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Die Mauer in den Köpfen der Islamverherrlicher

Stefanie SchöneAm 5. Februar bescherte uns die Augsburger Allgemeine den Artikel zum Vortrag des sogenannten Vorurteilsforschers Wolfgang Benz in Augsburg, der Autor des von der Kritik wegen Unsachlichkeit und persönlicher Diffamierung verrissenen Werkes „Die Feinde aus dem Morgenland: Wie die Angst vor den Muslimen unsere Demokratie gefährdet“ ist. Die PI-Gruppe Augsburg war bei diesem Vortrag anwesend und hat bereits am 4. Februar darüber berichtet.

Die freie Journalistin, Ex-Sozialarbeiterin, Ex-PR-Redakteurin und Diplom-Orientalistin Stefanie Schöne, hat uns mit ihrem Artikel „Mauer in den Köpfen“ wieder einmal gezeigt, dass es bei der heutigen linksdominierten Journaille nicht um die sachliche, distanziert kritische Information des Lesers, sondern rein um Diffamierung und um die Hetze gegen Verweigerer des politischen „Gutdenks“ und „Gutsprechs“ geht, wie Focus Money vor kurzem schon treffend festgestellt hat.

Da wir ja noch in einem mehr oder weniger freien Land leben, kann man zu Blogs wie PI durchaus seine eigene Meinung haben und diese auch kundtun, wie es selbstverständlich auch einer Frau Schöne zusteht. Allerdings sollte sie bzw. die Augsburger Allgemeine bedenken, dass der Ehrgeiz der PI-Gruppe Augsburg durch folgende unübersehbare Widersprüche in punkto öffentlicher Meinungsformung durch Medien wie der Augsburger Allgemeinen und der Realität genährt wird.

Da wäre zum Beispiel die Beschwichtigung der Leser, was die „Friedfertigkeit“ der Augsburger Salafisten angeht. Und die Realität.

Oder die Hofberichterstattung über den Augsburger VIKZ-Imam Özkan Karagülle. Und die Realität.

Oder der Jubelartikel über die Fotoausstellung eines äußerst obskuren türkischen Dachverbands im Augsburger Rathaus zum Jubiläum des Anwerbeabkommens mit der Türkei. Und die Realität.

Dazu nochmals aus Frau Schönes Artikel zitiert:

[…] Die Feindseligkeit ist keine Reaktion auf ein konkretes Verhalten, sie speist sich aus Mauern in den Köpfen. Daher könne das „Wohlverhalten“ diskriminierter Minderheiten auch kaum etwas an ihrer Situation verbessern. Ziel der Vorurteilsforschung sei es, zu verstehen, mit welchen Mechanismen Minderheiten von Mehrheiten ausgegrenzt werden. „Alle Aufarbeitung der NS-Zeit ist nichts wert, wenn nach der jüdischen jetzt die muslimische Gefahr und Unterwanderung behauptet und beschworen wird“, mahnte der Wissenschaftler. […]

Also verehrte Frau Schöne bzw. liebe Redaktion der Augsburger Allgemeinen: Falls Sie PI-Augsburg wirklich mal ein Schnippchen schlagen möchten, dann berichten sie doch bitte mal wirklich kritisch über die multikulturelle Realität in dieser Stadt bzw. machen Sie sich die Mühe und investieren sie ein paar Minuten für Recherche, wie es für Journallisten an sich die Regel sein sollte.

Wie anhand des Beispiels der „friedfertigen Salafisten“ in Augsburg zu sehen ist, kann das wirklich zu erstaunlichen Resultaten führen.
Wenn Sie das vollziehen würden, verehrte Redaktion der Augsburger Allgemeinen, dann bliebe für PI-Augsburg kein Betätigungsfeld mehr übrig und wir müssten uns auflösen.

» Hinweise bitte an: online-redaktion@augsburger-allgemeine.de