Im Jahre 570 wurde der Araber Muhammad aus dem Stamm der Quraisch in Mekka geboren. Mohammed heiratete die ältere und sehr erfolgreiche Geschäftsfrau Chadidscha. Sie führten gemeinsam einen florierenden Karawanenhandel zwischen Syrien und dem Jemen. Im Jahre 610 stieg Mohammed auf den Berg Hira und begegnete dem Erzengel Gabriel, der ihm fortan die Worte Allahs bis zu seinem Tode im Jahre 632 übermittelte. Mohammed übermittelte die Worte Allahs an seine Gefolgschaft.

(Von Kilian)

Wir kennen also die Worte Allahs nur aus dritter Hand – so die orthodoxe Story. Die Rolle Mohammeds ist die eines reinen Übermittlers, Rassul, der eine Botschaft weiterleitet. Die Anhänger Mohammeds haben die Worte Allahs auswendig gelernt und niedergeschrieben. Eine vollständige Edition der Worte Allahs erfolgte erst im Jahre 654 durch den Kalifen Uthman. Danach ließ Uthman alle abweichenden Versionen des Koran verbrennen. Der Koran enthält das unverfälschte Wort Allahs, er ist vollkommen und unerschaffen. Eine perfekte Kopie des Koran ist mit Allah im Himmel.

Sure 3, Vers 7:

„Er ist’s, der auf dich herabsandte das Buch. In ihm sind evidente Verse, sie, die Mutter des Buches, und andre mehrdeutige.“

Es ist schon erstaunlich, dass die göttlichen Worte Mehrdeutigkeiten enthalten sollen. Die Umm al Kitab, die Mutter des Buches, ist also nicht vollkommen klar. Wie kann ein vollkommener Gott ein unvollkommenes Buch diktieren? Zweifel an dieser Geschichte kommen natürlich bereits bei der Lektüre des Koran. Er erscheint nicht aus einem Guss geschrieben – wie man es von Allah erwarten könnte – sondern er ist ein Sammelsurium von unzusammenhängenden Schriften, die lediglich durch den Einband zusammengehalten werden. Der Koran ist weder chronologisch noch thematisch geordnet.

Im Jahre 1987 veröffentlichte die dänische Orientalistin Patricia Crone „Meccan Trade and the Rise of Islam“. Sie beweist darin, dass Mekka kein wichtiges Handelszentrum war, weil es in keiner zeitgenössischen Chronik erwähnt wird. Crone postuliert, dass der Islam nicht in Mekka seinen Ursprung hatte.

Eine weitere bahnbrechende Studie zum Koran stammt von Robert M. Kerr. Anhand tausender vorislamischer Inschriften hat man die Sprache und Schrift rekonstruiert, die auf der arabischen Halbinsel gesprochen wurden. Danach existierten auf der arabischen Halbinsel zwei Sprachgruppen: Altsüdarabisch und Altnordarabisch. Beide Sprachgruppen entsprechen nicht der Sprache des Koran. Geschrieben wurden diese Sprachen in der sogenannen altsüdarabischen Schrift.

„Diese Quellen nun führen zwingend zu der Feststellung, dass in dem – nach der muslimischen Tradition – Kerngebiet des Islams, d.h. in Mekka und Medina, zur Zeit des angeblichen Propheten Muhammad, kein klassisches Arabisch gesprochen wurde, wohl aber eine südarabische Sprache. Wenn seine Offenbarung hier verschriftet worden wären, dann hätte man die altsüdarabische Schrift verwendet.“; aus „Von der aramäischen Lesekultur zur arabischen Schreibkultur; kann die semitische Epigraphik etwas über die Entstehung des Koran erzählen?“ aus „Die Entstehung einer Weltreligion I“; 2010 Verlag Hans Schiler.

Die Schrift des Koran ist defizitär. Das heißt, dass einzelne Buchstaben bis zu fünf verschiedene Laute repräsentieren können. Deswegen werden sogenannte diakritische Punkte oberhalb und unterhalb der Buchstaben eingesetzt, um den Text lesbar zu machen. Die ältesten Handschriften des Koran enthalten keine diakritischen Punkte. Die Punkte wurden erst im Verlaufe des 8. Jahrhunderts der Schrift hinzugefügt. Wieso sollten die Mekkaner eine so minderwertige Schrift zum Niederschreiben des Koran verwenden? Sie besaßen doch bereits die altsüdarabische Schrift, welche die Phoneme des Arabischen viel besser repräsentiert!? Davon kann man sich leicht anhand der nachfolgenden Tabelle überzeugen.

Die Tabelle stammt aus dem gleichen Aufsatz von Robert M. Kerr.

Araber haben bereits im Altertum im ganzen nahen Osten gesiedelt. So hatten die Byzantiner und Perser jeweils arabische Bundesgenossen, die an den zahlreichen Kriegen zwischen Byzanz und Persien beteiligt waren. Es waren die Ghassaniden auf byzantinischer Seite und die Lakhmiden auf persischer Seite. Die Familie Mohammeds hießen Quraisch, was schlicht Verbündeter heißt. Die Schriftart des Koran deutet darauf hin, dass die Schreiber von der jemenitischen Schreibkultur getrennt waren und unter dem Einfluss der syrischen Schrift standen. Genau diejenigen Laute, für die es im Syrischen keine Entsprechung gibt, werden im klassischen Arabischen allein durch diaktritische Punkte unterschieden. Weiter untermauert wird diese These durch Studien von Christoph Luxenberg, der in alten Koranmanuskripten syrische Buchstaben identifizieren konnte. Hier ist der entscheidende Ausschnitt aus dem Korankodex von Samarkand zu sehen, wo deutlich der syrische Buchstabe für N zu sehen ist:

Siehe Seite 666 aus: „keine Schlacht von Badr: Zu syrischen Buchstaben in frühen Koranmanuskripten“ aus „Vom Koran zum Islam“; Verlag Hans Schiler 2009.

Luxenberg glaubt deshalb, dass der Urkoran auf Arabisch aber in syrischen Buchstaben niedergeschrieben wurde. Diese Schrift wurde erst später in die arabische Schrift übertragen. Das ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Sprache des Koran nicht Hocharabisch war – sondern ein Arabisch, das stark vom Syrischen beeinflußt ist. Er untermauert damit wiederum seine These von der „Syro-aramäischen Lesart des Koran“ über. Mit diesem Buch erlangte Christoph Luxenberg Weltruhm.

Diese Theorie ist mittlerweile wohlfundiert. Die islamische Geschichtsschreibung – das Leben Mohammeds und die Entstehung des Koran – sind ein großer Schauerroman. Die eigentlichen Gründungstexte des Islam sind nicht der Koran – der in großen Teilen ein vorislamischer Text ist – sondern die Sunna. Die Sunna-Texte sind im 9. Jahrundert entstanden und deuten den Koran im Sinne des heutigen Islam um. Diese Umschreibung und Umdeutung des Koran wird durch die defizitäre Schrift des Koran erst ermöglicht. Der älteste Text der Sunna ist die Sirat von Ibn Ischam, was Sohn des Hischam bedeutet und auf die Haschim (= Sippe der Abbasiden) hindeutet. Die Ideologie des Islam dient der Legitimation und Festigung der Herrschaft der Abbassiden. Deshalb ist der Islam vor allem eine politische Ideologie.

Die islamischen Märchenonkel Hischam und Tabari haben den Hedschas auf der arabischen Halbinsel als Bühne für Ihre Märchenerzählung ausgewählt, weil er eine Terra incognita war, auf der sie Ihren Historienschinken aufführen konnten. Die Erzählungen sind inspiriert von alttestamentaischen Topoi. Beispielsweise der Exodus Mohammeds aus Mekka (Exodus der Juden aus Ägypten). Den Empfang des göttlichen Gesetzes auf dem Berg Hira – Mose empfängt die zehn Gebote auf dem Berg Sinai,… Hira wahr übrigens die Hauptstadt der Lakhmiden. Oder: Die Sammlung des Koran in 114 Suren durch den Kalifen Uthman. Das apokryphe Thomas-Evangelium ist eine Sammlung der Worte Jesu (Logiensammlung) in 114 Kapiteln… Alles nur Zufall? Daran mag ich nicht glauben. Enthält die Geschichte des Islam historische Ereignisse? Wahrscheinlich:

„In bunten Bildern wenig Klarheit,
Viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit,
so wird der beste Trank gebraut,
der alle Welt erquickt und auferbaut!“ (aus Goethes Faust)

Diese Thesen gehen hauptsächlich auf den Forscherkreis Inarah zurück, deren Hauptvertreter Karl-Heinz Ohlig, Markus Groß, Volker Popp und Christop Luxenberg und viele weitere bedeutende Wissenschaftler sind.

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49 KOMMENTARE

  1. Sorry OT :

    Rechnungshof rügt Moscheebau : Hat Kayk?n Fördergelder falsch verwendet?

    Von Rainer Kellers

    Beim Bau der Moschee-Begegnungsstätte in Duisburg soll es Unregelmäßigkeiten gegeben haben. Laut Landesrechnungshof geht es um 2,8 Millionen Euro Fördergeld. Die CDU macht die heutige Staatssekretärin Kayk?n verantwortlich. Doch was ist wirklich dran an den Vorwürfen?

    Um wie viel Geld geht es?

    Insgesamt wurde die Begegnungsstätte mit 3,5 Millionen Euro aus Mitteln der EU und des Landes NRW gefördert. Die Moschee selbst war nicht förderungswürdig und wurde von Ditib bezahlt. Von den 3,5 Millionen Euro Fördergeldern soll es bei 2,8 Millionen Unregelmäßigkeiten gegeben haben.

    http://www1.wdr.de/themen/politik/kaykin122.html

  2. Im Jahre 620 stieg Mohammed auf den Berg Hira und begegnete dem Erzengel Gabriel, der ihm fortan die Worte Allahs bis zu seinem Tode im Jahre 623 übermittelte. Mohammed übermittelte die Worte Allahs an seine Gefolgschaft.

    – Moment, Freund Mo war 40, als er die erste Erleuchtung bekam, das mit dem Berg müsste also 610 gewesen sein.

    – Und verstorber isser mit 62, also 632. Zahlendreher.

  3. Vielen Dank Pi für diesen sehr fundierten und wissenschaftlich interessanten Artikel! Sowas ist halt leider gar nicht möglich, wenn es Denkverbote gegen alles was mit Islam zu tun hat gibt. Auch die Interpretation und Entwicklung dieser Religion an sich ist nicht in Stein gemeißelt. In Wirklichkeit hilft doch jeder der sich gegen konstruktive Islamkritik stellt nur den Salafisten!

  4. Wie jetzt?

    Wurden die Koransuren „Der Frieden“ und „Die Toleranz“ dann nicht von der Ziege gefressen sondern von Uthman Ibn Affan verbrannt?

    Auweia, dann wird die islamische Welt wieder Israel- und USA-Fahnen verbrennen, weil die Juden und Amis den Ibn Affan bestochen haben, den Islam in ein schlechtes Licht zu rücken, indem Uthman den Urkoran verändert und in den Dialekt der Quraischi übersetzt -verfälscht- und danach verbrannt hat.

  5. Die Anhänger Mohammeds haben die Worte Allahs auswendig gelernt und niedergeschrieben.

    Koranerfinder Mohammed hatte wohl eine Schreibschwäche was?

  6. Da sieht man einmal, was Semantik, gepaart mit jeder Menge Fantasie, alles bewirken kann. Dagegen ist ein klassisches Erdbeben direkt harmlos. Oder gab es bei einem Erdbeben schon einmal 270 Millionen Tote?

    Semantik (von Altgriechisch ????????? s?maínein „bezeichnen“ […] Disziplin der Linguistik: die Lehre von der Bedeutung von einfachen und komplexen sprachlichen Zeichen, also Morphemen, Wörtern, Sätzen etc.

  7. Im Jahre 620 stieg Mohammed auf den Berg Hira und begegnete dem Erzengel Gabriel, der ihm fortan die Worte Allahs bis zu seinem Tode im Jahre 623 übermittelte.

    Es stellt sich doch die Frage wieso Mohammed glaubte der Erzengel Gabriel sei ihm erschienen. Mediziner können das gut erklären. Menschen in der Wüste tun insbesondere bei körperlichen Anstrengungen, wie bei dem Besteigen eines Berges, tun zu viel Wasser transpirieren.

    Das nennt man Dehydration! Typische Symptome sind u.a. Halluzinationen! Unter Halluzination versteht man eine Wahrnehmung eines Sinnesgebietes, ohne dass eine nachweisbare Reizgrundlage vorliegt. Das bedeutet zum Beispiel, dass physikalisch nicht nachweisbare Objekte gesehen werden oder Stimmen gehört, ohne dass jemand spricht.

    Allerdings erklärt das nicht die vielen Mordbefehle und die extreme Intoleranz gegenüber Andersgläubigen und die vielen anderen bösen Sachen im Koran. Wahrscheinlich war Mohammed einfach nur ein blutrünstiger primitiver Psychopath, der Freude am Leid anderer Menschen hatte und Spaß beim Morden und Foltern empfunden hat.

  8. Wer immer den Koran gebastelt hat, hatte nichts Gutes im Sinn. Das unterirdische Gedankengut, das damit verbreitet wird, trägt keine guten Früchte. Es stiftet von Generation zu Generation zu negativem Verhalten hat. Es fördert eine negative Gesellschafts-Evolution. Ich gehe davon aus, dass ohne Petro-Erpressungs-Potential der Islam längst ausgedient hätte.

    Nun aber darf sich BREMEN über Islamisierung freuen!

    Von einer türkischen Webseite:

    Im kleinsten deutschen Bundesland Bremen gibt es erfreuliche Entwicklungen für die islamische Gemeinde. In diesem Zusammenhang soll am 15. Januar zwischen der Bremer Landesregierung und den die islamischen Gemeinde vertretenden Institutionen ein Abkommen unterzeichnet werden. Demnach soll dem Islam ein offizieller Status zuerkannt werden. Der zu unterschreibende Text soll innerhalb von einer Woche dem Landtag eingereicht werden. Wenn das Abkommen im Landtag verabschiedet wird, soll in Deutschland erstmals in einem Bundesland die muslimische Gemeinde einen offiziellen Status bekommen. Mustafa Yavuz, der Vorsitzende des Islamrats in Bremen sagte, dass sie im Thema offizielle Anerkennung des Islams am Endspurt sind. Da der Islam in Deutschland nicht offiziell anerkannt sei, wisse man nicht, wie viele Muslime es in Deutschland gibt, sagte Yavuz.

    http://www.trtdeutsch.com/trtworld/de/newsDetail.aspx?HaberKodu=209bec57-c7f4-44f6-bd88-1e2df18f45cc

  9. Es gibt, nüchtern betrachtet, bezüglich Mohammed und des Koran nur drei Möglichkeiten:

    1. Möglichkeit: Mohammed hat nicht gelogen, denn er ist wirklich und wahrhaftig der letzte Prophet Gottes und der Koran enthält das an Mohammed offenbarte Wort Gottes.

    2. Möglichkeit: Mohammed hat nicht gelogen, denn er litt an einer wie auch immer gearteten Geisteskrankheit – Psychose, Epilepsie, Schizophrenie, was auch immer – und war auf Grund seiner Halluzinationen und Wahnvorstellungen der ehrlichen und aufrichtigen Ansicht, der letzte Prophet Gottes zu sein.

    3. Möglichkeit: Mohammed hat gelogen, denn er hat niemals auch nur selber geglaubt, irgend eine Form von „Engel“ gesehen oder gehört zu haben, sondern er hat alles, was er behauptet hatte gesehen zu haben, nur vorgetäuscht.

    Ich tippe auf Nummer 3.

  10. Der Artikel verweist daraufhin, das es jenen Mohammed gar nicht gegeben hat sondern, das er eine Erfindung ist. Und damit ist auch bewiesen das jener Mohammed der Antichrist ist, das Negativbild von Jesus Christus und daher von christlichen Herätikern erschaffen wurde bzw. erfunden wurde, eine Abspaltung vom orthodoxen byzantischen Kirche, die somit gegen das oströmische Reich rebelliert haben.Die bewusste Erfindung eines Antichristen, eines Propheten der nur aus Lügen erschaffen worden ist erfüllt damit die Offenbarung des Johannes. Denn es ist mir aufgefallen das es recht wenig geschichtliche Zeugnisse des byzantinischen Reiches gibt, zumindest mir bekannt sind und ausserdem sollte berücksichtigt werden, das der Zeitpunkt der Entstehung des islams auch bei der Spaltung des römischen Reiches im 7. Jahrhundert liegt, das sich das römische Reich in Westrom und Ostrom teilte. Und es gibt Gerüchte das das weströmische Reich eine gewisse Rolle bei der Entstehung des islams eine Rolle spielte. Es gibt auch einen Wissenschaftler der behauptet das 300 Jahre der Geschichtsschreibung fehlen und uns daher um 300 Jahre irren, wir befinden uns eigentlich im Jahre 1713.
    Und falls die Islamisten dann eines Tages aufwachen werden, das sie eigentlich an einer grossen Lügengeschichte glauben, dann bin ich aber gespannt, was dann passiert.

  11. Der Koran-Die Bibel.
    Beide sind zum größten Teil, oder gar ganz „aus dem Gedächtnis heraus“ niedergeschrieben worden.
    Sie wurden auch immer wieder angepaßt-je nachdem, welche Version in die aktuelle Lage paßte.
    Die Auslegung des Koran, oder der Bibel fallen hier, wie dort sehr unterschiedlich aus und hüben, wie drüben sind sich die „Gläubigen“ selbst untereinander nicht einig.

    Beim Islam sind es z.B. die Schiiten & Sunniten und beim Christentum/“Bibeltum“ die Katholiken/Evangelisten/Prothestanten/Orthodoxen/Zeugen Jehovas und was weiß ich noch alles.
    Allesamt haben grundsätzlich eines gemeinsam:
    Für sich die einzige Wahrheit in Anspruch zu nehmen.

    Wenn wir jetzt noch einen Blick auf das judentum und die Thora werfen kommen wir zum gleichen Schluß.

    Deshalb ist es umso beknackter, wenn „Gläubige“ beginnen „Ungläubige“ zu ermorden, oder zu geisseln.

    In meinen Augen sind sie allesamt nichts anderes, als selbstgerechte Arschlöcher…..

  12. 13 ExHamburger

    Ganz so einfach ist es doch nicht. Der Unterschied zwischen Koran und Bibel ist vereinfacht, dass der Koran durchgängig Handlungsanweisungen für alle Lebensbereiche darstellt, also als Rezeptbuch dienen kann, die Bibel aber aus Geschichten besteht, die das enge Verhältnis zwischen Gott und seinem auserwählten Volk darstellen. Juden und Christen haben die gleiche Grundlage : das Alte Testament, für Christen ist zusätzlich das Neue Testament die entscheidende Glaubensgrundlage, nämlich das Leben und Wirken von Jesus Christus und seiner Anhänger.
    Die unterschiedlichen christlichen Strömungen sind aus der nicht eindeutigen Auslegbarkeit der Bibel für unser Leben entstanden. Es gibt keine eindeutigen Handlungsanweisungen an denen ich das wahre Christentum messen kann. Alle Christen sollten aber in der Nachfolge Jesu stehen.
    Ich habe noch nicht gesehen, dass Juden aus ihrem Glauben heraus andere Menschen ermordet hätten. Bei Israel handelt es sich um Verteidigungskriege gegen eine kompromisslose Ideologie.
    Die christlichen Kriege waren immer eine Mischung aus missverstandenem Missionsbefehl und säkulärer Eroberungssucht.

  13. #12 ExHamburger (12. Jan 2013 04:35)

    Entschuldigung, aber Ihr Eingangspassus ist völlig unwissenschaftlich.
    Während der Koran in wenigen Jahren zusammengeschustert wurde, wurde die Bibel peinlichst genau über iele Jahrhunderte niedergeschrieben. Die meisten Bücher wurden zeitnah zu „Papier“ gebracht.
    Es besteht heute kein Zweifel mehr darüber, ob Mose lesen und schreiben konnte. Er war seines Zeichens einer der best Ausgebildetsten
    Herrscher am Hofe des Pharao. Aber das nur am Rande.
    Wer sich wirklich mit der Glaubwürdigkeit der Thora auseinandersetzen will, sollte sich die Zeit nehmen und selbst recherchieren. Die eigene Phantasie ist nicht hilfreich.
    Einen sehr interessanten Artikel finden Sie
    auf http://aro1.com/
    Die haben zwar heute Schabbatruhe, aber es lohnt sich den Artikel von Ulrich W. Sahm zu lesen. Er handelt von historischen Steinfunden und die Schriften darauf.
    Das Gleiche triff für die Bücher den so. gen.NT zu.

  14. #8 Powerboy (12. Jan 2013 01:15)

    Interessant was Sie da schreiben.
    Es gibt jedoch noch eine Erklärung.

    Haben Sie schon mal den Ausdruck „Besessener“ in der Tiefe seiner Bedeutung gehört?
    Das geht noch weiter als Halluzinationen.
    Menschen die sich dem Okkultismus öffnen werden oftmals so sehr gebunden, dass sie ein Medium des „Bösen“ werden.
    Wir finden in der Bibel Beispiele, wie Jesus Besessene geheilt hat.
    Ich erinnere an den „Gerasener“, der von „einer Legion böser Geister geplagt“ wurde.

    Dr Kurt Koch hatte den größten teil seines Lebens in Afrika verbracht. Wer seine Schriften gelesen hat, bekommt eine Gänsehaut nach der Anderen…

    Der Satanismus, welcher heute von vielen jungen Menschen praktiziert wird spricht Bände.
    Man kann das natürlich alles mit „Hokus Pokus“ abtun, würde der Sache aber nicht gerecht.
    Und so einer war meiner Ansicht nach, wenn er denn überhaupt existierte, der „letzte versiegelte Prophet“ der so viel Unheil über die Menschheit brachte.

  15. Mohammed ist 632 unter sehr unrühmlichen Umständen getötet worden. Uneins sind sich die Moslems darüber, wer die Tat ausgeführt hat.

    Es könnte die Jüdin Zainab gewesen sein, deren Familie bei Mohammeds Raubzügen brutal abgeschlachtet wurde. Nach der Darstellung von Abu Bakr, dem besten Buddy von Mohammed, hat sie ihn zum Essen eingeladen und Mohammed war tatsächlich so schlau, sie für sich kochen zu lassen. Sie soll ihn dann kurzerhand vergiftet haben.

    Abu Bakr ließ sich nach Mohammeds Tod zu Mohammeds Nachfolger wählen, für ihn eine recht praktische Angelegenheit. Daher zweifeln einige Moslems an seiner Aussage und sehen ihn als Drahtzieher des Mordes. Nach dieser Darstellung hat er zwei Ehefrauen Mohammeds, darunter Mohammeds Kinderfrau Aischa, mit der Ermordung beauftragt.

  16. Man muss es mal deutlich für unsere realitätsfernen rotgrünen Spinnern aussprechen:

    Nein, man kann das Christentum nicht mit dem Islam vergleichen!

    Mohammed war im Gegensatz zu Jesus Christus ein blutrünstiger, psychopatischer und gestörter Kriegsherr, der eine Hass-Ideologie erschuf um seine kriegerischen Eroberungen besser durchzuführen zu können. Menschen die fanatisch mit Begeisterung mordeten und ihr Leben für seine Ideologie hingaben waren für ihn die besten Soldaten.

    Einzigartig für eine Welt-Religion darf man nach dem Koran lügen, betrügen, morden, foltern und verstümmeln!

    Mohammed selber war extrem blutrünstig. Es gibt zahlreiche historische Überlieferungen, wie er ganze Stämme, Frauen und kleine Kinder umbringen lies. Es schickte Attentäter für politische Morde aus und heiratete z.B. ein sechsjähriges kleines Mädchen und vollzog mit ihr den Geschlechtsverkehr.

    Das alles haben nicht etwa böse Islamkritiker erfunden. Das sind historische Tatsachen auf die sind die Moslems ganz besonders stolz sind.

    Liebe mitlesende rotgrüne Gutmenschen: Islam ist alles andere als friedlich und als tolerant. Ihr lügt euch selber an um euer primitives Weltbild nicht zu beschädigen!

    Der Islam ist und bleibt eine menschenverachtende, faschistoide und gewaltbereite Hass-Ideologie!

    Macht doch endlich die Augen auf!

  17. Ja, 623 ist ein Zahlendreher. Es müsste 632 sein. 610 wurde die erste Offenbarung Emfpangen 622 war der Auszug aus Mekka. Ansonsten stimmts.

  18. Das Gleiche trifft umso mehr auf die Bibel zu. Die Schriftrollen von Qumram weichen stark ab von den masoretischen Texten der fruehmittelalterlichen Juden, also der Schriftversion die als absolut authentisch und buchstabengetreu gilt. Auch die Bedeutung der Stadt Jerusalem kann nicht nachgewiesen werden. Im besagten Zeitraum belegen achaeologische Funde von tausender Scherben kaufmaennische Abrechnungen fuer alle moeglichen Staedte, nur Jerusalem kommt nicht vor. Auch nicht in der Geschichtsschreibung der Griechen oder Aegypter. Es gibt zig verschiedene Namen fuer Jerusalem in der Bibel, und unterschiedliche Erzaehlstraenge. Auch hier, wenn irgendwo eine Stadt auftaucht, wird diese in spaeteren Bibelabfassungen offenbar immer zu Jerusalem gemacht, eine Chronologie und ein Kontext hereingebracht, der falsch ist. Ein wichtiger Unterschied zwischen Judentum und Christentum: Christen, und auch andere historische juedische (protochristliche) Sekten, glauben an die Offenbarung der 10 Gebote an Moses auf dem Berg Sinai. Bei den chassidischen Juden besteht der Glaube der Offenbarung an die muendlichen Gesetze die Moses auf dem Berg erhalten haben soll, diese wurden spaeter nach muendlicher Weitergabe des gesammelten Rabbinerwissen als Talmud aufgeschrieben, der Begriff der 10 Gebote ist dabei voellig unbekannt.

  19. Die Araber waren zu dieser Zeit auch im Bereich der Gesundheit schon weit fortgeschritten.

    So benutzten sie im 6. Jahrhundert nach Christus zur Verhütung bereits Ziegendärme.

    Erst im 18.Jahrhundert verfeinerten die Franzosen diese Technik, indem sie den Ziegendarm vor der Benutzung aus dem Tier entfernten 😀

  20. Eilmeldung-Eilmeldung-Eilmeldung-Eilmeldung

    Kam gerade in den Nachrichten:

    Wende beim versuchten Bombenanschlag im Bonner Bahnhof!

    Unsere Systemmedien melden gerade, dass in der blauen Tasche mit der Rohrbombe ein Haar gefunden wurde. Und jetzt kommt’s: Ein blondes Haar das so wörtlich von einem Mitteleuropäer oder einem Amerikaner mit europäischer Abstammung stammt(Kein Witz!)

    Alle unsere Witze, dass die Systemmedien die Bombenleger zu Geisterterroristen der erfunden NSU erklären werden, werden war!!!!!!!!

    Eilmeldung-Eilmeldung-Eilmeldung-Eilmeldung

  21. Es ist schon erstaunlich, dass die göttlichen Worte Mehrdeutigkeiten enthalten sollen. Die Umm al Kitab, die Mutter des Buches, ist also nicht vollkommen klar. Wie kann ein vollkommener Gott ein unvollkommenes Buch diktieren?

    Das ist eine salafistische Denkweise. Und zwar die (falsche) Vorstellung, dass jede einzelne Handlung im Leben schon von Gott auf eine ganz bestimmte Weise bestimmt sei. Die Vorstellung, Gott sei ein absolutistischer Herrscher, der eine Legislation über auch noch jeden Furz des Lebens erließe. Gott ist aber viel großzügiger und lässt dem Menschen eine sehr weit gehende Handlungsfreiheit.

    Eine derartige mechanistische Denkweise, die behauptet, das Universum müsse wie ein Uhrwerk ablaufen (die gab’s auch im Westen), widerspricht der menschlichen Freiheit, und damit auch Begriffen von Verantwortung, Liebe, usw.

    Uneindeutigkeiten in Gottes Wort dienen u.a. gerade dazu, dem Menschen eine eigene Entscheidungsfreiheit über sein Handeln zu lassen. Gottes Wort steckt den allgemeinen Rahmen des Handelns, die Spiritualität, ab, den der Mensch nicht überschreiten soll, um Unglück unter den Menschen zu vermeiden. Aber es gibt eben viele Möglichkeiten, innerhalb dieses Rahmens zu handeln. Und nicht nur eine „richtige“ Art, auf Klo seinen Hinter zu putzen und den Bart zu pflegen, wie es Salafis behaupten, aber eben auch nicht nur eine Art, die Gesellschaft zu organisieren, wie es manche menschliche „Gesetzgeber“ in unseren menschlich aufgebauten „Demokratien“ behaupten.

    Mehrdeutigkeiten sind also nicht unbedingt Unvollkommenheiten, sondern Teil der Vollkommenheit des Wortes.

    „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken“.

    Dies heißt allerdings nicht, dass Fälscher in der Übermittlungskette keine weiteren Mehrdeutigkeiten hinzugefügt hätten, die in Richtung Unvollkommenheit gehen.

    Wir kennen also die Worte Allahs nur aus dritter Hand – so die orthodoxe Story. Die Rolle Mohammeds ist die eines reinen Übermittlers, Rassul, der eine Botschaft weiterleitet. Die Anhänger Mohammeds haben die Worte Allahs auswendig gelernt und niedergeschrieben. Eine vollständige Edition der Worte Allahs erfolgte erst im Jahre 654 durch den Kalifen Uthman. Danach ließ Uthman alle abweichenden Versionen des Koran verbrennen.

    Diese Zeilen deuten korrekterweise darauf hin, dass es abweichende Versionen gab. Dann muss aber zwangsläufig eine Auswahl stattgefunden haben. Und zwar durch eine menschliche Kommission. Das ist das äquivalent der christlichen Kanonisierungskommission auf islamisch. Der Islam hat es in dieser Hinsicht nicht anders gemacht als die Christen, auch wenn manche „Moslems“ rot und grün werden, wenn man sowas sagt.

    Der Koran enthält das unverfälschte Wort Allahs, er ist vollkommen und unerschaffen. Eine perfekte Kopie des Koran ist mit Allah im Himmel.

    Den Koran als göttlich perfektes, materielles Originalbuch auf der Erde hat es in nie gegeben. Die Tafeln Moses waren so etwas. Aber der Koran ist ein Sammelsurium von schriftlichen (und vermutlich weiteren mündlichen, anlässlich Uthmans Kommission verschriftlichen) Erinnerungsstückchen, die von Menschen gesammelt, bewertet, ausgewählt und auch abgewiesen (verbrannte andere Versionen) wurde. Nicht der Prophet hat diese Auswahl vorgenommen! Sondern die ersten Moslems.

    Die falsche Vorstellung vieler Moslems (und auch vieler Gegner der Moslems, die sich auf deren falsche Argumentation einschießen und sie somit indirekt übernehmen, statt diesen eine liberalere Version des Islams zu predigen), der Koran sei direkt von Gott (durch den Propheten) übermittelt worden und so zu uns gekommen, ist ein Knackpunkt für die Aufklärung des Islams, und auch für die Reduktion des Machtmissbrauchs islamischer Pfarrer (auch bekannt als sog. „Imame“, als Gesamtgruppe die „Ulema“, die „Schriftgelehrten“ des Islams). Diese bloßen Menschen gründen bzw. festigen hiermit nämlich in den Köpfen mancher ihrer Schäfchen ihre angemaßte Herrscherrolle.

    Ein durch eine Herrscherkommission verfälschter und damit komplexer und (im negativen Sinne) mehrdeutiger gewordener Koran „braucht“ ja sozusagen Leute, behaupten die Gelehrten, die den anderen dann „verbindlich“ erklären, wie man alles „zu verstehen hat“ – statt dass sie selbst denken, womit sie jederzeit anfangen können, und das um so mehr, als sie den Koran in seiner real existierenden, überlieferten Form nicht mehr als absolut rein betrachten.

    Ein weites Feld, wo deutlich wird, dass der Islam viel mehr mit dem Christentum gemeinsam hat, als manchen Moslems lieb ist, die immer behaupten der Koran, also der aktuell gelebte Islam, sei perfekt, womit sie oft bloß ihre Überheblichkeit nähren, sie selbst seien perfekt. Das ist aber kein Mensch.

  22. anerkannte islam. Bücher sagen, dass die Araber einen eigenen arabischen Propheten wollten.
    Mohammed sollte auf Wunsch seiner Frau, der älteren und sehr erfolgreichen Geschäftsfrau Chadidscha, ein Prophet werden.
    Ihr verstorbener voriger Ehemann, durch den sie Ansehen hatte, war schon eine Art Wahrsager und Seher gewesen.

    Also schickt sie, die das Geld in die Ehe gebracht hat, Mohammed fünf Jahre lang zum Meditieren auf den tradtionellen Berg mit der Höhle Hira los, während sie im Tal wartet und campt.

    http://www.youtube.com/watch?v=LNbzevID550

  23. Das gleiche Problem mit der Uneindeutigkeit haben die Katholiken mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Selbst der Papst hat erkannt und öffentlich erklärt, dass das Zweite Vatikanische Konzil Zweideutigkeiten enthält. Der Papst sagt nämlich, dass dessen Texte verschieden interpretiererbar sind. Dies führt zu der Frage, wie das denn sein kann, wenn der Heilige Geist auf dem zweiten vatikanischen Konzil gewirkt haben soll. Es daher vom Papst zu fordern, das Zweite Vatikanische Konzil zu verwerfen, weil es genauso wenig wie der Koran göttlichen Ursprungs ist.

  24. Liebes PI, bitte mehr solche Artikel über die historisch-kritische Islamforschung. Das sind auch wichtige Einsichten für fortschrittliche Muslime. Ausserdem wäre es wichtig den gemeinsamen Ursprung zu erkennen, waren es doch zwei christliche Strömungen, die sich mit der Zeit auseinander entwickelten: der Islam aus der juden-christlichen und das Christentum aus der heiden-christlichen Strömung. Mit der historisch-kritischen Religionsforschung relativiert sich automatisch jeder absolute Machtanspruch einer Religion.

  25. @ Kilian,

    danke für den Artikel, nur einige Anmerkungen dazu:

    Patricia Crone, Meccan Trade And The Rise Of Islam, hat die Nichtexistenz Mekkas natürlich nicht beweisen können, sondern nur gute Gründe aufgeführt, weshalb die Stadt, die im Koran nur einmal (!), in

    48:24. „Und Er ist es, Der ihre Hände von euch abhielt und eure Hände von ihnen in dem Tal von Makka, nachdem Er euch den Sieg über sie gegeben hatte. Und Allah sieht alles, was ihr tut“.

    nicht die sein kann, die heute so genannt wird: unter Anderem, weil Agrarprodukte, auf die der Koran Bezug nimmt, dort klimatisch garnicht gedeihen können.

    Aber zum obigen Satz:48:24: der dort in der heutigen vokalisierten Lesung bi-baTn-i makkata gelesene Passus „in dem Tal von Mekka“ wird von Luxenberg als „in der Tiefe des Handgemenges,der Schlacht“ interpretiert. Und schon hat der Satz einen klaren Sinn.-

    Daß der Koran und die Geschichtsschreiber Hischam und Tabari sich literarischer Topoi bedienen ist vollkommen richtig, aber dies tut ja auch schon die Bibel – die Idee des Paradiesesgartens stammt ja aus dem Zweistromland und dem Iran. Jede gute Erzählung bedarf der Topoi: lies‘ mal von Campbell „The hero with a thousand faces“.

  26. #11 Klotho (12. Jan 2013 03:22)

    Das Buch, das Sie meinen und das die angeblich fehlenden 300 Jahre beschreibt, heißt „Das erfundene Mittelalter“ und ist von dem JOURNALISTEN Herbert Illig. Journalisten sind nur selten wissenschaftlich gebildet, auch wenn sie es gerne wären oder so tun als ob. Die Thesen des Buches sind zwar faszinierend, wenn man sie als retrospektive Science-Fiction betrachtet, aber ebenso leicht zu entkräften.

    Glauben Sie bitte nicht jeden Unsinn, der Ihnen als wissenschaftlich angeboten wird.

  27. „Patricia Crone, Meccan Trade And The Rise Of Islam, hat die Nichtexistenz Mekkas natürlich nicht beweisen können…“

    Aber sie hat bewiesen, dass Mekka kein Handelszentrum war. Mekka war eine gottverlassene Oase, wenn es überhaupt existiert hat. Insofern kann die Geschichte mit Chadidscha und Mohammed nicht stimmen.

    „Agrarprodukte“

    Ich bin mir nicht sicher, was du damit meinst. Markus Groß hat beispielsweise darauf hingewiesen, dass Schweine nicht in der Wüste überleben können. Sie brauchen viel viel Wasser, um sich in feuchtem Schlamm zu suhlen. Damit senken Sie Ihre Körpertemperatur und schützen Ihre Haut vor Sonnenbrand. In der brüllend heißen und trockenen Steinwüste gehen Schweine jämmerlich ein. – OT: Ich liebe Schweine, es sind drollige und intelligente Tiere –

    Wieso verbietet Allah also den Mekkanern Schweine zu essen, wenn die sowieso nicht auf deren Speisezettel stehen?

    Auch das deutet darauf hin, dass der Koran nicht in der Wüste der arabischen Halbinsel entstanden ist, sondern in einer feuchten Gegend, wo man Landwirtschaft betrieb.

    „Daß der Koran und die Geschichtsschreiber Hischam und Tabari sich literarischer Topoi bedienen ist vollkommen richtig…“

    Aber die Wirklichkeit bedient sich keiner Topoi. Das kann man nur machen, wenn man Geschichten erfindet.

  28. #20 Powerboy (12. Jan 2013 09:00)

    und heiratete z.B. ein sechsjähriges kleines Mädchen und vollzog mit ihr den Geschlechtsverkehr.

    Falsch. Aisha war sechs, als der Prophet sich mit ihr verlobte. Den ersten Geschlechtsverkehr hatte Mohammed mit ihr als sie neun Jahre alt war.

  29. Nach allem, was wir historisch wissen, hat der sog. Prophet Mohhammed überhaupt nicht gelebt. Es taucht nicht ein einziger Hinweis über ihn in den damaligen Aufzeichnungen der byzantinischen und persischen Beamten auf. Das ist merkwürdig, waren diese doch sehr penibel, alles aufzuzeichnen, was von Belang war. Und beide damaligen Großmächte sollen völlig übersehen haben, daß auf der arabischen Halbinsel eine neue Religion entstanden war, ein gewisser Mohammed sehr erfolgreiche Feldzüge führte und sogar diese Großmächte durch Briefe aufgefordert hat, zum Islam überzutreten? So wird es ja im Koran und in der Sunna beschrieben. Da stimmt was nicht! Dieser Mohammed ist eine Fiktion!

    Der Islam ist nichts weiter als ein häretischer Zweig des arabischen Christentums, der von Anfang an rücksichtslose Gewalt in sein Konzept eingebaut hat. Damit hat er die Botschaft Jesu des Neuen Testaments völlig ins Gegenteil verkehrt.Aus der Sicht der Bibel ist der Allah des Koran der Satan.

  30. @ Kantilene:

    Mit „Agrarprodukten“ meine ich Korn, Datteln, Oliven, Zwiebeln, Granatäpfel und Weintrauben, die im Koran adressiert (so Vers 95:1)werden und die, wie Crone anführt, in einer reinen Steinwüste nicht gedeihen können, sondern gehandelt werden.

    Auf Handelsrouten, bei denen eine Etappe namens „Mekka“ aber wohl schriftlich nirgendwo belegt ist.

    Über die Art und Weise, wie wir die Informationen der Umgebung zu einer „Wirklichkeit“ verdichten, ließe sich jetzt lange diskutieren; sagen wollte ich Folgendes:

    daß die islamische Literatur wesentlich aus Stereotypen besteht muß nicht heißen, daß die Autoren bewußt gefälscht, „erfunden“ haben.
    „Follow the crowd“ = Sunna gilt hier wie dort.
    Und Crone ist mal aus dieser Sunna ausgeschert ..

  31. Die obige Beschreibung des Lebens Mohammeds ist sicher gut und entspricht wohl am ehesten der Vorstellung der Vorstellung der Gläubigen selbst sowie der Auffassung der Mehrheit der Islamwissenschaftler. Es sollte jedoch nicht unerwähnt bleiben, dass es auch andere Meinungen angesehener Islamwissenschaftler – wie z. B. Sven Kalisch – gibt, die darlegen, dass es keinen geschichtlichen Beweis für das Leben des Mohammed gibt. Leider habe ich mich bisher nicht in die weitere Theorie dieser Leute vertiefen können, so dass ich nicht weiß, welche abweichenden Zusammenhänge von dieser Seite aufgestellt werden. Für mich kann das jedoch nur bedeuten, dass es in der Zeit nach der legendären Figur irgendwelche Machthaber gegeben haben muss, die den Koran nach ihren Wünschen erstellten und dazu die Person Mohammeds als „Überb4ringer des Korans“ erfanden. Genaueres kann vielleicht jemand an dieser Stelle veröffentlichen bzw. erfordert es von Interessierten wie mir, sich mit den Werken der genannten Islamwissenschaftler auseinander zu setzen, was leider einen hohen und schwer zu erbringenden Zeitbedarf erfordert! Wer kann also aus eigener Kenntnis dazu etwas beitragen? Mit mir wären sicher auch viele andere dankbar dafür!

  32. Wiedereinmal wurde auf ein Posting „vergessen“:
    So ist der Koran entstanden.
    Aus heutiger Sicht schaut die Geschichte aber schon ein bischen durchsichtiger aus:
    Als der Mohamed Allah mit den Eseln seiner Kadischa in der Wüste Rast gemacht hatte, wurde er von einem Floh gebissen, welcher die Bakterien einer Ratte mit sich getragen hat und womit dann Mohamed infiziert worden war.
    So ein Flohbiss oberhalb des Nackens kann diese Bakterien direkt ins Nervensystem bringen, wo diese dann in deren Fortpflanzung, Bakteriengift in die Nervenstränge absondern um dort dann zu entzündlichen Erscheinungen führen, die den Betroffenen arg zusetzen können. Schmerzen und Wahnvorstellungen sind die Folge und Mohamed hat
    bei solchn Anfällen auch den Engel Gabriel singen gehört, bzw, hat er sich das in dieser Fieberperiode so eingebildet. Damals gab es weder einen ausgebildetetn Nervenspezialisten, noch geeignete Arzneien, welche diese akute bakterielle Invasion hätten bekämpfen können, aslo musste der arme Mohamed, sein Leiden ertragen und er hat sich bei seiner Frau Kadischa über sein Leiden beklagt und auch die Angehörigen wussten keinen Rat, außer damalige Arzneimittel, wie Alkohol (al khehal) und verschiedene Kräuter und Öle, welche aber allesamt das Leiden bei akutem Bakterienfieber nicht wirklich heilen konnten. So erschien ihm immer wieder der „Erzengel Gabriel“, wie ihm das ein christgläubiger Vetter seiner Frau Kadischa glaubhaft versicherte und so blieb es eben dabei. Es gab ja damals im tiefsten Mittelalter auch keine andere denkbare Erklärung für die Folgen einer solchen bakteriellen Vergiftung.
    Mohamed war dem Wahnsinn nahe und die Fieberträume und Schmerzerlebnisse waren ohne Medikamente sicherlich tragisch. Er versuchte durch Askese, Fasten und Medidation dieeser Krankheit Herr zu werden und wurde in seinen wachen Perioden zum aggressiven Karawanenräuber und Andersgläubigenhasser, seine aus diesen Krankheitsschüben hervorgegangene Persönlichkeitsänderung erzählt von Massenmord
    und religiösen Wahnsinnstaten.
    Mohamed wurde diese Vergiftungserscheinungen auch zeitlebens nicht mehr los und erlag dieser Vergiftung an Organversagen, in den Armen seiner kindlichen Gattin Aischa. Erst seine Nachfolger haben dann aus dieesen, für sie mystischen Geschehnissen, eine für sie noch heute nutzbringende und welterobernde Religion gemacht, mit deren Eigenschaft, einer geistig ansteckenden, weil autosuggerierenden Doktrine, die auf Leichtgläubige wirkt-

  33. Nein, nicht s c h o n wieder!

    Diese kleine Gruppe ist nicht nur eine absolute Außenseiter-Gruppe. Ihre „Erkenntnisse“ sind keineswegs wohlfundiert, sondern leicht zu zerrupfen, was in der Vergangenheit auch schon vielfacht durch wirklich der seriösen Islamwissenschaft, Arabistik etc. Verpflichtete geschehen ist.
    Schon die Prämissen sind unbewiesen, das weitere Vorgehen ähnelt einer willkürlichen Bastelei eher als wissenschaftlichem Vorgehen.
    Den Gegenbeweis hier aufzudröseln, fehlt im Kommentarbereich aber selbstredend der Raum. Außerdem ist zu diesem Thema schon früher in den Kommentarbereichen der zugehörigen Artikel mit Literaturverweisen reichlich Stellung genommen worden, also bei Bedarf: nachschauen!

    Vor Jahren gelang es einem H. Illig, Aufsehen zu erregen und damit zu Geld zu kommen, indem er behauptete beweisen zu können, einige Jahrhunderte des Mittelalters habe es nie gegeben. Seine „Darlegungen“ hatten dieselbe „Qualität“.
    Ich mag mich nicht mehr mit diesem „Zeug“ abgeben!

  34. „Ihre “Erkenntnisse” sind keineswegs wohlfundiert, sondern leicht zu zerrupfen,… Den Gegenbeweis hier aufzudröseln, fehlt im Kommentarbereich aber selbstredend der Raum.“

    Dann sind das alles nur lehre Behauptungen.

  35. Die anderen Grundlagenforscher von inarah heißen, Ibn Warraq, Goldziher, Noseda, Gross, Thomas und Puin.

    Ohlig hat z.B. eine grundlegende Arbeit über den Würde-und Ehrentitel MUHAMMAD verfaßt.
    Sollte im PI-Blog, zumindest in grober Übersicht, veröffentlicht werden.

  36. @#25 Powerboy (12. Jan 2013 09:32)
    Das Haar stammt von einem Gastarbeiter, der in Pakistan in der Fabrik an Herstellung der Tasche beteiligt war.

  37. @ 9 n.u.Z.

    Niemand zwingt Sie, sich mit diesem „Zeugs“ (wie Sie sagen) abzugeben.

    Zur Idee einer „seriösen“ Wissenschaft: Nöldeke und Goldziher, heute als Kirchenväter der Islamwissenschaft betrachtet, haben zu ihrer Zeit die Sicht der Dinge auch auf den Kopf (oder besser: auf die Füße) gestellt. Nöldeke mit seiner Datierung der Suren, Goldziher mit seiner Datierung der Ahaadiith.

  38. @9 n.u.Z.
    Ihre “Erkenntnisse” sind keineswegs wohlfundiert, sondern leicht zu zerrupfen, was in der Vergangenheit auch schon vielfacht durch wirklich der seriösen Islamwissenschaft, Arabistik etc. Verpflichtete geschehen ist.

    BITTE EIN BEISPIEL: EIN EINZIGES! Jeder behauptet das, keiner kanns belegen.

    Tatsache ist, dass die Generalrichtung- Details hin oder her- inzwischen akzeptiert ist.
    Die Kernpunkte:
    -der Koran ist in Teilen vormohammedanisch
    -der Koran kann nicht in Arabien (arabische Wüste) entstanden sein
    – der Islam entstand um 700 (van Ess) oder 800 (Inarah). In keinem Falle wird Mohammed als Gründer einer neuen religion angesehen (ob er existierte oder nicht ist deshalb nahezu zweitrangig)
    – die ursprüngliche Koransprache war sicher nicht das Koranarabisch, sondern Aramäisch bzw. ein Dialekt davon
    -die ersten Schriften über Mohammed stammen 200 Jahre nach seinem angeblichen Tod.
    – die Hadithe (Sprüche und Taten des Propheten) sind nachträglicher Natur und historisch belanglos

  39. es gibt das Wort „Dchahiliya“ was als Zeit der Finsternis oder Unwissenheit oder des Unglaubens übersetzt wird. Es bezeichnet die Zeit vor der Erfindung des Islam.
    In ihrem Buch „Die Angst vor der Moderne“ schreibt Fatima Mernissi, dass es den Muslimen untersagt ist, sich mit dieser Zeit zu befassen. Was diese wohl auch brav taten.
    Das wird seine Gründe haben.
    Diese Zeit gründlich zu erforschen wird bestimmt viele Erkenntnisse bringen.
    Mich interessiert z.B. sehr, was die Herkunft des Steins in der Kaaba betrifft und worin die große Bedeutung des Steins besteht und warum.
    Abraham wird diesen nicht am Strassenrand gefunden haben.
    Weiß jemand was dazu?

  40. Ein Buch, was jeder Bundestagsabgeordnete gelesen haben sollte. Auch in Peter Altmaier´s privater Kochbüchersammlung sollte für den Koran ein Plätzchen frei sein.

  41. #47 Mary Astell (12. Jan 2013 20:46)

    Der schwarze Stein in der Kaaba dürfte auf altarabische Verehrung „heiliger Steine“ zurückgehen.

    Was im Hinblick auf Mekka und die Kaaba aber interessant sein dürfte, ist, dass Mekka ursprünglich eine christliche Stadt war und die Kaaba eine christliche Kirche war. Der Grundriss der Kirchenapsis ist heute noch zu sehen.

    http://www.litfin-germany.de/taboo/Christl.Mekka.18.4.08.pdf

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