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Berlin: Ohne Osten 42% Migrantenanteil

Während die Berliner Wirtschaft mit über 12% Arbeitslosenanteil und einer lausigen Wirtschaftsstruktur am Boden liegt, erfreut sich die hoch verschuldete Stadt bei Einwanderern weiterhin großen Zulaufs. Im vergangenen Jahr nahm die Zahl der dort lebenden Ausländer – trotz fleißiger Einbürgerungsaktivitäten – um sage und schreibe 25.733 zu. Vielleicht liegt es daran, dass sich die Hauptstadt wie keine andere beim „Hartzen“ eingerichtet hat, und man deshalb dort weniger als anderswo mit Störungen beim Bezug von Sozialleistungen rechnen muss?

Auf jeden Fall hat es aber damit zu tun, dass inzwischen 949.183 Menschen in Berlin einen nichtschwäbischen-Migrationshintergrund haben. Da ist einfach die Wahrscheinlichkeit groß, dass Verwandte und Bekannte aus den Heimatländern eben erst einmal bei vertrauten Menschen ihren Start in Deutschland versuchen. Oft kann man die Verwandten dann ja beim Amt dank des selben Anfangsbuchstabens beim Nachnamen gleich zum selben Sachbearbeiter mitschleppen.

Übrigens mag man sich gar nicht ausmalen, wie die Zahlen heute aussehen würden, wäre nicht 1989 die Berliner Mauer gefallen. Schließlich darf man nicht vergessen, dass Ostberlin seit 1989 mit seinen damals 1,3 Millionen weitgehend deutschen Einwohnern, Teil der Bemessungsgrundlage für den heute ausgewiesenen Migrantenanteil von 27,4 Prozent ist. Auch wenn der Vergleich demographisch unscharf bleibt, müsste man vereinfacht doch heute bei gleicher Entwicklung ohne Mauerfall von einem 42,2 prozentigen Migrantenanteil für West-Berlin ausgehen!

Eigentümlicherweise soll laut Berliner Zeitung übrigens der Anteil der Türken 2012 leicht rückläufig sein. Es soll in Berlin inzwischen 176.743 Einwohner mit türkischen Wurzeln geben. Die Zahl steht im interessanten Gegensatz zu der bundesweit im selben Zeitraum aufgetauchten zusätzlichen halben Million türkischstämmiger Bundesrepublikaner, die einen ähnlichen zwanzigprozentigen Anstieg auch für Berlin hätten erwarten lassen. Da liegt die Vermutung nahe, dass man in Berlin vom Begriff „türkischstämmig“ vielleicht einfach eine andere statistische Auffassung hat.

Klar dürfte auf alle Fälle sein, dass die Einwanderung nach Berlin auch 2012 die Stadt nicht vorwärts gebracht hat. Der Anstieg der Ausländerzahl sei im wesentlichen Einwanderern aus Rumänien, Spanien und Bulgarien geschuldet. Dass das im wesentlichen Roma-Fachkräfte sind, die nicht nur Berlin massive Kriminalitäts- und Eingliederungsprobleme bereiten, pfeift inzwischen ja sogar der Städtetag von den Dächern. Für die Berliner Schulen wird zum Beispiel 2012 ein 25igerAnstieg der Gewaltvorfälle gemeldet. Das sind inzwischen 1836 Fälle.

Vermutlich wird die Deutschen keine ihrer Ideologien so teuer zu stehen kommen, wie die heute vorherrschende, dass es nur Menschen – aber keine Völker und ethnischen Identitäten – gibt. Erkennbar ist auf jeden Fall, dass die ungebrochene Einwanderung (nicht nur) in unsere Großstädte für den Zusammenbruch unseres Bildungssystems und explodierende Kriminalitätsraten verantwortlich sind. Spätestens wenn die weltweite Staatsschuldenblase der entwickelten Länder platzt, werden wir das wahre Schreckenspotential von Multikulti zu spüren bekommen.