Bereits am 6. Februar 2013 hatte der CDU-Stadtverordnete Klaus Großkurth (Foto) im Bonner General-Anzeiger die provokante Frage gestellt, ob die Mitglieder der BIG-Partei antisemitisch sind (PI berichtete). „BIG mag jüdisches Leben in Bonn nicht und will es zerstören“, sagte er auf Anfrage des General-Anzeigers.

(Von Verena B., Bonn)

Der Anlass für den Angriff des Christdemokraten war eine gemeinsame Anfrage von BIG und Grünen, in der kritisiert wird, dass Bonns OB Jürgen Nimptsch (SPD) am 23. September 2012 die Schirmherrschaft über den Israel-Tag übernommen hatte. Die Fragesteller verwiesen darauf, dass es sich dabei um eine gemeinsame Veranstaltung gehandelt habe, die unter anderem vom Jüdischen Nationalfonds (JNF) ausgerichtet wurde. Dem JNF werfen sie vor, eine „nationalistische israelische“ Organisation zu sein. Sie unterstütze die israelische Siedlungspolitik und stehe so dem Frieden in Nahost entgegen. Zudem wollten sie wissen, wie sich das mit einem „weltoffenen und toleranten Bonn“ in Einklang bringen lasse.

Großkurth hält diese Frage für scheinheilig und glaubt, dass der Grund für die Anfrage der ist, jüdisches leben in Bonn zu beschädigen. Seinen Vorwurf äußerte er auch in der Sitzung des Integrationsrats. Und bekam dafür Applaus von zahlreichen Angehörigen der Synagogengemeinde. „Die Bonner Juden sind stolz auf den Fonds“, sagte Großkurth dem GA. Es gebe eine große Verbundenheit, über die Gemeinden gingen viele Spenden an den Fonds. „BIG mischt sich da in etwas ein, wovon sie keine Ahnung haben.“ Auseinandersetzungen um Land mit israelischen Arabern würden Gerichte führen, nicht der JNF. Bestätigt sieht Großkurth sich von Mitgliedern der jüdischen Gemeinde, mit denen er gesprochen habe, auch die würden BIG Antisemitismus vorwerfen.

„Das ist eine unverschämte Idiotie, über die ich eigentlich nur lachen kann“, sagte Haluk Yildiz, BIG-Landesvorsitzender, dem GA. Nicht minder angemessen sei allerdings auch eine Strafanzeige. „Herr Großkurth entzündet erst ein Feuer und schüttet dann auch noch Öl hinein“, so Yildiz. Den Vorwurf, Antisemit zu sein, weist er von sich. „Ich mache seit 15 Jahren interreligiösen Dialog (Dialüg).“ Das gelte auch für den Salafisten-Sympathisanten Moussa Acharki und andere (radikal-muslimisch-freundliche) BIG-Mitglieder.

An seiner Kritik hält der Israelfreund Yildiz aber standhaft fest und sieht sich in guter Gesellschaft. „Der JNF ist eine zionistische Vereinigung, die auch schon von der UNO und Amnesty International gerügt wurde, weil sie Arabern Land nimmt.“ Deswegen sei die Frage berechtigt, warum der Bonner OB die Schirmherrschaft einer Veranstaltung übernommen habe, die von dieser Vereinigung mitorganisiert worden sei. Es sei nicht um bloße Israel-Kritik gegangen. „Jüdisches Leben in Deutschland ist wichtig, wir kennen die Geschichte“, sagte Yildiz.

Unterschrieben ist die Große Anfrage auch von René El Saman, sachkundiger Bürger der Grünen. Eine Tatsache, die bei den Parteikollegen nicht gerade für Begeisterung sorgt. „Das ist nicht die Meinung der Fraktion und auch nicht meine Meinung“ sagte Frank Müller, langhaariger, integrationspolitischer Sprecher und vehementer Islam-Lobbyist der Grünen-Ratsfraktion. Von der Anfrage habe er erst erfahren, als sie in das Ratsinformationssystem eingestellt worden sei. „Ganz glücklich bin ich nicht damit“, sagte Müller. Die Fraktion habe die Sache besprochen und beschlossen, die Anfrage nicht zu unterstützen (Antisemiten müssen doch zusammenhalten).

Weil die Grünen-Fraktion sich von der Anfrage distanziert habe, beschränke er seine Kritik auf BIG, sagte Großkurth dem GA. Trotz dieser Kritik und der Distanzierung der Parteikollegen hält El Saman die Anfrage weiterhin für berechtigt. „Es ist allgemein bekannt, wofür diese Wälder stehen: Für die Vertreibung von Beduinen aus den angestimmten Siedlungsgebieten“, sagte El Saman. Beim Israel-Tag sollten Spenden gesammelt werden für einen „Bonner Hain“ in der Negevwüste. „Die Idee, die Wüste zu begrünen, ist eigentlich schön. Aber wenn man sich die Umstände anguckt, unter denen das geschieht, kann man das nicht mehr unterstützen.“

Er habe sich eingehend mit dem Thema beschäftigt und sieht sich bestätigt durch Kritik, wie sie unter anderem Amnesty International oder auch die Deutsche Friedensgesellschaft übe. Der Antisemitismus-Vorwurf sei „abwegig und absurd“, so El Saman. „Er wird zu schnell gebraucht, vor allem dann, wenn nicht differenziert wird zwischen Kritik an völkerrechtswidriger Politik der israelischen Regierung und Aussagen über Juden allgemein.“ El Saman ruft alle Beteiligten zu einer sachlichen Debatte auf. Und: „Wir müssen in Bonn eine Konfessionalisierung der Debatte vermeiden.“

Jetzt meldet sich die Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit (GCJZ) zu Wort. Sie wirft BIG vor, mit der „Kampagne gegen den Jüdischen Nationalfonds (JNF) den Frieden der Religionen in Bonn zu stören. „Wir fragen uns, warum BIG sich eine Kampagne für mehr Rechtsstaatlichkeit im demokratischen Israel aussucht. Die Synagogengemeinde in Bonn sollte nicht kritisiert werden, wenn sie dieses Aufbauprogramm des JNF unterstützt.“

Nun, wie lehrt es doch der edle Qur’an so schön: „Liebet eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen.“ Ach Verzeihung, hier habe ich wohl was verwechselt. Das stand ja in der Bibel (Bergpredigt) …

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47 KOMMENTARE

  1. BIG das heißt: Gefahr ist im Verzug

    Die bringen nur Unruhe ins Land, sollen sie ihre Konflikte doch in der Türkei austragen.

    Wenn man sich die Hauptziele der BIG-Partei anschaut, kommt man schnell dahinter, dass es hier weniger um „Mulikulti“ geht, als um islamische Ziele.

  2. Es ist ein eindeutiger Indikator für die durch post-marxistische Indoktrination orwellscher Prägung umgestaltete Gesellschaft in Deutschland, dass sich nur Protagonisten aus Kultur, Politik und Wirtschaft aus der Deckung wagen, die keine Zerstörung ihrer Karriere mehr zu befürchten haben, wie Schachtschneider. Hankel, Sarrazin, Byschkowski, Hans-Olaf Henkel oder eben Großkurth.

  3. Ob die Grünen sich vorher das O.K. bei Ali Reza Sheik Attar eingeholt haben, oder wird das heute bei denen „per Handschlag“ entschieden?

  4. BIG (Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit LACH) ist eine dezidiert islamische Partei!

    Armes Deutschland!

    Was muss denn alles noch passieren bis jeder hier kapiert, dass die Islamisten gar nicht integriert werden wollen.

    Wieder ein Zeichen dafür das man hier gerne lebt und alles Positive mitgenommen wird:

    Kindergeld, Wohngeld, Harz4 usw.

    Aber dieses Land mit seinen Bräuchen und seiner Kultur anzuerkennen oder sich anzupassen
    das wird niemals funktionieren.

  5. Ein kurzer wahrer Satz und BIG und die Grünen sind total außer sich. Weltoffenheit und Toleranz – wie es die beiden Parteien schreiben, sind mit dem Islam nun mal nicht vereinbar.

  6. Wer diese Partei unterschätzt oder gar belächelt und nicht aufmerksam den weiteren Weg verfolgt, wird möglicherweise böse erwachen!!!

  7. Ja, Herr Großkurth, WO IST DENN IHRE PARTEI, WENN ES DARUM GEHT, GEGEN DIE MOHAMMEDANER ZU KÄMPFEN???

    Wo ist denn ihre Unterstützung für die Bürger, die gegen die Islamisierung sind?

    Man kann den ganzen Tag lang rumschwätzen, aber man ändert nur etwas, wenn man HANDELT.

    Und HANDELN besteht auch darin, gegen Leute wie z.B. Gauck vorzugehen, die die Religion der Mohammedaner verherrlichen und das eigene Volk pauschal zu Tätern machen.

  8. So lange sich der Zentralrat der Juden sich offen z.B. gegen uns Islamkritiker, gegen Sarrazin, gegen überzeugte Israelunterstützer, usw. stellt, so lange hält sich mein Mitleid in Grenzen!

  9. OT: Unschuldige und absolut friedliche und gewaltfreie Türken von böser deutscher Nazi-Polizei schwer misshandelt?

    Hyperventiliert Claudia Rotz schon in Schnappatmung? Haben Grüne schon eine Sondersitzung des Bundestags beantragt?

    Eine andere Version vom Kampf mit der Polizei

    Es gibt Leute, denen wird schneller geglaubt als Ismael B. und Ali K. (Namen geändert). Die jungen Männer haben am Wochenende für Aufsehen gesorgt, weil sie sich eine Auseinandersetzung mit acht Polizisten lieferten, nachdem sie von Türstehern einer Innenstadt-Disko abgewiesen worden waren.

    http://www.pz-news.de/pforzheim_artikel,-Eine-andere-Version-vom-Kampf-mit-der-Polizei-_arid,399088.html

  10. Ich bin der völlig selben Meinung. Islamisierung = Renazifizierrung nur statt mit Knobelbechern eben mit Kopftüchern und deswegen merkts (noch) keiner.

    Die Leute die es merken werden aber täglich mehr

  11. Respekt für Ihren Mut, Herr Großkurth!
    Die Islampartei BIG will nicht nur das jüdische Leben in Bonn vernichten, sie will zusammen mit allen anderen Islamverbänden und Islamvereinen ganz Deutschland zum islamischen Staat machen.
    Wo der Wohlstand der arbeitsscheuen moslemischen Herrenmenschen von biodeutschen Kartoffeln und anderen Nichtmoslems in unterworfenem Status des Dhimmis erarbeitet werden soll…
    Das durch ARD und ZDF gehirngewaschene und durch RTL, Sat1 und Pro7 eingelullte Volk kapiert garnicht, wie ihm geschieht. Bis es zu spät wird…

  12. #12 Powerboy (13. Feb 2013 21:26)

    So lange sich der Zentralrat der Juden sich offen z.B. gegen uns Islamkritiker, gegen Sarrazin, gegen überzeugte Israelunterstützer, usw. stellt, so lange hält sich mein Mitleid in Grenzen!

    So geht es mir auch! Dabei sollten sie doch so sensibilisiert sein, dass sie das wahre Ausmaß begreifen und sehen, woher der wirkliche Antisemitismus kommt. Das ist doch wirklich nicht mehr zu überhören! Aber nein, da wird am alten Schopf gezogen, wo nur noch ein paar Härchen sind, die keinem gefährlich werden können. Der Islam weltweit ist eine wahre Bedrohung für Israel und den Juden! Wacht endlich auf, ihr schielt in die falsche Ecke!

  13. unser aller Aufgabe ist es, das jüdische Leben in der BRD zu schützen und zwar nicht nur in Worten, sondern in Taten!

  14. #17 UP36

    „So lange sich der Zentralrat der Juden sich offen z.B. gegen uns Islamkritiker, gegen Sarrazin, gegen überzeugte Israelunterstützer, usw. stellt, so lange hält sich mein Mitleid in Grenzen!“

    —–

    Die Abneigung orthodoxer Juden gegenüber Christen steht der von Moslems in nichts nach. Wer schon in Israel war kann ein Lied davon singen. Auf der anderen Seite haben die Juden in der Vergangenheit erfahren, dass auf Christen auch wenig Verlass ist, wenn man ihnen an’s Leder wollte.

    Ich hoffe, die guten Beziehungen zwischen den säkularen Kräften beider Glaubensgemeinschaften, können in Zukunft ausgebaut werden.

    PI geht hier – glaube ich – einen guten Weg.

    Pro Israel!

  15. #22 Carpe Diem

    1-Die Abneigung orthodoxer Juden gegenüber Christen steht der von Moslems in nichts nach.

    2-Wer schon in Israel war kann ein Lied davon singen.

    zu.:

    1-Kannst du mir einen fall von ermordeten christen durch ortodoxe juden nennen?
    ermordete juden durch chisten gehen in die millionen und für juden ist die frage ob diese christen,deiner meinung echte sind, ist
    für sie akademisch.
    moslems morden gerade christen in afganistan, pakistan, philipinen, indonesien, nord-zentralafrika, iran, iraq, syrien, libanon, türkei, kosovo, bosnienherzeblabla,
    aaah deutschland……….

    mußt schon zugeben ein kleiner unterschied nicht und grunde haben juden so 2-3.

    2-in israel kann ein christ erkennbar als solcher, überall hin.
    im christlichen teil der welt gibt es gebiete, da könnte ich dich als jude „verkleiden“ und du kämst höchstens im krankenwagen raus.

    fürchte du youtubst zu viele missionarenvideos in der tube, in israel warst du nie mals nicht!

  16. nur zur INFO.:

    der JNF pflanzt bäume, wäldchen auf GEKAUFTEN land. das macht er seit 1901,
    da waren die Türken herren dieser wüste und
    die araber höchstens Pacht Knechte.
    beduinen besaßen dort kein land
    sondern zahalten für das weiderecht.

  17. #23 mike hammer

    Falsche Richtung. Derartiges habe ich nicht gesagt, also quatschen Sie mich auch nicht blöd von der Seite an.

  18. #23 mike hammer

    Sie interpretieren aus meinem Kommentar Dinge, die ich nicht gesagt habe und bringen dann Gegenbeispiele für eine angebliche Aussage, die ich nie gemacht habe.

    Reißen Sie sich mal zusammen.

  19. #23 mike hammer

    Wir können ja auch gerne mal den Talmud (Übersetzung von Lazarus Goldschmidt) durchgehen. Wir können auch gerne mal über die Beschneidung im Judentum reden, oder über das Schächten.

    Die Parallelen zum Islam sind frappierend!

    Vielleicht sollten wir lieber doch nicht über das orthodoxe Judentum reden!?

    Sie bewegen sich auf dieser islamkritischen Seite – mit all den Argumenten die auch gegen das orthodoxe Judentum sprächen – auf ziemlich dünnem Eis.

    Belassen wir es lieber dabei.

    Schalom

  20. Der Islam will nicht nur jüdisches Leben zerstören, der Islam will nichtislamisches Leben zerstören.

    Das muss endlich mal in der Gesamtheit thematisiert werden, anstatt „nur“ auf das jüdische Leben fokussiert zu werden, da es nichts bringt, jetzt „nur“ jüdisches Leben zu schützen.
    Wenn nämlich der Geburtendjihad das deutsche Leben in Deutschland verdrängt hat, ist es mit dem jüdischen Leben hier auch vorbei.

    Die Islamis haben übrigens hervorragend von den Linken gelernt, man ergänze in dem Bericht „Juden“ mit Deutsche und „BIG“ mit Linke und dann hat man eine Beschreibung der aktuellen Politik.
    Egal, ob man es nun Linke gegen Deutsche oder Mohammedaner gegen Juden nennt, es läuft ein Angriff der „Veränderer“ gegen „Konservative“.

  21. @ #22 Carpe Diem

    1-Die Abneigung orthodoxer Juden gegenüber Christen steht der von Moslems in nichts nach.Wer schon in Israel war kann ein Lied davon singen.

    Ich war schon in Israel und habe das gar nicht erlebt. Im Gegenteil!

    Seitdem bin verspüre ich Sympathie & Solidarität und auch großes Mitleid wegen der Araber mit Israel !

    Den armen Israelis wird weltweit ihr kleines Fleckchen Erde und Frieden nicht gegönnt.

  22. # Crap Diem

    natürlich hat du es nicht gesagt, du hast es geschrieben!

    ich schreibe mit vorliebe leute wie du von der seite an.

    wir können uns über den TALMUD unterhalten,
    aber lass mich mit irgendwelchen übersetzungen irgendwelcher lazarusen in ruhe, so entstand viel humbug, „…wie das kamel durchs nadelöhr…“ oder die unsäglich blutrünstige „…auge um auge…“ lüge.

    sag mir einfach auf welche anerkannte rabinische schule du dich beziehst und vergiss dabei nicht das
    du die leute an ihren
    früchten erkennst.

    beschneiden und schächten tun moslems
    weil juden das gemacht haben,
    nicht weil es paralelen gibt, es ist falsch nachgeäfft!

    du verbreitest hier judenhass und jammerst wenn es abwehr gibt.

    bist du moslem?

    du warst nie in israel, kannst ja gerne eine der PI-Israelreisen mitmachen.

    ortodoxe juden sind völlig friedlich, sogar
    für inquisition oder schoa suchen sie nach
    eigenen „sünden“, sie sind den nichtjuden
    gegenüber völlig neutral, sind froh wenn sie
    am leben gelassen werden von deinesgleichen und versuchen „gutes zu tun“.

    hier kommst du mit dem schmarn nicht durch.
    dein schalom ist nicht mal als witz gut!

  23. #28 Carpe Diem (14. Feb 2013 00:35)

    Mal abgesehen davon, dass unsere Orthodoxen sich selbst für alle Pogrome, Verfolgungen, ja selbst für die Shoah verantwortlich machen, da sie nicht fromm genug waren, gefehlt und gesündigt haben, und nicht wie die Mohammedaner andere für ihr Leiden verantwortlich machen und alle um sie herum ermorden, wird bei den Juden beschnitten, ja, aber das wird und wurde, zb. bei mir, mal abgesehen davon dass es medizinisch notwendig war, von einem jüdischen Arzt am 8. Tag fachgerecht ausgeführt, und nicht wie bei den Mohammedanern mit 13, wo im Notfall mit rostigen Klingen oder Glasscherben “beschnitten“, verstümmelt wird, ohne Betäubung natürlich.
    Natürlich wird bei den Juden geschächtet, ich persönlich lege da keinen Wert drauf, aber die Tiere werden betäubt und dann mit einer rasiermesserscharfen Klinge geschächtet, bei den Mohammedanern können die Klingen stellenweise stumpf, verrostet, in einem schlechten Zustand sein. Mal abgesehen davon, dass bei den Juden per Bolzenschuss getötete Tiere, nach dem Ausbluten “koscherisiert“ werden können, eine “halalisierung“ ist dagegen ausgeschlossen.

    Und dass im Talmud teils unbequeme Sachen stehen, ist mir bewusst, jedoch ist der Talmud kein zeitlos gültiger Gesetzeskatalog, auf dessen Nichtbefolgung die Todesstrafe steht, sonst könnte ich das hier nicht schreiben.

    Schönen Tag.

  24. Die Existenz BIG-Partei ist gut! Ohne Witz! Sie graben den Grüzis und Sozis Stimmen ab, ohne selbst gross raus zu kommen (Alte Militärtaktik: Schlage einen Keil in die Reihen der Gegner). Und sie zeigen, wer und was sie sind: Nazis.

  25. „Es ist allgemein bekannt, wofür diese Wälder stehen: Für die Vertreibung von Beduinen aus den angestimmten Siedlungsgebieten“, sagte El Saman. Beim Israel-Tag sollten Spenden gesammelt werden für einen „Bonner Hain“ in der Negevwüste. „Die Idee, die Wüste zu begrünen, ist eigentlich schön. Aber wenn man sich die Umstände anguckt, unter denen das geschieht, kann man das nicht mehr unterstützen.“

    Israel vertreibt angeblich Beduinen mit Hilfe von Bäumen?
    Sind die jetzt komplett dem Wahnsinn verfallen?

    BIG = Bündnis der Islamischen Gemeinden

    Alles andere ich Taqiyya.

    http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_der_Islamischen_Gemeinden_in_Norddeutschland

  26. #35 mike hammer

    „lass mich mit irgendwelchen übersetzungen irgendwelcher lazarusen in ruhe, so entstand viel humbug, “…wie das kamel durchs nadelöhr…” oder die unsäglich blutrünstige “…auge um auge…” lüge.“

    Die Übersetzung von Lazarus Goldschmidt ist bis heute die einzige vollständige Übertragung des kanonischen Textes des Babylonischen Talmud, der Mischna und Gemara, ins Deutsche.

    http://www.judentum.org/talmud/suhrkamp.htm

    —–

    „beschneiden und schächten tun moslems
    weil juden das gemacht haben,
    nicht weil es paralelen gibt, es ist falsch nachgeäfft!“

    —–

    Deshalb wird das jüdische Schächten auch nicht besser. Ich kann es nur nicht ansprechen, weil ich deutsch bin. In England hat man kein Problem die Dinge beim Namen zu nennen. Da heißt es einfach „Religious Slaughter“.

    http://www.secularism.org.uk/religious-slaughter-of-animals.html

    —–

    Die Beschneidung werte ich als irreversible Körperverletzung, etwas, dass man mit unmündigen Kindern nicht machen darf, auch nicht im Judentum.

    —–

    Nein, ich bin kein Moslem und ich habe auch keine Sympathien für den Islam. Mein Nickname ist auch nicht Crap (Scheiß) Diem. Lassen Sie solche Anspielungen bitte sein. Ich lag in meinem ersten Kommentar falsch, und dafür bitte ich Sie um Verzeihung. Für meine ambivalente Einstellung zu manchen jüdischen Riten entschuldige ich mich jedoch nicht. Es ändert aber auch nichts an meiner grundsätzlich positiven Einstellung zu Israel.

    Guten Tag

  27. #Crap Diem

    ich bin mir nicht bewusst wer hier wert auf ihre wertung gelegt haben soll.

    was sie zu beschneidung und schächten meinen ist ihr bier und geht mich nichts an.

    das einzige mal, in dem wissenschaftlich an das schächten gegangen wurde, war in den 70ern an der frankfurter uni.
    danach wurde das ende der gehirnströme am schnellsten bei (jüdisch) geschächteten tieren festgestellt.
    als denkansatz mal nett oder?
    beschneiden tun juden sicher schon 4000
    jahren und davor war es schon bei persern und
    ägyptern bekannt, sogar aborigenys machen es.
    die juden sind ja nicht mit nem knall aus luftleehrem raum entstanden.
    wie kommst du darauf das es nie zu aufruhr wegen dieses rituals gekommen wäre bei problemen? kindstod ist nicht schön!
    ich bin beschnitten, wie alle meine leute,
    ich habe 2 söhne. kannst du dir vorstellen was loß wäre wenn bei einem davon irgend etwas schiefgegangen wäre?
    ich bin nicht ganz unbekannt hier, kannst du dir das leid vorstellen, das ich dem dafür verantwortlichen zufügen würde?
    nichts dergleichen ist passiert, nirgendas,
    seit 4 jahrtausenden und nun kommst du, geschenkt.

    der Talmud ist in erster linie ein lernbuch,
    die toraschüler streiten sich um die dort gebrachten thesen und antithesen, es ist kein gesetzbuch, noch betet ihn jehmand.
    im streitgespräch schärft der schüler seinen geist und seine argumentativen fähigkeiten.
    da geht es wild durcheinander, deshalb wurde der ausdruck „juden-schule“ für caos in der schule verwendet und deshalb hat z.b. broder, friedmann und ranitzki eine solch unverschämt scharfe zunge, das wird zelebriert bei juden.
    der talmud ist genausowenig religiöses regelbuch der juden wie KUNG-FU eine religiöse regelbuch des budismus ist.

    es gibt ca. 12.000.000 juden von denen ca 7.000.000 koscher essen und die essen
    wegen des teueren koscheren fleisches, selten fleisch. es werden in deutschland mehr tiere
    bei der jagd eines „qualvolleren“ tods sterben als koscher geschächtet tiere weltweit „gequält“ werden.
    auch die frage ob der bolzenschuß bewustlos macht oder nur starr ist strittig,
    ich würde ja eine giliotine vorschlagen nur
    schneidet sie knochen und löst schmertz aus,
    wobei wir wieder beim schächten wären.

    also, das reicht mal, du mußt dich nicht entschuldigen, informieren ohne
    vorurteile reicht völlig!
    mfg hammer!

  28. #40 mike hammer

    Ich werde die ambivalenten Themen jetzt ruhen lassen.

    Seien Sie versichert, dass ich trotz meiner Kritikpunkte, eine große Bewunderung für das jüdische Volk empfinde. Insbesondere die Leistungen in Kultur und Wissenschaft, die aus dem Kreise der Juden hervorgegangen sind, verdienen meine absolute Hochachtung.

    Wenn Sie in Zukunft darauf verzichten könnten mich Crap(Scheiß) Diem zu nennen, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

    mfg

  29. # Carp Diem

    ich dachte sch… nennt man schitt.
    das war aus versehen, bin eh schreibfehler weltmeister. (aussengeländer)

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