1

Video München: Demokratie auf islamisch

Die siebenstündige Kundgebung der FREIHEIT am Samstag auf dem Münchner Marienplatz lieferte wieder einmal einen eindrucksvollen Beleg, welch demokratiefeindliche moslemische Gegengesellschaft mitten unter uns existiert. Schreiende, drohende und zur sachlichen Diskussion völlig unfähige Moslems belagerten uns im Kollektiv mit krakeelenden Linksextremisten. Hier findet zusammen, was offensichtlich gemeinsam die Abschaffung des bürgerlich-freiheitlichen Rechtsstaates wünscht. Aber es gibt auch viel Positives zu berichten: Wir schafften knapp 400 Unterschriften und bekamen eine Menge Zuspruch von Münchner Bürgern sowie von islamkritischen Menschen aus Israel, dem Irak und Syrien.

(Von Michael Stürzenberger)

Ein Ehepaar aus Israel bemerkte, dass die Deutschen unfassbar naiv beim Thema Islam seien. Wir würden in zehn Jahren viele Gaza-Streifen in deutschen Großstädten bekommen. Israel werde in der Auseinandersetzung mit dem gewalttätigen Islam durch die Medien das gleiche Unrecht getan wie den Islamkritikern.

Moslems würden Israel völlig grundlos tyrannisieren. So habe auch der Felsendom auf dem Tempelberg keinerlei Berechtigung, da Mohammed niemals in Jerusalem gewesen sei und der ganze Zirkus auf dem Märchen mit dem nächtlichen Pferdeflug beruhe, der damals – wenn er denn überhaupt je stattgefunden habe – nur innerhalb des heutigen Saudi-Arabiens erfolgt sein konnte. Einige Gruppen in Israel sein bestrebt, den Felsendom abbauen zu lassen und in Richtung Medina zu schicken. Leider gebe es auch in Israel Linke, die Islam-Appeasement betrieben.

Ein christliches Ehepaar aus Syrien erzählte uns, dass Assad früher für den Schutz der Christen und ein friedliches Miteinander der Religionen gesorgt habe. Aber jetzt würde der fundamentale Islam durch den kriegerischen Aufstand die Macht zu erringen versuchen, um Syrien in einen finsteren islamischen Gottesstaat zu verwandeln. Die USA und Europa würden auf die falschen Kräfte setzen, indem sie Assad verteufelten und die Rebellen, unter denen viele grausame Terroristen und Al-Qaida-Kämpfer sein würden, unterstützten.

Zwei Christen aus dem Irak unterschrieben unser Bürgerbegehren und sagten, dass wir genau das Richtige machen.

Freunde des in der Türkei geköpften deutschen Christen Tilman Geske beschwerten sich massiv darüber, dass dessen Mörder vor fünf Jahren zwar gefasst, aber immer noch nicht verurteilt seien. In der Türkei würden Christen massiv angefeindet, verfolgt und immer wieder getötet, beispielsweise auch der Bischof Padovese.

Und dieser islamische Staat, in dem Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit mit Füßen getreten werden, darf offizielle Beobachter zum NSU-Prozess nach Deutschland schicken. Ein Hohn sondersgleichen, den man definitiv empört zurückweisen sollte. Die Abgesandten des von vielen inbrünstig ersehnten künftigen Groß-Osmanischen Reiches sind mitten unter uns und verhalten sich schon jetzt, als ob sie bereits die Herrschaft innehätten.

Durch unsere Kundgebungen werden diese Elemente ans Tageslicht geholt, und man muss es den Menschen immer wieder vor Augen führen: Wir haben es mit einer in München erlebbaren deutlichen Mehrheit von Moslems zu tun, die absolut islamkonform denken. Die immer wieder propagierten „moderaten“ Moslems dürften sich in einer verschwindenden Minderheit befinden, wie wir es auch beim Verhalten im Zusammenhang mit unserem Bürgerbegehrens ständig erleben: Die Umma hält eisern zusammen.

Den allermeisten Moslems, mit denen wir seit eineinhalb Jahren in München Kontakt haben, ist es völlig egal, dass diese Großmoschee von einem terrorunterstützenden Land finanziert und einem verfassungsschutzbekannten Imam betrieben werden soll. Ihre Wut über unser faktisch völlig berechtigtes Bürgerbegehren führte am Samstag dazu, dass ein Moslem eine Unterschriftenliste beschmierte und ein anderer eines unserer Schilder zerriss:

Das gab natürlich eine Anzeige, genauso wegen des Beschmierens der Unterschriftenliste. Aufschlussreich auch die Bemerkung dazu:

Halts Maul, Du Opfer!“

Video Teil 1 – Demokratie auf islamisch:

In dem Video ist zu sehen, wie sich Moslems über meinen demolierten Schuh lustig machen. Der war eine halbe Stunde zuvor von einem der Dauer-Gegendemonstranten zerstört worden.

Der sich immer als „Katholik aus einer Kolpingfamilie“ darstellende Typ hatte mich mit seinem massigen Körper heftig weggeschubst, als ich mich mit einem jungen Moslem unterhielt, der zuvor eine Unterschriftenliste beschmiert hatte. Ich hatte ihn ganz ruhig aufzuklären versucht, welche Verhaltensweisen in Deutschland angebracht sind und welche nicht. Der Linksverdrehte kam von der Seite, stieß mich heftig weg und trat auf meinen Schuh, so dass die Sohle abriss:

Ein Juso machte triumphal ein Dokumentationsfoto des lädierten Schuhs:

Der Täter erklärte der Polizei seine aggressive Attacke allen Ernstes mit folgender Aussage:

„Ich habe einen ausländischen Mitbürger vor einem rechtsextremen Gewalttäter beschützt“

Ich habe selbstverständlich Anzeige erstattet. Dieser Mensch mit offensichtlich immens viel Tagesfreizeit ist seinerseits Dauergast bei der Münchner Staatsanwaltschaft und gibt stapelweise völlig sinnfreie Anzeigen gegen mich auf. Gleichzeitig hat er Passanten mehrfach völlig falsche Dinge erzählt, die zutiefst verleumderisch und sogar bedrohlich für mich sind. Wir dürfen gespannt sein, ob extreme Linke gegenüber unbescholtenen Bürgern in München Narrenfreiheit haben oder ob dem doch irgendwann ein Riegel vorgeschoben wird. Wir werden zeitnah über den Fortgang des Verfahrens gegen diesen seltsamen Zeitgenossen berichten.

Video Teil 2 – Moslems rasten aus:

Teil 3 – Keine Toleranz der Intoleranz:

Teil 4 – Moslems und Linke im destruktiven Chor:

Teil 5 – Hyperventilierende Linksextreme und aggressive Moslems:

Teil 6 – OB Ude und der terrorunterstützende Unrechtsstaat Katar:

Radikale Linke versuchten wieder gemäß ihrer Strategiepapiere unseren Stand einzukesseln, um das Unterschreiben von Bürgern zu verhindern.

Herzlichen Dank an unseren treuen Freund Markus aus Baden-Württemberg, der wieder morgens um 5 Uhr in in den Zug stieg, um mit uns Flagge gegen diese Elemente zu zeigen.

Hier demonstriert er dem 2. Vorsitzenden des ZIEM, Stefan Jakob Wimmer, was er vom Islam hält, den jener ständig schönfärbt. Morgen folgt übrigens ein Videogespräch mit Wimmer, das wieder einmal beweist, dass unsere Gegner kein einziges stichhaltiges Argument gegen uns vorbringen können.

Die Einsatzleitung, alle Polizisten und Kripobeamte zeigten sich am Samstag absolut vorbildlich und hielten die dreisten Linksextremen sowie Moslems zurück, wenn sie uns und unterschreibungswillige Bürger zu belästigen versuchten. Und wir wurden diesmal auch nicht präventiv mit Absperrgittern eingekesselt, wie es in der Vergangenheit mancher uns nicht sonderlich gewogener Einsatzleiter durchführte.

Es waren schätzungsweise 50-60 Beamte im Einsatz, um ein Dutzend Bürger beim Sammeln von Unterschriften zu schützen.

Übrigens: Stände von Salafisten brauchen überhaupt keinen Polizeischutz. Die werden nämlich nicht von Islamkritikern bedroht..

(Videos: Calimero; Fotos: Roland Heinrich)




Berlin: Räuber erleidet tödliche Verletzung

Ein 18-Jähriger hat vergangene Nacht in Reinickendorf eine tödliche Stichverletzung erlitten. Der junge Mann hatte ersten Ermittlungen zufolge gegen 23 Uhr 30 versucht, gemeinsam mit zwei gleichalten Kumpels in der Hechelstraße einen 43-Jährigen auszurauben. Der Mann war nach derzeitigen Erkenntnissen zunächst von den drei polizeibekannten Männern zur Herausgabe seiner Wertsachen aufgefordert worden. Als er sich weigerte, sein Bargeld herauszugeben, wurde er von den Männern umringt.

Schließlich versuchte einer der Drei, ihrem Opfer Tritte zu versetzen. Der 43-jährige Mann zog daraufhin ein Messer aus der Tasche und versuchte damit, die Angreifer zu vertreiben. Während des anschließenden Gerangels erlitt schließlich einer der 18-Jährigen eine Stichverletzung, der er noch am Tatort erlag.

Der 43-Jährige alarmierte sofort die Feuerwehr. Die ebenfalls alarmierten Polizeibeamten nahmen die beiden 18-Jährigen und den 43-Jährigen noch am Tatort fest. Die Ermittlungen zum genauen Tathergang hat die 2. Mordkommission des Landeskriminalamtes übernommen. Die beiden 18-Jährigen wurden wegen des Verdachts der gemeinsamen räuberischen Erpressung den zuständigen Fachkommissariaten überstellt. Ob der 43-jährige Mann einem Ermittlungsrichter vorgeführt wird, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Eine Obduktion, die für den heutigen Tag anberaumt ist, soll bei der Klärung des Sachverhaltes helfen.

(Quelle: Polizei-Pressemeldung)




Hamburg: Protest gegen Kirchen-Umwandlung

Das Schicksal der Kapernaumkirche im Hamburger Stadtteil Horn beschäftigt die Öffentlichkeit schon seit mehr als zehn Jahren. Nun zieht das Gebäude wieder die Aufmerksamkeit auf sich, denn es soll eine Moschee werden. In den nächsten Monaten soll es für mehr als eine Million Euro umgebaut werden, um die Moschee am 3. Oktober eröffnen zu können. Das ist nicht nur der Tag der Deutschen Einheit, sondern auch der „Tag der offenen Moschee“. Wir laden alle freiheitlichen Bewegungen ein, am 23.3.2013 vor der Kirche ein Zeichen gegen die fortschreitende Islamisierung zu setzen. Eingeladen sind desweiteren alle Bürger Hamburgs, die nicht willens sind ihre Kultur und ihr Land nach und nach mehr aufzugeben.

» Kontakt: luebeck@german-defence-league.de

(Quelle: Facebook)




Schweiz: Juden warnen vor Grünen-Politiker

Geri MüllerSeit Jahren pflegt der Grüne Nationalrat Geri Müller (Foto) Kontakte zu Hamas-Exponenten in Palästina. Nun will er Stadtammann von Baden werden. Dies passt aber nicht zusammen, findet die israelitische Kultusgemeinde von Baden. Der Präsident der Kultusgemeinde hat nun an einer Wahlveranstaltung und in einem Leserbrief gemäss der «Aargauer Zeitung» eindringlich vor Geri Müller gewarnt. Ein jüdisches Mitglied, das aus Angst vor Übergriffen anonym bleiben will, sagt deutlich: «Wird Geri Müller Stadtammann, droht Baden zu einem Anziehungspunkt für Islamisten und Antisemiten zu werden.» (Fortsetzung auf 20min.ch)




Interkulturelles „Was guckst du“-Missverständnis

Zu interkulturellen Missverständnissen kam es die letzten Tage im schwäbischen Friedrichshafen und in Brixen/Südtirol. In Friedrichshafen haben zwei vermutlich türkischstämmige Männer die Gebärdensprache zweier Taubstummer missverstanden und daraufhin deren Begleiter eine Flasche über den Kopf gehauen. In Brixen fühlte sich ein Pakistaner durch Blicke eines minderjährigen Buben dermaßen provoziert, dass er dem Minderjährigen ebenfalls eine Sektflasche auf dem Kopf zertrümmerte. Für beide Opfer endeten die interkulturellen Missverständnisse im örtlichen Krankenhaus.




Inländerfeindlichkeit

Prof. Peter StiegnitzEin Beamter bleibt ein Leben lang Beamter. Das nicht nur aus dienstrechtlichen Gründen – ein Beamter wird bekannter Weise nicht „pensioniert“, sondern „In den dauernden Ruhestand versetzt“; das heißt: er könnte jederzeit aktiviert werden. Auch eine besondere Mentalität und Gewohnheit zeichneten den Beamten aus: Wenn man ein Berufslebenlang gewohnt war, Akten zu verfassen und Aktennotizen zu vermerken, so macht man das auch im Privatleben. So ich auch:

(Von Prof. Peter Stiegnitz, Österreich)

Am 20. September 2012, an einem Sonntag um 16.30 Uhr, fuhr laut huppend eine Hochzeits-Kolonne von fünf Autos, darunter zwei Mercedes und drei Audis, durch die Burggasse. An jedem Auto waren türkische Fahnen befestigt und die Fahrgäste warfen so genannte „Knallfrösche“ – wie diese Unsitte nur zu Silvester manchmal üblich ist – laut grölend vor die Füße der Passanten; so auch vor meine. Die am Gehsteig explodierenden „Knallfrösche“ begleiteten die Hochzeitgäste mit lautem Lachen und erhobenem „Stinkefinger“.

Dann war der Spuk der lieben jungen Männer mit Migrationshintergrund vorbei.

Manche Medien berichten, wenn auch nur selten und auch das nur zwischen den Zeilen, über viel unangenehmere Vorfälle wie der jetzt geschilderte. So haben am 13. Oktober 2011 in Steyr (in Oberösterreich) türkische Jugendliche das zwölfjährige Mädchen Vanessa S. krankenhausreif geprügelt, weil sie nicht bereit war, den Spielplatz sofort zu verlassen.

In Deutschland ist diese Situation nicht viel besser. So haben die ausschließlich männlichen Besucher eines von Marokkanern geführten Caféhauses in einer Düsseldorfer Vorstadt den vorbeiziehenden Umzug des Vereines „St. Sebastian“ mit Steinen und Flaschen beworfen. Der Pressesprecher des Umzugs teilte den Medien lakonisch mit, dass „künftighin, um weitere Konfrontationen zu vermeiden, die Umzüge einen anderen Verlauf nehmen werden.“

Solche und ähnliche Beispiele könnte ich stundenlang aufzählen; es gibt allerdings genügend Gegenbeispiele der Ausländerfeindlichkeit. Anschläge auf Ausländer und Asylanten in nahezu allen europäischen Städten sind nicht selten an der Tages-, vor allem an der Nachtordnung. Der Unterschied ist nur, dass während unsere Medien über diese Untaten rechtsextremer Verbrecher ausführlich und wiederholt berichten, die andere Seite der  „Inländerfeindlichkeit“, verschämt verschweigen.

Diese mediale Einseitigkeit wird beim Lesen des vor kurzem veröffentlichten „Journalistenindex II“ verständlich. Nach ihrer politischen Einstellung befragt, bezeichneten sich 34 Prozent der Journalisten als Sympathisanten der „Grünen“. Die Autoren der Studie stellten unter anderem fest, dass die meisten Mediengestalter weiter links stehen als die Gesamtbevölkerung. 72 Prozent der befragten Journalisten gaben unumwunden zu, dass es bei ihrer Arbeit „darum geht, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu kontrollieren.“ Dass damit die Journalisten Aufgaben der Exekutive und der Gerichte für sich beanspruchen, das stört sie überhaupt nicht.

Wer nur halbwegs zufriedenstellende Lösungen sucht, der sollte zunächst die jeweilige Situation möglichst objektiv analysieren. Mit einer – auch für Österreich relevanten – Analyse beschäftigte sich die liberale „Frankfurter Allgemeine  Zeitung“ vom 20. September 2012: Unter dem Titel „Das Zuschauen muss ein Ende haben“ wird über das Buch des Lokalpolitikers Heinz Buschkowsky, das unter dem Titel „Neukölln ist überall“ im angesehenen Ullstein-Verlag erschien, berichtet.

Kurzes Zitat aus dem Artikel:

Dieses Buch ist kein Horrortrip ins Herz des Finsternis (…) es ist ein aufregender, hochpolitischer Zustandsbericht aus einem Zukunftslabor namens Neukölln.

Trotz der vielen, genau nachgewiesenen Gewalttaten von Migranten – der Autor spricht hier von einem „Verlust der Zivilität“ – sucht Bürgermeister Buschkowsky nach vernunft-diktierten Auswegen, die zwar nicht immer, doch manchmal zum Erfolg führen. Der Autor zitiert dabei Lassalle, „wonach alle politische Kleingeisterei im Verschweigen und Bemänteln dessen besteht, was ist.“ (FAZ).

Das Phänomen der Migration ist auch in Österreich nichts Neues. Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zur großen Gastarbeiter-Welle ab den 60-er Jahren des vorigen Jahrhunderts kamen viele hunderttausende Ausländer nach Österreich. Probleme, soziale Spannungen gab es immer schon, doch die Anpassungsbereitschaft aller sozialen Schichten der Migranten löste diese Schwierigkeiten auf natürliche Weise ohne staatlichen Einfluss und ohne Förderungsmaßnahmen auf. Die Situation der ostjüdischen Einwanderer vor dem Ersten und die der osteuropäischen Flüchtlinge nach dem Zweiten Weltkrieg kennen wir nur zu gut; daher möchte ich sie jetzt nicht wiederholen.

Wer glaubt, dass der Islam in Österreich unser Zeitphänomen ist, der irrt sich gewaltig. Nach der Okkupation Bosniens im Jahre 1908 wurde am 15. Juli 1912 das so genannte „Islamgesetz“ verabschiedet. Damals lebten – allerdings im ganzen Reich und nicht nur in „Rumpfösterreich“ – über 600.000 Muslime. Bei der bisher letzten Volkszählung (2011) wurden in Österreich 500.000 Muslime gezählt (1971 waren es nur 22.267). Im Jahrzehnt zwischen 2001 und 2011 nahm die Zahl der Muslime von rund 340.000 (338.988) auf 500.000 zu, die in 250 Gebetshäusern, Moscheen und Vereinen organisiert sind.

Es wäre jedoch falsch und fatal, alle die in Österreich lebenden Muslime, vorwiegend Türken, als „Inländerfeinde“ abzustempeln. Das stimmt schon, dass ein Gutteil der ersten Gastarbeitergeneration, vor allem die Frauen unter ihnen, auch nach 30-40 Jahren in Österreich Probleme mit der deutschen Sprache und mit der österreichischen Kultur haben; und das trotz österreichischer Staatsbürgerschaft.

Das größte Hindernis auf dem Weg zur Integration ist – wider erwarten – nicht die islamische Religion, sondern die Familienzusammenführung. So haben nach Österreich eingewanderte Akademiker-Familien aus Osteuropa, die zu Hause nur ihre Heimatsprache sprechen, auch nach Jahrzehnten kulturelle Integrationsprobleme.

Das Phänomen der „Inländerfeindlichkeit“, dieses aggressive Auftreten gegen die autochtone Kultur, hat ihre Ursachen, die unter anderem auch die türkische Beraterin beim Salzburger Verein „Viele“, Tugba Dönmez-Aktürk, erkennt, im Konflikt zwischen Tradition und Moderne. (Ich zitiere):

Familien, die in Österreich leben, haben oft ein starkes Traditionsbewusstsein. Das liegt daran, dass sie fürchten, ihre Kinder könnten vergessen, woher sie kommen.

Diese, soziologisch gesehen, zwar gut gemeinte, doch schlussendlich falsche und schädliche Einstellung führt zu einem kulturellen Vakuum mehrerer türkischen Generationen.

Im vorigen Sommer hat das Berliner Meinungsforschungsinstitut „Info“ 1000 in Deutschland lebende Türken befragt. Die Ergebnisse, die durchaus relevant auch für Österreich sind, sollten uns alle zum Nachdenken veranlassen: 62 Prozent der Befragten sagten, dass sie am liebsten nur mit Türken zusammen sind. 55 Prozent wünschen sich den Bau von mehr Moscheen und 39 Prozent bezeichnen sich als „streng religiös“. Diese Zahlen sind im Hinblick der nicht wenigen Hassprediger in den islamischen Gotteshäusern bedenklich. Noch etwas Interessantes aus dieser Studie: 39 Prozent der Türken leben seit mindestens 30 Jahren in Deutschland, doch nur 15 Prozent bezeichnen das Land als ihre Heimat. Der harte Kern der „Deutschland-Verweigerer“, zehn Prozent, gab unumwunden zu, dass sie „mit Deutschen nicht zurechtkommen“. – Und das trotz deutscher Staatsbürgerschaft.

Der Geschäftsführer des Institutes, Holger Liljeberg, stellte auch eine starke Zuwendung junger Türken zur Religion ihrer Eltern, zum Islam fest. (Ich zitiere):

Dies könnte auf eine verstärkte Rückbesinnung gerade der jungen Generation auf religiöse Werte der Heimat ihrer Eltern zurückzuführen sein …

Dabei möchte ich kurz erwähnen, dass nicht-hierarchische Religionen, wie das Judentum und der Islam, nicht nur zahlreiche Kommentare, sondern auch unzählige, schwer kontrollierbare Auslegungen politisierende Rabbiner und Imame erlauben. So erleben wir das in Israel und im gesamten Islamismus. – Trotzdem möchte ich von einer Generalisierung warnen: So unangenehm das Auftreten der Inländerfeindlichkeit ist, deshalb aber von „terroristischen Netzwerken“ zu sprechen, wäre ein fataler Fehler und nicht wieder gutzumachender Irrtum.

Wenn ich schon von „Inländerfeindlichkeit“ rede, dann muss ich noch ein anderes Phänomen erwähnen: Den Nahost-Export des israelisch-palästinensischen Konflikts. Wir erleben immer öfter, dass islamische Jugendliche in Europa echte oder vermeintliche Juden auf offener Straße angreifen. So wurde zum Beispiel der Berliner Rabbiner Daniel Alter von muslimischen Jugendlichen krankenhausreif geprügelt; sein Jochbein wurde zertrümmert und seine siebenjährige Tochter mit sexueller Gewalt bedroht. Dazu der Rabbiner:“Es gibt Gegenden und Stadteile, in denen Cliquen und Subkulturen das Grundgesetz außer Kraft setzen.“  Allerdings: Verprügelt werden nicht nur Kippa tragende Juden, sondern auch Schwarze oder Angehörige anderer Minderheiten.

Um das Fortbestehen ihrer kulturellen Andersartigkeit zu betonen, beweist in Deutschland und in Österreich auch die Renaissance der Fahnenkultur. Während die nationalen Fahnen einst überwiegend in der Außenpolitik beheimatet waren, decken sich immer mehr, vorwiegend junge türkische Migranten, mit den türkischen Halbmond- und Sternfahnen ein. Einige unter ihnen – diesmal nur in Deutschland – schrecken auch nicht vor einer Verfremdung der Schwarz-Rot-Golden deutschen Flagge zurück: Im überdimensionalen, mittleren roten Bereich prangen Halbmond und Stern.

Inländer- und Ausländerfeindlichkeit gehen oft  Hand in Hand; gar nicht so selten ergänzen sie sich. Wir kennen es aus der Physik, dass Druck immer Gegendruck erzeugt; nicht anders in der Gesellschaft. Die Inländerfeindlichkeit wurzelt in dem  Ausgestoßensein bildungsresistenter junger Muslime – in Österreich überwiegend Türken. So beobachte ich seit einiger Zeit die AMS-Außenstelle in der Neubaugasse. Da ich dort einen Bekannten traf, konnte ich auch einige Gespräche mit jungen Türken führen, die – ohne Ausnahme – Schulabbrecher waren und ich zitiere jetzt einen meiner Gesprächspartner – „einen gutbezahlten, angenehmen Job“ suchen. Ähnlich äußerte sich auch Bürgermeister Buschkowsky in einem „Standard“-Interview (13./14. Oktober 2012): „Jeder zweite Jugendliche aus Einwanderermilieus verlässt die Schule ohne Abschluss…“ Seine Schlussfolgerung ist für alle Länder zutreffend: „Integration ohne Bildung ist nicht möglich.“

Dass wir  die rassistisch motivierte Ausländerfeindlichkeit ablehnen und wo es nur geht auch, bekämpfen – das steht außer Zweifel. Doch genauso wenig sollten wir auch die Inländerfeindlichkeit dulden, weil man beide ungute und gefährliche Phänomene nur als eine Einheit aus der Welt schaffen kann. Ob wir dieses Ziel je erreichen werden, das weiß ich nicht – doch bemühen sollten wir uns.


Prof. Peter Stiegnitz (*30. September 1936 in Budapest) ist ein österreichischer Autor, Ministerialbeamter und Soziologe. Er hat über 20 Bücher und über 1000 Fachbeiträge veröffentlicht. Als Korrespondent arbeitete er für mehrere deutschsprachige und jüdische Zeitungen und Zeitschriften. Der insbesondere für seine wissenschaftlichen Arbeiten zur Migrationssoziologie mehrfach ausgezeichnete Autor lehrt auch als Gastprofessor an der Universität Budapest im Fachbereich Sprachpraxis, Landeskunde und Sprachdidaktik. Er ist wissenschaftlicher Kurator der Österreich-Sektion der Forschungsgesellschaft für das Weltflüchtlingsproblem.




Sehnsucht nach dem ganz Anderen

Joseph Ratzinger (l.) und Max HorkheimerDankt mit Benedikt XVI. ein echter 68er ab? Der feinfühlige Benedikt hat das Wesen der „Moderne“ besser verstanden als die meisten „Modernisten“, hat sich tiefsinnigere Gedanken über die moderne Welt gemacht als jene, die ihm vorwerfen, hinter den „Mauern des Vatikans“ den Bezug zu eben dieser modernen Welt verloren zu haben. Der hier verlinkte Beitrag spiegelt die auf den ersten Eindruck für unversöhnliche Gegensätze stehenden Denker Joseph Ratzinger (l.) und Max Horkheimer (r.) aneinander und zeigt Gemeinsamkeiten der beiden Kritiker der „instrumentellen Vernunft“ auf – was das holzschnittartige Weltbild der Alt- und Post-68er womöglich etwas überfordert.

In diesem Zusammenhang ist auch die Enzyklika „spe salvi“ zu empfehlen, auf die im Text mehrmals hingewiesen wird und in der Papst Benedikt – man höre und staune – die linken Vordenker Horkheimer und Adorno als „die großen Denker der Frankfurter Schule“ ausdrücklich erwähnt. Ob Claudia Roth das wohl weiß? (siehe insbesondere Kapitel 16-23, 30 und 42-43).

Unseren an derlei Themen interessierten Lesern für eine sonntägliche Muße- und Philosophiestunde dringend ans Herz gelegt.




Berlin-Neusprech: „Schuldistanzierte Schüler“

Es liest sich alles wie eine Satire! In Berlin (und vorher Rheinland-Pfalz) hat ein Sechzehnjähriger 1000 Mal die Schule geschwänzt. Die Hampelmann-Verwaltung spricht in solchen Fällen, falls sie überhaupt sich etwas zu sagen traut, denn meistens wird verschwiegen und vertuscht, von „schuldistanzierten Jugendlichen“. Jetzt soll die Mama vor Gericht! Toll! Aber nein, das geht nicht, denn wegen eines Formfehlers muss das Verfahren neu angesetzt werden. Bis dann ist der Junge 21 und hat weitere 5000 Nachfolger, denn…

…im Schuljahr 2011/12 fehlten in Berlin rund 650 Schüler mehr als 40 Tage ohne Entschuldigung. Nicht daß die Hampelmann-Behörden untätig waren. Die Mutter des 1000-Tage-Schulschwänzers kriegte sogar insgesamt 14 Bußgeldbescheide – in Höhe von 250, 400 und 600 Euro. Die hätten aber auch auf 100.000 Euro lauten können, denn bezahlt hat sie natürlich nichts, was die Staatskasse in solchen Fällen tolerant übersieht und durchgehen läßt. Existenzminimum!

„Dem Jungen fehlen ja Grundkenntnisse im Rechnen und Schreiben“, sagte eine CDU-Schulrätin, und der SPD-Bildungssenatorin Sandra Scheeres kam die geniale Erkenntnis, Schuldistanz führe zu Schulverweigerung und könne mit Schulabbruch enden. Etwas dagegen unternehmen, tun beide natürlich nicht:

In der Regel bemühen sich zunächst Sozialarbeiter an den Schulen um die Familien und versuchen, die Ursachen zu erkennen. Denn die Gründe für das Schwänzen sind vielfältig. Einige Familien sind mit dem Alltag überfordert, in anderen Fällen haben die Schüler wegen Mobbings Angst, zur Schule zu gehen. Seit letztem Jahr werden Eltern bereits ab dem ersten unentschuldigten Fehltag informiert. Bei mehr als zehn Fehltagen müssen die Schulen eine Versäumnisanzeige stellen und das Jugendamt kontaktieren. Als weitere Konsequenzen gibt es Bußgelder, Erzwingungshaft und polizeiliche Zuführung.

Natürlich ist insbesondere diese Maßnahme umstritten! „Das hat sich bei uns als nicht so wirksam erwiesen“, sagt die Neuköllner Schulstadträtin Franziska Giffey (SPD). Der Erfolg gibt ihr völlig recht:

In ihrem Bezirk seien im letzten Jahr etwa über 380 Kinder von ihren Eltern nicht einmal zur Einschulung angemeldet worden.

Vielleicht würde es helfen, wenn die Tussen als erste Maßnahme nicht solchen verharmlosenden, verquasten und politkorrekten Neusprech wie „schuldistanzierte Schüler“ an ihren warmen Schreibtischen und in endlosen Konferenzen erfinden, sondern altdeutsch von ‚Schulschwänzern‘ reden würden. Denn da liegt des Pudels Kern: nur gackern, quasseln, „Maßnahmen“ beschließen und keine einzige durchsetzen!




JF: Die Islamisierung wird von der Politik gewollt

Wer […] die Vorgänge in Hamburg-Horn und Eschweiler allein auf islamische Eroberungsgelüste und den Drang einer aggressiv-politisch aufgeladenen Religion zur Landnahme zurückführt, der macht es sich zu einfach. Die demographische Expansion von Moslems in Deutschland und Europa findet statt, weil die politisch Verantwortlichen sie zulassen und zur abschottungsfördernden Einwanderung in die Sozialsysteme regelrecht einladen. Die Islamverbände sind einflußreich geworden und erheben immer weitergehende Forderungen, weil sie damit durchkommen. Was als Islamisierung erscheint, ist in Wahrheit eine Folge der Selbstabschaffung von Gemeinwesen und Kultur der Autochthonen; der Landnahme geht eine Landaufgabe voraus. (Ausschnitt eines sehr lesenswerten Artikels von Michael Paulwitz in der JF)




24 Kriminaler ermitteln gegen Wulff

Gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Wulff ermitteln seit einem Jahr 24 Beamte des niedersächsischen Landeskriminalamts (LKA) und ein durchgeknallter Oberstaatsanwalt namens Clemens Eimterbäumer (Bildmitte). Das ist neben einer einmaligen Verschwendung von Steuergeldern eine Frechheit sondergleichen und mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Nun haben sie herausgefunden, daß sein Konto mal 80.000 Euro im Minus war – bei 20.000 Euro Monatsgehalt. Das ist alles! 

Schon im Oktober 2012 meldete der NDR-Rotfunk das:

Wenig Greifbares also, und das, obwohl die Überprüfungen schon, gelinde gesagt, umfangreich waren: 93 Zeugen wurden gehört, rund eine Million Daten aus Mobiltelefonen und Computern mit einem Volumen von fünf Terabytes ausgewertet, 380 Aktenordner sichergestellt. Außerdem haben die Ermittler 45 Bankkonten überprüft, Rechnungen von 37 Telefonanschlüssen gewälzt und acht Wohnungen beziehungsweise Geschäftsräume durchsucht. 20.000 Blatt umfassen die Ermittlungsakten – bisher.

Es ist erbärmlich, was sich unser Staat hier auf Befehl von Schmierenjournalisten in BILD & Co. leistet. Wir haben schon seit einem Jahr darauf gewettet, daß nichts oder nur Pipifax herauskommt. Und selbst wenn der Oberstaatsanwalt was findet, ist ein Gerichtsverfahren total unwahrscheinlich. Während bei Wulff nach ein paar Tausendern geforscht wird, wirft die Justiz für die Suche eine Million Euro raus.

Gefeuert gehört der übereifrige Oberstaatsanwalt. Wäre das blasse Weichei Wulff nicht zurückgetreten und hätte Cojones gezeigt, säße er heute noch lustig und fidel in seinem Amt und könnte weiter davon träumen, daß ihn seine Bettina liebe!




Femen-Schlampen gegen Nazis, NPD und Hitler

Einige halbnackte Femen-Schlampen zeigten gestern in Neukölln ihren Busen im „Kampf gegen Rechts“. Die grün Gefärbte mit dem grenzdebilen Lachen rechts will keinen Rassismus, die nächste kein Asyl für Nazis, die nächste will Nazis killen, und die ganz links will anscheinend Hitler? Machen wir mal den Brüderle!

Seit der Mösen-Aufruhr (Pussy Riot) auch in Deutschland Schlampen anzieht, wird der Dienst für nichtschwule Polizisten auf Demos viel attraktiver und aufregender, wie dieses Foto zeigt!

Andererseits wird es nicht lange dauern, bis die ersten Anzeigen kommen: Skandal, die Bullen haben mir an die Titten gegriffen! Es kann als sicher gelten, daß die Polizei in Hamburg und Berlin schon politkorrekt sitzende Griffe oberhalb und unterhalb des Busens üben mußte und psychologisch steril geschult wurde, um die ausgeschamten Weibsbilder abzuwehren und gegebenenfalls abzuführen, wie die Fotoserien von den Spannern in der Berliner Presse zeigen:

» Spannerserie in BILD!
» Spannerserie in BZ!
» Spannerserie in Berliner Morgenpost!




Deutschland 2020: Selbstjustiz von Bürgerwehren

Berlin – Im Stadtbezirk Neu-Kölln wird ein Gefangener auf dem Marktplatz vorgeführt. Ein Volkstribunal will ihm den Prozess machen. Die Vorwürfe lauten auf Mord und Verstümmelung. Der Beschuldigte ist einer von 47 Männern, vier Frauen und zwei Minderjährigen, die von Bürgermilizen gefangengehalten werden. Angesichts der Gewalt der Drogenkartelle und der Untätigkeit der Behörden nehmen die verbliebenen Berufstätigen in dem Stadtbezirk die Justiz selbst in die Hand.

Angst und Schrecken verbreiten die Banden schon lange. Doch seit der Entführung von Heinz Buschkowsky am 5. Januar ist alles anders. Der Bezirksbürgermeister von Neu-Kölln wurde verschleppt, weil er die Bürger des Problembezirks dazu aufgerufen hatte, kein Schutzgeld mehr an die Kartelle zu zahlen. Einen Tag später griffen die Bürger zu den Waffen und befreiten ihn.

Seitdem tragen Hunderte Menschen in dem Bundesland Jagdgewehre und Macheten, gehen Streife auf den Straßen und nehmen eigenmächtig Verdächtige fest. Manche Mitglieder dieser Bürgerwehren sind kaum 14 Jahre alt und oft nur mit Skimützen maskiert. „Die Behörden kommen ihren Aufgaben nicht nach“, sagt Pastor Kempe von der SELK in Neu-Kölln, die seit dem Niedergang der Evangelischen Landeskirche großen Zulauf gefunden hat. „Also nehmen die Leute Recht und Gesetz selbst in die Hand.“

Bei dem Tribunal auf dem Marktplatz werden die Vorwürfe verlesen – vor mehreren hundert bewaffneten und maskierten Bürgern sowie Angehörigen von Opfern und Angeklagten: Bandenzugehörigkeit, Mord, Entführung, Schutzgelderpressung und Drogenhandel. Ein zwölfjähriger Zeuge erzählt, wie ein Bandenführer ihn zum Auftragskiller ausbilden wollte. „Ich sah, wie er Menschen folterte, wie er sie tötete, wie er sie verstümmelte“, sagt der Junge.

Von den Einwohnern bestimmte Richter sollen die Verdächtigen nun aburteilen. „Wir werden die Stadt komplett säubern“, sagt ein 27-jähriger Maskierter, der sich als Regionalkommandant vorstellt. „Die Leute wollen sie tot sehen, aber wir haben ein humanitäres Ziel. Sie werden ihre Schuld an der Gesellschaft wiedergutmachen.“ So sehen manche Strafen jahrelange Zwangsarbeit vor.

Innenminister Karl-Theodor zu Guttenberg lässt inzwischen verlautbaren, Bürgerwehren „können in diesem Land keine Selbstjustiz üben“, sagt andererseits aber auch, sie könnten den Behörden helfen. Im Kampf gegen die Drogenkartelle wurden 2017 rund 50.000 Soldaten im ganzen Land stationiert. Seither starben mehr als 70.000 Menschen bei skrupellosen Revierkämpfen.

In den Bundesstaaten Hamburg und Bremen weiter im Norden gibt es Dörfer, die schon vor Jahren Kontrollpunkte errichteten. Vor einigen Tagen wurde der Bürgermeister von Sankt Pauli erschossen, als er mit seiner Frau in einem Restaurant beim Frühstück saß. Er hatte sich nach Angaben anderer Bürgermeister geweigert, Schutzgeld zu zahlen.

Das Leben in den Berliner Stadtbezirken ist laut Einheimischen sicherer geworden, seit Bürgerwehren auf Streife unterwegs sind. „Es gibt kein anderes Mittel“, sagt ein 25-jähriger Familienvater, der nachts mit rund 30 anderen Männern an einem Kontrollpunkt in der Innenstadt Wache schiebt. „Wir wollen in Frieden leben und schlafen.“ Auch die 19-jährige Sabrina M. sagt: „Jetzt hat sich die Lage beruhigt. Vorher sah man niemanden auf der Straße. Die Nacht gehörte den Kriminellen.“


Entschuldigen Sie, werter Leser, wenn wir Ihnen diese Geschichte als deutsche Science-Fiction-Story aus der Zeit nach dem Zusammenbruch des Weltfinanzsystems aufgetischt haben. In Wahrheit handelt es sich dabei um eine reale Geschichte von Spiegel-online, wie sie sich in diesen Tagen – in Mexiko – zuträgt. Wir waren lediglich so frei, einige Namen zu ändern.

Wir hoffen, dass unser Gesetzgeber und unsere deutsche Kuscheljustiz solche Bilder z.B. aus Mexiko in Zukunft vermehrt vor Augen haben, wenn sie sich über die langfristigen Folgen ihrer Täter-freundlichen Gesetze und Rechtsprechung Gedanken machen. Solche Zustände kommen fast nie über Nacht. Es gibt meist jahrelange Phasen, in denen man sie noch verhindern kann. Noch leben wir in einer solchen Phase.