: den „Deutschen Bund“ mit dem Bundestag in Frankfurt. Immerhin hatte Österreich im Bundestag den Vorsitz.

Dass es im 18. Jh. in Deutschland wieder bergauf ging, spiegelt sich auch in der Kunst wieder. Keine andere Epoche der deutschen Geschichte ist kunsthistorisch so brillant wie diese. Nie wieder erreichte Sternstunden der deutschen Musik und Literatur: Bach, Mozart, Beethoven, Haydn, Lessing, Kleist, Goethe, Schiller – alles 18. Jh. vom feinsten. In Königsberg erklärte Kant die Aufklärung als Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit: Diesen Satz dürfte Kant in unserer heutigen Bunten Republik garantiert nicht mehr veröffentlichen, ohne dass ihn muslimische Gastarbeiter wegen Beleidigung vor Gericht zerren würden. Auch in der Architektur entsteht im 18. Jh. ein Meisterwerk neben dem anderen: Dresdner Zwinger, Dresdner Frauenkirche (August der Starke sei ausdrücklich genannt), Schönbrunn, Sanssouci, Würzburger Residenz, Kloster Melk, Kloster Weltenburg, Wieskirche, Karlskirche und seit dem 19. Jh. der Klassizismus: Wiener Burgtheater, Neue Wache, Brandenburger Tor. Die Malerei ist geprägt von Ideallandschaften und Fresken (Asam-Brüder, Matthäus Günther). Um die Jahrhundertwende begegnen uns die großen Maler der frühen Romantik (Runge, C. D. Friedrich).

2. Demokratische Nationalbewegung und Kaiserreich der Hohenzollern (1832 – 1918)

Nationalbewegung und Demokratiebewegung sind in Deutschland untrennbar miteinander verbunden. Das Hambacher Fest (1832) war der Anfang vom Ende der monarchischen Kleinstaaterei. Im Revolutionsjahr 1848 trat in Frankfurt die erste gewählte Nationalversammlung des Deutschen Bundes zusammen. Österreichische Abgeordnete waren selbstverständlich vertreten, zum Vorsitzenden einer künftigen Reichsregierung wurde ein Österreicher gewählt (Erzherzog Johann) – beides schweigen bundesdeutsche Geschichtsbücher heute gern tot. Die Paulskirche endete im Chaos, die Weichen in Richtung einer deutschen Demokratie aber waren gestellt.

1864 befreiten Österreich und Preußen gemeinsam Schleswig-Holstein von dänischer Oberhoheit. Statt anschließend die richtigen Prioritäten zu setzen, siegte erneut der deutsche Kleingeist: gegenseitig missgünstig, einigte man sich in Schleswig-Holstein auf eine gemeinsame Verwaltung, die wie alle Doppelspitzen im Streit endete. 1866 kam es zum fatalen Preußisch-Österreichischen Krieg, ein komplett sinnloses Gemetzel, das nichts gebracht hat als das Ende des Deutschen Bundes und die Gründung eines kleindeutschen Kaiserreichs unter preußischer Führung – ein völlig überflüssiger Bruch mit der territorialen und ideellen Kontinuität Deutschlands seit 962. Dass unser friedlicher westlicher Nachbar uns 1870 (wieder mal) den Krieg erklärte, soll uns nicht aufhalten. Im Ergebnis wurde das Elsass nach ca. 190 Jahren wieder deutsch.

Die Verfassung des Hohenzollernreichs gewährte sowohl dem Reichstag als auch dem Reichskanzler erhebliche Vollmachten, der Einfluss der vorangegangenen Demokratiebewegung auf das politische System ist unverkennbar. Bismarcks innerdeutsche Politik ist umstritten, seine Außenpolitik aber ohne Frage vorbildlich. Mit Frankreich war unter den damaligen Verhältnissen kein Auskommen möglich. Folgerichtig zielte Bismarck darauf ab, Frankreich isoliert zu halten und eine Umklammerung durch ein französisch-russisches Bündnis zu verhindern. Dieser oberste Grundsatz wurde unter Wilhelm II leichtsinnigerweise aufgegeben. Durch seinen Flottenbau ruinierte er die guten deutsch-englischen Beziehungen (beide sahen in Frankreich den gemeinsamen Erbfeind), vernachlässigte Russland und wandte sich, nachdem ihm alle anderen Verbündeten außer Österreich und Italien ausgegangen waren, bizarrerweise der Türkei zu. Unter den Spätfolgen der vom ersten Tag an unter einem schlechten Stern stehenden angeblichen „deutsch-türkischen Freundschaft“ – Wilhelms Türkeireise von 1898 fand nur zwei Jahre nach Sultan Abdulhamits großen Armeniermassakern (1895/96) statt und war daher unter den Deutschen höchst umstritten – leiden wir bis heute.

In der Erinnerung der Deutschen ist das Kaiserreich der Hohenzollern die deutsche „Belle Epoque“ – zu Recht. Deutschland erlebte einen beispiellosen wirtschaftlichen Aufschwung. Welch entscheidenden Beitrag die Unternehmensgründungen der wilhelminischen Zeit bis heute zu unserem Wohlstand leisten, zeigt ein Blick auf die Zusammensetzung des DAX. In der Architektur spiegeln bewusste Rückgriffe auf vergangene Epochen das politische Selbstverständnis des Hohenzollernreiches wieder: Neugotik (Rathaus München), Neurenaissance (Börse Königsberg), Neubarock (Semperoper, Berliner Dom). Die Baukunst des 20. Jh. kündigt sich in der Jahrhunderthalle in Breslau an. Die Literatur der Kaiserzeit ist neben einer weiteren Blüte von Poesie (Rilke, Stefan George) und Drama (Hauptmann) gekennzeichnet durch die Entstehung der ganz großen Prosawerke (Theodor Fontane, Thomas Mann, Hermann Hesse). Die deutsche Malerei des 19. Jh. wird zunächst von Romantik und Realismus beherrscht (Spitzweg, A. v. Menzel) und wendet sich im Expressionismus von der Gegenständlichkeit ab (Blauer Reiter, Die Brücke). Richard Wagner setzt ab den 1840er Jahren einzigartige Akzente in der Musik.

3. Weimarer Zeit (1918-1945)

Gegen Ende des Ersten Weltkriegs stolperte Deutschland in eine Revolution hinein, die mit einer übereilten Abdankung der Fürsten endete. Man kann über die Monarchie denken, wie man will, aber selbst unter Wilhelm II hätte es ein Herr Hitler nicht mal bis zum Pförtner gebracht und eine Frau Merkel höchstens bis zur Oberzofe. Österreich, damals eine Art osteuropäische EU, wurde in mehrere Nationalstaaten aufgeteilt. Es sei vermerkt, dass uns damals der Nationalstaat mit demselben Enthusiasmus als Grundvoraussetzung für den ewigen Frieden verkauft wurde wie heute die Überwindung des Nationalstaats. Zur Legitimation der Aufspaltung des Habsburger Reiches wurde das „Selbstbestimmungsrecht der Völker“ erfunden, das bezeichnenderweise für die deutschen Habsburger nicht galt: In freien Volksabstimmungen stimmten in Tirol und Salzburg jeweils 99% (!) für eine Wiedereingliederung in das Deutsche Reich. Daraufhin wurden weitere Abstimmungen in Österreich verboten und die Tiroler und Salzburger Abstimmungsergebnisse aus der kollektiven Erinnerung der Deutschen (und deutschen Schulbüchern) verbannt.

Die Weimarer Republik war vom ersten Tag an ein unstetes Gebilde, das schnell zur Beute radikaler Kräfte wurde. Nirgendwo in Europa war der Kommunismus vergleichbar schlagkräftig wie in Deutschland. Kein Wunder, dass Lenin und Stalin in erster Linie auf Deutschland setzten (und auf Polen, das aber nach 1926 nach rechts driftete), um ihre Weltrevolution nach Westen zu tragen. Als Alternative zu den Moskau-hörigen Kommunisten entwickelte die NSDAP eine radikal deutsch-nationale Arbeiterpartei, die während der Weltwirtschaftskrise massenhaften Zulauf fand (der linke Flügel der NSDAP wurde erst nach dem Röhm-Putsch 1934 bedeutungslos). 1933 verzichtete das frei gewählte Parlament, damals wie heute eine leicht lenkbare Opportunistentruppe, freiwillig auf weitere eigene Machtausübung und erklärte Kanzler Hitler trotz seiner nur 44% Wählerstimmen per Ermächtigungsgesetz zum 100%igen Diktator.

Die Hitler-Phase des Weimarer Staates wird heute als das angebliche A und O deutscher Geschichte bereits im Kindergarten gelehrt und sei hier nur skizziert. Hitler gelang der wirtschaftliche Wiederaufschwung dank mehrerer schuldenfinanzierter Konjunktur- und Sozialprogramme, die ihm den Zuspruch der Massen sicherten – ein wirtschaftspolitischer Lenkungsansatz, der später von Willy Brandt übernommen wurde und seither auch die bundesrepublikanische Politik prägt. 1938 kam es zur Wiedereingliederung Österreichs, damals ganz sicher der Höhepunkt von Hitlers Beliebtheit, die viele Deutsche über die Schattenseiten seiner Herrschaft hinwegsehen ließ: besonders sein nach sowjetischem Vorbild errichtetes Gulag-System (Konzentrationslager) für politische Kritiker, das ab 1942 kriegsparallel nach dem Beispiel der türkischen Armeniervernichtung während des Ersten Weltkriegs („Wer spricht heute noch von den Armeniern?“ – A.H.) zu einem grauenhaften System massenhaften Menschenmords, vor allem an Juden, ausgebaut wurde.

Der Verlauf des Zweiten Weltkriegs (Bündnis Stalin-Hitler gegen Polen, gemeinsamer Angriff am 1. bzw. 17. September 1939, französisch-englische Kriegserklärung – nur gegen Deutschland – , Bruch des Bündnisses mit Stalin und Angriff auf die Sowjetunion 1941, Niederlage 1945) ist bekannt. Hervorgehoben sei der 20. Juli 1944, als es den Widerstandskämpfern um Graf von Stauffenberg gelang, für alle Ewigkeit all jenen Deutschen ein Denkmal zu setzen, die sich Hitler tapfer entgegenstellten. Das konsequente Handeln der Widerstandskämpfer lehrt uns noch heute, wie wichtig es in der Geschichte ist, gelegentlich Zeichen zu setzen, auch wenn diese in der unmittelbaren Gegenwart wenig erfolgversprechend erscheinen. Die Vertreibung der Deutschen aus Ostpreußen, Schlesien, Böhmen und weiten Teilen Brandenburgs war die weltgeschichtlich größte systematische Vertreibung von Menschen aufgrund ihrer Herkunft.

Im Gegensatz zu Hitler durfte Stalin seine polnischen Eroberungen von 1939 übrigens behalten und nach seiner Vertreibung der Deutschen aus Ostpreußen auch noch die Polen aus Galizien vertreiben.

Kunstgeschichtlich fällt seit der Weimarer Zeit das Fehlen international bedeutender Bauwerke in Deutschland auf. Letzte bemerkenswerte Akzente wurden im Bauhaus gesetzt, das sich nach der Emigration seiner Vordenker aber erst in den Vereinigten Staaten wirklich entfaltete (Mies von der Rohe, Gropius). In der Diktatur entstanden auch in Deutschland mehrere Monumentalbauten (Berliner Olympiastadium, Reichsparteitagsgelände), wenn auch mit dem für Diktaturen typischerweise geringen künstlerischen Anspruch. Herausragende Beiträge in der Musik fehlen, Film und Malerei hingegen erlebten eine kurze Blütezeit (Grosz, Beckmann, Fritz Lang). In der Literatur dominieren neben einigen neuen Autoren (Benn, Brecht, Döblin, Seghers) weiter die bekannten Namen der Kaiserzeit (Thomas Mann etc.). Ernst Jüngers „Auf den Marmorklippen“ besitzt besondere historische Bedeutung: Dieses Buch war das einzige regimekritische Werk, das während der Hitlerzeit nicht im Exil, sondern in Deutschland geschrieben und veröffentlicht wurde.

4. Bundesrepublik (seit 1949)

1949 wurde der verbliebene Rest Deutschlands geteilt. Im russisch besetzten „Osten“ entstand ein kommunistischer Pseudostaat, kaum mehr als eine Autonome Sowjetrepublik ohne jegliche Selbstbestimmung. Im Westen wurde die „Bundesrepublik“ als Weimarer Zwillingsstaat konzipiert und übernahm in weiten Teilen die Weimarer Reichsverfassung. Da die im „Grundgesetz“ vorgesehenen Volksabstimmungen nie durchgeführt wurden, fehlte der Bundesrepublik über ihre gesamte Geschichte ein außerparlamentarisches Korrektiv. Diese strukturelle Schwäche führte zu einer Machtkonzentration in den Händen einiger weniger Parlamentarier („semidemokratische Oligarchie“) und zugleich einem überproportionalen Einfluss der mit ihnen verbundenen Interessengruppen und politischen Sektierer. Die für die Bundesrepublik so charakteristische Aufwertung der Parlamente („Parteienstaat“) bei gleichzeitiger Schwächung der direkten Mitbestimmung aus dem Volk erscheint erstaunlich, da die Ursache der Hitler-Diktatur ja eine Parlamentsentscheidung war und nach 1945 eine Staatsgründung zu erwarten gewesen wäre, die den Parlamenten mit größerem, statt geringerem Misstrauen begegnet.

In der Zeit des Kalten Krieges orientierte sich die Bundesrepublik völlig richtig nach Westen und suchte die politische und militärische Rückendeckung der Vereinigten Staaten gegenüber dem kommunistischen Ostblock. In den späten 60er Jahren geriet Deutschland wie die gesamte westliche Welt in den ideologischen Sog der maoistischen Kulturrevolution Rotchinas (1966-1969, offiziell bis 1976), die geprägt war von Selbsthass auf die eigene traditionelle Kultur und Bildung, Umkehrung der Autoritäten (jung gegen alt, Schüler gegen Lehrer etc.), Verherrlichung von Primitivität und Verachtung von Zivilisation und Technologie. In der russisch besetzten „DDR“ wurde diese Bewegung (sog. „68er“) unterdrückt, in der Bundesrepublik hingegen organisierte sie sich sehr erfolgreich in der Partei der „Grünen“, deren autoaggressives Politikprogramm ab der Jahrtausendwende von allen wichtigen Parteien übernommen wurde: Feindseligkeit gegenüber Traditionen, Zerstörung der Bildungsqualität, Zerschlagung der eigenen Kultur durch Ansiedlung anderer Völker, demonstrative Tolerierung von politisch nützlicher (= linker und ausländischer) Gewalt und ein ständig schwelender Kampf gegen Technologie und Großindustrie unter dem Deckmantel des „Umweltschutzes“.

Die symbolische Ausrufung Deutschlands zur „Bunten Republik“ (2010) steht erkennbar für einen neuen Abschnitt der Geschichte Deutschlands. Erstmalig seit 962 definiert die eigene Staatsmacht Deutschland nicht als Land der Deutschen und verleugnet auch ihre besondere Schutzfunktion gegenüber den Deutschen – eine ohne jeden Zweifel unrechtmäßige Selbstdefinition des Staates, die eindeutig revolutionären Charakter besitzt. Die Bundesrepublik (soweit die „Bunte Republik“ der Bundesrepublik im engeren Sinne überhaupt noch zuzuordnen ist) durchlebt somit eine ähnliche Entwicklung wie ihr Weimarer Vorgänger: ausgehend vom ernsthaften Versuch eines demokratischen, vom Volk bestimmten Politiksystems hin zu einem aus den Parlamenten kommenden totalitären (damals „braunen“, heute „bunten“) Einheitsstaat. Die Bunte Republik wird daher auch genauso tragisch enden: bestenfalls als Objekt ewiger Vergangenheitsbewältigung und im schlechtesten Fall in Schutt und Asche.

Ihrer politischen Bedeutung entsprechend wirkt die Zeit der Bundesrepublik auch kunstgeschichtlich provinziell. Architektonische Meisterwerke von Weltrang fehlen völlig. Ob die bundesrepublikanische Literatur wirklich Werke von Dauer geschaffen hat, scheint zumindest fragwürdig. Film und insbesondere auch Musik sind im internationalen Vergleich bedeutungslos.


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Keine farbigen Pflegekinder in UKIP-Familie

In England mußte ein Ehepaar seine Pflegekinder ausländischer Herkunft abgeben – wegen der Mitgliedschaft in der UKIP. Die Kinder „nicht-weißer, nicht-britischer Herkunft“ seien bei den Pflegeeltern nicht in einem für sie optimalen kulturellen Umfeld gewesen, so rechtfertigte die Jugendbehörde South Yorkshire ihren Schritt, berichtet die britische Tageszeitung „Daily Telegraph“.

Die UK Independence Party (UKIP), zu deren Mitgliedern das Ehepaar zählt, will unter anderem die Einwanderung begrenzen. UKIP-Parteiführer Nigel Farage wies in einer Erklärung Vorwürfe einer rassistischen Politik zurück. Seine Partei, in der Wählergunst derzeit laut Umfragen bei neun Prozent, will auch, dass Großbritannien die Europäische Union verlässt. (Fortsetzung da!)




Wäre Jonny K. ein Türke gewesen…

Wäre Jonny K. ein Türke gewesen und die Totschläger Deutsche! Jeder PI-Leser weiß bestens, was dann in der Republik abginge. Jetzt wagt sich sogar die WELT an diese Überschrift, aber nur weil Deutschtürken diese Frage aufgeworfen haben. Ein Deutscher darf so etwas gar nicht denken!




Claudia Roth bei „Verstehen Sie Spaß“

Claudia Roth wird heute Abend um 20.15 Uhr in der ARD-Sendung „Verstehen Sie Spaß“ zu sehen sein. Das SWR-Team spielte der Grünen-Politikerin mit der versteckten Kamera anscheinend einen Streich.

Focus berichtet:

Mitten im Wahlkampf um Spitzenkandidatur und Parteivorsitz der Grünen gelang dem „Verstehen Sie Spaß?“-Team der Coup: Claudia Roth nahm an einem extra für sie arrangierten Symposium teil – und erlebte einen chaotischen Abend.

Grünen-Politikerin Claudia Roth hat in der anstrengenden Zeit der Urwahl, in der sie miserabel abschnitt, und der Wahl der Parteivorsitzenden, in der sie bestätigt wurde, noch mehr Abwechslung bekommen: Sie nahm eine Einladung zu einem Symposium über Frauenfußball im Olympiastadion in Berlin an. Roth ist eine glühende Verfechterin des Damensports. Dahinter steckte allerdings das SWR-Team von „Verstehen Sie Spaß?“. Es spielte der Politikerin mit der versteckten Kamera einen Streich.

ARD-Moderator Florian Weber führte sie durch den Abend. Es begann nach Angaben des Senders damit, dass sich Claudia Roth verspätete und daraufhin über die Hälfte ihres – in den Streich eingeweihten – Publikums das Stadion verließ.

Handy-Klingeln und nervende Anfragen

Anstelle eines kurzen vorbereiteten Statements sollte sie spontan eine viel längere Rede halten, was sie komplett irritierte, heißt es in einer Mitteilung. Zu allem Übel kamen demnach ständiges Handy-Klingeln und nervende Autogrammanfragen hinzu. Die Politikerin wurde vollkommen aus der Bahn geworfen – bis sie am Ende fast keinen Spaß mehr verstand. Sagt jedenfalls der Sender.

Zu sehen ist der Streich mit der versteckten Kamera in der Samstagabendshow des SWR „Verstehen Sie Spaß?“ am 24. November ab 20.15 Uhr im Ersten.

Auf Youtube gibt es mittlerweile einen 42-Sekunden-Trailer des Streichs, der uns allerdings etwas stutzig machte – zu unnatürlich trottelig agierten alle Beteiligten. War Claudia Roth vielleicht vorher eingeweiht und „spielte“ sich quasi selbst, um Sympathiepunkte beim Publikum zu gewinnen („Schaut mal wie menschlich die ist!“)? Was ist Ihre Meinung?

Hier der komplette Ausschnitt aus der Sendung:

(Spürnase: Alemao)




EU verbietet Heiligenschein auf Euro-Münze

Das Euro-Mitglied Slowakei muß auf die Heiligenscheine seiner beiden Nationalheiligen Cyrill und Methodius auf seinen neuen Zwei-Euro-Münzen verzichten. Die Sprecherin der slowakischen Nationalbank sagte am Montag, die EU-Kommission und einige EU-Mitgliedsstaaten hätten die Slowakei im Namen des „Prinzips der religiösen Neutralität“ gebeten, den Entwurf der Münze entsprechend zu verändern. Finanzprobleme, daß es kracht, aber für antichristliche Schikanen haben diese EUdSSR-Ganoven noch genügend Zeit! 




Nazi-Jäger Jäger will Sonderjustiz für Rechts

Zwar steht im Grundgesetz, daß alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind, das gilt aber nicht für den äußerlich und innerlich roten NRW-Innenminister und Nazi-Jäger Ralf Jäger (SPD). Er verkündete gestern diese Weisheit: „Heute verprügelt ein Neonazi einen Ausländer, morgen stiehlt er einer alten Frau die Handtasche.“ Und das zeige, daß rechtsextreme Straftäter gefährlicher als der Durchschnitt der Kriminellen seien, und darum müssen sie einer Sonderbehandlung zugeführt werden.

Es dreht sich um eine „neue Auswertung der Kriminaltstatistik in Nordrhein-Westfalen“, was immer das sein soll. Öffentlich ist sie nicht, nur ein paar Zahlen. Danach hätten Rechtsextremisten im ersten Halbjahr dieses Jahres 1.517 politisch motivierte Straftaten begangen, darunter etwa 1.200 Propagandadelikte. Hinzu kämen 616 Straftaten der Allgemeinkriminalität, die von 354 Rechtsextremisten begangen worden seien, darunter ein Tötungsdelikt, 113 Körperverletzungen und 140 Diebstähle und Einbrüche. Zusätzlich zu zehn bekanntgewordenen politisch motivierten Bedrohungen und Nötigungen hätten Rechtsextreme weitere 54 Bedrohungen und Nötigungen begangen, die dem Bereich der Allgemeinkriminalität zugeordnet werden müßten.

Nichts Genaues gibt es nicht, und wie der rote Jäger die Statistik zusammenrühren ließ, wissen wir nicht. Das Wort „Intensivtäter“ kennt dieser Innenminister-Darsteller jedenfalls nicht. Leute ins Koma prügeln und einer alten Oma die Handtasche stehlen, ist bei ausländischen Intensivtätern durchaus nicht unbekannt. Und daß ein einziges Zigeuner-Asyllager in Duisburg allein für 400 Straftaten verantwortlich ist und in solchen Heimen jeden Tag die Polizei kommen muß, interessiert den heuchelnden roten Nazi-Jäger selbstverständlich nicht.

Merke: 10 NSU-Opfer zählen mehr als 7500 deutsche Gewaltopfer durch Ausländer seit 1990!




ZEIT ONLINE Content API

Tipp für Kenner: Die ZEIT wird maschinenlesbar und hat die Beta-Version einer offenen Schnittstelle freigeschaltet, über die auf Inhalte und zugehörige Metadaten aus dem Archiv der ZEIT seit 1946 und von ZEIT ONLINE zugegriffen werden kann. Es sind einige hunderttausend Artikel. Die Benutzung der Schnittstelle ist für nicht-kommerzielle Anwendung kostenlos. Das ZEIT-Archiv enthält zwar Fehler, weil teilweise schlampig eingescannt wurde. Trotzdem sind die Texte interessant, da das Blatt nicht immer linksversifft, sondern früher liberal-konservativ war.




Video: Volkstrauertag-Reden von Doll und Schmitt

Inzwischen sind weitere Videos der Gedenkveranstaltung zum diesjährigen Volkstrauertag am 18. November vor dem Reichtag in Berlin verfügbar. Marc Doll (Foto l.), stellv. Vorsitzender der FREIHEIT, und Dr. Karl Schmitt (r.), erinnerten an die seit 1990 rund 7.500 deutschen Gewaltopfer durch Ausländergewalt und deren fehlende Lobby in Politik und Medien.

Rede von Marc Doll, Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Rede von Dr. Karl Schmitt:

» In Kürze folgt ein weiteres Video-Highlight der Gedenkveranstaltung, die Rede von Heidi, der „mutigen Deutschen“.

(Videoproduktion: Wolfgang Wenzel / Fotocredit: Nick)




Häusler über „Bürgerlich Braune Brandstifter“

Alexander Häusler (Foto) ist „Diplom-Sozialwissenschaftler“ und darf an der der FH Düsseldorf als „wissenschaftlicher Mitarbeiter“ in der Arbeitsstelle „Neonazismus“ sein Unwesen treiben. Häusler ist unermüdlich zu Vorträgen in ganz Deutschland unterwegs, um Islamkritiker als gefährliche Rechtsradikale zu diffamieren. Sozusagen ein bezahlter Agitator des politisch korrekten Systems, das verzweifelt versucht, die vielen Aufklärer über die totalitäre Ideologie des Islams zum Schweigen zu bringen. Am kommenden Dienstag hält er in Mülheim bei der Katholischen Akademie Wolfsburg in Kooperaton mit dem Arbeitskreis „Integration“ im Bistum Essen einen Vortrag über „Bürgerlich Braune Brandstifter – Strategien rechtspopulistischer Parteien“.

(Von Michael Stürzenberger)

Viele Funktionäre der katholischen Kirche stehen also ihren evangelischen Kollegen in nichts nach, was Rückgratlosigkeit, Verrat am Christentum und Unterstützung einer feindseligen Ideologie anbelangt. Anstatt sich an der Aufklärung über die Gewalt- und Tötungslegitimation des Islams zu beteiligen, die jährlich für den Mord an geschätzt 100.000 ihrer christlichen Brüder und Schwestern verantwortlich ist, verharmlosen sie diese Ideologie nach allen Kräften und unterstützen auch noch Linksgestörte, die die Aufklärer diffamieren. Eine unheilige Allianz von Totengräbern der westlichen freien Welt, getarnt als „Kampf gegen Rechts“. Bezeichnend, das die an dieser Quassel-Veranstaltung beteiligte Organisation des Bistums Essen „Fasel-Stiftung“ heißt. Es dürfte am Dienstag Abend in Mülheim eine Menge herumgefaselt werden.

Aus dem Einladungstext:

Rechtspopulistische Parteien liefern vereinfachte Erklärungen angesichts komplexer sozialer und ökonomischer Entwicklungen. Beispielsweise schürt Pro-NRW gezielt Ängste und Vorurteile mit islamfeindlichen Kampagnen. Der „Kampf“ gegen „den Islam“ und dessen diskreditierende Gleichsetzung mit Kriminalität und Terrorismus dienen dabei als Türöffner, um die weitergehenden nationalistischen Forderungen zu verbreiten. Mit neuen Kampagnen, etwa für die „Neubelebung der sozialen Marktwirtschaft“ oder die Initiative „Raus aus dem Euro“ wird ebenfalls versucht, breite Wählerschichten zu gewinnen.

Welche Strategien setzen Rechtspopulisten ein, um schwelende, gesellschaftspolitische Debatten für eigene Zwecke zu instrumentalisieren? Welche sozialpsychologischen Motive und Sehnsüchte bedienen sie dabei? Wie reagieren die etablierten Parteien und die Politik auf diese Herausforderungen? Wie sehr leistet dieser Rechtspopulismus dem Rechtsextremismus Vorschub und verhilft ihm zu größerer Geltung? Wir laden Sie herzlich ein.

Unterzeichnet haben die Einladung folgende Personen, die ab sofort als Kollaborateure des Islams bezeichnet werden dürfen und geradezu um eine Aufnahme in die Liste von Nürnberg 2.0 betteln:

Dr. Michael Schlagheck
Akademieleiter

Weihbischof Franz Vorrath
Vorsitzender des Arbeitskreises Integration im Bistum Essen

Reinhold Kube
Vorstand Fasel-stiftung

Das Programm dieser Hetzveranstaltung gegen Islamkritiker:

Dienstag, 27.November 2017 (Anmerkung PI: So steht es tatsächlich im Einladungstext!), 18.15 Uhr:

Bürgerlich braune Brandstifter
Alexander Häusler, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Neonazismus im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der FH Düsseldorf.

Besondere Schwerpunkte liegen im Rechtsextremismus und Rechtspopulismus.

Statements: Alexander Häusler, Dr. Thomas Pfeiffer (Wissenschaftlicher Referent beim Verfassungsschutz NRW), Prof. Dr. Hans-Dieter König (Psychologischer Psychotherapeut, Psychoanalytiker, Lehranalytiker und Supervisor, Lehrbeauftragter a.d.Goethe-Universität Ft.

19.30 Uhr Diskussion und Gespräch mit Publikumsbeteiligung
ca. 20.00 Uhr Stehimbiss / 21.00 Ende der Veranstaltung

Tagungsleitung und Moderation: Dr. Judith Wolf, Dozentin und stellv. Akademiedirektorin

Es ist wichtig, dass sich möglichst viele Islamkritiker aus Nordrhein-Westfalen und Umgebung zu dieser Skandalveranstaltung einfinden und den Referenten faktische Fragen stellen. Beispielsweise warum sie offensichtlich nicht der Meinung sind, dass Islamkritik eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte. Und warum sie die idiotischen Parolen verbreiten, Islamkritik sei „rassistisch“ oder „ausländerfeindlich“ und nicht etwa ein Ausdruck des gesunden Menschenverstandes, den zusammen mit uns deutschen Islamkritikern weltweit enorm viele „Ausländer“ teilen. Vor allem die Christen, die vor dem Horror in den 57 islamischen Ländern zu uns geflüchtet sind und uns fassungslos fragen, warum man in Deutschland so verrückt ist, dieser gefährlichen Ideologie überall den roten Teppich auszurollen.

Zur Teilnahme an dieser Tagung „12234“ ist eine Anmeldung in der Wolfsschanze Wolfsburg erforderlich:

Die Wolfsburg, Falkenweg 6, 45478 Mülheim a.d.Ruhr
Tel 0208/999 19 0
Fax 0208 /999 19 110
die.wolfsburg@bistum-essen.de

Häusler hielt übrigens am Montag, den 20. August unter dem Motto „Rechtspopulismus, Rassismus und Rechtsextremismus“ im Landtag Schleswig-Holsteins einen ähnlichen Vortrag:

„Was verbirgt sich hinter dem Begriff Rechtspopulismus und welche politische Ideologie und Programmatik ist kennzeichnend für diese Gruppierungen? Geklärt wird: Welche Überschneidungen bzw. Abgrenzungen gibt es zum Rechtsextremismus und Rassismus?“

Dabei zog er auch über DIE FREIHEIT her, was man bei einer Live-Übertragung mitverfolgen konnte. Häusler ist ein offensichtlich schwer linksverdrehter Agitator und es ist höchste Zeit, diese unsachlichen und hetzerischen Verleumdungskampagnen gegen Islamkritiker nicht mehr unwidersprochen durchgehen zu lassen.




Shaming Punishments in USA

Richter in den USA sind in ihren Urteilen manchmal sehr kreativ. Eine Frau mußte mit einem entsprechenden Schild zweimal eine Stunde an die Straße stehen, weil sie einen Schulbus auf dem Gehsteig überholt hatte. Als sie in der ersten Stunde rauchte, verhängte die Richterin nachträglich für die zweite Stunde Rauchverbot. Ein Richter erlaubte Bestohlenen den Zugang zur Wohnung des Räubers, wo sie sich gegenwertmäßig selbst bedienen durften. 

Der Tagesspiegel berichtet noch ein paar Fälle:

In Georgia kommt ein Drogenabhängiger vorzeitig aus dem Knast, weil er verspricht, sich einen Sarg zu kaufen und in sein Wohnzimmer zu stellen, was ihn auf ewig an die Konsequenzen seiner Abhängigkeit ermahnen soll. In Amherst muss sich ein Student der „University of Massachusetts“, der eine Toga-Party organisiert hatte, die aus dem Ruder gelaufen war, in seiner Toga-Verkleidung eine Stunde lang vor das Polizeihauptquartier stellen. In Texas wird ein Mann, der sein Kind misshandelt und unter anderem dazu gezwungen hatte, in der Hundehütte zu schlafen, dazu verurteilt, 30 Nächte hintereinander in eben jener Hundehütte zu übernachten. Und in Painesville, Ohio, muss eine Frau eine ganze Nacht lang alleine in einem Wald ausharren, weil sie genau dort 35 Kätzchen ausgesetzt hatte.

„Shaming Punishments“ nennen sich solche Strafen anscheinend, und bei Google findet man unter diesem Stichwort weitere Fälle.