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Vierfache Bereicherung in Detmold

Ein übler Fall von Bereicherung hat es mal wieder nicht in die überregionalen Medien geschafft. Vier Opfer als Bilanz: zwei sexuell belästigte, geschlagene und getretene junge Frauen, eine traumatisierte Zeugin und ein ins Koma getretener junger Mann.

(Von Jerry Blackwater)

Der Pressebericht der Polizei vom 23.11.2012 lautet:

POL-LIP: Detmold. Polizei startet erneut Zeugenaufruf nach brutaler Körperverletzung.

Lippe (ots) – Am Samstagmorgen wurde kurz vor 06:00 Uhr auf der Bielefelder Straße / Im Lindenort ein 24-jähriger Detmolder bewusstlos geschlagen (wir berichteten am Sonntag). Das Opfer war mit seiner Verlobten und deren Freundin auf dem Heimweg aus der Innenstadt, als die Dreiergruppe in Höhe der Straße „Im Lindenort“ auf zwei unbekannte Männer stieß. Die beiden Unbekannten verhielten sich sehr aufdringlich gegenüber den beiden Frauen, so dass es zu einem verbalen Streit kam. Als der 24-Jährige daraufhin beschwichtigend auf die beiden Männer einwirken wollte, wurde er von einem derart brutal zusammen geschlagen, so dass er stürzte und ohne Bewusstsein auf der Straße liegen blieb. Die beiden Frauen kamen ihm zu Hilfe, wurden aber ebenfalls mit Schlägen traktiert und verletzt. Selbst als eine Zeugin mit ihrem PKW anhielt, um ebenfalls zu helfen, ließ der Schläger nicht von den Opfern ab. Sein Begleiter versuchte noch ihn zurück zu halten. Nach der Tat gingen beide Männer in Richtung Sprottauer Straße davon. Das schwerverletzte Opfer wurde ins Klinikum eingeliefert und liegt bis heute im Koma. Die Kripo bittet nun Zeugen, insbesondere aber auch Autofahrer, die die Personengruppe gesehen haben müssen, sich unbedingt zu melden. Hinweise in der Sache nimmt das KK 1 in Detmold unter der Rufnummer 05231 / 6090 entgegen.

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass in der Pressemeldung der Polizei etwas ganz Entscheidendes fehlt: die Täterbeschreibung. Obwohl es doch in diesem Fall drei vernehmbare Zeugen gibt, die die Angreifer aus unmittelbarer Nähe erlebt haben, gibt es keine weiteren Angaben als „zwei unbekannte Männer“. Reichlich dürftig, aber nicht untypisch für ähnlich gelagerte Fälle. Natürlich sind sämtliche Presseberichte in den lokalen Zeitungen gleichlautend, da die Pressemeldung der Polizei die einzige Quelle ist. Ein Kartell des Schweigens der offiziellen Stellen! Dabei kursieren unter Detmoldern an Details weitaus reichere und durchaus glaubwürdige Darstellungen des Vorfalls: die Täter seien zwei Türken oder Kurden und hätten die jungen Frauen Fellatio fordernd sexuell bedrängt (das ist jetzt die geschönte Wortwahl). Als ihr Freund verbal eingriff, wurde er niedergeschlagen und die Täter trampelten auf seinem Kopf herum. Die Zeugin, die mit ihrem Wagen anhielt um zu helfen, wurde aufgefordert, wieder in ihren Wagen zu steigen und weiterzufahren, andernfalls würde man sie töten.

Wer den Vorfall als ein gescheitertes Sexualdelikt mit massiver Körperverletzung einstuft, liegt völlig daneben. Hauptsächlich ging es den Tätern um die Erniedrigung der Frauen und ihres Begleiters, so wie man in ihrem Kulturkreis nun mal mit Kuffar traditionell umgeht. Insofern kann man auch diesen Vorfall in die Rubrik „Straßendschihad“ einordnen. Es lohnt sich, einen nach ähnlichem Muster ablaufenden Vorfall aus Frankreich anzusehen, der von einer Überwachungskamera aufgenommen worden ist. Hier wurde ein junges Paar zum Opfer von vier Angreifern. Die junge Frau wird von zweien belästigt, während die zwei anderen ihren Begleiter in Schach halten, der offenbar versucht, Hilfe aus einem Ladenlokal zu bekommen. Urplötzlich aus der Deckung heraus schlägt einer auf den Kopf der Frau ein. Als ihr Freund sie dann schützen will, wird auch er attackiert. Auch als ein Helfer hinzukommt, werden sie von den Angreifern weiterhin wie von einem Rudel Hyänen umkreist. Immer wieder springt jemand nach vorne und tritt oder schlägt zu.

Hier das Video zu dem Vorfall:

Prägen Sie sich den Handlungsablauf und das Verhaltensmuster ein und überlegen Sie sich, wie Sie in solch einer Situation reagieren würden, einer Situation, in der es von vornherein klar ist, dass es zu Gewalttätigkeiten kommen wird und es Null Chance einer verbalen Deeskalation gibt. Die Civil Courage Alliance hat Optionen anhand dieses Videos kürzlich hier diskutiert.