1

Google und Leistungsschutzrecht

Die sich im Untergang wähnenden „Qualitätsmedien“ kämpfen derzeit per Politik gegen Google-News und schneiden sich in ihr eigenes Fleisch. Internet-Nutzer sind dagegen froh über Suchmaschinen. Das Geschrei, das die Zeitungsverlage um drei Zeilen Text machen, ist ein Witz. Wir bringen ein Beispiel an einem Link.

Nehmen wir an, Sie suchen in Google News heute nach Gorleben, dann finden sie derzeit unter dem laufenden Modell unter anderem das:

Erkundungsstopp in Gorleben Ruhe bis zur Wahl
taz.de – vor 14 Minuten
BERLIN dapd | Die Bundesregierung setzt die Erkundung für den niedersächsischen Salzstock Gorleben als mögliches Atommüll-Endlager aus. Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) verkündete am Freitag in Berlin einen Erkundungsstopp für …

Nach dem Willen der Verlage soll Google dafür bezahlen oder nur noch das bringen:

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2012%2F11%2F30%2Fa0129&cHash=bdde89b21a24c79d68b9fc0e53a1c900

Sind die bescheuert? Das klickt doch kein Mensch an, während oben zwei, drei Zeilen dem Suchenden sofort sagen, um was es geht, und sein Interesse wecken können.

Die haben doch von Internet keine Ahnung. FAZ und Süddeutsche setzen neuerdings in ihre Artikel Links zur Konkurrenz, um Google zu umgehen und einen internen Kreis zu schließen. Das dürfte in die Hose gehen! PI hat nichts gegen Google News! Heute wird im Bundestag über Leistungsschutzrechte verhandelt.