„Die Machthaber können zu allen Zeiten getrost davon ausgehen, dass es der allergrößten Mehrheit der Menschen vor der Freiheit graut und dass sie keinen tieferen Antrieb kennt als den, ihre Freiheit aufzugeben, Gefängnisse um sich zu errichten und sich vor alten und neuen Götzen niederzuwerfen.“ (aus: Peter Sloterdijk, Kritik der zynischen Vernunft Bd. 1)

(Von Steinkjer)

Das Gefängnis der heutigen Zeit beschreibt FOCUS-Money-Autor Thomas Wolf in der Online-Ausgabe vom 10.02.2013. PI hat auf die Print-Version des Artikels schon vor kurzem hingewiesen – wegen seiner Stringenz lohnt es sich, den Text aber noch einmal näher zu beleuchten.

Während im Hintergrund der politischen Kulissen gerade wieder ein Aspirant über zweifelhafte Klingen springen musste, um die Macht der Regierenden nicht zu gefährden und die Bevölkerung zufriedenzustellen, meldet sich Thomas Wolf in dem erfrischend deutlichen Artikel über den Kern der Dinge, also auch über den Kern des PI-Portals zu Wort.

PI wird im wesentlichen wohl über die Kritik am Islam in der Öffentlichkeit rezipiert. Müßig zu erwähnen, dass dies zuallererst an der etwas einseitigen Berichterstattung über PI liegt.
Kern, also das zentrale und lebenswichtige Agens von PI, ist allerdings der expressis verbis eigenformulierte Anspruch, Dinge auszusprechen, die anderen kraft Selbst- oder Außenzensur versagt bleiben.

Freiheit könnte man diesen Anspruch nennen. Freiheit, das zu tun und zu sagen, was als wichtig und sagenswert erkannt worden ist. Unter Umständen auch und gerade, weil es andere trotz besseren Wissens nicht sagen.

Damit (er-)füllt PI einen hohen moralischen Anspruch an sich und auch andere, die Bert Brecht über Galileo Galilei zum Aphorismus „Wer die Wahrheit nicht kennt, ist nur ein Dummkopf. Wer sie aber kennt, und sie eine Lüge nennt, ist ein Verbrecher“ hat formulieren lassen.

Zynischerweise versuchen nun bestimmte Kreise dieser Gesellschaft, die anderen, PI (und selbstverständlich auch weitere Medien) und seine Sympathisanten als Lügner darzustellen.

Thomas Wolf hievt diesen Kern von PI nun in den Diskurs der etablierten Medien. Leider nur in einer Nische des Massenblatts, nämlich im FOCUS Money. Vielleicht war es den Fakten-Fakten-Fakten-Machern einfach zuviel der Politischen Inkorrektheit, dies unter ihrer Hauptseite zu präsentieren.

Exemplarisch führt Wolf einige Bereiche der veröffentlichen Meinungen auf, die ganz offensichtlich von der öffentlichen Meinung abweichen.

Anhand des EURO-Diktums macht Wolf deutlich, dass Gegner der Einheitswährung ganz schnell als Revanchisten enden, oder, wie gerne auf PI polemisiert wird, im „Kampf gegen Rechts“ unter die Räder des gut gemeinten Menschentums kommen.

Auch der Islam ist natürlich Gegenstand heuchlerischer Verleumdung, denn der stille Gutmensch, also der, der aus Angst vor der Freiheit die Wahrheit verleugnet und lieber ein Gefängnis für die anderen errichtet – womit wir erneut beim Kampf gegen Rechts™ gelandet wären – nimmt selbstverständlich auch die Problematik des real existierenden Islam wahr (vom 9/11-Anschlag bis in die Rütli-Schule), verleugnet aber die vernünftige Konklusion zugunsten der Konformität zu den anderen. Die soziale Kontrolle, respektive der Konformitätsdruck, hat offenbar eine größere Kraft, den Menschen in seinem Denken und Handeln zu prägen, als es der dem Individuum zugehörig anzunehmende Wille nach Freiheit und Unabhängigkeit vermeint.

Wolf betont, dass die Wörter und Begriffe maßgeblich unser Bewusstsein und damit unser Denken und Handeln bestimmen. Welche Begriffe verwendet werden dürfen und welche Deutung diesen Begriffen zugrunde liegt, wird von den Vertretern der PC vorgegeben.

PI stellt sich nun bewusst außerhalb dieses Wertekanons auf und thematisiert Sachverhalte, die eigentlich durch die Sprachpolizei verboten worden sind. Aus gutem Grund, denn man will ja, ganz im Sinne eines machterhaltenden Systems, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich zugunsten des Systems und der Konformität der eigenen Freiheit entzieht.

Sloterdijk spricht in diesem Zusammenhang von der „Sozialdemokratisierung der Gesellschaft“, die nicht mehr Gerechtigkeit sucht und damit auch Freiheit implizieren müsste, sondern Gleichheit meint und damit Freiheit negiert.

Wolf hebt in seinem FOCUS-Artikel die besondere Verantwortung der Medien hervor, die einerseits Sprachrohr, andererseits Vermittler und Akteur zwischen der Welt der Mächtigen und der Machtlosen sein sollen.

Wie aber kann eine Medienlandschaft, die sich mehrheitlich mit den Dogmen einer rot-grünen Politikerkaste verbunden fühlt, diesem Auftrag noch gerecht werden?

Eine solche Konstellation endet dann in einem immer absurder werdenden Kampf gegen Rechts™: Von einem besonders krassen Beispiel übergesetzlicher Exekutive, in dem eine ausgearbeitete Kampagne zum Nachmachen feil geboten wird und mit den dargestellten Methoden ein sehr deutliches Beispiel für die von den Protagonisten (u.a. auch die DKP!) internalisierte Form von gelebter Demokratie ist, bis hin zu nachträglicher Fälschung von klassischer Literatur, die der heutigen Auffassung von PC nicht entspricht und dem Umbenennen von Straßennamen, weil Hindenburg eben heute „gar nicht mehr geht…“, Rosa Luxemburg dagegen schon.

Ja, wenn man eine solche, mit Mehltau überzogene Form von „Demokratie“, eine Atmosphäre der Unterstellung und Verdächtigung, der Anpasserei und Duckmäusertums erzeugen will … dann, aber nur dann, bleibt den anderen nichts anderes übrig, als PI als rechtspopulistisch zu diffamieren.

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29 KOMMENTARE

  1. Wahrheit, Freiheit und Menschenrecht sind Antipoden einer sozialdemokratisierten und ökofaschistischen Gesellschaft.

    Deshalb versucht man in den Main Stream Medien tagtäglich, politische Inkorrektheit zu kriminalisieren.

  2. Lieber Steinkjer,

    sie haben aus der Rezension eines Artikels eine wunderbare Laudatio auf PI entwickelt. Danke hierfür!

    PI – ist der virtuelle „speakers corner“ der BRDDR!

    PI – ist der Leuchtturm der Wahrheit im Meer der Presselügen!

    PI – Ist das Heim der freien Geister!

    SEMPER PI!

  3. Ich habe es erst heute Morgen wieder gedacht: Wie gerne wird doch die Allgemeinheit (Stichwort: breite Masse) unseres Landes regiert… All jene Menschen, die zu eigenständigem Denken und zur Kritikfähigkeit gar nicht mehr fähig sind – weil man für alles einen Vorturner braucht bzw. jemanden, der einem sagt wo´s lang geht und einem sämtliche Verantwortung abnimmt. Ja, wir werden gerne regiert – und zwar ganz egal, von wem und in welche Richtung es letztendlich geht. Die besagte „breite Masse“ wohlgemerkt…

    Das der Islam eines der ganz großen Probleme der heutigen Zeit ist, steht völlig außer Frage! In einer gewissen Selbstehrlichkeit muss man allerdings auch oben genannter Tatsache ins Auge blicken können!

  4. Zitat aus dem Aufsatz:
    Denkschablonen statt ergebnisoffener Debatten – das hat viel mit den Medien zu tun.
    Genau, daran Krank´t dieses Land.
    Wen man dann noch bedenkt, das unsere Palamente aus Beamtenbestehen die keinerlei nähe zum Volk halten.
    dann:
    Wer solche Politiker hat, braucht echt keine Feinde mehr…..

  5. Sloterdijk bietet sich als „Haus-Philosoph“ für PI geradezu an. Natürlich ist Sloterdijk „umstritten“. Alles, was dem politisch-korrekten Mainstream nicht paßt, ist nun mal „umstritten“. Kein Wunder, daß das bellutsche ZDF ihn, wie auch seinen kongenialen Partner Rüdiger Safranski beim „Philosophischen Quartett“ abgesägt hat – und ausgerechnet durch diesen Zeitgeist-Schnösel David Precht ersetzt hat. – Und noch ein sehr schönes Zitat aus dem oben verlinkten Klonovsky (man möchte Sloterdijk pausenlos zitieren):

    „Je näher man an den Kern der deutschen Unfreiheit herankommt, desto mehr nehmen die zwanghaften Assoziationen zu – bis zuletzt nur noch das Nazi-Eine übrigbleibt. Es gibt bei uns offenbar ein Bedürfnis, die mentalen Gitterstäbe immer wieder zu justieren, hinter denen zu leben hierzulande Unzählige beschlossen haben.“

    … eine wunderbare Laudatio auf PI
    #4 Peter Blum (13. Feb 2013 11:43)

    Ja! Und PI sollte sich nicht scheuen, sich zu diesem hohen Anspruch zu bekennen!

  6. Und besonders schön wird es, wenn wir uns selbst in den unsichtbaren Käfig setzen, weil wir ihn nicht erkennen.

    Die Sprache (oder was das Regime damit treibt), ist dabei entscheidend.

    Als Merkel erklärte „Multikulti“ sei gescheitert, jubelte man selbst in den US Blogs (die nicht regimekonform sind).

    Merkel forderte „Integration“ – was wir natürlich als Anpassung der Ausländer an unsere Werteordnung verstanden.

    Der Inhalt des Wortes war aber längst geändert worden.

    Integration ist nach der heutigen Auslegung ein „beidseitiger Prozess“ – wird sozusagen dialektisch verstanden.

    Paradigmatisch wird die Entstehung/ Transformation in etwas neues vorausgesetzt, in dem sich alle Stakeholder in einem sich stets neu zu definierenden und auszuhandelnen Ganzen (lebenslanges Lernen)wiederfinden.

    Durch die Wortwahl, deren Bedeutung sich nur wenigen erschließt, hat das Regime Zeit gewonnen und kann unter der falschen Flagge die „Integration“ durch die gelenkte „Zivilgesellschaft“ institutionalisieren.

    Stimmen wir also freudig der Forderung nach Integration zu, stimmen wir unserer Selbstabschaffung zu.

    Göbbels sagte einmal, er könne den Deutschen sagen ein Kreis sei ein Viereck und sie würden es glauben. Schließlich seien beides nur Worte.

    Seine modernen Schüler haben diese Idee durch die Möglichkeiten der Massenmedien perfektioniert und damit die Notwendigkeit offener Gewalt reduziert.

    Der kleine Rest der Bevölkerung, der sich immer wieder neugierig auf die Suche nach Informationen macht,kann durch die Nazi Keule in Schach gehalten werden und isoliert sich in dem Maße von der Umgebungsgesellschaft, in dem sein Wissen zunimmt.

  7. Freiheit ist nur dann wirkliche Freiheit,wenn durch sie etwas Gutes für die Menschen erreicht wird.
    Eine Freiheit, die den Menschen nur faule Früchte bringt, ist keine.

    Aus christlicher Sicht:

    Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
    2 Kor 3,17.
    Und wo ist dieser Geist des Herrn: bei denen die ihn lieben und seine Gebote achten.

  8. Überflüssig zu sagen (sage es trotzdem), daß Sloterdijk Sarrazin verteidigt.

    Der Philosoph Peter Sloterdijk hat die deutsche “Meinungsbesitzer-Szene” mit einem Käfig voller Feiglinge verglichen, die “gegen jede Abweichung von den Käfigstandards keifen und hetzen würden” …

    http://www.pi-news.net/2009/10/philosoph-sloterdijk-verteidigt-sarrazin/

    Seine brillanten Formulierungen machen diesen Denker der Freiheit vollends zum Vergnügen, eine Pointe nach der anderen.

  9. “Meinungsbesitzer-Szene”

    Ich würde das Wort lieber durch Meinungs-FÜHRER ersetzen wollen.

    Sie wollen alle wieder geführt werden,ohne selber zu denken,ohne sich die Mühe machen zu wollen,selber nachzuforschen

    OBS AUCH WAHR IST, was ihnen von den FÜHRERN aufgetischt wird.

  10. Anmerkung zu oben.

    Im Konzept der „Stakeholder“ kommen die Eurpäer als Völker mit eigener Identität und eigenen Interessen nicht mehr vor. (Ih pfui,sie sind an allen Übeln der Welt schuld).

    Sie sollen nur das dienende, neutrale Substrat bilden, auf dem das „Neue“ wächst. Ihre Arbeitskraft wird gebraucht um den Transformationsprozess zu finanzieren, in dem sie ihre Rechte und ihre Identität verlieren sollen.Ihre Existenz wird gleichzeitig geleugnet, verteufelt oder lächerlich gemacht.

    Der Identitäre Bewegung fällt damit eine riesige Aufgabe zu, denn sie macht sich auf, als „Stakeholder“ in Erscheinung zu treten und Interessen und Ansprüche einer Mehrheit zu formulieren, deren Abschaffung beschlossene Sache ist.

    Als Integrationsverweigerer können sie den ofiziellen Diskurs (hoffentlich) nachhaltig stören und darauf beharren, dass der Kreis rund ist.

  11. Das Ergebnis der Feigheit eines Volkes:

    Deutsche Pflegebedürftige müssen Asylschmarotzern weichen
    Jeden Tag wird die Masse der Ungebetenen grösser, alles auf unser aller Kosten, besonders auf deren Kosten, die dieses zerstörte Land aufgebaut haben.
    Und nun das:

    Pflegebedürftige müssen Platz für Asylbewerber machen

    http://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article113516017/Pflegebeduerftige-muessen-Platz-fuer-Asylbewerber-machen.html

    Aus dem Pflegeheim „Marie Schlei“ in Berlin-Reinickendorf soll ein Asylbewerberheim werden. 75 Menschen müssen bis Ende März ausziehen….soll künftig Platz für 200 bis 220 Asylbewerber bieten

    Die Aufregung bei den Nachbarn des Pflegeheims „Marie Schlei“ in Berlin-Wittenau (Bezirk Reinickendorf) ist groß. Sie fürchten, dass in das siebengeschossige Haus schon sehr bald Asylbewerber einziehen – und dadurch die Ruhe in der nahen Einfamilienhaussiedlung gestört wird. Auch die Angehörigen der pflegebedürftigen Menschen in der Einrichtung am Eichborndamm 124 sind empört. Sie fühlen sich überrumpelt.

    Der Betreiber hat ihnen zwar angeboten, bei der Suche nach einem neuen Platz zu helfen. Bis Ende März müssen 75 pflegebedürftige Menschen ausziehen. „Wir sind sehr kurzfristig von der Schließung informiert und einfach vor vollendete Tatsachen gestellt worden“, sagt Bernd Philipp, der sich im Heim um einen pflegebedürftigen ehemaligen Schulfreund kümmert.

    Und das alles, weil der dumme deutsche Steuermichel der AWO für die Eingeschlichenen mehr zuzahlt als für die eigenen Alten.

    AWO – was für eine eklige Bande…

  12. Ich spreche lieber von „liberal“ oder einer pervertierten Form davon. Denn mit „Sozialdemokratie“ oder „der pol. Linken“ hat das nix zu tun. Die politische Linke ist gescheitert,ihnen blieb und bleibt nix anderes mehr übrig.Eine Judith Butler verwehrt sich explizit „links“ genannt zu werden,sie sei Liberale.Und da treffen sich halt die Globalisten mit den Internationalisten und feieren die Zuwanderung. Die einen können ihr Gutmenschengewissen pflegen,die anderen plutokratische Geschäftsinteressen.Auch wenn am Ende alles zersetzt wird.

  13. Eine Grundsatzbeschreibung von PI. Wenn politisch inkorrektes Denken komplett unterbunden sein wird (mögliches Indiz: Abschalten dieser Seite), sind wir wieder da, wo wir seit fast 70 Jahren am Wenigsten hin wollen. Und keiner hat’s gemerkt…

    @ Steinkjer: Sind Sie junger Jurastudent, oder wo kommt Ihr Sprachstil her?

  14. Sehen wir uns doch mal das Wort „Freiheit“ an, dann stoßen wir auf eine sehr spannende Eigenschaft. Das Wort Freiheit wird durch seine Mehrzahl eingeschränkt, denn Freiheiten sind nur nötig, wenn die Freiheit selbst nicht gewährt wird.
    Werden aber Freiheiten gewährt, sei es im Grundgesetz oder einer echten Verfassung, dann bedeutet das, daß die Freiheit eingeschränkt wird. Ein bißchen frei ist aber wie ein bißchen schwanger: man ist es entweder ganz oder gar nicht.
    Die BRD, die sich so gerne als „freiester Staat auf deutschem Boden“ bezeichnet, räumt wohlweislich nur Freiheiten ein, aber keine Freiheit. Deshalb, weil es nur Freiheiten sind, ist dieser Staat ein Unterdrückungsstaat.
    Freiheit? Sie haben noch nicht einmal die Wahl zu entscheiden, wer Sie vertreten soll! Sie dürfen nur aufgelistete Parteifunktionäre ankreuzen, die andere Parteifunktionäre gegenseitig abgesegnet haben. Was diese Parteifunktionäre Ihnen vor der Wahl versprechen, wird nach der Wahl umgestoßen, denn da regieren plötzlich „Koalitionszwänge“, also die Absprachen der Parteifunktionäre untereinander.
    Das deutsche Volk wollte keinen Euro, aber die Glühbirnen behalten, das deutsche Volk wollte keine EU-Verfassung, keinen Vertrag von Lissabon, keinen ESM, keine Bankenrettung. Das deutsche Volk will auch keine Zuwanderung, die nur zur Reduzierung der Löhne im Lande führt. Dafür will das deutsche Volk Ehrlichkeit, auch in den Kriminalstatistiken.
    Freiheit fängt in Gedanken an und deshalb muß eine Regierung, die dem Volk die Freiheit reduzieren oder wegnehmen will, immer Denkverbote installieren. In einer Demokratie ist in der Regel alles käuflich, von der öffentlichen Meinung bis hin zu den Parlamentariern und der Regierung. Der Staat will uns diese Freiheit nehmen, indem er das Internet zensiert, indem Verweise auf unliebsame Quellen sanktioniert werden. Eine Zeitung ist im Allgemeinen auf ihre Anzeigekunden angewiesen, entziehen diese dem Blatt ihre Gunst, weil dieses die falsche Meinung veröffentlicht hat, bricht die Zeitung in die Knie.
    Wer nicht denkt, ist ein fügsamer Untertan, und ein fügsamer Untertan kann ohne Mühe beherrscht werden. Das dumme Volk ist gegen Nazis, ohne zu merken, daß sie allüberall zu Nazis erklärt werden. Das dumme Volk denkt nicht über das nach, was ihm vorgesetzt wird, gestern war die Kernkraft noch unverzichtbar, heute ist sie absolut überflüssig. Dem dummen Volk kann man einreden, die Stärke einer Volkswirtschaft drückt sich in den Kursen der Aktien aus und nicht in den Löhnen der Arbeiter.
    Der Wirt blutet aus, und mit ihm stirbt der Parasit. Was bald folgt, sind schwere Zeiten, die wir uns nicht gewünscht haben. Es wird mühsam, und bei allem Leid gibt es nur ein einziges Geschenk, das dieses Leid jedoch wert ist: F R E I H E I T !

  15. …., sondern Gleichheit meint und damit Freiheit negiert.

    „Gleichheit,Freiheit,Brüderlichkeit“

    Widerspricht sich dann dieses Motto nicht selbst ?

  16. http://de.wikipedia.org/wiki/Hellfire_Club

    Das Motto des Clubs stammte von François Rabelais: „Fay ce que vouldras“ – „Tu was du willst“, was später von Aleister Crowley verwendet wurde.

    Das ist die 68er Freiheit,die uns in diese beschissene Lage gebracht hat.Eine Freiheit ohne Achtung von Gottes Geboten : Du sollst nicht töten !

    Hätten die Deutschen das befolgt,wären sie nicht da,wo sie jetzt sind.

  17. Dagegen eine andere Auffassung von Freiheit,die der obigen HellFire Doktrin entgegengesetzt ist:

    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern, dass er nicht tun muss, was er nicht will.

    Jean-Jacques Rousseau

  18. Passend zum Thema lese ich gerade „Er ist wieder da“ von Timur Vermes – für alle die nicht nichts von diesem Buch gehört haben: Eine fiktive Geschichte, oder besser: Satire, in der Adolf Hitler mitten in Berlin im Jahre 2011 wieder erwacht und uns die heutigen Dinge aus seiner Wahrnehmung heraus beschreibt und zum Medienstar aufsteigt.
    Wie unzählige Rezensionen bei Amazon übereinstimmend meinen, blieb auch mir bei der einen oder anderen Stelle das Lachen im Hals stecken.
    Trotzdem es aus der Sicht eines grössenwahnsinnigen Massenmörders geschrieben ist, wird sehr oft der Finger in offene Wunden gelegt, die durch den linksliberalen Zeitgeist aufgerissen werden.

  19. #24

    Das meint wohl eher nicht dass alle Menschen gleich sind und es keine Individualität gibt, sondern das alle gleichwertig sind.
    Ein reicher Mensch hat keinen höheren Wert (materiell natürlich schon) als ein armer usw.
    Dieser Gedanke steht dahinter, nehme ich an.

  20. Ganz hervorragender Artikel. Ich hatte übrigens die „Kritik der zynischen Vernunft“ gelesen, als ich bei weitem zu jung war, viel davon zu verstehen. Ich erinnere mich an kein einziges Wort daraus und habe mein Exemplar mal irgendwann verkauft, ohne weiter darüber nachzudenken. Aber vielleicht ist ja doch was hängengeblieben, möglicherweise wäre ich sonst heute gar nicht hier? Ich muß mir unbedingt das Buch wieder besorgen. Danke fürs Erinnern.

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