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Frankreich: Politiker will „Identitäre“ auflösen

Der verbotsfreudige Julien Dray [1]Der sozialdemokratische französische Politiker Julien Dray (Foto) hat die Auflösung des „Bloc Identitaire“ gefordert: „Die Bewegung begeht zu viele schwere Taten, weil wir untätig bleiben. Die Republik zögert, diese Gruppen an die Grundregeln friedlichen Zusammenlebens zu halten.“ In einem Interview mit Novopress äußert sich Fabrice Robert, der Chef der Identitären, zu der Forderung.

Novopress: Der französische Ex-Trotzkist und jetzige Sozialdemokrat Julien Dray hat einen Blogeintrag veröffentlicht [2], in dem er die Auflösung der „nebulösen Identitären“ fordert. Was ist Ihre Reaktion?

Fabrice Robert: Lassen wir uns daran erinnern, dass Julien Dray einer der Gründer der [linksextremistischen Lobbygruppe] SOS Racisme ist. Er scheint mir meine Aussagen auf unserer Nationalversammlung gegen seinen Parteifreund, [den Sozialisten] Harlem Désir, übel genommen zu haben. Diese Reaktion lässt erkennen, dass der Antirassismus eine morbide und freiheitstötende Ideologie ist, die versucht, alles zu unterdrücken, was ihrem multikulturellen und traditionsfeindlichen Gesellschaftsmodell widerspricht.

Sie agiert mit der Absicht, autochthonen Nationalstolz und jede Kritik an der Masseneinwanderung nach Frankreich zu kriminalisieren. Diese Strategie der Schuldzuweisung Französen europäischer Herkunft gegenüber sollte die Überfremdung durch Migranten ermöglichen und fördern.

Also die, die die Worte Demokratie und Freiheit in den Mund nehmen, schlagen als einzige Antwort die Einschüchterung auf diejenigen vor, die dem neuen Totalitarismus Widerstand leisten. Harlem Désir genauso wie die geballten Vertreter des staatlichen Antirassismus sind nichts als kleinliche Kollaborateure!

Novopress: Was motiviert Julien Dray?

F.R.: Julien Dray greift hauptsächlich Bloc identitaire an, die Bewegung deren Präsident ich bin und den er als den „Admiral und Kapitän auf dem Flaggschiff der [nationalen rechten] Bewegung“ bezeichnet. Desweiteren meinte Dray: „Die Bewegung begeht zu viele schwere Taten, weil wir untätig bleiben. Die Republik zögert, diese Gruppen an die Grundregeln friedlichen Zusammenlebens zu halten.“

Ferner verweist er auf eine Reihe von Organisationen: Génération identitaire, Projet Apache und Nissa Rebela, eine mit Génération identitaire verknüpfte Bewegung in Nice, die seit einigen Jahren Wahlkandidaten aufstellt. Man müsste die Tausenden von Nissa Rebela-Wähler fragen, ob sie sich als „Asoziale“ betrachten, deren Bewegung aufgelöst werden soll, weil sie sich verweigen, sich den Feinden unserer tiefgefühlten Identität zu unterwerfen.

Ich bin nicht überrascht. Ich weiß, dass die professionellen Antirassisten keinen Gefallen an den Instinkten des Volkes, der Immunreaktion und den Identitären finden. Erinnern Sie sich, dass Daniel Cohn-Bendit, mit den Ergebnissen der Schweizer Volksabstimmung über den Minarettbau unzufrieden, eine zweite Wahlrunde vorgeschlagen hat!

Ich frage mich, ob der nun karikaturhaft wirkende Julien Dray nicht versuchen wird, von der Medienpräsenz der Identitären zu profitieren und dadurch als öffentliche Persönlichkeit zu überleben.

Wir selbst bleiben entspannt. Sie flippen aus, denn sie wissen, dass unsere Ideen sich jetzt überall breit machen. Muss man Jean-François Copé, der vom antiweißen Rassismus redet, auch „auflösen“? Muss man die 68% der Französen „auflösen“, nach deren Meinung sich die Muslime überhaupt nicht um die eigene Integration bemühen? (Umfrage des Institut français d’opinion publique für Le Figaro)

Wir sind mehr als eine Bewegung. Wir sind eine Marke. Wir sind ein Volk!


Der komplette französische Originaltext ist hier nachzulesen [3].

(Übersetzung: Ben)

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