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München: Flötenchor gegen Bürgerbegehren

Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute, dass sich in München ein breites Bündnis von Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, Ausländerbeirat und Jugendorganisationen gebildet hat. Sie wollen „gemeinsam gegen Islamhasser vorgehen“ und haben ihre Unterstützung für das geplante Islamzentrum Ziem bekundet. Gleichzeitig „warnt“ man vor den Aktivitäten der „islamfeindlichen Partei“ DIE FREIHEIT. Eine Stadtdekanin hat jetzt sogar den heldenhaften Einsatz eines Flötenchors angekündigt, um das Unterschriftensammeln zu behindern. Das Theater in München erinnert an den Film „Einer flog übers Kuckucksnest“ über einen Klargeistigen in einem Haufen geistig Minderbemittelter. Update: Jetzt auch überregionales Interesse – Welt Online berichtet

(Von Michael Stürzenberger)

In der SZ ist zu lesen, dass es „Rückendeckung für die Münchner Muslime“ gebe. Der SPD-Landtagsabgeordnete Florian Ritter spielt sich zum Verteidiger des Islams auf:

Die Unterschriftensammlung, die über Infostände an verschiedenen Plätzen in der gesamten Stadt erfolgt, richte sich nur vordergründig gegen den geplanten Moschee-Standort an der Herzog-Wilhelm Straße, erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete Florian Ritter.

„Letztendlich geht es darum, einer gesamten Bevölkerungsgruppe das Recht abzusprechen, ihre Religion zu praktizieren.“

Der Herr Ritter hat offensichtlich kein Problem damit, dass er bei diesem „Praktizieren einer Religion“ als „schlimmer als das Vieh“ bewertet wird und bekämpft, unterworfen sowie bei Gegenwehr getötet werden soll. Ob er wohl ein Masochist ist?

In den Augen von Imam Benjamin ldriz, der dem „Ziem“-Trägerverein vorsteht, sei „in dieser Art und Intensität eine solche Hetze in München gegen eine bestimmte Gruppe von Menschen seit langer Zeit beispiellos.“

Was für ein elender Heuchler. Erstens geht unsere Aktion gegen ein von einem terrorunterstützenden arabischen Staat finanziertes Islamzentrum sowie gegen eine gefährliche Ideologie und eben nicht gegen Menschen. Zweitens waren seine moslemischen Glaubensbrüder – darunter eines seiner großen Vorbilder Imam Husein Djozo – an der Hetze gegen die Juden in der Zeit des National-Sozialismus engagiert beteiligt, auf die er jetzt in höchst verlogener Weise anspielt.

Die Partei „Die Freiheit“, deren Landesvorsitz der frühere Sprecher der Münchner CSU, Michael Stürzenberger, innehat, sammelt schon seit einigen Monaten Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen die geplante neue Moschee. Die Partei sieht sich selbst als Bollwerk gegen eine angeblich drohende Islamisierung Deutschlands – und macht dabei keinerlei Unterschied zwischen Islam, Islamismus und Terrorismus.

Es gibt keinen Unterschied – alles hängt untrennbar miteinander zusammen. „Islam ist Islam und damit hat es sich“ sagt selbst Obertürke Erdogan, der die Biographie seines „perfekten Vorbilds“ und „vollkommenen Menschen“ Mohammed bestens kennt. Jener sagte schließlich am Ende seines kriegerischen Lebens: „Ich habe durch Terror gesiegt.“

Nicht zu übersehen ist auch ein Hang zur allgemeinen Fremdenfeindlichkeit sowie zu Themen, die bislang dem „klassischen“ rechtsextremen Spektrum vorbehalten waren.

Dieser Dominik Hutter von der Süddeutschen ignoriert es bewusst und vorsätzlich, dass wir in München eine breite internationale Unterstützung haben, beispielsweise von Kopten aus Ägypten, Christen aus dem Irak, Atheisten aus dem Iran, Kemalisten aus der Türkei und Juden aus Israel, um nur einige zu nennen. Die Islam-Aufklärung ist eine weltweite Bewegung, und uns hier eine Ausländerfeindlichkeit zu unterstellen, ist nicht nur grotesk, sondern geradezu bösartig. Aber um Fakten geht es den linksverdrehten Journalisten in München nicht – hier tobt ein propagandistischer Kampf gegen eine unbequeme Bewegung, die sich tatsächlich erdreistet, gegen den linken Mainstream aufzubegehren.

Ein Bürgerbegehren gegen eine Religion – nach Einschätzung von CSU-Stadtrat Marian Offman, der auch im Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde sitzt, ist das eine „Schande“.

Offman ignoriert wie ein bockiges kleines Kind hartnäckig, welche Gefahr der Islam für ihn und seine Religionsgenossen bedeutet. An dieser Stelle sei der Vordenker der ägyptischen Muslimbrüder Sayyid Qutb zitiert, dessen Buch „Zeichen auf dem Weg“ auch in der Bibliothek von Imam Idriz steht. Einem Wolf im Schafspelz, dem der CSU-Stadtrat entweder naiv-gutgläubig oder berechnend-vorsätzlich vertraut:

„Allah hat Hitler gebracht, um über sie zu herrschen; (..) und Allah möge wieder Leute schicken, um den Juden die schlimmste Art der Strafe zu verpassen; damit wird er sein eindeutiges Versprechen erfüllen“

Wie kann man nur mit seinem ideologischen Todfeind kollaborieren? Bei Entführten nennt man es Stockholm-Syndrom, wenn sie sich mit ihren Peinigern solidarisieren. In München werden nun die parteipolitischen Reihen fest geschlossen – die gleichgeschalteten Organisationen blasen zum Sturm auf die FREIHEIT:

Das überparteiliche Bündnis plant daher diverse Aktionen direkt neben den Infoständen der „Freiheit“ – vermutlich, so die Vorsitzende des Ausländerbeirats Nükhet Kivran, wüssten viele Münchner gar nicht so ganz genau, was sie da eigentlich bei wem unterschreiben.

Allerdings beschränke sich Ausländerfeindlichkeit längst nicht mehr auf den rechten Rand, sondern sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Auch Helga König vom Katholikenrat vermutet, dass so mancher für Islamfeindlichkeit anfällig ist, dem man das zunächst nicht zutrauen würde. Der Katholikenrat will deshalb in den Pfarreien mit den Gläubigen sprechen, um Ängste abzubauen.

Es wäre interessant zu erfahren, was die ihren christlichen Schäfchen so alles weiszumachen versuchen. Nein, der Islam ist ja gar nicht so, wie er tagtäglich in seinen Ländern abläuft, wie er in seinen Schriften definiert ist, wie er seit 1400 Jahren nach dem exakt gleichen Muster abläuft. Nein, der Islam ist in Wirklichkeit ganz anders. So friedlich. Der muslimische Nachbar ist schließlich auch so nett. Wie auch der Dönerverkäufer ums Eck. Oder der Gemüsehändler. Und der Idriz kann immer so schön lächeln.

Hat Hitler nicht auch so süß Kinder im Arm gehalten, seinen Hund gestreichelt und ständig von Frieden gesprochen? Hat Ullbricht nicht gesagt, niemand habe die Absicht, eine Mauer zu bauen? Und schließlich bringt der Weihnachtsmann die Geschenke, der Osterhase die bunten Eier und Schweine können fliegen, oder etwa nicht?

Natürlich darf auch Idriz seine platten Sprüche in der SZ absondern. Wie gesagt, noch kein Vertreter der FREIHEIT wurde jemals von einem Münchner Medium befragt. Aber dafür lässt man Dauerempörte und Berufsbetroffene über die FREIHEIT reden. Es ist ein Zeichen von Schwäche, Hilflosigkeit und Argumentationsmangel, dass man sich nicht traut, die Gegenposition zu Wort kommen zu lassen. Was eigentlich eine journalistische Selbstverständlichkeit darstellen würde. Aber um Ausgewogenheit geht es der Alpen-Prawda nicht – sie führt einen ideologischen Kampf.

Idriz betonte noch einmal, dass es beim Projekt „Ziem“ keineswegs um eine Großmoschee am Stachus gehe und auch nicht darum, München zum Zentrum des Islam in Europa zu machen. Aber die Muslime müssten im Einklang mit den Wertvorstellungen Europas ihre Religion ausüben dürfen – und ihren Platz finden gemeinsam mit den Anhängern anderer Religionen sowie den Menschen, die gar nicht an Gott glauben.

Idriz bezeichnete die unterschriftensammelnden Islamgegner als „Marktschreier der Menschenverachtung“, die unter Aufbietung erstaunlicher Kapazitäten Intoleranz und Rassismus schürten.

Höchst aufschlussreich, wie Idriz verbal aufrüstet. Es scheint, als ob ihm die Auseinandersetzung ganz schön an die Nerven ginge. Sein Wunschstandort Stachus wackelt enorm, und aus dem Münchner Stadtrat ist zu hören, dass sich immer mehr seiner Mitglieder gegen das Irrsinns-Projekt positionieren.

Je erfolgreicher das Bürgerbegehren, desto stärker die verzweifelten Gegenreaktionen. Mittlerweile droht das Bündnis der Blockparteien sogar mit der Maximalkeule, den Verfassungsschutz ins Spiel zu bringen:

Mehrere Mitglieder des Bündnisses sprachen sich dafür aus, die „Freiheit“ vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen. Die Partei sei „kämpferisch verfassungsfeindlich“, urteilte Ritter. Nach Einschätzung der grünen OB-Kandidatin Sabine Nallinger verfügt Deutschland derzeit über die liberalste und toleranteste Gesellschaft seiner Geschichte. „Diesen Wert gilt es zu verteidigen.“

Dann sollte die Nallinger mal damit anfangen, und zwar beim Verteidigen unseres Grundgesetzes vor der barbarischen Scharia und dem Schutz unserer liberalen Gesellschaft vor dem totalitären Herrschaftsanspruch einer gewaltverherrlichenden Ideologie.

Die verschiedenen Mitglieder des Bündnisses haben bereits mehrere Protestaktionen gegen die anti-islamischen Infostände organisiert – auch schon mit symbolisch-skurrilen Auftritten: So verkleideten sich Ende Dezember die Demonstranten der Grünen Jugend als nationalistische Hühner, die laut gackernd am Rotkreuzplatz ihre Hühner-Lebensweise gegen eindringende Eisbären und ihr geplantes Eisbärenzentrum verteidigten. Stadtdekanin Barbara Kittelberger kündigte für die nächsten Wochen den Auftritt eines Flötenchors neben einem Infostand an („Ein bisschen Frieden“).

Für den Frieden zu blasen, soviel scheint die entrückte Dekanin noch zustande zu bringen. Ihren gesunden Menschenverstand hat sie in der Debatte wohl abgeschaltet, wie auch der Rest der politkorrekten Links-Mafia in München.

Sie können sich empören, drohen und machen, was sie wollen: Am Ende setzen sich doch die Wahrheit und der Bürgerwille durch. Was den Galliern der Zaubertrank, sind uns FREIHEITlern die Fakten, und so wird David den Goliath besiegen. Ohne jeden geringsten Zweifel.

Mittlerweile stößt dieses seltsame Bündnis auch auf überregionales Interesse. Welt online berichtet: „Gemeinsam gegen Rechtspopulisten„.

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„Zionismus ist Verbrechen gegen Menschlichkeit“

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan hat heute in einer Rede beim UNO-Gipfel „Allianz der Zivilisationen“ in Wien die Existenz Israels als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bezeichnet und die „Islamophobie“ in Europa gegeißelt.

„Die Presse“ berichtet:

Ein Anliegen war Erdogan auch der Umgang mit Religionen, insbesondere mit dem Islam. Letzerer sei eine friedliche Religion. Auch stieß sich der Premier an der Interpretation des Krieges in Mali als „religiöser Gewalt“. Das sei vollkommen falsch. Generell sei jeder Versuch, Hass gegen Religionen zu schüren, zu ächten. „Darum sollten wir, ebenso wie Faschismus, Zionismus und Antisemitismus, auch Islamophobie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrachten“, sagte Erdogan.

Von Widerspruch seitens der Veranstaltungsteilnehmer wird nichts berichtet. Erdogan selbst träumt bekanntlich davon, die „friedliche“ Religion Islam „siegreich nach Westen zu führen“ und gibt hierfür das Ziel „2071“ aus. 2071 jährt sich zum tausendsten Mal die Schlacht von Manzikert, in der die Türken das byzantinische Reich entscheidend schlugen, gen Westen drängten und Anatolien in Besitz nahmen. “Unser Vorbild ist Sultan Arp Arslan”, also der damals gegen die Christen siegreiche Kriegsherr, verkündete Erdogan im Oktober 2012 auf einem Parteitag seiner AKP. Übrigens, solche Eroberungsdrohungen sollten Sie nicht beunruhigen, dies wäre dann „islamophob“ und somit ein „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Zumindest in der wunderbaren Welt des Recep Tayyip Erdogan.




Bonn: Diskussion mit Muslimen

Zum Gähn-Thema „Zusammenleben gestalten – Muslime in unserer Stadt“ veranstaltete das Migrapolis-Haus der Vielfalt in Bonn am 26. Februar 2013 eine Diskussionsrunde mit fünf Vertretern der muslimischen Gemeinschaft. „Ob am Arbeitsplatz, in der Schule, in Nachbarschaft oder Vereinen: Muslimische Bürgerinnen und Bürger prägen und gestalten das internationale Bonn. In Kürze wird eine moderne, repräsentative Moschee im Stadtteil Tannenbusch eröffnet, eine zweite in der Nähe wird folgen. Damit erhält muslimische Religionsausübung in Bonn mehr und mehr einen würdigen Rahmen.“

(Von Werner P. und Verena B., Bonn)

Mit dieser fröhlichen Botschaft wurden ca. 60 Personen in den kleinen, zum bersten vollen Migrapolis-Saal gelockt, in dem zahlreiche Gutmenschen mit einem Stehplatz vorlieb nehmen mussten. Vorgestellt von der grünen Integrationsbeauftragten Coletta Manemann (im Vordergrund) und moderiert von Dr. Beate Sträter, der Islambeauftragten des Evangelischen Kirchenkreises, durften fünf muslimische Mitbürger von ihren Erfahrungen und Sorgen berichten und auch ihre Wünsche für die Zukunft formulieren.

Younis Tamil (aus dem Sudan stammend) vom Internationalen, türkisch-arabischen Sportverein Al Hilal und dort zuständig für Jugendhilfe (rechts im Bild), berichtete, dass Muslimen inzwischen häufig sehr viel Verständnis entgegengebracht werde – Vorurteile gebe es aber immer noch bei den weniger gebildeten Deutschstämmigen und – ganz überraschend: Viele muslimische Jugendliche fühlten sich benachteiligt! Zum Beispiel seien Muslime bei den offiziellen Sportvereinsvorständen drastisch unterrepräsentiert. Außerdem sei eine zunehmende Radikalisierung festzustellen: „Bei Edeka klauen gehen? Ja, das ist in Ordnung. Das sind ja Ungläubige!“ Woher diese Haltung kommt, war seiner Meinung nach nicht klar (Tamil hat wohl den Koran nicht gelesen).

Ezna Elaidi (im Bild zweite von links) vom Migrapolis-Haus betonte, dass Jugendliche noch keine gefestigte Identität besitzen und dass die Atmosphäre an deutschen Schulen immer gespannter werde. Der Islam werde mit allen möglichen schlechten Eigenschaften gleichgesetzt. Da können wir hier doch nur empört fragen: Woher kommen denn diese „Vorurteile?“ Dabei habe der Islam gar nichts mit Gewalt zu tun. Waren am 5. Mai 2012 in Lannesdorf wirklich nur die muslimischen Jugendlichen schuld an den wilden Exzessen?

Abdlqalq Azra (mit weißem Bart) von der BIG-Partei („Außer Spesen nix gewesen“) war stolz darauf, dass die Moscheen jetzt aus den Hinterhöfen herausgeholt werden. Das gehe nur über den Dialog, und dieser sei ganz wichtig. Aber woher kommt dann der Extremismus? Die Ursachen müssten endlich gefunden und beseitigt werden. Es seien wohl die Medien, die ständig Ängste vor dem Islam schüren, anstatt ihrer eigentlichen Aufgabe nachzugehen. Nicht Integration, sondern „Inklusion“ solle das Ziel sein! Als er von der (radikal-muslimischen) Al-Mushinin-Moschee sprach, ergänzte eine Dame aus dem Publikum laut …“die vom Verfassungsschutz beobachtet wird“, was empörte Reaktionen des Publikums („Lüge!“) auslöste.

Der Beitrag der Menschen- und Frauenrechtsaktivistin, Pseudo-„Islamwissenschaftlerin“ und Streetworkerin in den muslimisch-schwerstkriminell kulturell bereicherten Stadtteilen Tannenbusch und Auerberg, bezog sich auf die Rolle der muslimischen Frau. Sie sollte selbstbewusst sein und für ihre Interessen eintreten. „Wir sind alle Menschen“ – also sollte auch ein Kopftuch (bei den beiden Podiumsdamen ein schnuckeliger Hidschab) kein Problem sein (da diese Kopfbedeckungen Selbstbewusstsein und Emanzipation geradezu personifizieren). Die Muslime dürfe man nicht verteufeln, das seien keine schlimmen Ungeheuer. Stattdessen wolle sie als Mensch mit Seele angesehen werden. Das Publikum spendete hier wie auch bei vielen anderen Äußerungen regen Beifall. Dass die Probleme wohl nicht so sehr einzelnen Muslimen zuzuschreiben sind, sondern dass der Islam selbst das große Problem ist, wurde selbstverständlich großzügig übersehen. Sie wies auch noch einmal auf die äußerst erfolgreiche Friedensprozession unter dem Motto „Gib Hass keine Chance“ hin, die sie im Anschluss an den 5. Mai 2012 in Lannesdorf durchgeführt hatte, und auf die Verteilung der weißen Friedensrosen an die Anwohner.

Schließlich durfte auch Dr. Hossein Pur Khassalian (begeisterter Leserbriefschreiber und glühender Verehrer von Moussa Acharki) seinen Beitrag vortragen. Nach Begrüßung von Mitgliedern der SPD (Felix von Grünberg, der grüne Herr Müller war auch da) und Vertretern der BIG-Partei prangerte er die deutsche Schlafmützigkeit bei der Verfolgung der NSU-Morde an. Warum reagiert die Gesellschaft nicht? Warum bleibt der Fall so lange liegen? Warum musste sich sogar unser Bundespräsident einschalten? Und wieso wird der indische Student in Bonn nicht strafrechtlich verfolgt, der Verletzungen an seiner Zunge beklagte und dies Muslimen in die Schuhe schob? Wo bleiben die Staatsanwälte? Hat er eventuell sogar Geld für seinen Gang zur Polizei bekommen? (Raunen im Publikum: Das wäre dem Inder voll zuzutrauen.) Das, was sich dieser Mensch geleistet habe, sei „Volksverhetzung“!

Dr. Khassalian stellte ferner fest, dass es inzwischen viele autochthone Deutsche gebe, die Koranverse kennen und zitieren können. Warum sind so viele von ihnen islamophob? Weil dies ein gutes Geschäft sei. Auf Islamisten darf man ohne viel Aufhebens sogar mit Raketen schießen. Die Medien greifen internationale muslimische Probleme im Wesentlichen nur auf, um Kasse zu machen. Hier meldete sich auch Salouha Mohammed zu Wort und beschuldigte den General-Anzeiger, oft Unwahres zu berichten und die Muslime an den Pranger zu stellen, was Frau Elaidi allerdings bestritt: Sie war der Ansicht, dass der GA weitgehend korrekt berichtet. Mohammed empfahl dringend, sich massiv beim General-Anzeiger zu beschweren, wenn die armen Muslime wieder einmal diskreditiert werden. Bei Vergewaltigungen sei immer von Moslems, nie von Christen die Rede. Eine wirklich ungerechte Welt!

Tja, was tun in dieser betrüblichen Lage, wenn man sich so missverstanden fühlt? Herr Tamil bezieht keine Zeitung und sieht sich die Tagesschau nicht mehr an, sondern schaut sich nur noch im Internet die Dinge an, die ihn interessieren (PI-Leser?). Er beklagte, dass man sich rechtfertigen müsse, ein Moslem zu sein.

Eine Dame aus dem Zuhörerkreis wies auf die Auftritte von radikalen Muslimen in der Al-Mushinin Moschee hin, wo im Dezember 2010 ein Seminar der Anhänger der „wahren Religion“ mit den bekannten Scharia-Predigern Abu Dujana, Abu Abdullah und Abou Nagi stattfinden sollte. PRO NRW habe diese Salafisten-Werbe-Veranstaltung glücklicherweise verhindern können, die dann aber kurze Zeit später in Mayen stattgefunden habe. Frau Mohammed, Herr Azrak und seine BIG-Partei-Kollegen, die sich stets von Gewalt ausübenden Muslimen distanzieren, seien ja häufig gesehene Besucher dieser vom Verfassungsschutz beobachteten Moschee, was etwas merkwürdig anmute. Mohammed meinte, sie wisse nicht, ob sie oft Gast in dieser Moschee sei. Sie wisse es aber, erwiderte die Dame aus dem Publikum, da man sich 2008 am Tag der Offenen Moschee kennen gelernt habe, als der Scharia-Prediger Ayyub Axel Köhler dort einen Vortrag hielt. Trotzig erwiderte Mohammed, dass es ihr Recht sei, jede Moschee zu besuchen (innerlich kochte sie vor Wut)!

Nach der Veranstaltung wurde Verena von einer reizenden Muslimin (ohne Kopftuch) angesprochen, die inständig darum bat, man möge gute und böse Muslime nicht in einen Topf werden. Es schloss sich ein längeres Gespräch über Christenverfolgungen, den Koran, Geschehnisse in Moscheen, Morde Deutscher durch Südländer und sogar über PRO NRW an. Die junge Frau wollte wissen, ob wir außer dem Islam noch andere Themen hätten. Dies wurde erklärt, und die Muslimin stimmte den Ausführungen voll und ganz zu (eine neue Wählerin?). Das Gespräch endete in einer gegenseitigen Umarmung: Hier hatte endlich mal ein echter „Dialog“ stattgefunden!

Herrn Pur Khassalian, der sich Verena ebenfalls in der Absicht näherte, ein respektvolles Gespräch zu führen, wurde seine Verehrung für Herrn Acharki gründlich ausgetrieben: Der vormals so überfreundliche alte Herr rannte wutentbrannt davon …

Insgesamt war dies wieder einmal ein Heimspiel für die Bonner Migrationsindustrie. Diskussionen mit Teilnehmern nach dem Ende der Veranstaltung zeigten eine von Sachinformationen ungetrübte Naivität, wie sie schon in den siebziger und achtziger Jahren zwar nicht dem Islam, wohl aber dem Kommunismus entgegengebracht wurde. Früher kalter Krieger, heute Islamophober. Wie sich die Zeiten doch ändern – oder gleichen sie sich vielleicht mehr, als man gemeinhin denkt?

Verena fand indessen, dass es für sie eine schöne Veranstaltung war. Für andere vielleicht weniger …




Amt und Würde

Wer über das Wesen des Pontifikates Papst Benedikt XVI. nachdenkt, kann einen Charakterzug nicht übersehen, der in dem biblischen Wort zum Ausdruck kommt: „Der Weisheit Fülle ist Gott fürchten“ (Sir 1,20; cf. Sir 19,18). Das äußere Merkmal der Gottesfurcht ist die Demut. Man wird lange suchen müssen, um in der Geschichte einen Papst zu finden, der allen Menschen mit so großer Demut und nahezu unendlicher Geduld die wesentlichen Lehren der göttlichen Weisheit nahegebracht hat wie er.

(Presseerklärung des „Zusammenschluß papsttreuer Vereinigungen“)

Seine „Machtausübung“ bestand in dem beharrlichen Mahnen und Lehren, wie es der hl. Apostel Paulus seinen Schüler Timotheus gelehrt hat (2 Tim 4,2). Der Papst wußte: Was von den Hörenden nicht mit Verstand und Herz aufgenommen wird, kann nicht wirksam werden.

Wichtige Beispiele für die Kirche in Deutschland sind: der Aufruf zur „Entweltlichung“; die dem Kirchenrecht (CIC) entsprechende Verwendung der Kirchensteuergelder; die Verpflichtung, keine Geschäfte „mit dem Mammon“ zu machen; die Bitte an alle Priester und Ordensleute, gemäß ihrer gewählten Lebensform geistlich zu leben; die Ermahnung (adhortatio) zur korrekten Feier der hl. Eucharistie, was die authentische Übersetzung der Wandlungsworte einschließt, von den deutschen Bischöfen aber nach wie vor nicht befolgt wird. Diese wenigen Beispiele zeigen hinreichend, wie intensiv der Papst im Sinne des Apostels Paulus gedacht und gehandelt hat.

Benedikt XVI. hat sicher gemerkt, daß mancher der „unterstützenden Hilfe“ durch einen Befehl aus Rom bedurft hätte. Er hat geistige Anstöße gegeben, aber nicht wie unter Menschen üblich: Für seine „Belehrungen“ hat man ihn vielfach abgelehnt und gehaßt. Statt dessen sollte er dem Mainstream folgen und die sattsam bekannten Forderungen erfüllen: Frauendiakonat und -priesterweihe, Aufhebung des Zölibates, Anerkennung der Homo-Ehe, der Abtreibung etc. Sein geduldiges Lehren wurde als purer Machtmißbrauch desavouiert. Darunter hat er persönlich gelitten bis hin zum Kräfteverschleiß. Daher setzte er schließlich sein Vertrauen auf Gott: „Wie Petrus und die Jünger im Boot auf dem See von Galiläa wusste ich, der Herr ist im Boot, ja, es ist sein Boot. Er führt das Schiff der Kirche. Nichts kann diese Gewissheit verdunkeln.“ (Mittwochsaudienz vom 27. Februar 2013).

Das ist seine persönliche Stärke, mit der er die Brüder stärkt. Seine Würde bestand darin, der Versuchung zu widerstehen, sein Amt im weltlichen Sinne zu gebrauchen. Dafür sind wir ihm zu tiefem Dank verpflichtet; denn letztlich gibt er uns mit einem solchen Verhalten ein Beispiel und erinnert uns an das Wort Jesu: „Seid gewiß, ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt!“ Die Geschichte der Kirche ist voll solcher Ereignisse: Wenn das Schiff der Kirche zu sinken drohte, erhob sie nach einer Zeit der Verfolgung strahlender als vorher ihr Haupt, so daß ihre Feinde entsetzt zurückwichen.

Danke, Heiliger Vater, wir beten für Dich, segne uns!

Bonn, 27.02.2013
V.i.S.d.P. Reinhard Dörner, Vorsitzender




Facebook zensiert Jürgen Elsässer

Jürgen Elsässer hatte sich gegen das Adoptionsrecht für Schwule ausgesprochen (wir haben berichtet) und diesen Beitrag auch bei Facebook eingestellt. Daraufhin bekam er die Meldung: “Wir haben die von dir geposteten Inhalte entfernt Wir haben die folgenden Inhalte, die du gepostet hast oder deren Administrator du warst, entfernt, weil sie gegen die Erklärung der Rechte und Pflichten von Facebook verstoßen haben.” Näheres in Jürgen Elsässers Blog! Eigentlich ist es schon soweit; wir brauchen einen Samisdat im Westen, wie ihn die Russen zu Sowjetzeiten hatten! Meinungsfreiheit gibt es nicht mehr!




FAZ kann Frankfurter Rundschau übernehmen

Wie soeben bekannt wurde, hat das Bundeskartellamt grünes Licht für den Kauf der Frankfurter Rundschau durch die FAZ gegeben. Nachdem das Angebot eines türkischen Investors als zu gering abgelehnt worden war, war die FAZ-Gruppe der letzte verbleibende Interessent.

Egal wie die jetzt anvisierte Übernahme durch die FAZ aussehen wird, kann als sicher gelten, dass sie das Ende der Frankfurter Rundschau als überregional ernst genommenes linkes Sprachrohr darstellt. Lediglich 28 von bisher 450 Beschäftigten werden weiterhin für das Blatt arbeiten. Dabei handelt es sich nach Pressemitteilungen ausschließlich um Redaktionsmitarbeiter, die wohl diverse Mantel-Bestandteile weiterhin in der von den linken Lesern erwarteten redaktionellen Art aufbereiten werden. Produktion, Verwaltung und Vertrieb werden demnach künftig komplett in den Händen der FAZ liegen, die sich davon einen Mengeneffekt und neue Anzeigen-Kombis zu versprechen scheint.

Man darf gespannt sein, wie sich die gut zwei Dutzend Desperados beim bisherigen Hauptkonkurrenten einleben werden. Vielleicht werden sie ja die neuen Prätorianer des immer öfter auf links gedrehten Mitherausgebers Frank Schirrmacher? Ganz sicher werden sie aber maximale redaktionelle Narrenfreiheit von den Herausgebern erwarten dürfen, schließlich soll der Leserschwund ja so klein wie möglich gehalten werden.




Türkische Angehörige stechen 6-Jährige nieder

Was für ein unfassbares Verbrechen! Ein sechs Jahre altes Mädchen wurde wohl von Familienangehörigen niedergestochen! Verwandte brachten das Kind in der Nacht zu Mittwoch in die Helios-Klinik Willich am Niederrhein. Die Kleine hatte schwerste Stichverletzungen – mit einer Notoperation retteten Ärzte ihr das Leben. Kurz darauf wurden die Mutter (36) und eine Tochter (17) festgenommen. Haben sie das Kind so brutal verletzt? Jetzt ermittelt eine Mordkommission. Zu den Hintergründen der Tat konnte die Polizei noch nichts sagen, auch nicht zur Tatwaffe. Die Ermittler gehen offenbar von einem Drama innerhalb der Familie aus. Das Mädchen ist nach BILD.de-Informationen türkischer Abstammung, die Mutter lebt mit den Töchtern getrennt vom Vater. „Inzwischen ist der Zustand des Mädchens stabil”, sagte ein Polizeisprecher am Morgen. „Höchstwahrscheinlich ist es nach Auskunft der Ärzte außer Lebensgefahr.” (Quelle: BILD / Abgelegt unter Islam ist Frieden™)




Linke Bewusstseinsmanipulation durch semantische Macht über die Begriffe

Vor ein paar Tagen wurde auf PI über einen Vorfall in einem Münchner Kino berichtet. Dort wurde ein Dokumentationsfilm gezeigt und eine „Rechtspopulistin“ wurde des Veranstaltungsortes verwiesen. Sie wurde von der Landtags-abgeordneten der Grünen, Margarete Bause, in ihrer Funktion als Veranstalterin in Eintracht mit anderen Kämpfern gegen „Rechts“ hinauskomplimentiert. Diesen Vorfall möchte ich zum Anlass nehmen, einmal über den sehr subtilen und perfiden Machtmissbrauch durch Gutmenschen nachzudenken und deren Versuch, Macht zu erlangen, zu erhalten und das Bewusstsein anderer zu manipulieren, indem sie zu diesem Zwecke Sprache missbrauchen.

(Eine tiefenpsychologische und pädagogische Betrachtung von
MortenMorten)

Es handelt sich dabei um Machtaneignung durch semantische Kontrolle über die Begriffe. Wer die Macht hat, Begriffen neue Bedeutungen zuzuordnen und diese im allgemeinen Sprachgebrauch zu zementieren, betreibt zuerst einmal Sprachpolitik, also die bewusste Steuerung von und Kontrolle über Sprache zum Zwecke einer gewollten Bewusstseinsveränderung. Ich benutze hier ganz bewusst den Begriff „Bewusstseinsveränderung“, da die Anderen zu Objekten degradiert werden sollen, an denen eine manipulative Bewusstseins-Veränderung vorgenommen werden soll. Ich benutze nicht den Begriff „Bewusstseinsänderung“, denn dieser kann auch positiv gesehen werden als Veränderung innerer Prozesse zum Beispiel durch Erkenntnis, Einsicht et cetera. Der manipulative Begriff der Bewusstseinsveränderung impliziert bereits, dass es jemanden gibt, der eine Setzung vornimmt, also eine Unterscheidung in das, was verändert werden muss und das, was nicht verändert werden muss. Schon dies stellt einen hierarchischen Akt dar, da sich eine Instanz anmaßt, was und vor allem, wer der Verbesserung bedarf.

Gutmenschentum ist zutiefst mit dem Gedanken der Erziehung verbunden und somit der Konstellation Erzieher / der zu Erziehende. Gutmenschentum wird sich also zuallererst immer auf Sprache konzentrieren, denn es muss seine Erkenntnisse und Einsichten sprachlich fixieren und diese dann sprachlich dem zu Erziehenden vermitteln. Der gutmenschliche Erzieher will ein neues Bewusstsein schaffen, in dem vermeintlichen Wissen, dass das alte Bewusstsein oder das, was er dafür hält, ausgedient hat, überholt ist… Und da es ebenfalls sprachlich fixiert ist, sind die Begriffe, in denen es bisher zum Ausdruck gebracht wurde, „vorbelastet“ und müssen ausgemerzt werden, um eben dieses neue und sozial erwünschte Bewusstsein herbeizuführen. Der gutmenschliche Volkserzieher ist unbedingt auch immer Moralist, denn durch sein Tun bringt er immer moralische Kategorien mit ins Spiel: „Gut“, „Böse“, „ethisch erwünscht“, „ethisch unerwünscht“, „Rechts“, „Links“…

Das Gutmenschentum ist Moralismus in Reinform

Anhand weniger Beispiele von unzähligen möchte ich semantischen Machtmissbrauch illustrieren: Nehmen wir einmal den Begriff „Rechtspopulismus“ und untersuchen ihn semantisch. Da es sich um ein Kompositum handelt, wird die Problematik des Begriffes verstärkt. Sowohl der Bestandteil „rechts“ (in der Linguistik Determinans), als auch der der Bestandteil „Populismus“ (in der Linguistik Determinatum genannt) werden manipulativ ihrer Vieldeutigkeit beraubt und semantisch eingeengt, weil damit ein ganz bestimmtes manipulatives politisches Ziel verfolgt wird. Dies also ein gewaltsamer Akt, der an Sprache vollzogen wird. So kann mit dem Begriff „rechts“ alles Mögliche bezeichnet werden: Faschismus, Nationalsozialismus, Neofaschismus, Rechtsliberalismus, Konservatismus, Katholizismus, fundamentaler Protestantismus… Auch die jüngsten Versuche, Kinderliteratur umzuschreiben, müssen unter genau diesem Aspekt der Volkserziehung gesehen werden.

„Populismus“ (von lat. Populus – das Volk) bezeichnet zuerst einmal nichts anderes als eine Orientierung am Volke. Dies aber ist jedem Politiker zu eigen, da sich jeder Politiker, der an Machterwerb und Machterhalt interessiert ist (täte er dies nicht, wäre er degeneriert) sich zuerst immer einmal am Volk / populus orientieren muss und an den Tendenzen, Stimmungen, Meinungen im Volke. In diesem Sinne ist jeder Politiker (gr. polis ist indogermanisch mit populus verwandt) immer auch Populist. Wenn also beide Begriffe ihrer semantischen Vieldeutigkeit beraubt und auf nur ein Sem reduziert werden, dann wird dies weder dem Wesen der Sprache gerecht, noch dem Wesen des Erkenntnisprozesses, da ein hochkomplexer Sachverhalt auf ein absolutes semantisches Minimum reduziert wird. Werden solche semantisch reduzierten Begriffe bewusst als linkes / gutmenschliches Kampfmittel der Agitation eingesetzt, dann ist dies sehr gefährlich und zwar aus verschiedenen Gründen:

1. Die Komplexität eines Sachverhaltes wird auf ein Minimum reduziert. Dies wird nicht nur der Sache an sich nicht gerecht, sondern auch nicht demjenigen, der eine solche reduzierte Sprache verwendet.

2. Derjenige, der Sprache SO benutzt, offenbart seine geistige Trägheit und Denkfaulheit, denn wenn „Wissen“ sprachlich so konserviert wird, dann muss man es nicht mehr hinterfragen. Es hat seine sprachliche Form gefunden und genauso einfach wie die sprachliche Form ist, ist die Gedankenwelt, die dadurch geprägt ist. Dies ist der überall anzutreffende gutmenschlich-linke Widerwille, einmal angeeignetes „Wissen“ zu hinterfragen. Wenn Wissen (oder was man dafür hält) aber nicht mehr hinterfragt wird, dann kommt es zu Stagnation und zwangsläufig zur gewalttätigen Auseinandersetzung mit all jenen, die eben nicht dieses „Wissen“ teilen. Sie fordern den „Wissenden“ ständig zu Abfuhr von Aggression heraus, da sie einfach keine Einsicht in dieses „Wissen“ haben wollen. Sie verweigern sich ihm, obwohl es doch ein so offensichtliches „Wissen“ ist.

3. Die „Wissenden“ können zwar nicht verhindern, dass die Unwissenden sich selbst eigene Gedanken machen, aber sie können, wenn es viele „Wissende“ gibt, kollektiv daran gehindert werden, ihre eigene Sicht kund zu tun, da die sprachlichen Regeln, nach denen kommuniziert werden darf, ja bereits unmissverständlich feststehen. Wer sich diesen sprachlichen Regeln / Kommunikationsregeln widersetzt, der wird ex-kommuniziert, also aus dem Kommunikationsprozess ausgeschlossen. Mit ihm wird nicht mehr kommuniziert, über ihn wird kommuniziert. Und eben dies geschah geradezu modellhaft an besagtem Abend im Kino. Die „Wissenden“ solidarisieren sich gegen die Unwissenden, welche dadurch zu sozialen Außenseitern degradiert werden. Auch dies wieder ein Gewaltakt, der also über die semantische Macht über Sprache seinen konkreten Niederschlag im Handeln erfährt.

4. Die „Wissenden“ schaffen sich durch den Prozess der Ex-Kommunikation ihren eigenen Mikrokosmos, ihre eigene hermetisch abgeriegelte Sphäre, führen dadurch den Demokratiebegriff ad absurdum und entlarven sich selbst als Unwissende, denen aber durch ihr Unwissen kein Schaden entsteht, weil sie kollektiv in der Überzahl sind.

Tiefenpsychologisch handelt es sich dabei um einen sehr archaischen Mechanismus, da dieses Schwarz-Weiß-Denken, das Denken in Freund und Feind, sehr archaischen inneren Objekten entspricht, die völlig irrational als „Gut“ und „Böse“ entgegengestellt werden. Es gibt keine Abstufungen, keine Graduierungen, keine Übergänge… Die bösen Objekte werden ausgegrenzt, abgegrenzt, ausgeschlossen, einverleibt oder vernichtet. Das eigene innere Bild vom „Guten“ wird nicht angerührt und es muss keine psychische Energie aufgebracht werden, um zu einem reiferen Bewusstseinszustand zu gelangen. Das „Wissen“ darum, „gut“ zu sein, hat der Gutmensch (der Ex-Kommunizierende) ja bereits. Wer ihn herausfordert, wer sich ihm als „böses Objekt“ nähert, der wird infantil bekämpft und abgewehrt. Der einzige „Vorteil“ einer solchen „Strategie“ mag vielleicht gerade noch darin liegen, dass keine psychische Energie aufgebracht werden muss, einmal ankonditionierte Denkmuster zu hinterfragen, seine eigene Position zu hinterfragen, sich selbst zu hinterfragen. Aber dies kann schon deshalb kein Vorteil sein, weil die gesparte Energie dafür verschwendet wird, andere, die dies tun, zu bestrafen.

Dies erklärt auch das reflexartige Verhalten der Gutmenschen, wenn sie von „bösen Objekten“ angegriffen werden. Da dieses Verhalten auf einer sehr unreifen Ebene ausagiert wird, die irrational ist, sind Aggressionen / Aggressionsabfuhr, Emotionalität, Wunschdenken, Illusionen, Derealisation, Infantilität, Trauminhalte, narzisstische Bedürfnisse nach Anerkennung, Aufwertung, Zugehörigkeit, Angst vor Verletzung, Angst vor der Realität mit ihren „bösen Objekten“… so charakteristisch dafür.

Und eben dieses geschilderte reflexartige Verhalten bestimmt unseren politischen Diskurs. Der gutmenschliche Umgang mit Zuwanderung, Asylmissbrauch, Islam, Islamisierung… und all den damit einhergehenden Gefahren und Bedrohungen, kann ebenso als Versuch gesehen werden, die Realität nicht erkennen zu wollen, sich dagegen mit Aggressionsabfuhr zu sträuben, da sie (die Realität) als existentiell bedrohlich wahrgenommen wird, weshalb jeder Versuch einer sachlichen Debatte bekämpft werden muss, um die inneren Bilder nicht zu gefährden.

In gewisser Weise ist diese kollektiv vorherrschende Mentalität deutscher Gutmenschen / der politischen Kaste (jedoch lässt sich dies überall ausfindig machen, dies ist also kein rein deutsches Phänomen) eine Regression, ein infantiles Zurückschreiten auf eine unreifere Entwicklungsstufe, da sie einen Versuch darstellt, Geschehenes (Schuld) ungeschehen zu machen. Auch dies ist mitnichten eine gesunde Basis für einen reifen politischen Diskurs, da dies niemals eine gelungene Strategie der Realitätsbewältigung sein kann.




„Queen of Pop“ Janet Jackson hat geheiratet

Janet Jackson hat geheiratet. Eigentlich wäre uns das keine Meldung wert, doch die neue Mode der „Queen of Pop“ (kleines Foto r.) sieht nicht nach zweitem Frühling aus. Die Hochzeit fand heimlich bereits letztes Jahr statt. Der Mann an ihrer Seite heißt Wissam al-Mana und ist bekennender Moslem. Für Janet bedeutet dies die Konversion.

Der Spiegel schreibt:

New York – Janet Jackson hat sich mal wieder getraut: Der US-Popstar ist bereits seit vergangenem Jahr verheiratet, ohne dass dies bis jetzt öffentlich bekannt war. Ihr Management bestätigte nun die Trauung mit dem Geschäftsmann Wissam Al Mana, 37. Es sei eine „ruhige, private und wunderschöne Feier“ gewesen, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des Paares. „Wir würden es begrüßen, wenn unsere Privatsphäre respektiert würde und wir diese Zeit der Freude genießen könnten.“ Es ist bereits die dritte Ehe der 46 Jahre alten Musikerin. 1984 heiratete sie im Alter von 18 Jahren den Sänger James DeBarge. Die Ehe hielt nur drei Monate. Die zweite Hochzeit mit Rene Elizondo Jr. aus dem Jahr 1991 hielt sie zunächst ebenfalls geheim. Das Paar trennte sich 1999. Zehn Jahre später endete die Beziehung mit ihrem langjährigen Lebenspartner, dem Produzenten Jermaine Dupri.

Zuvor war schon Michael Jackson zum Islam konvertiert. Die Burka stand ihm allerdings vorzüglich:




Tätlicher Angriff auf Helfer in Bremerhaven

Die Berufsfeuerwehr Bremerhaven informiert, dass es Freitagnacht (22.02.2013) zu tätlichen Übergriffen auf Einsatzkräfte des Rettungsdienst gekommen war. Gegen 23:50 Uhr rückten die Beamten der Berufsfeuerwehr zu einem Rettungsdiensteinsatz in den Stadtteil Geestemünde aus. Am Einsatzort beschimpften und bespuckten Unbeteiligte einen Rettungssanitäter zunächst. Anschließend attackierten sie den 31-Jährigen mit einem Faustschlag.

Der Feuerwehrmann erlitt eine Fraktur des Nasenbeins und musste in einem Krankenhaus versorgt werden. Einen notwendigen operativen Eingriff konnten die behandelnden Ärzte nicht ausschließen.

Zirka eine Stunde nach dem Vorfall rückte der Rettungsdienst in den Stadtteil Lehe aus. Dort lag eine hilflose Person auf der Straße. Als sich die Einsatzkräfte der Person näherten, trat diese um sich und verletzte einen Helfer am Bein.

„Diese Vorfälle zeigen, dass die Maßnahmen, die wir im letzten Jahr ergriffen haben, absolut richtig und vor allem notwendig sind“, betont Stadtrat Jörn Hoffmann. Die Berufsfeuerwehr hatte ein Deeskalationstraining für die Rettungskräfte eingeführt und eine Notruffunktion in die Funkgeräte einbauen lassen. Eine weitere Maßnahme: Das Umfeld der Rettungswagen wird von Kameras überwacht. „Bei einem Übergriff auf das Einsatzpersonal stellen wir grundsätzlich Strafanzeige”, erklärt Hoffmann.

Zu den Vorfällen in der Freitagnacht hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen.

(Bremerhaven-Geestemünde ist übrigens ein stark türkisch bereicherter Stadtteil, grenzt an Grünhöfe, was komplett in türkischer Hand ist / Quelle: rettungsdienst.de / Spürnase: Kai G.)




Armutskonferenz: Liste der sozialen Unwörter

Die Nationale Armutskonferenz (Foto: nok-Sprecher Thomas Beyer, SPD) veröffentlichte vor zwei Tagen eine Liste der sozialen Unwörter, die dringend abgeändert werden müssen und nicht mehr gebraucht werden sollten. Auf Platz 16 steht Person mit Migrationshintergrund (=Häufig wird damit „einkommensschwach“, „schlecht ausgebildet“ und „kriminell“ in Zusammenhang gebracht. Während mit diesem Begriff Klischees reproduziert werden, wird er der sehr unterschiedlichen Herkunft der so Bezeichneten nicht gerecht).

Auf Platz 17 steht Person mit Migrationshintergrund ohne eigene Migrationserfahrung = (Siehe 16). Leider bringt der politkorrekte linke Schwachmathenverein keinen Vorschlag, wie man die Begriffe ersetzen könnte. Vielleicht möchten Sie mitmachen? In der FAZ hagelte es viele weniger korrekte Kommentare!

» dr.thomas.beyer@awo.org




Rom: Letzte Generalaudienz von Papst Benedikt!

Einen Tag vor dem Ende seines Pontifikats verabschiedet sich Benedikt XVI. heute Vormittag auf dem Petersplatz von den Gläubigen. Zu Beginn ist der Papst mit dem Papamobil durch die Menge gefahren und sprach anschließend zu den Gläubigen. Der Dokumentationskanal Phoenix überträgt den letzten Auftritt von Papst Benedikt LIVE – hier klicken!