Es sind leider immer öfter nur noch die Hintertürchen, die den unverstellten Blick in die Welt erlauben, so wie sie ist. Da wäre zum Beispiel der Anteil der Nord- und Schwarzafrikaner an der französischen Bevölkerung, der von den Behörden systematisch verdunkelt wird. Weil aber das Gesundheitswesen noch weitgehend unideologisch funktioniert – ja funktionieren muss – konnte man den Anteil dieser Bevölkerungsgruppe ermitteln. Warum? Diese Gruppe hat genetisch bedingt ein hohes Risiko auf Sichelzellenanämie und Frankreich führt die darum sinnvollen Tests inzwischen bei einem Drittel der Neugeborenen durch.

Ähnlich interessant war in dieser Hinsicht der Spiegel der vergangenen Woche. Die linke Wochenzeitung schlug in der Rubrik „Wissenschaft“ (leider nicht online) Alarm, ob der „Killer mit Kulleraugen“ – womit sie die gemeine Hauskatze meinte. Gleich im Untertitel hieß es aufschlussreich:

„Weltweit treibt ein Raubtier sein Unwesen, das zum Spaß tötet und nur davon lebt, dass Menschen es lieben, schützen und füttern.“

Aber es kommt noch viel besser. Es folgt eine klare Problemanalyse:

„Ohne die flauschigen Räuber, da ist [Gareth] Morgan [ein Geschäftsmann] sich sicher, wäre Neuseelands Natur besser dran. Vogellieder erfüllten die Städte, Pinguine trotteten angstfrei über den Strand; der Kiwi, nicht der Kater streifte durch die Gärten. Die Evolution hat für Neuseeland keine Landraubtiere vorgesehen – und darum sind die dort beheimateten Arten der Katze schlicht nicht gewachsen. Dennoch zählen die Neuseeländer zu den katzenliebsten Völkern der Welt. Fast die Hälfte der 1,7 Millionen Haushalte päppelt mindestens einen Stubentieger.“

„Auch britische Forscher sorgen sich wegen zweier Trends. Die Zahl der Katzen dort hat sich seit 1965 verdoppelt – und gleichzeitig nahm die Zahl etwa der Stare und Spatzen in den Städten ab. Wer einen Zusammenhang nahelegt, wird nicht selten angefeindet von der mächtigen Lobby der Katzenfreunde.“

Noch besser die offen angesprochene Vermutung, dass es demographische Wechselwirkungen gibt:

„Womöglich, darauf weisen die Briten hin, ist das Katzenproblem sogar noch dramatischer, als es scheint. Denn Katzen bringen den Tod selbst dann, wenn sie gar nicht töten. Es reicht, dass sie da sind. In einem katzenverseuchten Revier, so haben die Forscher um Andrew Beckerman von der University of Sheffield vorgerechnet, herrscht eine ‚Ökologie der Angst‘. Die Vögel stehen permanent unter Stress. Elterntiere richten ihre Aufmerksamkeit nicht auf den Nachwuchs, sondern auf die Räuber, sie können sich nicht mit voller Kraft auf die Fütterung konzentrieren. Im Extremfall sinkt ein Vogelbestand um bis zu 95 Prozent.“

Auch scheut man sich nicht, dem Problem eine geographische Herkunft zuzuordnen:

„Längst wird die Hauskatze auf der Liste der 100 weltweit gefährlichsten invasiven Arten geführt . Eigentlich stammt sie aus dem Nahen Osten, wo es ihr als Kammerjäger schon vor Jahrtausenden gelungen ist, sich unter Menschen beliebt zu machen.“

Des weiteren schreckt man auch nicht aus falsch verstandener politischer Korrektheit vor der Übertragung beobachteter Ergebnisse zurück:

„Die amerikanischen Ergebnisse [bezüglich der Anzahl der durch Katzen getöteten Vögel und Säuger] seien ‚alarmierend‘ und ’sicher auch auf Deutschland übertragbar‘, urteilt Axel Hirschfeld vom ‚Komitee gegen den Vogelmord‘ in Bonn. Er will die neue Studie zum Anlass nehmen, beim Deutschen Tierschutzbund auf eine Aufklärungskampagne für Katzenbesitzer zu drängen.“

Da ist es dann mehr als naheliegend, dass der Spiegel auch anklagend erwähnt, dass ein biologisches Verdrängungsproblem tot geschwiegen wird:

„Nur selten regt sich hierzulande der Widerstand – wie etwa in Neu Wulmstorf bei Hamburg, wo die Gemeinde zum Schutz des stark gefährdeten Wachtelkönigs vor anderthalb Jahren eine Barriere aus Ultraschallkanonen errichtet hat. […] Ansonsten aber schweigt man in Deutschland das Thema tot.“

Mehr noch, man lässt zuerst ganz zaghaft einen Katzenkritiker zu Wort kommen:

„’Man muss sich mal unterhalten über die Zahl der Katzen‘, sagt ganz vorsichtig Andreas von Lindeiner vom bayerischen Landesbund für Vogelschutz. ‚Es könnten schon ein paar weniger sein‘.“

Um dann als Schlusswort einen Michael Stürzenberger der Katzeninvasionsgegner sagen zu lassen:

„Die Lösung für das Raubtierproblem ist zumindest für den Aktivisten Gareth Morgan aus Neuseeland ganz einfach: ‚Wer seine Katze liebt, der behält sie im Haus.‘ Und außerdem: ‚Sorgen Sie dafür, dass diese Katze Ihre letzte ist‘.“

Ausnahmsweise haben wir an der Argumentationsführung des Spiegels da mal nichts auszusetzen!

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84 KOMMENTARE

  1. Die Lösung ist doch ganz einfach: Katzensteuer!

    Die Zeiten, als Katzen noch auf Mäusejagd in der Scheunen gingen sind für die meisten Stubentiger doch ohnehin vorbei. Und für Landwirte kann man ja eine Ausnahme machen.

  2. In einem katzenverseuchten Revier, so haben die Forscher um Andrew Beckerman von der University of Sheffield vorgerechnet, herrscht eine ‘Ökonomie der Angst’. Die Vögel stehen permanent unter Stress. Elterntiere richten ihre Aufmerksamkeit nicht auf den Nachwuchs, sondern auf die Räuber, sie können sich nicht mit voller Kraft auf die Fütterung konzentrieren. Im Extremfall sinkt ein Vogelbestand um bis zu 95 Prozent.“

    Hmmm, woran erinnert das nur?

    Im Testkalifat NRW besuchen 16% aller Gymnasiasten eine Privatschule, stand vor Jahren im SPIEGEL, inzwischen dürften es 20% oder mehr sein!

    Das Fatale: Nur wer es sich leisten kann, kann seine Kinder vom Terror befreien, das Präkariat ist der Islamisierung direkt ausgesetzt.

    Und auch der Mittelstand, der gerade so die Schulgebühren bezahlen kann, muss dennoch mit seinen Steuern die gesamtgesellschaftlichen Kosten der politisch gewollten Islamisierung finanzieren!

  3. Zum Selberschlussfolgern:

    http://www.n-tv.de/wissen/Naturschuetzer-kaempft-gegen-Woelfe-article6922341.html

    Der ist wieder mehrheitsfähig: In Umfragen sprechen sich die meisten dafür aus, dass das Raubtier in Deutschland heimisch werden kann. Gerd Steinberg gehört nicht dazu. Der Rentner lebt unmittelbar am Müritz-Nationalpark im Süden von Mecklenburg-Vorpommern und ist einer der wenigen, die sich offen gegen die engagieren. „Erst in wenigen Jahren – wenn bestimmte Tierhaltungen nicht mehr möglich sind – werden einige verstehen, dass wir recht hatten“, sagt Steinberg, der ein länderübergreifendes „Bündnis gegen den Wolf“ gegründet hat. Der 72-Jährige ist kein Laie: Steinberg arbeitete jahrzehntelang in Berlin-Marzahn ehren- und hauptamtlich für den Naturschutz und hat mehrere Auszeichnungen für sein Engagement erhalten.

    Noch bestehe sicher keine Gefahr für Menschen, räumt der Wolfsgegner ein, denn Isegrim könne von einem guten Wildbestand zehren. Doch wenn Wölfe an Dörfern vorbeizögen, nähmen sie auch Hunde und Katzen. Und wenn der Wildbestand erstmal dezimiert sei, würden auch Rinder und Pferde nicht mehr sicher sein, was Wolfsbefürworter bestreiten. Das werde zuerst die ökologische Tierhaltung merken, erwartet Steinberg. „Wir verlangen, dass Wölfe wieder gejagt werden, wie in anderen Ländern auch, sonst verlieren sie die Scheu“, heißt die Forderung der Wolfsgegner.

  4. Ich kann diese Hexenjagd auf Katzen, die von gewissen Leuten auch in anderen islamkritischen Blogs verbreitet wird, nicht mehr hören!

    Denn die Katzen verlangten nicht nach Neuseeland auszuwandern!!!

    Im übrigen hatten die Maori schon Jahrhunderte zuvor u.a. den riesigen Moa(Laufvogel) ausgerottet, ganz ohne Katzen!

    Der Unterschied zwischen Katzen und Moslems: Moslems sollen und wollen das Abendland erobern, weil es der Islam-Allah verlangt…

  5. Und wem verdanken wir die Katzenplage? Na? Na?

    Natürlich: den Frauen! Genauer gesagt, der Art von Frauen, die Katzen aus genau dem gleichen Grund lieben, aus dem sie Kinder hassen: weil sie so „selbständig“ sind und keinerlei Aufmerksamkeit benötigen, also völlig anders als Kinder.

    Für diese Frauen habe ich aber einen Tip: haltet statt Katzen doch einfach Grosswarane!
    Die sind sowas von selbständig – denen sind Menschen schlicht und einfach egal, solange sie nicht übermässig stören.

    Doch halt: eines erwarten sie schon von ihren Halterinnen – regelmässiges Futter. Und sie können ziemlich ärgerlich werden, wenn frau ihnen dieses Futter vorenthält, weil sie gerade mit etwas wichtigerem beschäftigt ist; sich „selbst zu verwirklichen“ zum Beispiel.

  6. @ Euroabier

    Ja, die eigenen Männchen kastrieren wir mit dem ganzen Genderquatsch, um dann ausgewachsene Wildtiere ins Revier zu lassen. Eigentlich vorhersehbar, wo das enden wird…

  7. „Weltweit treibt ein Raubtier sein Unwesen, das zum Spaß tötet und nur davon lebt, dass (Gut)Menschen es lieben, schützen und füttern.“
    hmm….

  8. War es nicht der hier gerne zitierte Akif Pirinçci, der mit seinem Buch „Felidae“ Ähnlichkeiten von Katze und Mensch heraufbeschworen hat… 😉

  9. Und genau deshalb darf es keine Menschenrassen geben, man könnte darauf kommen, dass sich in verschiedenen Habitaten verschiedene Verhaltensweisen herausgebildet und -wie bei Katzen- in den Genen verankert haben.

    Man vergleiche beispielsweise die quasi nicht vorhandene Scheue einer Sandkatze mit dem Verhalten einer deutschen Wildkatze, die man wegen ihrer sehr ausgeprägten Scheue nie zu Gesicht bekommt.

  10. Ich frage mich wirklich, ob dem Spiegel die Parallelen, die uns hier sofort vor Augen kommen, auch bekannt waren und ob sie trotzdem oder ungeheurerweise genau deshalb so einen Artikel herausbrachten.

  11. Schwieriger Artikel weil:

    – PI hiermit ins gleiche horn stößt, wie die Rettet-den-Borkenkäfer-Fraktion.

    – Katzen, die ihren Hunger und Spieltrieb durch ihre Halterungsbedingungen befriedigt kriegen, wenig erpicht darauf sind, Vögel zu jagen.

    – Die Anzahl der Hauskatzen in dem extrem dünn besiedelten Neuseeland keine nennenswerte Rolle spielt, sofern die Katzen kastriert werden und damit keine GEfahr des Auswildern besteht.

  12. Und für Landwirte kann man ja eine Ausnahme machen.

    Du weisst aber schon, wie Landwirte so generell mit Mäusefänger umgehen? Katzen sind für diese Leute auch nur „Nutzvieh“, das so lange akzeptiert wird, wie es funktioniert. Krankheit und es wird mit der Schippe draufgekloppt. Kastration bzw. Impfungen kennen diese Mäusejäger auch nicht. Da vermehren sich auch die degeneriertesten und genetisch defektesten Katzen … ups, erinnert mich an was 😀

  13. #9 nicht die mama

    Mit Ihren Äußerungen stören sie den Traum der Europaträumer.
    Und Tierreich mit Menschreich in Verbindung zu bringen geht gar nicht.
    Das bestimmte Religiologien andere Arten verdrängen, wollen sie doch wohl hoffentlich nicht behaupten?
    Innenmister Friederich hat ein Auge auf sie !

  14. Haben hier eigentlich wirklich alle Diskussionsteilnehmer den Artikel kapiert? Oder hab ich da was falsch verstanden???

  15. lieschen m: Ich glaub es geht hier auch nur um die Katzen als Beispiel aus dem Tierreich, wo ein Räuber eindringt und die angestammten Poppulationen bekriegt. Nicht nur durch direktes töten, sondern auch durch das allgemeine verbreiten von Stress und Terror. Das kann man auch auf menschliche Völker übertragen.
    Wo es Gesellschaften gibt die in sich gut und sozial funktionieren, nun kommen aber Eindringlinge die nutzen genau deren Schwächen aus, ernähren sich parasitär von diesen und verbreiten Angst und Schrecken. Sie halten sich einfach nicht an die Regeln, doch die Mehrheitsgesellschaft ist gar nicht gewillt diese abzuwehren, im Gegenteil sie werden auch noch befüttert. Es kommt so und es musste so kommen, denn Gutmenschen gehen davon aus das die Mehrheit „gut“ ist im Sinne von sich naiv unterbuttern und ausnehmen zu lassen.

  16. Dazu passend:

    UNHEIMLICHE EROBERER

    INVASIVE pflanzen und Tiere IN EUROPA

    …Invasionen werden selten begrüßt. Doch diese hatten einen Helfer – den Menschen, der bewusst oder im Zuge globalen Handelns einen entscheidenden Anteil an diesen Entwicklungen hat.

    http://www.badische-zeitung.de/haus-garten-2/wie-der-mensch-die-invasion-vorantreibt–45941360.html

    Invasion (von lateinisch invadere „hineingehen“) bezeichnet:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Invasion

  17. Dieser Artikel ist wieder mal ziemlicher Nonsens …

    Mal sind es die bösen Elstern und Krähenvögel, die die Singvögel-Mörder sind, mal sind es die Katzen …

    so ist die Natur, was soll das?

  18. #3

    Schäfer die Probleme mit Wölfen haben, benutzen seit Jahrtausenden die hier:

    http://img5.imagebanana.com/img/uu1622nb/kangal.jpg

    Es gibt nicht nur Wölfe und Schafe, sondern auch Herdenschutzhunde. Zumindest in der Theorie. Ob sie in der Praxis Verwendung finden, bleibt jedem selbst überlassen.

    Ich schätze, sollten Wölfe tatsächlich derart stark vermehrt wreden, würde man irgendwann wieder mit der Bejagung anfangen.
    So wie es aktuell bei z.B Wildschweinen der Fall ist.

  19. #16 EasyChris (09. Feb 2013 20:57):

    Liebe/r Easy Chris,
    Ihre Herausgeforderung, mein Hobby-biologisches Fachwissen zu präsentieren, nehme ich gerne an. 🙂

    Natürlich habe ich die zugrunde liegende Analogie des Artikels begriffen, aber sie versagt mir eben an zu vielen Stellen.

    Der Raubtierinstinkt ist der Katze angeboren und kann nur umgelenkt und nicht aberzogen werden.
    Das Tierschutzgesetz verpflichtet den „Raubtierhalter“ zu verhindern, dass seine Katze (oder auch Hund) systematisch freilebenden Tieren nachstellt.
    Wenn eine Katze regelmäßig Singvögel jagt oder Vogelnester ausraubt, kann der Halter bestraft werden.

    Weiter stört mich die Diskriminierung von Katzenhaltern (wie anderen Haustierhaltern) als neurotische Menschenhasser.

    Katzen sind bei richtiger Erziehung auch keine egoistischen Primadonnen, sondern durchaus sozial begabt, ihren Halter aufzumuntern, zu trösten und Zuneigung zu zeigen. Es sind sogar Fälle bekannt, wo Katzen Hilfe für ihre in einer Notlage befindlichen Halter herbei geholt haben.
    (Wer sich für die besonderen sozialen Begabungen von Haustieren interessiert, dem empfehle ich das Buch „Der 7. Sinn der Tiere“.)

    Solch biologistische Vergleiche wie in dem obigen Artikel sind nur Wasser auf die Mühlen der PI-Kritiker.

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

  20. Hallo,
    aber es gibt auch ganz andere Gefahren für die Tiere und Vögel, das sind die tausende von Windräder.
    Da hört man von den Grünen Ökos und Bessermensch natürlich nicht von. Bei Juchtenkäfer in Suttgart oder Unken und Kröten bei jeder Gelegenheit die gerade passt ist das freilich anders.
    Diese riesigen Winkraftanlagen erzeugen im Sog ihrer Rotoren einen so großen Unterdruck das den Vögeln und speziell den Fledermäusen zu tausenden die Lungen platzen. Da müssen wir aber durch, Sie müssen die Welt ja retten.

  21. Typischer spiegel-Alarmismus, mit dem ich leider nichts anfangen kann. Und wenn die Katzenbevölkerung zurückginge, drohte bald der Weltuntergang wegen Nager- und Vogel-Überbevölkerung.

    Das ist doch alles Blödsinn. Ich sehe hier auch keine konstruierte Parallele zur Islam-Ausbreitung. Und ein Ruf nach Katzenführerschein, Katzensteuer usw., das spielt doch alles nur dem aufgeblähten Bürokraten-Staat in die Hände. Alles Kuckuckskäse. Ich brauch nicht noch mehr Bevormundung und Besteuerung. Und kann schon jetzt, um 22:05 in Süddeutschland so gut wie keinen Alkohol oder auch nur sonstige Getränke oder Lebensmittel mehr kaufen. Jobs im Tankstellen-Gewerbe brechen weg dank Alkohol-Verbot, dazu Alkohol-Verbot, Glühbirnen-Verbot, bald noch Kleintiersteuer, damit wieder Tausende unnütze Bürokraten-Stellen geschaffen werden und dem Tierhalter noch mal 100 Mücken mehr pro Jahr aus der Tasche gezogen werden. Oje oje, die Katzenplage, da muss man doch was tun! So ein Scheiß!

  22. Diese Fabel beschreibt die Situation recht genau. PI hat’s erkannt, manche Kommentatoren noch nicht.

  23. #21 arminius arndt (09. Feb 2013 21:37)

    so ist die Natur, was soll das?

    So wäre die Natur, wenn nicht darin herumgepfuscht würde.

    1.
    In Neuseeland zum Beispiel sind Katzen eingeschleppt, die einheimischen Tiere haben gegen die Samtpfoten keine geeignete Überlebensstratigie mitbekommen.

    2.
    Das Verhältnis zwischen Opfer- und Räuberpopulation geguliert sich gegenseitig.
    Viele Opfer, viele Beutegreifer.
    Wenig Opfer, wenig Beutegreifer.

    Die Katzenpopulation würde also zurückgehen, wenn die Beutetiere weniger werden, DAS wäre natürlich.

    Die Katzen werden aber von den Haltern aliemtiert, gefüttert, sterben also nicht und die Population bleibt künstlich hoch und dezimiert die „Opfer“ weiterhin über das natürlich-gesunde Mass hinaus.

    Übereinstimmungen mit anderen wesenheiten sind übrigens nicht zufällig. 😉

    Und nein, ich bin auch kein Katzenhasser, im Gegenteil.

    Hier noch was zum Selbstversuch:

    https://www.youtube.com/watch?v=u1aO7l2uB4I

    Die schaut trotz Allem süss dabei aus, die darf das.

    https://www.youtube.com/watch?v=ZB4Ti683keI

    Bei dem Tierchen ist das anders, da ist man auf der Seite der armen Maus, obwohl die Spinne die Maus schneller und schmerzloser tötet als der liebenswürdigere Räuber namens Samtpfote.

    Die Spinne ist nämlich nicht süss.

    Und auch hier sind Übereinstimmungen mit anderen Wesenheiten und „Gutmenschen“ nicht zufällig.
    😈

    Ps: Bevor wieder jemand jammert…nein, die Vids sind nicht zur Belustigung gedacht und wer mit Natur nichts anfangen kann, der schaut sichs nicht an.

  24. Logischer wäre es, mit einem anderen Raubtier anzufangen, nämlich mit dem HUND, das viel mehr als Katzen stört (Diensthunde ausgenommen).
    Katzen greifen zumindest Kinder nicht an.

  25. Denkt in diesem Zusammenhang (mit Neuseland) auch an die Dodos: http://de.wikipedia.org/wiki/Dodo

    Auszug davon: „… 1690 berichtete der Engländer Benjamin Harry zum letzten Mal von einem Dodo auf Mauritius. Hauptgrund für das Aussterben der Art dürften eingeschleppte Ratten sowie eingeführte und verwilderte Haustiere gewesen sein und hier vor allem Schweine und Affen, welche die Gelege der bodenbrütenden Vögel zerstörten, indem sie ihre Eier fraßen. Da der Dodo ursprünglich keine Feinde besaß, verfügte er über kein Flucht- oder Verteidigungsverhalten. Die Zutraulichkeit des Dodo und die Flugunfähigkeit machten ihn für Menschen zu einer leichten Beute. Er war zwar nicht wohlschmeckend, aber geeignet als Frischfleisch für lange Seefahrten. Auch die Eier wurden von Seeleuten in Massen gegessen.
    Weniger als 100 Jahre nach seiner Entdeckung war der Dodo ausgestorben…“

  26. #34 Schüfeli

    Kommt drauf an wie groß sie sind (Diensttiger ausgenommen).

    PS: Ist Ihr Hundehass religiös motiviert… nur so ’ne Frage.

  27. Von Katzen auf sog Gutmenschen zu kommen ist schon eine nobelpreiswürdige Erkenntnis.Hahahaha
    By the way ich habe zwei schwarze Katzenmädchen, die in ihrem Verhalten sehr unterschiedlich sind obwohl von derselben Mutter. Also ich liebe Katzen aber Hunde mag ich auch die sind intelligenter als Katzen die eigentlich ziemlich dämlich sind. Und mit Hunden kann mal viel unternehmen

  28. @#15 Reconquista2010 (09. Feb 2013 20:52)
    Haben hier eigentlich wirklich alle Diskussionsteilnehmer den Artikel kapiert? Oder hab ich da was falsch verstanden???

    Nein, Reconquista, du hast es richtig verstanden. Aber die meisten hier, so scheint es, nicht.
    Der Artikel handelt davon, daß eine eingewanderte Population die einheimische Population unter Umständen in Angst versetzen kann, sie bedrohen kann, sie ängstigen kann, sie sogar verdrängen kann.

    Das darf man aber selbstverständlich nur beim Tier- und Pflanzenreich sagen, aber nicht bei den Menschen!

    Allerdings ist die eingewanderte menschliche islamische Population dabei, die einheimische Population zu verdrängen. Logisch – wenn die einen ziemlich viele Kinder bekommen und die anderen ziemlich wenig, dann werden die mit den ziemlich vielen Kindern auf Dauer die anderen verdrängen. Claudia Roth, Volker Beck, Angela Merkel und vielen anderen ists egal, die haben sowie keine Nachkommen.

  29. #34 Schüfeli (09. Feb 2013 22:26)

    Hunde greifen kleine Kinder nicht an.
    Ganz kleine Kinder „greifen“ schon mal Hunde oder andere Menschen „an“, indem sie sich mit ihren Händchen in den Haaren verkrallen.

    Das ist ganz schön schmerzhaft, wie ich aus Erfahrung bestätigen kann.

    Etwas grössere Kinder können Probleme bekommen, weil ihnen niemand beigebracht hat, wie man mit Tieren richtig umgeht.

    Seltsamerweise wissen aber alle diese Kinder, dass man nicht einfach auf die Strasse laufen darf – und verhalten sich dementsprechend.

    Warum ist das so?

    Autos sind eben „da“ – quasi alternativlos.
    Tiere dagegen „müssen weg“; „haben in Städten nichts zu suchen“.

    Freunde, Freunde: wenn ihr wüsstet, wie viele Tierarten in Städten leben, von deren Existenz ihr noch nicht einmal etwas ahnt…

  30. Zur „Natur“ gehören auch wir Menschen – und der Mensch ist bekanntermaßen das größte und erfolgreichste Raubtier (auch wenn er kein reiner Carnivore ist) der Welt … da sind die Katzen doch recht clever, wenn sie im Windschatten des „Obermonsters“ ihren „Schnitt“ machen …

    obwohl:

    Hauskatzen, die verwildern, werden nicht alt – kein guter Parasitenschutz, wie die einheimische Wildkatze welchen haben, Jäger schießen Katzen sehr gerne und der Straßenverkehr fordert auch seinen Tribut …

    Und dann sorgt der Mensch noch für weitere Verzerrungen zum Nachteil der lieben kleinen Piepmätze, wenn er sie schon in nordischen Breiten nicht mehr selber frisst:

    Elstern (auch Häher) werden, den Umweltschützern sei dank, nicht bis kaum noch bejagt – das ist für die Brutvögel fast noch schlimmer als Katzen. Denn wo die Katze nicht hinkommt, kommt jede Elster noch lange ran …

    also bringt es nichts, sich darüber aufzuregen. Seit es den Menschen gibt, hat er das Ökosystem verschoben, manipuliert, mal bewusst, mal unbewusst und meistens so, dass irgendwer, ob gewollt oder nicht, ins Gras beißt – so sterben eben Arten aus … man fragt sich, wo das Gegengewicht zum Menschen ist, denn normalerweise gleicht sich in der Natur ja alles früher oder später aus – evtl. kommt das ja über die nächste Grippe- Epidemie …

    Dazu der alte Witz:
    Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine:
    „Mir geht es gar nicht gut“
    Sagt der andere: „Was hast Du denn?“
    Der erste: „Ich habe Homo Sapiens“
    Darauf der andere: „Schlimm, hatte ich auch schon, geht aber vorbei …“

    ach ja: Biologistische Vergleiche zum Islam sind nicht gut fürs Ansehen von pi … man könnte die Leute ja auch mit Ratten sehr gut vergleichen und das hatten wir ja schon mal …

  31. Ersetze „Katze“ durch „Mohammedaner“ und „Vogel“ durch „Ureinwohner“, und du siehst klarer…

  32. #38 Stefan Cel Mare (09. Feb 2013 22:42)

    Etwas grössere Kinder können Probleme bekommen, weil ihnen niemand beigebracht hat, wie man mit Tieren richtig umgeht.

    So ist es.

    Dabei handelt sich dann auf Neusprech um ein „interkulturelles Problem“.

    Ein Hund sucht sich seine Freunde eben selbst aus und „sagt“, wenn er in Ruhe gelassen werden will.

    Zum Problem werden blöde Hundehalter, die ihre Tiere vermenschlichen und ihren „sagen“, sie sollen doch bitte, bitte nicht beissen anstatt ihre Tiere an die Leine zu nehmen.

    Das andere Problem sind Eltern, die ihre Kinder nicht richtig mit Tieren vertraut machen.
    Tiere sind kein Spielzeug sondern Individuen mit Abneigungen, Tiere suchen sich aus, wen sie mögen und wer sie angrabbeln darf und -das Wichtigste- Tiere sind nicht nett.

    Interessanterweise ist das mit den „netten Tieren“ gerade unter Gutmenschen weit verbreitet…Eisbären und Hühnchen und so, während Realisten ihren Kindern den Umgang mit unterschiedlichen Tieren erklären und dabei selbstverständlich zwischen gefährlichen, zeitweise gefährlichen und ungefährlichen Tieren unterscheiden.

    Und was lernt man als Mensch aus der Natur?

    Unterscheidung ist Menschenrecht.

    Auswahl seiner Freunde ist Menschenrecht.

    Aggression ist Menschenrecht.

    Territorialität ist Menschenrecht.

  33. Soll ich Ihnen jetzt Links posten, wo ein Tiger einen Menschen tötet??

    Dieser Artikel ist eine Fabel !!!

    Katzen=Moslems !!!

    Guten Morgen

  34. Ein liebes Kätzchen in Ehren kann niemand verwehren,
    doch leider tun sich im BRDell stattdessen
    die Moslems vermehren.

    Im Gegensatz zu unseren Türko-Arabischen Freunden sind Katzen treu, sozial und friedliebend. In Neuseeland ist das Problem ein anderes, da dort die heimischen Tiere nicht auf Jagdtiere vorbereitet sind.

    Und wir sind einfach nicht auf Frauenvergewaltiger, Totschläger und Schädelzertreter aus aller Herren Länder körperlich wie geistig vorbereitet.

  35. „Katzen=Moslems“

    Das habe ich absichtlich mißverstanden. Die Implikationen solch einer Gleichung sind mir persönlich zu krass.

  36. #40 Schüfeli (09. Feb 2013 23:03)

    Zum ersten Fall ein Zitat aus dem Kommentarbereich der Welt von Ronny Silver:

    3 Kinder, 2 Hunde in der WOHNUNG, wahrscheinlich noch einen Hamster Wellensittich etc, da kann man sich ja denken was für „Menschen“ das sind. Schade um das arme kleine Mädchen das solche eine Mutter hatte.

    BILD-Stories sind in solchen Fällen absolut nichts wert.

  37. Zwischenmenschliche Beziehungen sind dann aber doch noch etwas komplexer als die Beziehung zwischen Katze und Vogel.
    Machen wir uns nicht lächerlich.

  38. #45 Ostwestfalen
    „Das habe ich absichtlich mißverstanden. Die Implikationen solch einer Gleichung sind mir persönlich zu krass.“

    —-

    Das ist meine Lesart der Fabel. Ich erhebe mit meiner Interpretation keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

    PS: Ich bin übrigens auch Ostwestfale.

  39. Dieser Beitrag hier ist der größte SCHWACHSINN, den ich seit langem bei PI gesehen habe. Neuseeland hat ein Katzenproblem, weil dumme Gutmenschen zu blind waren, um das Einführen und die Haltung von Katzen in Neuseeland zu reglementieren. Darunter leidet dort nun das Ökosystem.

    Jetzt aber zur einer weltweiten Hexenjagd auf Katzen zu blasen, entbehrt jeglicher Vernunft. In Deutschland gibt es ein Grünenproblem, kein Katzenproblem.

  40. #41 nicht die mama (09. Feb 2013 23:05)

    Tiere sind nicht nett.

    Das kann man wiederum auch nicht verallgemeinern – Faultiere sind nett.

    Das Interessante ist doch die Vielfalt: es gibt emotionale und emotionslose, kluge und stupide, verspielte und humorlose, nette und spinnerte, soziale und asoziale Tierarten. Und in jeder dieser Tierarten wird man wiederum einzelne Tiere finden, die sich entgegen des generellen Schemas verhalten.

    Daher ist die Kategorisierung nach „Gefährlichkeit“ auch immer so eine Sache.
    Könnte ich jetzt am Beispiel des Ameisenbären erläutern.

  41. #43 Carpe Diem

    Dieser Artikel ist eine Fabel !!!

    Katzen=Moslems !!!

    Guten Morgen

    Da muss ich doch als atzenfreund, als jemand, der mit Katzen (und Hunden! ich mache da keinen Unterschied!) aufgewachsen ist, heftigtst protestieren!

    Wann hat das letzte Mal eine Katze einen Terroranschlag geplant?

    Welche Katze will die Demokratie abschaffen und die Scharia einführen?

    Welche Katze stört sich an Schwulen, unverschleierten Frauen, Alkoholgenuss, Würstchen mit Schweinefleisch usw.?

  42. Und was den „Spiegel“-Artikel angeht: Katzen sind „zum Menschen“ gekommen, weil sie vor Tausenden von Jahren im alten pharaonischen Ägypten den Menschen halfen, die Plage von Schädlingen wenigstens zu begrenzen, die die überlebenswichtigen Getreidevorräte der Menschen damals immer wieder bedroht hatten.

    Wie eine richtige Mäuseplage aussehen kann, kann man z.B. hier sehen:

    http://www.youtube.com/watch?v=r3RLmErp43k

    D.h. die Beziehung Mensch-Katze war eine Win-WIn-Beziehung: Die Katzen hatten Fressen im Überfluss und die Menschen einen zuverlässigen Kammerjäger. Deshalb bringen Katzen den Menschen ja immer wieder Mäuse oder Vögel als „Liebesbeweis“, weil sie ursprünglich gerade deshalb gelobt und geliebt wurden – dafür, dass sie den Menschen tote Tiere anschleppten, obwohl sie sie z.T. gar nicht fraßen, denn irgendwann wurden sie vom Menschen bekanntlich derart ins Herz gechlossen, dass er sie fütterte.

    Nun kann man von einer Katze ja wohl nicht verlangen, zwischen „bösen“ Tieren, wie Mäusen und Ratten, die sie töten sollen, und „guten“ Tieren, wie Singvögeln, die sie verschonen sollen, zu unterscheiden.

  43. #54

    Servus Thomas_Paine,

    passt schon. Warum soll ich hier erklären, was eine Fabel ist? Es geht in diesem Artikel doch nicht um Katzen im eigentlichen-, sondern im übertragenen Sinne. Die „Katze“ in diesem Artikel ist doch nur ein Sinnbild für einen „Störenfried“, eine Bedrohung, die auf einen ausgeglichenen Lebensraum trifft. Katze=Islam in unserer Gesellschaft.

    Mit wem schreibe ich hier eigentlich? Wissen Sie nicht, was eine Fabel oder eine Metapher ist?

    Depp, damischer.

  44. Man,man,man @UNLUSTIG:

    Es geht lediglich um die Parallelen:
    Katzen(Islam)..verdrängt Vögel(Einheimische).

    P.I. selber hat doch nix gegen Katzen.Der Artikel wurde halt genommen,weil man damit wunderbar UNSERE Situation in Europa vergleichen kann.
    Und Zwar Islam vs. uns Einheimische.

    Der Unterschied ist: Betrifft es Tiere wird ganz offen über die Folgen gesprochen… betrifft es uns,wird es totgeschwiegen.

  45. Schade, dass so viele PI-Leser diese schöne Parabel nicht verstehen,

    vielleicht wäre die Story von den Migranten aus dem Schwarzen Meer passender, welche via Rhein-Main-Donau-Kanal geflutet, die in Jahrtausenden gewachsene Fauna des Bodensees überfremden mit katastrophalen bzw. genozidalen Folgen … Stichwort: Invasionsbiologie

    http://de.wikipedia.org/wiki/Invasionsbiologie

  46. Zu diesem unsagbar felophoben Artikel des Spiegel muß man zunächst einmal sagen:

    Wer weiß, ob dieser tendenziöse Artikel überhaupt ein Körnchen Wahrheit in sich trägt. Er atmet doch schon den katzenfeindlichen Tenor des Haßes, der Katzen dieser Tage überall entgegenschlägt. Die Datenbasis, auf denen die Vowrüfe erhoben werden, ist schwach. Herumstreundene Hunde, Dingos, Krokodile, Haie und Brückenechsen sind ebenso oft in Verbrechen verwickelt. Der Artikel verschweigt das nur. Cui Bono? – Diese Frage drängt sich auf.

    Vor allem aber: Die Katze gibt es nicht. Vielmehr weiß jeder, der Katzen wirklich kennengelernt hat, daß es eine Vielzahl ganz verschiedener Katzen gibt. Die Unterschiede sind beträchtlich. Man kann nun wirklich nicht alle Katzen über einen Kamm scheren. Die einen liegen mit Vorliebe auf Heizungen herum, während die anderen lieber Mäuse jagen. Wieder andere urinieren mit großer Freue heimlich auf herumliegende Sachen und gucken einen danach unschuldig an.

    Es gibt auch keinen gemeinsamen Text, auf den sich die Katzen beziehen. Jede Katze interpretiert ihren Instinkt völlig anders und neu. Die eine frisst Sheba, während die andere Whiskas bevorzugt. Wer wollte da über die Katze als solche urteilen?

    Ich als Vorsitzender des Zentralrates der Katzen in Australien und der Welt fordere eine Entschuldigung für diese unerträgliche Entgleisung. Stop Catophobia!

    P. S.: Mal ernsthaft zu dem Artikel: Der Vergleich von Katzen und Muslimen ist – vorsitchtig formuliert – wirklich etwas schief.

  47. Zwischen schnurrenden Stubentigern und wildernden Katzen gibt es durchaus relevante Unterschiede.

    Erstere sind mir sehr sympathisch,
    bei zweiteren gilt zu Recht: Feuer frei (ab 200 m von der nächsten menschlichen Behausung entfernt 😉

  48. #59 Xt7ghr3 (10. Feb 2013 01:00)

    P. S.: Mal ernsthaft zu dem Artikel: Der Vergleich von Katzen und Muslimen ist – vorsitchtig formuliert – wirklich etwas schief.

    Die Schiefheit liegt in der Natur einer Parabel oder Fabel oder eines Gleichnis!

  49. #53 Stefan Cel Mare (10. Feb 2013 00:07)

    Ein Ameisenbär ist in etwa so nett wie ein Faultier oder auch eine Galapagos-Schildkröte. Wenn der Anlass dazu sieht, kann er mit sinen Grabkrallen ähnlichen Schaden anrichten wie das Faultier mit seinen Hängeklauen und die Riesenschildkröte beim Zubeissen. 😉

    Aber worauf ich hinauswollte: Tiere sind nicht „nett“ von sich aus, manche Tiere weisen lediglich manchmal ein Verhalten auf, welches wir Menschen als nett beschreiben und empfinden. 😉

  50. #58 unrein (10. Feb 2013 00:57)

    Tja, das Denken in Parabeln kommt offenbar aus der Mode, weil es der Politischen Korrektheit widerspricht.

    Zum Beispiel hat die EU vor einigen Jahren eigens einen Massnahmenkatalog für den „Umgang mit invasiven Arten“ herausgegeben, da die Überfremdung eines Lebensraumes zum Nachteil der Einheimischen nüchtern betrachtet immer ein Problem darstellt.

    Leider sind Menschen keine Tiere, die EU findet nämlich nichts dabei, unseren Lebensraum aktiv zu überfremden.

    Im Gegenteil, das darf man nicht ansprechen, die Überfremdung unseres Lebensraumes zu unserem Schaden ist ein ideologisches religiöses Dogma der Linken.

    Ebenso offensichtlich ist das bei den „Grünen“:

    Ein „Grüner“ findet nichts dabei, Deutschland aktiv zu überfremden.
    Wenn ethnische Deutsche aussterben, interessiert das keinen „Grünen“, im Gegenteil.
    Auch unsere Regierung findet nichts dabei, unseren Geburtenrückgang mit Nachschub aus Ausland „auszugleichen“, damit unser Land weiterhin „Wachstum“ und „Wohlstand“ mittels der gleichgehaltenen Konsumentenpopulation generieren kann, der dann in die EUdSSR umverteilt wird.

    Aber wehe, wenn eine regionale Population Juchtenkäfer durch Baumassnahmen zum Wohl der Allgemeinheit bedroht ist, da geht dann die Randale los.

    Als ob man verschwundene Juchtenkäfer-Populationen nicht durch Importe aus Ausland ersetzen könnte. 😉

    Kein Juchtenkäfer ist illegal. 😉

  51. Die Evolution hat für Neuseeland keine Landraubtiere vorgesehen

    Seit wann denkt die Evolution? Merken Darwinisten eigentlich noch, was für nen Blödsinn sie reden?

  52. #61 unrein (10. Feb 2013 01:35)

    Ich finde den Vergleich auch nur etwas schief. Es ist schon wahr: Die Verdrängung deutscher bzw. auch europäischer Lebensweisen juckt die Linken kein Stück.

    Der Vergleich/Parabel/Was auch immer wird auch deutlich besser, wenn man den Islam mal als die Katzen annimmt. Da wird das ganze nämlich wahr: Der aggressive Islam verbreitet sich, einfach weil er so aggressiv ist und keiner sich traut, sich ihm entgegenzustellen.

  53. #56 Carpe Diem

    Mit wem schreibe ich hier eigentlich? Wissen Sie nicht, was eine Fabel oder eine Metapher ist?

    Schon mal gehört, doch. 😉

    Aber es ist eben eine m.E. missglückte Parabel.

  54. Also wenn man schon so denkt, dass Katzen „Fremde“ sind und Vögel „Einheimische“, wer sind denn dann die Mäuse, die ja auch „einheimisch“ sind?

    Außerdem sind in Australien u.a. die Kaninchen die „Eindringlinge“ (was auch nicht ganz fair ist, schließlich wurden Kaninchen ja von Menschen in Australien eingeführt, ohne, dass sie darum „gebeten“ hätten) – aber wenn Vögel für Katzen die „Einheimischen“ sind, wer sind dann für die Kaninchen in Australien die „Einheimischen“? Die Grashalme, das sie fressen?

    Irgendwie macht das so als Parabel nicht viel Sinn.

    Mehr Sinn würde machen, wenn schon, wenn man über die Verdrängung einer ähnlichen Art durch eine andere spekuliert, etwa die Verdrängung des europäischen roten Eichhörnchen durch das ursprünglich aus Nordamerika stammende Grauhörnchen:

    »Kampf« der Hörnchen – Grauhörnchen verdrängt Eichhörnchen

    http://www.lwf.bayern.de/waldoekologie/naturschutz/aktuell/2009/37203/index.php

  55. Also, – meine (inzwischen 100jährig verstorbene Nachbarin) pflegte täglich Katzen zu füttern.
    Alle Katzen aus dem Regierungsbezirk kamen dazu im Sternmarsch auf ihr Grundstück (manchmal ca. 30 Tiere gleichzeitig) und ließen es sich gut gehen.
    Anschließend kamen bis zu 6 Tiere gleichzeitig auf mein Grundstück zum Partyfeiern und zum Scheißen.
    Der Sand aus der Sandkiste meiner Kinder mußte mehrfach ausgetauscht werden, überall stank es nach Katzenkot und täglich lagen angekaute Vögel und Fische im Garten herum.

    Abhilfe mußte her!

    Sie kam in Form einer Marderfalle (siehe Bild unten).

    Damit hatte ich innerhalb von 4 Wochen 37 Katzen gefangen, die ich im Kofferraum meines Autos etwa 7 km weiter hinter dem Mittellandkanal am Rand eines Dorfes wieder aussetzte.

    Danach war Ruhe! 🙂

    Dem Vorschlag meines Fußballkamerads – er wollte die Katzen für 10 DM/Stück Grillfertig schlachten und mit der Mannschaft beim Bier verzehren – kam ich nicht nach, weil ich nicht so für das Töten von Katzen bin.

    Ebenso wenig wollte ich dem Wunsch eines Jägers in meiner Nachbarschaft befolgen, seinen neuen Jagdhund scharf zu machen, indem die gefangenen Katzen über die Mauer in auf seinen Hof geworfen werden sollten.
    Pfui!

    Schön wäre es aber, wenn die Katzenhalter wenigstens ihre Tiere kastrieren würden!

    http://www.germanscooterforum.de/uploads/monthly_06_2007/post-7086-1180879417.jpg

  56. Ich wollte nur etwas zu der „Studie“ sagen, auf die sich der Spargel beruft (und der wiederum nur zusammengeschrieben hat, was vorher von dpa rausgeblasen wurde): Das ist eine Metastudie, die einfach ausgewertet hat, was es an Literatur zu dem Thema in den USA gibt. Dann hochgerechnet mit – naja, nicht immer treffenden Formeln. Die ganze Studie kostet 30 Euro, hier gibt es aber eine Zusammenfassung, Autoren-Info und ein paar wesentliche Tabellen (bei den Tabellen lange runterrollen, da taucht zunächste eine leere Seite auf):

    http://www.nature.com/ncomms/journal/v4/n1/full/ncomms2380.html

    Sie wurde von Leuten (Scott R. Loss, Tom Will, Peter P. Marra) des Migratory Bird Center, Smithsonian Conservation Biology Institute, National Zoological Park sowie dem U.S. Fish and Wildlife Service, Division of Migratory Birds durchgeführt. Also von Vogelschützern, die immer was finden, wovor Vögel geschützt werden müssen.

    Ändert natürlich nix daran, daß Katzen Vögel jagen, aber etwas mehr Zurückhaltung als in der kompletten Presse (und das haben alle durchgehechelt, ohne sich je die Mühe gemacht zu haben, in die Studie zu gucken) hätte bei den Dschurnaliesten schon sein können. Die wesentlichen Tabellen sind auch kostenlos – und da kriegt man einen Lachkrampf, wenn man die tatsächlichen Studien über von Katzen gejagte Vögel mit den hochgerechnen Zahlen (vor allem Table S3) anguckt.

    Es ist richtig, was hier debattiert wurde – nur hat das mit der Studie nix zu tun. Wie auch der Spargel-Artikel, der ja Grundlage war, nix mit der höchst dünnen Studie zu tun hat. Die auch auch ganz folgerichtig endet: „Nix genaues weiß man aber nicht, wir nehmen an, daß Katzen die größte menschgemachte Bedrohung sind, und es sind daher noch viele weitere Folgestudien nötig“. So fing das übrigens mit der „menschgemachten Klimaerwärmung“ auch an.

    Eine beliebte akademische Übung, um weiter Geld für sein Hobby zu bekommen. In diesem Fall für Vogelschützer. die haben nämlich, gerade für „Migratory Birds“, also Zugvögel, in den USA eine ähnliche Lobby wie hierzulande „Migranten“.

    😉

  57. #22 Fred Jansen

    wer es noch nicht geschnallt hat: Die Katzen stehen für den ISLAM!!!

    Was?
    Mein Kater ist Islamist?

    Im ernst.
    Unser Kater ist 8, freilaufend und der hat schon Mäuse mitgebracht.
    Aber Vögel hat er noch nie gejagt.

    Ich habe den Artikel übrigens genau so gelesen.
    Aber die Sache ist nicht neu, das habe ich schon vor Jahren gelesen und im NG Channel gesehen.

  58. Weil aber das Gesundheitswesen noch weitgehend unideologisch funktioniert[…]

    Einfach mal googeln:

    „Dosierung“ und „Patienten afrikanischer Herkunft“

    Und man bekommt eine ganze Reihe von Medikamenten, die ganze Bevölkerungsgruppen diskriminieren (unterschiedlich behandeln).

    Sofort vom Markt nehmen! Diesen rassistischen Mist!

    Ironie Ende!

  59. OT:
    Vor zwei Tagen ein reißerischer Artikel in der Tageszeitung, Lokalteil: Ein Herr vom Weißen Ring über die furchtbaren Mißhandlungen bis hin zu Folter, denen manche Kinder im heimischen Familienkreise ausgesetzt seien.
    Heute im BR-Sender B5-aktuell ein Bericht über immer mehr Kinder mit frühkindlichen Traumata aus Vernachlässigung, psychischer, sexueller und gewaltsamer Mißhandlung, was sich von einer Generation auf die nächste vererbe bzw. weitergegeben werde…
    Bin ich paranoid oder liegt hier der Verdacht doch nahe, daß mit solchen Berichten den Leuten klargemacht werden soll, daß Kinder in staatliche Krippen gehören, wo sie „gut“ aufgezogen werden?

  60. Den „Katzen“ einfach die unnatürlichen Futterquellen wie Harz4 streichen. Dann bleiben sie weg. 😉

  61. #69 Babieca (10. Feb 2013 08:47)

    Katzen sind tatsächlich eine massive Bedrohung für einheimische Tierarten in vielen touristischen Regionen, etwa den Kanarischen Inseln. Die Logik funktioniert wie folgt: in den Sommermonaten – wenn sich viele Touristen dort aufhalten – werden die Katzen von den Touristen und insbesondere den Touristinnen angefüttert („weil sie ja so süüüss sind“). Daraufhin erhöht sich die Population.

    In den Wintermonaten – wenn die Touristen nicht da sind – muss sich die gestiegene Population ihr Futter woanders suchen und dezimiert die einheimische Kleintierwelt.

  62. #68 Urban der II (10. Feb 2013 06:38)

    Dem Vorschlag meines Fußballkamerads – er wollte die Katzen für 10 DM/Stück Grillfertig schlachten und mit der Mannschaft beim Bier verzehren – kam ich nicht nach, weil ich nicht so für das Töten von Katzen bin.

    Falscher Hase?

    Wie Zeitzeuginnen zu berichten wussten, waren in manchen Regionen Deutschlands Katzen unmittelbar nach dem Krieg faktisch ausgerottet. Da gabs vorher aber häufig „falschen Hasen“ …

  63. #62 nicht die mama (10. Feb 2013 02:30)

    Vorher musst du den Ameisenbär aber wirklich halbtot geschlagen haben.

    Ameisenbären haben in ihrem natürlichen Habitat keinerlei Feinde – in der Tat u.a. gerade wegen ihrer „Killerkralle“ – und kennen daher keine Aggression. Sie gehen zunächst davon aus, dass du mit ihnen spielen wolltest, aber das Spiel etwas zu rustikal betrieben hast.

  64. #73 Stefan Cel Mare (10. Feb 2013 13:26)

    Yep, kein Widerspruch. Eingeschleppte Ziegen haben ja auch auf diversen Inseln recht terminal gewütet. Es ging mir nur darum, erstmals auf die – meiner Meinung nach recht dünne – Studie einzugehen und nicht auf die Assoziationen und die bekannten Hintergründe, die ja – auch ohne die Studie – Allgemeingut sind, wie man an der Diskussion hier sehen kann.

    Genau deshalb fiel diese, von „Nature“ und dem „U.S. Department for Fish and Wildlife“ – früher hieß diese dem Innenministerium unterstellte Behörde übrigens „U.S Department for Fish and Game“ (umbenannt, als „Jagdwild = Game“ ganz doll politisch unkorrekt wurde und „Wildtiere“ viel besser klang) – an die agenturen gegebne Meldung ja so auf. Die wissen schon, welche Studien Medienresoanz erzeugen und welche nicht.

    P.S. Da fällt mir ein: Um verwilderten Katzen Herr zu werden, könnte man sie abschießen. Dann wäre die amerikanische Behörde ganz schnell wieder „Game“. 😉

    P.P.S: So ähnlich lief es in den USA mit den verwilderten Hauspferden („Mustangs“). Die fraßen zwar nicht ausschließlich den Rindern auf dem öffentlichen Land (Public Land) das Gras weg, vermehrten sich aber so üppig, daß sie jede Menge Vegation und Landschaften änderten. War auch wieder nicht recht.

    Die verwilderten Hauspferde wurden unter Naturschutz gestellt; die verwilderten Katzen nicht. Aber gut… dazu könnte ich aus dem vorhandenen Material mindestens eine Diss plagiieren. Aber das verkneife ich mir jetzt. 😉

  65. #75 Stefan Cel Mare (10. Feb 2013 13:30)
    Falscher Hase?
    ——————————–
    Also, – die sollen gegrillt genau so wie Kaninchen aussehen und auch so gut schmecken.
    Man kann sie (wenn Kopf und Pfoten ab sind) trotzdem an den Rippen unterscheiden.
    Katzen haben runde und Kaninchen rechteckige Rippen im Querschnitt.

  66. „Weltweit treibt ein Raubtier sein Unwesen, das zum Spaß tötet und nur davon lebt, dass Menschen es lieben, schützen und füttern.“

    ,

    Das Ganze kann man durchaus als das ablenkungs Manöver der Links ÖKO Umwelt Windkraft Lobby von den Wahren Vogel Mördern interpretieren.
    Ganz sicher sind die Stubentieger für den Tot Tausender von Vögeln und Fledermäusen verantwortlich ganz sicher sogar, mit Grüßen an jeden ÖKO Lobbyist.

    Fukushima des Naturschutzes
    Windräder töten Vögel und Fledermäuse
    und warum die Naturschutzverbände dazu schweigen
    Dr. Friedrich Buer
    Aus der Ferne gesehen drehen sie sich langsam und friedlich. Und die sollen Vögel und
    Fledermäuse töten, Storchen? und Kranichhäcksler sein, wie Vogelfreunde behaupten und
    Vogelkiller?Strom liefern?
    Die

    Siehe http://tinyurl.com/av9kzbg

  67. Es ist doch Unsinn zu behaupten, die Behörden „verdunkelten“ Schwarzafrikaner!

    Die Natur gibt uns zahlreiche Beispiele, wie durch Invasionen neuer Arten andere komplett verschwinden.
    Die Grünen haben hier schon öfters warnend ihre Stimme erhoben. Hört auf die Grünen!

  68. @nicht die mama
    @Stefan Cel Mare

    Hunde und Katzen sind RAUBTIERE, d.h. sie leben grundsätzlich vom Töten der anderen Lebewesen. Deshalb greifen sie regelmäßig die schwächeren Lebewesen an (Katzen – Vögel, Mäuse, Hunde – Kinder, Katzen) – so sind sie von der Natur geschaffen.

    Dass viele Menschen diese Tiere nett finden oder gar vermenschlichen („Hund ist der beste Freund von Menschen“ oder gar „Hunde sind bessere Menschen“) und deshalb die Angriffe nicht wahr haben wollen, ändert an der oben genannten Tatsache nichts.

    Große Raubtiere, die für Menschen gefährlich sein können (wie Hunde), sollen ohne Notwendigkeit nicht gehalten werden.

    Grundsätzlich ist private Tierhaltung in der modernen Stadt TIERQUÄLEREI, weil Tiere in einer unnatürlichen Umgebung aus reinem Spaß gehalten werden.

    #81 dido07 (10. Feb 2013 18:32)
    beängstigend, wie wenige hier den Inhalt begriffen haben.

    Klar, das Ziel der Veröffentlichung ist nicht die Katze an sich.

    Aber Katze / Hund Problematik existiert. Daran wird jedes Mal erinnert, wenn man in einen Kothaufen auf dem Bürgersteig tritt.

  69. Ihr ängstlichen Haustier-Neurotiker geht mir schon sowas von auf den Keks! Der Hund als „großes Raubtier, dass dem Mensch gefährlich sein kann“ – ja fallweise richtig, aber als Verallgemeinerung sowas von panisch und überzeichnet!

    Der Hund war das ALLERERSTE domestizierte Tier und wurde vor mindestens 30000 Jahren, vielleicht auch schon vor über 100000 Jahren domestiziert. Er begleitet den Menschen schon seit Anbeginn der Zivilisation, passt mit seinem Sozialverhalten (Rudeltier) sehr gut zum Menschen, ist sehr lernfähig und wahrscheinlich vielseitiger einsetzbar als alle anderen Nutztiere zusammen.

    Es darf natürlich hinterfragt werden, ob ein Haushund einen tatsächlichen Nutzen hat, aber immerhin werden durch heutige Haushunde nützliche, hochspezialisierte Hunderassen erhalten, die in der Zukunft noch von Nutzen sein können.

    Wer gegen Haustiere ist, der müsste auch gegen den Indiviualverkehr sein, denn der ist ökonomisch auch nicht sinnvoll, verpestet die Umwelt im Gegensatz zu Hundekot nicht nur aus ästhetischen Gesichtspunkten und ist – wenn man die Zahl der Verkehrstoten mit denen der Hundeopfer vergleicht – tatsächlich lebensgefährlich!

  70. #83 blumentopferde (11. Feb 2013 01:50)

    Der Hund war das ALLERERSTE domestizierte Tier

    Nicht ganz. Das war die Höhlenhyäne. Mit Hunden war in der damaligen Tierwelt als Jagdgenosse nämlich nicht viel auszurichten.

    Die Hyäne als „bester Freund des Menschen“ wurde erst zu Ende der Eiszeit in unseren Breitengraden durch den Hund ersetzt; hauptsächlich durch die geänderten Bedingungen. Sprich: statt eines Jagdgenossen brauchte man auf einmal Hütehunde.

    „Hütehyänen“ bringen es irgendwie nicht.

    Dass die Hyäne tatsächlich der beste Freund des Menschen in diesen Zeiten war, ist durch zahlreiche Fundstätten mit Gemeinschaftsgräbern Mensch/Hyäne belegt.
    Etwa durch die Fundstätte Mosbacher Berg in Wiesbaden.

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