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70 Jahre Stalingrad – und die EUdSSR

Zweiter Weltkrieg. Ostfront, Unternehmen Barbarossa. Die sechste deutsche Armee sitzt im Winter 1942-43 fest in der Stadt an der Wolga. 300.000 deutsche Soldaten sind von der Roten Armee im Kessel von Stalingrad eingeschlossen.

(Von Survivor)

Die Stadt wurde zuvor von der deutschen Artillerie, der Luftwaffe und einem erbitterten Häuserkampf bis auf die Ruinen zerstört. Nach dem erfolgreichen Vorstoß der deutschen Truppen bis ins Stadtzentrum von Stalingrad schloss die Rote Armee am 6. Oktober 1942 den Ring um Stalingrad. Ab diesem Zeitpunkt waren die deutschen Soldaten von jeglichem Nachschub abgeschnitten. Die Versorgung von 300.000 Mann über eine Luftbrücke war völlig illusorisch. Nach monatelangen Kämpfen waren die deutschen Soldaten bei Temperaturen von minus 20° und kälter total von der Außenwelt abgeschnitten. Ohne geeignete Winterkleidung (das Unternehmen Barbarossa war im Spätsommer 1941 gestartet worden) und ohne Nahrung erfroren und verhungerten zehntausende deutsche Soldaten bei der historischen Schlacht um Stalingrad.

Die meisten verbrachten ihr letztes Weihnachtsfest im Kessel von Stalingrad. Heute gibt es nur noch wenige Zeitzeugen, denn diese müssten alle über 90 Jahre alt sein. Ich habe noch Freunde, deren Väter und Schwiegerväter dort gefallen sind. Von 300.000 Mann der sechsten Armee unter Generalfeldmarschall Paulus verblieben bei der Kapitulation am 31. Januar 1943 noch 90.000 Mann, die den Weg in die sibirische Gefangenschaft antraten. Zu Fuß machte sich eine endlose Kolonne völlig entkräfteter und ausgehungerter Männer auf den Marsch in die Gefangenenlager des Sowjets. Von diesen überlebten nur knapp 10.000 Männer die Strapazen in den Lagern. Einige davon kehrten erst nach über zehn Jahren aus der Gefangenschaft zurück. Konrad Adenauer hatte durch seinen Besuch im Januar 1954 in der Sowjetunion diese Freilassung bewirkt. Es gibt zahllose Berichte und Dokumentationen über diese Schlacht. Darunter ein Spielfilm von 1992.

Die Schlacht um Stalingrad war der Wendepunkt des Zweiten Weltkriegs. Die bis dahin erfolgreiche deutsche Wehrmacht wurde vernichtend geschlagen. Der Siegeszug der Nazis hatte sein Ende gefunden. Ab diesem Zeitpunkt befand sich die deutsche Wehrmacht auf dem Rückzug. Der Wahnsinn dieses Krieges, der 50 Millionen Opfer gefordert hatte, fand sein Ende bekanntermaßen am 9. Mai 1945 mit der Unterzeichnung der totalen Kapitulation Deutschlands.

Die Schlacht um Stalingrad hätte aber auch anders enden können. Der Tod und das Elend von 300.000 deutschen Männern und unzähligen Russen hätte vermieden werden können. Der Rückzug aus der umkämpften Stadt wäre noch vor der Bildung des russischen Rings um Stalingrad ohne weiteres möglich gewesen. Aber der „größte Führer aller Zeiten“ befahl die Stadt um jeden Preis zu halten. Wörtlich, bis zum letzten Mann! Diese strategisch völlig irrsinnige Entscheidung war dem Narzissmus dieses Verrückten geschuldet. Er wollte die Stadt, die den Namen seines Erzfeindes, der im Grunde ein Gesinnungsgenosse war, um jeden Preis halten. Koste es, was es wolle. Auch ein Kapitulationsangebot der Russen an die 6. deutsche Armee im Dezember 1942 wurde von ihm abgelehnt. Es war diesem Irren völlig gleichgültig, wie viele Menschen dabei geopfert würden. Sein Sprachrohr, der kleine Giftzwerg Joseph Goebbels, rief dann den totalen Krieg aus und das Ergebnis ist bekannt. Die meisten Opfer forderte dieser Krieg erst danach. All dies sind bekannte historische Tatsachen. Den älteren hierzulande sind diese Dinge noch durch die Erzählungen ihrer Eltern präsent.

Also was veranlasst mich dazu, darüber noch einmal zu schreiben, wo dies doch alles so gut dokumentiert ist? Zum einen sind es 70 Jahre, dass sich dieses Ereignis jährt. Zum anderen gibt es Parallelen zu der heutigen Zeit. Das klingt vermessen angesichts des großen Leids jener Tage.

Es sind die Durchhalteparolen, die „Alternativlosigkeit“, dieses um jeden Preis, und bis zum letzten Mann. Diese Parolen, die der Führer noch ausgab, als die Russen schon 500 m von seinem Bunker entfernt standen. Und bis zum letzten Moment wurden Greise und Kinder an die Front geschickt und geopfert.

Es ist dieses um jeden Preis Festhalten an einer Ideologie, diese Alternativlosigkeit, mit der auch heute dringliche politische und auch existenzielle Fragen durch die politisch Verantwortlichen geprägt sind.

Unsere derzeitige Bundeskanzlerin hat ja wohl diesen Begriff „alternativlos“ geprägt. Die Rettung des Euro und der Multikulturalismus sind alternativlos. Das ist natürlich Unsinn, denn es gibt immer Alternativen. Die Aufrechterhaltung des Euro in seiner jetzigen Form ist keineswegs alternativlos. Zahlreiche Fachleute wie Hans-Olaf Henkel, Professor Schachtschneider, Professor Hankel, Hans-Werner Sinn, Thilo Sarrazin und zahllose andere haben Möglichkeiten zur Lösung der Krise in der Eurozone aufgezeigt. Es gibt zum Beispiel sinnvolle Vorschläge zur Schaffung eines Nord- und Süd-Euro bis hin zur Rückkehr zu nationalen Währungen. Im Falle Griechenlands ist Letzteres sowieso unausweichlich.

All die zahlreichen sinnvollen Vorschläge von Fachleuten werden verworfen, um an einer Ideologie festzuhalten. Es ist nichts anderes als das Festhalten an einer Idee, die vernünftige Lösungen der Krise verhindert. Es ist die wahnhafte Idee, ohne Euro gebe es kein Europa und keinen Frieden. Das Gegenteil ist der Fall. Dies führt zurzeit ganz deutlich zu der antideutschen Stimmung in Griechenland und anderen südeuropäischen Ländern. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass innerhalb der EU noch einmal solche Ressentiments gegen die Deutschen aufkochen. Dabei ist Deutschland vollkommen unschuldig an dieser Krise, im Gegenteil, die deutsche Bevölkerung in seiner breiten Masse hat bereits einen hohen Preis bezahlt für die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie, dem so genannten Exportwunder (das ja nichts Neues und nicht dem zu verdanken) ist. Lohndumping, Agenda 2010, die Einschleusung billiger Arbeitskräfte aus dem Ausland und die Verlagerung von Produktionsstätten ins Ausland haben zu den niedrigen Lohnstückkosten in Deutschland geführt.

Die Deutschen haben das bezahlt mit einem massiv gesunkenen Wohlstand, niedrigen Reallöhnen und damit weitaus geringerer Kaufkraft. Dazu kommen natürlich noch die enorm gestiegenen Kosten durch die grüne Energiewende. Im Gegensatz hierzu sind der Wohlstand und die Kaufkraft in den südlichen Ländern permanent gestiegen, ohne dass diese irgendetwas dazu beigetragen hätten. Es hat dort keine Steigerung der Produktivität stattgefunden, sondern nur eine Umverteilung von Nord nach Süd. Wenn dies politisch gewollt ist, dann muss dies auch offen ausgesprochen werden. Dann müssen sich die verschiedenen oder auch die Blockparteien dezidiert äußern, dass sie dies so wünschen. Dann kann eine ehrliche Diskussion erfolgen. Dann können auch die Verantwortlichen benannt werden, was die so genannte Elite scheut wie der Teufel das Weihwasser.

Ein friedliches und geeintes Europa hängt nicht von der Existenz des Euro ab. Ein solches hatte es sehr wohl vor der Einführung des Euro gegeben und dies hat gut funktioniert. Es ist nun einmal nicht möglich, 27 Länder mit einer völlig unterschiedlichen Produktivität in einer Währungsunion unterzubringen. Gäbe es mehrere Währungen und Wechselkurse, würde sich die Wirtschaft der Länder über die Zinsen selbst regulieren. Wirtschaftsfachleute wie Hans-Werner Sinn und viele andere haben dies deutlich zum Ausdruck gebracht. Sie werden aber totgeschwiegen oder aber in eine rechtspopulistische Ecke gedrängt, was völlig absurd ist.

Es geht hier ausschließlich um wirtschaftliche Gesetzmäßigkeiten. Wenn man diese nicht akzeptieren will, muss man zugeben, dass man ein planwirtschaftliches sozialistisches System der Euro-Länder mit einer Umverteilung von Wohlstand von Nord nach Süd haben will. Die Linkspartei könnte dies wenigstens offen vertreten, da sie ja kommunistische Zielsetzungen verfolgt. Alle anderen müssen sich erklären. Die Umverteilung von Geld und Wohlstand ist aber eine Tatsache (Target 2) und sie wird durch alle möglichen Rettungsschirme und den ESM weiter fortgesetzt. Eine Umverteilung kann aber nur solange erfolgen, bis die letzte Kuh gemolken ist. Auch die so genannten Märkte wissen, dass Deutschland nicht unbegrenzt den Dukatenesel abgeben kann. Das Ende wird eine Verarmung aller sein.

Wir wollen aber keine Alternativlosigkeit, wir wollen eine echte Alternative! Wir wollen ein friedliches Europa der Nationen. Wir wollen ein kulturell authentisches Europa mit all seinen liebenswerten regionalen Eigenheiten. Wir wollen keine erneute alternativlose mörderische Ideologie in Europa, die uns erneut in Elend, Armut und Unfrieden führt. Wir wollen keine EUdSSR.

Wir wollen eine lebenswerte Zukunft für unsere Kinder!

Ich wünsche Allen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und hoffentlich noch viele weitere.




Der kleine Unterschied

In Neukölln wurde eine 20-jährige Frau von den drei Türken Osman D. (17), Amir H. (18), Mohamad El-S. (17) vergewaltigt. Sie bekamen Bewährung und niemand schert sich drum – das ist Deutschland! In Indien wurde vor einer Woche eine Studentin Opfer einer Gruppenvergewaltigung und in Neu Delhi gab es deswegen am Samstag Massenproteste für mehr Schutz für Frauen. Bericht und Video hier!

(Spürnase: Raffael)




Nacktprotest gegen Mursi in Schweden

Alia Majida Al-Mahdi (Bildmitte) hat sich wieder ausgezogen, diesmal aus Protest zum ägyptischen Verfassungsentwurf. Sie stand gestern nackt vor der ägyptischen Botschaft in Schweden, mit einer ägyptischen Fahne hoch überm Kopf haltend. Bei dieser Aktion war sie nicht allein, sondern mit zwei ukrainischen Aktivistinnen der Organisation FEMEN. (Weiter u.a. mit Videos auf Pârse & Pârse, heute berichtet auch die BILD)




Pakistan: Moslems verbrennen Moslem

Wie einfach ist es doch in islamischen Ländern, einen Nebenbuhler, den bösen Chef oder einen Erbonkel um die Ecke zu bringen. Man sagt einfach, der Betreffende habe einen Koran verbrannt, und schon wird er von einem Moslem-Mob umgebracht – geköpft, erschossen, erhängt oder verbrannt. So ging es gerade einem Mann in Pakistan, aber nicht jeder Fall dringt bis zu uns in den Westen.

Und da wir gerade in Pakistan sind: eine Geisel der islamischen Taliban bittet um ihr Leben. Dieser Deutsche war als Entwicklungshelfer dort hinten tätig. Wann merkt endlich der letzte Blöde, daß man Ländern wie Pakistan nicht helfen kann. Und bitte keine islamischen pakistanischen Flüchtlinge zu uns lassen. Das ist eine höchst problematische Klientel. Die Bitte wird nur bei unseren Asylanten-Anbetern nichts nützen. Lieber lassen sie sich abstechen!




Mossad-Chef Halevy über arabischen Frühling

Der ehemalige Chef des israelischen Geheimdienstes gab der Schweizer WELTWOCHE ein Interview. Efraim Halevy (Foto) leitete von 1998 bis 2002 den Mossad. Wir dokumentieren hier den Teil über den verkorksten „arabischen Frühling“, Syrien, Libyen, Iran und Palästinenser:

Weltwoche: Seit Monaten ist der Nahe Osten im Umbruch. Welche Entwicklungen erwarten Sie für die nahe Zukunft?

Halevy: Man sollte vorsichtig sein mit Prognosen bei Ereignissen, bei denen Massen involviert sind. Das haben wir aufgrund der jüngsten Entwicklungen gelernt. Die Kraft und die Dynamik der Masse im Voraus richtig einzuschätzen, ist äusserst schwierig. Es gibt deshalb Typen von Ereignissen, die nicht prognostiziert werden können.

Werden wir konkret: Wie lange kann sich der syrische Diktator Baschar al-Assad an der Macht halten?

Das hängt ganz davon ab, mit welchen Mitteln seine Gegner ausgerüstet werden. Ein Zurück gibt es für ihn aber nicht mehr. Er wird sich so lange an die Macht klammern, wie er kann. Ich hätte im Übrigen nie gedacht, dass er so lange durchhalten würde. Seine Entschlossenheit und seine Grausamkeit gegenüber den eigenen Bürgern haben mich überrascht.

Israel hat Angst, dass Assad sein Arsenal an chemischen Waffen einsetzen könnte.

Angst ist das falsche Wort.

Wie würden Sie es denn nennen?

Wir sind besorgt. Chemische Waffen sind eine schlimme Sache. Ihr Einsatz würde nicht nur Israel, sondern auch Westjordanland, Jordanien und den Libanon in Mitleidenschaft ziehen.

Um die Krise in Libyen zu beenden, intervenierte die Nato zusammen mit arabischen Staaten. Das war das Ende von Muammar al-Gaddafi. Weshalb schaut der Westen dem syrischen Bürgerkrieg so ­lange tatenlos zu?

Syrien können Sie mit Libyen nicht vergleichen. Die Revolution in Libyen fand in ­einem geografisch isolierten Land statt. Aber Syrien grenzt an die Türkei, an den Irak, an Jordanien, an Israel, an den Libanon. Wenn Syrien bebt, sind die Schockwellen im ganzen Nahen Osten spürbar. In Syrien wirken aufgrund der geopolitischen Lage des Landes andere Kräfte als in Libyen. Jede Änderung in Syrien hat einen starken spillover-Effekt auf die ganze Region.

Gerade deshalb wäre es wichtig, die Lage in Syrien unter Kontrolle zu bringen.

Der Westen hat inzwischen aber eingesehen, dass sein Eingreifen in Libyen ein sehr grosser Fehler war.

Der Sturz von Gaddafi war ein Fehler?

Das Resultat der Intervention ist bescheiden. Die Milizen sind immer noch da. Es gab zwar Wahlen, aber sie waren ein Witz. Libyen ist ein Versagerstaat. Alle Waffen, die Gaddafi den Russen abgekauft hatte, waren nach dem Zerfall der Zentralregierung unbewacht, und jeder konnte Raketen, Waffen und Munition erwerben. Niemand weiss heute, was die grosse Idee war, die zur Intervention geführt hat. Und weshalb wurde interveniert? Weil der französische Philosoph Bernard-Henri Lévy die Idee hatte, dass man etwas unternehmen müsse, um den Bürgerkrieg in Libyen zu beenden.

Paris und London liessen sich davon überzeugen und wurden aktiv.

Stichhaltige Gründe, die dafür gesprochen hätten, kann ich aber nicht ausmachen.

Einspruch: Es galt, dem Gemetzel in ­Li­byen ein Ende zu setzen.

Libyen hat rund vier Millionen Einwohner. Es war kein Genozid, sondern ein Bürgerkrieg, bei dem sich Stämme aus dem Westen und aus dem Osten bekämpften. Bedeutet das Eingreifen der Nato in Li­byen, dass sie in allen Stammeskriegen intervenieren wird? Weil sie plötzlich einen Anfall von Moral hatte? Ein Flugzeug der Nato hat den Konvoi aufgespürt, in dem Gaddafi sass, und Gaddafi wurde aus der Luft erledigt. Ja ist es denn neuerdings die Aufgabe der ­Nato, unliebsame Diktatoren umzulegen?

Immerhin hat Russland das Eingreifen nicht torpediert.

Die Russen liessen die Intervention zu, weil sie nicht begriffen, was der Westen vorhatte. Heute sagen sich die Russen, ­Libyen war genug, dieser Fehler soll sich nicht wiederholen. Der Westen kann in ­Syrien nicht intervenieren, weil er keine internationale Legitimität hat, solange Russland, zusammen mit China, das Veto gegen ein militärisches Vorgehen in Syrien einlegt. Nur wenn die Gefahr steigt, dass chemische Waffen zum Einsatz kommen, wäre ein Eingreifen gerechtfertigt.

Die israelische Regierung droht in regelmäs­sigen Abständen, dass sie das iranische Nuklearprogramm militärisch stoppen wolle.

Ein Angriff sollte nur das letzte Mittel sein. Denn wir dürfen uns keinen Illusionen über die Konsequenzen hingeben.

Wäre Israel denn in der Lage, es im Alleingang zu tun?

Wir können viel machen – aber was meinen Sie mit «es»?

Fortschritte im Nuklearprojekt verzögern oder die Anlagen zerstören.

Das will ich nicht kommentieren. Aber ich bin der Ansicht, dass wir eine glaubwürdige militärische Option auf dem Tisch haben sollten. Gleichzeitig müssen wir uns fragen: Was wollen wir? Die Antwort ist klar: Dass Teheran seine militärische Nuklearoption aufgibt. Die internationale Gemeinschaft übt deshalb mit Sanktionen Druck auf den Iran aus, damit er den Dialog aufnimmt.

Bisher haben die Sanktionen nicht gewirkt.

Die Sanktionen sind im Iran bitter spürbar. Die Iraner beginnen jetzt sogar, das zuzugeben. Ihre wirtschaftliche Lage ist alles andere als rosig. Sie verlieren wegen der Sanktionen grosse Geldsummen. Erstens gingen die Ölexporte um fünfzig Prozent zurück. Zweitens steigen die Preise für Nahrungsmittel ständig. Und drittens beginnt die Bevölkerung, ihren Unmut auszudrücken.

Ende November hat die Uno den Status der Palästinenser aufgewertet. Hilft das bei der Realisierung des Staates Palästina?

Nur für eine kurze Zeit. Machmud Abbas, der Präsident der Palästinenser, hatte seinen Moment in der Geschichte. Er ist in der Uno-Generalversammlung gegen die USA und gegen Israel aufgestanden, und Europa unterstützte ihn dabei. Aber der Staat in der Westjordanland ist eine Fiktion. Abbas hat keine Kontrolle über den Gazastreifen, dort regiert die Hamas, und seine Fatah-Partei ist in der Krise.

Vielleicht hilft ihm eine Versöhnung mit der Hamas?

Ich glaube nicht, dass das möglich sein wird. Denn eine Versöhnung mit der Hamas wäre der Anfang vom Ende der Fatah als wichtigster Partei der Palästinenser. Abbas ist heute zwar Präsident der Palästinenser. Aber Chaled Maschal…

…der Chef des Politbüros der Hamas…

…strebt diesen Posten an und will zur nationalen Figur der Palästinenser aufsteigen. Würden heute Wahlen in Westjordanland und im Gazastreifen durchgeführt, erhielte die Hamas eine deutliche Mehrheit. Und wenn die Hamas und die Fatah fusionieren sollten, ist es klar, wer den Ton angeben wird. Abbas weiss das.

Also wird nichts aus der Versöhnung und dem Traum vom Staat Palästina?

Die Tatsache, dass Abbas wieder mit der Hamas spricht, bedeutet noch lange nicht, dass er sich mit ihr wieder versöhnen will.




Bremen: Schwere Brandstiftung in Kirche

Im stark bereicherten Bremer Stadtteil Osterholz brannte vergangene Nacht die Kapelle des Gemeindehauses der evangelischen Trinitatis-Gemeinde (Foto). Aufgrund der Spurenlage geht die Polizei von einer schweren Brandstiftung aus.

Die Nordwest-Zeitung berichtet:

Ein Brandstifter hat kurz vor Weihnachten in der Kapelle einer Bremer Gemeinde ein Schaden in Höhe von ungefähr 100.000 Euro angerichtet. Menschen wurden bei dem Feuer in der Nacht zum Sonnabend nach Feuerwehrangaben nicht verletzt.

Unbekannte waren offenbar durch eine eingeschlagene Scheibe in die Kapelle eines evangelischen Gemeindehauses eingedrungen und hatten dort nach Augenzeugenberichten Gesangbücher aufgehäuft, mit Benzin übergossen und angezündet. Selbst das Dach fing Feuer, teilte ein Polizeisprecher mit, wegen der Hitze barsten die Fenster.

Anwohner hatten das Feuer im Stadtteil Osterholz-Tenever gegen zwei Uhr früh bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Die Polizei ermittle wegen schwerer Brandstiftung, bestätigte der Sprecher am Sonnabend. Nur eine halbe Stunde vor der Tat sei wenige hundert Meter entfernt eine verdächtige Person auf dem Dach einer Turnhalle gesehen worden, ein Zusammenhang sei möglich. Auch ein Auto vor der Gemeinde hatte der Täter nach Augenzeugenberichten anzuzünden versucht.

„Zunächst gibt es keinen Anhaltspunkt für einen gezielt anti-kirchlichen Anschlag“, betonte der Polizeisprecher. Die Kirche der evangelischen Trinitatisgemeinde Tenever ist jedoch erheblich beschädigt, auch der Weihnachtsgottesdienst dürfte ausfallen.

Täuscht der Eindruck oder nehmen Fälle von Kirchen-Brandstiftungen in letzter Zeit in Deutschland stark zu?

» Fotogalerie zur Brandstiftung im Weser-Kurier




Deutschland als Beutegesellschaft

Die Sezession hat einen zweiseitigen Artikel über die kurdisch-libanesischen Großfamilien wie den Miri-Clan und die Hilflosigkeit des Rechtsstaates in Städten wie Berlin, Bremen und Essen geschrieben, der zudem mit sehr vielen Links untermauert wird. Zur Lektüre empfohlen!




Video: Irakischer Christ über Islam und Koran

Am vergangenen Samstag kamen 19 Islamkritiker aus Stuttgart nach München, um die Kundgebung gegen das ZIE-M zu unterstützen und in der Stadt Unterschriften für das Bürgerbegehren zu sammeln. Einer davon ist Josef (im Bild links), ein irakischer Christ, der die islamische „Bereicherung“ hautnah erlebt hat. Er ist einer von 1,5 Millionen Christen, die in den vergangenen zehn Jahren aus ihrem Heimatland fliehen mussten. Sie haben als Christen nackte Todesangst, denn nachdem im Irak die islamische Büchse der Pandora geöffnet wurde, sind sie so gut wie Freiwild für korankonform tötungswillige Moslems.

(Von Michael Stürzenberger)

Josef berichtet Unfassbares: Sein Cousin wurde bei lebendigem Leibe geköpft. Es komme vor, dass im Irak Menschen auf der Straße gefragt werden, ob sie Christen sind, und bei einem „Ja“ wird eine Waffe gezogen und abgedrückt. Es ist der blanke Horror, der sich für Christen nach dem Sturz von Saddam Hussein ergeben hat. Es ist unbestritten, dass Hussein ein gewissenloser, mordender und folternder grausamer Diktator war, aber über die Christen hat er immerhin seine schützende Hand gehalten. Denn er wusste, dass sie in der Regel fleißig, bildungsbeflissen und wichtig für die irakische Wirtschaft sind.

Es ist mehr als bezeichnend, dass die extrem linken Gegendemonstranten auch bei Josefs Rede ihr „Es gibt kein Recht auf rechte Propaganda“ herunterleierten. Ein Passant kam während Josefs Rede auf uns zu und rief:

„Ich will Ihnen den Mund verbieten! Ich will, dass Sie hier verschwinden! Sie müssen sich mein Geschrei anhören!“

Eine russischstämmige Islamkritikerin versuchte ihm dann zu erklären, dass in allen islamischen Ländern Christen und Andersgläubige massiv bedroht sind. Im Video ist die Diskussion zu sehen:

Im zweiten Video liest Josef aus einem original arabischen Koran vor. Wir bekommen es ja immer wieder von Moslems in Deutschland zu hören, arabisch könne man nicht übersetzen und daher seien alle deutschen Übersetzungen falsch. Diese dreisten Lügen sind Teil der Taqiyya-Kampagne, um den Islam zu schützen und ungehindert weiter ausbreiten zu können. Auch bei diesem Vortrag des irakischen Christen schrieen die linken Gegendemonstranten:

„Wir wollen keine rechte Hetze!“

Morgen: CSU-Stadtrat Marian Offman bei der extrem linken Gegendemo zur Kundgebung der FREIHEIT

(Kamera: Thomas Weiß)




Intellektuelle Ciceronen: Niggemeier Platz 130

Der Cicero hat wieder eine Liste (hier die alte von 2007) der 500 „wichtigsten Intellektuellen“ des Landes veröffentlicht. Auf Platz 1 der Schüttelreim-Onanist Günter Grass (vormals SS), auf Platz 4 die Alt-Lesbe und „Ich-habe-abgetrieben“-Lügnerin Alice Schwarzer, Platz 26 die medial dauerbedüdelte protestuntische Bischöfin im Ruhestand, Käßmann, Platz 67 Charlotte Roche mit ihrer feuchten Vagina und auf Platz 130 die erwiesenermaßen ziemlich hohle Birne von Stefan Niggemeier (Foto), der als Erbsen zählender „Medienjournalist“ in seinem Bild-Blog jahrelang nachgerechnet hat, ob tatsächlich 17 oder nur 16 Tote über die Friedhofsmauer gesprungen sind, und dann die weltbewegende Diskrepanz als Sensation absonderte. Jetzt ist der „Sesselpupser“ und „Korinthenkacker“ (Broder, Cicero-Platz 37) anscheinend bei Spargel Online.

PI gratuliert dem Schwachstromelektriker und Koranexperten Niggemeier – lesen Sie dazu das hier – und freut sich schon, wenn er auf der „Tellekt-Uell-In“-Liste (Brecht) im Jahre 2015 auf dem gebührenden Platz 1 der Tuis steht, falls es den Cicero bis dahin noch gibt. Ansonsten kann ja das Bild-Blog einspringen und ihn zur Koryphäe des Jahrhunderts salben. Armes Deutschland, so reich an Intellektuellen!




Gold der Bundesbank lagerte im Kongo

Ein Teil unseres Goldes lagerte vor Jahren im Kongo. Das sagt eigentlich schon alles über die Bananenrepublik Deutschland. Und die Bundesbank kann heute noch so lange herumeiern, wie sie will, und dämliches Zeugs daherschwafeln, der Warschauer Pakt bedroht uns nicht mehr. Unser Gold gehört nach Deutschland und in kein anderes Land – aber möglichst weit von Berlin weg! Und die Lager-Liste muß veröffentlicht werden, damit alle Bürger Bescheid wissen, was da Sache ist. Hier können Sie schreiben!