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Bonn, 2.2.: Laudatio auf Geert Wilders

Sehr verehrte Damen und Herren, liebe Freunde, lieber Geert! Wir kennen uns seit deinem ersten Besuch in Berlin vor drei Jahren und ich hatte damals als Moderator der Veranstaltung die große Ehre, dich dem Publikum anzukündigen. Dieses Mal hat mich die Bürgerbewegung Pax Europa als letzten Träger des Hiltrud-Schröter-Preises gebeten, die Laudatio für dich zu halten und ich möchte die Gelegenheit ergreifen, im Rahmen dieses feierlichen Ereignisses auch einige grundsätzliche politische Betrachtungen anzustellen. Jetzt mit Video!

(Von PI-Gründer Stefan Herre)

Was eigentlich eint uns in unserem politischen Engagement? Was sind unsere großen politischen Gemeinsamkeiten, über alle Landesgrenzen hinweg? Wofür genau kämpfen wir? Und wogegen kämpfen wir?

Die etablierten Parteien und die Massenmedien werfen uns bekanntlich vor, wir kämpfen gegen den Islam. Das ist so nicht ganz richtig. Wir kämpfen nicht in erster Linie gegen den Islam. Der Islam ist uns im Grunde genommen herzlich egal. Europa lebt seit 1400 Jahren in geographischer Nachbarschaft zu dieser religiösen Ideologie, ohne dass sie uns bislang sonderlich gekümmert hätte. 1400 Jahre lang lag der islamische Einfluss auf die geistige Kultur Europas ziemlich bei Null – zum Glück! Die islamische Ideologie würde uns auch heute nicht sonderlich kümmern, wenn wir nicht dazu gezwungen wären, uns mit ihr auseinanderzusetzen, weil man sie mitten in unseren Städten, mitten in unseren Ländern angesiedelt hat. Und selbst unter diesen Umständen könnte uns der Islam immer noch herzlich egal sein, wenn er wirklich nur eine Religion wäre, die sich ausschließlich um das Seelenheil ihrer Gläubigen bemüht. Bekanntlich soll ja jeder nach seiner Facon selig werden. Aber der Islam ist eben nicht nur eine Religion, sondern geht noch einen Schritt weiter: Er bemüht sich nicht nur um das Seelenheil seiner Gläubigen, sondern er will allgemein verbindliche soziale Normen erzwingen, und er will in die staatliche Rechtsordnung eingreifen. Er will also nicht nur geistlich, sondern auch politisch herrschen. Und er ist ausdrücklich dazu bereit, seine politische Herrschaft mit Gewalt durchzusetzen. Genau deshalb ist uns der Islam nicht egal: Weil wir durch den Islam heute in unseren eigenen Städten, unseren eigenen Ländern politisch herausgefordert werden. Und weil wir das Recht haben, auf eine politische Herausforderung politisch zu antworten. Vor allem aber haben wir dieses Recht, weil wir als sogenannte „Ungläubige“ als Ziel der islamischen Gewaltbereitschaft herhalten müssen und daher geradezu in der Pflicht stehen, diese auf uns gerichtete Gewaltbedrohung von uns abzuwenden!

Bei unserem politischen Engagement geht es uns aber nicht nur um die Auseinandersetzung mit einer gewaltbereiten, uns physisch bedrohenden religiösen Ideologie. Es geht uns um weit mehr. Es geht uns

– um Wahrheit statt Lüge.
– um Recht statt Unrecht.

Und es geht uns insbesondere

– um Freiheit statt Unfreiheit!

Wahrheit statt Lüge

Weil das ganze Fundament der staatlichen Einwanderungspolitik, das Fundament dieser verharmlosend „multikulturelle Gesellschaft“ genannten multinationalen, teils sogar multinationalistischen Zustände in unseren Ländern eine einzige große Lüge ist. Am Anfang war, wie wir uns wohl alle noch erinnern, die Lüge von den „Gastarbeitern“. Und die Lüge vom „Asyl“. Über 40 Jahre lang hat man den Deutschen und Holländern weisgemacht, die aus dem Vorderen Orient und Nordafrika angesiedelten Personenkreise seien „Gastarbeiter“. Gastarbeiter, die nach Ende ihrer Gastarbeit wieder in ihre Heimatländer zurückgehen würden. Und man hat uns erzählt, diese Leute seien hier, weil sie in ihren Heimatländern politisch verfolgt würden und dass sie nach Ende der Verfolgung wieder in ihre Heimat zurückgeschickt würden. Heute wissen wir: Vielleicht hat so mancher der damaligen politischen Verantwortungsträger diese Märchen tatsächlich geglaubt. Vielleicht hat nicht jeder gelogen. Aber wir wissen auch: Es gab weder in Deutschland noch in Holland jemals eine wirkliche Gastarbeiterpolitik mit klaren und verbindlichen Regeln für die Rückkehr ins Heimatland. Es gab auch niemals eine Asylpolitik, die die sogenannten Asylanten nach Ende der Verfolgung konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt hätte. Es gab also unter den politisch Verantwortlichen niemals einen belegbaren, nachweislichen Willen, den Deutschen und Holländern gegenüber Wort zu halten. Wohl aber gab es den Willen, vollendete Tatsachen zu schaffen, bittere Wahrheiten zu vertuschen und den Deutschen und Holländern nur schrittweise reinen Wein einzuschenken. Genau gegen dieses verlogene Fundament des heutigen real existierenden Multikulturalismus in Deutschland und Holland kämpfen wir an! Soll man die Deutschen und Holländer doch endlich fragen, ob sie Multikulti samt Islam, Moscheen und islamischer Gewaltbereitschaft in ihren Ländern wirklich haben wollen! Soll man doch endlich die Wahrheit sagen: Ja, wir, die politisch Verantwortlichen, haben die Deutschen und Holländer jahrelang an der Nase herumgeführt, aber in Zukunft wollen wir ehrlich miteinander umgehen. Wir wollen die Deutschen und Holländer in Zukunft endlich ehrlich fragen: „Wollt ihr das alles wirklich so haben?“ Und wenn ihr das nicht wollt, dann werden wir als politisch Verantwortliche uns in den deutschen und holländischen Demo-kratien, Herrschaften des Volkes, dem Willen des Volkes beugen! Aber: diesen Schritt weg von der Lüge, weg von verlogener Taktiererei, hin zu Wahrheit und Ehrlichkeit werden die politisch Verantwortlichen niemals ohne Druck von unten tun. Ohne politischen Druck werden sie nur immer weiter lügen und lügen und lügen. Sie werden ohne Druck von unten weiter verharmlosen, beschönigen und vertuschen, um auf diese Weise wieder Zeit zu gewinnen und noch mehr vollendete Tatsachen zu schaffen. Genau diesen notwendigen politischen Druck – Schluss mit der Lügerei! – aufzubauen: Das ist unsere gemeinsame Zielsetzung!

Recht statt Unrecht

Wer heute durch deutsche und holländische Großstädte geht, stellt sich unwillkürlich die Frage: Kann das Recht sein? Kann es Recht sein, dass die Holländer heute in ihren eigenen Städten zu Minderheiten gemacht werden? Kann es Recht sein, dass die Deutschen heute in ihren eigenen Städten in aller Öffentlichkeit angepöbelt werden, weil sie Deutsche sind, dass sie aus ganzen Stadtteilen gedrängt werden, weil sie Deutsche sind? Dass sie sich in ihren eigenen Städten nicht mehr in bestimmte Viertel wagen, weil sie blonde Haare haben? Die Antwort ist ganz eindeutig: Nein, das kann nicht Recht sein, das ist ein Unrecht. In der Tat: Es ist ein Unrecht, die Deutschen und Holländer durch eine radikale, maßlos überzogene ethnische Siedlungspolitik in ihren eigenen Ländern zu Minderheiten zu machen. Und es spielt überhaupt keine Rolle, ob man diese radikale ethnische Siedlungspolitik durch irgendwelche parlamentarischen Gesetze rechtfertigt, um dieser Siedlungspolitik das Mäntelchen der Rechtmäßigkeit umzuhängen.

Aus der deutschen Geschichte wissen wir nur allzu gut, dass nicht jedes Gesetz rechtmäßig ist, nur weil es mehrheitlich verabschiedet wurde: Das Ermächtigungsgesetz von 1933, mit dem das frei gewählte Weimarer Parlament den Grundstein für die Hitlerdiktatur legte, ist das bekannteste Beispiel für ein parlamentarisches Gesetz, das zwar formal rechtmäßig zu sein schien, aber aufgrund seiner Radikalität und fatalen Konsequenzen in seinem Wesensgehalt Unrecht war. Genau solche Gesetze werden auch heute wieder verabschiedet: Gesetze, die aufgrund ihrer Radikalität, ihrer maßlosen Überzogenheit und ihrer für die Deutschen und Holländer verheerenden Folgen in ihrem Wesensgehalt unrechtmäßig sind. Und deshalb lautet unsere gemeinsame Zielsetzung: Wir wollen, dass in Deutschland und Holland wieder Gesetze erlassen werden, die auch im zukünftigen Urteil der Geschichte als rechtmäßig gelten. Wir wollen nicht eines Tages von unseren Enkeln an den Pranger gestellt werden: „Warum habt ihr damals nichts getan, warum habt ihr geschwiegen, als es Zeit war, die Stimme zu erheben?“ Und deshalb sagen wir: Schluss mit dem Unrecht dieser radikalen, maßlos überzogenen Siedlungspolitik in Deutschland und Holland! Schluss mit dem Unrecht der islamischen Kolonisation Europas!

Freiheit statt Unfreiheit

Freiheit bedeutet, seine freie Meinung in Wort und Schrift äußern zu können, ohne dafür Zwang und Repressalien ausgesetzt zu werden. Ein Land, in dem ein Buchautor seine politische Meinung nicht mehr aufschreiben kann, ohne dafür durch den Staat oder sonstige politisch einflussreiche Personenkreise bedroht zu werden, ist nicht frei. Ein Land, in dem man seine freie Meinung nur noch unter vier Augen und hinter vorgehaltener Hand äußern kann, weil man sonst vielleicht seine Arbeitsstelle verliert oder vom Nachbarn angezeigt wird, ist nicht frei. Freiheit bedeutet aber auch: die physische, körperliche Freiheit zu haben, zu gehen, wohin man will und wann man will. Ein Land, in dem man seine persönliche Bewegungsfreiheit einschränken muss, weil der Staat aus politischer Rücksichtnahme auf die Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung verzichtet und den öffentlichen Raum an selbsternannte städtische Warlords abgibt – jugendliche Straßengangs, Scharia-Patrouillen usw. -, ist nicht frei.

Auch Deutschland und Holland sind längst keine freien Länder mehr. Jeden Tag verlieren wir in Deutschland, in Holland und in ganz Europa ein Stück Freiheit. Jeden Tag wächst die Macht von Zwang und Unterdrückung. Diese Entwicklung steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der ethnischen Siedlungspolitik und der islamischen Kolonisation: Weil diese Kolonisation ein Unrecht ist, dieses Unrecht aber vollendete Tatsache, wird die Benennung dieses Unrechts in Wort und Schrift unterdrückt. Weil der Islam an Einfluss gewinnt, weicht man vor diesem wachsenden Einfluss zurück und überlässt den öffentlichen Raum der rohen Gewalt islamischer Straßengangs. Ein Staat aber, der aus politischer Taktik die freie Meinungsäußerung unterbindet, ist kein freiheitlich-demokratischer Staat mehr, sondern trägt bereits die Züge eines unfreien, totalitären Ideologiestaats! Und ein Staat, der aus politischem Kalkül auf die Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung verzichtet, macht sich zum Alliierten des Faustrechts! Deshalb lautet unsere gemeinsame Zielsetzung: Wir wollen, dass Deutschland und Holland wieder freie Länder werden: Länder, in denen wir uns überall, in jeder Stadt, in jedem Stadtteil und in jeder Straße frei und ohne Furcht bewegen können! Und Länder, in denen endlich wieder eine wirkliche geistige Freiheit herrscht und nicht das miefig kleinbürgerliche Zwangsdenken politisch korrekter Meinungswächter!

Wahrheit, Recht und Freiheit – das sind unsere gemeinsamen Ziele. Diese Ziele zu erreichen, ist unsere große gemeinsame Hoffnung. Und diese gemeinsame Hoffnung braucht Hoffnungsträger. Einer dieser Hoffnungsträger, einer der ganz großen Namen, die diese gemeinsame Hoffnung verkörpern, sitzt heute unter uns. Es ist sein Name, der heute vielen Menschen diese gemeinsame Hoffnung gibt, nicht nur in Deutschland und Holland, sondern in ganz Europa. Es ist sein Name, der in ganz Europa für eine große Botschaft steht: die Botschaft, dass Wahrheit, Recht und Freiheit am Ende immer siegen werden, dass Wahrheit, Recht und Freiheit am Ende immer stärker sind als Lüge, Unrecht und Unfreiheit. Dieser Name ist – „the one and only“ – Geert Wilders.

Fotogalerie:

(Fotos: Michael S., Kamera & Videobearbeitung: theAnti2007)