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Roger Köppel über linksextreme Journalisten

Intelligenz schützt vor Dummheit nicht. Künstler, Akademiker und Journalisten sind besonders anfällig für Geistestrübungen, Utopien und politische Ideologien, vor allem wenn sie in Gestalt faszinierender Denksynthesen daherkommen. Die Weltgeschichte ist eine Chronik der geistigen Verirrungen, wobei die Klügsten sich oftmals in der Rolle der am meisten Verblendeten wiederfinden. Es ist erstaunlich, welche Geistesgrössen an der Deutung und Bewältigung der Realität immer wieder gescheitert sind. In der Regel ist der vernünftige Normalmensch im Unterschied zum Verbildet-Gebildeten näher an der Wirklichkeit. Das 20. Jahrhundert lieferte bisher wohl die grösste Dichte an mörderischen Ideologien, die erstaunlich lange erstaunlich viele Fürsprecher fanden. (Fortsetzung hier. Die WELTWOCHE hat in der vorletzten Ausgabe den einflußreichen Chef des schweizerischen Tagesanzeigers, Res Strehle, als Terror-affin geoutet!)