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Alkohol ab 25 – wählen ab 25?

Im schwäbischen Rottweil findet – wie im letzten Jahr – ein interessanter Großversuch statt. Zur Vorbeugung alkoholbedingter Exzesse verkauft ein Großteil der Händler in der Faschingszeit Alkohol nur noch an über 25-Jährige. Man reagiert damit auf die Erfahrung, dass es gerade bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 im Karneval nicht selten zu Entgleisungen kommt. Nach Angaben der Polizei ist das Projekt bisher ein Erfolg, so dass sich dieses Jahr noch mehr Händler an der vom Schmotzigen Dunstig (Donnerstag) bis Aschermittwoch dauernden Prohibition beteiligen. Es gibt bei der Schwäbischen Zeitung eine Online-Abstimmung, in der aktuell sogar 51% der Leser diese Regelung unterstützen!

Eine interessante Frage bleibt dabei allerdings unbeantwortet: Wenn man unter 25-Jährigen in großem Stil misstraut, sich in Sachen Alkohol wie Erwachsene zu verhalten, warum lässt man sie dann zum Beispiel wählen? Die Konsequenzen unverantwortlicher Kreuzchen-Macherei sind schließlich tagtäglich im Reichstagsgebäude in Berlin zu bestaunen – und sie sind darüber hinaus weitaus gravierender.

Daran ändert auch nichts, dass die Personengruppe über 25 am Berliner Wahnsinn natürlich einen noch größeren Anteil trägt. Vielleicht sollte man aufgrund vielfältiger schlechter Erfahrungen tatsächlich das Thema Bürgerrechte einmal auf den Prüfstand stellen. Brauchen wir künftig wirklich ein Wahlrecht für 16-Jährige, wie es – sich bei der Jugend anbiedernd – die politische Linke fordert?

Wie wäre es vielmehr im Gegenzug mit einer Bindung des Wahlrechts nicht nur an die Nationalität und das Alter von 18 Jahren, sondern darüber hinaus an den Nachweis, dass man (oder bei Hausfrauen eine Familie) sich selbst ernähren kann?! Nur so ist schließlich sicher gestellt, dass nicht langfristig ein Heer von Transferempfängern (und Staatsbediensteten) die übrigen Bürger ausplündern?!




Gezielte Türkeneinwanderung in österr. Dorf

„unzensuriert“ berichtete vergangene Woche über das Dorf Oberweiden in Niederösterreich, das ganz im Sinne eines angekündigten türkischen Imperialismus (siehe unten) durch eine gezielte Zuwanderung aus dem südwestanatolischen Salda „bereichert“ wird. „Die Türkisierung Europas geht weiter!“ – das behauptet kein Freiheitlicher, der dafür von der politischen Linken als „Fremdenfeind“, „Angstmacher“ und „Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt würde, sondern ein türkischer Journalist, der in seiner Dokumentation beschreibt, wie es funktioniert.

Dazu auserkoren wurde das beschauliche Oberweiden in Niederösterreich, wie man bei FPÖ-TV sieht. Das YouTube-Video, das Grundlage für den Beitrag ist, beginnt mit dem türkischen Lied „Biz Anadolu´dan geliyoruz“ („Wir kommen aus Anatolien“) und der ebenso schmissigen Ansage des Moderators mit Janitscharen-Schnurrbart: „Die Turkisierung Europas geht weiter!“

In Oberweiden, einem Ortsteil der Gemeinde Weiden an der March, haben Bewohner aus dem südwestanatolischen Salda Fuß gefasst und breiten sich aus. Baugründe seien hier billig, erklären türkische Männer auf einer der Baustellen. Für 30.000 Euro sei man dabei und beim Bauen fallen keine Kosten an. Denn die Anatolier haben ihr Prinzip des „imece“ mitgebracht: Die Hausbauer helfen einander gegenseitig gratis.

Einer der Türken zeigt besonderen politischen Ehrgeiz: Er will bei der nächsten Wahl für den Posten des „muhtar“ (Ortsvorsteher) kandidieren. Dann sieht man türkische Folklore und würde nicht glauben, dass der Schauplatz das niederösterreichische Marchfeld, hart an der slowakischen Grenze, ist. Anschließend werden die Kopftuch tragenden Frauen interviewt. Der Moderator muss sie bremsen, weil sie alle diverse Verwandte in Anatolien grüßen wollen. Manche zeigen ihre Kinder, die man daheim in Salda noch nicht persönlich kennt.

Der türkische Anteil im örtlichen Kindergarten ist schon recht beachtlich und einer der türkischen Neo-Oberweidener hat mittlerweile sogar eine Baufirma gegründet. Die Türkisierung Europas nimmt so richtig Fahrt auf:

Dies alles kommt nicht aus heiterem Himmel, denn aus der Türkei waren in den vergangenen Jahren ganz offene Äußerungen zu Eroberungs- und Kolonisierungsplänen für Europa zu hören. Im Oktober 2012 kündigte Ministerpräsident Erdogan auf einem Parteitag seiner AKP an „den Islam siegreich nach Westen führen zu wollen“. Im Februar 2010 rief er auf einem von Ihm veranstalteten „Kongress für Auslandstürken“ seine aus Europa eingeladenen Landsleute dazu auf „die europäische Kultur mit der türkischen zu „impfen“, um diese Länder zu „türkisieren“. Vor drei Jahren besuchte der türkische Außenminister Prof. Ahmet Davutoglu Bosnien-Herzegowina und hielt in Sarajevo eine aufsehenerregende Rede, in der er ankündigte „das osmanische Reich wiederbeleben zu wollen“.




Buschkowsky gegen doppelte Staatsbürgerschaft

Er [Onur Ukal, Foto l., Haupttäter des Mordes an Jonny K., Anm.v.PI] ist türkischer Staatsbürger. So einfach ist das. Mein Gerechtigkeitsgefühl rebelliert, Ihres auch? Der Spott dieses Typen und unsere Ohnmacht lassen mich über Sinn oder Unsinn der doppelten Staatsangehörigkeit nachdenken.

Wozu braucht ein normaler Mensch eigentlich zwei oder gar noch mehr Pässe? Ich hatte bisher immer nur einen. Er sagt ja auch nur, wer ich bin und aus welchem Land ich komme. Die Begehrlichkeit nach mehreren Pässen muss andere als Reisegründe haben. Es kann Rosinenpicken sein, um hier oder dort Vorteile im Sozialsystem, bei der Krankheits- und Altersversorgung oder beim Aufenthaltsrecht abzugreifen. Ein anderer ist wohl, dass mehrere Staatsangehörigkeiten das Abtauchen, die Flucht und den Schutz vor Bestrafung für Missetaten ermöglichen. (Das sagt PI schon lange, Herr Buschkowsky!)

Video – Onur Ukal will deutsche Justiz erpressen (Quelle: RTL, 4.2.):




Hochschule wirft Katholik Martin Lohmann raus

Der katholische Publizist Martin Lohmann (Foto l. mit Papst Benedikt 2012 in Rom) hat seine Dozentenstelle an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Köln verloren. Die private Einrichtung begründet dies mit den Äußerungen Lohmanns zur Homosexualität und mit seiner Kritik an der Abtreibungspraxis in Deutschland. Dieses Land zeigt seine diktatorische Fratze immer mehr. Von Meinungsfreiheit keine Spur. In einem freien Land muß es auch möglich sein, gegen die Homoehe zu stimmen. Ist es aber nicht. Wir leben in einer Diktatur! Die Links dazu:

» Junge Freiheit!
» Schmierblatt BILD!
» Die WELT mit Blahblah. Es geht um Meinungsfreiheit, Facius, und sonst um nichts!




Video: Münchner Appell der FREIHEIT

Unter der Schirmherrschaft von Münchens Oberbürgermeister Christian Ude, Weihbischof Engelbert Siebler („Christen und Muslime glauben an denselben Gott“), einer Evangelischen Stadtdekanin sowie diversen Organisationen wie dem DGB Bildungswerk und dem Bayerischen Roten Kreuz – das sich eigentlich zur politischen Neutralität verpflichtet hat – wurde Ende des vergangenen Jahres der „Münchner Appell gegen Rechtspopulismus“ herausgegeben. Damit soll „rassistischen Agitationsversuchen“, „politischer Instrumentalisierung von Glaubensfragen“ und „rechtspopulistischen Einschüchterungsversuchen“ entschlossen entgegengetreten werden. DIE FREIHEIT hat als direkte Antwort jetzt einen eigenen Münchner Appell (Seite 1 und Seite 2) veröffentlicht.

(Von Michael Stürzenberger)

Bei der letzten Kundgebung in der Münchner Fußgängerzone stellten wir ihn dem Publikum vor. Ein Moslem fragte „Ist das so etwas wie Mein Kampf?“, ein anderer ließ sich ein Exemplar geben und brachte es zerrissen zurück. Felix Wrede, der Sprecher des Münchner „Jungbündnisses“ von Jusos, Junger Union, Grüner Jugend und Jungen Liberalen gegen DIE FREIHEIT wollte ihn gar nicht in die Hände nehmen. „Ich habe schon genug von Euch gelesen“, meinte er.

Hier das Video, in dem ein Moslem auch behauptet, Al-Qaida wäre von Amerika gegründet worden:

Islam-Aufklärerin Marion Poppers hat dem sturen Juso Felix Wrede eine Entgegnung geschrieben:


Sehr geehrter Herr Wrede,

als Mitglied der Jusos haben Sie das überparteiliche „Jungbündnis gegen Rechts“ gegründet. Nebenbei: Gibt es auch ein „Jungbündnis gegen muslimische Verfassungsgegner“?

Ich gehe davon aus, dass sich Ihre Proteste gegen „rechtsextreme Umtriebe“ der FREIHEIT, die Sie, linksverhext, indoktriniert und unwissend in einen Topf mit der NPD werfen, dieses Mal nicht im tumben Krakeelen von „Nazis raus“, „Halt’s Maul“, hirnrissigem Pfeifen, Trommeln nach Art der Affen und tätlichen Angriffen gegen unbescholtene Bürger wie die Mitglieder der FREIHEIT erschöpfen werden, die lediglich ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen – so wie Sie als Linksextreme es auch tun. Oder gibt es hier etwa nur freie Meinungsäußerung für Linksextreme, die zum Hass und zur Gewalt gegen „Rechte“ (Demokraten) auffordern?

Wenn Ihre Moslem-Parteien schon intensiv den sinnlosen „Dialog“ mit Verfassungsgegnern wie den Muslimen führen, dann werden Sie ja sicher auch den Dialog mit Verfechtern des Grundgesetzes und Gegnern der Scharia führen können, oder nicht? Mit „Rassismus“ hat die Kritik am Islam übrigens nichts zu tun, denn der Islam ist keine „Rasse“. Na ja, PISA lässt grüßen!

Sicher haben Sie sich – ebenso wie die von Ihnen kriminalisierte FREIHEIT – eingehend mit dem Islam beschäftigt und können hinreichend begründen, warum man den Islam in Deutschland begrüßen soll und warum er unbedingt – ebenso wie der damit zwangsläufig verbundene islamische Terror – zu Deutschland gehören muss.

Koran und Scharia

Wie Sie wissen, ist der Koran für alle Mohammedaner absolut verbindlich, ebenso die damit untrennbar verbundene Gesetzgebung, die Scharia. Jeder Moslem muss sich zur Scharia bekennen. Zum Grundgesetz bekennt man sich notgedrungen nur so lange, wie die Brüder und Schwestern der Ummah im besetzten Land noch in der Minderheit sind. Hierfür gibt es zahlreiche belegte Aussagen der Demokratiefeinde.

Sie haben den Koran selbstverständlich gelesen, da Sie ja auf Augenhöhe mitreden möchten. Bitte beantworten Sie mir daher folgende Fragen:

Wie viele Tötungsbefehle enthält der Koran? Wie viele Suren/Verse stehen im Gegensatz zu unserem Grundgesetz? Wie oft kommt die Bezeichnungen „Liebe“ oder „Toleranz“ in diesem Hassbuch vor? Islam bedeutet „Frieden“, ja. Aber dieser „Friede“ gilt nur für Mitglieder der Ummah, nicht für Juden und Christen, die nach ihrem Tod unter fürchterlichsten Qualen in der Hölle schmoren müssen – also auch Sie! Herzlichen Glückwunsch, aber wie heißt es ja so schön: „Nur die allerdümmsten Kälber rufen ihre Metzger selber! Und der unübertreffliche Herr Vogel sagt ja auch: „Der Islam wird siegen. Der Islam wird in dein Haus reinkommen, ob du willst oder nicht!“ Na, dann bewegen Sie schon mal Ihren Popo in Richtung Mekka und kaufen Ihrer Freundin ein Kopftuch!

Menschenrechte

Wie halten es die barmherzigen und toleranten Rechtgläubigen mit den Menschenrechten? Was beinhaltet die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam“?

Wieso schlachten die angeblich toleranten Mohammedaner jedes Jahr 100.000 Christen? Wo bleibt da der Aufstand der „Anständigen“, wie Sie es einer sind? Warum setzen Sie sich nicht für zwangsverheiratete muslimische Frauen, deutsche und muslimische Opfer sexueller Gewalt und Ehrenmordopfer ein? Wo bleibt da Ihr Aufstand? Warum bilden Sie keine Lichterketten für diese armen Menschen und die 7.500 Deutschen, die seit 1989 Opfer von „Südländern“ geworden sind, die einer „Friedensreligion“ verpflichtet sind?

Unterwerfung der Nichtmuslime

Was steht im Masterplan der Muslim-Bruderschaft zur Unterwerfung der Ungläubigen unter den Islam? In welcher Phase der von den Gotteskriegern geplanten Islamisierung befinden wir uns derzeit in Deutschland?

Was bedeutet die Bezeichnung „Kuffar“, mit der Nichtmuslime häufig beschimpft werden (abgesehen von „Hurensohn“, „Nazisau“, „deutsche Schlampe“, „ich fick dein Mutta“, „ich mach dich Messer, Alder“ u.ä.)?

Wie viele bestens integrierte türkische Jugendliche wollen die Einführung der Scharia in Deutschland?

Was sind „Friedensrichter“?

Wie viele Scharia-Gerichte gibt es in Großbritannien?

Wie viele Scharia-Zonen gibt es dort schon?

Was bedeutet das Wort „Taqiyya“?

Ich könnte Ihnen noch viele andere Fragen stellen, aber das reicht fürs erste. Der Beantwortung meiner Fragen sehe ich mit großem Interesse entgegen. Bitte enttäuschen Sie mich nicht mit Unwissen, Sie kennen doch den Spruch: „Wissen ist Macht!“

Zum Schluss würde es mich noch interessieren, was Sie unter „rechtsextreme Kräfte“ verstehen. S i e haben Angst vor einer angeblich „gewaltbereiten rechten Szene“? Da lachen ja die Hühner! Ihnen und Ihresgleichen hat noch kein Rechter der FREIHEIT je ein Haar gekrümmt! Wenn Sie sich erinnern, waren es friedliebende Muslime, die einen der Ihren in Solingen brutal zusammenschlugen. Es sind S i e und Ihre linksextremen, von der Politik finanzierten Kameradschaften, die zum Hass und zur Gewalt gegen Rechts aufrufen und diese Gewalt nachweislich auch ausüben!

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim eventuellen Dialog mit den Demokraten der FREIHEIT – sofern Sie und Ihre staatlich gelenkten linken Bübchen und Mädchen denn jemals den Mut dazu haben!

Wir sind Demokraten – was seid ihr?

Mit freiheitlichen und patriotischen Grüßen,

Marion Poppers


Mitteilungen an die Jusos München:

» kontakt@jusos-muenchen.de

(Kamera: Calimero)




Hamburg: Evangelische Kirche wird Moschee

44 Meter hoch ragt im Hamburger Stadtteil Horn ein Turm in den trüben Winterhimmel. Noch immer ist er für die Bewohner an der Galopprennbahn so etwas wie ein Wahrzeichen ihres Stadtteils. Auch wenn seine Glocken schon längst nicht mehr zum Gottesdienst rufen. Denn seit 2002 ist die evangelische Kapernaumkirche samt Rastergitter-Turm stillgelegt. Aus Kostengründen. Im Oktober aber, so will es der Plan, werden in den früheren Sakralräumen wieder Menschen beten. Und auch der markante Turm dürfte in den nächsten Monaten mehr zur Geltung kommen. Allerdings erklingen dann von ihm keine Glocken mehr, sondern es könnte sein, dass eines Tages ein Muezzin zum Gebet ruft. (Fortsetzung auf welt.de)




Focus-Money zum Thema „political correctness“

In Ausgabe Nr. 6 der Zeitschrift Focus-Money vom 30. Januar 2013 ist ein Artikel auf drei Seiten zum Thema „political correctness“ abgedruckt, den man sonst normalerweisen nur in politisch inkorrekten Blogs oder der Jungen Freiheit zu lesen bekommt. Vielleicht hat er es gerade deshalb nicht in den auflagenstärkeren „richtigen“ Focus geschafft. Ein paar Auszüge daraus:

Um nur ja nicht ausgegrenzt zu werden, beobachtet der Einzelne ständig seine Umgebung auf der Sache nach der gerade vorherrschenden Meinung – und passt sich ihr dann an.

(…)

Doch das Festhalten an politisch-korrekten Tabus blockiert eine ergebnisoffene Diskussion. Und die brächte vielleicht neue Erkenntnisse und am Ende Lösungen.

(…)

Weil längst nicht alle „Zigeuner“ zu den Stämmen der Sinti und Roma gehören, legen beispielsweise in Rumänien viele Angehörige dieser Volksgruppe großen Wert darauf, Zigeuner zu sein.

(…)

Gemessen am früheren Anspruch wirkt das Meinungsklima in der heutigen Bundesrepublik fade, inhaltsleer und steril. Was nicht den genormten Mustern und Schablonen entspricht, darf auch nicht gesagt werden – selbst wenn sich die Debatten dadurch in einer Endlosschleife bewegen.

(…)

Wo es einst um die Utopie von einer Welt ohne Repressionen ging, herrscht heute eine Atmosphäre der Unterstellung und Verdächtigung, der Anpasserei und des Duckmäusertums, gegen die der angebliche Mief der 50er-Jahre wie Frischluft anmutet.

Hier der komplette Artikel: Seite 77Seite 78Seite 79.

JETZT auch online verfügbar – hier!

(Spürnase: Leserin)




Bonn: BIG-Partei zwischen Lob und Kritik

Zum Artikel „In zweifelhafter Gesellschaft – Offizielle Muslim-Repräsentanten in Bonn bemühen sich um ein gutes Zeugnis für ihre Rolle bei den Ausschreitungen 2012“ im Bonner General-Anzeiger vom 26./27. Januar nachfolgend zwei interessante Leserbriefe:

(Von Verena B., Bonn)

Heinz Vendel:

Die fehlende eindeutige öffentliche Distanzierung des Bonner Rates der Muslime und der muslimisch geprägten BIG-Partei von den skandalösen Vorgängen am 5. Mai 2012 in Lannesdorf und der Beinahe-Bomben-Katastrophe am Bonner Hauptbahnhof einerseits und zynische Bemerkungen wie „Bahnhofbomben-Parodie“ und „mediale Panikmache“ andererseits lassen erahnen, wo diese Organisation und diese Partei ideologisch stehen. Während sich Deutschland „in der halben Welt“ gegen islamische Gewalttäter und Terroristen engagiert, schauen die deutsche Politik und die zuständigen Staatsorgane in Deutschland selbst über das hier ständig anwachsende Gewalt- und Terrorpotenzial immer noch halbherzig hinweg. Die Salafisten bekennen sich klar zur Scharia und wollen den Rechtsstaat mit seinem Grundgesetz in Deutschland abschaffen. Damit wären sie normalerweise als Verfassungsfeinde einzuordnen und rechtsstaatlich entsprechend zu verfolgen. Aber nichts passiert. Der Bürger fragt sich irritiert und verängstigt, was denn noch alles in Deutschland passieren muss, bis man die gewaltausübenden Islamisten und salafistischen Terrorunterstützer mit der gleichen rechtsstaatlichen Konsequenz behandelt, wie man es seinerzeit mit der RAF tat und aktuell mit der NSU-Terrorzelle tut.

Dr. Hossein Pur Khassalian:

Der Journalist Ihrer Zeitung hat mit seinem Artikel gezeigt, dass er selbst in „zweifelhafter Gesellschaft“ steht. Er ist sich bestimmt nicht über die Tragweite seines Schreibens bewusst. Einen Demokraten wie Herrn Moussa Acharki in der Nähe der muslimischen Extremisten zu bringen, müsste eine dem Rufmord ähnliche Straftat sein. Ich bin ein Bewunderer Moussa Acharkis. Er hat mit seiner Teilnahme an der Gründung der BIG-Partei und als Sachverständiger Bürger des Integrationsrats der Bundesstadt Bonn dafür gesorgt, dass die muslimischen Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt mit den Gepflogenheiten der Demokratie dieses Rechtsstaates vertraut werden. Anstatt seine moderate Rolle an jenem 5. Mai 2012 hervorzuheben, bezeichnet Ihr Journalist ihn als einen aufmerksamen Zuhörer eines Extremisten.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wenn ich in einer Situation bin und weiß, dass ich als nächster Redner vor dem Mikrofon auftreten werde, denke ich nach, wie ich meine Gedanken formulieren soll. Wir sind Migranten, wir haben wenig demokratisch-publizistische Erfahrung.

Dr. Hossein Pur Khassalian ist ein eifriger Schreiber von Leserbriefen immer dann, wenn es darum geht, den Islam zu verherrlichen und Islamkritiker als Rechtsradikale abzustempeln. Seinerzeit kandidierte er für die BIG-Partei. Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung bedient sich seiner Kenntnisse, den christlichen Kirchen ist er Diskussionspartner.

Herr Dr. Pur-Khassalian, Sie scheinen vergessen zu haben, dass es der Rat der Muslime in Bonn, dem auch Ihr verehrter Herr Moussa Acharki angehört, der Veranstalter der „Gegenkundgebung“ am 5. Mai 2012 vor der König-Fahd-Akademie war, bei denen es zu den erwarteten Ausschreitungen der Rechtgläubigen kam, die Herr Acharki wissentlich billigend in Kauf genommen hat. Was ein Rechtsstaat ist und was Demokratie bedeutet, werden Menschen wie Sie niemals verstehen. Können Sie auch nicht, da Sie als Muslime der Ideologie des Islams verpflichtet sind!

» Gudrun Eussner zur BIG-Partei (früher BFF)




Fatwa der Woche: Burka für Babys

Neues aus der Rubrik „Die wunderbare Welt der Fatwas“: In Saudi-Arabien fordert ein Geistlicher die Burka für Babys. Die Verschleierung solle kleine Mädchen vor sexueller Belästigung schützen, argumentiert der Mann (Video dazu auf sheikyermami.com). Ein anderer Fall: In Nordindien verkündigt der höchste Mufti eines Kaschmir-Tals, dass Musik „un-islamisch“ sei und erklärt die Mitglieder einer Girlie-Band zu Sünderinnen. Die erste Mädchenband Kaschmirs erhält daraufhin im Internet Anfeindungen und Hass-Emails von radikalen Moslems und gibt auf.




Britanniens Erwachen bei der Einwanderung

Nach dem Zweiten Weltkrieg öffnete sich England der Immigration – allerdings ohne Konzept und mit britischem Laissez-faire. Jetzt erschrickt das Land über die Folgen… (Eine Spurensuche von Thomas Kielinger in der WELT!)




Alarm! Idriz traf Außenminister von Katar

Jetzt wird es ernst: Wie der Münchner Merkur am Montag berichtete, hat Imam Idriz „am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz“ den Außenminister von Katar getroffen. Dieser sei laut Idriz „gut informiert“ über das geplante Islamzentrum, Katar wolle „den offenen Islam unterstützen“ und es habe „eine kleine diplomatische Bewegung gegeben“. Das einzigst Positive in diesem unerträglichen Münchner Pro-Islam-Klüngel ist die Nachricht, dass sich die CSU München mittlerweile gegen den Standort beim Stachus auszusprechen scheint. Aber grundsätzlich halten alle etablierten Parteien sowie Medien in einer unverständlichen Nibelungentreue zu dem Irrsinns-Projekt.

(Von Michael Stürzenberger)

Hier der Artikel des Münchner Merkur vom Montag. Einen Tag später war zu lesen, dass ein „Scheich“ unter Polizei-Eskorte zur Moschee nach Penzberg gefahren wurde. Man kann sich denken, dass es sich hier um den Außenminister Katars Scheich Hamad bin Jassim bin Jaber Al-Thani handelt:

In diesem Jahr hatte die Konferenz rund 450 Gäste aus aller Welt. Davon waren 140 sogenannte „gefährdete Personen“ – in der Regel hochrangige Politiker – die auf jedem Schritt bewacht werden müssen. Dies gilt für die Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt, für das Abendessen in der Residenz oder bei „Käfer“, bis hin zur Heimfahrt in die verschiedenen Hotels.

Nach Informationen unserer Zeitung wurde ein Scheich auch in die Moschee nach Penzberg eskortiert. „Alleine der Aufwand für den Personenschutz rund um die Uhr ist „enorm“, erklärt Wenger; ohne ins Detail gehen zu können. Wie viel Personalaufwand oder Dienststunden genau für welche Aufgaben anfallen, hält das Polizeipräsidium seit Jahren aus einsatztaktischen Gründen streng geheim. Auch heuer.

Der „Scheich“ und der Imam werden sich in der Penzberger Moschee schon näher gekommen sein. Bajrambejamin Idriz scheint sich nicht daran zu stören, dass Katar ein diktatorischer arabischer Unrechtsstaat ist, der laut Medienberichten die Al Qaida-Banden in Syrien, die Hamas-Terroristen im Gazastreifen und nach neuesten Meldungen auch die kriegsführenden Moslem-Einheiten in Mali unterstützt. Außerdem soll der Emir von Katar in seiner Hauptstadt Doha den Taliban ein großes Büro eingerichtet haben.

Nach diesem trauten Treffen könnte es mit der Überweisung der 30 Millionen aus dem arabischen Scharia-Staat für das Europäische Islamzentrum schnell gehen. So ist es jetzt unsere vordringlichste Aufgabe, die nötigen Unterschriften für den Bürgerentscheid möglichst bald zusammenzubekommen.

Ein großes Problem ist das Schweigen der Medien. Auch der Münchner Merkur schreibt meist wohlwollend über Imam Idriz und das ZIE-M. Zudem berichtet man nicht objektiv über das Bürgerbegehren, sondern lässt immer nur Mainstream-Politiker zu Wort kommen, die DIE FREIHEIT verleumden. Man muss sich schon fast fragen, ob in manchen Verlagshäusern bereits arabisches Geld steckt. Wäre kein Wunder, denn die Qatar Holding steckt bereits in vielen deutschen Unternehmen wie beispielsweise mit 17% bei Volkswagen, das Bankhaus Merck, Finck & Co in München wurde komplett gekauft und die Bestellung von 200 Leopardpanzern bei der Münchner Rüstungsschmiede Krauss-Maffei ist in Planung. Arabisches schmieriges Ölgeld scheint nicht zu stinken.

Kontakt zum Münchner Merkur:

» lokales@merkur-online.de




Es gibt keinen International-Sozialismus!

Die Erkenntnis, dass der National-Sozialismus eine linke Bewegung war, ist keine neue; letztendlich sahen sich die Nazis sogar selbst als die politische Linke. Warum aber nun die ideologische Ausrichtung einer seit bald 70 Jahren untergegangenen Ideologie jenseits des geschichtswissenschaftlichen Diskurses eine Rolle spielen sollte; warum es im 21.Jahrhundert so ungemein wichtig ist, genau in dieser Richtung aufzuklären, sollte auf der Hand liegen.

(Von Marc Doll)

Zum einen kann die Verbreitung dieser Tatsache in einem Land, in dem ein eigentlich dem Neutralitätsgebot verpflichteter Staat unter einem vorgeblich „guten“ Vorsatz, „Rechtsextremismus“ zu bekämpfen, Steuergelder dafür aufwendet, verfassungstreue Bürger jeglicher Couleur verfolgen zu lassen, nicht hoch genug eingeschätzt werden. Zumal es nicht im Geringsten um die Bekämpfung von Neonazis geht, die seit Jahrzehnten ein Nischendasein fristen und dort wohl auch für immer bleiben werden – im Gegenteil: jeder neonazistische Anschlag, jede Ausschreitung von Thor-Steinar-tragenden Glatzköpfen (oder entsprechend verkleideten Journalisten), jeder fremdenfeindliche Übergriff ist für unsere Blockparteien und Medien eine willkommene Gelegenheit, den Kampf-gegen-das-eigene-Volk-Maßnahmenkatalog um weitere Repressionsmaßnahmen zu erweitern.

Zum anderen aber – und das soll den Kern dieses Artikels bilden – ist die Aufklärung über die ideologische Ausrichtung der National-Sozialisten deshalb so wichtig, weil es dem Staat, seinen Akteuren und Fußtruppen sowie selbst dem normalen Berufsempörer von nebenan die Möglichkeit gibt, all diese Repressionsmaßnahmen mit einer guten Absicht zu begründen. Dies werden sie auch dann weiter tun, wenn es allgemein anerkannt sein wird, dass die Nazis eine linke Bewegung waren, nämlich über die Unterscheidung zwischen nationalem und internationalem Sozialismus. Auch dieser Zahn muss gezogen werden.

Es gibt nämlich trotz aller strukturellen Ähnlichkeiten einen wichtigen Unterschied zwischen dem Dritten Reich und den Menschenvernichtungsmaschinerien in anderen linken Systemen: die moralische Rechtfertigung! Während diese bei den Nazis recht dünn gesät war („der Jude ist schuld“, „wir brauchen Lebensraum“), so kämpften Lenin, Stalin, Mao und wie die ganzen von linken verehrten Massenmörder alle heißen, für „gute Vorsätze“ wie Freiheit, Gleichheit und internationale Solidarität.

Schon der erste linke Praxistest während der Jakobinerherrschaft in der Französischen Revolution zeigte auf, wie „gute Menschen“ im Namen der „Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit“ ihre Mitmenschen zu Zehntausenden köpfen lassen können und dies mit der Tugend rechtfertigen. Das Phänomen, dass man sich trotz offensichtlicher Verbrechen gegen alles was nach objektiven Maßstäben eines friedlichen Zusammenlebens gut und recht ist, subjektiv als der Gute sieht und sich aus dieser selbstauferlegten Heiligkeit im zweiten Schritt den Freibrief bis hinauf zum Massenmord erstellt, hat sich in jedem sozialistischen System wiederholt und ist in der Funktionsweise (wenn auch noch nicht in der Intensität) heute in der Bundesrepublik wieder gegeben.

Einer näheren Betrachtungsweise hält keine der linken Parolen stand. Mittlerweile hat es sich rumgesprochen, dass Freiheit und Gleichheit unvereinbare Gegensätze sind, denn Menschen sind von Natur aus in allen Belangen unterschiedlich und jeder Versuch, hier eine Angleichung vorzunehmen, kann nur dadurch getan werden, dass man den Menschen auf den kleinsten, gemeinsamen Nenner bringt und der unterscheidet sich wenig von dem Dasein eines Zombies. Auch der Kampf für Toleranz, Vielfalt und bunte Städte fällt auseinander, wenn man sieht, wie die zu verteidigenden Subjekte zu solchen Konzepten stehen und die empirische Beweislast, die eindeutig gegen multiethnische Experimente spricht, wurde hierbei noch nicht einmal in die Waagschale geworfen. Wie man es dreht, es kommt das Gegenteil von dem raus, was man vorgibt zu tun.

Was bleibt, ist die stets formulierte „internationale Solidarität“ als letzter Rückzugsort und es ist kein Zufall, dass Linke dies so oft als Rechtfertigung ihres Vorgehens heranziehen. Aber ist dies wirklich so? Ist die linke Ideologie (in Abgrenzung zum National-Sozialismus) weltoffen und Welt-solidarisch? Nicht im Geringsten! Kein sozialistisches Land war jemals solidarisch mit den USA. Oder Israel. Oder sonst wem. Die Solidarität galt einzig und allein ebenfalls sozialistischen Ländern, also Staaten, die auf dem gleichen System oder Weltbild basierten und dies fällt eben nicht unter bedingungslose Solidarität, sondern knüpft die Unterstützung an die Bedingung, das gleiche System zu besitzen, was sich in nichts von Hitlers Solidarität mit dem faschistischen Spanien unter Franco oder dem faschistischen Italien Mussolinis unterscheidet. Nun, in einem schon: Hitler kam nicht drauf, seine Bündnisse als „internationale Solidarität“ zu verkaufen. Die PR war bei den Kommunisten einfach besser.

Auch waren alle kommunistischen Staaten nur in dem Maße international ausgerichtet, als dass sie ihr System dem Rest der Welt überstülpen wollten, ein weiteres Ziel, welches sie mit den Gesinnungsbrüdern aus Deutschland teilten. Die Sowjetunion, das maoistische China, Kuba, Vietnam, die DDR und sämtliche anderen kommunistischen, also alle zweifelsfrei linken Staaten bis hin zum heutigen Nordkorea waren ausnahmslos nationale Sozialismen. Wenn die Sowjetunion den europäischen Osten als Satellit verwaltet, ist dies genauso wenig „international“ wie das durch Deutschland besetzte Polen. Kurzum: es gibt keinen International-Sozialismus und es hat ihn jenseits der kommunistischen Propaganda auch nie gegeben.

Jeder Sozialismus, die komplette linke Ideologie, mündet automatisch in nationale Sozialismen mit all ihrer Repression, Freiheits- und Gesinnungsbeschränkung und staatlichem Totalitarismus.

Es gibt im weiteren Sinne nicht mal eine ausreichende Unterscheidung zwischen National-Sozialismus und Kommunismus in Bezug auf die Verstaatlichung von Produktionsgütern, wie der folgende Ausschnitt aus Haffners „Anmerkungen zu Hitler“ zeigt:

Eine große gesellschaftliche Veränderung gibt es, die Hitlers persönliches Werk war und die in der Bundesrepublik rückgängig gemacht worden ist und in der DDR beibehalten worden ist. Hitler selbst nannte sie die „Sozialisierung des Menschen“. „Was haben wir das nötig, die Sozialisierung der Banken und Fabriken“, sagte er zu Rauschning. „Wir sozialisieren die Menschen.“

Wo sogar Menschen verstaatlicht werden, kann man mitnichten von einem nicht-Kommunismus sprechen. Es ist in der Tat so, dass viele Kommunisten gelernt haben, dass nicht die Verstaatlichung von Produktionsgütern, sondern die Sozialisierung des Menschen die Essenz ihrer Ideologie ist, woraus die neue Verbindung zwischen Sozialismus und Kapitalismus rührt. Es behält die Kontrollmechanismen über die Subjekte und wechselt die ineffiziente Planwirtschaft mit dem viel effizienteren Kapitalismus aus. Denn Bürger, denen es an wenig mangelt, initiieren keine „Wende“.

Und damit sind wir zurück im 21.Jahrhundert und seinen (national-)sozialistischen (wie gesagt: es gibt keine internationalen) Kontrollmechanismen. Es spielt wie damals heute offenbar wieder eine Rolle, ob man einen Menschen schikaniert oder ob man einen Menschen schikaniert und dies im Namen einer Ideologie macht, denn letzteres stellt dem Schikanierenden einen Freibrief aus. Wer für Toleranz, Vielfalt, Buntheit oder ähnlich wohlklingenden Begriffen sein Schwert erhebt, hat die Gewissheit, dass eben jener gute Zweck alle Mittel heiligt. Schlimmer noch: der angebliche gute Vorsatz muss dabei nicht einmal einer Prüfung standhalten; es reicht die bloße Erwähnung, dass man im Namen der genannten Tugend handelt, damit das Handeln legitimiert wird. So dürfen die intolerantesten Verbrecher des Landes im Namen der Toleranz gegen ihre Mitmenschen vorgehen – eine nähere Begründung ist nicht nötig, ein Einspruch des Opfers nicht erlaubt. Denn es geschieht mit einem „guten Vorsatz“.

Der Schlüssel dazu liegt in der Vergangenheit begraben, weil jegliche Repression, die Systemkritiker heute erfahren, zuallererst über eine Zuordnung zu dieser Vergangenheit geschieht: Nazi, Rechtsextremist, Faschist und ähnliches sind die Waffen des heutigen Systems. Dabei spielt es nicht mal eine Rolle, ob ein Dritter diese Vorwürfe glaubt; es langt schon aus, dass er weiß, es wird auch ihn treffen, wenn er nicht sofort von dem Diffamierten Abstand gewinnt. Und so wird eben das gebuchte Hotelzimmer gekündigt, der Veranstaltungsort gesperrt, der Chef unruhig und der Freundeskreis dünner. Die einzig gute Nachricht dabei ist, dass haltlose Diffamierungen die einzige Waffe ist, die das System besitzt.

Wer dabei Rechtsextremist ist – und mittlerweile sind sogar „Populisten“ (freilich nur jene von der vermeintlich rechten Seite), Eurokritiker und Klimawandelskeptiker zum Abschuss freigegeben– das bestimmt der Staat, seine Satelliten in Medien, Forschung und den unzähligen NGOs, und auf der Straße seine finanziell geförderten und mit schierer Narrenfreiheit ausgestatteten Fußtruppen (die Verbindungen zwischen Staat und verfassungsfeindlichen Linksextremisten wurde an anderen Stellen ausgiebig dokumentiert).

Dass es hier Parallelen zu genannten Diktaturen gibt, scheint die Akteure dieser modernen Hexenjagd wenig zu beunruhigen. Über den geäußerten „guten Vorsatz“, unter dem dieser Eingriff in die Privatsphäre und verbrieften Rechte des Bürgers von statten geht, begründen von etlichen staatlichen Akteuren bis zum Linksfaschisten auf der Straße alle ihr repressives Vorgehen mit tugendhaften Vokabeln und stellen sich damit eben jenen Freibrief aus, der ihnen die Gewalt gegen Andersdenkende erlaubt. Erst mit der Kenntnis, dass es einen für hehre Ziele streitenden Internationalsozialismus nie gab, sondern lediglich Nationalsozialismen mit guter PR, ergibt deren Handeln einen Sinn und zeigt deutlich, mit wessen Geistes Kind man es heute wirklich zu tun hat: die Nazis waren nie weg, weil die Ideologie des Nationalsozialismus überlebt hat, in der DDR, der UdSSR, China, der über die 68er ins Parlament getragen wurde und sich mit der Wiedervereinigung auch institutionell verankert hat.

Solange wir nun die Unterscheidung zwischen nationalem Sozialismus und einem ominösen internationalen Sozialismus mit weltoffener Solidarität annehmen, werden alle Systemfaschisten immer den Rückzugsort des „guten Vorsatzes“ haben. Es ist an der Zeit, dass wir sie als das entlarven, was sie wirklich sind.

(Titelbild: Michael Mannheimer Info)