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Homolka: Islam und Judentum wie Familie

[1]Wenn man glaubt, die selbstzerstörerische Kollaboration mit dem Islam könnte nicht mehr zu toppen sein, kommt die nächste DiaLüg-Veranstaltung mit einer noch widerlicheren Anschleimerei daher. So geschehen vergangenen Mittwoch in der Münchner Hochschule für Philosophie bei „Die Zukunft des Common Word [2]: Optionen für ein Gespräch von Juden, Muslimen und Christen“. Der jüdische Professor Walter Homolka (Foto oben) aus Potsdam meinte doch tatsächlich, dass das Judentum dem Islam näher als dem Christentum stünde und sich mit ihm „wie in einer Familie“ sehe. Die Türkei sei für die EU eine „gute Brücke“ zur islamischen Welt. Wie man Todfeinde, die einen als „Affen und Schweine“ ansehen, bekämpfen, unterwerfen und bei Gegenwehr töten wollen, als „Familienangehörige“ bezeichnen kann, ist wohl nur noch mit völliger Realitätsferne oder mit Sadomasochismus zu erklären.

(Von Michael Stürzenberger)

Homolka führte als historisches Beispiel den jüdischen Gelehrten Abraham Geiger an, der seine „enge Beziehung“ zum Islam im Jahre 1832 erklärt und sich „lieber mit dem Islam“ als mit dem Christentum beschäftigt hätte. Er sei die „jüdische Hebamme“ der Islamwissenschaft gewesen und hätte ein „intellektuell positives Verhältnis“ zu den islamischen Quellen gezeigt. „Was hat Mohammed von den Juden übernommen“, sei eine seiner zentralen Fragen gewesen. Nun, das Steinigen, die Beschneidung, das Schächten, das Schweinefleischverbot und die regelmäßigen Gebetszeiten, da gibt es schon einiges, könnte man an dieser Stelle antworten.

Theologisch habe man viele Gemeinsamkeiten, wusste Homolka dann auch zu berichten. Für das Judentum sei die Verwandtschaft mit dem Islam enger als mit dem Christentum. „Wir betonen die Gemeinsamkeiten und respektieren die Unterschiede“, meinte Homolka. Man erlebe eine „interessante Phase“ und „dank Bildungsministerin Schavan“ würde der Dialog auf Augenhöhe erfolgen, auch wenn die „Nachwehen von 9/11“ zu „gesellschaftlichen Abwehrprozessen“ geführt hätten.

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Homolka (Foto oben rechts) bemühte sich auch, die nette Verwandtschaft mit historischen Anekdoten zu begründen: So wären im Osmanischen Reich die Juden immer „sehr willkommen“ gewesen. In Europa sei es für Juden hingegen „oft eng“ geworden, wenn es um die Vorstellung eines christlichen Abendlandes gegangen sei. Der türkische Botschafter in Paris habe während der Nazi-Herrschaft 18.000 Juden türkische Pässe ausgestellt und sie damit vor der Vernichtung bewahrt. Die Türkei sei vielleicht doch eine gute Brücke für die EU zur islamischen Welt, schwadronierte der Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der Uni Potsdam allen Ernstes. Über die „Brücke der Liebe“ zu gehen, sei ein guter Weg zum Dialog zwischen Islam, Juden- und Christentum.

Warum Homolka aus der netten Familiengeschichte nicht die Köpfung von 800 seiner Glaubensbrüder in Medina durch den Islambegründer Mohammed erwähnt, oder die zehntausend Raketenabschüsse der Hamas auf Israel, deren Tötungsbefehle an Juden gemäß den zeitlos gültigen Anordnungen Mohammeds in ihrer Charta, die dutzenden Selbstmordattentäter der Palästinenser und die moslemischen Kriege gegen Israel seit 1948, bleibt Homolkas Geheimnis.

Lieber betont er, dass die Scharia und die Halacha, die jüdische rechtliche Auslegung, ebenfalls viel Gemeinsamkeiten aufwiesen. „Der Islam ist für uns eine Familie, mit manchen muss man sich zusammenraufen“. Mit dem Christentum habe man nicht viel gemeinsam, sei aber „befreundet“.

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In dem anschließenden kurzen Video aus dieser absurden DiaLÜG-Veranstaltung ist der Moslem Mouhanad Khorchide zu sehen, Professor für Islamische Religionspädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster, der über die „Bedeutung der Religion für die Moderne“ dozieren darf.

Anschließend wird Andreas Renz, Lehrbeauftragter im Fachbereich „Dialog der Religionen“ beim Erzbischöflichen Ordinariat München, vom Moderator zu der Kompatibilität von „Menschenrechten“ und „Christentum“ befragt. Schon seltsam, dass nicht Khorchide damit konfrontiert wurde, das wäre spannender gewesen. Aber der Moderator wollte sich wahrscheinlich nicht religiös-kulturell unsensibel zeigen. Man beachte übrigens das äußerst unhöfliche permanente Herumtippen Khorchides auf seinem iPad, während andere reden (siehe auch Foto oben).

Nach dieser gegenseitigen philosophisch-theoretischen Selbstbefruchtung im intellektuellen Elfenbeinturm der Traumtänzer durfte ich dann die bizarre Szenerie mit etwas Realitätsbezug anreichern:

Homolka räumte in seiner Antwort zwar ein, dass es zwar durchaus muslimischen Antisemitismus in Deutschland gebe, aber prozentual sei er nicht die Hauptquelle. Der Antisemitismusbericht der Bundesregierung stelle klar, dass das Problem viel eher „hausgemacht“ in der deutschen Bevölkerung sei. Er berichtete von der Attacke auf den Rabbiner in Berlin, und da gab es die spontane Gegenfrage aus dem Publikum, von wem die denn gekommen sei. Nun, der Täter sei schon ein Moslem gewesen, gab Homolka zu. Er setze aber darauf, dass es dem Islam gelänge, in Europa den „moderaten Euro-Islam“ zu entwickeln, der sich hierzulande „harmonisch einfügen“ könne.

Viele junge Moslems, vor allem auch in Frankreich, verspürten eine „Hoffnungslosigkeit“ sich zu etablieren und eine Existenz aufzubauen. Daraus resultiere ein Frust, der sich wohl auch gegen Juden richte. Um dagegen anzugehen, müsse der „Dialog zwischen Moschee und Synagoge“ angestrengt werden. „Voneinander lernen und aufeinander zuzugehen“ sei wichtig. Nun, das tun manche Moslems ja schon, könnte man sagen – allerdings mit dem Messer in der Hand. Homolka betonte ausdrücklich, dass man über den Islam „lernen“ müsse. Was denn – das Töten vielleicht?

Auf die besorgniserregenden Aktivitäten der Fethullah Gülen-Bewegung („mit der Geduld einer Spinne legen wir unser Netz, bis sich Menschen darin verfangen“) angesprochen, die in einem aktuellen SPIEGEL-Artikel („Der Pate“) als wichtigste und gefährlichste islamistische Unterwanderungsgruppierung in Deutschland dargestellt wird, die überall aktiv sei, beschwichtigt Homolka: Gülen sei allen Ernstes eine „pietistische“ Bewegung, die nichts anderes fordere als beispielsweise auch die katholische Kirche, „religiöse Ausdrucksformen“ zuzulassen. Daher sei auch das Kopftuch an Universitäten als „Ausdrucksform des Islam“ in Ordnung.

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Prof. Khorchide betonte in seiner Antwort, es sei wichtig, wie man die Schriften lese und mit ihnen umgehe. Der Koran sei das Wort Gottes, 1400 Jahre alt, und im Zeitraum von 23 Jahren in verschiedenen Kontexten offenbart worden. Es gebe Probleme mit muslimischen Fundamentalisten, die alles wörtlich nehmen würden. Die Religion werde oft „instrumentalisiert“.

Andreas Renz erklärte, dass sich Prof. Khorchide für die Menschenrechte einsetze. Die Kirchen forderten im Dialog mit dem Islam auch die Religionsfreiheit ein. Kirchen dürften beispielsweise in Jordanien durchaus gebaut werden. In anderen Ländern wie Saudi Arabien aber würden Menschenrechte „mit Füßen getreten“. Dorthin dürfte man dann auch konsequenterweise keine Panzer liefern.

Nach der Veranstaltung fragte ich Andreas Renz, wie er die Gülen-Bewegung einschätze. Auch er scheint ein grenzenloser Appeaser zu sein, denn er stuft sie als „religiös wie die Pius-Brüder“ ein. Ich schickte ihm später meinen PI-Artikel über die „Taqiyya-Meister Mazyek und Khorchide [6]„, was er in einer email an mich als „übelsten Rufmord“ bezeichnete. Ich sei ein „unerträglicher Hassprediger“ und solle mit meiner „verdammten Hetze“ aufhören.

Die Auseinandersetzung mit den Steigbügelhaltern der Islamisierung wird also schärfer. Nach meiner festen Überzeugung muss den Islam-Appeasern ganz entschieden entgegengetreten werden. Renz bewegt sich mit seinem völlig unkritischen Vertrauensvorschuss gegenüber Taqiisten wie Khorchide an der Grenze zum Verrat am Christentum. Seine heuchlerische Empörung mir gegenüber sollte er besser für den Protest gegen die Ermordung zehntausender Christen in islamischen Ländern verwenden. Aber dieses Massenmorden hätte laut Renz sowieso „eher soziale Ursachen“.

Man kann die kirchliche Anbiederei an den Islam durchaus mit der Kollaboration der Kirchen mit den National-Sozialisten vergleichen. Immer schön dem vermeintlichen Zeitgeist und dem Mainstream hinterherlaufen, bis man den eigenen Untergang erlebt.

Unsere Arbeit ist heute wichtiger denn je. Wir werden nicht zulassen, dass unser Land erneut der Zerstörung durch eine totalitäre Ideologie ausgesetzt wird.

Hier meine beiden emails an Andreas Renz, damit sie nicht völlig umsonst geschrieben wurden:
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Freitag, 7. Dezember

Sehr geehrter Herr Renz,

ich wäre Ihnen sehr verbunden, wenn Sie Ihre Unterstellungen sachlich begründen würden. Alles, was ich in meinem Artikel zu den völlig realitätsfremden Ausführungen Khorchides schrieb, ist mit dem Koran faktisch fundiert.

Der unerträgliche Hass quillt aus dem Koran und aus dem Lebens-“Vorbild“ des „Propheten“ Mohammed – ich bin nur einer von denen, die den Mut haben, das auch öffentlich zu sagen. In einer absolut verlogenen Gesellschaft, die entweder aus Feigheit oder opportunistischen Interessen den Islam in Watte packt.

Und hören Sie auf mit Ihren frommen Advents-Sprüchen. Den gibt es für die Christen in den 57 islamischen Ländern auch nicht. Dort werden sie diskriminiert, verfolgt und vielfach getötet. Und das geschieht nicht wegen „sozialen“ Ursachen, wie Sie das immer wieder betonen, sondern wegen des Hasses, der im Islam steckt.

Es ist geradezu lachhaft, wenn Khorchide von einem „barmherzigen“ Islam spricht. Der Koran befielt den Moslems, nur untereinander barmherzig, aber „hart zu den Ungläubigen“ zu sein. Und Allah ist der völlige Gegenentwurf zum christlichen Gott, ein rächender, tötungsbefehlender und sogar selbst tötender Gott. Sie kennen den Koran, Herr Renz, daher muss ich Ihnen klar vorwerfen:

Sie verraten das Christentum und die zehntausenden Christen, die jedes Jahr in islamischen Ländern von Moslems ermordet werden. Und zwar nur, weil sie Christen sind.

Ich kann Sie ja mal mit der Koptin Nawal aus Ägypten bekannt machen, oder mit Christen aus dem Irak, Syrien, der Türkei usw, die werden ihnen etwas aus der knallharten Realität erzählen, und die sieht anders aus als diese abgehobenen „Dialog“-Veranstaltungen in ihren theoretischen Elfenbeintürmen.

Ich kenne die Lügner im Islam mittlerweile sehr gut aus eigener Erfahrung. Ein Idriz kommt adrett, locker und sympathisch daher und wickelt seine christlichen Gesprächspartner, die sich nach Harmonie und Friedlichkeit sehnen, reihenweise ein. Wenn man ihm aber kritische Fragen stellt, dann fällt die Maske: Dann wird er aggressiv.

Arafat erzählte den westlichen Politikern auf englisch etwas von „Frieden“, und kaum hatte er sich umgedreht, predigte er seinen Kumpanen auf arabisch den Djihad. Das ist bekannt. Genau so gehen die Taqiisten hierzulande vor. Das Lügen ist im Islam eben erlaubt.

Tausendfach erlebe ich das auf den Straßen.

Der Islam ist der völlige Gegenentwurf zum Christentum. Hören sie auf mit Ihrer Verteidigung dieser hochaggressiven Ideologie. Sonst werde ich Sie einen Kollaborateur des Islams nennen.

Michael Stürzenberger
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Montag, 10. Dezember:

Sehr geehrter Herr Renz,

das Wesen des Islams ist durch den Koran und das Wirken des Mohammed eindeutig.

Prof. Khorchide versucht mit seiner warmherzigen Darstellung des Islams die Quadratur des Kreises. Man kann aber aus einem zähnefletschenden Säbelzahntiger kein schnurrendes Kätzchen machen. Das ist unredlich.

Er müsste sich dafür einsetzen, dass die Gewalt, das Töten, die Frauendiskriminierung, der Hass gegen alle Nichtmoslems, die barbarische Gesetzgebung und der totalitäre alleinige Machtanspruch ein für allemal für NULL und NICHTIG erklärt werden.

Das heißt: Eine schriftliche Verzichtserklärung aller Islamverbände auf die Scharia und alle entsprechenden Koranverse sowie die „Vorbildtaten“ des Mohammed.

Das muss Khorchide mit seinen Glaubensbrüdern klären, und nicht in all den unehrlichen Dialog-Veranstaltungen Christen, Juden etc Märchen erzählen.

Er streut den Nichtmoslems Sand in die Augen, wie all die anderen „Islam bedeutet Frieden“-Apologeten.

Ich habe nichts gegen die Moslems als Menschen, aber ganz entschieden etwas gegen die Ideologie. Und die wird entweder entschärft oder wegen Verfassungsfeindlichkeit verboten, wenn sich die Funktionäre der Modernisierung verweigern. So einfach ist das.

Die Fehler, die unsere Eltern und Großeltern mit dem National-Sozialismus gemacht haben, werden wir nicht wiederholen.

Und kommen Sie mir nicht, dass man diese beiden Ideologien nicht vergleichen kann. Man kann. Es gibt sehr, sehr viele ideologische Gemeinsamkeiten, der Verkaufserfolg von „Mein Kampf“ in islamischen Ländern spricht für sich und die historische Zusammenarbeit war nur folgerichtig.

Michael Stürzenberger
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Soweit meine emails an Andreas Renz, Lehrbeauftragter beim Erzbischöflichen Ordinariat München, Fachbereich Dialog der Religionen. Wer Lust hat, sich beispielsweie mit der Bischofskonferenz der katholischen Kirche diesbezüglich auszutauschen, kann dies hier tun:

» pressestelle@dbk.de [7]

Dem Zentralrat der Juden darf man selbstverständlich auch seine Meinung zu dieser unerträglichen Anbiederei kundtun:

» info@zentralratdjuden.de [8]

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