Im schwäbischen Rottweil findet – wie im letzten Jahr – ein interessanter Großversuch statt. Zur Vorbeugung alkoholbedingter Exzesse verkauft ein Großteil der Händler in der Faschingszeit Alkohol nur noch an über 25-Jährige. Man reagiert damit auf die Erfahrung, dass es gerade bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 25 im Karneval nicht selten zu Entgleisungen kommt. Nach Angaben der Polizei ist das Projekt bisher ein Erfolg, so dass sich dieses Jahr noch mehr Händler an der vom Schmotzigen Dunstig (Donnerstag) bis Aschermittwoch dauernden Prohibition beteiligen. Es gibt bei der Schwäbischen Zeitung eine Online-Abstimmung, in der aktuell sogar 51% der Leser diese Regelung unterstützen!

Eine interessante Frage bleibt dabei allerdings unbeantwortet: Wenn man unter 25-Jährigen in großem Stil misstraut, sich in Sachen Alkohol wie Erwachsene zu verhalten, warum lässt man sie dann zum Beispiel wählen? Die Konsequenzen unverantwortlicher Kreuzchen-Macherei sind schließlich tagtäglich im Reichstagsgebäude in Berlin zu bestaunen – und sie sind darüber hinaus weitaus gravierender.

Daran ändert auch nichts, dass die Personengruppe über 25 am Berliner Wahnsinn natürlich einen noch größeren Anteil trägt. Vielleicht sollte man aufgrund vielfältiger schlechter Erfahrungen tatsächlich das Thema Bürgerrechte einmal auf den Prüfstand stellen. Brauchen wir künftig wirklich ein Wahlrecht für 16-Jährige, wie es – sich bei der Jugend anbiedernd – die politische Linke fordert?

Wie wäre es vielmehr im Gegenzug mit einer Bindung des Wahlrechts nicht nur an die Nationalität und das Alter von 18 Jahren, sondern darüber hinaus an den Nachweis, dass man (oder bei Hausfrauen eine Familie) sich selbst ernähren kann?! Nur so ist schließlich sicher gestellt, dass nicht langfristig ein Heer von Transferempfängern (und Staatsbediensteten) die übrigen Bürger ausplündern?!

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79 KOMMENTARE

  1. Interessante Idee das mit dem Wahlrecht. Der Trend geht allerdings genau in die andere Richtung. Die Parteien überbieten sich vor den Wahlen immer mit Versprechen an die Transferempfänger. Offenbar sind die inzwischen für die Wahlentscheidung wichtiger als die Zahler, denn sonst müssten die Politiker ja eigentlich für solche Freigibigkeiten konsequent abgestraft werden (solange die Zahler noch in der Mehrzahl sind). Aber irgendwie funktioniert das nicht.

  2. Habe vorhin im Radio gehört, dass in der Bunt-statt-Braun-Stadt Solingen der Karnevalszug abgesagt worden ist. Begründung: zu hoher Alkoholkonsum der Jugend. Auf dem Lande würde sie viel weniger saufen. Warum wundert mich das nicht?

  3. Das politische Wahlrecht sollte wie Gesellschafterstimmrechte bei Kapitalgesellschaften organisiert werden. Die Höhe der Steuerschuld entscheidet über das Stimmengewicht – so würde Steuerehrlichkeit zu höherer politischer Mitbestimmung führen.

  4. Wie wär ’s denn damit:
    One man/woman, one vote.
    Jedoch: Jede abgegebene Stimme wird mit den während der vergangenen Legislaturperiode erbrachten direkten Steuerzahlungen gewichtet. Dann würden in unserem Staat wieder diejenigen den Ton angeben, die ihn finanzieren und nicht jene, die ihn aussaugen.
    In einer schärferen Version könnte man die Stimmen von Transferleistungsbeziehern auch mit den in der vergangenen Legislaturperiode bezogenen Transferleistungen negativ gewichten.

    Don Andres

  5. Hieße: Weniger Stimmen an die GrünInnen, prozentual aber mehr für die SPD. Ändert also genau was?

  6. dann brauche ich gar keine Steuern mehr zahlen, denn ich gehe nicht mehr wählen…. und nur damit eine Partei anstatt 1% dann 1,1% stimmen hat, brauche ich nicht wählen zu gehen…

  7. # 5 Nordischemeinung

    Leute mit hohem Einkommen und damit Steuerlast, wählen tendenziell FDP/CDU, jedoch – mit Ausnahme von Peer Steinbrück – eher nicht SPD. Grünwähler sind i. d. R. nur zwischen A 10 und A 13 besoldet und sind demnach keine außerordentöchen Steuerzahler!
    Also könnte sich allein dadurch schon Menge verändern, wenn die CDU nicht Mao-Begeisterte umgarnen bräuchte!

  8. # 6 nairobi

    Vielleicht würde aber eine 4,9 % Partei, wie BIW, auch 14,7 % in einem neudefinierten „3-Klassenwahlrecht“ erreichen können!

  9. #2 Al-Harbi (06. Feb 2013 22:21)

    hier in Solingen ist der Karnevalszug in BURG ( der Stadteil in SG mit dem Schloss) abgesagt, weil die letzten Jahre es kein Karneval der lustigen Menschen war, sondern ein Karneval der TIERE ( schreibt natürich keiner)…Schlägereien, Dreck, Verwüstung, Verrohung der Jugend, Asoziales Marodieren…das hat alles nichts mit KARNEVAL aber viel mit dem ISLAM zu tun….jedenfalls in Solingen…besoffene junge Migranten und anderes Gesindel die die Sau rauslassen sind an den tollen Tagen ein Übel für die Anwohner.

  10. Zum Thema Wahlrecht: Bin ich schon lange dafür, daß die Wahlstimme mit der Zahl auf dem aktuellsten Einkommensteuerbescheid gewichtet wird. Bei wem die null oder negativ ist, der braucht gar nicht erst hinzugehen. Man muß sich ja hier von einem Heer aus Strauchdieben regieren lassen, eine Schande ist das.

  11. Lieber #6 nairobi2020 (06. Feb 2013 22:37),

    Du bist ja ein Optimist, wenn Du glaubst, dass Deine Stimme den Unterschied zwischen 1,0 und 1,1 Prozent macht. Deine Stimme macht nicht einmal den Unterschied zwischen 1,0 und 1,000001 Prozent! Aber gut, dass Du wählen gehst. 😉

  12. Nicht der Alkoholkonsum von Jugendlichen ansich ist das Problem, sondern der Grund warum der Alkohlkonsum übertrieben wird.

    Als wir mal Jung waren:

    Da haben wir auch getrunken und manchmal bestimmt auch zu viel. Aber wirklich besoffen zu werden war nicht das Programm also das Ziel dabei, sondern es geschah durch Selbstüberschätzung und war kein Heldenstück, da die Freunde dann das Schlimmste verhindern und einen dann nach Hause bringen mussten, was die auch taten.

    Heute ist es oft etwas ganz anderes. Es ist das Ziel, das Programm! Und „Freunde“ ergözen sich darüber und nutzen es aus und lassen einen dann auch noch alleine…

    Das ist eine total andere Mentalität und daran ist nicht der Alkohol schuld!

    Da werden durch Sozialismus Umstände für Alkoholmißbrauch gezeugt, um dann mohammedanische Lösungen zu priviligieren.

  13. #14 WahrerSozialDemokrat (06. Feb 2013 22:59)

    da hast du recht.
    Wenn WIR blau und am Ende waren, dann saßen wir meist entweder an der Thekenecke oder auf dem Klo, sind dort eingeschlafen und wurden von useren Kumpels gesucht oder nach Hause verfrachtet.
    Das Ziel war immer, preiswert und viel Trinken aber immer, immer SPASS zu haben.
    Wir wussten wann es vorbei ist. Da war nie ein fader Beigeschmack.
    Keine Agressionen, kein extra Streit suchen…NICHTS….
    meine Güte, was haben wir gesoffen für 20 Mark und dann den Deckel „rund“ , das Alt für 1.10 oder 1.20Mark

  14. Das alte preussische Dreiklassenwahlrecht aus dem 19. Jahrhundert lässt grüßen, einige Vorschläge – z.B das Wahlrecht von der Steuerhöhe abhängig zu machen sind absolut verfassungeswiedrig mehr muss man dazu nicht sagen.
    Man könnte auch vorschlagen es vom Intelligenzqoutienten abhängig zu machen – Satire aus – Im übrigen kenne ich persönlich Wähler und Wählerinnen von SPD und Grünen die ein 5-stelliges Monatseinkommen haben – ade CDU 🙂 Und es gibt Leute die arm sind und FDP wählen

  15. Ich gegen ein Wahlrecht wo die Steuerzahlung bestimmt wie hoch das Stimmengewicht wäre. Denn bei einer Demokratie geht es doch darum was die Mehrheit will und nicht die Minderheit.
    Solch ein Wahlrecht wäre das Gegenteil einer sozialistischen Diktatur, es wäre eine kapitalistische Diktatur.

  16. #10 LucioFulci

    <blockquote…besoffene junge Migranten…

    Da sieht man mal, wie wichtig die Scharia für Solingen ist! Auf Alkoholgenuss stehen 80 Peitschenhiebe. Ist denn gar kein Salafist mehr vor Ort?

  17. # 17 K. Huntelaar

    Wenn die Mehrheit die Einführung der Sharia möchte, dann ginge dass Ihrer Meinung nach sicher in Ordnung. Das wäre dann die islamische Diktatur – Ihr Ernst?

  18. #14 WahrerSozialDemokrat (06. Feb 2013 22:59)

    Stimmt alles. Wie oft sind wir früher Abends weg, hatten Spaß, Lachen, gute Musik usw. usw. ohne das wir betrunken geschweige denn Besoffen waren.

    Aber wir waren ja auch Helden ❗

    Wenn du nach 1970 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun!!!

    Aber du solltest trotzdem weiterlesen, um zu verstehen, warum die
    Pampers-Generation, zu der du ja auch gehörst, keine Helden
    hervorbringen wird!

    Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, dass wir so lange überleben konnten!

    Wir sind Helden!

    Warum?
    Wir saßen im Auto ohne Kindersitz, ohne Sicherheitsgurt und ohne Airbag!
    Unsere Bettchen waren mit Farben voller Blei und Cadmium angestrichen!
    Auch die bunten Holzbauklötze, die wir uns begeistert in den Mund
    steckten … Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne
    Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
    Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen!

    Wenn wir zu faul zum Laufen waren, setzten wir uns hinten auf das Fahrrad unseres Freundes-das natürlich ohne Helm! Der strampelte sich ab und wir versuchten, uns an den Stahlfedern des Velosattels festzuhalten.

    Unsere Schuhe waren immer schon eingelaufen durch Bruder, Schwester, Neffe, Freunde der Eltern oder so.
    Auch das Fahrrad (nicht Mountain-Bike!!) war meistens entweder zu gross
    oder zu klein! Überhaupt hatte ein Fahrrad keine Gangschaltung. Und wenn
    doch, dann nur eine mit 3 Stufen. Und wenn du einen Platten hattest,
    lerntest du vom Vater, wie man das selber flicken konnte!
    (Am Samstagnachmittag-mit Wassereimer, Schlauchwerkzeug,
    Schmirgelpapier und Gummilösung …)

    Wasser tranken wir aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen! Einen Kaugummi legte man am Abend auf den Nachttisch und am nächsten Morgen steckte man ihn einfach wieder in den Mund!
    Wir aßen ungesundes Zeug (Schmalzbrote, Schweinsbraten, …), keiner scherte sich um Kalorien und wir wurden trotzdem nicht dick!
    Wir tranken Alkohol und wurden nicht alkoholsüchtig!

    Wir tranken aus der gleichen Flasche wie unsere Freunde und keiner
    machte deswegen ein Theater oder wurde gleich krank. Wir verließen
    frühmorgens das Haus und kamen erst wieder heim, wenn die
    Strassenbeleuchtung bereits eingeschaltet war. In der Zwischenzeit
    wusste meistens niemand, wo wir waren … und keiner von uns hatte ein Handy dabei.
    Wir haben uns geschnitten, die Knochen gebrochen, Zähnerausgeschlagen und niemand wurde deswegen verklagt. Niemand hatte Schuld außer wir selbst. Das waren ganz normale, tägliche Unfälle undmanchmal bekamst du hinterher sogar (als erzieherische Zugabe) noch eins auf den Po!

    Wir hatten nicht:
    Playstation, Nintendos, X-box, 200 Fernsehsender, Videos, DVDs,
    Dolby-Surround-Sound,
    iPods, eigene Fernseher, PCs und Internet, Jahreskarten im Fitness-Club, Handys …
    Wir hatten Freunde!
    Wir gingen einfach raus und trafen uns auf der Straße. Oder wir
    marschierten einfach zu denen nach Hause und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein.
    Ohne Termin und ohne Wissen unserer Eltern!

    Das Fernsehprogramm begann erst um 18 Uhr ! Die Eltern bestimmten, was und wie lange „TV-geglotzt“ wurde.

    Wir bauten Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar!

    Wir spielten Strassenfussball, und nur wer gut war, durfte mitspielen.
    Wer nicht gut genug war, musste zuschauen und lernen, mit Enttäuschungen umzugehen. Und das ging auch ohne Kinderpsychiater!
    Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch
    Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu
    emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der
    Leistungsbeurteilung!! Wir machten unsere Pausenbrote selber, nahmen am Morgen einen Apfel mit und wenn wir das vergaßen, konnte man in der Schule nichts kaufen.
    McDonalds … Burger-King … Döner-Bude … Snack-Bar … Imbiss-Stand …. Pizza-Ecke … ??? Fehlanzeige!
    Zur Schule gingen wir (auch im Winter) zu Fuss! Schulbusse?? Gabs nicht!
    Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstieß, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus dem Schlamassel herausboxten.
    Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! Na so was!
    Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und
    Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht.

  19. #18 weizengelb
    Ich bin für keine Diktatur und eine aufgeklärte Bevölkerung würde sich auch nicht für eine Diktatur entscheiden.

  20. Ja der wäre durchaus kritisch, denn 1933 wissen wir was passiert ist und wegen 1933 passiert uns vllt. jetzt wieder das gleiche wie 1933 schon ironisch.

    Dennoch eine Regierung die von den oberen 10% gestellt wird, finde ich auch falsch, denn es entspricht nicht einer Demokratie.

  21. #16 K.Huntelaar (06. Feb 2013 23:18)

    Solch ein Wahlrecht wäre das Gegenteil einer sozialistischen Diktatur, es wäre eine kapitalistische Diktatur.

    Wenn das wahr wäre, hätten wir nur die Wahl zwischen einer sozialistischen Diktatur und einer „kapitalistischen Diktatur“, was immer darunter zu verstehen ist. Komisch, wo immer man auch nur im entferntesten erwähnt, daß Geld eine Rolle spielt, kommt die Kapitalismus-Keule in der gleichen Art wie die Rassismus-Keule. Was ist z.B. mit dem in der Menschenrechtscharta verankerten Verbot der Sklaverei? Was ist der institutionalisierte Raub einer demokratischen Mehrheit von Kostgängern an einer Minderheit von Nettoversorgern anderes als Sklaverei? Sie können mit 50,1% über den Ihnen „zustehenden“ Sozialbeitrag beliebig befinden. In einer freien Gesellschaft gäbe es solche Beiträge aus Nächstenliebe, nicht aus Zwang. Ist vielleicht die Demokratie selbst das Problem? — Schlage vor, hanshoppe.com zu lesen…

  22. #22 WahrerSozialDemokrat (06. Feb 2013 23:32)

    #19 lorbas (06. Feb 2013 23:26)

    1967. Knapp aber glück gehabt! 😆

    Da ich etwas älter bin als sie bitten siezen sie mich! 😉 😆

  23. Scheiße 1991 und trotzdem saß ich noch als Kind in einem unsicheren Trabbi und habe es überlebt.
    😀

  24. #17 Al-Harbi (06. Feb 2013 23:19)

    ein paar sieht man noch, aber wo die normalerweise rumhängen weiss quasi jeder der die Augen nicht geschlossen hat, aber jeder sieht weg

  25. Nun, in einer Gesellschaft, die über einen tragfähigen und leistungsbereiten Mittelstand verfügt, sollte die von Ihnen genannte „Regierungs-Quote“ schon erheblich größer sein!

  26. #24

    Also erst mal befürworte ich grundsätzlich den Kapitalismus. Desweiteren sehe ich ein der Begriff kapitalistische Diktatur war schlecht gewählt. Es wäre aber dennoch eine Diktatur einer Minderheit ggü. einer Mehrheit und sowas darf es in einer Demokratie nicht geben.

  27. # 29 K. Huntelaar

    Wie beurteilen Sie denn in dem Zusammenhang die Staatsräson der „Politischen Korrektheit“? Hier schreibt immerhin nur eine Minderheit der Mehrheit vor, wie sie zu denken hat und verbietet, gesellschftliche Probleme und Fehlentwicklungen überhaupt anzusprechen!

  28. Ich möchte gerne erwähnen ohne diesen sogenannten „institutionalisierten Raub“, wäre ich nie so weit gekommen wo ich jetzt bin. Aktuell studiere ich Wirtschaftsmathematik und möchte gerne in Finanzmathematik vertiefen und dort mir eine Arbeit suchen, auch als hoffentlich reicher mensch würde ich die Zwangsabgaben mit Freuden zahlen, weil ich weiß was sie bewirken. Ohne Kindergeld hätte meine Mutter mich nie so versorgen können wie sie es getan hat und ohne BAFöG könnte ich nicht studieren.

  29. #30
    Grundsätzlich finde ich das falsch, denn es wird zu einer Fehlentwicklung dadurch kommen.
    Grundsätzlich ist es aber die Schuld des deutschen Volkes denn das will immer Sicherheit haben und ist bekanntlich revolutionsresistent.

  30. #22 WahrerSozialDemokrat (06. Feb 2013 23:32)

    #19 lorbas (06. Feb 2013 23:26)

    58er! Früher war’s eben besser. Türken waren noch seltene Exoten (zumindest bei uns).

  31. Ich würde doch das Wahlrecht nicht an Steuerzahlungen koppeln, weil sie überhaupt nicht den Wert eines Menschen für die Gesselschaft widerspiegeln.

    Eine Krankenschwester, ein Soladt oder ein Polizist haben zum Beispiel ein recht niedriges Einkommen, sind aber unersetzlich für das funktionieren eines Sozialstaats.

  32. #35 DerLetzteMann (07. Feb 2013 00:13)

    Ich würde doch das Wahlrecht nicht an Steuerzahlungen koppeln, weil sie überhaupt nicht den Wert eines Menschen für die Gesselschaft widerspiegeln.

    Es geht ja auch nicht um den „Wert eines Menschen“, sondern um die Macht, die er über andere ausübt. Ich weiß, daß das unter dem gegenwärtigen Paradigma schwer verstehbar ist. Man muß dazu das Gegenteil von der „offiziellen Linie“ akzeptieren, von der „politisch korrekten Religion“, nämlich daß die Demokratie kein Wert an sich ist, sondern eine Methode zur Entscheidungsfindung, sonst gar nichts.

  33. #14 WahrerSozialDemokrat

    Heute ist es oft etwas ganz anderes. Es ist das Ziel, das Programm! Und “Freunde” ergözen sich darüber und nutzen es aus und lassen einen dann auch noch alleine…

    Bevor sie einen alleine lassen, machen sie aber noch ein Video und stellen es auf Facebook….soviel Zeit muss sein!

    Übrigens:

    Auf DaWanda, der wohl grösste online Marktplatz in Deutschland für Geschenke, der Online-Marktplatz mit Herz.
    Dort wo sich sich Menschen mit einer Leidenschaft für einzigartige, kreative und mit Liebe handgefertigte Produkte begegnen, hat jetzt auch Burkas!

    http://de.dawanda.com/product/41405590-Original-Afghanisch-Burka-Burqua-umhang-burqa-Blau

    http://de.dawanda.com/topic/7/10610566?page=1

  34. Mit Repression bekommt man das auch nicht in den Griff.

    Mit allgemeiner Repression bringt man nur diejenigen, die verantwortungsbewusst „saufen“, gegen sich auf.
    Die solidarisieren sich dann mit den verantwortungslosen Exzess-Spassgesellschaftlern.

    Selektive Repression ist mit dieser Regierung nicht zu machen.
    Sind ja alle gleichberechtigt…

    Nach Eignung darf nicht mehr unterschieden werden, das sieht man zum Beispiel bei den Jugendstrafen.
    Mit 20 höchstrichterlich festgestellt geistig halbwüchsig, aber autofahren, wählen und Verträge abschliessen dürfen.
    Ein „Trinkerpass“ ist heute also undenkbar…obwohl es sowas schon mal gab: Die Raucherkarte.
    http://www.f1online.de/de/bild-details/5333715.html

    Haben wollen ja, leisten müssen nein, Verantwortung übernehmen auch nein.
    Das ist Staatsräson.

    Es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass das Verantwortungsbewusstsein nicht mehr ausgebildet wird.

    Jeder Halbwüchsige bekommt von irgendwelchen SozPäds lang und breit über seine Rechte Auskunft und wird dazu angehalten, seine „Rechte“ bedingungslos einzufordern.
    Er hat Anspruch auf….

    Dass Rechte aber auch Pflichten beinhalten, das wird den Halbwüchsigen von den SozPäds nicht beigebracht, das dürfen die Eltern machen, die damit faktisch gegen die Indoktrination der SozPäds kämpfen müssen.

    „Pflichten? Bleib mir weg damit…Antifaschist Björn-Thorben vom Jugendzentrum Roter Stern sagt, ich habe Recht auf Spass und Entfaltung von….“

    Es hat eine Generation gedauert, diese Werte- und Verantwortungslosigkeit unters Volk zu bringen, es wird mindestens eine, realistisch aber zwei Generationen brauchen, diesen Verfall von Verantwortungsbewusstsein auszubügeln.

    Dieses fehlende Verantwortungsbewusstsein schägt sich auch in den Wahlen nieder.

    Ein Leistungsempfänger wählt die Parteien, die ihm mehr Leistungen durch Umverteilung zusagen.

    Ein verantwortungsvoller Leistungsempfänger wählt die Parteien, die ihm einen Arbeitsplatz zusagen.

  35. #36 Religion_ist_ein_Gendefekt

    Ich halte die Demokratie auch für keinen Wert an sich. Ich halte es sogar für sie gefährlich die Demokratie überhaupt zu einem Wert zu machen.

    Trotzdem sollte der finazielle Verdienst nicht der Maßstab für politische Einflussnahme sein.
    Einfach deshalb, weil ich reiche Menschen politisch nicht für vernünftiger halte.
    Unpatriotischen Unternehmer die die Löhne drücken wollten/wollen haben wir diese Einwanderungspolitik ja überhaupt erst (mit-) zu verdanken.

    Sie haben aber natürlich Recht, ganz frei machen kann ich mich von mir über 18 Jahre antrainierten Denkmuster (noch?) nicht ;).

  36. Wie wäre es vielmehr im Gegenzug mit einer Bindung des Wahlrechts nicht nur an die Nationalität und das Alter von 18 Jahren, sondern darüber hinaus an den Nachweis, dass man (oder bei Hausfrauen eine Familie) sich selbst ernähren kann?! Nur so ist schließlich sicher gestellt, dass nicht langfristig ein Heer von Transferempfängern (und Staatsbediensteten) die übrigen Bürger ausplündern?!

    Das wird falsch verstanden! Dann würde man ja sämtliche Transferempfänger von der politischen Willensbildung ausschliessen und die Sozialisten bekämen keine Mehrheiten mehr!

    Damit wären wir dann komplett undemokratisch!

  37. Die Idee, das Wahlrecht an die Leistung zu koppeln, ist so alt wie die Demokratie selbst. Und es gibt viele gute Argumente dafür und viele dagegen.

    Was aber in unserem Land im Moment viel wichtiger wäre, das wären Politikergehälter und -pensionen die man an die Gehälter und Renten der Erwerbstätigen und Steuerzahler koppelt. Es ist doch einfach unverschämt, wenn sich Politiker zweistellige Erhöhungen genehmigen, aber der Facharbeiter keine Familie mehr ernähren kann und deshalb Kinder aus der Planung nimmt.

    Würde man Politikergehälter reduzieren und wie oben beschrieben koppeln, man würde viele Probleme bereinigen. Natürlich müssten auch Nebeneinkünfte der Politiker verboten sein, die sollen endlich einmal nur ihrem Land dienen. Als Nebeneffekt würden schlagartig ausländische Hartz IV Empfänger reduziert werden, weil man den Kuchen billiger haben und anders verteilen möchte.

  38. #20 lorbas (06. Feb 2013 23:26) …

    Wir spielten Strassenfussball, und nur wer gut war, durfte mitspielen.
    Wer nicht gut genug war, musste zuschauen und lernen, mit Enttäuschungen umzugehen. Und das ging auch ohne Kinderpsychiater!

    Bei allem anderen kann ich nahezu voll zustimmen. Dieser Passus muss jedoch verbessert werden. Meist konnten mangels Masse alle mitspielen, jedoch zwei Positionen standen immer fest: Der schlechteste Spieler war der Torwart und der Mittelstürmer war der Junge dem der Ball gehörte.

  39. #41 felixhenn (07. Feb 2013 03:54)

    Die Idee, das Wahlrecht an die Leistung zu koppeln, ist so alt wie die Demokratie selbst. Und es gibt viele gute Argumente dafür und viele dagegen.

    Leistung ist allerdings nicht gleichbedeutend mit Einkünften oder Besitz.

    Auch der alte Hegel schlägt vor, das Wahlrecht denjenigen zuzugestehen, die „im Leben bereits etwas geleistet haben“. Etwa eine Meisterprüfung bestanden, oder die Äquivalente dazu.

    Das halte ich für eine sehr sympathische Lösung. Eine Krankenschwester mit abgeschlossener Ausbildung würde dadurch nicht ausgeschlossen.

  40. Wenn es nach den EU-Bürokraten geht, dann – genau – braucht es eigentlich überhaupt keine Bürgerrechte mehr. Es wird schließlich alles zentral geregelt.

  41. Wo ist denn die rechtliche Grundlage dafür? Darf ein Händler frei entscheiden, wem er was verkauft?
    Eine kleine Klage und der unter 25-jährige bekommt Schadensersatz.

  42. Prohibition für unter 25-jährige und der Vergleich mit dem Wahlrecht befindet sich nicht einmal auf dem Niveau eines Äpfel-Birnenvergleichs …

    Ganz grundsätzlich ist es absoluter Blödsinn, jugendlichen und jungen Menschen das Trinken von Alkohol verbieten zu wollen.

    Der Rausch ist ein Jahrtausende altes Kulturphänomen der Menschheit – evtl. eines der ältesten überhaupt.

    In alten Kulturen wurden die jungen entsprechend initiiert bzw. hatte die Abteilung „Rausch“ einen festen Platz im Rahmen der Initiation.

    Unser heutiger Ansatz bei Jugendlichen, der zwischen verwahrlosen bzw. einer sich- selbst- Überlassung der Jugendlichen und puritanischer Askese/Prohibition schwankt, hilft den jungen Menschen sicher nicht, das „rechte Maß“ im Umgang mit Drogen und Rausch zu finden – was aber zum „Erwachsensein“ zwingend dazu gehört.

    Und gerade der Karneval war immer auch eine Zeit der Initiation – von daher: Absoluter Blödsinn, dieses Alkoholverbot.

  43. #20 lorbas

    Hallo „Lorbas“ Deine Analyse ist fast reif für den Doktortitel. Ich stimme dem ausnahmslos zu, weil Bj. 1950 und alles genau so erlebt.

  44. #8 weizengelb (06. Feb 2013 22:47)
    # 5 Nordischemeinung
    Leute mit hohem Einkommen und damit Steuerlast, wählen tendenziell FDP/CDU, jedoch – mit Ausnahme von Peer Steinbrück – eher nicht SPD. Grünwähler sind i. d. R. nur zwischen A 10 und A 13 besoldet und sind demnach keine außerordentöchen Steuerzahler!
    Also könnte sich allein dadurch schon Menge verändern, wenn die CDU nicht Mao-Begeisterte umgarnen bräuchte!

    Nein, sie braucht das nicht, sie will es so, da sie jegliches konservatives Profil unter Merkel und der „Generation Wulff“ eingebüßt hat.

  45. Martenstein anno 2010:

    „In Baden-Württemberg dürfen ab dem 1. März die Tankstellen nachts keinen Alkohol mehr verkaufen. Wenn ich mich an meine Jugend erinnere – da ging es einerseits im Alltag oft autoritär zu, andererseits war, von heute aus gesehen, fast alles erlaubt. Heute sind wir total locker, und alles ist verboten.

    Gleichzeitig gibt es diese verlogene Rhetorik des »immer mehr«, immer mehr Gewalt, immer mehr Missbrauch, immer mehr Antisemitismus, immer mehr Steuerbetrug, alles immer mehr. Demnach wären die sechziger Jahre das Paradies gewesen. Damals, als Rauchen, Trinken, Nazireden in der Kneipe und Steuerflüchten kein Problem gewesen sind.“
    http://www.zeit.de/2010/12/Tagebuch-Harald-Martenstein?page=4

    Da hat er recht, der Martenstein. Die sechziger Jahre waren das Paradies! Und dann noch diese Popmusik!

  46. „Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne
    Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.“

    zu 20, lorbas:

    Genau das habe ich als Kleinkind getan. Die Folge war, dass ich nach wochenlangem Krankenhausaufenthalt nur knapp überlebte…

  47. @#52 Biloxi (07. Feb 2013 08:50)
    „Alles was Spaß mach, ist unmoralisch, verboten oder macht dick.“ 🙂

    Zu den Verboten: Ich les heut in der Zeitung einem Bericht über einen Herrn vom Weißen Ring, der in der Grunschule aufklärt, daß Gewalt gegen kinder gar nicht geht und das fängt schon mit einem kleinen Klapps an und beinhaltet auch psychische Mißhandlung. In einem Atemzug werden „Klaps, Schläge, Folter“ genannt.

    Was mir aufstieß: Er will Kindern auch klar machen, daß es Ansprechpartner gibt, wenn sie Opfer von Gewalt werden.
    Damit gibt er Kindern ein Erpresungsmittel gegen ihre Eltern in die Hand.

  48. Das ist eine total andere Mentalität und daran ist nicht der Alkohol schuld!
    #14 WahrerSozialDemokrat (06. Feb 2013 22:59)

    Wir wussten wann es vorbei ist. Da war nie ein fader Beigeschmack.
    #15 LucioFulci (06. Feb 2013 23:04)

    Oder auch:
    „Die Mutter der Ausschweifung ist nicht die Freude, sondern die Freudlosigkeit.“
    Friedrich Nietzsche

    Andererseits: Ohne einen gelegentlichen Exzeß ist das Leben auch nicht voll und rund. Alle Naturvölker hatten und haben ihre Feste, bei denen aber mächtig die Post abgeht. In weiten Teilen unserer Kultur erfüllt diese Funktion der Karneval. Aber jede Samstagnacht Karneval ist auch nicht das Wahre.

  49. In einem Atemzug werden “Klaps, Schläge, Folter” genannt.
    #55 wolfi (07. Feb 2013 09:00)

    Krank. Hysterie allerorten. „Sexist“ Brüderle, hehe.

    So ist sie nun mal, „unsere moralintriefende Tugendrepublik“.
    http://zettelsraum.blogspot.de/2013/02/zettels-meckerecke-heribert-prantl-hebt.html

    Oder auch:
    „Unsere Gesellschaft, die sich weder an Religion noch an bürgerlicher Tradition und gesundem Menschenverstand orientieren kann, wird zum willenlosen Opfer eines Tugendterrors, der in Universitäten, Redaktionen und Antidiskriminierungsämtern ausgebrütet wird.“
    Norbert Bolz

  50. Wenn man unter 25-Jährigen in großem Stil misstraut, sich in Sachen Alkohol wie Erwachsene zu verhalten, warum lässt man sie dann zum Beispiel wählen?

    Gute Frage. Wo tummeln sich denn die ganzen linksradikalen „Anti“faschisten? Richtig! An den Hochschulen. Man schaue sich das Programm eines beliebigen AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) oder die Zusammensetzung eines beliebigen Studentenparlamentes in Deutschland an. Das Ergebnis dürfte nicht überraschen…

  51. #60 Freiheit jetzt
    Da hätten wir ja genau das Resultat, das wir nicht wünschen. Wer hat denn die meisten Kinder?
    Friedrich Schiller hatte bereits das Problem erkannt und den Fürsten Sapieha in „Demetrius“, der sich gegen die mehrheitliche Abstimmung für den falschen Demetrius stellte, sagen lassen:

    „Die Mehrheit? Was ist die Mehrheit?
    Mehrheit ist der Unsinn;
    Verstand ist stets bei Wen’gen nur gewesen.
    Bekümmert sich um’s Ganze, wer nichts hat?
    Hat der Bettler eine Freiheit, eine Wahl?
    Er muß dem Mächtigen, der ihn bezahlt,
    Um Brot und Stiefel seine Stimm’ verkaufen.
    Man soll die Stimmen wägen, und nicht zählen;
    Der Staat muß untergehen, früh oder spät,
    Wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet.“

    Ich verstehe bei der Wichtung auch nicht das Heranziehen des finanziellen Verdienstes, aber der Beitrag des Wahlberechtigten für die Allgemeinheit sollte schon eine Rolle spielen, soweit Krankheit nicht im Spiel ist. Andererseits würden die Gutmenschen Arbeitsscheue, Alkohol- und Drogensüchtige und sonstige Schmarotzer zu Opfern der gesellschaftlichen Umstände erklären lassen, um sie dann für unverschuldet Kranke zu erklären.

  52. Das wären gravierende Änderungen aber es steht ausser Frage dass wir die unbedingt brauchen in diesem antideutschen Irrenhaus BRD !

  53. Da sind ja interessante Vorschlaege zusammengekommen, wie man das Wahlrecht so veraendern kann, dass immer sichergestellt ist, dass die CDU gewinnt.

    Ich haette auch einen. Wir schaffen die bloede Waehlerei einfach ab und schreiben ins Grundgesetz, dass immer die CDU regiert.

    Dann muessen die armen CDUler auch gar nichts Schmeichelhaftes mehr ueber den Islam und Multikulti sagen, um Waehlerstimmen vom daemlichen Volk zu bekommen, das angeblich so begeistert von den Mosleminvasoren ist, dass es keine Partei waehlen kann, die da mal was Unnettes sagt.

    Und wenn die CDU dann ab und zu mal was Islamkritisches sagt, z.B.“Wir muessen uns mehr um die armen unterdrueckten Muslimas und die Integration kuemmern“, dann wird alles gut. Dann koennen ruhig jedes Jahr eine Million Zuwanderer kommen so wie 2011 und 2012. Hautpsache, die Maedels von denen duerfen mit Einheimischen rumhuren ohne dass Papa Ali was sagt.

    Zum Alkoholverbot

    Ich finde es gut, wenn Gemeinden Dinge auf freiwilliger Basis ausprobieren. Es sollte aber auf gar keinen Fall in ein Gesetz gepresst werden. Wir haben ohnehin viel zu viele Gesetze.

  54. Kein Alkohol an Moslems würde völlig ausreichen und wäre zudem auch noch richtig halall!! 😀

    Da müssten Grüzis, Nazis und andere Islamverehrer doch vor Freude strahlen!

  55. Die Idee finde ich sehr gut und würde das Projekt auch unterstützen !

    Fahre auch nachher auch gleich an Rottweil, sind nur 30 Kilometer von mir entfernt und ich habe da noch meine Wurzeln von früher und ein warmes Bettchen zum Übernachten.

  56. Was Wählen dürfen angeht, müsste man eine Art „Wählführerschein“ ablegen, in dem ausreichende Poltikkenntnisse überprüft werden, um wählen zu dürfen. Ein Problem dabei wäre allerdings, wer über die Prüffragen entscheidet.

  57. Ein paar Fragen für die närrischen Tage

    Werden die Grenzen während des Faschings dann auch dicht gemacht?

    Wenn man Alkohol kauft, wird man demnächst gefragt warum man das tut? Wie wäre es mit Beichtstuhl am Schnapsregal oder in der Tanke?

    Wann wird das erste Zuckerfest auf Europas Straßen gefeiert, und gibts es Zuckerrohrschnaps?

  58. Wozu überhaupt Alkohol? Ich kann auch ohne Alkohol lustig sein, wenn nicht sogar mehr, werde ich doch weniger müde. Wir sollten jedoch den freiwilligen Verzicht auf Alkohol mit einem Deal mit dem Moslems verbinden, z.B. mit Verzicht auf Scharia, Stop aller Moscheebauten, Schließung der Koranschulen, Kopftuchverbot o.ä.

  59. #19 weizengelb (06. Feb 2013 23:24)

    Wenn die Mehrheit die Einführung der Sharia möchte, dann ginge dass Ihrer Meinung nach sicher in Ordnung. Das wäre dann die islamische Diktatur – Ihr Ernst?

    Dann könnte man genauso gut die Gegenfrage stellen. Wäre es in Ordnung, wenn in einem Land nicht die Scharia gilt selbst wenn 80 oder 90% der Bevölkerung dafür sind?

  60. #19 weizengelb (06. Feb 2013 23:24)

    Wenn die Mehrheit die Einführung der Sharia möchte, dann ginge dass Ihrer Meinung nach sicher in Ordnung. Das wäre dann die islamische Diktatur – Ihr Ernst?

    Dann könnte man genauso gut die Gegenfrage stellen. Ist es in Ordnung, wenn in einem Land nicht die Scharia gilt, obwohl 80 oder 90% dafür sind?

  61. Da bekanntlich die jungen Menschen meist links denken (wer 18 Jahre alt ist und kein Sozialist, hat kein Herz – wer 40 Jahre alt ist und noch Sozialist, hat keinen Verstand – W.Churchill), reißen sich natürlich die linken Parteien darum, dass die Wähler möglichst immer jünger werden.
    Ich würde allerdings mit dem Verfasser konform gehen und das Wahlalter so gestalten, dass der Verstand mitwählt. Außerdem würde ich die Parlamente nur noch mit so viel Politikern besetzen, wie tatsächlich Stimmen abgegeben wurden. 60 % Wahlbeteiligung, also auch nur 60 % der Sollstärke der Parteien im Parlament. Und nur 60% Wahlkostenhilfe.

  62. Alkohol nur noch an über 25-Jährige.

    Das kann ich zwar verstehen, ist aber juristisch m.E. nicht haltbar. Wenn man überhaupt Alkohol ausschenkt, dann an alle ab 18, denn ab 18 ist man nun einmal gesetzlich volljährig. So wie man ja auch ab 18 rauchen darf – ist nicht wünschenswert, in keinem Alter, aber ab 18 darf man es nun einmal.

    Oder man sagt, man schenkt überhaupt keinen Alkohol, an niemanden aus, das geht auch.

    Man könnte z.B. auch nicht sagen: „Wir schenken Alkohol nur noch an Frauen aus, weil die mit Alkohol besser umgehen können als Männer.“ – das würde auch nicht gehen.

    Entweder alle ab 18 oder überhaupt niemand.

  63. Eigentlich haben wir diese Zeiten doch längst hinter uns. Das Problem ist, dass wir in einer Gesellschaft erleben, die erwartet, dass man ab 18 und erst Recht ab 21 die volle Selbstverantwortung übernimmt. Wer alle Pflichten hat, der muss eigentlich auch alle Rechte haben dürfen; alles andere ist vollkommen absurd. In NRW ist man da, Gott sei Dank, nicht daran interessiert, junge Menschen unnötig vor den Kopf zu stoßen.

  64. 1966

    frühmorgens das Haus und kamen erst wieder heim, wenn die
    Strassenbeleuchtung bereits eingeschaltet war. In der Zwischenzeit

    Und nicht nur das, wir trafen uns um Zwei Uhr Nachts um dann mit den Rädern durch den Hardwald zu fahren.
    Mit ausgeschlteter Beleuchtung natürlich.

  65. #41 felixhenn (07. Feb 2013 03:54)

    Würde man Politikergehälter reduzieren …

    Politik sollte m.M.n. ganz grundsätzlich ein Ehrenamt sein. Wer sich nicht aufgrund bisheriger Lebensleistung selbst finanzieren kann, also z.B. bereits Rentner ist oder erfolgreicher Unternehmer oder Investor, der ist für so eine Position gar nicht qualifiziert. Gibt zwar theoretisch noch andere Möglichkeiten, aber die Leute werden kaum jemanden wählen, der nur geerbt oder im Lotto gewonnen und sonst nichts auf dem Kasten hat. Das kombiniert mit einer Demokratie nach Schweizer Vorbild, d.h. Menschen stimmen direkt über Sachfragen ab, damit dürfte auch Abhängigkeit von Lobbies kein Thema sein. Das wird für immer ein Traum bleiben, weil einfach zuviele ihre Pfründe verlieren würden. Diese unsere Pseudodemokratie ist aus sich selbst heraus nicht reformierbar. Dazu braucht es die „kreative Zerstörung“ durch einen völlständigen wirtschaftlichen Zusammenbruch, einen großflächigen gewaltsamen Konflikt oder beides. Wir steuern ja geradewegs auf die nächste Katastrophe zu, also wer weiß…

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