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Kirche gnadenlos und unbarmherzig

Wieder einmal ist die Katholische Kirche dem Vorwurf ausgesetzt, mit ihrer unzeitgemäßen und rigiden Moral ein Beispiel abstoßender Unbarmherzigkeit zu geben, da sie jegliche Form der Abtreibung selbst im Falle einer Vergewaltigung ablehnt. Einig ist man sich darin, was in einem solchen Fall alleine als „human“ gilt, nämlich den Embryo (und erst recht eine lediglich befruchtete Eizelle) zu entfernen, um einer Frau die Zumutung zu ersparen, ein Kind des Peinigers austragen zu müssen. So selbstevident ist diese Sicht, dass es nur von Ignoranz und Bosheit zeugen kann, hier nicht mit der allgemeinen Meinung konform zu gehen.

(Von Benjamin Bieder)

Als versteckte und unhinterfragt übernommene Prämisse schwingt in der medialen Empörung mit, dass einer Betroffenen am wirkungsvollsten einzig und allein durch zeitnahen Abbruch der Schwangerschaft geholfen ist. Dem zugrunde liegt ein säkulares Verständnis von Humanität, demnach alle verfügbaren technischen Ressourcen zu mobilisieren sind, um den Leidensdruck von Individuen (und der Gesellschaft insgesamt) zu minimieren. Die Gewalttat ist durch zügige Neutralisierung ihrer Folgen ungeschehen zu machen und der unversehrte status quo ante soweit als technisch möglich wieder herzustellen.

Vergessen wir aber bitte nicht, dass die entscheidende Unbarmherzigkeit in einem solchen Fall das Verbrechen ist. Ziehen wir der Vollständigkeit halber ferner in Betracht, dass alle therapeutischen Interventionen die Gewalttat selbst nicht rückgängig machen können. Solange der im Dienste optimierter Leidenslinderung mobilisierte medizinische Fortschritt keine Technologie bereitstellt, die peinigende Erinnerung medikamentös oder chirurgisch im Gehirn auszulöschen (wie man eine Datei von der Festplatte löscht), wird das Opfer mit dieser Erinnerung leben müssen.

Ist einem ungewollt schwanger gewordenen Vergewaltigungsopfer langfristig aber allein dadurch geholfen, den unter dem unmittelbaren Eindruck des Übergriffs instinktiven Abwehrreflex zu unterstützen, sich aller Folgen dieser Tat einschließlich der Leibesfrucht schnellstens zu entledigen? Kann sein, und bestimmt ist es oft auch so. Muss das aber zwingend und immer so sein? Woher diese in der Heftigkeit, Lautstärke und dem aggressiven Insistieren der allgemeinen Empörung sich ausdrückende Gewissheit, dass jede andere Option auch nur in Erwägung zu ziehen, per se einen Akt der „Gnadenlosigkeit“ darstellt?

Halten wir ein wenig inne und lassen wir uns nicht von dem ersten schockierenden Eindruck einer solchen vorgestellten Tat mitreißen, dann ist es sehr wohl plausibel und denkbar, dass ein besserer Weg, das Trauma der ohnehin nicht mehr zu widerrufenden und lebenslänglich präsenten Gewalterfahrung zu bewältigen, darin bestehen kann, nach anfänglichem Widerstreben und innerem Ringen langsam eine Beziehung zu diesem werdenden Kind aufzubauen, das ja nicht nur das Kind des Angreifers, sondern auch das eigene ist.

Was ist so unbarmherzig daran, Betroffenen auch diesen Weg in Aussicht zu stellen? Zumindest bleibt Christen in ihrem karitativen Wirken vom Evangelium und von der Kreuzesbotschaft her gar nichts anderes übrig als Verbrechensopfern, mag es der öffentlichen Meinung auch noch so widerwärtig sein, diesen Weg zur seelischen Heilung nahezulegen und Frauen in solch einer Situation zu ermutigen, sich für ihr Kind zu entscheiden aus dem dann vielleicht doch noch etwas Anständiges wird, so dass sich langfristig das nicht wiederrufbare Böse in Gutes verwandelt.

Zugegeben, der säkularen Gesellschaft ist dergleichen suspekt, wie es der säkularen Gesellschaft ja auch suspekt ist und als „unbarmherzige“ Zumutung gilt, Menschen, denen Unrecht wiederfahren ist, die Perspektive aufzuzeigen, sich nicht im wenn auch noch so berechtigten Hass gegen Peiniger und weltliche Ungerechtigkeit festzufressen, sondern, quasi als die Flucht nach vorne, Frieden durch Vergebungsbereitschaft oder gar – pardon! – im Beten um die Umkehr des Übeltäters zu suchen und so die erlittene Demütigung in einen schleichenden Triumph zu konvertieren.

In unserer vom Leitbild des „autonomen Subjektes“ genormten Gesellschaft ist spätestens jetzt der alarmierende Einwand unvermeidlich, dass doch niemand gezwungen werden dürfe, sich diesen gemäß Alltagsverständnis kontraintuitiven Weg anzutun. In Ordnung. Tut aber doch auch niemand! Gerade um der Freiheit des autonomen Subjektes wegen aber ist es geboten, dass diesem die verschiedenen Optionen zugänglich sind und vorgestellt werden dürfen, wie sich Traumata auf dem Lebensweg langfristig meistern lassen. Es soll ja – pluralistisch korrekt gesehen – nicht nur einen Weg zum Heil geben.

Stattdessen herrscht ein giftiges Meinungsklima, in dem Alternativen zum säkularen Humanitarismus, der das Geschehene in seinen Folgewirkungen technisch zurückzudrehen sucht, im „Diskurs“ gar nicht mehr zugelassen werden. Mithin entsteht der Eindruck, dass es den linken Medien nicht um die Opfer geht, sondern um die alternativlose Verbindlichkeit einer zentralen Errungenschaft der 68er Kulturrevolution: Junge Frauen sollen in solchen Stresssituationen gefälligst vom hart erstrittenen Recht auf den eigenen Körper mit der äußersten Konsequenz und unverzüglich Gebrauch machen. Alles andere, die Option für das Kind etwa, ist Rückfall in kleinbürgerliches Bewusstsein und Verrat an den Idealen der Revolution!

Anders als es die Heftigkeit, Spontanität und Eindeutigkeit der „öffentlichen Meinung“ suggeriert, ist die ganze Thematik sehr viel facettenreicher, wollte man sich denn die Zeit nehmen, die Dinge in Ruhe gedanklich durchzukauen, anstatt sich permanent hyperventilierend zu empören. Einer gegenüber der Katholischen Kirche gerne als „aufgeklärt“ posierenden Medien-Öffentlichkeit stände es gut an, diese Komplexität zu würdigen und anderen, wenn auch unorthodoxen bis unkorrekten Meinungen Raum zu geben, die sich ohnehin leicht dekonstruieren lassen müssten, sollten sie allesamt tatsächlich so grottenverkehrt sein.

Zur Würdigung der verschiedenen Aspekte gehört übrigens auch, dass wir, wenn wir denn schon Empathie aufbauen, indem wir uns die Situation Betroffener plastisch ausmalen, auch an jene Frauen denken, die es dennoch auf sich nehmen, einem solchen Kind das Leben zu schenken – und last but not least auch an solche Menschen unter uns, die, obschon Zeugnis eines Sexualdeliktes, unterm Strich vielleicht ganz froh sind, seinerzeit nicht „weggemacht“ worden zu sein. Wie kommen die aktuell hinausposaunten Gewissheiten, was als „human“ zu gelten hat, wohl bei diesen Betroffenen an?




OB Ude bespricht sich mit Terror-Unterstützer

Wenn ihm das mal nicht sämtliche der ohnehin geringen Chancen für das Amt des Bayerischen Ministerpräsidenten verhageln dürfte: Oberbürgermeister Christian Ude hat sich laut Münchner Merkur vom Samstag doch tatsächlich mit dem Außenminister und Premier des arabischen Scharia-Staates Katar getroffen, der nachweislich die islamischen Terrorbanden Al-Qaida, Taliban und Hamas mit hunderten Millionen Dollar unterstützt. Außerdem sollen die katarischen Scheichs auch noch bei den marodierenden Islamhorden in Mali ihre ölverschmierten Finger im Spiel haben und stehen zudem im Verdacht, Delegierte der FIFA bestochen zu haben.

(Von Michael Stürzenberger)

Normalerweise würde doch kein Fußball-Funktionär auf den irren Gedanken kommen, eine Weltmeisterschaft in ein Wüstenland zu vergeben, in dem 50 Grad Hitze herrschen. Aber wer weiß, wen die Kataris noch alles schmieren. Man fragt sich schon nach dem Grund für die kollektive Münchner Schweigespirale der dortigen Medien und Politiker zum Terror-Hintergrund Katars. Mit gesundem Menschenverstand ist diese Vertuscherei nicht mehr zu erklären.

Im Münchner Merkur ist nun unter der Überschrift „Ude wirbt bei Scheich für Moschee“ zu lesen:

Eine Finanzierung des lslam-Zentrums „Ziem“ mit Moschee und Museum rückt möglicherweise näher. Oberbürgermeister Ude hat sich am Rande der Sicherheitskonferenz mit dem Außenminister von Katar getroffen – und sieht positive Signale, dass der Wüstenstaat das 40-Millionen-Euro-Projekt finanzieren könnte.

Unter Polizeischutz fuhren die Minister aufs Land. Zum Freitagsgebet ging es für die Moslems, die an der Sicherheits-konferenz teilnahmen, nach Penzberg in die Moschee von Imam Benjamin Idriz. 50 Kilometer weiter nördlich, in München, gibt es keine repräsentative Moschee. Aber auch dort war Idriz letztes Wochenende Thema – am Rande der Siko.

Letztes Jahr war eine Reise einer Münchner Delegation nach Katar abgesagt worden. Damals hätte es auch um die Finanzierung des „Ziem“ (Zentrum für Islam in Europa München) gehen sollen. Offenbar herrschte seitdem weitgehend Funkstille. Zur Sicherheitskonferenz aber weilte der Außenminister und Premier von Katar, Scheich Hamad bin Jassim bin Jaber Al-Thani, in der Stadt. Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) bestätigte unserer Zeitung, dass er den Besuch aus dem Wüstenstaat zu einem Gespräch getroffen
habe. Eine katarische Nachrichtenagentur veröffentlichte davon ein Foto.

Der Außenminister sei beim Thema Ziem „sehr gut vorbereitet“ gewesen, sagt Ude. Katar könne sich eine Förderung vorstellen, wolle sich aber zuvor einer breiten politischen Unterstützung in München sicher sein. Diese habe Ude zugesagt. Im Gegenzug habe der Gast betont, Katar sei nur bereit, einen Ort des „moderaten Islam“ zu unterstützen, ein religiöses, kein politisches Zentrum. Die Islamische Gemeinde Penzberg stand bis 2010 mehrfach im bayerischen Verfassungsschutzbericht. Die Behörden warfen Idriz Kontakt zu Extremisten vor. Inzwischen aber taucht die Gemeinde nicht mehr im Bericht auf.

Bei dem diskreten Gespräch am Rande der Siko sollen auch der dritte Bürgermeister Hep Monatzeder (Grüne) und Katars Botschafter zugegen gewesen sein. Dieser soll jetzt weitere Gespräche koordinieren, sagt Idriz. Ude betont jedoch, dass es längst noch keine Zusage gibt. „Über die Finanzierung oder die Standort-Frage haben wir nicht konkret gesprochen.“ Wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Deal zustande kommt, könne er nicht einschätzen.

Monatzeder hatte kürzlich gesagt, das Projekt stünde vor dem Aus, wenn Katar nicht zahle. Die Rede ist von 40 Millionen Euro, 10 Millionen für ein Grundstück, weitere 50 Millionen für den Bau.

Viele Fragen sind offen – nicht zuletzt die nach dem Standort. Monatzeder spricht sich klar für ein Grundstück an der Herzog-Wilhelm-Straße nahe des Karlsplatzes aus. Er schwärmt von einem „Viereck der Religionen“, das mit Liebfrauendom, Synagoge und evangelischer Matthäuskirche entstehen würde. Andere wollen dort keine Moschee. Darunter sind auch ausdrückliche Befürworter des Ziem, wie der OB-Kandidat der CSU, Josef Schmid. Er sagt:

„Die CSU-Stadtratsfraktion ist strikt gegen einen Standort nahe des Karlsplatzes. Das passt nicht.“

Nicht einmal die Protestanten hätten einen Sitz innerhalb des Altstadtrings. Die Matthäuskirche am Sendlinger-Tor-Platz liegt wenige Meter außerhalb.

„Eine neue Religion in München passt eher an einen neuen Standort.“

Auch aus der SPD gibt es kritische Töne. Ein wichtiger Sozialdemokrat nennt es eine „unglückliche Symbolik“, so nahe am Stachus zu bauen. Fraktionschef Alexander Reissl will eigentlich nichts mehr zum Standort sagen.

„Eine depperte Debatte!“, findet er, zunächst gehe es um die Finanzierung. Aber auch er hat sich schon ablehnend zur Herzog-Wilhelm-Straße geäußert.Idriz hingegen favorisiert diese Lösung. Auch er schwärmt von einem Viereck der Religionen. „Das wäre ein Leuchtturmprojekt in Europa“, sagt er. „Auch viele islamische Länder könnten hier etwas lernen: Schaut, wie das in Europa funktioniert!

Da scheint der Lügen-Imam aber Pech zu haben: Mittlerweile meldet die Süddeutsche Zeitung, dass auch Ude gegen den Standort beim Stachus sei:

Das Zentrum für Islam in Europa wird wohl doch nicht an der Herzog-Wilhelm-Straße seinen Platz finden. OB Ude ist dagegen, das Ziem mit Moschee und Museum dort unterzubringen. Unter anderem aus Sicherheitsgründen.

Beim geplanten „Zentrum für Islam in Europa München“ (Ziem) gibt es viele offene Fragen – in einem Punkt zeichnet sich nun aber Einigkeit ab: So wird das Ziem voraussichtlich nicht auf einem Areal an der Herzog-Wilhelm-Straße seinen Platz finden. Oberbürgermeister Christian Ude (SPD) sagte der Süddeutschen Zeitung am Sonntag, dass das Grundstück in Stachus-Nähe, das einige Befürworter des Ziem favorisieren, aus seiner Sicht nicht in Frage komme.

Er sehe keine Mehrheit im Stadtrat dafür, das Ziem mit Moschee und Museum dort unterzubringen, unter anderem aus Sicherheitsgründen.

Aus Sicherheitsgründen? Falls die Terror-Unterstützer aus Katar beim stark frequentierten Stachus „bumm“ machen lassen oder warum? Im Artikel des Münchner Merkur vom Samstag war im Titelbild noch großflächig die Herzog-Wilhelm-Straße beim Stachus zu sehen:

Weiter im Text des Merkur, der den verfassungsschutzbekannten Imam Idriz gut dastehen lässt:

Er wirbt für einen „europäischen Islam“, will auf Deutsch predigen lassen und ein Bekenntnis der Moslems zum Grundgesetz. Damit konnte Idriz alle Stadtrats-Fraktionen überzeugen, sich grundsätzlich für das „Ziem“ auszusprechen. Auf die Herzog-Wilhelm-Straße will sich der Imam aber nicht versteifen. „Wir sind offen für andere Optionen“, sagt er.

Die rechtspopulistische Kleinstpartei „Die Freiheit“ meldet, sie habe bereits 22.000 Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen Ziem gesammelt. In Penzberg wird darüber nachgedacht, den Kritikern Wind aus den Segeln zu nehmen, indem man den Namen „Ziem“ ändert.

„Es geht nicht um ein europaweites Zentrum für München“, sagt Idriz. „Es geht nicht mal um ein bayernweites oder münchenweites Zentrum. Es geht darum, dass der Islam hier in München ein europäisches Gesicht bekommt – oder weiterentwickelt.“

Für die Moschee in Penzberg – ohne begehbares Minarett und ohne Lautsprecher – schoss der Emir von Schardscha einen Millionenbetrag zu. „Wir sind keine Verpflichtungen eingegangen gegenüber unserem Spender“, betont Idriz. Die Gemeinde sei „ganz frei“ in ihrer Arbeit. So wäre es auch nach einer Großspende aus Katar, versichert er.

Wenn sie denn käme. Ude sagt, von städtischer Seite gebe es „keinerlei Absicht“, nach Katar zu fliegen.

„Wir werden uns nicht die Blöße geben, auf Kosten des Steuerzahlers in den Nahen Osten zu reisen, um dort für einen religiösen Verein einen Sponsor zu suchen.“

Der OB schließt ebenfalls aus, die Reisekosten von Katar übernehmen zu lassen. Zuletzt hatte es aus Rathauskreisen noch geheißen, man warte auf eine Einladung, um in Katar über die Themen Tourismus und Wirtschaft zu sprechen – und über das Ziem. Möglicherweise wird man nun versuchen, die Gespräche in Bayern fortzusetzen.

„Sie haben angekündigt, eine Delegation nach München zu schicken“, berichtet Idriz, der die katarischen Politiker ebenfalls getroffen hatte.

Nur zu. „Pecunia non olet“ – Geld stinkt eben nicht, das wussten schon die alten Römer. Die Ölscheichs von Katar haben bestimmt noch ein paar Millionen übrig, und Münchens Politiker scheinen da ganz scharf drauf zu sein.

Das Bürgerbegehren geht unterdessen unvermindert weiter. Am Samstag haben wir die nächste Kundgebung auf dem Münchner Marienplatz vor dem Rathaus direkt unter Udes Büro. Showdown von 10-17 Uhr. Wer uns unterstützen möchte – jeder Islam-Aufklärer aus Deutschland ist herzlich willkommen!




Junge Freiheit: Geert Wilders in Bonn

Die Junge Freiheit hat in ihrer aktuellen Ausgabe einen ausführlichen halbseitigen Artikel über die BPE-Veranstaltung mit Geert Wilders am 2. Februar in Bonn veröffentlicht. Seine wichtige Aufforderung an die Deutschen „Hört endlich auf, Euch zu schämen“ hat JF-Redakteur Henning Hoffgaard als Überschrift verwendet. Die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen mit Sprengstoff-Spürhunden seien strenger als bei der Kanzlerin, stellte er zudem fest. Kein Wunder, Merkel verschweigt schließlich feige – ganz im Gegensatz zu Geert Wilders – die Wahrheit über den Islam.

(Von Michael Stürzenberger)

In der Jungen Freiheit ist über den ereignisreichen Tag zu lesen:

Irgendwann sind sie dann endlich da. Die Sprengstoff-Spürhunde der Bonner Polizei schnüffeln an jedem Rucksack und an jeder Tasche. Fündig werden sie nicht. Die Gäste können weitergehen. Solch strenge Sicherheitsmaßnahmen gibt es in Deutschland nicht einmal bei der Kanzlerin. Bei Veranstaltungen des niederländischen Islamkritikers Geert Wilders sind sie Standard. Seit Jahren wird der Politiker von Islamisten bedroht. Mehrere Fatwas fordern unmißverständlich seinen Tod.

Genaugenommen seit neun Jahren, wie uns Geert Wilders in seiner Rede erzählte. Das müsste eigentlich ausreichen, damit die Medien sich umfassend mit den Inhalten dieser „Religion“ auseinandersetzen. Aber nichts dergleichen geschieht.

Der niederländische Freiheitskämpfer hat nicht erst seit den Straßenschlachten der Salafisten in Bonn erkannt, wie es um Deutschland steht:

„Hier kann man den Herzschlag des tatsächlichen Deutschlands erfühlen. Dieser Herzschlag zeigt, daß Deutschland in einem schlechten Zustand ist“, sagt Wilders über „die Hauptstadt der Salafisten“. Die knapp dreihundert Zuschauer applaudieren lautstark. Deutschland, die Niederlande und ganz Europa litten unter demselben Problem: die Islamisierung. Der Niederländer spricht ruhig abwägend und läßt trotzdem keinen Zweifel daran, daß er im Islam die größte Bedrohung der Freiheit auf der Welt sieht.

Den Gästen im streng abgeschotteten Hotel Maritim spricht er damit aus der Seele. Wilders beschreibt eine „Kultur der Gewalt“, in der junge Migranten Jagd auf einheimische deutsche Staatsbürger machen, spricht von Überlegungen deutscher Politiker, die Scharia einzuführen, und warnt vor dem völligen Verlust der Meinungsfreiheit.

Geert hat in siener großartigen Rede (hier die Video-Dokumentation des gesamten Tages) angesichts des politisch überkorrekten Deutschlands einen wichtigen Vorschlag:

Für die Deutschen hat er eine Botschaft mitgebracht: „Hört endlich auf, euch zu schämen!“ Das Überleben der Nationalstaaten müsse erkämpft werden. In Deutschland, den Niederlanden und Europa.

Man muss es eigentlich nicht mehr erwähnen, dass BPE und PI in der Mitte der Gesellschaft stehen und jeglicher Form von Extremismus den Kampf angesagt haben. Aber da die Mainstream-Medien eben doch immer wieder versuchen, einen Radikalismus-Verdacht zu schüren, greift die Junge Freiheit diesen Punkt auf:

„Die Faschismuskeule funktioniert nicht mehr“, sagt ein Zuschauer nachdenklich. „Wir stehen fest an der Seite Israels. Nazis würden so etwas ja nie sagen.“ Nur der Ruch des Radikalen müsse endlich verschwinden. Davon zumindest hält der Moderator der Veranstaltung, Michael Stürzenberger, offenbar wenig. Der ist Landesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“ in Bayern und offenbar ein Freund großer Worte. „Wir wollen den Islam bekämpfen, bis wir sterben“, ruft er und hält dabei demonstrativ ein Exemplar des Korans hoch. Die ganze Welt müsse vom Islam befreit werden. Wie er das anstellen will, verrät er nicht.

Hier darf man leicht korrigieren: Bei der Bemerkung mit dem „Bekämpfen“ habe ich lediglich einen Satz von Geert Wilders aus einem Interview mit dem niederländischen Fernsehen zitiert. Dem Islam müssen zweifellos seine brandgefährlichen und verfassungsfeindlichen Bestandteile gezogen werden, und das werden wir mit der Verzichtserklärung auf Scharia, Gewalt, Töten, weltlichen Machtanspruch und Frauenunterdrückung erreichen. Jede Moscheegemeinde, Koranschule und islamische Organisation, die sich weigert, diese schriftliche und zeitlos gültige Erklärung zu unterschreiben, wird dann folgerichtig wegen Verfassungsfeindlichkeit verboten. Ein genauso konsequenter wie effektiver Weg.

Zu der vorerst gestoppten deutschen Ausgabe „Zum Abschuss freigegeben“ des Wilders-Buches schreibt die Junge Freiheit:

Ein Thema bewegt die Anwesenden und Redner dabei ganz besonders. Eigentlich wollte Wilders an diesem Tag die deutsche Version seines Buches „Marked for Death: Islam’s War Against the West and Me“ vorstellen. Eigentlich. Der Chef des HJB-Verlages, Hansjoachim Bernt, hatte die Veröffentlichung jedoch wenige Tage zuvor abgesagt. Für viele der Zuhörer ist das ein Skandal. „Eingeknickt sei er, wird moniert. Es fallen Wörter wie „Feigling“ und „Angsthase“. Wilders selbst spricht von „Zensur“. Die deutsche Übersetzung habe nichts mehr mit der Wahrheit zu tun und das Buch völlig verändert, kritisiert er.

Hansjoachim Bernt, der das Buch ursprünglich in seinem HJB-Verlag veröffentlichen wollte, kommt im JF-Artikel auch zu Wort:

Ein paar Dutzend erboste Nachrichten habe er nach der Absage bekommen, sagt er. Die Naivität der meisten Zuschriften machte ihn fassungslos. „Es ist eine undankbare Aufgabe, Statthalter der Justiz zu spielen“, sagt er. Es sei nie von Dank gekrönt, Leuten wie etwa den Lesern des islamkritischen Internetblogs des islamkritischen Internetblogs „Politically Incorrect“ klarzumachen, daß es einfach nicht ging. „Ich bin doch keiner der Anti-Islam-Fighter, ich bin Verleger.“

Fast 40.000 Euro habe ihn das Projekt gekostet. Gleich drei Anwaltsgutachten wurden für das Wilders-Buch in Auftrag gegeben, erzählt er und zeigt auf einen Stapel Papier. Die Aussage sei in allen gleich gewesen. Eine Veröffentlichung sei mit dem Volksverhetzungs-Paragraphen 130 des Strafgesetzbuches unvereinbar gewesen. Mit Wilders selbst habe er nie sprechen können. „Alles ging immer nur über sein Büro.“ Auf persönliche Nachrichten habe der Niederländer nie geantwortet. Knapp 700 Passagen habe er mit Blick auf das deutsche Recht umschreiben müssen. „Wenn man dort das Wort ‘Moslems’ durch ‘Juden’ ersetzt, bekommt man einen Eindruck vom roten Faden, der das Buch durchzieht.“

Dieser Vorwurf ist nicht nachvollziehbar. Wilders spricht, genauso wie alle BPE-, PI- und DF-Islamaufklärer immer von der Ideologie des Islams und nie von Moslems. Sie sind die ersten Opfer dieser Ideologie, und ob die belegbare Kritik an den für jedermann erkennbaren islamischen Statuten in Deutschland justitiabel ist, müsste man wohl als Probe aufs Exempel durchziehen. Doch dazu hat Geert Wilders verständlicherweise nach seinem zurückliegenden zweijährigen Prozess, der ihn viel Zeit und Geld kostete, nicht mehr allzuviel Lust, wie er im Vorfeld der Veranstaltung berichtete.

Bernt will jetzt offenbar ein Buch über seine Erfahrungen mit der geplanten Wilders-Veröffentlichung schreiben:

Dass ihm von Islamkritikern nun sogar vorgeworfen werde, die Polizei über die geplante Buchveröffentlichung zu informieren, mache ihn wütend. „Ich bin Geschäftsmann. Ich habe eine Verantwortung für meine Mitarbeiter.“ Der Mietvertrag seines Verlages in Radolfzell wurde bereits gekündigt. „Ich war wohl zu naiv“, sagt Bernt ruhig. Nun will er selbst ein Buch schreiben: „Von einem der auszog, Geert Wilders zu verlegen“. Material dürfte er dafür nun genug haben.

Auf die originale deutsche Übersetzung des Geert Wilders-Buches hätten wir uns mehr gefreut. Aber vielleicht findet sich ja noch ein couragierter Verleger irgendwo in Europa – außerhalb des offensichtlich hochproblematischen Deutschland – der es herausbringt..




SPD-Gabriel erklärt doppelte Staatsbürgerschaft

Nach dem SPD-Sieg bei der Niedersachsenwahl teilte der Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel mit, dass Sie bei einem Sieg bei der Bundestagswahl die doppelte Staatsbürgerschaft einführen möchte. PI berichtete hier. Die Begründung fiel mit „“Ich finde, das ist etwas, was wir endlich machen sollten“ etwas schmal und wenig einleuchtend aus.

Etwas ausführlicher, dafür noch weniger einleuchtend äußerte sich Gabriel bei einer „deutsch-türkischen Nacht“ (wahrscheinlich im Oktober 2012 in Stuttgart). Die türkische Zeitung „Sabah“ berichtet in einem Artikel vom 06.02.2013:

Er unterstrich, dass die SPD eine Partei ist, die mehr die menschlichen und emotionalen Seiten anspricht und: „Migranten kommen nach Deutschland und wir laden sie ein deutsche Staatsbürger zu werden. Doch den Türken schreiben wir Regeln vor. Wir fordern sie auf ihre türkische Staatsbürgerschaft abzulegen. Wir haben kein Recht dazu. Es ist nicht richtig von Menschen unmenschliches zu verlangen. Wir sagen: Vergesse deine Vergangenheit, komm her und bau dir eine Zukunft auf. Niemand hat das Recht von einem anderen zu verlangen, dass er seine Vergangenheit, seine Vorfahren zu vergessen habe.“

Desweiteren ist Gabriel der Meinung, dass man aufgrund einer türkischer Abstammung automatisch für bestimmte Ministerien prädestiniert ist:

„Es ist nicht richtig Türken sinnlose Ministerien wie Integrationsministerien anzuvertrauen. Türken passen ernsthafte Ministerien wie das Finanz-, Wirtschafts- oder Justizministerium. So kann man der deutschen Öffentlichkeit eine sinnvollere Botschaft vermitteln.“

Hierzu hätten wir ein paar Fragen: Warum wandert überhaupt jemand in ein fremdes Land ein, wenn Ihm seine völkische Identität so wichtig ist? Warum dürfen die Deutschen nicht selbst entscheiden, ob und mit wem Sie in Ihrer angestammten Heimat zusammenleben möchten? Die Deutschen sollen hinnehmen, dass sich Ihre Heimat immer mehr zu einem zweiten Kosovo entwickelt, gesamte Stadtviertel inzwischen eher an eine türkische wie eine deutsche Stadt erinnern. Die Deutschen haben anscheinend kein Recht auf Ihre Vergangenheit, kein Recht das Ihr Land weiterhin als Deutschland entsprechend Ihrer Kultur, entsprechend dem Land Ihrer Vorfahren fortbesteht?

Warum sprechen Leute wie Gabriel, wenn sich Deutsche über Ihre gemeinsame ethnische Abstammung als Volk definieren, von „völkischem Nationalismus“? Wenn Türken dies tun ist dies laut Gabriel Ihr gutes Recht, und dass in einem fremden Land? Warum sollen diesen türkischen „völkischen Nationalisten“ in Deutschland die gleichen Mitbestimmungsrechte wie Deutsche haben, in dem man Ihnen neben der für Sie so wichtigen türkischen, gleichzeitig noch die deutsche Staatsbürgerschaft hinterherwirft? Angehörige eines Volkes, dessen politische Führung ganz offen über Kolonisierungs- und Eroberungspläne für Europa spricht, und die somit diese Eroberungspläne durch Ihr Wahlverhalten unterstützen können?




Egon Flaig über die Scharia

Bereits im Juni 2012 erschien ein bemerkenswerter Artikel von Professor Flaig im Focus, auf den wir heute unsere Leser hinweisen möchten. In dem Artikel „Nur ein Islam ohne Scharia kann zu Europa gehören“, erläuter Flaig, dass der Scharia-Islam niemals zu Europa gehörte, und sich die europäische Kultur nur bilden konnte, weil sie sich mehr als 1000 Jahre gegen die ständigen Invasionen, Eroberungen und Angriffe der islamischen Sultanate und Emirate gewehrt behauptet hat.

Flaig führt aus:

Bei diesem Thema gilt es zu unterscheiden: Es gibt islamische Strömungen, die nicht der Scharia folgen, und es gibt den Scharia-Islam. Der Unterschied ist fundamental für die Chancen von Demokratie und Menschenrechten. In der Scharia sind Muslime die Herren, Anhänger anderer Buchreligionen die Unterworfenen (Dhimmi, wörtl. Schutzbefohlene): Die Unterworfenen dürfen keine Waffen tragen, sind somit keine vollwertigen Männer. Christen und Juden müssen Farbmerkmale tragen (daraus entstand später der Judenstern). Sie dürfen nicht auf Pferden reiten, sondern auf Eseln. Sie zahlen einen besonderen Tribut. Eine Muslima darf keinen Ungläubigen heiraten. Dhimmi müssen vor Muslimen den Kopf senken; von diesen geschlagen, dürfen sie sich nicht wehren; wer zurückschlägt, dem wird die Hand abgehackt, oder er wird hingerichtet. Ihre Zeugenaussage gilt nicht gegen Muslime; diese brauchen für Verbrechen an einem Dhimmi nur die halbe Strafe zu tragen und dürfen deswegen nicht hingerichtet werden. Die grausamsten Hinrichtungen (Verbrennen, Häuten) sind den Dhimmi vorbehalten.

Seine Zusammenfassung ist kurz und prägnant:

Der Scharia- Islam darf als Islamofaschismus bezeichnet werden, als der momentan gefährlichste Rechtsradikalismus.

Zum kompletten Artikel geht es hier.




Russland: Festnahmen bei Anti-Terror-Offensive

Russische Behörden sind im Zuge einer groß angelegten Operation gegen mutmaßliche Terrorismus-Unterstützer vorgegangen. Bei der Offensive, an der auch der russische Inlandsgeheimdienst FSB beteiligt war, wurden mehrere hundert Verdächtige festgenommen, viele jedoch kurze Zeit später wieder freigelassen. Gegen 271 Personen, bei denen es sich ausschließlich um Moslems handelt, scheinen sich die Vorwürfe indes zu erhärten.

Der „Spiegel“ schreibt:

Es war ein großangelegter nächtlicher Zugriff im Zentrum der russischen Metropole. Wegen Terrorverdachts sind in St. Petersburg fast 300 Muslime festgenommen worden. Zu den 271 Verdächtigen zählten usbekische, tadschikische und aserbaidschanische Staatsbürger, teilte die Ermittlungsbehörde am Samstag mit.

Auch Muslime aus dem Nordkaukasus sowie ein Ägypter und ein Afghane würden wegen ihrer mutmaßlichen Verwicklung in „terroristische Aktivitäten“ überprüft. Schon länger wächst in Russland die Sorge, dass von der Unruheregion Nordkaukasuseine neue Terrorgefahr für das ganze Land ausgehen könnte. Den Festgenommenen werde „Aufruf zu Terrorakten“ oder „Aufstachelung“ vorgeworfen, hieß es in der Mitteilung.

Zudem soll es auch um eine Kontrolle der Aufenthaltgenehmigungen der Festgenommen gehen. Laut den Behörden wurden ursprünglich sogar rund 700 Menschen festgesetzt, ein Teil aber wieder freigelassen.

Die Festnahmen erfolgten bei einem gemeinsamen Einsatz der Polizei und des Inlandsgeheimdienstes FSB auf dem Apraskin-Dwor-Markt im Zentrum von St. Petersburg. Dort arbeiten viele Zuwanderer aus Zentralasien und dem Kaukasus. FSB-Sprecher Dmitri Kotschetkow sagte einem örtlichen Fernsehsender, bei dem Einsatz seien auch extremistische Schriften beschlagnahmt worden.

Vor allem aus der autonomen Teilrepublik Tschetschenien stammende islamische Terroristen hatten in der Vergangenheit durch Anschläge zahllose Todesopfer verursacht. Besondere Bekanntheit erreichten die Geiselnahme im Dubrowka-Theater (129 Tote), das Schulmassaker von Beslan (331 Tote) sowie der Selbstmordanschlag auf den Domodedowo-Flughafen (31 Tote).