Donnerstag, 14. Februar 2013 Happy Valentines Day! Aber leider ist es keine lieb lächelnde Amerikanerin, die mich mit Blumen, „candy“ (Süßigkeiten) oder gar anderem weckt, sondern die mexikanische Putzfrau, die mich – wie jeden Donnerstag – in gewohnt rustikaler Manier am späten Vormittag aus dem Bett wirft, um selbiges zu machen. Danach ist mein Appartement wieder sauber und ordentlich, nur das Geschirr muss ich selber spülen.

(Von Peter H., z.Zt. Illinois)

Da ich dank Dons Hilfe inzwischen eine voll eingerichtete Küche und eine Gefriertruhe voller „TV-Meals“ habe, könnte ich meine Mahlzeiten theoretisch auch daheim zu mir nehmen und so den einen oder anderen Dollar sparen. Aber es macht mir einfach keinen Spaß, mein Abendbrot alleine zu mir zu nehmen, also findet man mich auch weiterhin bei „Denny’s“, in meinem Lieblings-Pub oder wo auch immer – nur eben nie zuhause.

Zu den neuen Gesichtern bei „Denny’s“ gehört Aaron, der mir erst auffällt, als er mich auffordert, ich möge meine Bestellung doch in Deutsch aufgeben – sein Vater hätte ihm einige Brocken Deutsch beigebracht. Wir kommen ins Gespräch, als sich herausstellt, dass er auch noch Hebräisch spricht, werde ich endgültig neugierig und siehe da: Aaron entpuppt sich als „Black Hebrew“ mit College-Abschluss, der in der Navy gedient, lange Zeit für „Merrill Lynch“ gearbeitet hat und seit der Finanzkrise Amerikanern Burger, Coke und „Sundaes“ (Eisbecher) serviert. Nicht ungewöhnlich in einem Land, in dem Karrieren selten stromlinienförmig verlaufen, sondern zumeist einem „up and down“ gleichen. Wir debattieren über jüdische Glaubensfragen, aber ohne die Blicke, die man in Deutschland automatisch erntet, wenn sich jemand öffentlich als Jude zu erkennen gibt, über Bibel und Tora, Koran und Sunna, Salafisten, Muslim-Brüder, die Ereignisse von Benghasi und natürlich über amerikanische und israelische Politik. Kurz: über Gott und die Welt. Als ich nach über drei Stunden entzückt heimgehe, wird mir zum wiederholten Male bewusst, dass man in diesem Land ganz wunderbare Debatten auf hohem intellektuellen Niveau führen kann – aber man sollte sich besser nie darüber wundern, an welchen Orten man seine Gesprächspartner trifft!

Freitag, 15. Januar 2013

Mir fehlt der Schnee! Die letzte Woche war kalt, es gab den üblichen, unangenehmen Wind, der zu jeder Jahreszeit überall in der Nähe des Michigan-Sees unvermeidlich ist – nur eben keinen Schnee. Aber wenigstens kann mir Dawn, die frechste Kellnerin bei „Denny’s“, nicht länger vorwerfen, wieviel Schnee ich aus Deutschland mitgebracht hätte!

Im Fernsehen wird live gezeigt, wie Barack H. Obama in Chicago aus der „Air Force One“ steigt, um über „gun control“ zu reden. Welcome to Chicago, Mr. President – dazu sind Sie hier am genau richtigen Ort! Denn alleine der Januar war mit 43 Schusswaffen-Toten der blutigste Monat in der Geschichte dieser Stadt seit mehr als einem Jahrzehnt. Einer Stadt, die eines der restriktivsten Waffen-Gesetze des ganzen Landes hat. Und warum noch schärfere Waffen-Gesetze etwas daran ändern sollen, dass ständig Menschen mit illegalen Waffen über den Haufen geschossen werden, begreift hier niemand.

Am Rande erwähnt: Chicago ist eine Stadt voller Kultur, die viele Museen, mehrere Zoos, ein Symphonie-Orchester, landesweit bekannte „comedy clubs“ und ganz hervorragende, wenn auch nicht immer preiswerte Restaurants zu bieten hat. Entlang des „Chicago Rivers“ und am Michigan-See kann man ganz wunderbare Spaziergänge machen, Cineasten sollten sich Original-Schauplätze der „Blues Brothers“ nicht entgehen lassen, z.B. den „Lower Wacker Drive“, an dem einige der Schluss-Szenen gedreht wurden. Dass immer nur die Gewalt in der „South Side“, Obamas früherer Nachbarschaft, das Image Chicagos bestimmt, ist traurig, verfälscht die Realität und wird dieser Stadt nicht gerecht.

„What’s up, german bastard?“

Gelegentlich sorgt es mich, dass ich eher selten als „dumbass“ oder mit vergleichbarem Vokabular angeredet werde. Anreden, mit denen sich Einheimische ihrer gegenseitigen Sympathie versichern. Dafür hat sich in meinem Fall die Anrede „german bastard“ eingebürgert – hat auch was! Und wenn ich grinsend gefragt werde, ob es denn wirklich stimme, dass wir Deutschen uns das „Sieg Heil“ wieder abgewöhnt hätten, dann gebe ich Antworten wie „Yep, but just ‚cause you f***** americans won the war and ordered us to stop it!“ – Antworten, die dann mit lautem Lachen und/oder einem kräftigen Schlag auf meine Schulter quittiert werden. Amerikaner sind rauh, aber herzlich. Wer übersensibel ist, wer alles ernst nimmt und nicht versteht, dass ständige Frotzeleien Ausdruck von Zuneigung sind, der findet sich hier nicht zurecht.

Ähnliches gilt für die Lästereien, mit denen die „Bears“- und „Packers“-Fans in meinem Lieblings-Pub auch heute, wie immer nach dem fünften Drink aufwärts, übereinander herziehen. Um das kurz zu erklären: Die meisten hier sind Fans der „Chicago Bears“ – aber nicht alle. Etwas weiter nördlich liegt Wisconsin, darin Green Bay, die Heimstätte der „Green Bay Packers“. Nach deutschen Maßstäben mögen Chicago und Green Bay ungefähr ein halbes Land voneinander entfernt sein, nach amerikanischen Relationen sind es Nachbarstädte und die beiden Football-Teams somit Lokalrivalen. Wer sich also das Verhältnis zwischen „Bears“- und „Packers“-Fans so vorstellt, wie zwischen BVB- und Schalke-Fans, der liegt genau richtig!

Und by the way, da wir gerade beim Thema Witzeleien sind: Mich wundert immer, dass Deutsche die „Simpsons“ als Satire auf den „american way of life“ verstehen. In Wahrheit nämlich witzeln Amerikaner am liebsten über all das, was ihnen lieb und heilig ist. Kurz: Die „Simpsons“ sind nichts anderes als eine Liebeserklärung der Amerikaner an sich selber! Und wenn in der Episode, in der Bart verfettet und in ein Abmagerungs-Lager geschickt wird, ein deutscher Tourist gezeigt wird, der Marge von oben herab über metrisches System und gesetzliche Krankenversicherung belehrt, so ist das ein „Wink mit dem Zaunpfahl“, der den Deutschen sagen soll, dass man von ihren Belehrungen genervt ist, sie aber eigentlich trotzdem mag.

Samstag, 16. Januar 2013

Dons Band hat auch an diesem Wochenende keinen Auftritt, ob er nächste Woche für Johnny Rogers Schlagzeug spielen wird, steht immer noch nicht fest. Während wir uns DVDs angucken, erzählt er mir von einem „war museum“ in der Nähe, das wir uns angucken sollten. Mir gelüstet mehr danach, dass wir endlich mal das Hofbräuhaus in Chicago besuchen, aber beim Stichwort Museum fällt mir sofort das direkt am Michigan-See gelegene Chicagoer „Museum of Science and Industry“ ein, das wir im letzten Jahr zusammen besucht haben. Ein teurer Besuch, der jeden von uns alles in allem locker 50 Dollar gekostet hat, der aber selbst einen Museums-Muffel wie mich begeistert hat!

In diesem Museum gibt es nicht nur eine in den 1960er-Jahren gebaute Boeing 727-100, eine Junkers-87 „Stuka“, berühmte Lokomotiven der US-Eisenbahngeschichte und vieles mehr zu bewundern – die eigentliche Attraktion ist das „german submarine“ U-505! Und diese Geschichte muss man einfach erzählen: Am 4. Juni 1944, auf der achten Feindfahrt, wurde das von Oberleutnant zur See Harald Lange befehligte U-505 vor der Küste Westafrikas von einem amerikanischen U-Boot-Jagdverband beschossen und geentert. Es war das einzige Mal, dass im 2. Weltkrieg ein deutsches U-Boot erfolgreich von der US-Navy aufgebracht und in einen Hafen abgeschleppt werden konnte. Wochen später wurde es an die US-Marinebasis in Bermuda übergeben, Jahre später brachte man es durch den Golf von Mexiko, den Mississippi und einen seiner Nebenflüsse nach Chicago, wo es direkt neben dem Museum aus dem „Lake Michigan“ gehoben wurde und seit 1954 besichtigt werden kann.

Nachdem Don und ich im März 2012 nur wegen U-505 die nicht gerade kurze Fahrt nach Chicago auf uns genommen hatten, waren wir von den Preisen schwer genervt: bereits das Parkhaus kostete uns 18 Dollar, der Eintritt 15 Dollar/Person, für ein simples Erinnerungsfoto vor U-505 mussten wir 20 Dollar bezahlen! Trotzdem würde ich jedem, der nach Chicago kommt, einen Besuch in diesem Museum empfehlen. Und daran, dass die „on-board-tour“ weitere acht Dollar kostet, sollte man sich nicht weiter stören: Die fachkundige Führung durch U-505 ist ein Erlebnis, das man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen sollte!

Nach der Führung fielen mir gerahmte Fotos an der Wand des Museums auf, Fotos der US-Besatzung, die U-505 geentert hat, aber auch Fotos der deutschen Besatzung bei ihrer Wiedersehens-Feier Anfang der 1980er-Jahre. Eine Form der Geschichtspflege, wie sie in Deutschland undenkbar wäre. Zu der übrigens auch gehört, dass sich der amerikanische und der deutsche Kapitän Jahre nach Kriegsende in Chicago getroffen und kennengelernt haben. Was natürlich an die Schluss-Szene des U-Boot-Filmes „The Enemy Below“ (deutscher Titel: „Duell im Atlantik“) mit Curd Jürgens und Robert Mitchum erinnert – nur hat dieses Treffen tatsächlich stattgefunden.

Amerikaner mögen deutsche Soldaten

Egal, ob es sich um deutsche U-Boot-Besatzungen aus dem 2. Weltkrieg oder um Soldaten der Bundeswehr handelt: Die negative Einstellung gegenüber deutschen Soldaten, die bei uns leider weit verbreitet ist, ist Amerikanern gänzlich fremd und unverständlich. Das wurde mir 2005 zum ersten Mal bewusst, als ich von Illinois aus zu einem Kurz-Trip nach Texas aufgebrochen bin, wo ich eine deutsche Gemeinde in El Paso, direkt an der Grenze zu Mexiko, besucht habe. Diese deutsche Gemeinde ist untrennbar mit einer Einheit der Bundesluftwaffe verbunden, die in Fort Bliss seit den 1960er-Jahren US-Soldaten in Raketentechnik ausbildet. Etwas, worauf man in Deutschland eigentlich stolz sein könnte – in Wahrheit jedoch ist es in Deutschland kaum bekannt.

Die in El Paso stationierten Soldaten der Luftwaffe habe ich als sympathische Männer kennengelernt, die mir tagsüber Fort Bliss und die Umgebung gezeigt haben, abends hatten wir in einem deutschen Lokal zusammen mit US-Soldaten unseren Spaß – natürlich bei deutschem Bier! Aber weil 2005 das politische Klima zwischen Deutschland und den USA dank eines Kanzlers namens Schröder schwer gestört war, habe ich einen der Soldaten gefragt, ob das Verhältnis mit den amerikanischen Kameraden und Nachbarn dadurch beschädigt worden sei? Seine Antwort war: nein, davon sei im täglichen Zusammenleben nichts zu spüren – das sei genauso gut wie immer. Aber ich werde nie vergessen, wie er dann sagte: „Wir sind froh, hier zu sein. In Deutschland werden wir und unsere Familien als ‚Mörder‘ beschimpft und manchmal auch angespuckt. Hier werden wir überall, wo wir hinkommen, freundlich und respektvoll behandelt.“ Natürlich habe ich dort auch den einen oder anderen Soldaten getroffen, der lieber in der Heimat stationiert gewesen wäre – trotzdem hat es mich sehr traurig gestimmt, so etwas aus dem Munde eines in Texas stationierten deutschen Soldaten vernehmen zu müssen.

Sonntag, 17. Januar 2013

Abends probiere ich eine der tiefgefrorenen Mahlzeiten aus, die mir Don empfohlen hat: einen „Pot Pie“, der – wie der Name schon sagt – wie ein Kuchen aussieht, dessen Teigmantel aber mit Gemüse, Hähnchen oder Fleisch gefüllt ist. Für die paar Dollar, die ich bei „Wal-Mart“ dafür bezahlt habe, stellt es sich als leckere (Zwischen-) Mahlzeit heraus. Aber das riesige „Meatloaf“ (Hacksteak) mit „mashed potatoes“ (Kartoffelbrei), Mais und Sauce, das ich gestern in meinem Lieblings-Pub verputzt habe, ist trotzdem mehr nach meinem Geschmack. Und das hat gerade mal sieben Dollar gekostet!


» Teil 1: Back in the USA!
» Teil 2: Super-Bowl-Sunday und Hangover-Monday
» Teil 3: Über gute Amerikaner und schlechte Deutsche
» Teil 4: Nach der Kirche gehts ins Diner

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18 KOMMENTARE

  1. WOW! Habe bisher noch nichts von Dir gelesen – das wird sich jetzt ändern!
    Es tut wirklich gut, auch mal etwas Positives und irgendwie Normales zu lesen, das einem aufzeigt, dass unser heutiges – doch ordentlich verdrehtes – Deutschland eben nicht die große weite Welt ist.

    Dank Dir dafür und mehr davon, Peter! 🙂

  2. Ein tolles Tagebuch, das mir auch wieder ein paar tiefere Einblicke ins Alltagsleben meiner geliebten USA liefert…

  3. Danke für das Reisetagebuch.

    Eine Frage:

    Warum ist eigentlich die Tea-Party-Bewegung so sang- und klanglos verschwunden?

    Die Wiederwahl Obamas hat doch nichts zum besseren gewendet.

  4. Wieder mal Danke für eine interessante Folge – vor allem die Museums-Beschreibung.

    Sorry, wenn ich so früh anfange, ohne auf die geschilderten Erlebnisse einzugehen: Darf ich mir auch was wünschen? Wie sieht man zur Zeit im Corn-Belt-State Illinois die Biosprit-Orgie und das Verheizen von Mais im Tank? Preise? Getreide? Anbaufläche? Autos? Spritpreise? Habe mir irgendwo rausgefischt, daß die USA, weltweit größter Mais-Exporteur, inzwischen 1/3 ihrer Maisernte durch den Auspuff jagen und den Anteil (an Mais im Tank statt im Export oder als Viehfutter) noch erhöhen wollen.

    Ich weiß, es ist Winter… und nix wächst; aber vielleicht können ein paar Farmer – falls sich das arrangieren läßt – was dazu sagen. Und zur Situation in den Feedlots (Rinder-Endmast mit Mais) – also wie sich die Mais-Verfeuerung auf die Viehzucht und Mast auswirkt (teurer, billiger, egal?)

    Kam auch nur darauf, weil die „Packers“ ja auch eine alte Reminszenz an das Chicago der Schlachthöfe sind („Meat-Packers“), das einst ganz Amerika mit Fleisch versorgte. Und weil ich mich u.v.a. für Landwirtschaft interessiere. 😉

  5. Ich habe erwartet, dass jetzt ein beißender Kommentar über dieses Tagebuch folgen würde, weil ich darüber schon auf SPIEGEL-ONLINE gelesen habe, aber jetzt sehe ich, dass der Autor in keiner Weise in irgendeine Ecke gestellt werden kann – und bloß nicht soll!

    Kennst du John Steinbecks „Travels with Charley“ – sein Pudel? Ein Buch, wie es nicht oft schöner geschrieben worden ist, eine Reise durch die USA, 1960, mit einem improvisierten Wohnmobil, einem Pudel und einem Blick auf die USA wie ein Mensch. Etwas anderes kann ich dazu gar nicht sagen: Wie ein Mensch!

    Es lohnt sich, Steinbecks Romane zu lesen – unter anderem: „Jenseits von Eden“ – aber auch alle anderen. Der Ausrufezeichen sind fünf!

  6. #6 Fensterzu (20. Feb 2013 20:38)

    Ich habe erwartet, dass jetzt ein beißender Kommentar über dieses Tagebuch folgen würde, weil ich darüber schon auf SPIEGEL-ONLINE gelesen habe

    Was? 😯

  7. immer wieder ein genuss zum lesen.
    freue mich schon jetzt auf die fortsetzung.
    alle bisher erschienen teile habe ich runtergezogen.
    nochmals herzlichen dank für diese serie!

  8. @ #5 Babieca

    Habe mir irgendwo rausgefischt, daß die USA, weltweit größter Mais-Exporteur, inzwischen 1/3 ihrer Maisernte durch den Auspuff jagen und den Anteil (an Mais im Tank statt im Export oder als Viehfutter) noch erhöhen wollen.

    Meine wohlige kleine Heimat im tiefen Süden unseres lieben deutschen Landes, das lange Zeit so zersplittert und zerrissen war, dass die großen Nationen Europas darüber spotteten, hat sich in ein paar Jahrzehnten von der Vieh- und Milchwirtschaft – pfui, Methan! – zu einem einzigen Maisanbaugebiet gewandelt.

    Immerhin wird hier klar, was die Welt am Laufen hält: Das Geld, der Gewinn, der eigene Vorteil – der die Familie, die Kinder, das Dorf, das Land am Leben erhält!

    Nicht die Theorien über das Allgemeineigentum, Sozialismus, Kommunismus, und noch dümmere Märchen über das HEIL durch Einwanderung, über Fachkräfte, die kein Wort der Gastsprache verstehen, nicht einmal eine Garbe Heu binden können, aber als Fachkräfte für C und InMemoryDatenBanken gepreist werden, die nach zwei Wochen wieder entlassen werden müssen, weil ihr Preis – der Lohn – ihre Fähigkeiten hundertfach übersteigt.

  9. #9 Fensterzu (20. Feb 2013 21:28)

    Interessante Beschreibung. Und genau das werfe ich den Grünen – unter vielem anderen – vor: Als es zu Beginn der 80er in den großen Schweinemastgebieten des Oldenburger Landes Maismonokulturen gab, waren Maismonokulturen für die Grünen das Schlimmste nach dem Atom und dem Gen, was es auf der Erde gab. Was wurde da für ein Geschiß drum gemacht, obwohl die Bauern da genau das machten, was du für den Süden beschrieben hast – das Beste für sich rausholen. Und damals waren das noch nicht alles „Großkonzerne“.

    Und jetzt für hochexplosive Fälkalien- und Botulinum-Fermenter ist so eine Maismonokultur ganz doll Klasse… 😀

    P.S. Übrigens können die richtig tollen Energieerträge nur mit „Genmais“ erreicht werden. *Kreisch*

  10. @ #7 Babieca #6 Fensterzu

    „Ich habe erwartet, dass jetzt ein beißender Kommentar über dieses Tagebuch folgen würde, weil ich darüber schon auf SPIEGEL-ONLINE gelesen habe“

    Was?

    Ich finde es jetzt nicht auf SPON bin mir aber sehr sicher, es dort zuerst gelesen zu haben. Das soll aber gar nichts bedeuten – der Schreiber muss sich ja auch was zu essen kaufen, warum nicht auf Kosten vom SPIEGEL? Hamm’r scho wieder gschpart! (Unerlaubter Hinweis auf #9).

  11. tja ,zummeiner zeit in chicago hat der eintritt 2 dollar gekostet und das parken war auf dem vorplatz frei,gab noch kein parkhaus.alles teurer geworden,danke für den bericht,nice memories are coming back

  12. Wie jedes mal danke für die Lektüre. Macht Spass zu lesen und vermittelt einen Einblick in die Lebensart der Menschen in den USA.

  13. # 12 KarlSchröder: Dem ist eigentlich nichts
    hinzu zu fügen. Ich kann Peter H. in ALLEM zustimmen! Nach 12 Jahren im Wood River Valley
    in Idaho fällt es mir schwer, mich in den Land
    in dem ich gebohren wurde, wieder einzuleben
    und zurecht zu finden. Dank Internet und Skype
    halte ich täglich Kontakt mit meinen Freunden.
    Das Deutschland, das ich kannte, hat sich inzwischen abgeschafft. Wir alle wissen, wem wir
    das zu verdanken haben. Mir tun nachkommende
    Generationen leid – denn sie wissen nicht, was noch auf sie zukommt. Anyway – have a nice day!

  14. Die kabbeln sich außerhalb der Football-Saison im Thema Packers v Bears? Ist jetzt nicht mehr der Basketball angesagt und somit Bulls v Timberwolves angesagt?

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