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Niedersachsen schafft Sitzenbleiben ab

Noch nicht richtig im Amt will sich die neue niedersächsische Regierung bei Schülern und Eltern einschleimen und das Sitzenbleiben abschaffen. Die linksversiffte ZEIT, die natürlich dafür ist, schreibt zum Stand der Dinge das: Dabei liegt Niedersachsen im Trend. In Hamburg wurde das Sitzenbleiben ganz abgeschafft, in Rheinland-Pfalz an Grundschulen, in Bremen kann man erst ab Klasse 8 wiederholen, in Berlin wird es nur noch an Gymnasien praktiziert. Ein altgriechisches Sprichwort lautet (in Lautschrift) so: „Ho mä dareis anthropos ou paideuetai! Wer nicht geschunden wird, wird auch nicht erzogen.“ Das gilt auch heute!




Ghanaer Mohammed I. hängt Ehefrau auf

In der Reihe der Ehrenmorde ist immer etwas los im Lande, bloß wird darüber kaum berichtet. Der 53-jährige Mohammed I. aus Ghana hatte im Dezember 2011 seine Ehefrau Valeska (47) in Waiblingen (Baden-Württemberg) umgebracht und im Anschluss versucht, es wie einen Suizid aussehen zu lassen. Er hatte seine Frau zunächst solange gewürgt, bis sie ohnmächtig wurde. Anschließend hatte er sie auf den Dachboden geschleift, ihr ein Seil um den Hals gelegt, warf dieses über den Dachbalken und zog – bis seine Ehefrau tot war! Die gemeinsame Tochter (25) fand die Mutter. Jetzt kriegte er lebenslang, schreibt BILD! Beim Namen Mohammed dürfen wir wohl von einem Mohammedaner ausgehen!

Das Ehepaar lebte zum Zeitpunkt der Tat bereits seit zwei Jahren getrennt, beide hatten neue Partner. Die Frau wollte sich von dem Angeklagten scheiden lassen. Als Motiv für die Tat sah die Staatsanwaltschaft Eifersucht.




Linke drehen durch: Jörg-Uwe Hahn „rassistisch“

Eigentlich wollte der hessische Justiz-, Europa- und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (Foto) nur subtil darauf hinweisen, dass die FDP eine fortschrittliche Partei sei. Eine Partei, bei der es keine Rolle spielt, wo jemand ursprünglich herkommt. Verbunden mit der Aufforderung, diese bei der Bundestagswahl doch bitte so stark zu machen, dass es zur Fortsetzung der schwarz-gelben Koalition reicht. Also sann er nach einem Beispiel für einen erfolgreichen FDP-Politiker, kam schnell auf den vietnamesischstämmigen Arzt und Parteivorsitzenden Philipp Rösler und fragte sich in einem Pressegespräch, ob „unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren“. Peng!

Jörg-Uwe Hahn hatte einen schweren Fehler gemacht. Genau genommen sogar zwei. Er hatte erstens nicht bedacht, dass es für linke Egalitaristen eine ungeheure Provokation darstellt, zu erwähnen, dass Menschen biologisch determiniert unterschiedlich sind. Vom Aussehen. Vom Charakter. Von der Leistung. Und er hatte zweitens nicht bedacht, dass diese Egalitaristen die FDP hassen wie die Pest – egal wie handzahm sie sich gibt und wie kleinlaut und demütig sie Einwände gegen linke Politik erhebt. Da war er also, der große Skandal. Hatten die Redakteure der „Frankfurter Neuen Presse“ die Äußerung noch keiner Nachfrage wert erachtet, so brach nach der Veröffentlichung ein kampagnenartiger Sturm der Entrüstung los. Vorwurf – natürlich: Rassismus!

Der „Spiegel“ berichtet über die Reaktionen der üblichen Linksausleger:

Hessens FDP-Landesvorsitzender Jörg-Uwe Hahn hat mit Äußerungen über die Herkunft seines Bundesvorsitzenden Philipp Rösler für Verwirrung und Empörung gesorgt. „Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren“, sagte Hahn der „Frankfurter Neuen Presse“.

Hahn ist auch Integrationsminister in Hessen. Die Opposition im Landtag reagierte prompt mit heftiger Kritik: „Dass Herr Hahn in Frage stellt, ob unsere Gesellschaft einen ‚asiatisch aussehenden Vizekanzler‘ noch länger akzeptiert, ist eine stillose Entgleisung“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion, Günter Rudolph. Die Äußerung unterstelle nicht nur den Menschen eine fremdenfeindliche Neigung. „Sie zeigt auch, dass der Integrationsminister selbst offenbar rassistische Tendenzen hat.“

Der hessische Grünen-Fraktionschef Tarek Al-Wazir sprach von einer „völlig inakzeptablen Formulierung“. „Der hessische Integrationsminister und stellvertretende Ministerpräsident müsste gerade auf diesem Gebiet eine glasklare Sprache sprechen, die keinerlei Raum für Interpretationen lässt“, so Al-Wazir. Sein Parteikollege Omid Nouripour bezeichnete Hahns Äußerungen als rassistisch. „Er gibt sich dem Rassismus hin, statt sich ihm entgegenzustellen“, sagte der Bundestagsabgeordnete: „Damit versagt er als Integrationsminister auf der ganzen Linie.

Linken-Fraktionschefin Janine Wissler sagte, „Hahn greift mit seiner Anspielung auf Philipp Röslers Aussehen in die allerunterste Schublade des politischen Machtkampfs“. Als Hessischer Integrationsminister „erweist sich Hahn damit als offensichtliche und unerträgliche Fehlbesetzung.“ Linken-Chef Bernd Riexinger warf Hahn „Rassismus in Reinkultur“ vor. „Er ist für kein öffentliches Amt tragbar. Die FDP muss Hahn zurückziehen, wenn er nicht von selbst geht“, sagte Riexinger der Nachrichtenagentur dpa.

So weit, so lächerlich. Dass die politische Linke sich mangels echter Rassisten inzwischen darauf verlegt hat, jede kritische Äußerung in Zusammenhang mit Ausländern als vermeintlichen „Rassismus“ zu brandmarken, ist bekannt. Dass nun selbst eine redundante Bemerkung eines bürgerlichen Politikers dafür herhalten muss, zeigt hingegen, wie mühsam das linke Weltbild, in dem überall böse Fremdenfeinde die ohne Ausnahme guten Ausländer schikanieren, inzwischen zusammengehalten werden muss.

Schaut man sich nun die Person des Jörg-Uwe Hahn an, wird die ganze Angelegenheit noch abstruser: Ein grauer Parteiapparatschik, der sich davor sorgt, dass Genitalverstümmler ausgewiesen werden. Ein EU-Fetischist, der wegen temporärer Grenzkontrollen zum Dänemark-Boykott aufruft. Ein Beschwichtiger, der sich gar nicht tief genug vor dem Islam niederknien kann.

Hier hat es also sogar vielleicht einmal den Richtigen erwischt. Doch Hahn wird nicht das letzte Opfer linker Diffamierungskampagnen bleiben. Der nächste „Rassismus-Skandal“ wartet schon…




München: Verurteilung wegen Volksverhetzung

Bei diesem Gerichtstermin waren auf einmal all die Medien anwesend, die das Bürgerbegehren gegen das ZIE-M konsequent ignorieren. Aber hier ging es um die Aburteilung einer 74-jährigen Rentnerin, die auf einem Schild etwas von „anmaßenden Türken“ getextet hatte, und das war ganz nach dem Geschmack der Mainstream-Journalisten von SZ, Bild und tz. Jetzt konnte man triumphierend über eine „Volksverhetzung“ berichten. Der Staatsanwalt hatte 90 Tagessätze à 40 Euro gefordert, der Richter setzte diese Geldstrafe für 3 Jahre zur Bewährung aus, verhängte aber eine Spende in Höhe von 1000 Euro – ausgerechnet für Amnesty International. Die Islam-Aufklärerin, im übrigen eine der fleißigsten Unterschriftensammlerinnen für das Bürgerbegehren, protestierte sofort energisch.

(Von Michael Stürzenberger)

Maria war im Umfeld der DF-Kundgebung am 8. September des vergangenen Jahres auf dem Münchner Rotkreuzplatz von der „Grünen Jugend“ wegen eines Schildes angezeigt worden, auf dem sie die historische Belagerung Wiens durch die Türken 1683 thematisiert und mit der heutigen Bedrohung verknüpft hatte. Zunächst formulierte sie ironisch „die Türken schossen damals friedlich auf Wien“ und die alliierten Truppen der Preußen, Polen und Österreicher seien die „Urnazis“ gewesen, die sich doch tatsächlich erdreistet hätten, den osmanischen Truppen Gegenwehr zu leisten. Und dann folgte der Satz, wegen dem sie verurteilt wurde:

„Jetzt bedrohen die anmaßenden Türken und Moslems aus aller Welt wieder Europa“

Der Staatsanwalt trug vor, dass diese Aussage eine „feindselige Haltung“ gegenüber allen Muslimen und Türken provoziere sowie zu „Hass“ aufstachele. Dies erfülle den Tatbestand der Volksverhetzung nach § 130 StGB. Maria verwies auf den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan, der in einer Rede auf das 1000-jährige Jubiläum der gewonnenen Schlacht gegen das byzantinische Reich erinnert habe und das Jahr 2071 als den Zeitpunkt markiert habe, an dem die Nachfolger jener Eroberer bereit seien, Europa zu übernehmen. Sie habe mit diesem Plakat vor allem die deutschen Politiker ansprechen wollen, die sich blind gegenüber dieser Bedrohung zeigten. Bei der Kundgebung der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT, deren Mitglied sie übrigens nicht ist, hätten Passanten dieses Plakat kaum sehen können, da es einen Absperrgürtel der Polizei gegeben habe und sie von „Anti“-Faschisten, Grünen und Linken umlagert gewesen sei.

Der Staatsanwalt räumte zwar ein, dass es ein Grundrecht auf Meinungsfreiheit gebe, das auch pointierte und unsachliche Formulierungen zulasse. Aber die Grenze sei durch Gesetze gezogen, wenn Tatsachen verzerrt würden, man sich verächtlich mache und die Aussagen verhetzend wirkten. Die Gefahr eines Angriffskrieges sei mit objektiven Tatsachen nicht in Einklang zu bringen, führe aber in der Bevölkerung zu Angst und Hass auf türkische Mitbürger und Muslime.

Hierauf könne eine Freiheitsstrafe von 3 Monaten bis zu fünf Jahren verhängt werden. Die Angeklagte sei aber nicht vorbestraft, zeige eine gute Führung und überdies Ehrlichkeit. So setze er den unteren Bereich mit einer Geldstrafe über insgesamt 3600 Euro plus Kosten des Verfahrens an.

Marias Rechtsanwalt widersprach, dass sie mit ihrer Formulierung keine Aufforderung, etwas zu tun oder zu unterlassen, geleistet habe. Parolen wie „Türken raus“ seien nicht zutreffend für den Volksverhetzungsparagraphen. Er forderte demnach einen Freispruch, aber wenn sie schon bestraft werden sollte, dann höchstens zu 60 Tagessätzen.

Der Richter verurteilte sie schließlich wegen Volksverhetzung und führte in der Begründung aus, dass Maria mit ihrem Plakat den Eindruck erwecken würde, ein kriegerischer Einmarsch der Türken im Sinne eines gegensätzlichen Kreuzzuges stehe kurz bevor. Er ermahnte sie, dass sie damit aufhören und sich dafür sensibilisieren müsse, was gehe und was nicht. Eine Bedrohung mit dem Datum 2071 sei nicht real, es gebe eine große Übereinstimmung mit türkischen Mitbürgern, er selber sei in einer Wohngegend mit vielen Türken aufgewachsen und habe gute Erfahrungen gemacht.

Die Spende in Höhe von 1000 Euro für Amnesty International begründete er damit, dass diese Organisation auch für Christen in islamischen Ländern eintrete. Maria protestierte sofort, dass sie Amnesty niemals etwas spenden würde, höchstens „Christen in Not“.

Die Süddeutsche Zeitung schreibt in „Hetze ohne Reue“ gewohnt tendenziös:

Die Dame trägt Tracht und hat eine empörte Miene aufgesetzt. Maria Frank macht dieser Empörung immer wieder Luft, in Pressemitteilungen, in offenen Briefen und auch an Infoständen, an denen sie als Vertreterin des von ihr angeführten „Bündnis Deutschlands Zukunft“ Stimmen für ein Bürgerbegehren sammelt. Mit diesem wollen Münchner Islamkritiker gegen das geplante Zentrum für Islam in Europa Stimmung machen.

Ein Seitenhieb auf DIE FREIHEIT durfte in dem Artikel natürlich nicht fehlen:

Zudem mahnte er Frank, deren ablehnende Äußerungen gegen Türken und Muslime im Internet zahlreich sind und mitunter deutlich drastischer zugespitzt als auf dem Plakat, zur Vorsicht. „Sie müssen damit aufhören und sich sensibilisieren, was geht und was nicht.“ Eine Mahnung, die wohl auch die anderen sogenannten Islamkritiker um die Partei „Die Freiheit“ aufmerksam hören werden, die in der Fußgängerzone oder auf Plätzen seit mehr als einem Jahr gegen Muslime trommeln und sich in Internetforen austauschen.

Die BILD-Zeitung berichtet empört:

Diese Rentnerin hat etwas gegen Türken und Moslems. Ihren wirren Hass kritzelte Maria F. (74) auf dem Rot-Kreuz-Platz auf ein Plakat: „Jetzt bedrohen die anmaßenden Türken sowie Moslems wieder Europa“. Folge: Anzeige wegen Volksverhetzung. „Für mich ist das die Wahrheit und kein Unrecht“, sagt die Ex-Verwaltungsangestellte gestern vor Gericht.“

Die Münchner tz titelt „Hetzparolen gegen Ausländer“, „74-jährige ohne Einsicht“ und mit „bockiger“ Haltung, an Amnesty „keinen Cent“ zahlen zu wollen. Auch die Junge Freiheit hat sich der Sache angenommen: „Islamkritikerin muss Strafe zahlen„.

Maria selber schickte heute eine Erklärung an die Presse, in der sie der Grünen Jugend bescheinigt, sie wolle sich mit dieser Anzeige auf ihre Kosten profilieren. Maria verweist auf Aussagen Erdogans zu dem Datum 2071, den aggressiven und christenverhetzenden Film „Fetih 1453“, die TV-Serie „Tal der Wölfe“ sowie die Christenverfolgung in islamischen Ländern.

Blu news hat zu diesem Urteil mit ironischen Untertönen den Artikel „Amtsgericht München verurteilt Erdogan“ veröffentlicht:

Maria Frank hat den Beweis erbracht: Recep Tayyip Erdogan ist nach deutschem Recht ein Volksverhetzer. Dabei dürfte dies nicht im Sinne der 74-Jährigen gewesen sein. Zudem ist es eine durchaus teure Beweisführung. Die Rentnerin wurde quasi in Vertretung Erdogans zu 90 Tagessätzen auf Bewährung verurteilt und zudem dazu, 1.000 Euro an Amnesty International zu bezahlen. (..)

Man stelle sich vor, eine gewisse Karolina Kowalskia hätte sich 1936 in Warschau auf einen zentralen öffentlichen Platz gestellt und verkündet: „Die Deutschen wollen Europa erobern!“ Heute würde sie zurecht als Heldin des Widerstandes gefeiert. Wie abstrus würde es allerdings anmuten, wenn jene tapfere Polin aufgrund dieses Ausspruchs wegen „Hetze gegen Bevölkerungsteile“, namentlich die deutsche Minderheit in Polen, verurteilt worden wäre?

Doch ist dieser Vergleich zulässig? Wollen „die Türken“ Europa und die Welt erobern? Wohl kaum. Doch dies wollten „die Deutschen“ auch nicht, sondern die Nazi-Größen. Aber selbstverständlich ist es zulässig zu sagen, „die Deutschen“ sind in Polen einmarschiert. Der Vergleich ist also zulässig, wenn die türkische Politführung ähnliche Eroberungspläne hat. Doch was will die Führung der Türkei unter Ministerpräsident Erdogan? Etwa Welteroberung, Unterwerfung anderer? Die Antwort ist einfach: Ja!

Weiter in der Argumentationsführung bei blu News.

PI-Leser Coolkeeper kommentiert dieses Urteil so:

Daß Türken anmaßend sind, zeigt u.a. das Karren von 1500 türkischen VIPS aus ganz Europa vor 11 Monaten nach Ankara, um sie auf „Weltmacht Türkei“ einzuschwören.

Schon vorher hatten die Moslems uns Anfang des 8. Jhh in Frankreich und der Schweiz bedroht und heute verlangen sie mit Nachdruck, daß Spanien und der Balkan wieder muslimisch bzw. türkisch werden müssen. Dies ist auch objektiv eine Bedrohung für uns.

In der Türkei werden wir „Westtürkei“ genannt, ein klarer Hinweis, daß man uns übernehmen will. Überdies hatten einzelne Türken hierzulande bereits ein eigenes Bundesland nur für sich gefordert. Erdogan und seine verlängerte 5. Kolonne, die Kulturvereine, forderten Türkisch als erste Sprache an hiesigen Gymnasien.

Hinzu kommen die vielen Unsitten, mit denen Türken und Moslems unsere Kultur bedrohen: Schächten, Beschneiden, Schweinefleischverbot, Zwangsheiraten, Ehrenmorde, keine Sparschweine, keine Teilnahme an Schwimmunterricht, Landschulaufenthalten und Ausflügen, Badetagen für Musliminnen, willkürliche No-Go-Zonen für uns vor Moscheen etc., allesamt Bedrohungen für uns als Menschen mit abendländisch/westlicher Kultur.

Der ganze Koran und die Hadithen sind überdies eine einzige Bedrohung für alle Nichtmoslems und den demokratischen säkularen Staat. Hiergegen zu widerstehen gebietet das GG und das kann niemals strafbar sein. Moslems wollen unsere Meinungs-, Presse und Kunstfreiheit beschränken und bedrohen damit unsere Menschenrechte.

Erdogan forderte in der Köln-Arena alle hiesigen Türken auf, sich nicht zu assimilieren und im Herzen Türken zu bleiben. Dafür erhielt er tosenden Beifall der angereisten Türken. Damit fordert er indirekt Parallel- und Gegengesellschaften, die das friedliche Zusammenleben bedrohen und gefährden.
Niemals darf ein deutsches Gericht zu der Feststellung kommen, Türken und Moslems seien für uns keine Bedrohung. Principiis obsta! Wehret den Anfängen!

Maria legte bereits am Donnerstag, einen Tag nach dem Urteil, persönlich in der Geschäftsstelle des Amtsgerichtes München Berufung ein.

(Fotos: Roland Heinrich)




Mali: Sind Schwulen-Hinrichtungen Grünen egal?

Im Zusammenhang mit dem Kampf gegen den islamischen Extremismus in Mali zeigt sich wieder einmal die gutmenschelnde Doppelmoral der Grünen. In Deutschland kämpfen sie für das Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare, doch weltweit unterstützt die Grünen-Politik den islamischen Terror gegen Schwule. Dieses zeigte sich in diesen Tagen insbesondere in Mali: Nur dem beherzten Eingreifen der Franzosen ist es zu verdanken, dass Homosexuelle dort vor der Hinrichtung bewahrt wurden.

(Von Gay Defence League)

Von Anfang an haben die Grünen den Militäreinsatz in Mali strikt abgelehnt: Eine militärische Intervention sei der falsche Weg, hatte Kerstin Müller als außenpolitische Sprecherin den Einsatz der Franzosen in Mali kritisiert. Stattdessen sezten die Grünen auf hohle Phrasen einer „gemeinsamen EU-Afrika-Politik“.

Solche Grünen-Forderungen entpuppen sich bei genauem Hinsehen als Schlag ins Gesicht derjenigen Menschen, die sonst durchaus den Grünen zugeneigt sind: Lesben, Schwule und weitere sexuelle Minderheiten. Denn diese leiden besonders stark an der weltweiten Islam-Expansion, so auch Mali. Doch dieses schweigen die Grünen gerne tot, weil islamische Homophobie nicht in ihr gewohntes Gut-Böse-Koordinatensystem passt. In diesem System gelten „Homosexualität“ und „Islam“ als gleichermaßen „gut“. Obwohl sich beides gegenseitig ausschließt.

Das schwule Nachrichtenportal „Queer“ emanzipiert sich nun offenbar von der islamophilen grünen „Schweigediktatur“. Wie „Queer“ berichtet, wollten die islamischen „Rebellen“ in der Stadt Gao zwei Männer wegen Homosexualität exekutieren. Dieses konnte nur dadurch verhindert werden, als französische Truppen die Stadt nun zurückeroberten. Einer der beiden (fast gehängten) schwulen Männer wird mit Verweis auf die Nachrichtenagentur Reuters zitiert: „Ich war im Gefängnis und habe darauf gewartet, am nächsten Tag hingerichtet zu werden, als ich die ganze Nacht die Bomben gehört habe. Am nächsten Morgen hat eine Menschenmenge die Gefängnistür aufgebrochen und mir gesagt, dass ich frei bin und dass die Stadt von den Islamisten befreit würde.“ Der zweite der beiden Männer, den ebenfalls die Todesstrafe wegen Homosexualität erwartete, berichtet von einem Scheinverfahren: „Während der Gerichtsverhandlung gab es keine Zeugen der Verteidigung. Die haben uns erzählt, sie würden uns die Kehle durchschneiden, weil wir homosexuell sind“. Der Mann war dem Bericht zufolge am ganzen Körper mit Narben bedeckt und humpelte als Folge brutaler Folter, die er wegen seiner Homosexuelität erleiden musste.

Der islamische Teil Afrikas ist für Homosexuelle gefährlicher denn je: Was gutmenschelnde Optimisten als „arabischen Frühling“ bezeichnen, entpuppt sich für Lesben und Schwule als „schwarzer Herbst“. In den jüngst islamisierten Ländern wie z.B. Ägypten und Libyen droht Homosexuellen die massenhafte Hinrichtung.

Volker Beck, grüner „Meinungsdiktator“ innerhalb der Homo-Szene, konzentriert sich dennoch lieber auf den Kampf gegen dem Papst. Das Adoptionsrecht für deutsche Schwule, die Teil seines Wählerklientels sind, ist ihm wichtiger als der Todeskampf homosexueller Menschen in Scharia-Staaten.

Diese Widersprüchlichkeit in Teilen der schwulen Szene kritisiert auch der homosexuelle Lehrer Dr. Daniel Krause in seinem aktuellen Buch. Hier ein Ausschnitt, bezogen auf den weltweiten homophoben Terror der Islamisten:

Nur wenig machen deutsche Christopher Street Days auf solche weltweiten Zustände aufmerksam. Stattdessen wird glamourös inszeniert die sexuelle Dekadenz gefeiert: Buntgeschminkte Gestalten in extravaganten Kostümen schwingen ihre Lederpeitschen, tuntig johlend auf schlagerbeschallten Paradewagen. Dass die rückständige und homophobe Islamkultur nicht nur weltweit, sondern auch in Deutschland in die Offensive geht, rückt erschreckend wenig ins Bewusstsein. Abgeschottet in ihrer glamourösen Subkultur zeigen sich viele Schwule in Deutschland unberührt von den weniger feierlichen Aspekten einer offenen Gesellschaft.

Das Buch erscheint Mitte März.

(Foto oben: Konnten dank der Franzosen gerettet werden – die beiden Schwulen Badou Ahmed und Alitiin Ag Oussman)




Gaucks mohammedanische Patenkinder

Seit 1949 können auf Wunsch beim Bundespräsidenten Ehrenpatenschaften beantragt werden, wenn ein Ehepaar das siebte Kind bekommt. Mit der Ehrenpatenschaft soll die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck kommen. Sie stellt die besondere Bedeutung heraus, die Familien und Kinder für unser Gemeinwesen haben. Die Ehrenpatenschaft soll mit dazu beitragen, das Sozialprestige kinderreicher Familien zu stärken. Verliehen wird eine Urkunde über die Ehrenpatenschaft, und es gibt 500 Euro Belohnung.

(Von Verena B., Bonn)

Wer nun aber denkt, dass die Patenkinder überwiegend Peter oder Maria heißen, irrt. Sie heißen immer häufiger Achmed, Fatima oder Mohammed. Das aktuelle Patenkind heißt Moufida und wohnt mit seinen aus Tunesien stammenden Eltern Soumayajaidi und Hamadi Mokhtar und sechs Geschwistern in Bonn-Lannesdorf. Bürgermeister Helmut Joisten überreichte der Familie kürzlich die Urkunde über die Ehrenpatenschaft und die Geburtsprämie (Foto oben).

Für Mutter Soumayajaidi war das eine Überraschung. „Wir haben einen Brief (von den Grünen?) bekommen, dass Moufida Patenkind werden könnte – wenn wir wollen“, erklärte die 33-Jährige. Zuerst recherchierte sie mit ihrer Freundin und Nachbarin Mariam im Internet, was diese Patenschaft bedeutet. Anschließend beantragte die Familie die Patenschaft (schließlich sollte man die angebotenen 500 Euro voll abgreifen).

„Wir sind Muslime, aber nicht so streng gläubig, wie es vielleicht den Anschein hat“, versichert die Taqiyya-versierte Mutter. Zwar gehe sie nur mit Schleier aus dem Haus, aber darunter trage sie Jeans und Bluse (ohne die es ja wohl etwas kalt wäre). „Wenn ich mit Frauen spreche und merke, dass wegen dem Schleier Berührungsängste da sind, nehme ich ihn auch ab“ (danke, sehr verständisvoll), sagt Soumayajaidi Mokhtar. Das gehe aber nur, wenn keine Männer (die mohammedanischen und deutschen sexuellen Ungeheuer) in der Nähe sind. Für den Schleier entschied sich die Frau ganz allein, betont sie. In Tunesien arbeitete sie als ausgebildete Schauspielerin (ohne Schleier, das geht ja wohl gar nicht). Irgendwann habe sie sich zum Glauben bekannt und damit begonnen, ihr Haar zu verhüllen. „Das hat nichts mit meinem Mann zu tun“. (Ich bin schließlich eine emanzipierte Frau, mein Kopf und mein Körper gehören mir.)

Grundsätzlich würden die Eltern darauf achten, dass ihre Kinder sowohl den muslimischen Glauben kennen lernen als auch die westliche Lebensweise schätzen. Sie haben wie der Vater, der sein Geld als Olivenholzhändler verdient, die deutsche Staatsbürgerschaft. „Meine Kinder sind Muslime, aber wir erziehen sie so, dass sie offen gegenüber allen Kulturen sind (wir sind Korangläubige und daher für die Scharia, und wir sind für das Grundgesetz, das uns ermöglicht, in unseren Steinzeitklamotten rumzulaufen und für unsere „Religion“ Werbung zu machen). „Der Islam wird oft falsch verstanden“ (Gähn). Deswegen würden die Eltern auch besonderen Wert darauf legen, dass ihre Kinder Deutsch lernen (damit sie gute Da’wa machen können) und eine gute Schulausbildung bekommen.

Frau Mokhtar selbst spricht leidlich Deutsch und besucht „leider noch unregelmäßig“ einen Sprachkurs. (Macht nichts, in Lannesdorf, wo die schöne König-Fahd-Akademie in unmittelbarer Nähe liegt, leben hinreichend viele Glaubensgenossen, mit denen man sich unterhalten kann.) Wenn die Kinderbetreuung gesichert sei (im nahezu rein muslimischen, multikulturellen Kindergarten Am Domhof in Mehlem ist sicher noch ein Plätzchen frei), gehe sie regelmäßig zum Kurs, versichert sie. Dass die Familie einmal zurück nach Tunesien zieht, bezweifelt sie: „Wir leben hier sicher, fühlen uns wohl und haben unsere Freunde hier.“ (Dass wir uns hier nicht mehr sicher fühlen, interessiert niemand.)

Der besorgte Bürger stellt sich die Frage, warum der Bundespräsident Menschen belohnt, die schon durch das offensive Tragen ihrer Religionstrachten ihrer Demokratiefeindlichkeit Ausdruck verleihen, auch wenn das offiziell bestritten wird. Offenbar sterben deutsche Familien mit vielen Kindern aus, denen man eine Anerkennung aussprechen könnte. Die einzige Lösung des Problems kann daher nur lauten: Deutsche, bitte, bitte macht mehr Kinder!




Akif Pirincci: Fuck the politics

Och, ich bin ja so aufgeregt! Dieses Jahr stehen wieder Wahlen an. Das heißt außer dieser Kanzlerwahl, nee, Bundestagswahl nennt man die wohl, habe ich nicht die geringste Ahnung, in welchen Bundesländern die anderen stattfinden. Jetzt darf gerätselt werden. Wer wird der Gewinner sein, wer der Verlierer? Die Journalisten überschlagen sich mit Mutmaßungen und treiben jede Woche eine neue Sau durchs Dorf. Steinbrück hat bei einem Symposium der Holz verarbeitenden Industrie zweimal feucht gefurzt. Damit sinken die Chancen für die SPD auf eine Regierungsbildung um vier Prozent.

Wahnsinn! Cem Özdemir sagte, selbstverständlich schlachte er jeden Ramadan eine Holsteinische Kuh halal bei sich aufm Klo. Durch die Sympathien der türkischstämmigen Deutschen für diese Aussage rückt eine grünrote Koalition in greifbare Nähe. Hammer! Die Linke hat in ihr Parteiprogramm aufgenommen, daß jeder Reiche, der das Doppelte eines Hartz-IV-Empfängers verdient, nicht nur mit hundert Prozent zu besteuern, sondern anschließend mit Benzin zu übergießen und anzustecken sei. Mutiger Vorschlag! Und die Piraten verlangen, daß man alte Denkmuster überwinden und wieder die Sklavenhaltung legalisieren solle. Schließlich müsse bei einem bedingungslosen Grundeinkommen auch jemand da sein, der einem noch die Zehennägel schneidet. Visionär! (Must-Read von Akif Pirincci auf der Achse)




Claudia Roth: „Give me 5“ mit Irans Botschafter

Da kommt doch Freude auf, wenn unsere einstige Anti-Atom-Bewegung endlich einmal erkennen kann, dass Atomwaffen in die richtige Hände gelangen und gute Waffen werden. Solche Freude, dass es sogar möglich ist, dass der dubiose iranische Botschafter Ali Reza Sheik Attar freudestrahlend die Hand von Claudia Roth abklatscht.

(Von felixhenn)

Für solche Völkerverständigung braucht man eben Treffen wie die Münchner Sicherheitskonferenz. Während Westerwelle davon faselt, dass 2013 das Jahr der Entscheidungen wird, möglicherweise wird über seine Zukunft entschieden, hat die Roth schon entschieden. Sie setzt schon mal Eckpunkte für ihre künftige Außenpolitik, sollte es denn soweit kommen, dass sie da ein Mitspracherecht bekommt.

Qualifiziert wäre sie jedenfalls. Nach Fischer wird endlich mal wieder ein Außenminister ohne Studienabschluss gebraucht. Und da Steinewerfen eher ein Relikt der 60er, 70er war und wir uns alle weiterentwickeln, befreunden wir uns eben mit moslemischen Mächten, die nach Nuklearbewaffnung streben. Ist im Bedarfsfall ja auch viel effektiver als ein paar Steine auf Polizisten. Rechnen wir mal, wie viele Steine wir werfen müssten, um das deutsche Volk zu erziehen und als Gegenrechnung wie viele Atombomben, und vielleicht würde im zweiten Fall nur die Drohung genügen. Also die Mathematik ist endlich einmal auf der Seite Roths. Wenn das ihre ehemaligen Lehrer wüssten, mir kommen die Tränen.

Und die Anti-Atom-Bewegung der ehemaligen Grünen kann man getrost ignorieren, wie es auch schon mit dem Umweltschutz geschehen ist. Aber die Basis hat ja auch nichts Besseres verdient, hat sie es doch bei der Abstimmung zur Spitzenkandidatin gewagt, Claudia nicht zu nominieren. Was lernen wir daraus? Einfach nicht mehr die Basis befragen.

Was die grünen Spitzenpolitiker aber am meisten freuen wird: Endlich haben die ihre Partei, und damit 10% der Bevölkerung, so in der Hand, dass solche Auftritte überhaupt nicht beachtet werden.

Hier das Video („Give me 5“ bei sek 9):

Links:

» Tapfer im Nirgendwo: High Five
» Free Iran Now: Claudia Roth und der Massenmörder




Video: „Stakelbeck on Terror“ aus Samaria




Was man in Deutschland alles nicht sagen darf

Oft reicht ein Reizwort, und die Berufsempörten sind zur Stelle. Zweifeln Sie mal am menschgemachten Klimawandel. Argumentieren Sie mal sehr sachlich gegen ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare. Oder zitieren Sie in einer Talkshow mal ganz wertfrei Thilo Sarrazin. Dann lernen Sie die Medienmaschinerie und auch viele ihrer Mitmenschen mal ganz anders kennen. Und wo bleibt die Politik bei all diesen brisanten Themen, die die Menschen bewegen? Wer greift das auf? Es ist das Drama der etablierten Parteien der Mitte, dass sie offensichtlich nicht in der Lage sind, die Sorgen und Nöte der Mehrheit der Bevölkerung aufzufangen. (Wieder ein lesenswerter Artikel der Publizistin Birgit Kelle zur Sexismus-Debatte in theeuropean.de, siehe auch Teil 1)




Super-Bowl-Sunday und Hangover-Monday

Samstag, 2. Februar 2013. Jedes Mal, wenn ich nach langer Zeit wieder in Amerika bin, freue ich mich auf mein erstes amerikanisches Frühstück bei „Denny’s“! Amerikaner lachen oft, wenn ich ihnen erzähle, dass ich am liebsten zu „Denny’s“ gehe – aber ich finde, dass man dort wirklich gute amerikanische Küche zu normalen Preisen bekommt. Die Kellnerinnen sind freundlich-frech, gern gesehene Kunden werden mit „Honey“ oder „Sweetie“ angeredet und nicht selten schaue ich in meinem Lieblings-„Denny’s“, dessen halbe Belegschaft ich mit der Zeit kennengelernt habe, auch einfach nur auf einen Kaffee und ein belangloses Schwätzchen vorbei – in Amerika auch „chit-chat“ genannt. Übrigens auch zur Nachtzeit, denn „Denny’s“ ist ein 24-Stunden-Diner – they never close!

(Von Peter H., z.Zt. Illinois)

Also stampfe ich am Samstagmorgen gleich als Erstes dick eingepackt durch den Schnee, Richtung „Denny’s“. In Deutschland würde man Temperaturen um -15°C vermutlich mit Vokabeln wie „arschkalt“ umschreiben, hier in Illinois nimmt man verwundert zur Kenntnis, dass nicht wenige Einheimische das als „milden Winter“ bezeichnen. Aber wer den vorletzten Winter erlebt hat, den zweitkältesten seit der Gründung der Stadt Chicago, der findet den diesjährigen Winter tatsächlich mild. Und heute gibt es Schnee satt – was einen Liebhaber von Schnee-Spaziergängen wie mich gelegentlich zu entzückten Sprüchen wie „I love the snow“ animiert. Sprüche, die dann bestenfalls mit „You love it, ‚cause you don’t know it“, schlimmstenfalls mit einem kurzen „You idiot!“ beantwortet werden. Nun ja. Menschen, die jedes Jahr monatelang mit Kälte und Schnee leben müssen, sind davon nun einmal nicht ganz so begeistert wie ich.

Bei „Denny’s“ jedoch ist es schön warm, wir begrüßen uns erfreut, aber da in einem Diner zur Frühstückszeit immer viel zu tun ist, bleibt leider nur wenig Zeit, sich zu erzählen, was in der Zwischenzeit so alles passiert ist. Ich überlege kurz, ob ich gierig sein und sofort ein „T-Bone and eggs“ verputzen will, erinnere mich, dass ich nach meinem letzten Besuch hier mit mehreren Pfund Übergewicht nach Deutschland zurückgekommen bin und begnüge mich dann mit dem „Moons over my hammy“-Sandwich: Rühreier und Schinken auf geröstetem Brot, dazu „hash browns“ (in dünne Streifen geschnittene und gebratene Kartoffeln), die ich mir immer mit Zwiebeln und zerlaufenem Käse servieren lasse. Gail erinnert mich natürlich sofort daran, dass meine Essgewohnheiten nicht gerade gut für mein Cholesterin seien. Womit sie auch recht haben mag, aber heute will ich das einfach nicht hören, denn ich liebe amerikanisches Frühstück – nichts ist besser geeignet, dem Tag in die Augen zu blicken, als ein kräftiges amerikanisches Frühstück!

Üblicherweise sitze ich in meinem Lieblings-„Denny’s“ immer an der Bar, wo es kein „please wait to be seated“ gibt und sich stets all jene Gäste finden, denen nach einem Schwätzchen gelüstet. Beliebte Themen sind alles, was am Ort passiert, Politik weniger, dafür alles, was mit Sex zu tun hat, umso mehr. Aber heute gibt es nur ein Thema: der morgige Super-Bowl! Schnell merke ich, dass alle mit den „San Francisco 49ers“ sympathisieren und niemand will, dass die „Baltimore Ravens“ gewinnen. Fast jeder begründet das damit, dass der Coach der „49ers“ früher einmal als Quarterback für die „Chicago Bears“ gespielt hat. Und ich bin flexibel: Wenn die „Bears“, die zuletzt 2007 im Super-Bowl standen und diesen 1985 zum letzten Mal gewonnen haben, in dieser Saison nicht einmal in die Play-offs gekommen und jetzt alle plötzlich „49ers“-Fans sind, dann bin ich heute und morgen eben auch ein „49ers“-Fan!

Kaum bin ich von „Denny’s“ zurück, ruft mein Freund Don an und erzählt mir, dass seine Band abends in einem Lokal in Chicago auftreten wird und er gerne seinen „german roadie“ mitnehmen würde – und weil es für mich immer ein großer Spaß ist, die Band zu begleiten, sage ich natürlich sofort erfreut zu! Dons Band und deren Auftritte sind ein Kapitel für sich, auf das ich in den nächsten Wochen in einem „Special“ noch näher eingehen möchte. Aber soviel sei schon mal verraten: der Auftritt dauert bis 1 Uhr morgens, an der vollen Tanzfläche kann man deutlich sehen, dass guter, alter Rock’n’Roll auch in Zeiten von Rap-Musik und anderen kulturellen Verirrungen bei den Menschen noch immer gut ankommt!

It’s Super-Bowl-Sunday!

Als ich am Sonntag um kurz nach 4 p.m. in meinem Lieblings-Pub eintreffe, ist dieser bereits gerammelt voll – viel zu spät, um für Don und mich noch zwei Plätze an der Bar zu bekommen! Und kaum habe ich den Pub betreten, gibt es ein großes Hallo, Händeschütteln und viele Umarmungen – Amerikaner werden, wenn sie jemanden mögen, gerne und schnell körperlich. In meinen ersten Jahren in den USA hat mich das zuweilen irritiert, heute finde ich diese Form der Begrüßung und Verabschiedung sehr schön.

Warum ich in diesem kleinen Ort in Illinois so gerne gesehen bin, warum ich überhaupt bei Amerikanern besser gelitten bin als bei Deutschen, warum sich jedes Mal bei meiner Rückkehr noch so viele Menschen an mich erinnern, habe ich bis heute nicht wirklich verstanden. Bei manchen ist es sicher nur die typische amerikanische Höflichkeit, bei anderen ist es echte Sympathie – mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür. Aber ich denke nicht weiter darüber nach, stattdessen genieße ich diesen „warmen“ Empfang und koste ihn einfach voll aus!

Inzwischen ist Don eingetroffen, auch das Buffet ist jetzt eröffnet: es gibt Sausages (Bratwürste), ganz hervorragendes Roastbeef, frittierte Hähnchen, Krabben und dazu Pasta, Nachos und viele verschiedene Salate, als Dessert gibt es Nusskuchen und kleine Törtchen mit Football-Motiven. Meine Stimmung könnte besser nicht sein, ich bestelle für Don und mich jeweils einen „Bucket“, einen mit Eiswürfeln und fünf Flaschen Bier gefüllten Eimer – jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass die „49ers“ das Spiel auch gewinnen!

Endlich (m)ein „Bears“-Trikot!

Es ist Halbzeit und die „49ers“ liegen hoffnungslos hinten. Kaum jemand interessiert sich für die Halbzeit-Show, Don spottet, Beyonces Auftritt sei ohnehin nur „T&A“ – die umgangssprachliche Abkürzung für „tits and asses“. Viel interessanter ist da schon die obligatorische Super-Bowl-Verlosung. Und nachdem ich jahrelang bei dieser Verlosung leer ausgegangen bin, gewinne ich endlich ein Shirt der „Chicago Bears“, genauer: das Trikot mit der Nummer 6 von Ray Cutler, dem Quarterback der „Bären“. Vor lauter Freude probiere ich es sofort an, Don witzelt, ich möge in Deutschland besser aufpassen, keine „Kulturbereicherer“ mit einem amerikanischen Football-Shirt zu verärgern. Später erleben wir dank des Stromausfalles im „Mercedes-Benz Superdome“ in New Orleans den längsten Super-Bowl der Geschichte. Und obwohl die „49ers“ im dritten und vierten Viertel noch mächtig aufholen und das Spiel doch noch spannend machen, gehen zum Schluss die „Raben“ aus Baltimore als Sieger vom Feld.

Back to politics

Vor lauter Frust wechseln wir schnell das Thema, wir debattieren über Politik und Geschichte, ich erzähle Don, dass am letztjährigen Pfingstsamstag in Mönchengladbach zwei deutsche Frauen brutal von türkischen Jugendlichen zusammengeschlagen wurden, nur deswegen, weil sie die beiden ermahnt haben, nicht in der Bahnhofshalle Fußball zu spielen. Ich erzähle ihm, dass einer der Schläger bereits am nächsten Tag wieder auf freiem Fuß war, dass seine türkische Mutter sich gegenüber der Polizei aggressiv verhalten und gesagt habe, wenn ihr Sohn rede, „hätten deutsche Frauen den Mund zu halten“ und dass beide Schläger nur zu lächerlichen „Arreststrafen“ von einer bzw. drei Wochen Dauer und einigen Arbeitsstunden verurteilt wurden. Don schüttelt verständnislos den Kopf, wirkt aber nicht überrascht. Warum auch?

Es geht hin und her: Don erzählt mir von einer Dokumentation über Joseph Goebbels, die er kürzlich im „Military Channel“ gesehen hat. Wir reden über den Anti-Amerikanismus der deutschen Linken, Don sagt, ihn kümmere es nicht mehr, wie in Deutschland über die USA berichtet wird. Mir ist dieses Thema immer ein bisschen unangenehm, denn ich weiß, wie pro-Deutsch die meisten Amerikaner sind – manchmal kommt es mir so vor, als ob Amerikaner eine positivere Einstellung zu meiner deutschen Heimat hätten als Politiker der Grünen oder der SPD! Da schmerzt es mich nicht selten, Amerikanern erzählen zu müssen, wie in deutschen Medien über die USA berichtet wird.

Irgendwann mischt sich ein anderer meiner Freunde ein, ein Obama-Wähler, und behauptet, George W. Bush sei der dümmste Präsident der amerikanischen Geschichte gewesen – als ehemaliger Bush-Anhänger reagiere ich natürlich gereizt und kontere, diese Beschreibung dürfte ja wohl eher auf den gegenwärtigen Präsidenten zutreffen. Einem Präsidenten, der außer fragwürdiger Unterstützung für ägyptische Muslim-Brüder bislang nichts zustande gebracht hat. Für einen kurzen Moment geraten wir heftig aneinander, aber sofort nach diesem Schlagabtausch – ganz amerikanisch – versöhnen wir uns wieder und reden über Privates. Um 2 Uhr morgens dann gehe ich müde, abgefüllt und irgendwie glücklich durch verschneite Straßen zurück in mein Motel. Schade nur, dass die „49ers“ verloren haben!

Hangover-Monday und ein neuer Außenminister

Die Vokabel „Kopfschmerzen“ beschreibt nur sehr unzureichend meine Verfassung am Tag nach der Super-Bowl-Party: ich habe das, was die Amerikaner einen „hangover“ nennen – „heavy hangover“ dürfte es noch besser treffen. Völlig verkatert schleppe ich mich zu Kaffeemaschine und Fernseher, um, wie jeden Morgen, erst einmal FOXNews einzuschalten, damit ich auch weiß, was in den USA und im Rest der Welt so los ist. Über Deutschland wird im amerikanischen Fernsehen natürlich seltener berichtet, aber wer vermisst schon Claudia Roth oder Jürgen Trittin?

Bei der Gelegenheit: ich mag FOXNews! Wenn ich mich nicht gerade auf „FOXFamily“ an den „Simpsons“ in der Original-Synchronisation erfreue, sind FOXNews und der „History Channel“ meine bevorzugten TV-Sender, die mehr oder weniger den ganzen Tag im Hintergrund laufen. Auch den „Military Channel“, der ebenfalls viele gute historische Dokus bringt, finde ich ganz toll – aber als „Comcast“-Kunde habe ich diesen Sender leider nicht. Und FOXNews ist und war niemals etwas anderes als ein ganz normaler, seriöser Nachrichten-Sender, genau wie CNN oder CNBC auch. Der einzige Unterschied besteht darin, dass FOXNews aus konservativer Perspektive berichtet, während beispielsweise CNN aus eindeutig linksliberaler Perspektive berichtet. Und wenn Linke beiderseits des Atlantiks schon das als Grund begreifen, FOXNews zu dämonisieren, gar so zu tun, als sei FOXNews die Reinkarnation des Bösen, dann kann man dem eigentlich nur entnehmen, dass Linke den tieferen Sinn der Meinungsfreiheit bis heute nicht begriffen, geschweige denn akzeptiert haben. Ein Ärgernis, das selbst in den USA leider kein bisschen anders ist als in Deutschland.

Während ich kaffeeschlürfend wach zu werden versuche, sehe ich plötzlich, dass John Kerry, Wahlverlierer von 2004, eine seiner Antrittsreden als neuer US-Außenminister hält. Er erinnert an die vier Amerikaner, die letzten September, als der islamische Mob in Kairo, Benghasi und Tunis zünftig randaliert hat, brutal von Salafisten ermordet wurden – was aber auch nach Lesart amerikanischer Politiker nichts mit dem Islam zu tun hat. Und jetzt kommt’s: plötzlich redet er davon, dass die ermordeten Amerikaner nicht „zu politischen Zwecken missbraucht“ werden dürfen. Was mir sagt, dass die amerikanische Linke immer noch große Angst davor hat, dass die Republikaner, gar die Medien, die Zusammenhänge zwischen Obamas verfehlter Außenpolitik und dem nordafrikanischen Islamo-Faschismus thematisieren könnten. Und natürlich, dass John Kerry ein noch willigerer Erfüllungsgehilfe für Obamas pro-islamische Politik sein wird als selbst Hillary Clinton.

Zwei Todesfälle und eine Hochzeit

Und dann war da noch etwas, dass die Wiedersehensfreude mit meinen amerikanischen Freunden leider etwas getrübt hat: ich musste zwei Freunden kondolieren, deren Mütter in der Zeit seit meinem letzten Besuch verstorben sind. Im ersten Fall war das weder ein Schock, noch eine Überraschung, denn die Dame war bereits weit über 80 und litt schon seit Jahren an Demenz. Im anderen Fall jedoch war die Mutter, die ich von früheren Reisen als sehr nette Frau in Erinnerung habe, nur wenige Jahre älter als ich selber – ich erinnere mich noch gut, wie schockiert ich war, als mir das kurz vor Weihnachten am Telefon erzählt wurde.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht: mein Freund Vince wird 2014 heiraten! Nachdem er in den Jahren nach seinen beiden Einsätzen im Irak verständlicherweise nicht gerade voller Lebensfreude war, ist das eine wirklich schöne Nachricht. Und ich hoffe doch sehr, dass ich auch zur Hochzeit eingeladen werde!


» Teil 1: Back in the USA!




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Dieter Grimm, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht und Rechtswissenschaftler, widerspricht Wolfgang Schäuble: Wenn Europa ein eigenständiger Staat wird, dann darf dies nicht rein pragmatisch entschieden werden. Ein ausgezeichneter juristischer Essay in der FAZ über den undemokratischen Schleichweg zur EUdSSR nach Brüssel: Prinzipien statt Pragmatismus!