Es wird immer bizarrer in diesem Land. Gestern lief anscheinend eine Anne-Will-Quasselrunde. Dort hat sich ein deutscher Bettler beschwert. Die Welt schreibt: Er gibt auch Einblick in das Leben auf der Straße. Dass dies in jüngster Zeit härter werde, habe viel mit ausländischen Bettler-Banden zu tun. Diese seien eine „große Gefahr“, so Brox. Einheimische Obdachlose würden deshalb weniger Geld bekommen, würden teilweise beleidigt, angegriffen und ausgeraubt. „Die Zugereisten nehmen uns Obdachlosen die Existenz weg“, klagte er. Ist doch klar, daß ein illegaler Zigeuner bei uns mehr zählt als ein eingeborener Deutscher. Könnte er langsam wissen!

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73 KOMMENTARE

  1. Deutsche Bettler sind ja auch selber schuld, Alkis und generell der Bodensatz der Gesellschaft.

    Bettelnde Zigeuner hingegen sind „Flüchtlinge“, „mobile ethnische Minderheiten“ und sowieso „eine bunte Bereicherung“ für unser tristes, graues, spießiges Deutschland.

    Also, ich kann nur erkennen, dass hier die Politik der Mitte auch endlich ganz unten greift. Warum soll nur ein deutscher Kevin-Torben seinen iPod an Murad abgegeben müssen auf dem Schulhof?

  2. Dieser Unterschied dürfte auch tatsächlichen vielen hier aufgefallen sein. Noch vor Zwanzig Jahren waren Obdachlose zwar (in vielen Fällen zu Unrecht) sozial geächtet, aber in den wenigsten Fällen eine Gefahr für die Allgemeinheit.

  3. Er gibt auch Einblick in das Leben auf der Straße. Dass dies in jüngster Zeit härter werde, habe viel mit ausländischen Bettler-Banden zu tun. Diese seien eine “große Gefahr”, so Brox.
    ———————

    Das letzte Wort soll sicher“ Bronx“ heissen,es würde den Artikel eine zukunftsweisende Richtung geben!!!

  4. härter werde, habe viel mit ausländischen Bettler-Banden zu tun. (…) Einheimische Obdachlose würden deshalb weniger Geld bekommen, würden teilweise beleidigt, angegriffen und ausgeraubt. “Die Zugereisten nehmen uns Obdachlosen die Existenz weg”, klagte er

    „JEHOVA. ER hAT JEHOVA GESAGT!

  5. Ich habe mir diese Sendung angetan.
    Vera Lengsfeld hat Klartext geredet. Ein drittel des BSP wird in Deutschland für soziale Zwecke ausgegeben, 2 millionen Menschen arbeiten in Deutschland in der Sozialindustrie…mehr als in der Autoindustrie… Sie wurde dann auch gleich nieder gebrüllt.. Diese Frau hat einen klaren Verstand…

  6. Ich empfehle Berthold Brechts „Dreigroschenoper“.
    Zustände in Deutschland wie vor 90 Jahren!!

  7. Ich mag keine Bettler und es dürfte sie in diesem Sozialstaat(oft zu sozial)nicht geben!!!
    Wo bleiben denn hier die Kämpfer für die Menschenwürde/rechte,denn würdelos ist betteln allemal.
    (ich meine nicht die Bettler in anderen Staaten,ohne staatliche Versorgung,wo es ums verhungern geht)

  8. Man darf die Menschen nicht alle über einen Kamm scheren. In jeder Schicht oder Gruppe herrscht Wettbewerb. Und in jeder ökologischen oder ökonomischen Nische richtet sich eine daran angepaßte Gruppe ein. Und wenn eine Gruppe straff organisiert ist, dann ist sie im Vorteil. Hier in dem genannten Beispiel von Anne Will ist es ja so, daß es um ein- und denselben Futtertrog geht. Nämlich um die milden Gaben weichherziger Menschen. Jedoch besteht die eine Gruppe aus herkömmliche Obdachlosen, oft auch Alkoholiker dabei, die andere Gruppe ist ein straff organisiertes Großfamiliensystem, dessen Geschäftsmodell das berufsmäßige Betteln ist.
    Formal ist es dasselbe, beides ist Bettelei, jedoch bringen in einem Fall die Obdachlosen gerade genug Geld für sich selbst zusammen, die andere Gruppe jedoch betreibt es als sehr gut organisiertes Geschäft.

  9. Warum bekommen die Bettelbanden nicht ***Gelöscht!***?

    .

    ***Moderiert! Mit solchen Kommentaren wird die Moderation aufrecht erhalten! Mod.***

  10. Der Gipfel der Frechheit – ich bin außer mir!

    „“Die Moschee, die Sie hier im Bild sehen – mit dem islamischen Glaubensbekenntnis an der Front – steht nicht etwa irgendwo im Orient, sondern in Hamburg-Schnelsen!

    Hamburger Abendblatt:

    Die Minarette ragen 14 Meter hoch in den Dezemberhimmel. Die strahlend weiße Fassade schmückt eine stilisierte Kuppel, darüber arabische Schriftzeichen. Und eine deutsche Übersetzung: “Niemand ist anbetungswürdig außer Allah.”…““
    http://www.zukunftskinder.org/?p=33954#comment-9187

  11. #2 wieauchimmer

    Eher vor 30 Jahren. Denn auch schon vor 20 Jahren liefen agressive Zigeunerbanden durch die Innenstädte und forderten penetrant: „Geben Mark!“ Und belästigten das Umland. Die Ereigneisse in Rostock/Lichtenhagen 1992 waren ein direkte Folge davon, weil die Behörden die Menschen damals mit dem Zigeunerproblem alleine gelassen haben.

  12. OT

    Ein NPDler darf auf Phoenix sprechen!

    Von mir gibts nur etwas für Deutsche Bettler und Giftler und Österreicher,kein Geld, nur essbares.

    Bisher hat noch nie einer abgelehnt obwohl manche Giftler die Bratwurst wie einen Fremdkörper in der Hand halten

    Bin ich jetzt Rassist?

  13. „…’Der Begriff der multikulturellen Gesellschaft ist kein Harmoniebegriff. Vielmehr trägt er eine geballte Ladung Zündstoff in sich. Manche bejammern das, weil sie Angst vor der Auseinandersetzung haben. Einige erkennen darin die wertvolle Chance, die … verflachten … europäischen Kulturen widererstarken zu lassen‘ …“

    Der Grünen-Priester Daniel Cohn-Bendit hat es bereits vor Jahren unverblümt ausgedrückt und füht hinzu:

    „Wir wollen eine Welt der konstanten Auseinandersetzung. Wir wollen größeres Chaos!“

    Monatsschrift „Patrioten für Deutschland“ (1989)

    Voilà.

  14. Von mir bekommen nur deutsche Obdachlose Geld!

    Letzte Woche bei uns vor dem örtlichen Edeka: eindeutig eine Art rumänischer Bettler kniend vor der Eingangstür!

    Wirklich schlimm ist es geworden.

  15. Johannes Gross 1982: „In Frankfurt gibt es eine besondere Kleinkriminalität, Diebstahl und Raub, für die Banden fixer Zigeunerkinder verantwortlich sind. Die Polizei, so verrät ein Gewährsmann, wage es nicht, die Bevölkerung vor ihnen sachgemäß zu warnen, weil sie den Vorwurf der Ausländerfeindlichkeit, des Rassismus, der Minderheitenverfolgung fürchte. Noch unter jedem Regime gehörte der Maulkorb zur korrekten deutschen Straßenkleidung.“

  16. OT

    PI ist immer noch nicht über Google zu erreichen, dieses Land mit „unserer“ Führerin macht mir allmählich große Angst!

  17. Betteln muss erlaubt sein. Aber Bettler dürfen nicht außerhalb des Rechtssystemes gedrängt werden. Wenn einem Bettler Unrecht geschieht, muss ihm von der Polizei genauso geholfen werden wie jedem anderen.

    Auch wenn in Deutschland niemand betteln müsste, wird es immer Bettler geben. Es ist nun mal nicht jedermanns Sache, sich von einem Amt bevormunden zu lassen. Manche Bettler definieren eben ihre Ehre anders als der Anatolier, der zwar seine Ehre verliert wenn seine Tochter einen Jungen anschaut, sich aber nicht zu schade ist, das Amt anzubetteln und sich von denen füttern zu lassen, die er so sehr hasst.

    Wenn ich einen Bettler sehe, ob Alki oder nicht, ich habe immer einen Euro für den. Allerdings nicht, wenn ich fühle, dass der die Gutmütigkeit ausnutzen will. Ich werde keinem Bettler meinen Einkaufswagen überlassen damit der den an den Port schiebt und den Euro kassiert. Ich werde auch keinem anderen aggressiven Bettler auch nur einen Cent geben.

    Man sieht aber in den Augen der Bettler, deren wirkliche Situation. Einfach mal hinschauen.

  18. @ #10 elohi_23 (06. Dez 2012 10:10)

    Grünen-Priester Daniel Cohn-Bendit

    Müsste das nicht Grünen-Hohepriester heißen?

  19. Bettler Brox „bewahrt sich seine Würde“, indem er nicht, wie es meist erlaubt ist, bescheiden am Rand sitzt, sondern auf die Passanten zugeht, sie anspricht und nötigt, ihm etwas zu geben. Er will „niemandem auf der Tasche liegen“ und versteht sein Betteln als Berufsausübung. Außerdem bekommt er auf diese Weise in wenigen Stunden wesentlich mehr zusammen, als ihm das Amt pro Tag auszahlen würde (12,50 Euro). Nach seinen Angaben kommt er auf 20 bis 30 Euro. Vor einiger Zeite erzählten mir hingegen zwei junge Männer (aus gutem und wohlhabenden Elternhaus), dass sie regelmäßig in die nächste Metropole fuhren, um dort zu betteln. Sie erwirtschafteten pro Tag mehrere hundert Euro.
    Brox und Butterwegge waren gestern das absolute Dreamteam, unterstützt von der Hamburger Tafeltante, die „Hungrigen“ Speis und Trank bietet. Leider konnte sich Vera Lengsfeld in Talkrunden gegen aggressive, freche linke Weltveränderer nicht durchsetzen. Straußtochter Hohlmeier wirkte dagegen souveräner.
    Dass man sich von Hartz IV gut ernähren und leben kann, haben Herr und Frau Sarrazin im Selbstversuch bewiesen. Allerdings müsste man dann am Nikotin- und Alkoholkonsum möglicherweise etwas einsparen.
    Die Armut in Deutschland ist ein moderner Mythos.

  20. @ #15 Wilhelmine

    Tja, Genossin Merkelowa ist noch von der alten Schule – das Für-nicht-existent-erklären von unliebsamen Meinungen hat sie von der Pike auf gelernt.

    Ob „kewil“ immer noch sein Kreuz bei der CDU macht?

  21. #nachbar27
    Ich habe mir diese Sendung angetan.
    Vera Lengsfeld hat Klartext geredet. Ein drittel des BSP wird in Deutschland für soziale Zwecke ausgegeben, 2 millionen Menschen arbeiten in Deutschland in der Sozialindustrie…mehr als in der Autoindustrie… Sie wurde dann auch gleich nieder gebrüllt.. Diese Frau hat einen klaren Verstand…

    ja, den hat Vera Lengsfeld wirklich.Sie kann vor allen Dingen hervorragend analytisch denken. Das stöert sehr in ihrer eigenen Partei der CDU. Gerade wegen ihrer Unerschrockenheit ist sie wohl auch nicht mehr Buntestagsabgeordnete.
    So etwas kann man in keiner Partei gebrauchen.

  22. @ #15 Wilhelmine (06. Dez 2012 10:22)

    Wenn man sich das Wahlergebnis von Angela Merkel bei dem CDU-Parteitag anschaut (über 97%), dann muss man allmählich an die Sowjetunion“ und DDR denken.
    Wer als erster aufhört zu klatschen, der geriet in Ungnade.

  23. @ #24 elohi_23

    Ich vermute, dass bei dieser Abstimmung schon alle CDU-Abweichler in eigens eingerichteten Umerziehungslagern in der Uckermark (Merkelowas Heimat-Einöde) saßen. Anders ist diese Ergebnis von ca. 101 % ja nicht zu erklären.

    Oder aber die CDU’ler sind tatsächlich solche charakterlosen Lumpen, denen es völlig egal ist, wessen ******* sie lutschen, hauptsache sie bleiben an der Macht.

    Könnte ich mir auch gut vorstellen.

  24. #19 felixhenn

    Wenn man in die Augen der BettlerInnen schaut, sieht man bei den routinierten Profis das größte Elend. Ich habe einmal mitbekommen, wie eine Gutmenschin einer Zigeunerbettlerin statt Bargeld einen Kaffee und ein belegtes Brötchen schenkte. Sie nahm es mit einem solch haßerfüllten Blick entgegen, dass ich schon befürchtete, sie schüttet der Spenderin den Kaffee ins Gesicht. Vor der Kunschaft gemütlich Kaffee trinken und Brötchen essen, wäre geschäftsschädigend und würde vom kontrollierenden Chef oder seinen Handlangern wahrscheinlich streng bestraft. Nur Bares ist Wahres und der Bau eines Zigeunerpalastes ist selbst in Rumänien teuer.
    Im Gegensatz zu den aggressiven oder sich als körperbehindert darstellenden Bettlern schätze ich die Straßenmusiker aus Osteuropa, die meist sehr professionell auftreten und meiner Meinung nach zurecht Spenden verdienen.

  25. Hier auf PI finden sich Berichte von Osteuropäischen Bettlern die mit dem Audi A4 zur Arbeit fahren, von Häusern die Zigeunerclans in der Heimat bauen, in Köln bis zu € 300,- täglich in Münzen bei der Bundesbankfiliale abliefern, und, und, und….

    Die Sendung gesten war ein echter Belastungstest für meinen Blutdruck. Ein bösartiger Grünling warf Lüge um Lüge in die Runde. Mich erinnerte er dabei in Habitus uns Mimik an den „Grimma Schlangenzunge“ aus der „Herr der Ringe“ Verfilmung…..

    semper PI!

  26. @ #25 Heidenspaß (06. Dez 2012 10:37)

    Machterhalt ist das einzige Ziel, was diese machtgeilen Karrieristen anstreben.

    Macht macht geil! 😉

  27. OT

    Update Holland: Es wird immer widerlicher. Die kickboxtrainierten Marokkaner haben offensichtlich Massenschächtfest gefeiert:

    Zudem wurde bekannt, dass am vergangenen Sonntag neben Nieuwenhuizen auch Niels van Steen von den gastgebenden Buitenboys Opfer schwerer Prügelattacken wurde. Der Torwart war dem Linienrichter zur Hilfe geeilt.

    Was die in Holland dem Fußballbund bestens bekannten Marokkaner sonst noch so trieben und was politisch korrekt solange unter den Gebetsteppich gefegt wurde, bis es den ersten Toten gab:

    Dem „Telegraaf“ berichtete KNVB-Schiedsrichter Jeroen Schouten von einem Vorfall, in den die Mannschaft Nieuw-Slotens bereits vor einigen Wochen involviert gewesen war. Demnach habe er das Spiel gegen Sporting Almere abbrechen müssen, weil unter den Spielern eine Massenschlägerei ausgebrochen war. „Die Spieler schlugen sich gegenseitig blutig, die Polizei hat die Schlägerei dann beendet. Ich bin zu meinem Auto gerannt und weggefahren, aus Angst, dass sie ihre Wut auch an mir auslassen“, sagte Schouten: „Meine Frau wollte, dass ich sofort aufhöre.“

    http://www.welt.de/sport/article111844982/Nach-Pruegelattacke-schmeissen-100-Schiedsrichter-hin.html

  28. #27 Abu Sheitan

    Grüess Di 😉

    Ich halte es so wie Du. Strassenmusikanten bekommen von mir immer ein paar Fränkli.

    Was ich aber absolut nicht ertragen kann, sind diese „s.v.p. Madame“ – Rufer. Und bei uns waren vor noch 2-3 Jahren noch Frauen zu sehen, die ihre Kleinkinder mitnahmen (sogar im tiefsten Winter) um noch mehr Mitleid zu erhaschen. Kinder sieht man heute nicht mehr, das wurde zum Glück unterbunden.

    Ich habe einen Dokumentarfilm gesehen, über diese Clans, die Bettler auf die Strasse schicken. Und in Rumänien richtige Protz-Villen besitzen. Seither bleibt bei mir das Portemonnaie zu……

  29. Erstaunlich offener Bericht in SpON über die Zigeunerbanden in Duisburg: Das Haus des Schreckens

    Zerschlagene Fenster, Schimmel an den Wänden, Müll vor den Türen – Hunderte Roma hausen in einem völlig heruntergekommenen achtstöckigen Mehrfamilienhaus in Duisburg. Zugleich leben viele im Viertel in Angst vor den Kriminellen unter den Zuwanderern.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/problemhaus-in-duisburg-roma-hausen-unter-unmenschlichen-bedingungen-a-870340.html

  30. Die gestrige Sendung von Anne Will habe ich teilweise verfolgt und Herr Brox, der Bettler, machte im Grunde einen recht sympathischen Eindruck. Seiner Obdachlosigkeit zum Trotz betreibt er mehrere Blogs, unter anderen ohnewohnung-wasnun.de, der für den Engagementpreis 2012 vorgeschlagen worden ist. So weit, so ehrenhaft.

    Seine offenbar tiefster innerer Überzeugung entspringende Vorstellung, mit dem Betteln „niemandem auf der Tasche“ zu liegen, hat mich dann aber doch sehr irritiert. Wie oben schon von Abu Sheitan geschildert, zieht Brox es aber auch aus anderen Gründen vor zu betteln, statt staatliche Unterstützung zu nutzen: Diese müsste er als Obdachloser täglich erneut beantragen, während er in der gleichen Zeit auf der Straße offenbar höhere Summen einnimmt.

    Dazu kommt wohl, dass es seinem Freiheitsdrang entgegenkommt, auf diese Weise seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Zugleich hält er das hiesige Sozialsystem aber für menschenunwürdig und fordert, den Betroffenen „eine Perspektive“ zu geben. Wie diese konkret aussehen soll und in welcher Weise das erreicht werden könnte, habe ich seinen Aussagen nicht entnehmen können.

    Unterstützt wurde er vom lautstark agierenden Christoph Butterwegge, dessen wann immer ich hinschaute griesgrämiger Gesichtsausdruck seine so ziemlich alles am deutschen Sozialstaat schlechtredende Haltung unterstrich.

    Interessant die Reaktion des Publikums: Neben ein paar schon äußerlich zu erkennenden jungen Unterstützern der „Mehr-Sozialleistungen“-Fraktion, gab es immer dann enthusiastischen Applaus, wenn Frau Lengsfeld oder Frau Hohlmeier den Thesen Butterwegges deutlich entgegentraten.

  31. #35 Dr. T

    Was fällt auf? Keine Verurteilung dieser ausländerfeindlichen Übergriffe, keine Nazivergleiche, stattdessen kaum verhohlene Sympathie für die Täter.

    Wenn es Deutsche gewesen wären, die sich mit den Zigeunern geprügelt hätten, wäre sicherlich von brutalen neonazistischen Übergriffen und Aufruf zur Lichterkette die Rede gewesen, so aber fällt es unter Folklore. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.
    Schliesslich schrieb schon der Cohn-Bandit: „Die multikulturelle Gesellschaft ist hart, schnell, grausam und wenig solidarisch, …

  32. OFFTOPIC: bitte mal prüfen was da los ist.

    Wenn man früher bei Google „Pi“ eingegeben hat kam als 2. Treffer Pi-news.

    Jetzt kommt nur noch die „Notseite“, Pi-news finde ich jetzt über Google gar nicht mehr.

  33. @#39 Cesare Beccaria (06. Dez 2012 12:38)
    Hier war doch mal eine rechte / konservative Sängerin Thema gewesen, wer war das nochmal? Gehörte auch zu „Pro“ oder „Freiheit“

  34. @ Abu Sheitan (10:28)

    Dass man sich von Hartz IV gut ernähren und leben kann, haben Herr und Frau Sarrazin im Selbstversuch bewiesen.

    Da muß ich entschieden widersprechen. Die Sarrazins haben den Gürtel für ganze 3! Tage enger geschnallt. Soeben nochmal nachgelesen. Diese 3-Tages-Diät dann auf das Leben zu transponieren in der Gewissheit: In 4 Tagen ist alles vorbei, dann kommt das dicke Schnitzel….

    Damit will ich aber nicht der These an sich widersprechen, sondern dem kurzsichtigen Schluß: Wozu brauchen wir Winterkleidung?: Ich bin gerade im T-Shirt draußen rumgelaufen und zwar eine ganze Viertelstunde! und lebe noch.

    Ich finde es bedauerlich im Vergleich zu der ansehnlichen Scharr an Tabellen und Grafiken mit Quellenangaben, so einen kurzfristigen Selbstversuch als Watsche für einen nicht kleinen Mitbürgerteil zu nutzen, da ich dem Buch im Ganzen (except Judengen) zustimme.

    Ich finde persönlich auch, daß man von täglich 12,50 € leben kann. Aber dieser Selbstversuch gilt nur für mich und verbittet mir selbst, ihn als Maßstab für Andere anzulegen. Der Definition „gut“ haftet dabei noch viel Diskurspotenzial an.

  35. #33 Simbo
    „Strassenmusikanten bekommen von mir immer ein paar Fränkli.“

    Hallo Simbo 😉
    Ich spende lieber Euronen.
    „Fränkli“ erinnert mich zu sehr an einen Hetzer gegen Stürzenberger und PI, der als GröHAZ (H=Humanist) in letzter Zeit sogar NÄHER nach links zum GröBAZ (B=Blogger)rückt.
    🙂

  36. Mein Großvater lehnte die Nazis ab und verlor durch den II. Weltkrieg zwei Kinder, u.a. durch Bombenangriffe. Er sagte immer zu mir: „Nicht der Amerikaner war an dem Tod meiner Kinder schuld, sondern der Hitler, der hat den Krieg angefangen.“

  37. @ Wilhelmine (10:22) & sickboy (12:23)

    OT

    PI ist immer noch nicht über Google zu erreichen, dieses Land mit “unserer” Führerin macht mir allmählich große Angst!

    Fast alle Nameserver weltweit gehören inzwischen einer Tochter von Google namens Max Monitor. Ein Schelm……
    Wenn man nicht mehr so grün ist, hilft das Progrämmchen TCP-View etwas.

  38. Die Website PI entzweit die gemeinsamen Kräfte, die notwendig sind um im Kampf gegen den Islam zu bestehen. Ohne unsere europäischen Mitbürger werden wir nicht bestehen können. Und was tut PI. Es benutzt den Begriff Ausländer und hetzt insbesondere auch gegenüber unsere europäischen Mitbürger. So wird das nichts! PI scheitert an sich selbst!

  39. #44 exKomapatient

    Ich kenne einige HartzIV-Empfänger persönlich und sehe auch immer wieder mal, wer aus dem Tafel-Laden herauskommt und dann seine vielen Tüten und Taschen, vollgepackt mit tadellosen Lebensmitteln, in einer modernen Großraumlimousine verstaut. Der Jahresurlaub wird z.B. im Kosovo verbracht, woher man geflohen ist oder man fährt in die alte Heimat, wo man noch Haus und Ländereien besitzt.
    Neben dem Tafel-Laden befindet sich ein ebenfalls mit öffentlichen Geldern geförderter Second-Hand-Laden, wo draußen Kleiderständer saisongemäß hochwertige Kleidung zu Schleuderpreisen anbieten. Ein neuwertiges Burberry’s Trenchcoat wurde z.B. für 10 Euro angeboten (Neupreis ca. 1500 Euro). Zur Zeit im Angebot hochwertige Winterjacken…
    Wer als HartzIV Empfänger die vielfältigen Angebote nutzt, die auch von Brox begeistert geschildert wurden, muss weder hungern noch frieren.
    Berlin scheint übrigens das Mekka der Obdachlosen und Hartzer zu sein. Dort können sie sogar, wenn noch freie Plätze übrig sind, kostenlos an Oper- und Theateraufführungen teilnehmen.
    Sarrazin bekommt sogar aus HartzIV-Kreisen mehr Zuspruch, als es „Die Linke“ je zugeben könnte.

  40. #46 #47 Jaime I El Conquistador

    Im Gegensatz zur gleichgeschalteten Presse, die die wahre Herkunft von Tätern verschleiert oder sogar verfälscht, bemüht man sich hier, Roß und Reiter zu benennen. Den Überbringer schlechter Nachrichten zu bestrafen, ist weder alternativlos noch hilfreich 😉
    Dass Ausländer überproportional an Gewaltverbrechen beteiligt sind, ist leider treurige Tatsache.
    Dass Hitlerdeutschland den Krieg begonnen hat, spricht die Amerikaner und Briten nicht vom Bombenterror gegen die deutsche Zivilbevölkerung frei. Dass, entgegen dem verbreiteten Mythos, für die militärisch sinnlose Vernichtung Hiroshimas „Der Japaner“ selbst die Verantwortung trägt, ist ebenso falsch.

  41. @ Abu Sheitan ()

    Na, da sehen wir doch in eine gleiche Richtung, was den Lebensstil einiger Hartzer betrifft, wenn auch Sie den Vergleich von Sarrazin nicht mehr anwenden.
    Ick bin ü. ein Bürger dieses Mekkas.
    Deswegen finde ich nicht so viel Respekt vor den

    Im Gegensatz zu den aggressiven oder sich als körperbehindert darstellenden Bettlern schätze ich die Straßenmusiker aus Osteuropa, die meist sehr professionell auftreten und meiner Meinung nach zurecht Spenden verdienen.

    Musikeunern. Die jaulen nämlich in B. aufs Gräßlichte durch die Gegend. Denen wird eher Geld gegeben, damit sie aufhören. Sie spielen den ganzen Tag das ein und selbe Lied, daß sie irgendwann mal einstudiert haben, selbst die „professionellen“ Ausnahmen klingen schrecklich.
    (ich selbst kann ein Repatoier von ca 100 Liedern auf meinen Gibsons begleiten und bin mal so arrogant.) 🙂

  42. Die Bereicherung kommt nun nachder Bereicherung der Mittelschicht auch ganz unten in der Gesellschaft an.

    Nur ganz oben fehlt diese Bereicherung noch, das muss sich ändern. 😀

    Aber dass nun deutsche Bettler abgezogen und verdrängt werden, ist eine logische Entwicklung.

    Zuerst wurde die Mittelschicht zum Berauben freigegeben, indem der volle Zugang zu Sozialleistungen und zum Arbeitsmarkt gewährt wurde, anstatt diese selbsterschlossenen Ressourcen der einheimischen Bevölkerung vorzubehalten und einen Zugang erst nach erfolgter Leistungserbringung der Einwanderer zu ermöglichen.

    Danach wurden bzw. wird die deutsche Mittelschicht aus ihren Vierteln vertrieben und von aggressiven, kampfwilligen „Einwanderern“ von den Strassen aus „deren Vierteln“ getreten.

    Naja, und nun sind die Bettler dran, sich von aggressiven, kampfwilligen „Einwanderern“ wegtreten, wegbeissen und wegdrängen zu lassen.

    Man muss sich wohl von dem Gedanken verabschieden, dass unsere Regierung uns irgendwelche Rechte auf unser Land, unseren Lebensraum, unsere Kultur und unser Überleben zugestehen würde, diese Zeiten sind anscheinend vorbei und wir werden uns um die Durchsetzung unserer Rechte wieder selbst kümmern müssen.

  43. Hier wäre doch mal wieder ein Plätzchen für eine Heitmeyer-Studie . Denn die konnte schon vor ein paar Monaten eine :

    „Vereisung des sozialen Klimas“

    feststellen. Darin spricht man vom

    „verrohenden Bürgertum“.


    Ja, das neue Bürgertum , …

  44. #53 exKomapatient

    Ob Sie mit B. Bonn meinen?
    Jedenfalls hatten wir in Bonn bis vor einigen Jahren recht viele Musiker aus Osteuropa. Es gab Geiger, Trompeter, Cembalon-, Akkordeon-Spieler. In der Regel spielten diese auf einem recht hohen Niveau. Der damalige Chef-Dramaturg der Bonner Oper lud recht viele von Ihnen ein, erzählte er mir jedenfalls. Eine Strassenmusikerin mit Akkordeon und Gesang hatte mir es besonders angetan, sie wurde meine Frau. Seit einigen Jahren werden die Strassenmusiker aus Osteuropa immer weniger, eigentlich richtiger die Nicht-zigeuner aus Ost-Europa, statt dessen sieht man fast an jeder Straßenecke muszierende Zigeuner, sie spielen natürlich laienhafter, aber meist noch besser als eine Dorfkapelle. Aber trotzdem vermisse ich doch die frühere Strassenmusikszene auf unseren Strassen. Aufdringlichkeit ging von diesen nie aus.
    Man konnte bei Ihnen stundenlang mit Kindern verweilen.

  45. #49 Jaime I El Conquistador (06. Dez 2012 13:55)
    Übrigens zwischen 1933 und 1945 ware die Deutschen nicht die Guten!!!

    —————-
    Also ich kann nur für meine Eltern und Grosseltern sprechen ,aber hier ich muss Ihnen, in diesem Bezug, entschieden widersprechen!!!

  46. @ kleinchuk (15:05)

    Es gab und gibt in Osteuropa wie überall in Europa hevorragende Musiker. Bei uns in Berlin „musizieren“ mittlerweile genau die von Ihnen zitierten Musigeuner. 🙂 Wobei es vereinzelt, gerade auch im Sommer, immer wieder sehr gute Straßenmusikanten anzutreffen sind, die wiederum viel besser als ich spielen. Da spende ich auch gerne, weil ich weiß, wie viel Arbeit dahinter steckt.

  47. Die neuen Herren bereichern alle gesellschaftlichen Schichten. Wenn eine alte, abgelebte Ethnie von einer neuen, „kräftigeren“ und vital-durchsetzungstärkeren verdrängt wird, dann sind sowohl die naiven, weichen Schickeria-Angehörigen betroffen, wie auch die „Eingeborenen“ ganz unten. Der Prozess beginnt schleichend und wird zunächst nicht von allen gleichermaßen bemerkt, aber wenn er erst einmal Fahrt aufgenommen hat, kommt ein Moment der Beschleungigung, wo auch der letzte Dummkopf merkt, was falsch gelaufen ist. Dann ist es aber zu spät. War in Jugoslawien – das uns doch immer so schön als Musterbeispiel für ein mulikulturelles Paradies angepriesen wurde – genau so. Wenn es nicht mehr nur ums Verdrängen, sondern ums Auslöschen geht, dann ist man dran, wenn man viel zu lange geschlafen und versäumt hat rechtzeitig gegenzusteuern.

  48. #9 Karlfried (06. Dez 2012 09:54)

    Formal ist es dasselbe, beides ist Bettelei, jedoch bringen in einem Fall die Obdachlosen gerade genug Geld für sich selbst zusammen, die andere Gruppe jedoch betreibt es als sehr gut organisiertes Geschäft.

    Damit läßt man meines Erachtens eben auch unter den Tisch fallen, daß der Alkoliker, der sich um den Verstand getrunken hat und so auf der Straße landete, vielleicht mehr als unangenehm riecht, meiner Erfahrung nach aber im Regelfall kein womöglich noch gewalttätiger Krimineller ist.

  49. #61 Gourmet

    Das sieht ganz anders aus. Es werden eben nicht alle Schichten in gleichem Maße bereichert, deshalb kann man die Folgen von Massenimmigration aus dem islamischen Raum in der gutbürgerlichen Schicht aus der die Salonkommunisten und Gutmenschen vornehmlich kommen noch lange verdrängen.

    Die Anhänger des Islam, die ihre Probleme traditionell und bis hete mit Gewalt lösen werden immer mehr. Ich sehe in meiner Stadt Banden von arabischen und türkischen Jugendlichen und auch offenbar organisierte Banden von Schutzgelderpressern, die zentrale Kneipen und Restaurants besetzen.

    Als gutbürgerlicher Mensch kann man dieser Gewaltkriminalität noch ausweichen, solange man keine Kneipe betreibt.

    Der Deutsche, der auf der Straße lebt wird nun das erste Opfer der Islamisierung.

  50. Gestern erzählte mir eine Prostituierte welche in Berlin schon seit über 10 Jahren auf dem Straßenstrich steht, dass die Bulgaren den Strich übernehmen würden und die anderen aggressiv und mit Gewalt verdrängen. Früher habe die Polizei noch eingegriffen. Jetzt sei das nicht mehr der Fall.

  51. # 46 # 47

    du widersprichst dir ja selbst. Wenn Hitler an allem Schuld war, können doch „die Deutschen“ nicht schuld sein. Ich war damals 2 Jahre alt, als Nürnberg durch Bombenterror total vernichtet wurde. Ich fühle mich vollkommen unschuldig, meine damals minderjährigen Geschwister sicherlich ebenfalls und meine Mutter auch. Sinds also schon 7 Unschuldige „Deutsche“….. Solltest du dich schuldig fühlen ist das eine andere Sache, die berührt mich nicht im geringsten…

  52. #61 Gourmet (06. Dez 2012 15:38)

    Die neuen Herren bereichern alle gesellschaftlichen Schichten. Wenn eine alte, abgelebte Ethnie von einer neuen, “kräftigeren” und vital-durchsetzungstärkeren verdrängt wird, dann sind sowohl die naiven, weichen Schickeria-Angehörigen betroffen, wie auch die “Eingeborenen” ganz unten.

    So ist es allerdings nicht.

    „Die“ sind keinesfalls „vitaler“ und „wir“ sind keinesfalls „abgelebt“.

    Aus der Gruppe der Spezialmigranten kommen Null Innovationen, keinerlei Fortschritt, keine Entwicklungen, keine Ingenieure, keine Konstrukteure, nichts, was eine Gesellschaft weiterbringt, nichts, was eine Gesellschaft erhalten würde und nichts, was diese Gegengesellschaft zu einer „Übernahme“ befähigen wurde.

    Dass „die“ hier so erfolgreich sind mit der Ausbreitung und Übernahme liegt allein daran, dass die von unserer Regierung bevorzugt behandelt werden, unser Gespartes in den Hintern geblasen bekommen, dass „wir“ für „die“ sogar noch Staatsschulden aufnehmen und die Ausbildung unserer Kinder zu deren Gunsten bremsen und verschlechtern, während „wir“ bei einem Widerstand gegen diese aggressive Übernahme von der eigenen Regierung nazigekeult werden.

  53. #65 nicht die mama (06. Dez 2012 18:39)

    Wo wären denn diese angeblich so „Vitalen“, wenn wir „Abgelebten“ die nicht breit finanzieren würden?

    Unter den Brücken oder im Knast.

  54. #66 nicht die mama (06. Dez 2012 18:43)
    #65 nicht die mama (06. Dez 2012 18:39)

    Wo wären denn diese angeblich so “Vitalen”, wenn wir “Abgelebten” die nicht breit finanzieren würden?

    Unter den Brücken oder im Knast.

    „Vital“ ist hier im Sinne von „brutal“ zu verstehen. Die haben keinerlei Bedenken, ihre Interessen mit allen Mitteln konsequent durchzusetzen.

    Die verweicheierten und durchgegenderten Björn-Thorbens können das nicht. Die wägen tausendmal ab, machen sich die Hosen voll und „diskutieren“, während die anderen nicht lange fackeln, sondern sich kurz und knapp durchsetzen.

    Das war in Jugoslawien – dem einstigen Paradies der muliethnischen Muli-Kultur – genauso. Da konnte ein hochgebilderter Philosoph noch so schön argumentieren, analysieren und paraphrasieren – der primitive Anal-phabet mit dem Beil oder der Knarre in der Hand, der nicht lange fackelte sondern handelte gewann jede „Diskussion“, während der wehrunwillige und hochziviliserte Akademiker oft genug den ganzen Kopf oder einen beträchtlichen Teil seiner Hirnmasse verlor.

    „Sieger“, Übelebender und „nicht abgelebt“ war am Ende immer derjenige, der keinerlei Bedenken, aber ausreichend Durchsetzungskraft hatte und nicht allzusehr von anerzogenen Hemmungen angekränkelt war. Auf Dinge wie Ausbildung, Kultur, Sitte, Moral, Anstand und „Zivilisiertheit“ kam es dabei weniger an.

  55. Die Sendung bei Anne Will war eine reine Show. Denn in Deutschland muss niemand betteln; wir haben zwar einen bürokratischen Sozialstaat, aber er ermöglicht jedem, selbst einem Obdachlosen, ein Leben ohne Betteln. Wer es trotzdem tut (ungezwungenermaßen), der nervt einerseits die Bevölkerung, verstößt gegen klare Anordnungen (z.B: Hausordnung der Bahnhöfe, die Betteln ausdrücklich verbieten) und gibt andererseits auch freiwillig ein Stück würde ab. Und da ist es völlig egal, ob mit Hand auf im Sitzen oder mit Lautsprache im Stehen. Das Problem lässt sich eigentlich dadurch lösen, dass man endlich wieder zum bürgerlichen Leben zurückkehrt. Der Staat hält einem schließlich dafür jederzeit die Tür auf. Wer aber partout sagt, er will kein bürgerliches Leben führen, er will keine Wohnung beziehen, er will kein Geld vom Staat, dem sollte man eigentlich auch klar machen dürfen, dass man dies nicht unterstützt. Einen Obdachlosen von der Straße zu holen und ihm einen dauerhaften Job anzubieten bringt übrigens auch mehr, als ihm jeden Tag einen Tagessatz zu zahlen und teure Unterkünfte zu betreiben.

  56. #67 nicht die mama (06. Dez 2012 18:39)

    Zitat: -Die- sind keinesfalls -vitaler- … obwohl von Gourmet [19:08] bereits hinreichend erläutert, hier noch eine Anmerkung aus der Literatur, was bzw. wie die erwähnte -Vitalität- zu verstehen sein dürfte – versuche also mit H.G. Wells zu argumentieren:

    […] Jenes letzte Stadium der Erschöpfung, für uns noch so unglaublich entfernt, ist für die Marsbewohner eine Tagesfrage geworden.

    -> Der unmittelbare Druck der Not hat ihren Verstand [1] geschärft, ihre Kräfte erhöht, ihre Herzen verhärtet.

    Und indem sie den Weltraum überblickten, sahen sie, ausgerüstet mit Werkzeugen und Geistesgaben [2], die wir uns kaum träumen lassen, in nächster Entfernung, nur 35.000.000 Meilen sonnenwärts, einen Morgenstern der Hoffnung: unseren eigenen, wärmeren Planeten, grün vor Vegetation, grau [3] vor Wasser, mit einer wolkigen Atmosphäre, die Fruchtbarkeit andeutet und bei klarer Sicht den Blick auf breite Streifen bevölkerten Landes und schmale, dicht befahrene Seen freigibt. Und wir Menschen, die diesen Stern bewohnen, müssen den anderen mindestens so fremdartig und niedrig erscheinen wie die Affen [4] und Lemuren uns. Der intellektuelle Teil der Menschheit gibt bereits zu, daß das Leben ein unaufhörlicher Kampf ums Dasein ist; und es scheint, daß dieser Glaube auch von den Marsbewohnern geteilt wird. Auf ihrem Stern ist die Abkühlung schon weit vorgeschritten[…]

    ——–
    aus: Krieg der Welten [Band 1 – Eve of the war]

    [1] hier vllt. eher -Instinkt[e]-
    [2] :-]
    [3] Das Buch wurde 1898 veröffentlicht
    [4] bzw. Affen und Schweine

    ——–

    Jedenfalls: Deine Annahme, das die Geeigneteren zwangsläufig auch die Zukunftsgewisseren sein sollen, ist reines Wunschdenken.

  57. #64 henrik5 (06. Dez 2012 16:47)

    Gestern erzählte mir eine Prostituierte welche in Berlin schon seit über 10 Jahren auf dem Straßenstrich steht, dass die Bulgaren den Strich übernehmen würden und die anderen aggressiv und mit Gewalt verdrängen. Früher habe die Polizei noch eingegriffen. Jetzt sei das nicht mehr der Fall.

    Oder, wie in mehreren Städten im Ruhrgebiet, allen voran Dortmund geschehen, die Damen werden ihrer Verdienstmöglichkeiten beraubt, weil die Städte sich aufgrund der seit der EU-Osterweiterung katastrophal entwickelten Zustände dazu gezwungen sehen, der öffentlich geduldeten Prostitution ein Ende zu machen.

    Gibt doch auch mehr als genug richtig alteingesessene „Kiez-Größen“ auf der Reeperbahn, die sicht seit Jahren zurückgezogen haben, weil die Situation so eskaliert ist. Diese Leute waren natürlich auch keine Engel aber von ihrer Skrupellosigkeit dennoch meilenweit entfernt von den Mafiabanden, die jetzt an vielen Stellen dort das Sagen haben.

  58. #70 Leamas (06. Dez 2012 20:09)

    Verstanden hab ich die Argumentation wohl, sonst hätte ich sie ja nicht angezweifelt. 😉

    Ich habe lediglich richtig gestellt, dass dieser Kampf, wenn man es so nennen will, nicht unter gleichen Bedingungen abläuft.

  59. #66 nicht die mama

    „So ist es allerdings nicht.
    “Die” sind keinesfalls “vitaler” und “wir” sind keinesfalls “abgelebt”.
    Aus der Gruppe der Spezialmigranten kommen Null Innovationen, keinerlei Fortschritt, keine Entwicklungen, keine Ingenieure, keine Konstrukteure, nichts, was eine Gesellschaft weiterbringt, nichts, was eine Gesellschaft erhalten würde und nichts, was diese Gegengesellschaft zu einer “Übernahme” befähigen wurde.“

    Wer sagt, dass sich die Ethnie durchsetzen muss, die am meisten zum Wohl des Kulturraums beiträgt?

    Germanische Analphabeten haben das römische Reich übernommen und zu dessen Kultur wenig beigetragen. Ihre Stärke war allerdings ihre Kampfbereitschaft und Risikofreude, die sie den saturierten Römern voraus hatten.

    Genauso könnte es mit Türken und Deutschen in Deutschland laufen. Die Deutschen, eine verweichlichte Hochkultur, in der jedes Inkaufnehmen von Risiko, was es zu Leben aber braucht verpönt ist.

    Die Türken in Deutschland haben zwar nicht viel zu Kultur und Wissenschaft beigetragen aber den unbedingten Willen sich durchzusetzen.

    Wer glaubt, dass heute andere, zivilisierte Regeln im Kampf von Ethnien um Raum gelten könnte ein böses Erwachen erleben.

  60. Ich wollte die Sendung anschauen, aber als Butterwegge Asyl für alle osteuropäischen Zigeuner forderte, musste ich ausschalten, sonst wäre das ganze Zimmer voll gekotzt.

    Der Mann war wie gebissen: stark erregt, äußerst aggressiv und für alle Argumente taub.
    So etwas gehört nicht ins Fernsehen, sondern in die Psychiatrie.

  61. #66 nicht die mama

    “Die” sind keinesfalls “vitaler” und “wir” sind keinesfalls “abgelebt”.

    Aus der Gruppe der Spezialmigranten kommen Null Innovationen, keinerlei Fortschritt, keine Entwicklungen, keine Ingenieure, keine Konstrukteure, nichts, was eine Gesellschaft weiterbringt, nichts, was eine Gesellschaft erhalten würde und nichts, was diese Gegengesellschaft zu einer “Übernahme” befähigen wurde.

    Es sind Parallelen zwischen heutiger Europa und Barbarisierung des römischen Reiches sichtbar.

    Die Barbaren haben sich auch damals nur breit gemacht und die antike Kultur zerstört. Nach dem Niedergang Roms hat es etwa 1000 Jahre gedauert bis antiker Standard erreicht wurde (in manchen Bereichen wie Medizin – 1500 Jahre).

    Leider lernen Menschen aus der Geschichte nichts.
    Deshalb wiederholt sie sich.

    Zu “vitaler” und “abgelebt” siehe
    http://www.pi-news.net/2011/11/ist-der-niedergang-europas-noch-zu-stoppen/

  62. Ja, so ist die Systempresse:
    Liebe Leserinnen, liebe Leser,

    in der ARD TV-Sendung „Anne Will“ wurde fälschlicherweise mein Leben als Bettler projeziert.
    Ich selbst lebe aber nicht vom täglichen Betteln, sondern nur im Ausnahmefall wenn ich anderweitig keine andere Form zum überleben finde.
    Ich bitte Sie, diese, meine öffentliche Aussage als verbindlich anzusehen.
    Die Sendung von Frau Anne Will war gezielt einseitig auf das Thema Betteln gerichtet.
    Mein Leben aber besteht hauptsächlich daraus, anderen Menschen zu helfen aus dem Elend der Obdachlosigkeit herauszukommen, nicht aber um andere zu motivieren zu betteln.

    Mit freundlichen Grüßen ihr,

    Helmut Richard Brox
    http://woundwie.blog.de/2012/12/06/richtigstellung-ard-tv-sendung-anne-05-12-2012-thema-betteln-15289835/

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