Selbst die sonst eher europafreundliche FAZ kann langsam nicht mehr anders, als zu fragen, ob die Deutschen „die Melkkuh der EU“ seien. Denn sind wir doch einmal ehrlich: Freihandel – das einzige, wovon wir Deutschen in der EUdSSR wirklich profitieren – wäre eigentlich auch praktisch zum Nulltarif zu haben. So ist es in Handelsabkommen mit vielen anderen Ländern geregelt, so könnte es auch ganz ohne Eurokratie mit den übrigen Europäern sein. Vor diesem Hintergrund sollte es die vornehmste Tugend der EU sein, deutsche Nettozahlungen (wenn sie denn schon nötig sind) transparent und gerecht zu gestalten. Bei 45 Prozent Netto-Beitragsanteil seit der Wiedervereinigung (wobei wir zusätzlich den Aufbau der Ex-DDR alleine geschultert haben!) ist bei einem BIP-Anteil Deutschlands von 20-25 Prozent an der EU, davon nur zu träumen.

Tatsächlich werden wir hier seit Jahrzehnten von unseren Regierungen jedweder Couleur miserabel vertreten. Schlechte Diplomatie ist ganz offenkundig einer der roten Fäden, die vom Kaiserreich über die Erste Republik und das Dritte Reich, direkt zur zweiten Republik führen.

Wie die FAZ weiter berichtet:

Lange haben die Staats- und Regierungschefs gerungen – und nun, nach einem gescheiterten ersten Anlauf, eine Einigung über den EU-Finanzrahmen 2014 bis 2020 erzielt. Nach dem am Freitag in Brüssel präsentierten Kompromiss soll der Finanzrahmen auf 960 Milliarden Euro begrenzt werden. Rechnet man Schattenhaushalte mit ein, liegt die Obergrenze für die Ausgaben bei einer Billion Euro. […] Auffällig ist, dass in Brüssel zwar wie auf einem Basar über die Ausgabenhöhe gefeilscht wird. Woher das ganze Geld kommen soll, wird aber nur am Rande thematisiert. Das System der Beiträge wurde nicht wesentlich angetastet, es gab nur marginale Änderungen bei den Rabatten für die großen Nettozahler wie Deutschland, Österreich, die Niederlande, Schweden und jetzt neu Dänemark. Den mit Abstand größten Rabatt haben die Briten – seit Margaret Thatcher (“I want my money back“) ihre Handtasche auf den Tisch schlug. Er macht 66 Prozent des Nettobeitrags aus, zuletzt 3,5 Milliarden Euro im Jahr 2011. Die Briten sind damit die EU-Rabattmeister. […] Doch wer darf sich mit dem zweifelhaften Titel „Zahlmeister“ schmücken? Die Politik traut sich nicht, einmal eine längerfristige Bilanz aufzustellen, die alle nationalen Zahlungen, Rabatte und Rückflüsse umfasst. […] Nach einer aktuellen Rechnung des emeritierten Heidelberger VWL-Professors Franz-Ulrich Willeke über den Zeitraum 1991 bis 2011 ist Deutschland sowohl absolut als auch relativ mit Abstand der größte Zahler. In diesen 21 Jahren beliefen sich die angepassten nationalen Beiträge (nach Rabatten) Deutschlands auf 383,6 Milliarden Euro. Aus Brüssel flossen an operativen Ausgaben über die diversen Subventions- und Fördertöpfe sowie Regional- und Strukturfonds rund 213 Milliarden Euro nach Deutschland zurück. Die größten Empfänger der EU-Gelder waren die Peripherie- und heutigen Krisenländer; inzwischen ist Polen mit seinem großen Agrarsektor der Hauptempfänger von EU-Geldern. […] Deutschlands Nettozahlungen belaufen sich seit Beginn der neunziger Jahre auf 170,6 Milliarden Euro – rund 45 Prozent der gesamten Nettobeiträge der zehn Nettozahler in diesem Zeitraum. Dieser Anteil ist deutlich überproportional zur deutschen Wirtschaftsleistung, die im betrachteten Zeitraum zwischen einem Viertel und einem Fünftel des aggregierten Bruttoinlandsprodukts der EU-Mitglieder lag. Zählt man weitere Zahlungen hinzu, etwa Zolleinnahmen und andere Abgaben, die an Brüssel abgeführt werden, lag die Nettobelastung Deutschlands seit der Wiedervereinigung noch deutlich höher: bei über 200 Milliarden Euro. Um zu wissen, wie viel diese Summe heute real wert wäre, hat Willeke die Zahlungen mit der Inflation hochgerechnet. In heutigen Preisen belaufen sich die deutschen Nettobelastungen seit 1991 auf fast 250 Milliarden Euro. […] Schon seit langem, findet Willeke, ist die EU damit eine ganz erhebliche Transfer- und Umverteilungsunion – nicht erst seit im Zuge der „Euro-Rettung“ Hilfspakete in Milliardenhöhe an die Peripherie gereicht werden. In den kommenden Jahren wird der deutsche Nettobeitrag zum EU-Haushalt steigen, weil die Förderung für viele Regionen in den ostdeutschen Bundesländern gekürzt wird und mehr Geld nach Ost- und Südeuropa fließt. […] Hätten alle Nettozahler den gleichen prozentualen Anteil ihres BNE zur Finanzierung der EU-Ausgaben geleistet, nämlich alle 0,2 Prozent jährlich, so hätte Deutschland seit den neunziger Jahren gut 60 Milliarden Euro weniger zahlen müssen. Dies sei die Differenz zwischen den geleisteten und den „angemessenen“ Beiträgen, hat Willeke errechnet. Angesichts solcher Summen sieht er Deutschland nicht nur als Zahlmeister, sondern als „Melkkuh“ der EU.

Der Einschätzung, die Prof. Willeke in der FAZ äußert, ist von PI nichts hinzu zu fügen.

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61 KOMMENTARE

  1. Deutschland – die Melkkuh der EU

    Na hier untertreibt ihr aber! Wir sind die Melkkuh der halben Welt.

  2. Melkkuh.Erzählt das mal den Vaterlandsverrätern im Bundestag – die wären politisch korrekt alle schwer empört(bis auf wenige Ausnahmen)

  3. Man setze pro zwangsverheiratetem Hartz IV-Empfänger oder nichtanerkanntem Asylbewerber Kosten von 700 Euro pro Monat an, dann sind dies 8400 Euro pro Jahr. Nehmen wir mal großzügig nur 1 Million dieser Fälle an, wobei eine Zwangsverheiratete noch 4-5 Hartz IV-KinderInnen gebärt, dann wären wir bei 8.4 Mrd durch die Steuerkartoffel zu finanzierende Euro!

    Da ist kein Platz für Steuersenkungen!

  4. Und das alles zusätzlich zu den Zahlungen von Versailles, die erst 2010 ausgelaufen sind. Aber deshalb wird seitdem ja eilig an der politischen Union gearbeitet, um eine Nachfolgeregelung für Versailles zu schaffen: eine Konstellation, bei der Deutschland weiterhin in einer unmündigen, nicht souveränen Abhängigkeit eingebunden ist und als Zahlmeister fungieren darf.
    Es war eben nicht nur ein Witz oder Wortspiel, als französische Zeitungen schrieben: Maastricht (und damit die EU), das ist Versailles ohne Krieg.
    Aber mit unseren Politikern brauchen wir keinen Krieg und keine Niederlage mehr, um im Desaster zu enden…

  5. Der Sinn der EU ist, Geld von Deutschland nach Frankreich zu transferieren. Das hat bei der Montanunion angefangen, sich über die EWG bis zur heutigen EU fortgesetzt. Unsere Regierungen wissen das, deshalb werden auch die Zahlen nie wirklich statistisch erfasst.

    Dass wir an Frankreich zahlen ist vielleicht sinnvoll um Krieg zu vermeiden, aber warum wir nun auch noch den Rest von Europa füttern sollen, verstehe ich nicht ganz.

  6. #5 Simplicissimus (11. Feb 2013 15:55)

    Wir könnten doch einen Deal anibieten:

    Deutschland zahlt weniger an die EU und verzichtet auf einen Chefposten im Vatikan! 🙂

  7. auf dem foto sehe ich aber ein schwein – keine kuh. deshalb wohl auch weit und breit keine mohammedaner, wie sie sonst immer auf fotos hervorquellen 🙂

  8. Ja, schon reichlich seltsam, warum die Bunte Republik Dhimmistan (die sie am allerwenigsten nötig hätte) so klammerhaft an der EUdSSR festhält? Gerade berichtet die Wirtschaft, daß die Exporte in Nicht-EU-Staaten immer mehr Gewicht einnähmen – während nach EuroZone offenbar nur noch frischgedrucktes Monopoly-Spielgeld „exportiert“ wird. (Kürzlich wunderte ich mich, warum der Bankautomat mir 100 € in 5er-Scheinen ausspuckte? Sind die großen schon auf dem Flugwege nach Zypern?)

    Der halbwegs informierte Bürger kann sich zurechtreimen, auf was auch schon Soze Sarrazin kam: Es geht hier vorranging um den sublimen Versuch, sich (vermeintlich) von „Schuld der Vergangenheit freikaufen“ zu können. Die BRD kann sich gar nicht schnell genug europäisieren (und islamisieren!), um ihre polit. „Unbeflecktheit“ wiederzuerlangen. Viele Grüne interessiert es nicht die Bohne, ob die eigenen Landsleute an Armut, Drogen oder Kriminalität verrecken, aber engagieren sich eifrig in hochwichtigen „Palästinenser-Fanclubs“ (auf die die Palästinenser selber pfeifen).

  9. „Ein Zweifel an Europa darf nicht geschürt werden, auch nicht aus finanziellen Gründen. Aus denen zu allerletzt.“

    Das ist nun mal „Konsens der Demokraten“. Wer hat das oben gesagt? Egal, es hätte von jedem so oder so ähnlich kommen können. Hier war es Genscher. Diesen Tölpeln scheint gar nicht bewußt zu sein, daß sie mit solchen Bemerkungen „ihren europäischen Partnern“ einen Blankoscheck nach dem anderen ausstellen. Vielleicht ist es ihnen doch bewußt, und sie finden es völlig in Ordnung: Opfer des „masopatriotischen Syndroms“ (Sloterdijk).

  10. Die Steuerkartoffel leidet unter einer realen Staatsquote von über 70% (Von den Aufwendungen des Arbeitgebers für die Arbeitsleisstung aus betrachtet).

    Die Steuerkartoffel wird mit immer neuen Gebühren, Abgaben, und Zuzahlungen gequält.

    Die Steuerkartoffel sieht wie ihre Straßen immer Schlechter, die öffentliche Sicherheit immer Schlechter, das TV Programm immer Schlechter, die Zukunftsperspektive im Alter immer Schlechter, und seine Interessen von den Volksver(zer)tretern immer Schlechter gewahrt werden.

    Die Steuerkartoffel sieht den Zorn der Griechen und anderer Südeuropäer auf „Merkels Europa“ – den Dank für unfassbare Summen an Neuschulden.

    Die Steuerkartoffel sieht Menschen aus aller Herren Länder zur besten Arbeitszeit gut gelaunt in den Innenstädten Kaffee trinken und in den Karossen die sich die Steuerkartoffel nicht mehr leisten kann spazieren fahren.

    Die Steuerkartoffel wird, im Alter durch „Pflegeheime“ verarmt, zum Sterben hunderttausendfach nach Osteuropa abgeschoben.

    Und die Steuerkartoffel bleibt bei der nächsten Wahl zuhause, oder wählt eine andere Blockpartei aus der Riege der sozialistischen Arschgeigen im berliner Reichstag.

    Die Steuerkartoffel sollte sich darüber klar werden, das derjenige, der sich nicht wehrt, zerquetscht wird im real existierenden Multikultisozialismus.

    semper PI!

  11. #6 felixhenn

    Exakt, die Montan-Union wurde vom Franzosen Jean Monnet erfunden. Dieser Cognac-Vertreter hat auch schon am Versailler Vertrag mitgewirkt, war bei den Anfängen der UNO dabei, hat die Struktur der EU festgelegt und die Pläne für den Euro erstellt.

    http://www.pi-news.net/2012/08/eudssr-basiert-auf-der-methode-monnet/

    Jean Monnet über die Planung der Montan-Union:

    … Man sollte gar nicht erst versuchen, das deutsche Problem zu regeln, denn aus den gegenwärtigen Gegebenheiten kann es nicht geregelt werden. Man muß diese Gegebenheiten ändern, indem man sie umgestaltet. Man muß eine dynamische Aktion unternehmen, die die deutsche Situation umgestaltet und das Denken der Deutschen orientiert, und nicht nach einer statischen Regelung auf Grund der gegenwärtigen Gegebenheiten suchen.

    Die Wiederaufrichtung Frankreichs wird nicht mehr weitergehen, wenn die Frage der industriellen Produktion Deutschlands und seiner Konkurrenzkapazität nicht schnell eine Regelung findet. Die Grundlage für die Überlegenheit, die die französischen Industriellen traditionsgemäß Deutschland zubilligen, liegt darin, daß es Stahl zu einem Preis produziert, mit dem Frankreich nicht konkurrieren kann. Daraus schließen sie, daß die gesamte französische Produktion darunter leiden muß. Schon verlangt Deutschland, seine Produktion von 11 auf 14 Millionen Tonnen zu erhöhen. Wir werden diese Forderung ablehnen…

    Mit der vorgeschlagenen Lösung verschwindet die Frage der Herrschaft der deutschen Industrie, deren Existenz in Europa eine Furcht verursachen würde, die Grund ständiger Unruhe wäre, schließlich die Vereinigung Europas verhindert und Deutschland erneut in den Abgrund stürzt. Diese Lösung schafft im Gegensatz dazu für die Industrie sowohl in Deutschland als auch in Frankreich Bedingungen gemeinsamer Expansion in der Konkurrenz, wobei jede Form von Beherrschung fortfällt…

    Im gegenwärtigen Zeitpunkt kann Europa nur aus Frankreich geboren werden. Nur Frankreich kann sprechen und handeln. Wenn aber Frankreich jetzt nicht spricht und handelt, was wird dann geschehen?

    …Deutschland wird sich rasch entwickeln, wir können seine Aufrüstung nicht verhindern. Frankreich wird in seinen Malthusianismus von eh und je zurückfallen, und diese Entwicklung wird unweigerlich in seiner Ausschaltung enden…

    Nun haben aber die Franzosen im Laufe dieser Jahre Deutschland und seine Konkurrenz vergessen. Sie glaubten an den Frieden. Plötzlich finden sie Deutschland und den Krieg wieder…

    In dieser Konjunktur ist Frankreich vom Schicksal auserwählt. Wenn es die Initiative ergreift, welche die Furcht beseitigt, die Hoffnung in die Zukunft neu belebt, die Schaffung einer Kraft des Friedens ermöglicht, dann wird es Europa befreit haben. Und in einem derart befreiten Europa wird der Geist der auf französischem Boden geborenen Menschen, die in Freiheit und unter sich ständig bessernden Bedingungen leben, weiterhin einen wichtigen Beitrag leisten.

    http://www.deuframat.de/fr/conflits/guerre-et-reconciliation/allemands-et-francais-de-la-haine-hereditaire-a-lamitie-1945-1963/la-ceca/memorandum-de-monnet.html

  12. Wie aus dem Bundeswahrheitsministerium zu erfahren ist, soll der Begriff „Melkkuh“ demnächst auf die „Liste der verbotenen rechtspopulistischen Hetzwörter“ gesetzt werden, sofern er im Zusammenhang mit Deutschland und Europa verwendet wird. Mit rein landwirtschaftlichem Bezug soll „Melkkuh“ aber weiterhin erlaubt sein.

  13. Denn sind wir doch einmal ehrlich: Freihandel – das einzige, wovon wir Deutschen in der EUdSSR wirklich profitieren – wäre eigentlich auch praktisch zum Nulltarif zu haben.

    Das ist nicht richtig.
    Der wirkliche Grund liegt in der besonderen, auch geographischen Rolle Deutschlands. Es gibt neben Russland kein Land auf der Welt, welches derartig viele Nachbarn hat. Deutschland hat 9 Nachbarstaaten und die die meisten davon waren nicht immer friedlich gesonnen. Merke: Bei diesen 9 Staaten sind traditionellen Kriegsfeinde wie UK oder Russland noch nicht einmal eingerechnet.

    Es gibt schon einen Grund, weshalb Deutschland so vehement versucht, die EU als Friedensgebilde aufrecht zu erhalten. Die Alternative dazu darf man nur nicht so laut veröffentlichen – die Geschichte lehrt sie uns aber dennoch.

  14. @ #17 Religion_ist_ein_Gendefekt

    Ich habe den „Mehr-Islam“-Wagen gar nicht gesehen. Auf welchem Umzug soll das gewesen sein? 😉

  15. Während die Brüsseler Geheimgesellschaft 1.000 Milliarden Euro rauspresst, quatscht das deutsche Staatsfernsehen über Sexismus und Kirche….

  16. Ich sehe die EU genau so kritisch wie alle hier.

    Trotzdem: Wenn es nun einmal dieses System der Beitragszahlungen gibt, dann ist es doch nur folgerichtig, dass nicht jeder und insbesondere nicht die Hauptzahler soviel zurück kriegen können, wie sie einzahlen. Ansonsten könnte man es sich ja gleich sparen. Es ist vielmehr zwangsläufig, dass umverteilt wird. Das ist doch genau der Sinn der Sache.

    Also: Grundsatzkritik an der EU ok, aber isoliert allein an der Einzahlungs-/Rückflussquote hat es nach meiner Meinung keinen Sinn.

  17. #16 schmibrn (11. Feb 2013 16:25)

    UK und Russland sind keineswegs traditionelle Kriegsfeinde Deutschlands. Es gibt nur einen „Erbfeind“.

  18. @ 13 Titanic (11. Feb 2013 16:10)

    Nachdem Tritt-Ihn 2012 bei den Bilderbergern war, hab ich das Gefühl er ist vollends zur seelenlosen Marionette geworden er ist wie Gehirngewaschen. Mit einer vArroganz und Menschenfeinlichkeit die ihresgleichen sucht. Zu viel Skull and Bones geschnüffelt?

    Brüderle meint dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=_d_F1l6D7i0

  19. @ #25 Sir Wilfrid

    Die hier wiedergegebene Kritik von Prof. Willeke nimmt darauf durchaus bezug:

    Hätten alle Nettozahler den gleichen prozentualen Anteil ihres BNE zur Finanzierung der EU-Ausgaben geleistet, nämlich alle 0,2 Prozent jährlich, so hätte Deutschland seit den neunziger Jahren gut 60 Milliarden Euro weniger zahlen müssen.

    Der vierstellige Milliardenbetrag für den Aufbau Ost (DDR) kommt da aber noch oben drauf! Eigentlich hätte Deutschland durch die Wiedervereinigung für 20 Jahre beitragsfrei gestellt werden müssen!

  20. OT:

    11.02.2013 | 17:16 Uhr
    POL-D: Pempelfort – Vorbildliche Zeugin hilft bei Festnahme eines Einbrecher-Quartetts

    Düsseldorf (ots) – Dem vorbildlichen Verhalten einer 86-jährigen Zeugin ist es zu verdanken, dass der Polizei in der vergangenen Nacht eine Gruppe ausländischer Einbrecher ins Netz ging. Noch während das Quartett einen Kiosk an der Schirmer Straße aufbrach, wählte die Seniorin den Notruf und hielt die Einsatzkräfte in der Folge auf dem Laufenden. Die Männer werden morgen dem Haftrichter vorgeführt.

    Um kurz nach 3 Uhr wurde die Zeugin durch einen lauten Knall aufgeschreckt. Geistesgegenwärtig begab sie sich in den Hausflur und konnte von dort aus verdächtige Personen beobachten, die sich offenbar an einem Kiosk zu schaffen machten. Umgehend wählte sie die 110 und berichtete dem Leitstellenbeamten fortlaufend über die „Lageentwicklung“. Nur durch dieses vorbildliche Handeln der 86-Jährigen war es den Beamten möglich, drei Männer noch am Tatort anzutreffen und festzunehmen. Der vierte und vermeintliche Fahrer des Fluchtwagens wurde in einem BMW mit bulgarischem Kennzeichen liegend angetroffen. Auch er wurde festgenommen; der Pkw sichergestellt. Die Männer (22, 25, 33 und 46 Jahre alt) ohne festen Wohnsitz in Deutschland, werden morgen dem Haftrichter vorgeführt.

  21. #16 schmibrn (11. Feb 2013 16:25) … Merke: Bei diesen 9 Staaten sind traditionellen Kriegsfeinde wie UK oder Russland noch nicht einmal eingerechnet. …

    Woraus schließen Sie, dass Russland und UK Deutschlands traditionelle Kriegsfeinde wären?

    Das englische Königshaus hat eine starke Bindung zu Deutschland wie das Russische auch. 1815 haben England und Preußen zusammen Napoleon besiegt nachdem vorher Freiherr von Stein den Russen half, Napoleon zu vertreiben.

    Davor sind mir keine großartigen Kriege zwischen UK und Deutschland bekannt, lasse mich aber gerne belehren. England hielt aber lange Zeit große Teile Frankreich besetzt, Stichwort: Hundertjähriger Krieg. Frankreich hat auch regelmäßig den heutigen Südwesten Deutschlands überfallen um zu Zerstören und zu Rauben.

    Auch mit Russland verbindet uns eine lange Freundschaft, bis 1914 ein paar Idioten, hüben wie drüben, die zerstörten. Und da kommen auch wieder die Türken ins Spiel. Hätte Wilhelm II ein wenig mehr auf Bismarck gehört und sich nicht mit den Türken (Der kranke Mann am Bosporus) eingelassen, wäre wohl Russland im ersten Weltkrieg nicht als Feind aufgetreten.

    Ich sehe das so: 1870 hat Napoleon III Deutschland den Krieg erklärt und verloren. Dass dann auch noch in Versailles das Deutsche Reich gegründet wurde, lies Frankreich gezielt auf eine Revanche hinarbeiten die wir auch im ersten Weltkrieg bekamen. Dass es Frankreich nur um reine Rache ging, kann man auch an den Versailler Verträgen sehen.

    Frankreich ist seit Karl dem Großen der Feind Deutschlands gewesen, aber Russland und UK bestimmt nicht.

  22. @ #25 Sir Wilfrid (11. Feb 2013 16:49)

    Die – gemessen an Dauer und Höhe – nur recht verhalten geäußerte Kritik am Nettozahlerstatus Deutschlands zielt von mancher Seite sicherlich auch darauf, dass überhaupt eine Umverteilung stattfindet, in erster Linie wird aber doch hinterfragt, wieso in all den Jahren kaum ein (Netto-)Nehmer- zum Geberland wurde und wieso die dauerhafte Zahlungsbereitschaft Deutschlands nicht mit mehr Einfluss auf die europäischen Entscheidungsprozesse honoriert wird. Statt dessen wird der – gemessen am deutschen Beitrag – gemäßigte Einfluss von manchem europäischen „Partner“ als dennoch zu groß empfunden….oder gar als diktatorisch (nun also ein Wagen aus Düsseldorf):

    http://bc01.rp-online.de/polopoly_fs/1.3184933.1360572698!/httpImage/964061615.jpg_gen/derivatives/rpo_zoom1024/964061615.jpg

  23. #20 Thorsten M. (11. Feb 2013 16:33)

    Ich habe den “Mehr-Islam”-Wagen gar nicht gesehen. Auf welchem Umzug soll das gewesen sein? 😉

    Ich habe noch nicht viel gesehen, aber auf die diesjährige Bilanz der karnevalistischen Islamkritik bin ich gespannt, bzw. ob sie überhaupt wahrnehmbar stattfindet. Immerhin hat die politische Satire zur alemannischen Winteraustreibung ihre Wurzeln in der französischen Besatzung, als man noch den Mut hatte dem zunächst militärisch überlegenen Feind seine Meinung unverblümt ins Gesicht zu spucken.

  24. ZITAT VON: #21 Biloxi (11. Feb 2013 16:35)

    Was denn nun eigentlich, Schwein, wie auf dem Bild, oder Kuh? Für eine Sau spricht, daß da mehr Ferkel dran säugen können als Kälber an einer Kuh.
    http://www.zds-bonn.de/images/tiere/nezfruchtbarkeitspecht.jpg

    Man muß ja auch an eventuell noch kommende EU-Erweiterungen denken.
    **********************************************
    Wo war denn das rotlackierte Schweinchen mit dem weissen Halbmond??? Es wird sich doch wohl bei dem Trubel nicht verlaufen haben!
    :mrgreen:

  25. Es muss doch eine technisch machbare Möglichkeit geben, die Fakten zur besten Sendezeit in Deutschland über ARD+ZDF zu verbreiten. Es können doch in D nicht ca. 82 Millionen Menschen mit offenen Augen schlafen.

    Messerattacken
    und andere unschöne Dinge auf Deutschlands Straßen…

    …diese Fakten gehören ins Fernsehen.
    Scnell und nachhaltig!

  26. So ist es in Handelsabkommen mit vielen anderen Ländern geregelt, so könnte es auch ganz ohne Eurokratie mit den übrigen Europäern sein.

    ——————————–
    Nicht nur das!
    Deutschlands Export hat in Nicht-EU-Länder in den letzten 20 Jahren deutlich zugenommen und in die EU-Länder gleichzeitig deutlich abgenommen!

    Wenn wir die finanziellen Lasten durch die EU mit der Euro-Rettung etc. und vor allem die Lasten für zugewanderte Zigeuner und Islamisten nicht hätten, erginge es uns blendend.
    Wir könnten die Steuerzahler schätzungsweise mindestens um 120 Milliarden €/Jahr entlasten!
    Und wir hätte weniger Mord, Totschlag und andere Kriminalität in Deutschland!

  27. Ich habe noch nicht viel gesehen, aber auf die diesjährige Bilanz der karnevalistischen Islamkritik bin ich gespannt, bzw. ob sie überhaupt wahrnehmbar stattfindet.

    In den zurückliegenden Jahren nahm meist mindestens ein Motivwagen von Jacques Tilly im Düsseldorfer Karnevalszug in irgendeiner Weise Personen oder Handlungen, die dem Islam zuzurechnen sind, ‚auf die Schippe‘. Auch Auswüchse der politischen Korrektheit wurden von ihm thematisiert. In diesem Jahr scheint derartiges aber nicht zu sehen gewesen zu sein – schade…

  28. #5 Eurabier (11. Feb 2013 15:51)
    Man setze pro zwangsverheiratetem Hartz IV-Empfänger oder nichtanerkanntem Asylbewerber Kosten von 700 Euro pro Monat an, dann sind dies 8400 Euro pro Jahr. Nehmen wir mal großzügig nur 1 Million dieser Fälle an, wobei eine Zwangsverheiratete noch 4-5 Hartz IV-KinderInnen gebärt, dann wären wir bei 8.4 Mrd durch die Steuerkartoffel zu finanzierende Euro!
    ————————————
    Statt 700 €/Kopf/Jahr sind zusammen mit allen Nebenkosten wahrscheinlich eher 1000 €/Kopf/Jahr anzusetzen.
    Fakt ist auch, dass wir ca. 5 Millionen Ausländer/MihiGrus in Deutschland durchfüttern!

    Dann lautet die Rechnung:

    12.000 €/Kopf/Jahr Sozialtransfers
    x
    5.000.000 Ausländer/MihiGrus als Sozialfälle
    ____________________________________________
    =
    60.000.000.000 €/Jahr für Ausländer/MihiGrus
    =============================================

  29. #39 Irgendwer (11. Feb 2013 17:47)
    In diesem Jahr scheint derartiges aber nicht zu sehen gewesen zu sein – schade…
    ———————————
    Ich denke, dass die Zuschüsse für Jacques Tilly gestrichen wurden!

  30. #26 Stefan Cel Mare
    #33 felixhenn

    Ich gebe Ihnen Recht, der begriff „traditionell“ in Bezug auf UK und Russland ist unangebracht. Das war überzogen.

  31. #39 Jan van Werth (11. Feb 2013 17:43)

    Diese Fakten sind oft im Fernsehen, nur werden sie geschönt dargestellt, mit neutralem Täter. Wer dann nicht zwischen den Zeilen lesen kann, denkt es sind deutsche Täter.

  32. #7 felixhenn

    Dass wir an Frankreich zahlen ist vielleicht sinnvoll um Krieg zu vermeiden

    Das ist aber nicht ernst gemeint, oder?

  33. Was ich richtig daneben finde, ist, dass diejenigen, die am meisten kassieren, sich dann noch darüber beschweren, wenn die, die am meisten einzahlen, dann irgendwann sagen so jetzt reicht es wir müssen einmal den Haushalt in Ordnung bringen. Da geht so einiges schief und es wundert mich doch ernsthaft, dass jetzt so getan wird, als wären Merkel und Cameron die Sieger des Haushaltsstreits. Die Sieger sind und bleiben diejenigen, deren nicht mehr überlebensfähige Agrarwirtschaft weiterhin durch gigantische Subventionen gestützt werden. Wenn wir unseren Subventionsanteil nicht mehr zahlen sondern ihn ausschließlich an unsere wenigen eigenen bedürftigen landwirtschaftlichen Betriebe ausschütten würden, ginge halb Europa pleite. Statt das mal zu würdigen darf sich Frau Merkel dann auch noch als „Nazi“ betiteln lassen. Wird höchste Zeit, dass man, wenn man sich schon so dermaßen ausnutzen lässt, wenigstens den längst fälligen Respekt für sich und seine Leistung offensiv einfordert und ansonsten alle Zahlungen sofort einstellt.

  34. Auf dem Bild ist natürlich Merkel zu sehen. Deshalb steht da unten ja auch Ferkel.

    Und daß sie das Steuergeld der Deutschen bedenkenlos verschleudert, nur damit der fixe europäische Traum weitergeht, ist ja allen bekannt.

    Ausgedacht hat sich das Spielchen Helmut Kohl, das „Mädchen“ führt es beflissen fort.

  35. #24 Sledge

    Der letzte Versuch der Melkkuh Deutschland sich gegen das Ausbluten zu wehren, wurde ja von der Weltgemeinschaft mit herben Züchtigungen beantwortet.

    Woher hast du denn dein Geschichtsbild?

    #25 Sir Wilfried

    Trotzdem: Wenn es nun einmal dieses System der Beitragszahlungen gibt, dann ist es doch nur folgerichtig, dass nicht jeder und insbesondere nicht die Hauptzahler soviel zurück kriegen können…

    Welches ‚System‘? Es geht schlicht und ergreifend darum, nicht die südeuropäischen Ausgabenorgien zu unterstützen, sondern einen Beitrag zur deren wirtschaftlichen Gesundung zu leisten. Alles andere endet über kurz oder lang in einem wirtschaftlichen Fiasko für alle.

  36. und nun zur Kehrseite. Die Eingeborenen Bananistans
    machen im Herbst ihr Kreuzchen mehrheitlich woanders. Das politische Personal wird ausgewechselt. Die Zahlungen an das EUDSSR Politbüro und die EU Schranzen werden eingestellt.
    Dann ist der Spuk sofort vorbei. Die Oberspitzbuben leben wohl noch lange gut aus den gebunkerten Umschlägen, doch für ihre Handlanger gibt es weder fettes Gehalt noch fette Pensionen.
    Und für die rotzgrüne Deutschland verrecke Fraktion beginnen auch lausige Zeiten.

  37. #16 schmibrn

    (…)

    Es gibt schon einen Grund, weshalb Deutschland so vehement versucht, die EU als Friedensgebilde aufrecht zu erhalten. Die Alternative dazu darf man nur nicht so laut veröffentlichen – die Geschichte lehrt sie uns aber dennoch.

    Also, das möchte ich jetzt gerne mal wissen: Was würde denn Ihrer Meinung nach ohne EU mit Deutschland passieren?
    Seien Sie doch mal „laut“!

    Die unmittelbaren Nachbarn Deutschlands, die abgesehen von Österreich und der Schweiz, übrigens alle auch gemeinsam mit Deutschland in der NATO sind, könnten, wenn es die EU nicht gäbe, Deutschland militärisch angreifen Oder gar umgekehrt? Oder was?

    Das ist doch alles dummer Propagandakäse!

  38. Tatsächlich werden wir hier seit Jahrzehnten von unseren Regierungen jedweder Couleur miserabel vertreten.

    wen ein Schaf sich inmitten eines Wolfsrudels bewegt, wird es gefressen werden. Für die Schafe inmitten eines Wolfsrudels darf man sich beim sich bei der sich heute ‚Die Grünen‘ nennenden Nazibrut des vormaligen KBW ‚bedanken.

  39. # 49 HKS

    Es ist bereits für alle Beteiligten in einem wirtschaftlichen Fiasko ausgegangen – die Rechnung wird uns noch in diesem Jahr vorgelegt!

  40. Es würde mich mal interessieren,ob alle die,die sich hier beschweren auch etwas anderes als die Blockparteien gewählt haben???? Ich bin sicher nicht!! Und genauso wie in Niedersachsen wird es
    hier in NRW passieren….und alles regt sich dann hier auf, obwohl definitiv anderes wie DF
    oder Pro usw zur auswahl steht..aber die sind ja nicht wählbar..so sind jedenfalls viele der Meinung.Also weiter lächeln und bezahlen..helau
    und alaaf………

  41. #54 Heidevolk
    Dann erklären Sie mir mal, welche herben Züchtigungen gemeint sind, die als Reaktion auf deutsche Gegenwehr gegen das ‚Ausbluten‘ angewendet wurden! Zumindest mir sind keine bekannt!

  42. #53 weizengelb
    Ja, ich weiß. Das ist nur noch nicht offiziell und vor allem noch nicht überall bekannt. Hinzu kommen ja auch noch die Target-2-Salden (Forderungen der Bundesbank an die EZB) in derzeitiger Höhe von etwa 600 (!) Mrd EUR!
    Wie war das noch? Deutschland profitiert vom Euro? Selten so gelacht!

  43. Kleine Korrektur: Es handelt sich nicht um Deutschland, das den ganzen Kackhaufen EUDSSR finanziell am Laufen hält, sondern um die deutschfeindliche BRD-GmbH.

  44. # 58 HKS

    Richtig, dazu kommt, dass bereits eine Zinssteigerung von nur 1 % beinahe alle überschuldeten EU-Volkswirtschaften vor finanzwirtschaftlich unlösbare Aufgaben stellen wird!

  45. Schau an, im Speckgürtel sieht man anscheinend langsam, aber sicher auch seine Felle davonschwimmen. 😀

    ———————

    #7 felixhenn (11. Feb 2013 15:56)

    Der Sinn der EU ist, Geld von Deutschland nach Frankreich zu transferieren.(…
    …)
    Dass wir an Frankreich zahlen ist vielleicht sinnvoll um Krieg zu vermeiden, aber warum wir nun auch noch den Rest von Europa füttern sollen, verstehe ich nicht ganz.

    Tja, nur käme niemand auf die Idee, den Pizzeria-Wirt als Bösen hinzustellen, wenn er der Mafia das Schutzgeld verweigert und die Mafia ihm daraufhin das Wirtshaus zerschlägt und dem Wirt den Totschläger über die Rübe zieht.

    Die Mafia ist die Mafia, unsere Schutzgeldeintreiber hingegen sind „Freunde“.

    Irgendetwas stimmt hier in „Europa“ nicht. 😉

  46. #7 felixhenn

    (…)

    Dass wir an Frankreich zahlen ist vielleicht sinnvoll um Krieg zu vermeiden, aber warum wir nun auch noch den Rest von Europa füttern sollen, verstehe ich nicht ganz.

    Soll das heißen, dass wenn Deutschland seine Zahlungen an Frankreich einstellen würde, Frankreich dann Deutschland militärisch angreifen würde, oder wie?

    Glauben Sie das ernsthaft?

  47. Wir dürften uns einfach nicht melken lassen. Aber weil wir nicht wissen, was man tun soll, lassen wir es zu. Das heißt die gewählten Volks-„zertreter“. Und schwupp diwupp geht das Geld nach Griechenland, wo es gepflegt versickert. Es ist eines der korruptesten und verlogensten Länder Europa. Deren Beamtenapperat ist aufgebläht und ineffizient – aber das wisst ihr ja.

    In der Tagesschau wurde kurz über den Karneval berichtet. Natürlich wurden keine Islamkritischen oder Meinungsfreiheit zu Grabetragenden Motive gezeigt. Mal ne Frage an Kölner – gabs auch solche Wagenmotive ?

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