Dieser Blog heißt „politically incorrect“. Nachfolgende Anekdote wird nur deshalb hier erzählt, weil wir auch die Überreste politisch nicht korrekten Denkens in der angehenden Sprachschablonen-Republik dokumentieren möchten. Sie spielt in Zweibrücken und kommt wohl nicht zufällig aus diesem deutsch-französischen Niemandsland in der westlichen Pfalz, wo einfach auch die Uhren noch etwas anders ticken und sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen.

Was ist geschehen? – Die Stadt Zweibrücken war von dem ehrbaren Anliegen getrieben, ihren Schülern einen Schülerkalender anzubieten. Das ist ein gern genutztes Mittel, Schülern nicht nur einen Klassenarbeits- und Ferienplaner zur Verfügung zu stellen, sondern um nebenbei auch noch die eine oder andere Benimm-Botschaft loszuwerden. Da geht es dann in der Regel um Mobbing, Rassismus, Drogen, Alkohol und so. Nicht anders hatten es die vertrockneten Bürokraten in Zweibrücken im Sinn. Nur dass ihnen die Schüler bei der Gestaltung des Kalenders nun ein Ei gelegt haben, waren sie doch aufgerufen, sich an der Ausgestaltung und Betextung mit Jugendsprache zu beteiligen.

Ohne viel Umschweife hieß es nun plötzlich auf einer der Seiten des Kalenders – „nüchtern cool, saufen schwul!!! – und das ganze wurde dazu auch noch bildlich mit drei Betrunkene mimenden Jungs unterlegt, die sich in den Armen liegen. Schwul eben! Ein immer noch beliebtes, negativ konnotiertes Wort der Umgangssprache.

Es ist regelrecht ein Wunder, dass sich dieser harmlose Slangausdruck bis zur Druckfreigabe halten konnte. Da muss eine bemerkenswerte „Klumpenbildung“ nicht-PC-verseuchter Verantwortlicher und Schüler stattgefunden haben, bis dann doch noch ein grüner Sittenwächter, in Person der LandtagsabgeornetIn Pia Schellhammer den Stecker gezogen hat. „Homophobie ist kein Kavaliersdelikt, sondern diskriminiert Menschen die ohnehin noch immer mit großen Vorurteilen in der Gesellschaft zu kämpfen haben, lies sie verkünden. Ähnlich äußerten sich auch Manfred Bruns, der Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes und der gleichstellungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion im benachbarten Saarland, Sebastian Thul.

Überflüssig zu sagen, dass der Kalender solch „mächtige Freunde“ nicht überlebt hat und zurückgezogen wurde, was die Kids ganz sicher „voll schwul“ gefunden haben.

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63 KOMMENTARE

  1. Es ist wirklich erstaunlich, dass der Spruch „Saufen ist schwul“ durch die Gutmenschen-Zensur ging.

    Dabei ist doch der Kalender voll homophobil und schwulenhassend. Oder auf neusprech: Einfach nur Nazi!

    🙂

  2. Das eigentlich Erschreckende daran ist, dass in der bunten Republik Landtagsabgeordnete(!) sich als Zensurwächter in den Schulen aufspielen.

  3. Wobei sich natürlich die interessante Frage stellt: was wäre eigentlich passiert, wenn dieser Kalender von überwiegend migrantischen Schülern – und zwar solchen mit dem „richtigen“ MiHiGru – erstellt worden wäre?

    „Saufen ist schwul!“ würden die nämlich sofort unterschreiben.

    Oh bitte, lieber Gott, lass mich das einmal erleben1

  4. Wie wäre es mit dem Spruch:

    „Saufen macht schwul und dann wird mann von der Scharia-Polizei aufgegriffen und endet am Baukran.“

    Die Abschreckung könnte doch im Gutmenschen-Deutschland 2013 nicht größer sein! Ich denke mal, dass der Baukran von unseren rotgrünen Spinnern dann auch noch von Mitteln im Kampf gegen Rechts finanziert würde.

    Rotgrün macht dies möglich!:)

  5. „Schwul“ kommt vom Ausdruck schwül.

    Gemäss Wikipedia bedeutet schwül:

    Als Schwüle oder schwüle Hitze bezeichnet man den Umstand einer stark mit Wasserdampf gesättigten Umgebungsluft bei hohen Lufttemperaturen. Diese weist dementsprechend eine hohe relative Luftfeuchtigkeit auf und behindert daher die Thermoregulation des menschlichen Körpers durch Schwitzen. Als Folge wird schwüle Hitze als wesentlich unangenehmer bzw. auch wärmer empfunden als trockene Hitze, die analog eine Umgebungsluft mit geringer relativer Luftfeuchtigkeit beschreibt. Dieser Zusammenhang wird quantitativ durch den Hitzeindex beschrieben.

    Das beschreibt symbolisch, wie sich schwule Menschen fühlen.

  6. … der gleichstellungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion im benachbarten Saarland, Sebastian Thul.

    Der muß das sagen, das ist sein Job. Das ist ja das Elend mit all diesen „Sprechern“ und Beauftragten“: Sie müssen einfach aus jeder Mücke einen Elefanten machen. Die Hysterie ist damit institutionalisiert.

    Im übrigen: ist Thul jetzt cool oder schwul?

  7. Toll für unsere KORREKTEN, daß sie jetzt Schwule diskriminieren.
    Ist man dort einer gewissen Glaubensrichtung etwas schuldig gewesen??
    Faszinierend, wie weit das moslemische Denken schon tief ins das Unterbewußtsein der Linksgrünen vorgedrungen ist.
    Denen fällt es nicht einmal mehr auf…..^^

  8. Homophobie ist kein Kavaliersdelikt, sondern diskriminiert Menschen die ohnehin noch immer mit großen Vorurteilen in der Gesellschaft zu kämpfen haben, lies sie verkünden. Ähnlich äußerten sich auch Manfred Bruns, der Sprecher des Lesben– und Schwulenverbandes und der gleichstellungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion ….

    Glaubt jemand eigentlich im Ernst noch daran, dass diese Gesellschaft, auf natürliche Weise, noch mal im Durchschnitt den Status des Irrenhauses verläßt?

  9. OT vor 10 Kommentaren – darf ich?

    Kompliment an PI für den Karnevals“header“! Ist das mit der erdolchten Meinungsfreiheit ein Tilly-Motiv? Egal; in Anlehnung an eine alte Schau und eine mordende moderne Kültür mit spitzen Gegenständen: Das ist Spitze!

  10. Ein immer noch beliebtes, negativ konnotiertes Wort der Umgangssprache.

    Eben, warum ist das wohl so? Jedenfalls sollte dieses Wort in solch einem Kontext auch nicht weiter verbreitet werden – da es in solchen Zusammenhängen ja abwertend gemeint/negativ besetzt ist. Das hat nichts mit PC zu tun, sondern mit einem respektvollen Umgang miteinander. Wir sind ja nicht in Saudi Arabien oder im Vatikan! Bei den Kids ist es eher Gedankenlosigkeit, ich würde da nicht einmal eine bewusste Provokation unterstellen- aber Schule soll ja auch erziehen und sensibilisieren, daher ist der Stop dieses Kalendars richtig.

  11. Mich wundert gar nix mehr! Deutschland IST Beklopptenland, der Sprung ins geistig-kulturelle Abseits längst vollzogen…

  12. Also, wir haben uns beim Saufen nie in den Armen gelegen. Umarmt wurde höchstens die Schüssel, wenn nötig. Und halt mal unter die Schultern gegriffen, um einen nicht mehr Stehfähigen unter Absingen schmutziger und/oder rechtslastiger Lieder nach Hause zu bringen. Wer das so wie da oben porträtiert, der hat keine eigene Erfahrung. Nicht mehr zu wissen, wie ordentlich gesoffen wird, heißt auch keine Ahnung zu haben, wie man damit richtig umgeht und wann man es eben dann auch lassen sollte. Armes Toitschelan.

  13. #14 Religion_ist_ein_Gendefekt

    Wer das so wie da oben porträtiert, der hat keine eigene Erfahrung.

    Das wollen wir bei den Grundschülern da oben doch auch mal stark hoffen! 😉

  14. Habe darüber schomn im Staatsfunk RBB gehört, dem Rotfunk bringt das sogar in seinen Nachrichten.

  15. Wirklich ganz übler Fehltritt, fast vergleichbar mit diesem üblen Stern-Finsterling, der wohl auch noch nicht 100%-pc-technisch austrainiert scheint.

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/guenther-jauch-sendung-zum-fall-bruederle-und-sexismus-a-879975.html

    Osterkorn fiel übrigens noch ganz zwanglos eine besonders sexismusanfällige Bevölkerungsgruppe ein, nämlich „unsere Freunde mit Migrationshintergrund, die immer laut von Ehre sprechen und Respekt für sich einfordern, aber ihn gerade – einige von ihnen jedenfalls – im Umgang mit Frauen vermissen lassen.“ Eine ziemlich diskriminierende Aussage, die sich in diesem Fall jedoch nicht gegen Frauen richtet. Die kommende „Stern“-Chefredakteurin hat also noch einiges mehr zu tun.

    tztztz, wie konnte das bloß passieren.

    Nachsitzen, Herr Osterporn!

    Have a nice day

  16. Diese Schüler von Zweibrücken aber auch.
    Da wird sich doch nicht etwas in Richtung politically incorrect tun.

    Wie immer die Hoffnung Stirbt zuletzt.

    Der Suff ist „Rot Grün“

  17. Man sollte nur einmal das Wort „schwul“ durch „jüdisch“ übersetzen, also „nüchtern cool, saufen jüdisch“.

    Vielleicht merken einige dann, dass Homophobie doch nicht so harmlos ist!

  18. Das wurde auf meiner Schule auch derart negativ konnotiert verwendet. Halte das aber in erster Linie nicht für ein Anzeichen von politischer Unkorrektheit, sondern von intellektueller Unterbelichtung. Auch aus Sicht der katholischen Kirche ist nicht die homosexuelle Neigung an sich, sondern ausschließlich deren Praktizierung Sünde.

  19. #16 Toytone (02. Feb 2013 12:05)

    Okay, zu jung ist wirklich nicht gut. Wir waren ja Studenten. Da fällt mir aber was anderes ein, oben ganz vergessen. Solche Männerbünde wie Studentenverbindungen werden ja von Unwissenden auch gerne mal für „schwul“ gehalten, völlig zu Unrecht. Solche Erziehungsmethoden wie diese tragen nicht dazu bei, derart falsche Bilder geradezurücken. Was der Linksmafia natürlich entgegenkommt, die würde den Teufel tun und sich für Fairneß einsetzen.

  20. Große zivilisatorische Leistungen des Abendlandes – Kanalisation und weite Schüsseln, später Klärwerke; was üppig reingeht, muß auch üppig raus – ergaben sich schon immer daraus, daß man den von oben und unten ausgeschiedenen Produkten des Menschen angemessene Aufmerksamkeit widmete. Stichwort „Cloaca maxima“.

    Heute haben wir sogar Industrietaucher, die sich um diese verborgene Infrastruktur kümmern.

    In anderen Regionen der Welt kam man verklemmt über ein Loch im Boden, linke Hand, Steine, Sand und verklappen in der Wüste nicht hinaus. Stichworte z.B. Jeddah-Wüste-Flashflood-Fäkalien…

  21. Klar, daß da die Gesinnungsfaschisten gleich wieder nen Anfall bekommen und die Gedankenpolizei losschicken.

    Nutzt das nichts, dann wird eben die Links-SA mobilisiert, könnte aber sein, daß die noch in Wien ist Bellbesucher terrorisieren und Ballbesucherinnen bespucken, echte Helden, die sonst wohl für das BinnenI und die Emanzipation demonstrieren

    http://www.youtube.com/watch?v=ottgj3KMUBk

  22. #12 Euro-Vison (02. Feb 2013 11:46)

    Das hat nichts mit PC zu tun, sondern mit einem respektvollen Umgang miteinander. Wir sind ja nicht in Saudi Arabien oder im Vatikan!

    Dies ist eine voellig infame Gleichsetzung von Saudi-Arabien und dem Vatikan.

    In Saudi-Arabien werden praktizierende Homosexuelle mit 6.000 Peitschenhieben bestraft, vom Vatikan ist mir Derartiges zumindest aus der Gegenwart nicht bekannt.

    Wenn es Ihnen wirklich um die Rechte und die Wuerde von Homosexuellen geht, sollten Sie diese Werte am besten in islamischen Foren verteidigen (Muslimmarkt usw.). Denn dort sind diese Werte wesentlich gefaehrdeter als hier bei PI.

  23. Selbstverständlich wird wieder von Homophobie gesprochen.

    Wer hier wohl nen Dachschaden hat, dürfte klar sein. Grünen Tussi Pia irgendwas.

  24. #25 Babieca (02. Feb 2013 12:27)

    So, und jetzt stell dir mal für einen Moment die Konsequenzen vor, wenn in diesen „anderen Regionen“ Hypermegalopolen von > 100 Mio Einwohnern entstehen… auch wenn wir jetzt deutlich OT werden.

  25. Der Volker Beck sieht halt immer aus, als hätte er einige Prosecco intus. Wahrscheinlich diente der als Vorlage.

  26. Man sollte einen Preis für solche Fälle ausschreiben der regelmäßig verliehen wird, etwa so wie den „Sprachpanscher des Jahres“.

    „Sprach-Blockwart“ der Woche oder des Monats oder so, vielleicht auch, für die Ostalgiker unter uns: „Abschnittsbevollmächtigter für Sprachqualität“

    Die Lächerlichkeit derartiger Anwandlungen zur Erlangung/Bewahrung der Lufthoheit über der Sprache und der Bevormundung einer Vielzahl von Menschen würde so in der Öffentlichkeit noch deutlicher werden.

  27. Wie blöd ist das denn? Man wird zwar davon ausgehen können, dass jugendliches Saufen so manche uncoole Kopulation hinter der Mülltonne befördert, aber das steht ja nicht auf diesem Kalenderblatt.

    Vermutlich ist diesen bemitleidenswerten Schülern schlicht kein anderer Reim eingefallen und dass „cool“ drinstehen sollte, dafür hatten alle gestimmt. Allzu lange wollte man sich den Kopf dann auch nicht zerbrechen und man bekommt ja sonst auch für jeden irgendwie hingerotzten Müll noch eine Drei.Hauptsache das Projekt ist abgehakt.

    Die Bildauswahl ist auch oberpeinlich.

    Überhaupt, was soll der Unfug dieses Kalenders mit belehrenden Sprüchen? Weshalb müssen Schüler dazu gebracht werden, moralische Werturteile in die Gegend posaunen?

    Soziales Lernen? Werteerziehung? Empowerment?

    Gäbe es irgendeinen Hinweis darauf, dass das Ganze eine gezielte Provokation darstellt, könnte man darüber reden. Der zweite Spruch allerdings bewegt sich im üblichen Rahmen bildungsministerieller Jugendinitiativen von denen man derlei hippe Geistesblitze kennt.

    Ich finde die Art der Verwendung von „schwul“ hier ebenso bedenklich wie die „moderne“ Bedeutung von „Jude“, „weißer Mann“ oder „Opfer“.

    Klar darf man sagen, dass schwul „uncool“ ist – zumal ja eine ganze Erziehungsindustrie LGTB cool aussehen lassen will – aber wenn es auf „Gesunde Zähne cool – Karies schwul“ rausläuft, hab ich ein Problem damit.

    Was diese jungen Menschen nun allerdings lernen werden ist, dass man sinn- und faktenfrei nur reden darf und soll, wenn man innerhalb des verordneten Wertekanons bleibt.

    Sie hätten schreiben sollen Nüchtern, cool – Saufen, Rechts.

    Na, das lernen sie gerade.

  28. #33 Stefan Cel Mare (02. Feb 2013 12:59)

    Da fällt mir sofort dieses Kuwait-Video von 2009 ein, fassungslos aufgenommen von einem Amerikaner („Shitsnake“, „Pooptrucks“):

    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-pQdjwliLMA

    Nach langem hin und her zwischen „Westlern“ und „Arabern“ einigte man sich darauf, daß es aus einer „Übergangszeit“ stammt, es also in Kuwait schon Hochhäuser, aber noch keine Kanalisation gab.

  29. #27 Bernhard von Clairveaux (02. Feb 2013 12:35)

    Klar, daß da die Gesinnungsfaschisten gleich wieder nen Anfall bekommen und die Gedankenpolizei losschicken.

    Die Gedankenpolizei muss nicht mehr losgeschickt werden – sie sitzt mittlerweile institutionalisiert vor Ort in jedem kleinen Kaff: in den Lokalredaktionen der ortsansässigen Zeitungen.

    So gibt es auch in Zweibrücken einen ortsansässigen Gedankenpolizisten namens Lutz Fröhlich, der noch eins draufsetzt:

    Dass Kindern auch mal ein Spruch massiv danebengeht, kann man ihnen bis zu einem gewissen Alter nicht vorwerfen. Wie sollen sie auch vorurteilsfreien Umgang mit homosexuellen Menschen lernen, wenn das in der Schule kein Thema ist, und wenn nicht mal ihren Betreuern oder der Stadtverwaltung auffällt, wie menschenverachtend der Versuch ist, vom Trinken mit der Warnung abzuschrecken, das sei „schwul“? Dass dies immer öfter als Schimpfwort missbraucht wird, macht die Sache nicht besser, im Gegenteil. Der IB hat sich mit erfreulich klaren Worten schnell entschuldigt. Auch die Stadt sollte Konsequenzen ziehen – und prüfen, wie sie mit ihrer Jugendarbeit Menschenfeindlichkeit vorbeugen statt verstärken kann.

    http://www.pfaelzischer-merkur.de/titelseite/aufmacher/art27803,4624636

    Na klar, aus der Geschichte lassen sich bestimmt noch ein paar Stellen für den „Kampf gegen Rechts und gegen Menschenfeindlichkeit“ aus den örtlichen Politikern rausleiern.

    Wer den davorstehenden Artikel genauer liest, wird feststellen, dass auch hier die Treibjagd durch ebendiesen Lokalredakteur organisiert wurde. Der harmlose CDU-Schuldezernent

    Er habe das erst gar nicht wahrgenommen, als ihn jemand gefragt habe, ob ihm an dem Kalender etwas auffalle, sagt der Zweibrücker Jugend- und Schuldezernent, Rolf Franzen (CDU).

    wird ebenso an die politkorrekte Kandare genommen wie sein Bürgermeister

    Der Bürgermeister räumt aber ein: „Das war ein Lapsus.“

    oder der Stadtschülerrat

    Der Stadtsschülerrat habe über den Spruch in dem Kalender noch nicht diskutiert, sagt der 17-jährige Gymnasiast.

    um so das gewünschte „breite Bündnis“ herzustellen.

    Und jede Wette: auch der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD) und die roten und grünen Fraktionen sind von Fröhlich über diesen „Skandal“ informiert worden – um nachher genüsslich von ebendiesem Fröhlich in ihrer Emporung zitiert zu werden.

    Denn: woher sollten diese Organisationen wohl etwas von diesem Schülerkalender wissen? Die Schüler werden ihnen kein Belegexemplar geschickt haben – aber sehr wohl, ganz stolz, im naiven Glauben an die Existenz einer funktionierenden Lokalpresse, an den Pfälzischen Merkur. Also an Lutz Fröhlich.

    Der Vorfall erinnert somit sehr stark an die Ereignisse in Radolfzell, als ein gewisser Torsten Lucht die Hetzjagd auf den HJB-Verlag organisierte und sich jetzt als Verhinderer des deutschen Wilders-Buchs feiern lassen kann. Oder – auch wenn es schon etwas her ist – an den Untertaunus-Lokalredakteur des „Wiesbadener Tagblatts“, der innerhalb weniger Tage ein „breites Bündnis“ gegen die GDL-Kundgebung in Idstein organisierte.

    Der Zweibrücker Torsten Lucht heisst Lutz Fröhlich.

    Aber mittlerweile sitzen diese Gestalten in JEDER Lokalredaktion in JEDEM – und selbst dem kleinsten – Kaff.

    Was ist daraus zu lernen:

    1. NIEMALS irgendwelche Informationen naiv an die lokale Presse weiterreichen – da kann man sie auch gleich selbst bei indymedia einstellen.
    2. KEINERLEI Unterstützung für die lokale Presse durch Abos oder Zeitungskäufe.

    NB Der Grund dafür, dass indymedia mittlerweile Probleme bekommt, liegt auf der Hand: nachdem die Linksradikalen mittlerweile flächendeckend die Lokalredaktionen in ihrer Kontrolle haben, benötigen sie indymedia einfach nicht mehr…

  30. Glaubt jemand eigentlich im Ernst noch daran, dass diese Gesellschaft, auf natürliche Weise, noch mal im Durchschnitt den Status des Irrenhauses verläßt?

    Nein, auf natürliche Weise, das heißt ohne ganz harten Knalleffekt geht das nicht mehr. Deshalb ist es auch egal, was die Leute wählen.

    Eben, warum ist das wohl so?

    Weil wir in einem Irrenhaus leben und von den Irren beherrscht und gehirngewaschen werden.

  31. Wird der Schwule nun zum Negerkönig oder wird das Saufen verboten?
    😉

    Ach ja, es ist schon ein Kreuz, wenn das Volk nicht so will, wie es einige selbsternannte Vordenker, Weltretter, Sprach- und Verhaltensdesigner haben wollen.

  32. #37 JeanJean (02. Feb 2013 13:36)

    In einer normalen Gesellschaft würden Schüler weder dazu gebracht, „moralische Werturteile in die Gegend zu posaunen“, noch würden sich Gleichstellungsbeauftragte dazu äußern können, da es sie überhaupt nicht geben würde.

    Eine Zurechtweisung wäre (wenn denn) einfach durch die beaufsichtigende Lehrkraft erfolgt. Und die hätte sich dabei an ihrem individuellen, („natürlichen“) sittlichen Empfinden (was natürlich von der Zeit in der man lebt, abhängig ist) orientiert. In einer normalen Gesellschaft würde es solche Individuen jedenfalls in einer gewissen Anzahl geben.

  33. Ich finde diese Sache gut. Außerdem sollten wir auch den politisch Unkorrekten in Zweibrücken eine Stimme geben.

  34. „…mit Jugendsprache…“

    Dieser Begriff entspringt auch der „Politischen Korrektheit“. Als ob Jugendliche eine „eigene“ Sprache hätten, nur weil es einige Szeneausdrücke und Verballhornungen gibt.

  35. Wie sollen sie auch vorurteilsfreien Umgang mit homosexuellen Menschen lernen … menschenverachtend… Menschenfeindlichkeit …
    #39 Stefan Cel Mare (02. Feb 2013 13:41)

    Das ist ja wieder die volle Dröhnung. Meine Fresse, ist das alles öde, weil vollkommen vorhersehbar. Alles Worthülsen aus dem gängigen Repertoire der Moralblockwarte. Das mit dem „vorurteilsfrei“ ist besonders lächerlich, stammt es doch regelmäßig von Leuten, die selbst voller Vorurteile stecken. (Mal abgesehen davon, daß Vorurteile etwas völlig Gesundes und Normales sind, aber das ist eine andere Sache.)

    Im übrigen: Guter Beitrag. Es kommt sehr schön heraus, daß dieser Lutz Fröhlich diesen „Skandal“ ja erst hochgeschrieben hat. (Wie so etwas läuft, wie die politisch-korrekte Empörungsmaschine auf Touren kommt, hat Tom Wolfe ja auch schon in „Fegefeuer der Eitelkeiten“ sarkastisch und unterhaltsam beschrieben.) Und wie alle dann eilfertig und würdelos zu Kreuze kriechen („Der IB hat sich mit erfreulich klaren Worten schnell entschuldigt“), statt daß mal einer sagt: „Nun macht mal halblang, und macht nicht so ein Gewese um so einen flauen Pennälerkalauer.“

    Und so eine Nichtigkeit hat es sogar zum Aufmacher gebracht. Bezeichnend. Die ganze Nation hat ja auch wegen dieser Brüderle-Nichtigkeit eine geschlagene Woche hyperventiliert. The same politically correct procedure as every week and day. Ja, dieses Land ist ein Irrenhaus. Ein ödes Irrenhaus.

  36. Diese vermeintlich politisch inkorrekte Rückständigkeit ist in Wirklichkeit die
    Political Correctness von Morgen. Wenn wir einmal in der Minderheit sind, wird der Spruch „Saufen ist schwul“ voll cool sein.

  37. @#12 Euro-Vison

    Haha, du bist ja voll politisch-korrekt gehinrgewaschen, du merkst es nicht mal, du Opfer! Gib‘ hier nicht so schwule Kommentare ab!

  38. „Herumschwulen beleidigt Muslime!
    Sag NEIN zum Geschwule!
    Wenn du Schwule kennst und sie Mores lehren willst, kannst du das anonym bei…“

  39. Warum war „Pirates of the Caribbean“ so ein Erfolg – und wie konnte des Film überhaupt in die Kinos kommen, wo doch Johnny Depp dort als tuntig-schwuler Pirat ganz ungeniert sexuelle Minderheiten lächerlich macht und diskrimiert?

  40. Das ’schwul‘ nicht ‚cool‘ sei, das lernen unsere Kinder auf dem Schulhof;
    – von wem wohl? – nicht von ihren Eltern und auch nicht von ihren Lehrern….

    insoweit find ichs in diesem Fall ganz gut, dass die linken Sittenwächter ihre Pflicht getan haben…

    man stelle sich mal vor, die Linken hätten gekniffen, da die Beschimpfung ‚Schwul‘ von unseren Kulturbereicherern kommt. Das hätten viele hier auch kritisiert – mit Recht.

  41. Die Rückständigkeit der Zweibrückener Kids ist wirklich erschreckend!
    Wissen die denn noch nicht, dass Schweinefleisch schwul macht? 😉

  42. 51
    Ja, das stimmt! Schweinefleich macht schwul. Deshalb ist es wohl auch im Islam verboten! Oder gibt es noch andere Gründe???

  43. Homophobie ist kein Kavaliersdelikt,

    Noch ist „Homophobie“ kein Delikt, und kann es, solange das Grundgesetz gilt, auch nicht werden.

    sondern diskriminiert Menschen die ohnehin noch

    Ich halte es für richtig, zwischen normalen und unnormalen Menschen zu unterscheiden.

    #12 Euro-Vison

    aber Schule soll ja auch erziehen und sensibilisieren,

    Wie kommst Du auf die Idee, daß die Schule erziehen soll?
    In Artikel 6 Absatz 2 des Grundgesetzes lese ich etwas anderes.

    Was verstehst Du unter „sensibilisieren“?
    Auf welcher Grundlage kommst Du zu dem Schluß, daß die Schule „sensibilisieren“ soll?

  44. „Saufen ist schwul“…das geht so nicht durch, das ist nicht PC…die Schwulenverbände haben schon aufbegehrt.

    „Saufen ist Hetero“ … dafür gibt es Beifall von allen Seiten !!!

  45. Ob wir uns mal über Blondinenwitze unterhalten sollten?

    „Mann, bist Du wieder blond heute!“

    Aber das darf man, blond ist ja nicht schwul. 😉

  46. Das einzige was ich schlimm daran finde ist, dass diese „Pädagogen“ ständig auf so peinliche Weise versuchen, sich bei Jugendlichen anzubiedern.

    „Seht her, wir sind zwar steinalt und spiessige Beamte aber guckt mal, wir sind trotzdem noch genauso oberaffentittengeil wie ihr und haben uns von euch diese coole Jugendsprache abgeguckt. Wir sind einer von euch. Wir sprechen sogar wie 15 jährige. Hört auf uns“.

    Ich finde es albern, wenn Erwachsene sich auf dieses Niveau herabbegeben anstatt zu versuchen, Jugendliche auf Erwachsenen-Niveau hochzuholen.
    Ich hab diese pseudocoolen Lehrer schon damals immer gehasst und deshalb nie ernstgenommen und immer verarscht. Erwachsene die so drauf sind, sind doch hängengeblieben.

  47. #55

    Wäre nur schön, wenn man dann auch bei anderen unnormalen Menschen so extrem viel Wert auf diese Differenzierung legen würde.
    z.B bei Menschen über 2 Meter Körpergröße, oder kleinwüchsigen. Oder Rothaarigen. Oder Linkshändern. Oder Brillenträgern. usw. usf.

    Komischerweise passiert das aber nur bei Homosexuellen. Ein bisschen auffällig.

  48. #21 WutbuergerBerlin (02. Feb 2013 12:16)

    Man sollte nur einmal das Wort “schwul” durch “jüdisch” übersetzen, also “nüchtern cool, saufen jüdisch”.

    Vielleicht merken einige dann, dass Homophobie doch nicht so harmlos ist!

    Genau das Beispiel wollte ich übrigens auch anbringen. „Jude“ hat sich in den letzten Jahren leider auch unter vielen Jugendlichen als Beleidigung etabliert. Das heißt doch aber noch lange nicht, daß dies auch noch von offizieller Seite mitgemacht werden muß.

  49. #55

    Nochmal ne Frage zur Normalität, da es ja laut dir nur eine einzige Art davon geben kann:

    Ist dieser Mann hier normal?

    http://2.bp.blogspot.com/-k_qWaSX4uIs/TVoJiWKMgpI/AAAAAAAAAZI/jU7bVE2AyeU/s1600/6a00d8341d7ec853ef01156f7b3ef6970c-800wi.jpg

    Oder ist dieser Mann hier normal?

    http://www.aceshowbiz.com/images/wennpic/shaquille-o-neal-visit-santa-05.jpg

    Oder sind beide abnormal und nur ein Mann der ein Mittelding aus beiden ist, ist normal?
    Oder sind beide normal auf dem weiten Spektrum menschlicher Größen und Formen, weil Normalität weit gefächert sein kann und es nicht nur eine einzige Art davon gibt?
    ich vermute mal, dass beide Männer sich in Bezug auf ihren Körper normal fühlen und damit auch zweifelsohne Recht haben.

    und falls Letzteres der Fall ist, wieso klappt das nicht in Bezug auf Sexualität?

    Mir ist das inzwischen weitgehend egal, aber für Jugendliche die sich zwar abgrenzen, aber andererseits auch dazugehören wollen, ist es fatal, wenn ihnen ständig – sogar von der Erwachsenenwelt – vorgehalten wird, mit ihnen würde etwas nicht stimmen.

    Zumal es ja niemandem hilft. Was hat man davon, wenn man hetero ist? Hat man da irgendeinen Vorteil von? Nein.
    Dafür hat man aber Nachteile wenn man nicht hetero ist, weil man sofort in eine „Abweichler-Schublade“ gesteckt wird und die Wahrscheinlichkeit der Diskriminierung eben doch stark erhöht wird. Sollte man mal drüber nachdenken.

  50. #60 FddWa (03. Feb 2013 04:06)

    oder kleinwüchsigen

    Kein Problem. Die portugiesische Fussball-Nationalmannschaft hatte über Jahre, wenn nicht Jahrzehnte, immer Torhüter der Art: ein Meter fuffzig, aber Riesen-Schnurrbart.

    Jeder Schuss in den Winkel war ein Gegentor.

    Ich hab mich damals schon immer scheckig gelacht.

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